Samstag, 21. Februar 2015

Barbarakuchen

Hallo meine Lieben,

es sind ja oft die einfachen Dinge, die uns besondere Freude machen. So geht's mir auch in der Küche - ich liebe zwar auch aufwändige und dokrierte Kuchen und Torten oder mehrgängige raffiniert komponierte Menüs, aber mein Herz lacht auch bei einer guten Brotzeit oder einem einfachen Rührkuchen.
Der Barbarakuchen ist für mich so ein Kuchen, der zwar sehr einfach zu machen ist und der auch garantiert immer gelingt, der aber so ein feines Aroma und eine herrliche feinporige Lockerheit hat, dass er für mich der heimliche Star unter den Rührkuchen ist.







Für eine Kastenform mit ca. 25 cm braucht ihr:

1 unbehandelte Zitrone
200 g Margarine oder Butter
180 g Puderzucker
4 Bio-Eier
125 g Mehl
125 g Speisestärke
1/2 TL Backpulver

Für die Glasur:

70 g Puderzucker
Saft von 1/2 Zitrone


Und so wird's gemacht:

1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.

2. Zitrone unter heißem Wasser waschen und abtrocknen. Dann die Schale fein abreiben. Passt auf, dass ihr nur die äußere Schale abreibt und nicht zuviel von der bitteren weißen Schale hinein gerät.

3. Margarine mit Puderzucker cremig schlagen und die Zitronenschale dazu geben.

4. Eier nach und nach unterrühren und zuletzt Mehl und Speisestärke dazu geben. Bei allen Rührkuchen ist wichtig, dass ihr das Mehl zum Schluss zugebt und es nur gerade so mit den übrigen Zutaten verrührt. Wenn ihr das Mehl zu lange mitrührt wird der Teig zäh.

5. Eine Kastenform einfetten und den Teig hinein gießen. Der Teig ist ziemlich flüssig, das muss aber so sein.

6. Auf der mittleren Schiene ca. 60 Minuten backen. Der Kuchen geht während der Backzeit langsam auf und wird oben golden braun. Er ist fertig, wenn bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr am Stäbchen hängen bleibt.

7. Lasst den Kuchen in der Form auskühlen und stürzt ihn dann vorsichtig heraus.

8. Für den Zuckerguss den Puderzucker mit dem Zitronensaft verrühren und den Kuchen damit einstreichen.


Den Barbarakuchen serviere ich so, wie er in der FOrm stand, also die breitere Seite oben. Ich streiche auch nur die obere Fläche mit Zuckerguss ein und nicht die Seiten. Dort kann der Guss gern tropfenweise hinunter laufen, mir gefällt das.
Der Kuchen ist innen sehr gleichmäßig und feinporig, was dem Puderzucker und der Stärke zu verdanken ist. Ihr könnt auch Kristallzucker und Mehl verwenden, dann wird der Kuchen aber nicht so zart.

Viel Freude beim Backen und alles Liebe
Euer Steffen

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