Donnerstag, 22. Juni 2017

Rhabarberkuchen mit Joghurtguss

Hallo meine Lieben,

manchmal denke ich, ich hätte jetzt langsam alle denkbaren Rezepte für Rhabarberkuchen durch - und dann entdecke ich doch noch ein neues. Bei dem Rezept, das ich euch heute vorstellen möchte bin ich von der Optik und dem Geschmack des Kuchens wirklich begeistert. Mein Spatzl bleibt zwar dabei, dass der Rhabarberkuchen mit Baiser einfach unschlagbar ist, aber dieser hier sei "auch gut". Bei einem Unterfranken entspricht das ungefähr der Note 1. :-)

Leider ist Rhabarberzeit ja immer sehr begrenzt und daher häufen sich dann zu dieser Zeit aber auch die entsprechenden Rezepte. Mein Blog ist aber ja inzwischen auf rund 300 Rezepte angewachsen und so findet ihr bestimmt auch in den älteren Beiträgen etwas ohne Rhabarber. Stöbert doch einfach mal durch die Beiträge und sucht euch eure Lieblinge aus.

Für eine 26er Form braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

Für den Boden:
100 g Zucker
1 EL Semmelbrösel
125 g Butter
1 Ei
250 g Mehl
1 TL Backpulver
5-6 Stangen Rhabarber

Für den Guss:
150g Zucker
200 g Joghurt (natur)
100 g Schlagsahne
1 EL Vanillezucker
3 EL Speisestärke
2 Eier
1 TL abgeriebene Zitronenschale


So wird's gemacht:

1. Springform einfetten und Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Butter mit Zucker, Semmelbrösel und Ei verrühren. Dann das Mehl mit Backpulver mischen und löffelweise unterrühren. Rhabarber putzen und in etwa 1-2cm große Stücke schneiden.

2. Teig in die Form geben und mit den Händen gleichmäßig andrücken. Rhabarberstücke darauf verteilen und leicht festdrücken. Auf der mittleren Schiene etwa 30 Minuten backen.

3. In der Zwischenzeit den Joghurtguss vorbereiten. Dazu die Eier trennen und das Eigelb mit Joghurt, Sahne, Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale und Stärke vermischen. Eiweiß zu Schnee schlagen und unterheben. Den Eischnee erst kurz bevor der Guss gebraucht wird aufschlagen, sonst fällt er zu sehr in sich zusammen.

4. Den Kuchen kurz aus dem Ofen nehmen und mit dem Joghurtguss übergießen. Dann wieder zurück in den Ofen und weitere 30 Minuten backen bis der Guss ganz leicht golden wird. In der Form auskühlen lassen.


Der Kuchen ist eine wunderbare Kombination aus sauer, süß und cremig. Der Joghurt verleiht dem Ganzen eine schöne frische Note. Gut gekühlt ist der Kuchen an heißen Tagen ein wahrer Genuss. Dazu eine Tasse Cappuccino oder auch eine fruchtige selbstgemachte Limonade... ein Traum!

Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen

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