Samstag, 16. Juni 2018

Himbeerkuchen mit Cheesecake-Füllung - low carb - glutenfrei

Hallo meine Lieben,

Heute ging es in meiner Küche ganz schön bunt zu. Ich habe eine Geburtstagstorte gebacken und schon angefangen die Dekoration zu modellieren. Das Geburtstagskind hat sich meine Kokos-Ananas-Torte gewünscht. Die ist aber auch mal gut! 😋

Aber ich habe auch einen glutenfreien Kuchen gebacken, damit auch die, die keinen Zucker und kein Mehl essen möchten, nicht auf Kuchen verzichten müssen. Dabei habe ich mich dieses Mal für einen fruchtigen Himbeerkuchen entschieden und ihm eine cremige Cheesecake-Füllung spendiert.

Streng genommen dürfen glutenfreie Backwaren gar nicht in derselben Backstube wie die herkömmlichen Brote und Kuchen gebacken werden, da ja immer die Möglichkeit besteht, dass Spuren von glutenhaltigem Mehl das glutenfreie verunreinigen und dadurch Allergien ausgelöst werden. Zum Glück bin ich kein Bäcker und darf daher alles in meiner Küche machen. Wenn man nach dem einen Kuchen die Küche gründlich reinigt bevor man mit dem anderen Gebäck anfängt ist das auch kein Problem.

Ich bin schon sehr gespannt wie der low-carb-Kuchen ankommt, denn bei Premieren weiß man das ja nie so genau. Immerhin habe ich das Rezept noch nie vorher verkosten lassen. Meistens (bis auf ein paar Ausnahmen) schmeckt es aber dann doch ganz prima. Vielleicht verrate ich einfach niemandem, dass der Kuchen ohne Mehl und Zucker gemacht ist? 😇

Für eine Springform mit 26cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

Für den Teig:
200 g Mandelmehl
80 g Kokosmehl
2 TL Backpulver
2 TL Flohsamenschalen gemahlen
50 g weiche Butter
120 g Erythrit (z.B. Xucker light*)
3 Eier (Größe L)
3 Tropfen Bittermandelöl
1 TL Vanillepulver
120 ml Mandelmilch ungesüßt

Für die Füllung:

240 g Frischkäse
1 Ei (Größe L)
55 g Erythrit (z.B. Xucker light*)
1/2 TL Vanillepulver
225 g Himbeeren
25 g Mandelblättchen


So wird's gemacht:

1. Backform einfetten und Backofen auf 160°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.

2. Butter mit Erythrit und Mandelaroma schaumig rühren und dann nacheinander die Eier unterrühren. In einer zweiten Schüssel Mandelmehl, Kokosmehl, Backpulver, Vanillepulver und Flohsamenschalen gründlich mischen.

3. Die Hälfte der Mehlmischung löffelweise zur Eiermasse geben und unterrühren. Dann die Mandelmilch dazu geben und danach das restliche Mehl langsam einrühren.

4. Etwa 3/4 des Teigs in der Form verteilen und glatt drücken.

5. Frischekäse mit Erythrit, Ei und Vanillepulver glatt rühren und gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Himbeeren darauf geben und aus dem restlichen Teig kleine Brösel machen und über die Himbeeren geben. Zuletzt die Mandelblättchen auf dem Kuchen verteilen.

6. Auf der mittleren Schiene ungefähr 40 Minuten backen. Den Kuchen in der Form abkühlen lassen und dann in den Kühlschrank stellen. Etwa 30 Minuten vor dem Servieren sollte der Kuchen wieder aus dem Kühlschrank genommen werden, da er besser schmeckt wenn er nicht ganz kalt ist.


Schreibt mir doch mal wie euch das Rezept gefällt und ob euch der Kuchen schmeckt, ich bin sehr neugierig auf eure Kommentare.

Alles Liebe
Euer Steffen






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Sonntag, 10. Juni 2018

Mandel-Marmorkuchen - low carb - glutenfrei

Hallo meine Lieben,

Omas Kuchen sind und waren doch einfach immer die besten, stimmts? Meine Omas haben sich beide - unter Anderem - durch ihre tollen Backkünste ausgezeichnet. Wobei es da unterschiedliche Schwerpunkte gab. Eine Oma verbinde ich eher mit Blechkuchen (Quetschbloatz, usw.) und die andere eher mit Rührkuchen (Gesundheitskuchen - was für ein tolles Wort!!!). 😀

Heute war mir nach einem Rührkuchen. Und was fällt mir da als erstes ein? Na logisch, Marmorkuchen. Das ist wohl der klassischste unter den Klassikern. Schmeckt irgendwie jedem und ist mit tausenderlei Rezeptvariationen fest in unseren Küchen und Backbüchern verwurzelt. Ich möchte heute eine weitere Variante - ohne Zucker und Weißmehl - hinzufügen.

Wie immer könnt ihr natürlich auch den ganz normalen Marmorkuchen backen, aber ich möchte euch eben neben der bekannten auch mal eine neue Version zeigen. Vor allem für diejenigen unter euch, die vielleicht gerade versuchen ein paar Pfunde los zu werden oder die aus gesundheitlichen Gründen glutenfrei essen müssen. Ich freue mich schon auf eure Nachrichten und Kommentare, wie euch das Rezept gefällt.

Für eine Gugelhupf-Form mit 22cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

50 g Butter
100 g Erythrit (z.B. Xucker light*)
6 Eier
250 g Quark
125 g gemahlene Mandeln
75 g Kokosmehl
25 g Sojamehl
1 TL gemahlene Flohsamenschalen
1 EL Kakaopulver
1 TL Natron
1/2 TL Vanillepulver
1 TL abgeriebene Zitronenschale
1 Prise Salz
evtl. etwas Milch


So wird's gemacht:

1. Backofen auf 160° C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und die Form einfetten.

2. Butter mit Erythrit cremig rühren. Eier trennen und die Eigelbe einzeln unterrühren. Danach Quark, Zitronenschale und Vanillepulver dazu geben.

3. Mandeln, Kokosmehl, Sojamehl, Flohsamenschalen und Natron vermischen und löffelweise unterrühren. Wenn der Teig "bröselig" aussieht gebt etwas Milch (1-2 EL) dazu.

4. Eiweiß mit Salz steif schlagen und auf 4 Portionen verteilt nach und nach unter den Teig heben.

5. Die Hälfte des Teigs in die Form geben und die andere Hälfte mit Kakaopulver vermischen und darüber verteilen. Dann mit einer Gabel in Spiralen einmal rund um die Form herum durch den Teig fahren und beide Schichten miteinander mischen, sodass das typische Marmormuster entsteht.

6. Eine Schiene unterhalb der Mitte in den Ofen stellen und ungefähr 50 bis 60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. In der Form abkühlen lassen, erst stürzen wenn er soweit abgekühlt ist, dass ihr die Form problemlos mit der Hand anfassen könnt.


Wenn ihr wollt könnt ihr den Kuchen noch mit einer dunklen Kuvertüre einstreichen oder mit Puderxucker (Erythrit) bestreuen.

Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen



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