Sonntag, 7. Dezember 2014

Rentier Cupcakes

Hallo meine Lieben,

Meine Plätzchenserie unterbreche ich heute, um euch meine gerade frisch dekorierten Rentier Cup-Cakes zu präsentieren. Ich habe von einer Freundin zwei Päckchen Gebäck-Creme geschenkt bekommen, da sie gerade an einem Produkttest dafür teilnimmt. Ich bin ja kein großer Fan solcher Fertigprodukte, aber warum soll ich es nicht mal ausprobieren.
Aber einfach die Creme irgendwo drauf zu streberischen war mir dann doch zu langweilig. Also musste eine Idee her. Beim einkaufen sind mir diese knusprigen Schokoladenstäbchen ins Augengefallen, die man als Mikado kennt. Direkt nebenan standen Smarties... Und schon waren die Rentiere fertig - jedenfalls in meinem Kopf.

Als Basis könnt ihr jedes beliebige Muffin-Rezept nehmen, bei mir wurden es die Marmeladen-Muffins, die ich schon bei den Krümelmonstern gebacken habe. Dieses Mal habe ich sie aber nicht mit Marmelade sondern mit Pralinen gefüllt.

Für die Rentiere braucht ihr:

Mikado-Stäbchen oder ähnliche
Kuvertüre in der Sorte der Stäbchen
Rote Smarties oder m&um'so
1 Päckchen Gebäck-Creme Schokolade
1 Becher Sahne
Marshmallows
Schoko-Tröpfchen


Und so wird's gemacht:

1. Schneidet für jedes Rentier ein Schokostäbchen in vier Teile und klebt je zwei davon an ein ganzes Stäbchen dran. Dazu verwendet ihre geschmolzene Kuvertüre. Legt die Stäbchen dazu auf Backpapier, damit ihr sie später leicht ablösen könnt.

2. Muffins backen und abkühlen lassen.

3. Die Sahne auf mittlerer Stufe ca. 30 Sekunden anschlagen, dann das Cremepulver einrieseln lassen und Sahne Steif schlagen.

4. Mit einem Spritzbeutel die Muffins mit der Creme verzieren. Dazu einen größeren Knubbel für die Nase spritzen und zwei kleine für die Ohren.

5. Mashmallows halbieren und Schoko-Tröpfchen als Pupillen aufkleben, dazu leicht anfeuchten.

6. Augen aufsetzen, eine rote Nase auflegen und die zusammengeklebten Geweihe hinein stecken.


Fertig sind die Rentiere und warten darauf, verspeist zu werden.

Alles Liebe
Euer Steffen

Samstag, 6. Dezember 2014

Gewürzsterne

Hallo meine Lieben,

Sterne sind wunderschön und geheimnisvoll. Wie lange ist ihr Licht unterwegs, bis es auf unsere Augen trifft? Existieren die Sterne überhaupt noch, die wir sehen?
Warum erkenne ich den Großen Wagen sofort, den Orion aber nie? Wer hat sich Sternbilder ausgedacht und was muss man nehmen, um da wirklich die Bilder zu sehen, nach denen sie benannt sind?
Fragen über Fragen und viele faszinierende Antworten tauchen auf, wenn wir uns mit Sternen beschäftigen.

Eine nicht ganz so geheimnisvolle aber dafür leckere weihnachtliche Sorte der funkelnden Himmelskörper sind meine Gewürzsterne. Bei uns wurden die schon immer mit einem Zuckerguss bestrichen, der mit Kirschwasser angerührt wird. Für Kinder solltet ihr aber lieber Zitronensaft oder einen Schuss Milch verwenden.

Für etwa 50 Sterne braucht ihr:

2 Eier
200 g Zucker
100 g gemahlene Haselnüsse (fehlen auf dem Bild)
1 TL Zimt
¼ TL Nelken
1 EL Kakao
40 g Zitronat
40 g Orangeat
½ TL Hirschhornsalz
200 g Mehl
40 g Butter

Zum Verzieren:

100 g Puderzucker
Kirschwasser oder Zitronensaft


Und so wird’s gemacht:

1. Zitronat und Orangeat fein hacken. Wenn ihr diese Zutaten partout nicht mögt, lasst sie weg. Ich würde statt dessen die Schale von je ½ abgeriebenen Zitrone und Orange nehmen. Das Aroma ist wichtig, aber es muss nicht sein, dass ihr etwas verwendet, das euch nicht schmeckt. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass es oft nicht als störend empfunden wird, wenn man es wirklich sehr fein hackt, sodass niemand auf den kandierten Stückchen herum kauen muss.

2. Aus allen Zutaten einen glatten Teig herstellen.

3. Den Teig in Frischhaltefolie eingewickelt für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank geben.

4. Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestreuen und den Teig Portionsweise ausrollen. Ich mache die Gewürzsterne gerne ein bisschen dicker und rolle den Teig daher gut 5-7 mm dick aus, weil ich sie schon seit meiner Kindheit so kenne. Wenn ihr filigranere Sterne wollt, rollt den Teig einfach dünner aus.

5. Sterne ausstechen und auf Backpapier setzen.

6. Bei 160°C ca. 15 Minuten backen. Kommt ganz darauf an, wie dick eure Sterne werden, bleibt also beim ersten Blech in der Nähe des Ofens und stoppt die Zeit bis die Gewürzsterne schön aufgegangen und fertig gebacken sind.

7. Wenn die Sterne abgekühlt sind rührt ihr den Puderzucker mit dem Kirschwasser an. Gebt die Flüssigkeit tropfenweise dazu, da der Zuckerguss ganz schnell zu flüssig wird. Die Sterne dann mit einem Pinsel mit Zuckerguss bestreichen und trocknen lassen.


Ihr könnt auch die überzogenen Sterne noch mit essbarem Glitzer, Zuckerperlen oder Sternchen verzieren oder den Zuckerguss mit Lebensmittelfarbe einfärben und bunte Sterne machen. Dabei könnt ihr eurer Fantasie freien lauf lassen.

Alles Liebe
Euer Steffen

Freitag, 5. Dezember 2014

Nuss-Stangen

Hallo meine Lieben,

schnelle und einfache Weihnachtsplätzchen sind Gold wert! Die ach so besinnliche Zeit ist doch viel zu oft genau das Gegenteil – hektisch, stressig, arbeitsreich.
Wer da keine Lust oder Zeit hat, sich auch noch mit dem Weihnachtsgebäck lange aufzuhalten ist mit diesem Rezept sicher zu überzeugen. Die Verzierung ist nicht nötig,
geht aber auch schnell und ihr braucht außer euren Händen kein Werkzeug (aber es schadet auch nichts, wenn ihr Küchengeräte benutzt) J

Für die feinen Nuss-Stangen braucht ihr:

250 g Mehl
200 g Butter
200 g Zucker
200 g gemahlene Haselnüsse
1 Ei

Zum Verzieren:
125 g Puderzucker oder
Kuvertüre nach Geschmack


So wird’s gemacht:

1. Ei trennen.

2. Butter, Zucker, Mehl, Haselnüsse und Eigelb miteinander verkneten.

3. Den Teig in Frischhaltefolie einpacken und 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

4. Anschließend den Teig zu etwa 1 cm dicken Strängen rollen und etwa auf Fingerlänge schneiden. Ich lege dazu immer mehrere Teigrollen nebeneinander und schneide diese dann gleichmäßig in Stücke.

5. Die einzelnen Stangen mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und bei 180°C auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen.

6. Zum Verzieren entweder das Eiweiß mit dem Puderzucker aufschlagen und in einen Spritzbeutel geben. Mit der Spritzglasur die Stangen verzieren und trocknen lassen. Ihr könnt auch Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Stangen auf einer Seite eintauchen und auf einem Gitter abkühlen und trocknen lassen.

Alles Liebe
Euer Steffen

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Waltrauds Lebkuchen

Hallo meine Lieben,

dieses Lebkuchenrezept habe ich in Bärchenform kennen und lieben gelernt. Und zwar so wie hier abgebildet. Vielleicht erkennt ihr ja schon, um welchen Bären es sich hier handelt – den von Bärenmarke. Ich finde die Lebkuchen zwar ziemlich groß, aber das freundliche Gesicht ist einfach knuffig! Die Ausstechform habe ich nach einer freundlichen eMail an Bärenmarke als Geschenk per Post erhalten. Vielleicht klappt das ja immer noch – bei mir ist es schon einige Jahre her. Das Rezept verdankt seinen Namen wie so oft einer lieben Waltraud, die es mir einst verraten hat.

Je nachdem welche Größe ihr für die Form eurer Lebkuchen wählt kommen bei diesem Rezept zwischen 3 und 6 Backblechen an fertigen Plätzchen heraus.

Ihr braucht dafür:

125 ml Milch
250 g Zucker
125 g Honig
2 große Eier L oder XL
(oder 3 Eier in Größe S oder M)
2 EL Öl
2 EL Kakao
1/2 Päckchen Lebkuchengewürz (8 g)
75 g Butter
ca. 750 g Mehl
1 Päckchen Backpulver


Und so wird’s gemacht:

1. In einem Topf Milch mit Honig und Zucker erhitzen, bis der Zucker sich aufgelöst hat und eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Nicht kochen.

2. Topf vom Herd nehmen und die Butter hinein geben. Umrühren bis die Butter sich aufgelöst hat.

3. Wenn die Masse nur noch handwarm ist können die Eier dazu gegeben und verrührt werden.

4. In einer großen Schüssel die trockenen Zutaten vermischen.

5. Die flüssige Masse dazu geben und miteinander verkneten bis ein glatter Teig entsteht. Ich mache das wie fast immer in der Küchenmaschine mit dem Knethaken, es geht auch mit den Händen, aber der Teig ist ziemlich klebrig und es braucht wirklich viel Kraft und Ausdauer.

6. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und im Kühlschrank für mehrere Stunden ruhen lassen. Ich lasse den Teig gern über Nacht liegen.

7.Am nächsten Tag dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig portionsweise ca. 3 mm dünn ausrollen. Die Lebkuchen gehen beim Backen ziemlich stark auf und werden etwa doppelt sodick. Je stärker ihr also den Teig beim Ausstechen lasst, umso höher sind nachher eure fertigen Lebkuchen.

8. Mit Plätzchenausstechern die Lebkuchen in Form bringen und auf Backpapier setzen.

9. Auf der mittleren Schiene bei 190°C ca. 10 Minuten backen.


Wer mag kann die Lebkuchen vor dem Backen noch mit einem mit Milch verquirlten Eigelb bestreichen oder mit Mandeln belegen. Ihr könnt auch die fertig gebackenen Lebkuchen mit einerEiweiss-Spritzglasur (Royal Icing) verzieren oder mit Zuckerguss und allerlei bunter Deko verschönern. Falls ich es zeitlich noch irgendwo rein bringe zeige ich euch verschiedene Möglichkeiten.

Fröhliches Backen und alles Liebe
Euer Steffen




Mittwoch, 3. Dezember 2014

Stempel-Plätzchen

Hallo meine Lieben,

„Ein Keks sagt mehr als tausend Worte!“ - Mit diesem, leicht abgewandelten, Ausspruch lasse ich meine Plätzchen auch mal zu Wort kommen. Beschriftete Kekse gibt’s ja schon sehr lange in Form der klassischen Butterkekse. Da hat der Hersteller seinen Namen einfach drauf geschrieben. Aber warum sollte auf meinen Keksen „Steffen“ stehen? Da greife ich lieber auf meine beiden Stempel zurück, die ich am Liebsten auf Plätzchen mache, die verschenkt werden. Auf dem einen steht „FÜR DICH“ und auf dem anderen „MADE WITH LOVE“.

Schnell und einfach könnt ihr solche netten Botschaften mit einem Mürbeteig backen, aber auch alle anderen Teige, die nicht zu grobkörnig sind, eignen sich dafür. Schwieriger wird’s bei hohem Nussanteil oder dickeren Schokostücken.

Für ca. 40 Plätzchen braucht ihr:

150 g Weizenmehl
150 g Dinkelmehl
100 g Puderzucker
200 g kalte Butter
1 Ei
Stempel
Evtl. eine Ausstechform in Stempelgröße


Und so wird’s gemacht:

1. Weizenmehl, Dinkelmehl und Puderzucker mischen.

2. Die kalte Butter in kleine Stücke schneiden und zusammen mit dem Ei zügig mit kalten Händen unterkneten. Ich mache das mit der Küchenmaschine, da meine Hände nie so kalt sind, dass der Teig nicht doch schnell klebrig wird.

3. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

4. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig 3 mm dünn ausrollen. Nehmt dafür erst einmal nur die Hälfte und lasst den Rest im Kühlschrank. Mürbeteig lässt sich viel besser verarbeiten, wenn er gut gekühlt ist.

5. Die Stempel aufdrücken und mit einer Ausstechform die einzelnen Plätzchen ausstecken. Ich habe eine runde Form mit Wellenrand, es geht aber auch ein Kreis oder ein Trinkglas, wenn ihr keine passenden Ausstecher habt. Sehr hübsch und einfach gelingen sie auch, wenn ihr aus dem Teig kleine Kugeln formt, platt drückt und stempelt. Die Plätzchen sind dann vielleicht nicht perfekt rund, aber wer sagt, dass sie das sein müssen?

6. Die Plätzchen dann auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und auf der mittleren Schiene bei 190°C mit Ober- und Unterhitze ca. 12-15 Minuten backen. Bitte beobachtet euer erstes Blech im Ofen, da alle Öfen unterschiedlich backen und es jammerschade wäre, wenn ihr dann nur noch Kohle aus dem Ofen holt.


Alle Teige, die eine Ruhezeit im Kühlschrank brauchen könnt ihr auch prima schon einen Tag vorher zubereiten, in Folie einwickeln und kühl stellen. So mache ich das gern, weil es dann vom zeitlichen Ablauf her entspannter zugeht. Einen Tag mache ich Teige, am anderen Tag werden die Plätzchen gebacken. So vermeide ich lange Leerlaufzeiten, in denen der Ofen trotzdem geheizt wird und Hektik, wenn gerade mal wieder alles auf einmal passieren muss.

Überrascht eure Lieben doch auch mal – zu Weihnachten oder anderen Gelegenheiten – mit selbst gebackenen Keksen und freundlichen Botschaften.

Alles Liebe
Euer Steffen

Dienstag, 2. Dezember 2014

Springerle

Hallo meine Lieben,
heute geht’s wie versprochen los mit meiner Weihnachtsbäckerei. Die Rezepte für Muskatzinen, die süßen Bärchen und die Schoko-Möpse habe ich euch ja schon gezeigt, die gehören für mich aber nicht nur in die Weihnachtszeit – wobei natürlich nichts dagegen spricht, die auch zu Weihnachten zu vernaschen.

Ich starte meine Plätzchenserie mit einer meiner Lieblingssorten: Springerle.

Als ich Freunden und Kollegen erzählt habe, dass ich Springerle backe haben mich viele nur ratlos angeschaut. Offenbar sind diese traditionellen Plätzchen nicht (mehr) sehr bekannt – wie ich finde völlig zu Unrecht. Die Springerle bekommen daher auch die Ehre, als Erstes veröffentlicht zu werden.
Springerle müssen – wie die Muskatzinen – zunächst vor dem Backen trocknen und bekommen dann im Ofen auch „Füßchen“. Das heißt, die getrocknete Oberfläche bleibt unverändert, der noch feuchte Teig unten geht auf. Wegen dieses „Aufspringens“ haben sie angeblich ihren Namen. Auch Springerle werden mit Holzmodeln geformt und können nach dem Backen nach Belieben mit Lebensmittelfarben bemalt werden.

Für etwa 40 Stück braucht ihr:

300 g Mehl
300 g Puderzucker
1 TL Salz
3 Eier
2 Päckchen Vanillezucker
Anissamen (ganz, nicht gemahlen)
Holzmodeln zum Formen


Und so wird’s gemacht:

1. Die Eier mit der Küchenmaschine (Schneebesen) oder dem Handrührgerät sehr, sehr lange schaumig schlagen. Das Volumen vergrößert sich dabei enorm und die Masse wird hell und cremig.

2. Mehl und Puderzucker sieben und abwechselnd unterrühren. Dafür nehmt ihr am besten einen Knethaken oder Flachrührer. Ihr könnt die Zutaten auch von Hand mit einem Kochlöffel oder Teigschaber unterheben. Geht dabei langsam vor um nicht die mühsam in die Masse geschlagene Luft wieder komplett heraus zu rühren.

3. Den Teig mit den Händen noch einmal durchkneten, eine Kugel formen und dann in Frischhaltefolie einpacken und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank legen.

4. Wenn der Teig genug ausgeruht hat könnt ihr etwa 1/3 davon auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 3-5 mm dünn ausrollen. Den Rest im Kühlschrank aufbewahren bis er gebraucht wird.

5. Achtet darauf, dass ihr immer genügend Streumehl unter dem Teig habt, dass er nicht an der Arbeitsfläche festklebt.

6. Mit den Holzmodeln jetzt die Bilder in den Teig prägen. Dazu die Modeln auflegen und mit etwas Druck in den Teig pressen, vorsichtig abnehmen. Die Modeln mit Mehl bestäuben, wenn sie zu sehr kleben. Es gibt auch Model-Rollen, die ähnlich wie Nudelhölzer aussehen. Wenn ihr sowas zu Hause habt könnt ihr euch sehr glücklich schätzen. Damit geht die Arbeit noch viel einfacher. Nur das Modelholz kräftig über den Teig rollen.

7. Die einzelnen Springerle dann an den Rändern mit einem sehr scharfen Messer oder besser einem Teigrädchen (ein Pizzaschneider tut’s auch) voneinander trennen.

8. Backbleche mit Backpapier auslegen und mit Anissamen bestreuen.

9. Die Springerle mit etwas Abstand auf die Körnchen legen und an einem warmen Ort (Zimmertemperatur) mindestens 12 Stunden trocknen lassen.

10. Nach der Trocknungszeit, besser am nächsten Tag, auf der mittleren Schiene im Backofen bei 130°C mit Ober- und Unterhitze etwa 30 Minuten backen. Die Springerle sollen hell bleiben aber gut durchtrocknen – und natürlich Füßchen bekommen.


Die Springerle bewahrt ihr am Besten in einer gut schließenden Blechdose auf. Es kann sein, dass sie nach dem Backen sehr hart werden und euch ungenießbar vorkommen. Dann sind sie richtig! J
Fangt rechtzeitig vor Weihnachten damit an, denn wenn sie einige Zeit liegen werden sie weich. Wenn es euch zu lange dauert dann legt ein Stück angeschnittenen Apfel mit in die Dose. Die Springerle nehmen die Feuchtigkeit aus dem Apfel auf und werden schneller zart.

Falls ihr in euren Schränken, Kellern oder auf euren Dachböden noch Modeln für Springerle oder sogar eine Rolle findet, und nichts damit anfangen könnt, schreibt mir bitte. Ich bin immer dankbar für alte, traditionelle Formen. Leider sind die modernen, die man häufig auf Weihnachtsmärkten kaufen kann, sehr schlicht und oft einfallslos gestaltet.

Viel Freude beim Backen und alles Liebe
Euer Steffen

Montag, 1. Dezember 2014

Monster-Cupcakes

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich mal etwas ausprobiert, das ich schon vor einer Weile irgendwo im Netz entdeckt hatte: Monster-Cup-Cakes im Krümelmonster-Look.
Was hier so frech guckt und einen Keks verdrückt ist kinderleicht nachzumachen. Ich habe zwei verschiedene Sorten Muffins gebacken, die die Basis bilden. Wichtig ist, dass die Muffins schön aufgehen und eine große Kuppel bilden, sonst sieht das Gesicht nicht so schön aus. Wie immer braucht ihr für die Muffins keine Küchenmaschine sondern nur zwei Schüsseln und einen Rührlöffel.

Ihr könnt die Cup-Cakes in jeder beliebigen Farbe verzieren. Ich habe blau genommen, weil mich das an das Krümelmonster aus der Sesamstraße erinnert, und rosa, damit das blaue Monster eine süße Freundin bekommt :-)

Das plüschige Fell der Monster besteht aus eingefärbten Kokosraspeln. Die färbt ihr einfach mit ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe. Dabei unbedingt Handschuhe tragen, sonst seht ihr selber aus wie kleine Monster. Bei der Auswahl der Farben solltet ihr darauf achten, AZO-freie Farben zu verwenden, der Gesundheit zuliebe. Ihr bekommt sie zu Beispiel hier oder in gut sortieren Supermärkten wie z.B. dem Trabold Frischecenter (Edeka) in Würzburg.

Zum Verzieren der Monster braucht ihr:

Marschmallows (mini oder normal)
Kokosraspel
Lebensmittelfarbe
Puderzucker
Schokoladendrops oder
Kuvertüre
Kekse


Und so wird's gemacht:

1. Muffins backen (Rezepte stehen weiter unten) und abkühlen lassen.

2. Kokosraspel einfärben und trocknen lassen.

3. Etwa 3 EL Puderzucker mit einigen Tropfen Lebensmittelfarbe und 1 TL Wasser zu einem zähflüssigen Zuckerguss anrühren.

4. Muffins mit Zuckerguss bestreichen und kopfüber in die gefärbten Kokosraspel drücken. Wenn nicht genug kleben bleibt nochmal mit Raspeln bestreuen.

5. Wenn der Zuckerguss angetrocknet ist die Marshmallows halbieren und mit etwas Zuckerguss auf die Cup-Cakes kleben. Pupillen mit Schokodrops aufkleben oder mit geschmolzener Kuvertüre aufspritzen. Die Monster dürfen ruhig richtig schräg gucken, je verrückter umso besser.

6. Mit einem scharfen Messer einen Schiltz als Mund in die Cup-Cakes schneiden und einen Keks hinein stecken. Das geht gut mit halbierten Oreos aber auch da entscheidet ihr einfach nach Geschmack. Ich habe selbst gebackene Schoko-Nuss-Kekse dafür genommen.


Und nun zu den Muffins:


Für 12 Orangen-Nuss-Muffins braucht ihr:

2 Eier
125 g Butter
100 g Zucker
1 Prise Salz
150 g Mehl
70 g Speisestärke
1 TL Backpulver
50 g gemahlene Haselnüsse
Saft und Schale einer unbehandelten Orange

Und so wird's gemacht:

1. Backofen auf 200°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Muffinform fetten oder mit Papierförmchen bestücken. Wenn das Papier farblich zum fertigen Monster passt sieht es besonders schön aus.

2. Butter zerlassen und abkühlen lassen.

3. Zucker, Salz, Mehl, Stärke, Backpulver und Nüsse mischen.

4. Eier verquirlen und zerlassene Butter, Orangensaft und abgeriebene Orangenschale einrühren.

5. Eiermasse mit einem Löffel unter die Mehlmischung ziehen bis sich die Zutaten gerade so verbinden.

6. Masse in die Förmchen verteilen und auf der mittleren Schiene 20 Minuten backen.


Für 12 Marmeladenmuffins braucht ihr:

280 g Mehl
50 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 EL Backpulver
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz
60 g Butter
1 Ei
280 g Naturjoghurt
60 ml Milch
120 g Marmelade nach Geschmack

Und so wird's gemacht:

1. Backofen auf 200°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Muffinform fetten oder mit Papierförmchen bestücken. Wenn das Papier farblich zum fertigen Monster passt sieht es besonders schön aus.

2. Butter zerlassen und abkühlen lassen.

3. Mehl in eine Schüssel sieben und Zucker, Vanillezucker, Salz und Natron dazu geben. Alles gut miteinander vermischen.

4. Eier verquirlen und zerlassene Butter, Joghurt und Milch dazu geben und verrühren.

5. Eiermasse mit einem Löffel unter die Mehlmischung rühren bis ein glatter Teig entstanden ist.

6. Die Hälfte des Teigs in die Muffinförmchen verteilen und dann mit einem Teelöffel einen Klecks Marmelade in die Mitte setzen. Mit dem restlichen Teig bedecken. Ich nehmen für den Teig einen Spritzbeutel, da er sich so viel leichter dosieren lässt.

7. Auf der mittleren Schiene 15-20 Minuten backen.


Für die Augen könnt ihr auch Marzipankugeln formen oder ihr nehmt Oreo Kekse und nehmt den einen Keks ab, die weiße Cremefüllung ergibt ein super Auge. Darauf dann noch eine Pupille, z.B. eine Schoko-Rosine und fertig ist das Auge. Mit so großen Augen könnt ihr ganz tolle einäuige Monster machen. In grün eingefärbt erinnern Sie dann an einen Disneyfilm. Zweiäugig und blau fällt mir da eher die Muppet-Show ein :-)


Ich wünsche euch viel Freude beim Nachmachen und freue mich auf viele Kommentare und Bilder von euren Monster Cup-Cakes.

Alles Liebe
Euer Steffen






Samstag, 29. November 2014

Schoko-Nuss-Plätzchen

Hallo meine Lieben,

dieses Schokogebäck schmeckt nicht nur zu Weihnachten sondern kann das ganze Jahr über vernascht werden.
Der Teig lässt sich sehr leicht verarbeiten und ihr könnt so ziemlich alle Formen ausstecken, die euch gefallen. Ich habe damit die Kekse für meine Monster-Cup-Cales gemacht und ein paar echt süße Schokoladenmöpse :-) Die Mopsform und viele andere von meinen Lieblingsausstechern habe ich im wunderbaren Laden von Amon Backwaren in Würzburg gefunden. Dieser Laden ist für jeden Hobbybäcker oder Koch ein MUSS, denn es gibt wirklich nichts was es auf der winzigen Ladenfläche nicht gibt. Ein echtes Erlebnis und immer wieder eine Freude dort einzukaufen.

Für etwa 50 Stück braucht ihr:

100 g Mehl
100 g Butter
100 g gemahlene Walnüsse
50 g Puderzucker
1 Prise Salz
1 EL Kakaopulver


Und so wird's gemacht:

1. Alle Zutaten mit kalten Händen oder mit dem Flachrührer der Küchenmaschine zu einem Mürbeteig verkneten.

2. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

3. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dünn ausrollen und Plätzchen ausstechen. Ich habe mich für süße Möpse entschieden. Natürlich auch wieder eine Form von Amon Backwaren in Würzburg. Ich habe euch ja schon gesagt, dass ich nie ohne etwas tolles aus diesem Laden gehe.

4. Auf ein mit Backpapier oder Dauerbackfolie ausgelegtes Backblech legen.

5. Im auf 180°C vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten backen.


Anstelle von Walnüssen könnt ihr natürlich auch Haselnüsse oder Mandeln nehmen oder die Nüsse nach eurem Geschmack mischen.
Probiert es aus und erzählt mir, wie euch das Rezept gefällt.

Alles Liebe
Euer Steffen

Freitag, 28. November 2014

Topinambur-Suppe mit Pilzen

Hallo Ihr Lieben,

Winterzeit ist Suppenzeit! Wenn es draußen klirrend kalt ist und der Wind einem um die Ohren pfeift dann tut Wärme von Innen richtig gut.
Klar geht das auch mit Glühwein :-) Wobei, rein wissenschaftlich betrachtet ist der sogar eher kontraproduktiv, weil Alkohol zwar dafür sorgt, dass man sich wärmer fühlt, der Körper aber tatsächlich schneller auskühlt weil die oberen Hautschichten besser durchblutet werden. Aber darum geht's ja gar nicht...

Eine schöne kräftige Suppe aus allem, was Herbst und Winter für uns bereit halten ist doch einfach toll. Wenn schon beim Kochen der Duft durchs Haus zieht und die Vorfreude steigt, auf das, was gleich in den Teller kommt. Wenn dann die Suppe dampfend vor mir auf dem Tisch steht und ich beim ersten Löffel, den ich natürlich viel zu heiß in den Mund nehme, jeder Tropfen spürbar die Kehle hinunter rinnt bis er schließlich im Magen ankommt.... ich liebe es einfach!

Ich habe mich daran erinnert, dass ich als wir noch im Haus meiner Großeltern gewohnt haben, was wirklich schon seeeehr lange her ist, mit meinem Cousins aus dem Haus nebenann ein winziges Stück Garten abgetrennt hatten und dort allerlei Blumen und Gemüse auf ca. 2 Quadratmetern angebaut haben. Wir nannten dieses Fleckchen Erde unsere "Gärtnerei". Dort haben wir in einem Jahr auch Topinambur angebaut. Das ist eine ganz besonders schöne Pflanze, gehört sie doch zur selben Gattung wie die Sonnenblume. Aber nicht nur dekotrativ kann Topinambur überzeugen. Sie bildet auch leckere Knollen, die ähnlich wie Kartoffeln zubereitet werden können allerdings nicht so lagerfähig sind.

Topinambur gibt es in gut sortierten Supermärkten, Bioläden und auf dem Wochenmarkt zu kaufen. Ich kann nur jedem raten, sich mal mit dieser köstlichen Knolle zu befassen. Für den Anfang habe ich eine Suppe daraus gekocht, die ich mit gebratenen Steinpilzen garniert habe. Das geht natürlich auch mit Champignons oder anderen Pilzen, oder einfachen Croutons aus Schwarzbrot. Ihr könnt auch ein paar Scheiben Topinambur dünn mit dem Sparschäler abschneiden und in Fett ausbacken wie Chips und diese dann auf die Suppe legen.

Für 4 Portionen braucht ihr:

400 g Topinambur
2 TL selbstgemachtes Gemüsebrühpulver
oder Instant-Gemüsebrühe
200 g Sahne
100 g frische Pilze
oder tiefgekühlt, z.B. Steinpilze
1 Knoblauchzehe
2 EL Butter
1 Bund Petersilie
Salz
Muskat



Und so wird's gemacht:

1. Topinamburknollen gründlich waschen oder schälen.Leichtes abschaben mit einem schrfen Messer genügt bei frischen Knollen.

2. Die Knollen fein würfeln und mit 750 ml Wasser in einen Topf geben und aufkochen.

3. Das Gemüsebrühpulver und die Sahne dazu geben und alles 10 bsi 15 Minuten köcheln lassen.

4. Pilze putzen und in grobe Stücke schneiden. Wenn ihr tiefgefrorene Pilze verwendet taut sie langsam auf und drückt sie gut aus, da sie viel Wasser aufnehmen. Das Wasser nicht wegschütten sondern in die Suppe geben.

5. Butter in der Pfanne erhitzen, Knoblauchzehe schälen und fein hacken.

6. Knoblauch und Pilze in der Pfanne scharf anbraten.

7. Petersilie waschen, trocken tupfen und fein hacken. Dann über die Pilze geben und vermischen.

8. Suppe mit einem Pürierstab cremig pürieren und mit Salz und Muskat abschmecken.

9. Im Teller oder der Suppenschüssel mit den gebratenen Pilzen garnieren und servieren.


Ihr könnt auch eine Kartoffel mitkochen, die braucht aber länger, sollte also feiner geschnitten sein. Die Suppe wird dadurch noch etwas samtiger. Auch ein Stück Kürbis passt wunderbar dazu und verleiht der Suppe noch eine schöne Farbe.

Viel Freude beim Nachkochen und alles Liebe
Euer Steffen

Donnerstag, 27. November 2014

Chicoreesalat mit Granatapfel

Hallo ihr Lieben,

auf unserer Zunge haben wir eine Vielzahl an Geschmacksrezeptoren, die alle "Spezialisten" auf einem bestimmten Gebiet sind. Sie erkennen, je nach Zuständigkeiten, die Geschmackrichtungen süß, sauer, salzig, bitter und umami.
"Umami" steht für würzig, wohlschmeckend, die anderen vier Geschmacksrichtungen habe ich in der Schule gelernt, die fünfte kam erst vor einiger Zeit hinzu.
Welcher Geschmack euer Favorit ist hängt auch stark mit der Prägung in eurer Kindheit zusammen. Gummibärchen oder Chips? Schokolade oder Salzstangen? Entscheidet selbst.

Kurios finde ich die Geschmacksnote "bitter", denn in der Natur deutet ein bitterer Geschmack meistens auf etwas Ungenießbares, wenn nicht gar Giftiges und Gefährliches hin. Vielleicht steckt das so tief in unseren Genen, dass viele von uns auch heute noch einen Bogen um bittere Lebensmittel machen.
Besonders Kinder lehnen bittere Nahrung ab, im Laufe des Lebens kann man sich aber an den Geschmack gewöhnen.

Ich erinnere mich, dass meine Oma früher oft Endiviensalat oder Chicoreesalat gemacht hat und es dazu oft Spätzle gab. Ich erinnere mich auch, dass ich dann regelmäßig Spätzle mit Apfelbrei bevorzugt habe. Aber Spätzle nur "nackig", also gegart, aber keinesfalls in der Pfanne angebraten. Heute kann ich darüber lachen, denn mir ist dadurch schon viel Gutes entgangen :-)

Weiterhin mag unsere Zunge es nicht, unterfordert zu werden. Es macht also durchaus Sinn, möglichst mehrere Geschmacksrezeptoren gleichzeitig anzusprechen. Nicht umsonst gehört an Süßes immer auch eine Prise Salz und umgekehrt. Prima spielen lässt sich aber auch mit bitter und süß. Sogar in die Musik hat diese Mischung Einzug gehalten, denn mir fällt dabei die "Bitter Sweet Symphony" von The Verve ein.
In meinem Rezept für einen Chicoreesalat mit Granatapfelkernen habe ich auch beide Komponenten berücksichtigt.

Für 4 Portionen braucht ihr:

2 Chicoree
1/2 Granatapfel
100 ml Sahne
1-2 Prise(n) Salz
1 Zitrone
2 EL Zucker



Und so wird's gemacht:

1. Chicoree waschen, vierteln und den Strunk entfernen.

2. In feine Streifen schneiden.

3. Granatapfelkerne herauslösen. Dazu den Granatapfel halbieren und mit dem Kochlöffel drauf schlagen. Die Kerne fallen dann ganz leicht heraus und ihr müsst nur die weißen Trennhäute noch entfernen, wenn die mit raus fallen.

4. Für die Soße die Zitrone auspressen und mit Sahne, Zucker und Salz verrühren.

5. Chicoreesalat mit Dressing anrichten und Granatapfelkerne darüber streuen.


Ich wünsche euch viel Spaß mit dieser bitter-süßen Symphonie.

Alles Liebe
Euer Steffen

Mittwoch, 26. November 2014

Süße Bärchen

Hallihallo ihr Süßen,

dieses Jahr nähere ich mich wirklich Schritt für Schritt an Weihnachten an. So richtig bin ich noch immer nicht von der Stimmung in Beschlag genommen worden und so taste ich mich halt langsam ran. Wobei ich schon einen groooooooooooßen Weihnachtseinkauf gemacht habe, denn ich bin dieses Jahr damit dran, unseren Baum zu schmücken. Es bleibt aber noch ein Geheimnis, wie der aussehen wird. Ich freu mich jedenfalls schon drauf... Das Ergebnis vom letzten Jahr zu schlagen versuche ich gar nicht erst, denn wenn ich noch eine Kugel mehr an den Baum hängen würde, hätten wir vermutlich ein Problem mit der Statik uns unser Weihnachtsbaum würde eine Etage tiefer stehen :-) Dies würde dann unweigerlich zur spontanen Erblindung der Nachbarin führen - spätestens beim Anblick des Zirkuspfers mit Federbusch auf dem Kopf oder dem Weihnachtsmann, der auf einem Schwein galoppiert... Wer denkt sich eigentlich solche Motive für Weihnachtskugeln aus???

Aber über Chridtbaumkugeln wollte ich ja heute gar nicht schreiben, sondern über meine süßen Bärchen. Die sehen wirklich zum anbeißen aus und sind herrlich schokoladig, süß und zart. Wer kann da schon widerstehen?
Die Bärchenform hat mich natürlich wieder bei Amon Backwaren angelacht. Genau genommen bin ich sogar sicher, dass sie mich bereits durchs Schaufenster gesehen und dann in den Laden gelockt hat, nur damit ich sie kaufe. Dass ich dann nicht nur mit der Bärchenform den Laden verlassen habe muss ich nicht extra erwähnen, oder?

Für ca. 30 - 40 Bärchen braucht ihr:

75 g Zucker
1/2 Vanilleschote (Mark auskratzen)
100 g weiche Butter
1 Ei
1 EL Rum
(oder ein paar Tropfen Rum-Aroma)
1 EL Saure Sahne
250 g Mehl
3 TL Kakao
abgezogene Mandeln zum Verzieren
(oder andere Nüsse oder Trockenfrüchte)


Und so wird's gemacht:

1. Zucker, Vanillemark und weiche Butter cremig rühren.

2. Ei, Rum und saure Sahne nacheinander unterrühren.

3. Mehl und Kakao mischen und löffelweise dazu geben und unterkneten.

4. Teig in Frischhaltefolie einwickeln und mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

5. Den Teig dann zwischen zwei Lagen Folie oder mit etwas Mehl (nicht zuviel nehmen, es sieht nicht schön aus wenn die Bärchen staubig sind) ca. 3 mm dünn ausrollen. Bärchen ausstechen. Wenn eure Ausstechform kein Gesicht hat könnt iht mit einem Zahnstocher das Gesicht zeichnen oder wenigstens 2 Augen hinein pieksen.

6. Jedem Bärchen eine Mandel auf den Bauch legen und die Arme so nach vorne biegen, dass sie die Mandel festhalten. Ich mag die Kombination aus braunen Bären und hellen Mandeln, ihr könnt aber auch Bärchen aus Butterteig machen und dann einfach Mandeln mit Schale nehmen. Hauptsache es gibt einen Kontrast und sieht nicht langweilig einfarbig aus.

7. Die Bärchen auf mit Backpapier belegte Backbleche legen und bei 180°C auf der mittleren Schiene ca. 10-12 Minuten backen.


Ihr könnt natürlich die Bärchen auch ohne Mandeln backen oder ihnen alles Mögliche in die Pfoten drücken. Sehr hübsch sehen auch getrocknete Cranberries aus.

Bärige Grüße und alles Liebe
Euer Steffen