Sonntag, 16. Juli 2017

Samsung Galaxy Tab S3 Wi-Fi - Test

Hallo meine Lieben,

wie ihr ja bestimmt schon alle mitbekommen habt, darf ich hin und wieder tolle Produkte ausprobieren und darüber berichten. Dieses Mal habe ich das große Glück ein nagelneues Tablet testen zu können. Das Samsung Galaxy Tab S3 Wi-Fi. Seit ein paar Wochen habe ich das Tablet jetzt schon zuhause und damit reichlich Gelegenheit zum Ausprobieren. Daher möchte ich meine Erfahrungen jetzt mit euch teilen.

Das Samsung Galaxy Tab S3 ist mein erstes Tablet von Samsung und ich habe es jetzt über zwei Wochen lang ausprobiert. Anfangs war es für mich etwas ungewohnt mich zurecht zu finden, aber das hat man schnell raus. Nur die Steuerung durch Gesten vermisse ich wirklich.
Der mitgelieferte Stylus Pen entschädigt aber für vieles, denn er ist wirklich super handlich und richtig einfach und komfortabel in der Handhabung.

Die Bildqualität des Displays ist - typisch Samsung - erste Sahne und auch beim Ton bleiben dank der Unterstützung von vier (!) tuned by AKG-Lautsprechern keine Wünsche offen.

Haptik und Optik sind unaufdringlich angenehm, das Gewicht des Tablets überraschend leicht. Dennoch liegt es gut in der Hand und fühlt sich hochwertig an.


Ich benutze es mit einem Cover samt integrierter Tastatur. Diese ist ein wenig klein, aber für den Alltag doch gut zu gebrauchen. Das Tab hält im Cover nur durch Magnete und hat somit keinen Schutz für die Kanten bei einem Sturz. Das ist ein Manko, das man zulasten des Designs in Kauf nehmen muss.

Die eingebaute Kamera macht auch bei extremen Lichtverhältnissen (sehr sonnig / sehr schattig) noch gut brauchbare Bilder und Videos, die sich völlig unkompliziert auch direkt vom Tab auf einem Samsung TV wiedergeben lassen. Umgekehrt kann man auch das TV-Programm ganz einfach auf dem Tab verfolgen.

Einzig und allein der Fingerabdruck-Sensor im Home-Button konnte mich bisher überhaupt nicht überzeugen. Ich habe mehrere Finger von beiden Händen eingelesen, aber es klappt nur in 2 von 10 Versuchen reibungslos. Das ist enttäuschend und in meinen Augen ein echter Mangel. Auch die beiden Bedienelemente rechts und links des Home Buttons sind sehr unpraktisch. Wenn ich das Tablet mit der Hand festhalte komme ich immer wieder auf eines der beiden Felder, was mich dann einfach aus der gerade offenen App hinaus wirft. leider sind die beiden "Knöpfe" auch nicht zu sehen bis man drauf drückt - dann leuchten sie kurz auf. Extrem ärgerlich und für mich einfach nicht sauber durchdacht.

Für die ersten Wochen hat mich das Samsung Galaxy Tab S3 bis auf wenige Ausnahmen überzeugen können. Dennoch bin ich mit meinem bisherigen Tablet - wahrscheinlich auch wegen der Gewohnheit - deutlich zufriedener. Zwar hat das keine so tolle Bildqualität und keinen Stereo Sound, aber es läuft auch nach 5 Jahren noch einwandfrei und vor allem wirft es mich nicht einfach so aus den Apps, wenn ich es am Rand anfasse. Wenn mein Tablet jetzt noch so komfortabel mit dem Stift bedient werden könnte.... :-)

Wie ist das bei euch? Habt ihr ein Tablet? Wofür nutzt ihr es hauptsächlich und welche Funktionen sind euch wichtig?
Ich freue mich auf eure Kommentare und Nachrichten.

Alles Liebe
Euer Steffen

Samstag, 15. Juli 2017

Mohn-Dattel-Schnecken

Hallo meine Lieben,

wenn kleine Kinder sprechen lernen fängt es meist mit einfachen Worten an. Im Laufe der Zeit werden es mehr Worte und diese werden dann aneinander gefügt. Irgendwo schnappt das Kind dann neue Worte auf und die Eltern sind ganz verblüfft, woher der/die Kleine das nun wieder hat. Ist der Wortschatz erst einmal groß genug steigt die Zahl der Kombinationsmöglichkeiten immens an und das Kind kann sich immer besser und ausdrücken. Übrigens geht es uns "Großen" genauso, wenn wir eine Fremdsprache erlernen.

Warum erzähle ich euch hier über Worte und Sprache? Nun, in gewisser Weise verhält es sich mit Kochen und Backen auch wie mit einer Sprache. Zuerst einmal lernen wir einfache, kleine Gerichte zu kochen. Manche fangen mit Wasser, Tee oder Kaffee an. Dann irgendwann die erste eigene Pasta, der erste Kuchen - vielleicht noch eine Backmischung. So erweitern wir unseren "Wortschatz" in der Küche. Je umfangreicher unser Wortschatz ist, desto leichter fällt es uns, neue Worte zu erfinden, oder bekannte zu kombinieren und daraus etwas Neues zu erschaffen.

Ich habe für mein heutiges Rezept einfach drei "Worte" kombiniert, die alle nicht ins fortgeschrittene Vokabular gehören. Mein Hefeteig-Grundrezept, eine Mohnfüllung und Datteln. Keine große Herausforderung also, aber ein tolles Ergebnis.

Ihr braucht dafür:
🖨 Rezept als PDF

250 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
40 g Zucker
40 g Butter
125 ml Milch
1 Prise Salz

250 g Mohnfüllung
(fertig oder selbst gemacht)
100 g Datteln

1/2 TL abgeriebene Orangenschale
ggf. Puderzucker für Glasur


So wird's gemacht:

1. Mehl in eine Schüssel sieben, eine Mulde in die Mitte drücken und die Hefe hinein bröckeln. Milch und Zucker dazu geben und zu mit der Hefe zu einem Brei verrühren. 10 Minuten stehen lassen. Danach die Butter und das Salz dazu geben und alles zu einem geschmeigen Teig verkneten.

2. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort mindestens eine halbe Stunde gehen lassen. Das Volumen sollte sich ungefähr verdoppeln.
Währenddessen die Datteln mit lauwarmem Wasser übergießen bis sie gerade so bedeckt sind und einweichen lassen.

3. Den aufgegangenen Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal durchkneten. Dann zu einem Rechteck von ca. 50 x 40 cm ausrollen. Backofen auf 175°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.

4. Die eingeweichten Datteln gut ausdrücken. Das Wasser dabei auffangen und beiseite stellen.

5. Anschließend die weichen Datteln sehr fein hacken oder besser im Mixer fein zerkleinern. Die Dattelmasse vermischt ihr jetzt mit der Mohnfüllung. Ihr könnt nach Belieben noch mit etwas Orangenblütenwasser oder abgeriebener Orangenschale und Zimt würzen.

6. Die Mohn-Dattel-Masse auf dem Teig Versteichen und diesen dann von der langen Seite her aufrollen. In gleichmäßige Stücke schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Wenn ihr das Ende der Rolle nach unten einschlagt gehen die Schnecken beim Backen nicht so leicht auseinander.



7. Auf der mittleren Schiene etwa 15 bis 20 Minuten backen.



8. Puderzucker mit etwas vom Einweichwasser der Datteln anrühren und die Schnecken damit glasieren.


Ich bin gespannt darauf wie euch das Rezept gefällt. Schreibt mir doch eine Nachricht oder einen Kommentar mit eurer Meinung.

Alles Liebe
Euer Steffen

Samstag, 24. Juni 2017

Rhabarberkuchen mit Vanillecreme vom Blech

Hallo ihr Süßen,

es ist doch immer wieder erstaunlich. Rezepte, die sich augenscheinlich gleichen ergeben doch ganz unterschiedliche Kuchen. Ich habe lange überlegt, ob ich euch dieses Rezept vorstelle, da ich ja schon einen Rhabarberkuchen mit Pudding und Streuseln auf meine Blog habe. Aber auch wenn beide Rezepte recht ähnlich sind finde ich die Ergebnisse doch so verschieden, dass ich euch beide Rezepte zeigen möchte.

Mit diesem Rhabarberkuchen holt ihr euch den Frühling auf die Kaffeetafel - für die ganze Familie!
Die frische Vanillecreme und die knusprigen Streusel umrahmen den fruchtig-säuerlichen Rhabarber perfekt und ergeben zusammen eine herrliche Komposition.

Für ein Backblech braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

Für den Boden:
400 g Mehl
250 g Zucker
1/2 TL Vanillepulver
oder 2 TL Vanilleextrakt
1 TL Backpulver
250 g Butter
4 große Eier
1 Prise Salz
50 ml Milch







Für die Creme:
1,25 kg Rhabarber
80 g Zucker
2 Päckchen Vanillepudding-Pulver
1 Liter Milch
250 g Quark
1/2 TL Vanillepulver











Für die Streusel:
50 g gemahlene Mandeln
150 g Mehl
100 g Butter
70 g brauner Zucker










So wird's gemacht:

1. Vanillepudding nach Packungsanleitung kochen und in den noch warmen Pudding den Quark und die Vanille einrühren. Ein Stück Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen und beiseite stellen.

2. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech und einen rechteckigen Backrahmen einfetten.

3. Butter schaumig rühren und Zucker, Salz und Vanille dazu geben. Eier nacheinander unterrühren und die Milch dazu geben.

4. Mehl und Backpulver mischen, löffelweise unterrühren. Wenn der Teig glatt gerührt ist gleichmäßig auf dem Backblech im Rahmen verteilen.

5. Rhabarber putzen und in etwa 2-3 cm große Stücke schneiden. Jetzt die Vanillecreme auf dem Teig Glattstreichen und die Rhabarberstücke darauf verteilen.

6. Die Zutaten für die Streusel mit den Händen vermengen und über den Rhabarber bröseln. Auf der mittleren Schiene für etwa 40 Minuten backen.


Ihr könnt natürlich auch ohne Backrahmen arbeiten, dann solltet ihr aber ein tiefes Blech nehmen, damit euch die schöne Vanillecreme nicht davon läuft. Diesen Kuchen könnt ihr übrigens im Sommer auch ganz prima mit Johannisbeeren oder anderen säuerlichen Früchten anstelle des Rhabarbers backen.

Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen

Donnerstag, 22. Juni 2017

Rhabarberkuchen mit Joghurtguss

Hallo meine Lieben,

manchmal denke ich, ich hätte jetzt langsam alle denkbaren Rezepte für Rhabarberkuchen durch - und dann entdecke ich doch noch ein neues. Bei dem Rezept, das ich euch heute vorstellen möchte bin ich von der Optik und dem Geschmack des Kuchens wirklich begeistert. Mein Spatzl bleibt zwar dabei, dass der Rhabarberkuchen mit Baiser einfach unschlagbar ist, aber dieser hier sei "auch gut". Bei einem Unterfranken entspricht das ungefähr der Note 1. :-)

Leider ist Rhabarberzeit ja immer sehr begrenzt und daher häufen sich dann zu dieser Zeit aber auch die entsprechenden Rezepte. Mein Blog ist aber ja inzwischen auf rund 300 Rezepte angewachsen und so findet ihr bestimmt auch in den älteren Beiträgen etwas ohne Rhabarber. Stöbert doch einfach mal durch die Beiträge und sucht euch eure Lieblinge aus.

Für eine 26er Form braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

Für den Boden:
100 g Zucker
1 EL Semmelbrösel
125 g Butter
1 Ei
250 g Mehl
1 TL Backpulver
5-6 Stangen Rhabarber

Für den Guss:
150g Zucker
200 g Joghurt (natur)
100 g Schlagsahne
1 EL Vanillezucker
3 EL Speisestärke
2 Eier
1 TL abgeriebene Zitronenschale


So wird's gemacht:

1. Springform einfetten und Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Butter mit Zucker, Semmelbrösel und Ei verrühren. Dann das Mehl mit Backpulver mischen und löffelweise unterrühren. Rhabarber putzen und in etwa 1-2cm große Stücke schneiden.

2. Teig in die Form geben und mit den Händen gleichmäßig andrücken. Rhabarberstücke darauf verteilen und leicht festdrücken. Auf der mittleren Schiene etwa 30 Minuten backen.

3. In der Zwischenzeit den Joghurtguss vorbereiten. Dazu die Eier trennen und das Eigelb mit Joghurt, Sahne, Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale und Stärke vermischen. Eiweiß zu Schnee schlagen und unterheben. Den Eischnee erst kurz bevor der Guss gebraucht wird aufschlagen, sonst fällt er zu sehr in sich zusammen.

4. Den Kuchen kurz aus dem Ofen nehmen und mit dem Joghurtguss übergießen. Dann wieder zurück in den Ofen und weitere 30 Minuten backen bis der Guss ganz leicht golden wird. In der Form auskühlen lassen.


Der Kuchen ist eine wunderbare Kombination aus sauer, süß und cremig. Der Joghurt verleiht dem Ganzen eine schöne frische Note. Gut gekühlt ist der Kuchen an heißen Tagen ein wahrer Genuss. Dazu eine Tasse Cappuccino oder auch eine fruchtige selbstgemachte Limonade... ein Traum!

Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen

Dienstag, 20. Juni 2017

Rosenblütensirup

Hallo meine Lieben,

viele wunderbare Dinge sind vergänglich, sodass man sich nur im Augenblick darüber freuen kann. Ein Regenbogen zum Beispiel oder das goldene Glitzern der letzten Abendsonne auf dem Wasser. Da kommt schon manchmal der Gedanke "Wenn ich diesen Augenblick nur festhalten könnte..."

Bei duftenden Rosen geht es mir ähnlich. Wenn ich durch einen Garten gehe und der Rosenduft schwer und süß in der Luft liegt wünsche ich mir, dass diese Zeit nie vorbei gehen möge. Nun, die Zeit aufzuhalten ist mir bisher - zum Glück - nicht gelungen, aber den Duft der Rosen in Flaschen abzufüllen, das ist einfach! Mit ein wenig Liebe und Geduld könnt ihr einen herrlichen Rosenblütensirup herstellen und euch so das ganze Jahr über immer wieder an Duft und Geschmack der Rosen erfreuen.

Am besten geeignet sind historische Duftrosen, zum Beispiel Damaszener, Centifolia oder Gallica. Sie sehen nicht nur wunderschön aus sondern bringen auch das gewünschte Aroma mit. Leider gibt es auch viele traumhaft schöne Rosen, die gar nicht duften. Diese können wir für den Sirup nicht gebrauchen. Natürlich dürfen die Rosen, die in unseren Sirup kommen auch nicht gespritzt oder anderweitig chemisch behandelt sein.

Für etwa einen Liter Sirup braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

100 g duftende Rosenblütenblätter
(ca. 8 - 12 Rosenblüten)
1 Liter Wasser

1 kg Zucker

2 EL Zitronensäure

ggf. 1 Zitrone
und/oder 
1 Limette








So wird's gemacht:

1. Wasser und Zucker zusammen mit der Zitronensäure in einen großen Topf geben und erhitzen bis sich der Zucker ganz aufgelöst hat. Kurz aufkochen lassen und dann vom Herd nehmen.

2. Blütenblätter abzupfen, Kelchblätter, kleine Tierchen und alles was noch nicht dazu gehört aussortieren. Ihr solltet etwa 1 Liter Blütenblätter (etwa 100 g) verwenden, damit euer Sirup einen intensiven Duft und Geschmack bekommt.

3. In die noch heiße Zuckermasse eine Handvoll Blütenblätter geben und umrühren. Ungefähr eine Stunde abkühlen lassen, dann die restlichen Blütenblätter hinein geben und unterrühren bis alle mit Zuckerwasser bedeckt sind.



4. Macht nach ein paar Stunden eine Geschmacksprobe und entscheidet, ob ihr noch ein paar Scheiben Zitrone oder Limette dazu geben wollt.




5. Den Topf abdecken und mindestens 24 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Anschließen den Sirup durch ein feines Sieb abgießen und die Blütenblätter im Sieb oder in einem Passiertuch ausdrücken um den ganzen feinen Geschmack im Sirup zu behalten.



Der Sirup schmeckt fantastisch als Rosen-Limonade oder mit eisgekühltem Sekt aufgegossen als sommerlicher Aperitif.
Außerdem könnt ihr ihn ziemlich überall anstelle von Holunderblütensirup verwenden. Probiert es doch mal aus, ich bin sicher ihr werdet begeistert sein.

Alles Liebe
Euer Steffen

Samstag, 17. Juni 2017

Mangotarte mit Kokos und Limette

Hallo meine Süßen,

kürzlich habe ich in meiner Mittagspause wieder mal bei Gaumenfreund vorbei geschaut. Dort gibt es immer unglaublich leckere Sachen. Dieses Mal habe ich ein Stück Mangotarte ergattert und es mir dann bei herrlichem Festungsblick in der Sonne schmecken lassen. So eine Mangotarte muss ich doch selbst auch hinkriegen...

Leider hat mir keines der Rezepte, die ich im Internet gefunden habe so richtig zugesagt also bin ich selbst kreativ geworden und habe mir das heutige Rezept ausgedacht. Allerdings waren mehrere Versuche nötig bis ich zufrieden war. Unglücklicherweise habe ich das erst gemerkt, als ich meinen ersten - total misslungenen - Versuch schon mehreren Gästen bei der Geburtstagsfeier meiner Schwägerin aufgetischt hatte. Mein Gott wie peinlich! An dieser Stelle bitte ich alle, die unter dem fürchterlichen Kuchen leiden mussten, aufrichtig um Entschuldigung. Ich kann es wirklich besser. :-)

Ich habe jetzt zwei Versionen, mit denen ich zufrieden bin. Heute stelle ich euch die erste Version mit Kokos und Limette vor.

Für eine Tarteform mit 26 cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

Für den Teig:
1 Ei
75 g Zucker
75 g Butter
200 g Mehl
1 TL Backpulver

Für die Creme:
350 g Mangopüree (etwa 1 mittelgroße Mango)
3 EL Kokosmilch
225 g Joghurt
2 Eier (M)
1 TL abgeriebene Limettenschale
2-3 EL Zucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver


So wird's gemacht:

1. Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbeteig herstellen und in Folie für 30 Minuten kalt stellen. Tortenform einfetten und den Teig hinein drücken. Einen etwa 2 cm hohen Rand formen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Einen Bogen Backpapier auf den Teig legen und mit Linsen oder Erbsen beschweren. 15 Minuten blind backen, aus dem Ofen holen und beiseite stellen.

2. Mango vom Kern lösen und schälen. In Stücke schneiden und in ein hohes Gefäß geben und pürieren. Je nach Süße eurer Mango noch etwas Zucker dazu geben. Eier mit, Mangopüree, Joghurt, Puddingpulver, Limettenschale und Kokosmilch verrühren. Ihr könnt auch die Eier trennen und Eischnee unterheben, wird noch etwas luftiger.

3. Die Masse auf den torgebackenen Boden geben und glatt streichen. Auf der mittleren Schiene etwa 25 bis 30 Minuten backen.


Wenn ihr wollt könnt ihr die fertige Tarte noch mit Kokosraspeln bestreuen. Falls ihr keinen Vanillegeschmack in der Tarte wollt nehmt anstelle des Puddingpulvers einfach 35 g Stärke, dann kommt das Mangoaroma noch besser raus.


Die Tarte ist ein sommerlicher Traum und möchte dringend von euch nachgebacken werden.

Alles Liebe
Euer Steffen

Samstag, 10. Juni 2017

Kleiner Rührkuchen mit Rhabarber

Hallo meine Lieben,

wenn es mal wieder schnell gehen soll sind kleine, einfache Kuchen meine erste Wahl! Heute gibt's einen Rührkuchen mit Rhabarber, der in weniger als einer Stunde fertig auf dem Tisch steht.

Statt Rhabarber könnt ihr den Kuchen auch mit Birnen, Aprikosen, Äpfeln oder im Sommer auch mit Johannisbeeren machen. Die Beeren dann aber nicht kochen, sondern einfach so unter den Teig mischen :-) Ich habe hier wieder den Link zur Umrechnungstabelle für euch, so könnt ihr das Rezept auf jede Formgröße umrechnen.


Für eine 20cm Form braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

180 g Rhabarber (1 Stängel)
70 g Zucker
100 g Mehl
100 g Zucker
80 g Butter
1 TL Backpulver
1 großes Ei


So wird's gemacht:

1. Rhabarber putzen, schälen und in kleine Stücke schneiden, mit 70 g Zucker mischen und ca. 5 Minuten ohne Deckel in einem Topf köcheln lassen. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.

2. Eier trennen. Eigelb mit Zucker schaumig schlagen. Butter schmelzen und abwechselnd mit Mehl in den Teig geben und zu einer gleichmäßigen Masse vermischen. Jetzt die Rhabarberstücke dazu geben.

3. Eiweiß steif schlagen. Den Eischnee vorsichtig unterheben und den Teig in eine gefettete Form geben und glatt streichen.

4. Auf der mittleren Schiene etwa 35 bis 40 Minuten lang backen. Stäbchenprobe machen.


Probiert den Kuchen gleich mal aus. Die Grundzutaten habt ihr sicher alle zu Hause und irgendein passendes Obst wird sich ja bestimmt auch finden :-)

Alles Liebe
Euer Steffen

Freitag, 2. Juni 2017

Gegrillter Thunfisch mit Gemüsereis

Hallo meine Lieben,

die richtig "harten Kerle" machen es ja sogar im Winter und lassen sich von keinem Wetter davon abhalten. Die nicht ganz so unerschrockenen warten dazu auf den Sommer. Ob mit Kohle, Gas oder Strom - darüber könnte man trefflich streiten. Wovon ich hier rede? Natürlich vom Grillen! Ob es wohl jemanden gibt, der nicht gerne gegrilltes isst? Es muss ja wirklich nicht immer nur Fleisch auf den Grill. Ich habe mich heute für die Grillpfanne und für Thunfischsteaks entschieden. Ein Träumchen!

Als Beilage dazu gibts bunten Gemüsereis. Was auch noch ganz prima dazu geht ist eine frische selbstgemachte Tomatenbutter oder andere tolle Saucen und Dips ganz nach eurem Geschmack.

Für 4 Portionen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

4 Thunfischsteaks
1 große Tasse Reis
1 Zwiebel
1 daumengroßes Stück Ingwer
2 Knoblauchzehen
1 Chilischote
1 Paprika
1-2 kleine Zucchini
1 Dose Tomatenfruchtfleisch
Sojasauce
Rosmarin
Thymian
Salz
Pfeffer
Olivenöl


So wird's gemacht:

1. Reis mit der gleichen Menge Wasser in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze solange köcheln lassen bis der Reis das Wasser aufgenommen hat. Dann beiseite stellen.

2. Während der Reis kocht das Gemüse putzen und in kleine, maximal 1 cm große Stücke schneiden. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chili sehr fein hacken. Für die Marinade der Thunfischsteaks jetzt etwa 1-2 EL Sojasauce mit 4EL Olivenöl und jeweils 1 TL von Knoblauch, Ingwer und Chili vermischen. Die Thunfischsteaks von beiden Seiten mit der Marinade einstreichen, den Rest darüber gießen. Die marinierten Steaks mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

3.Öl in einer Pfanne erhitzen. Zuerst die Zwiebel, dann Knoblauch, Ingwer und Chili darin andünsten. Dosentomaten dazu geben, Rosmarin und Thymian fein hacken und darunter mischen. In einer zweiten Pfanne Öl erhitzen, Paprika dazu geben und etwa 2 Minuten dünsten, zuletzt die Zucchini dazu geben und weiter dünsten bis das Gemüse gar ist aber noch Biss hat.

3. Gemüse mit Reis mischen und so viel von der Tomatensauce dazu geben, dass der Reis eine schöne Farbe bekommt und gerade so zusammenhält. Es soll keine Suppe entstehen. Gebt die Tomaten also lieber nach und nach dazu und mischt immer gut durch, dann bekommt ihr das sicher hin.

4. Eine Grillpfanne mit etwas Öl erhitzen und die Thunfischsteaks von beiden Seiten anbraten oder grillen bis sie eine schöne Farbe bekommen. Die Steaks sollen aber nicht durchgebraten werden sondern gerade so bis zur Mitte durchziehen. Der Thunfisch soll innen unbedingt noch rosa sein, sonst ist er trocken und der Genuss ist dahin.


Guter Thunfisch (Sushi-Qualität) kann roh verzehrt werden, also macht euch keine Sorgen wegen der kurzen Garzeit. Wendet euch einfach an einen guten Fischhändler in eurer Nähe und verlangt die entsprechende Qualität. Falls ihr noch auf der Suche nach der richtigen Grillpfanne oder dem passenden Grillzubehör seid könnt ihr ja hier mal nachsehen.

Viel Freude beim Grillen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen




Sonntag, 28. Mai 2017

Aish Baladi - Ägyptisches Fladenbrot

Hallo meine Lieben,

vor kurzem waren wir wieder einmal im Urlaub in Ägypten und haben dort neben viel Sonne und herrlich warmen Wasser auch reichlich richtig gutes Essen genossen. Mir geht es bei Essen oft so, dass die einfachsten Dinge am besten schmecken und ich gar keinen großen Schnickschnack brauche.
Richtig angetan hat es mir dieses Fladenbrot, was man in Ägypten echt zu fast allen Mahlzeiten bekommt. Das ist aber kein richtiger Fladen sondern es ist in der Mitte hohl, weil es beim Backen aufgeht wie ein Ballon. So lässt es sich auch prima füllen oder man kann damit andere Speisen greifen und ganz auf Besteck verzichten.

Um dieses tolle Genusserlebnis zu Hause wieder aufzufrischen braucht ihr gar nicht viel. Die wichtigste Zutat ist hier Geduld.

Für 10 Brote braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

500 g Weizenmehl
100 g Weizenkleie oder Dinkelkleie
250 ml Wasser + etwas mehr zum Einstreichen
1 Tl Salz
1 Prise Zucker
15 g frische Hefe oder 1 Päckchen Trockenhefe


So wird's gemacht:

1. Mehl, Salz und Zucker mischen, einen gehäuften Esslöffel Kleie untermischen. Hefe in handwarmem Wasser auflösen und dazu gießen. Alles zu einem glatten Teig verkneten. Für das Kneten könnt ihr euch viel Zeit nehmen. Ich lasse den Teig etwa 5 bis 8 Minuten von der Küchenmaschine durchkneten. Anschließend in eine Schüssel mit Deckel geben oder die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und den Teig bei Zimmertemperatur etwa 2 Stunden aufgehen lassen. Dabei wird das Volumen etwa verdreifacht.

2. Die übrige Weizenkleie auf ein Backblech ausstreuen. Ihr könnt die Kleie auch mit einem Mixer noch etwas feiner mahlen, wenn euch die Flocken zu groß sind. Ich mag es feiner lieber, aber für den Geschmack ist es nicht entscheidend.

3. Mit feuchten Händen den Teig zu Kugeln rollen. Die Menge an Teig sollte etwas kleiner als ein Tennisball sein. Die Kugeln legt ihr dann in die ausgestreute Weizenkleie, sodass die Kleie an der Unterseite der Teigkugel haften bleibt. Backofen auf höchster Stufe (bei mir 275°C) bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Wenn möglich einen Backstein in den Ofen legen.

4. Die Teiglinge jetzt etwa 15 Minuten stehen lassen. Wenn sie zu trocken sind lieber noch mit etwas Wasser einstreichen, damit die Oberfläche schön geschmeidig bleibt und nicht einreißt.

5. Die Teigkugeln mit dem Nudelholz oder einfach mit den Händen platt drücken bis sie nur noch etwa 0,5 cm dick sind. Damit immer darauf achten, dass die Seite mit der Kleie unten bleibt. Dann immer zwei oder drei Fladen auf den heißen Backstein legen.

6. Die Backzeit hängt davon ab ob ihr einen Stein verwendet oder ein Blech und wie heiß euer Ofen wird.
Zwischen 5 und 10 Minuten sind normal. Die Fladen gehen auf wie ein Ballon und werfen dann an den Seiten kleine Falten. Nehmt sie aus dem Ofen sobald sie ganz leicht Farbe bekommen, sonst werden sie zu hart.


Die fertig gebackenen Fladen könnt ihr auf einem Gitter abkühlen lassen oder gleich warm genießen. Ich finde sie frisch aus dem Ofen einfach unwiderstehlich. Aber Vorsicht: Der heiße Dampf im Brot kann euch ganz schön die Finger verbrennen!

Probiert doch mal eine gefüllte Variante mit Falafeln und Gemüse oder Salat mit einem Klecks Minzjoghurt. Der Hammer! :-)

Alles Liebe
Euer Steffen