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Samstag, 21. Juli 2018

Zwetschgenkuchen mit Streuseln - low carb

Hallo meine Lieben,

heute habe ich beim Einkaufen die ersten Zwetschgen entdeckt. Noch kommen Sie aus Bosnien, aber auch auf den Bäumen hier in der Nähe bekommen sie schon langsam Farbe und wenn der Sommer sich weiter so ins Zeug legt dauert es bestimmt nicht mehr lange bis sie reif sind.

Bei Zwetschgenkuchen gibts für mich eigentlich keine Experimente. Da habe ich eine genaue Vorstellung wie der zu schmecken hat. Der Klassiker mit Hefeteig und Streuseln ist zwar super lecker, aber alles andere als low carb. Also habe ich wieder etwas experimentiert um ein Rezept zu entwickeln, das ohne Mehl und Zucker auskommt und trotzdem toll schmeckt.

Gut, ganz low carb kann ein Obstkuchen ja nie sein, da die Zwetschgen an sich ja schon jede Menge Zucker enthalten. Aber ich möchte eben auch mal zeigen, dass man ohne weiteren Haushaltszucker auch tolle Kuchen backen kann.


Für eine Springform mit 26 cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

800 g Zwetschgen
80 g Mandelmehl*
90 g Kokosmehl*
2 EL gemahlene Flohsamenschalen*
1 EL Johannisbrotkernmehl*
2 TL Backpulver
1 TL Zimt
4 Eier (Größe L)
250 ml Milch
100 g Erythrit (z.B. Xucker light*)
1 TL Zucker (muss sein, für die Hefe)
1 Würfel Hefe

Für die Streusel:

40 g Butter
1 TL Zimt
30 g Erythrit
30 g Mandelmehl
20 g Haferflocken
20 g gemahlene Mandeln







So wird's gemacht:

1. Mandelmehl, Kokosmehl, Johannisbrotkernmehl, Erythrit und Flohsamenschalen gut vermischen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.

2. Hefe in eine kleine Schüssel bröckeln und 1 TL Zucker und 2 EL Milch dazu geben, etwa 15 Minuten stehen lassen bis die Hefe flüssig wird.

3. Milch und Eier miteinander verrühren und zu den trockenen Zutaten geben. Zuletzt die Hefe dazu geben und alles gründlich verkneten. Den Teig 15 Minuten ruhen lassen.

4. Springform einfetten und den Teig hinein geben. Mit den Händen gleichmäßig in der Form verteilen und andrücken. Wenn der Teig zu sehr klebt die Hände etwas anfeuchten.

5. Zwetschgen an einer Seite aufschneiden und den Kern entfernen. die Hälften nochmals mit dem Messer einschneiden, sodass sie vier Spitzen haben wenn ihr sie auf faltet. Reihum auf dem Teig verteilen bis der Boden ganz mit Zwetschgen bedeckt ist.

6. Für die Streusel alle Zutaten mit den Händen bröselig vermischen und über die Zwetschgen streuen. Eine Schiene unterhalb der Mitte für etwa 35 bis 40 Minuten backen.


Den Kuchen in der Form abkühlen lassen bis es mindestens handwarm ist und erst dann auf eine Tortenplatte heben.
Mit einer Glasbodenform oder einem schnittfesten Boden könnt ihr den Kuchen natürlich auch schon warm anschneiden und genießen. Ein Gedicht... 😋

Alles Liebe
Euer Steffen





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Samstag, 23. Juni 2018

Apfelkuchen - low carb - glutenfrei

Hallo meine Lieben,

wie ist das denn eigentlich bei euch so? Lehnt ihr low carb Rezepte generell ab, weil für euch ein guter Kuchen nicht ohne ordentlich Zucker und "normales" Mehl auskommt? Probiert ihr ab und an mal ein low carb Rezept aus oder backt ihr vielleicht sogar hauptsächlich ohne Mehl und Zucker? Ich bin sehr gespannt wie ihr dem Thema gegenüber eingestellt seid. Schreibt mir doch mal eine Nachricht oder einen Kommentar dazu.

Ich habe kürzlich zu einer Geburtstagsfeier eine "normale" Torte und einen low carb Kuchen mitgebracht. Der Kuchen war fast komplett aufgegessen, die Torte nur zu etwa einem Drittel. Ob das etwas zu bedeuten hat?

Heute habe ich wieder ein wenig experimentiert und heraus kam ein herrlicher Apfelkuchen mit Mandelblättchen. Während ich das hier tippe sitze ich in der Küche neben dem Backofen und ein Duft von Mandeln, Zimt und Äpfeln steigt mir in die Nase. Ich kann kaum erwarten, dass der Kuchen fertig ist. Das Ergebnis seht ihr dann ja hier auf den Bildern.

Für eine 26cm Springform braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

2-3 große Äpfel (ca. 600 g)
100 g Kokosmehl
30 g Mandelmehl
50 g gemahlene Mandeln
5 g gemahlene Flohsamenschalen
120 g weiche Butter
6 Eier
160 g Erythrit (z.B. Xucker Light*)
1/2 Päckchen Backpulver
100 ml Mandelmilch (oder Milch)
1 TL Zimt


So wird's gemacht:

1. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in Achtel schneiden. Die Apfelstücke am Rücken der Länge nach mehrmals einschneiden. Eine Springform mit 26 m Durchmesser fetten und den Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.

2. Kokosmehl, Mandelmehl, Mandeln, Flohsamenschalen und Backpulver mischen.

3. 1 EL Erythrit und 1/2 TL Zimt beiseite stellen. Butter mit Erythrit und dem übrigen Zimt schaumig schlagen. Die Eier einzeln nacheinander unterrühren. Jetzt löffelweise die Mehlmischung dazu geben, zuletzt die Mandelmilch dazu gießen. Zu einem gleichmäßigen Teig rühren.

4. Teig in der Springform glatt streichen und die Apfelstücke mit dem Rücken nach oben darauf verteilen und andrücken. 1 EL Erythrit und 17" TL Zimt mischen. Mandelblättchen und Zimtmischung über die Äpfel streuen.

5. Auf der mittleren Schiene ungefähr 50 Minuten backen.



Der Kuchen schmeckt schon lauwarm einfach göttlich, aber ihr könnt natürlich auch die Geduld aufbringen und ihn abkühlen lassen. 😋

Alles Liebe
Euer Steffen






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Sonntag, 13. Mai 2018

Blaubeer-Käsekuchen glutenfrei und low carb

Hallo meine Lieben,

ich habe wieder mal eins meiner Lieblingsrezepte überarbeitet und daraus eine glutenfreie Variante entwickelt. Außerdem ist das Blaubeer-Käsekuchen auch noch low carb - es ist keinerlei Mehl darin und auch der Zucker ist vollständig durch eine um 20% geringere Menge an Xucker light* (Erythrit) ersetzt.

Vielleicht denken manche von euch jetzt: "Ach mensch, was soll denn das? Kuchen muss doch nach Kuchen schmecken und da brauche ich diesen ganzen Schnickschnack nicht." Gut, das geht vollkommen in Ordnung! 😀 Diejenigen unter euch, die ohne eine ordentliche Portion Zucker nicht glücklich werden, nehmen einfach Zucker. Und ruhig auch normales Mehl. Aber traut euch ruhig mal an die low carb Version - ich bin sicher ihr werdet sie lieben!

Wenn ihr auch gute Rezepte für kleine Sünden ohne schlechtes Gewissen habt freue ich mich auf eure Nachrichten und Kommentare hier, bei Facebook oder Instagram.

Für eine 26 cm Springform braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

Für den Boden:

50 g Reismehl

50 g Kokosmehl

30 g Buchweizenmehl

15 g Pfeilwurzelstärke

5g Flohsamenschalen gemahlen
100 g gemahlene Mandeln

120 g Xucker light* 
(Erythrit)
2 Eier
125 g kalte Butter
ggf. 1-2 EL eiskaltes Wasser

Für die Füllung:

350 g Blaubeeren
1 EL Zitronensaft
1 kg Magerquark
4 Eier
50 g Pfeilwurzelstärke
oder Kartoffelstärke
1 EL Vanilleextrakt
150 g Xucker light* (Erythrit)


So wird's gemacht:

1. Alle Zutaten für den Boden zu einem glatten Mürbeteig verkneten und in Folie eingewickelt mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

2. Blaubeeren mit Zitronensaft und 2 EL Xucker light* (Erythrit) pürieren und beiseite stellen. Backofen auf 180° C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.

3. Quark mit Eigelb, Stärke, Vanilleextrakt und Xucker light* (Erythrit) zu einer gleichmäßigen Masse verrühren. Eiweiß zu Schnee schlagen und unter die Quarkmasse heben. Dann die Masse hälftig in zwei Schüssel verteilen und eine Hälfte mit den pürierten Blaubeeren mischen.

4. Mürbeteig auf Klarsichtfolie ausrollen, Backform einfetten und Mürbeteig mit der Folie in die Form stürzen und gleichmäßig andrücken. Einen etwa 3 cm hohen Rand formen.

5. Zuerst die Blaubeermasse in die Form gießen und glatt streichen, dann die helle Quarkmasse dazu geben und mit einer Gabel (wie bei einem Marmorkuchen) die Schichten etwas vermischen.

6. Auf der mittleren Schiene etwa 50 bis 60 Minuten backen. Nach 30 Minuten die Hitze auf 160°C reduzieren. Den Kuchen mit etwas Alufolie abdecken wenn euch der Rand beim Backen zu schnell dunkel wird.


Der Kuchen schmeckt anstelle von Blaubeeren auch mit Himbeeren ganz hervorragend. Außerdem sieht es toll aus, wenn ihr aus etwa 150 g Blaubeeren und 1 EL Erythrit und 1 EL Zitronensaft noch etwas Kompott kocht und diesen dann abgekühlt über den Käsekuchen träufelt.

Alles Liebe
Euer Steffen



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Dienstag, 1. Mai 2018

Low Carb Rhabarberkuchen mit Baiser

Hallo meine Lieben,

Wer von euch kennt oder benutzt diese Aussage hier gelegentlich: "Ich koche lieber, denn da kann ich kreativer sein. Beim Backen muss ich mich genau an das Rezept halten, sonst klappt es nicht."?
So habe ich auch noch vor ein paar Jahren gedacht. Zwar habe ich immer mal wieder experimentiert, aber das Ergebnis war dann doch manchmal nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe.

Dabei ist es so einfach. Man muss da auch keine Wissenschaft daraus machen, obwohl es beim Backen schon ein paar elementare Grundregeln gibt. Sobald ihr aber ein bisschen geübt darin seid, könnt ihr euch ruhig auch mal etwas trauen. Tauscht mal Zutaten durch andere mit ähnlichen Eigenschaften aus und seht, was dabei heraus kommt. So bin ich zum Großteil meiner glutenfreien Rezepte und meiner low carb Rezepte gekommen. Dabei ist immer klar, wie das Ergebnis aussehen soll - den Weg dahin gilt es dann zu entdecken.


Heute habe ich mein absolutes Lieblingsrezept für Rhabarberkuchen in eine glutenfreie Version nahezu ohne Kohlenhydrate umgewandelt. Die Zutaten dafür bekommt ihr mittlerweile in fast jedem Supermarkt.

Für eine 24cm Springform braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

150 g Butter
100 g Erythrit (z.B. Xucker light*)
1/2 TL Vanillepulver
3 Eier
2-3 EL Milch
75 g Kokosmehl*
75 g Reismehl*
75 g gemahlene Mandeln
5 g gemahlene Flohsamenschalen*
1 Päckchen Weinsteinbackpulver
500 g Rhabarber
2 Eiweiß
1 TL Zitronensaft
75 g Erythrit*


So wird's gemacht:

1. Rhabarber putzen und in ca. 1-2 cm große Stücke schneiden. Backofen auf 160°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.

2. Butter mit Erythrit und Vanillepulver cremig rühren und die Eier unterrühren. Das klappt besser, wenn alle Zutaten die gleiche Temperatur haben, also entweder alles aus dem Kühlschrank kommt oder alles Zimmertemperatur hat.

3. Die Mehle mit den Mandeln, dem Backpulver und den Flohsamenschalen mischen und löffelweise dazu geben und verrühren. Wenn der Teig zu trocken wird etwas Milch dazu geben.

4. Springform am Boden einfetten. Teig in die Form geben und glatt streichen. Das geht ein bißchen schwieriger als mit normalem Rührteig, aber wenn ihr einen Löffel etwas anfeuchtet, geht es ganz gut. Rhabarberstücke darauf verteilen.

5. Auf der mittleren Schiene ca. 40 Minuten backen.

6. Aus den zwei Eiweiß Schnee schlagen und Erythrit und Zitronensaft dazu geben. So lange schlagen bis der Zucker sich aufgelöst hat.

7. Die Baisermasse auf dem Kuchen verteilen und den Kuchen nochmals für 20 Minuten backen bis das Baiser einen goldenen Schimmer bekommt.


Mit diesem Rezept wird der Rhabarberkuchen zu einem Genuss ganz ohne schlechtes Gewissen, denn er hat viele gute Proteine und gaaaaaanz wenig Kohlenhydrate. Dass er so gesund ist schmeckt man aber fast gar nicht. 😉

Alles Liebe
Euer Steffen



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Mittwoch, 14. Februar 2018

Mandel-Mohn-Kuchen - Low Carb

Hallo meine Lieben,

wenn ihr euch glutenfrei ernähren müsst oder aus anderen Gründen auf die so viel gescholtenen "schlechten Kohlenhydrate" verzichtet, wird die Auswahl an Schlemmereien ja wirklich klein.

Bei einem wunderbaren Abend im Bockshorn Theater durften wir vor Kurzem die unglaubliche Daphne De Luxe erleben.
Von Ihr habe ich den folgenden Satz aufgeschnappt, der mich ehr amüsiert hat: Beim Essen vertrage ich zum Glück alles. Gluten, Laktose, Fructose,.... Meine Intoleranzen liegen eher im zwischenmenschlichen Bereich.

Für alle unter euch, die aber auch mal einen Kuchen ohne die "bösen" Zutaten Zucker und Mehl ausprobieren wollen ist dieses Rezept genau richtig. Übrigens schmeckt der Kuchen auch, wenn man nicht auf Kohlenhydrate verzichten muss ganz prima. 😊

Für eine 24 cm Bundform braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

200 g gemahlener Mohn
150 g gemahlene Mandeln
200 g Birkenzucker (Xylit)
1 Päckchen Backpulver
6 Eier
150 g Quark
100 g Butter
Mark einer Vanilleschote
Abrieb einer Zitrone


So wird's gemacht:

1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und die Form einfetten.

2. Eier trennen und Eiweiß zu Schnee schlagen. Eigelb mit Birkenzucker und Butter schaumig rühren.

3. Alle anderen Zutaten miteinander mischen. Dann den Eischnee unter die Mischung heben. Die Masse in die Form füllen und gleichmäßig verteilen. Auf der mittleren Schiene ungefähr 50 bis 55 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Den Kuchen im ausgeschalteten Backofen noch weitere 5 bis 10 Minuten stehen lassen.

4. Kuchen in der Form abkühlen lassen, sonst reißt er beim Stürzen leicht ein.


Den fertigen Kuchen könnt ihr noch mit einer Glasur aus dunkler Kuvertüre einstreichen. Schmeckt aber auch ohne Schokolade richtig super. Der Kuchen ist durch den Quark extrem saftig

Alles Liebe
Euer Steffen

Samstag, 27. Januar 2018

Mandelbrot - glutenfrei - low carb

Hallo meine Lieben,

ich liebe Brot! Je kräftiger und würziger im Geschmack umso besser. Mein aktueller Liebling ist ein Brot namens "Gewürzkruste". Da sind jede Menge tolle und duftende Gewürze drin und drauf und es schmeckt einfach genial. Ich glaube für ein einfaches Butterbrot gibt es nix Besseres!

Allerdings gibt es ja leider immer mehr Menschen, die kein Brot essen können oder sollen. Ich gehöre zwar zum Glück nicht dazu, aber ich probiere einfach gern neue Rezepte aus und versuche, leckere Sachen auch ohne Weizenmehl zu backen. Mein Kichererbsenbrot kennt ihr ja vielleicht schon. Das schmeckt mir echt gut, aber der Kichererbsengeschmack ist schon sehr druchdringend. Daher habe ich nach einer neutraleren Alternative gesucht. Und - Tadaaaaaa - hier ist sie: Mandelbrot!




Für eine Kastenform mit 22cm Länge braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

70 g Leinsamen
70 g Sonnenblumenkerne
110 g gemahlene Mandeln
2 EL gemahlene Flohsamenschalen
250 g Saure Sahne
6 Eier
2 TL Backpulver
1 TL Salz
1 TL Butter zum Einfetten


So wird's gemacht:

1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Kastenform mit Backpapier auslegen oder sehr gründlich einfetten.

2. Leinsamen und Sonnenblumenkerne im Zerkleinerer oder Mixer fein mahlen. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel miteinander vermischen.

3. Dann Eier und Saure Sahne dazu geben und mit einem Rührlöffel umrühren.Den Teig in die Kastenform füllen.

4. Auf der zweiten Schiene von unten etwa 50 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Das Brot abkühlen lassen, bevor ihr es anschneidet.


Das Brot besser im Kühlschrank aufbewahren, damit es nicht schimmelt. Es schmeckt deutlich neutraler als das Kichererbsenbrot und ist daher noch besser mit verschiedenen Aufstrichen und Belägen zu kombinieren.

Alles Liebe
Euer Steffen

Montag, 24. April 2017

Fenchelsuppe mit Kokosmilch

Hallo meine Lieben,

an Fenchel scheiden sich ja die Geister. Ich liebe das Gemüse, den Tee, die Samen - mein Schatz nichts davon. Aber ab und zu finde ich ein Rezept mit Fenchel, das seine Gnade findet. Diese Fenchelsuppe zum Beispiel kam richtig gut an und das obwohl ich zuerst selbst ziemlich skeptisch war was die Kombination von Fenchel und Kokosmilch angeht. Passt aber super zusammen.
Die Suppe kann man bestimmt auch cremig pürieren aber mir hat es gerade gut gefallen, den Fenchel nur zu hobeln und die feinen Streifen einfach nur weich zu garen. Aber was nehme ich alles vorweg? Lest hier wie es gemacht wird.







Für 4 Portionen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

1 große Fenchelknolle
8-10 Cherrytomaten
2 EL Rapsöl
1 Knoblauchzehe
1 Dose Kokosmilch (400 ml)
250 ml Gemüsebrühe
4 Scheiben Räucherlachs
Salz
Pfeffer


So wird's gemacht:

1. Knoblauch fein hacken, Tomaten vierteln, beim Fenchel etwas von dem feinen Grün beiseite legen, dann das untere Ende abschneiden und die Knolle fein hobeln oder mit einem scharfen Messer in ganz dünne Streifen schneiden (max. 2 mm dick).

2. Öl in einem Topf erhitzen, en Knoblauch kurz andünsten und dann den Fenchel und die Tomaten dazu geben. So lange dünsten bis der Fenchel weich ist.

3. Gemüsebrühe und Kokosmilch dazu geben und etwa 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Die Suppe auf Suppentassen oder Teller verteilen und jeweils mit einer Scheibe Räucherlachs und etwas Fenchelgrün garnieren. Wenn ihr den Lachs weglasst ist es ein rein veganes Rezept.


Falls euch die Kombination der Zutaten jetzt spanisch vorkommt solltet ihr das Rezept erst recht ausprobieren. Es schmeckt wirklich ausgezeichnet - ob mit oder ohne Lachs.

Alles Liebe
Euer Steffen

Mittwoch, 29. März 2017

Zucchini-Spaghetti mit Chili-Garnelen

Hallo meine Lieben,

Spaghetti sind unglaublich lecker, aber alles andere als "low carb". Für alle, die sich bei der Ernährung bemühen weniger Kohlenhydrate zu sich zu nehmen oder die wegen einer Unverträglichkeit keine herkömmliche Pasta essen können, bietet sich da eine gesunde und vitaminreiche Alternative aus Zucchini an. Dazu braucht ihr nur einen Spiralschneider und schon kann es los gehen.

Die Zucchini werden in feine oder etwas dickere Spiralen geschnitten und dann in Sauce oder Brühe gegart. Dabei dürfen sie ruhig bissfest bleiben. Eine gute Pasta ist ja auch nicht matschig.

Für 4 Portionen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

3-4 kleine Zucchini
1-2 Tomaten
200 g Garnelen
400 ml Kokosmilch
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
1 Stück Ingwer
1 Chilischote oder
2 TL Chiliflocken
2 EL Sojasauce
2 EL Rapsöl
Salz
Pfeffer


So wird's gemacht:

1. Ein walnussgroßes Stück Ingwer schälen und zusammen mit Knoblauch und Zwiebel in feine Würfel hacken. Dann 1 EL Öl in einer großen Pfanne oder einem Wok erhitzen und Knoblauch, Zwiebel und Ingwer darin anbraten. Mit Kokosmilch ablöschen und mit Sojasauce, Salz und Pfeffer abschmecken. Sauce heiß halten aber nicht kochen.

2. In einer zweiten Pfanne die Garnelen mit der fein geschnittenen Chilischote oder den Chiliflocken anbraten und beiseite stellen.

3. Tomate in Würfel schneiden, Zucchini waschen und mit dem Spiralschneider in etwa 30 cm lange Spaghetti schneiden. Die Zucchini-Spaghetti und die Tomatenwürfel unter die heiße Kokosmilch mischen und bei mittlerer Hitze etwa 3 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch mal testen ob die Spaghetti die gewünschte Konsistenz haben.

4. Garnelen dazu geben und alles miteinander vermischen. Mit Chili, Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.


Das Gericht ist perfekt für das BodyChange Programm geeignet. Es macht satt, ist gesund und vitaminreich und vor allem richtig lecker!

Alles Liebe und viel Freude beim Kochen und Genießen
Euer Steffen

Mittwoch, 15. März 2017

Linsen-Kichererbsen-Brot mit Rosmarin und Tomaten

Hallo ihr Lieben,

Deutschland ist weltweit berühmt für die Vielfalt an Brot und Backwaren, die es hierzulande gibt. Leider ist es aber trotz aller Vielfalt so, dass es nur sehr wenige Bäckereien gibt, die wirklich glutunfreies Brot anbieten.
Das liegt vor allem daran, dass ein eigener Raum und ein eigenes Lager notwendig wären um zu garantieren, dass auf keinen Fall herkömmliche Mehle die glutenfreien Zutaten und Backwaren "verunreinigen". Bleibt also nur, glutenfreies Brot selbst zu backen.

Ich habe ein Rezept für ein sehr vielseitig wandelbares und leckeres Brot für euch. Allerdings habe ich es mit Hefe gebacken. Damit sind wieder einige unter euch raus, die auch keine Hefe vertragen. Aber keine Sorge, ihr könnt das auch mit Backpulver machen oder mit Natron. Ersetzt die Hefe durch 1 Päckchen Backpulver oder 4 TL Natron und 1 EL Zitronensaft.


Ihr braucht für ein Brot:
🖨 Rezept als PDF

1 Päckchen Trockenhefe
2 EL Olivenöl
125 g Kichererbsenmehl
125 g Mehl aus roten Linsen
100 g gemahlene Mandeln
50 g geschrotete Leinsamen
80 g gemischte Samen, z.B. Chia-Samen, Sesam oder Kürbiskerne
5 Stücke getrocknete Tomaten
1 Zweig frischer Rosmarin
4 Bio-Eier
1 Prise Salz
375 ml Wasser

So wird's gemacht:

1. Backofen auf 190°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Kastenform (ca. 22 cm) mit Backpapier auslegen.

2. In einem Becher Wasser und Hefe mit der Gabel verrühren. Dann für 5 Min. ruhen lassen.

3. Mehl, Mandeln und Samen mit 1 Prise Salz in eine Schüssel häufen und in die Mitte eine Mulde drücken.
Die Rosmarinnadeln abzupfen, fein hacken und hinzugeben, getrocknete Tomaten in kleine Stücke schneiden und ebenfalls dazu geben. Die Eier in die Mulde schlagen, verquirlen und Öl und die Hefe-Wassermischung dazu gießen.

4. Mit einem Rührlöffel oder Teigspatel vorsichtig umrühren und nach und nach das Mehl vom Rand nach innen untermischen. Wundert euch nicht, die Teigmasse ist relativ flüssig.

5. Das Ganze in die vorbereitete Form geben und für 45 bis 50 Min. auf mittlerer Schiene in den Backofen stellen. Das Brot ist goldbraun und durchgebacken, wenn nach der Stäbchenprobe kein Teig mehr am Holzspieß kleben bleibt. Aus dem Ofen nehmen und mind. 20 Min. auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, bevor es aufgeschnitten werden kann.


Wenn ihr so wie ich getrocknete Tomaten in den Teig gebt braucht ihr ein sehr scharfes Messer zum Anschneiden. Die Tomatenstücke reißen sonst leider Löcher in das lockere und luftige Brot. Schmeckt toll, sieht aber nicht schön aus. :-) Vielleicht klappt es besser, wenn man die Tomaten noch feiner schneidet oder statt dessen etwas Tomatenmark verwendet... Ich werde es ausprobieren!

Alles Liebe
Euer Steffen