Montag, 16. März 2015

Fruchteinlage für Torten

Für die Fruchteinlage braucht ihr:

300 g Früchte (z.b. Heidelbeeren)
3 EL Zucker (je nach Süße der Früchte auch weniger)
60 ml Fruchtsaft
6 Blatt Gelatine oder 1 Päckchen gemahlene Gelatine



Und so wird's gemacht:

Ich habe für meine Heidelbeer-Fruchteinlage ein Glas Heidelbeeren (von Odenwald) verwendet. Darin sind abgetropft ca. 205 g Heidelbeeren. Das fehlende Gewicht bis zu 300 g habe ich mit der Flüssigkeit aufgefüllt, in der die Heidelbeeren eingelegt waren. Die habe ich auch als "Fruchtsaft" genommen. Ich wollte sowohl die dunkelviolette Farbe als auch den Heidelbeergeschmack nicht durch andere Früchte verfälschen.

1. Gemahlene Gelatine in den Fruchtsaft (60 ml) einrühren und 10 Minuten quellen lassen. Blattgelatine in kaltem Wasser einweichen.

2. Früchte (ggf. mit Abtropfflüssigkeit) und Zucker aufkochen und vom Herd nehmen.

3. Gequollene Gelatine (oder ausgedrückte Blattgelatine) in die heiße (nicht kochende) Fruchtmasse geben und umrühren bis sie sich aufgelöst hat.

4. Einen Tortenring so einstellen, dass er 2 cm weniger Durchmesser hat als euer Tortenboden, bei mir also 22 cm. Dann den Ring aussen befeuchten und eine Frischhaltefolie darauf spannen. Die Folie hält gut am nassen Ring, aber besser ist es, wenn ihr sie mit einem Gummiband fixiert oder die Ecken oben am Tortenring mit Büroklamern feststeckt. Vor allem aber stellt den Ring in eine flache Schale, falls doch etwas ausläuft habt ihr sonst eine riesige Sauere.

5. Jetzt könnt ihr die Fruchtmasse in den Tortenring gießen und hoffen, dass eure Folie hält. Abkühlen lassen. Wenn die Gelatine angezogen hat und die Masse fest geworden ist entfernt den Tortenring und deckt die Fruchtplatte mit Frischhaltefolie ab. Jetzt könnt ihr sie einfrieren. Sie lässt sich auch viel leichter weiterverarbeiten wenn sie gefroren ist.


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