Hallo meine Lieben,
wie ist das denn eigentlich bei euch so? Lehnt ihr low carb Rezepte generell ab, weil für euch ein guter Kuchen nicht ohne ordentlich Zucker und "normales" Mehl auskommt? Probiert ihr ab und an mal ein low carb Rezept aus oder backt ihr vielleicht sogar hauptsächlich ohne Mehl und Zucker? Ich bin sehr gespannt wie ihr dem Thema gegenüber eingestellt seid. Schreibt mir doch mal eine Nachricht oder einen Kommentar dazu.
Ich habe kürzlich zu einer Geburtstagsfeier eine "normale" Torte und einen low carb Kuchen mitgebracht. Der Kuchen war fast komplett aufgegessen, die Torte nur zu etwa einem Drittel. Ob das etwas zu bedeuten hat?
Heute habe ich wieder ein wenig experimentiert und heraus kam ein herrlicher Apfelkuchen mit Mandelblättchen. Während ich das hier tippe sitze ich in der Küche neben dem Backofen und ein Duft von Mandeln, Zimt und Äpfeln steigt mir in die Nase. Ich kann kaum erwarten, dass der Kuchen fertig ist. Das Ergebnis seht ihr dann ja hier auf den Bildern.
Für eine 26cm Springform braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
2-3 große Äpfel (ca. 600 g)
100 g Kokosmehl
30 g Mandelmehl
50 g gemahlene Mandeln
5 g gemahlene Flohsamenschalen
120 g weiche Butter
6 Eier
160 g Erythrit (z.B. Xucker Light*)
1/2 Päckchen Backpulver
100 ml Mandelmilch (oder Milch)
1 TL Zimt
So wird's gemacht:
1. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in Achtel schneiden. Die Apfelstücke am Rücken der Länge nach mehrmals einschneiden. Eine Springform mit 26 m Durchmesser fetten und den Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Kokosmehl, Mandelmehl, Mandeln, Flohsamenschalen und Backpulver mischen.
3. 1 EL Erythrit und 1/2 TL Zimt beiseite stellen. Butter mit Erythrit und dem übrigen Zimt schaumig schlagen. Die Eier einzeln nacheinander unterrühren. Jetzt löffelweise die Mehlmischung dazu geben, zuletzt die Mandelmilch dazu gießen. Zu einem gleichmäßigen Teig rühren.
4. Teig in der Springform glatt streichen und die Apfelstücke mit dem Rücken nach oben darauf verteilen und andrücken. 1 EL Erythrit und 17" TL Zimt mischen. Mandelblättchen und Zimtmischung über die Äpfel streuen.
5. Auf der mittleren Schiene ungefähr 50 Minuten backen.
Der Kuchen schmeckt schon lauwarm einfach göttlich, aber ihr könnt natürlich auch die Geduld aufbringen und ihn abkühlen lassen. 😋
Alles Liebe
Euer Steffen
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Samstag, 23. Juni 2018
Apfelkuchen - low carb - glutenfrei
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Zimt
Samstag, 7. April 2018
Apfel-Brownies
Hallo meine Süßen,
Apfelkuchen schmeckt lecker, Apfelkuchen mit Nüssen sogar noch etwas besser. Brownies sind auch toll, und Brownies mit Nüssen sind eine Sünde wert. Wie viele Sünden sind dann wohl meine super schokoladigen Apfel-Brownies mit Walnüssen wert?
Ein saftiger Schokoladenteig mit gehackten Walnüssen, bedeckt mit einer Schicht leicht säuerlicher Äpfel, garniert mit einem Topping aus noch mehr Nüssen und flüssiger Schokolade. Bestimmt schmecken die Brownies auch mit Streuseln oder Karamellsoße himmlisch... Auf die paar Kalorien kommt es dann auch schon nicht mehr an. 😎
Für ein Backblech braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
1,2 kg Äpfel
1/2 Zitrone (Saft)
330 g Mehl
3 TL Backpulver
400 g Kuvertüre zartbitter
250 g Butter
250 g Walnusskerne
300 g Zucker
2 EL Vanillezucker
1 TL Salz
7 Eier
1 TL Kokosfett
So wird's gemacht:
1. 300 g Kuvertüre grob hacken und dann Butter und Schokolade in einem Topf bei niedriger Hitze unter Rühren schmelzen und dann zum Abkühlen für etwa 10 Minuten beiseite stellen.Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und einen Backrahmen (ca. 30x40 cm) darauf stellen.
2. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, in 1-2 cm große Würfel schneiden und mit Zitronensaft vermischen. Walnüsse grob hacken.
3. Mehl mit Backpulver mischen. In einer großen Rührschüssel die Eier mit, Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren. Dann die Schokoladen-Butter-Masse darunter rühren. Zuletzt das Mehl und 200 g gehackte Walnüsse unterheben.
4. Die Masse in den Backrahmen gießen und glatt streichen. Apfelwürfel gleichmäßig darauf verteilen und etwas in die Masse drücken. Die restlichen Walnüsse darüber streuen. Auf der mittleren Schiene für etwa 40 bis 45 Minuten backen.
5. Wenn die Brownies aus dem Ofen kommen könnt ihr die restlichen 100 g Kuvertüre hacken und mit dem Kokosfett schmelzen. Die geschmolzene Schokolade dann in Klecksen auf den Brownies verteilen und abkühlen lassen.
Falls ihr keine Walnüsse mögt oder vertragt versucht es doch mal mit Macadamianüssen. Die passen auch ausgezeichnet zu Brownies!
Alles Liebe
Euer Steffen
Apfelkuchen schmeckt lecker, Apfelkuchen mit Nüssen sogar noch etwas besser. Brownies sind auch toll, und Brownies mit Nüssen sind eine Sünde wert. Wie viele Sünden sind dann wohl meine super schokoladigen Apfel-Brownies mit Walnüssen wert?
Ein saftiger Schokoladenteig mit gehackten Walnüssen, bedeckt mit einer Schicht leicht säuerlicher Äpfel, garniert mit einem Topping aus noch mehr Nüssen und flüssiger Schokolade. Bestimmt schmecken die Brownies auch mit Streuseln oder Karamellsoße himmlisch... Auf die paar Kalorien kommt es dann auch schon nicht mehr an. 😎
Für ein Backblech braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
1,2 kg Äpfel
1/2 Zitrone (Saft)
330 g Mehl
3 TL Backpulver
400 g Kuvertüre zartbitter
250 g Butter
250 g Walnusskerne
300 g Zucker
2 EL Vanillezucker
1 TL Salz
7 Eier
1 TL Kokosfett
So wird's gemacht:
1. 300 g Kuvertüre grob hacken und dann Butter und Schokolade in einem Topf bei niedriger Hitze unter Rühren schmelzen und dann zum Abkühlen für etwa 10 Minuten beiseite stellen.Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und einen Backrahmen (ca. 30x40 cm) darauf stellen.
2. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, in 1-2 cm große Würfel schneiden und mit Zitronensaft vermischen. Walnüsse grob hacken.
3. Mehl mit Backpulver mischen. In einer großen Rührschüssel die Eier mit, Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren. Dann die Schokoladen-Butter-Masse darunter rühren. Zuletzt das Mehl und 200 g gehackte Walnüsse unterheben.
4. Die Masse in den Backrahmen gießen und glatt streichen. Apfelwürfel gleichmäßig darauf verteilen und etwas in die Masse drücken. Die restlichen Walnüsse darüber streuen. Auf der mittleren Schiene für etwa 40 bis 45 Minuten backen.
5. Wenn die Brownies aus dem Ofen kommen könnt ihr die restlichen 100 g Kuvertüre hacken und mit dem Kokosfett schmelzen. Die geschmolzene Schokolade dann in Klecksen auf den Brownies verteilen und abkühlen lassen.
Falls ihr keine Walnüsse mögt oder vertragt versucht es doch mal mit Macadamianüssen. Die passen auch ausgezeichnet zu Brownies!
Alles Liebe
Euer Steffen
Donnerstag, 9. November 2017
Geriebener Apfelkuchen mit Walnüssen
Hallo meine Lieben,
heute gibts wieder Kuchen. Einen ganz einfachen, sehr köstlichen und fruchtigen Kuchen mit geriebenen Äpfeln, Walnüssen und Gewürzen. Ein unwiderstehlicher Herbstgenuss.
Das schöne an diesem Rezept ist wieder einmal, dass ihr damit nicht nur einen Apfelkuchen backen könnt, sondern auch einen Karottenkuchen, Kürbiskuchen, Süßkartoffelkuchen oder Birnenkuchen. Ihr müsst dazu einfach nur die Äpfel durch die entsprechende Frucht ersetzen und eventuell noch etwas Zucker oder Mehl dazu geben, je nachdem wie feucht und süß euer Obst oder Gemüse ist. Alle anderen Zutaten können gleich bleiben.
Ich backe den Kuchen in einer Bundform mit 24 cm Durchmesser. Meine Form ist aus Glas und schon sehr alt, ich habe sie noch von meiner Oma. Natürlich könnt ihr auch eine Form aus Metall nehmen, auch eine Guglhupf-Form ist geeignet. Sogar in einer Springform könnt ihr den Kuchen backen, dann aber nur 24 cm oder maximal 26 cm, sonst wird der Kuchen sehr flach.
Für eine 24cm Bundform braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
420 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron
2 TL Zimt
1/2 TL Muskat
1 TL Salz
2 Äpfel
3 Eier
240 ml Rapsöl
300 g Zucker
2 EL Vanillezucker
100 g Walnusskerne
etwas Puderzucker
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 160°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und die Form einfetten und mit Mehl ausstreuen.
2. Die trockenen Zutaten Mehl, Natron, Backpulver, Zimt, Muskat und Salz in eine Schüssel geben und gründlich vermischen. Äpfel schälen und grob reiben. Walnusskerne fein hacken.
3. Äpfel mit Zucker, Vanillezucker, Öl, gehackte Walnüsse und Eier in die Schüssel zu den trockenen Zutaten geben und alles noch einmal miteinander verrühren. Den Teig in die Form geben und den Kuchen auf der mittleren Schiene etwa 70 bis 75 Minuten backen. Bei der Stäbchenprobe darf nichts mehr hängen bleiben. Lasst den Kuchen im Zweifel lieber noch 5 Minuten im abgeschalteten Backofen stehen. Durch die geriebenen Äpfel ist der Kuchen sehr feucht und muss wirklich gut durchgebacken werden, sonst ist er innen matschig.
4. Nachdem der Kuchen etwas abgekühlt ist könnt ihr ihn vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen und mit Puderzucker bestreuen.
Anstelle von Walnüssen könnt ihr auch Haselnüsse oder Mandeln nehmen. Alles schmeckt lecker, gibt dem Kuchen aber jeweils eine ganz andere Geschmacksnote. Ich liebe solche flexiblen Rezepte. Habt ihr auch ein Kuchenrezept, das so vielseitig verwandelt werden kann? Schreibt mir doch mal eine Nachricht oder einen Kommentar.
Alles Liebe
Euer Steffen
heute gibts wieder Kuchen. Einen ganz einfachen, sehr köstlichen und fruchtigen Kuchen mit geriebenen Äpfeln, Walnüssen und Gewürzen. Ein unwiderstehlicher Herbstgenuss.
Das schöne an diesem Rezept ist wieder einmal, dass ihr damit nicht nur einen Apfelkuchen backen könnt, sondern auch einen Karottenkuchen, Kürbiskuchen, Süßkartoffelkuchen oder Birnenkuchen. Ihr müsst dazu einfach nur die Äpfel durch die entsprechende Frucht ersetzen und eventuell noch etwas Zucker oder Mehl dazu geben, je nachdem wie feucht und süß euer Obst oder Gemüse ist. Alle anderen Zutaten können gleich bleiben.
Ich backe den Kuchen in einer Bundform mit 24 cm Durchmesser. Meine Form ist aus Glas und schon sehr alt, ich habe sie noch von meiner Oma. Natürlich könnt ihr auch eine Form aus Metall nehmen, auch eine Guglhupf-Form ist geeignet. Sogar in einer Springform könnt ihr den Kuchen backen, dann aber nur 24 cm oder maximal 26 cm, sonst wird der Kuchen sehr flach.
Für eine 24cm Bundform braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
420 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron
2 TL Zimt
1/2 TL Muskat
1 TL Salz
2 Äpfel
3 Eier
240 ml Rapsöl
300 g Zucker
2 EL Vanillezucker
100 g Walnusskerne
etwas Puderzucker
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 160°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und die Form einfetten und mit Mehl ausstreuen.
2. Die trockenen Zutaten Mehl, Natron, Backpulver, Zimt, Muskat und Salz in eine Schüssel geben und gründlich vermischen. Äpfel schälen und grob reiben. Walnusskerne fein hacken.
3. Äpfel mit Zucker, Vanillezucker, Öl, gehackte Walnüsse und Eier in die Schüssel zu den trockenen Zutaten geben und alles noch einmal miteinander verrühren. Den Teig in die Form geben und den Kuchen auf der mittleren Schiene etwa 70 bis 75 Minuten backen. Bei der Stäbchenprobe darf nichts mehr hängen bleiben. Lasst den Kuchen im Zweifel lieber noch 5 Minuten im abgeschalteten Backofen stehen. Durch die geriebenen Äpfel ist der Kuchen sehr feucht und muss wirklich gut durchgebacken werden, sonst ist er innen matschig.
4. Nachdem der Kuchen etwas abgekühlt ist könnt ihr ihn vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen und mit Puderzucker bestreuen.
Anstelle von Walnüssen könnt ihr auch Haselnüsse oder Mandeln nehmen. Alles schmeckt lecker, gibt dem Kuchen aber jeweils eine ganz andere Geschmacksnote. Ich liebe solche flexiblen Rezepte. Habt ihr auch ein Kuchenrezept, das so vielseitig verwandelt werden kann? Schreibt mir doch mal eine Nachricht oder einen Kommentar.
Alles Liebe
Euer Steffen
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Zimt
Sonntag, 6. März 2016
Apfel-Rührkuchen
Hallo meine Lieben,
Heute war es wieder mal so weit: Sonntag Nachmittag, Kaffeezeit und kein Kuchen da (weil ich gestern einfach viel zu faul war um noch zu backen). Aber so ganz ohne Kuchen? Nein, das geht nicht. Also muss ein schnelles Rezept her. Wieso also nicht zwei Dinge verbinden, die ich mag? Einen einfachen Rührkuchen und Äpfel.
Für einen Kuchen brauche ihr:
250 g Butter
250 g Mehl
200 g Zucker
1 Päckchen Backpulver
4 Eier
2-3 Äpfel
50 g dunkle Schokolade
50 g gemahlene Mandeln oder Nüsse
2 TL Zimt
Und so einfach wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen, Äpfel waschen, entkernen und grob reiben. Schokolade grob hacken.s
2. Butter und Zucker gut verrühren, Eier dazu geben. Dann Zimt, Nüsse, Äpfel und Schokolade unterrühren.
3. Zuletzt das Mehl kurz untermengen und die Masse in eine gefettete Springform (26cm) geben.
4. Auf der mittleren Schiene etwa 45 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
Der Apfelkuchen schmeckt lauwarm ausgezeichnet und die ganze Herstellung dauert nur etwa eine Stunde inklusive Backzeit. Bis der Kuchen fertig ist habt ihr schon die Kaffeetafel gedeckt und Freunde und Nachbarn eingeladen.
Gutes Gelingen und alles Liebe
Euer Steffen
Heute war es wieder mal so weit: Sonntag Nachmittag, Kaffeezeit und kein Kuchen da (weil ich gestern einfach viel zu faul war um noch zu backen). Aber so ganz ohne Kuchen? Nein, das geht nicht. Also muss ein schnelles Rezept her. Wieso also nicht zwei Dinge verbinden, die ich mag? Einen einfachen Rührkuchen und Äpfel.
Für einen Kuchen brauche ihr:
250 g Butter
250 g Mehl
200 g Zucker
1 Päckchen Backpulver
4 Eier
2-3 Äpfel
50 g dunkle Schokolade
50 g gemahlene Mandeln oder Nüsse
2 TL Zimt
Und so einfach wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen, Äpfel waschen, entkernen und grob reiben. Schokolade grob hacken.s
2. Butter und Zucker gut verrühren, Eier dazu geben. Dann Zimt, Nüsse, Äpfel und Schokolade unterrühren.
3. Zuletzt das Mehl kurz untermengen und die Masse in eine gefettete Springform (26cm) geben.
4. Auf der mittleren Schiene etwa 45 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
Der Apfelkuchen schmeckt lauwarm ausgezeichnet und die ganze Herstellung dauert nur etwa eine Stunde inklusive Backzeit. Bis der Kuchen fertig ist habt ihr schon die Kaffeetafel gedeckt und Freunde und Nachbarn eingeladen.
Gutes Gelingen und alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 9. Mai 2015
Apfelrosenkuchen
Hallo meine Lieben,
manchmal müssen Rezepte schnell und einfach nachzumachen sein, ein anderes Mal darf es auch etwas aufwändiger sein. Das Rezept, welches ich euch heute vorstelle kann beides. Wenn ihr es einfach wollt, reichen 4 Äpfel, die schneidet ihr in Spalten und drückt diese einfach in den Teig oder schneidet sie in feine Würfel und vermischt diese mit dem Teig. Dafür braucht's auch nicht mehr an Erklärung. Ich zeige euch daher, wie ihr die aufwändige Version mit den Rosenblüten aus Apfelscheiben machen könnt.
Für eine 26er Springform braucht ihr:
150 g Butter
125 g Zucker
3 Eier
1 Prise Salz
1 Zitrone
200 g Mehl
2 TL Backpulver
2-4 EL Milch
6-8 große rote Äpfel
1/2 Liter Apfelsaft
100 g Quark
100 g Saure Sahne
30 g Stärke
1 TL Vanilleextrakt
Und so wird's gemacht:
1. Die Zitrone heiß waschen, Schale abreiben und dann den Saft auspressen. Eine Schüssel mit kaltem Wasser füllen und die Hälfte des Zitronensafts hinein geben. Die Schale braucht ihr für den Kuchenteig, den restlichen Saft braucht ihr später auch noch.
2. Äpfel waschen und das Kerngehäuse aus den Äpfeln ausstechen oder die Äpfel vierteln und das Kerngehäuse vorsichtig herausschneiden. Dann die Äpfel in dünne, etwa 2 mm dünne Scheiben schneiden oder hobeln und in das Zitronenwasser legen, damit sie nicht braun werden.
3. Apfelsaft mit dem übrigen Zitronensaft mischen und in einem Topf aufkochen. Immer nur so viele Apfelspalten in den Saft geben, dass diese gerade noch bedeckt sind. 2-3 Minuten im heißen Saft ziehen lassen, bis sich die Scheiben gut biegen lassen. Sie dürfen aber nicht zu weich werden. Wenn alle Apfelscheiben fertig sind lasst den Saft weiterköcheln und auf etwa 1/3 der Menge reduzieren.
4. Äpfel mit einer Schaumkelle herausnehmen und in einem Sieb abtropfen lassen. Mit allen Apfelscheiben so verfahren.
5. Einige Bögen Backpapier auslegen und darauf die Apfelscheiben in Reihen auslegen. Rechts mit den dicksten Schreiben beginnen und dann je zur Häfte überlappend immer dünner werdende Scheiben legen. Ihr braucht je Rose ca. 10-12- Scheiben (Blütenblätter).
6. Jetzt den Kuchenteig als einfachen Rührteig herstellen. Dazu die Butter mit dem Zucker cremig schlagen, dann die Eier einzeln unterrühren und die übrigen Zutaten hinzu geben. Nur so viel Milch dazu geben, dass der Teig zäh vom Löffel reißt.
7. Eine Springform einfetten und den Teig gleichmäßig darin verteilen. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
8. Quark mit saurer Sahne, Stärke und Vanilleextrakt verrühren und auf dem Teig glatt streichen.
9. Nun werden die Rosenblüten geformt. Dazu rollt ihr die einzelnen Reihen mit den Apfelscheiben nun von links her (mit den dünnsten Scheiben beginnend) auf. Das mag bei den ersten Versuchen ein wenig knifflig sein, aber nicht aufgeben, es wird sicher von Blüte zu Blüte leichter.
10. Die Rosen dann auf dem Teig verteilen bis die ganze Oberfläche bedeckt ist. Zwischenräume könnt ihr mit übrigen gerollten Apfelscheiben oder Apfelstückchen verschließen.
11. Auf der mittleren Schiene ca. 45 Minuten backen. Die Stäbchenprobe gestaltet sich hier etwas schwieriger, ist aber nötig damit ihr den Kuchen nicht versehentlich zu früh aus dem Ofen holt.
12. Den fertig gebackenen Kuchen glasiert ihr dann noch mit dein eingekochten Apfelsaft, damit er einen schönen Glanz bekommt.
Diese Idee könnt ihr übrigens auch ganz prima als Muffins backen. Dazu einfach 2 EL Teig und eine Apfelrose in jedes Muffinförmchen setzen.
Mit dem herrlichen Rosenmuster ist der Kuchen auch eine schöne Überraschung zum Muttertag!
Alles Liebe
Ezer Steffen
manchmal müssen Rezepte schnell und einfach nachzumachen sein, ein anderes Mal darf es auch etwas aufwändiger sein. Das Rezept, welches ich euch heute vorstelle kann beides. Wenn ihr es einfach wollt, reichen 4 Äpfel, die schneidet ihr in Spalten und drückt diese einfach in den Teig oder schneidet sie in feine Würfel und vermischt diese mit dem Teig. Dafür braucht's auch nicht mehr an Erklärung. Ich zeige euch daher, wie ihr die aufwändige Version mit den Rosenblüten aus Apfelscheiben machen könnt.
Für eine 26er Springform braucht ihr:
150 g Butter
125 g Zucker
3 Eier
1 Prise Salz
1 Zitrone
200 g Mehl
2 TL Backpulver
2-4 EL Milch
6-8 große rote Äpfel
1/2 Liter Apfelsaft
100 g Quark
100 g Saure Sahne
30 g Stärke
1 TL Vanilleextrakt
Und so wird's gemacht:
1. Die Zitrone heiß waschen, Schale abreiben und dann den Saft auspressen. Eine Schüssel mit kaltem Wasser füllen und die Hälfte des Zitronensafts hinein geben. Die Schale braucht ihr für den Kuchenteig, den restlichen Saft braucht ihr später auch noch.
2. Äpfel waschen und das Kerngehäuse aus den Äpfeln ausstechen oder die Äpfel vierteln und das Kerngehäuse vorsichtig herausschneiden. Dann die Äpfel in dünne, etwa 2 mm dünne Scheiben schneiden oder hobeln und in das Zitronenwasser legen, damit sie nicht braun werden.
3. Apfelsaft mit dem übrigen Zitronensaft mischen und in einem Topf aufkochen. Immer nur so viele Apfelspalten in den Saft geben, dass diese gerade noch bedeckt sind. 2-3 Minuten im heißen Saft ziehen lassen, bis sich die Scheiben gut biegen lassen. Sie dürfen aber nicht zu weich werden. Wenn alle Apfelscheiben fertig sind lasst den Saft weiterköcheln und auf etwa 1/3 der Menge reduzieren.
4. Äpfel mit einer Schaumkelle herausnehmen und in einem Sieb abtropfen lassen. Mit allen Apfelscheiben so verfahren.
5. Einige Bögen Backpapier auslegen und darauf die Apfelscheiben in Reihen auslegen. Rechts mit den dicksten Schreiben beginnen und dann je zur Häfte überlappend immer dünner werdende Scheiben legen. Ihr braucht je Rose ca. 10-12- Scheiben (Blütenblätter).
6. Jetzt den Kuchenteig als einfachen Rührteig herstellen. Dazu die Butter mit dem Zucker cremig schlagen, dann die Eier einzeln unterrühren und die übrigen Zutaten hinzu geben. Nur so viel Milch dazu geben, dass der Teig zäh vom Löffel reißt.
7. Eine Springform einfetten und den Teig gleichmäßig darin verteilen. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
8. Quark mit saurer Sahne, Stärke und Vanilleextrakt verrühren und auf dem Teig glatt streichen.
9. Nun werden die Rosenblüten geformt. Dazu rollt ihr die einzelnen Reihen mit den Apfelscheiben nun von links her (mit den dünnsten Scheiben beginnend) auf. Das mag bei den ersten Versuchen ein wenig knifflig sein, aber nicht aufgeben, es wird sicher von Blüte zu Blüte leichter.
10. Die Rosen dann auf dem Teig verteilen bis die ganze Oberfläche bedeckt ist. Zwischenräume könnt ihr mit übrigen gerollten Apfelscheiben oder Apfelstückchen verschließen.
11. Auf der mittleren Schiene ca. 45 Minuten backen. Die Stäbchenprobe gestaltet sich hier etwas schwieriger, ist aber nötig damit ihr den Kuchen nicht versehentlich zu früh aus dem Ofen holt.
12. Den fertig gebackenen Kuchen glasiert ihr dann noch mit dein eingekochten Apfelsaft, damit er einen schönen Glanz bekommt.
Diese Idee könnt ihr übrigens auch ganz prima als Muffins backen. Dazu einfach 2 EL Teig und eine Apfelrose in jedes Muffinförmchen setzen.
Mit dem herrlichen Rosenmuster ist der Kuchen auch eine schöne Überraschung zum Muttertag!
Alles Liebe
Ezer Steffen
Samstag, 25. April 2015
Streuselkuchen mit Apfelmus (auch vegan möglich)
Hallo meine Lieben,
die letzten Tage war es ziemlich ruhig um mich. Ich hoffe, ihr hatte eine schöne Zeit und konntet das herrliche Frühlingswetter genießen. Meine Woche war unglaublich ereignisreich und spannend und auch in der nächsten Zeit kommt viel Neues und Aufregendes auf mich zu. Umso wichtiger ist mir aber, mir auch immer wieder zwischendurch Zeit zu nehmen, um hier zu schreiben und um in meiner Küche zu werkeln.
Wenn es mal richtig schnell gehen muss, ist das heutige Rezept ein echter Knüller. Ein Apfelkuchen, der inklusive Backzeit in ca. 45 Minuten fertig ist.
Ihr braucht dafür keine Küchenmaschine, kein Werkzeug, keine Äpfel. Was? Keine Äpfel im Apfelkuchen? Na irgendwie schon, aber weil es hier so schnell gehen soll, nehmt einfach Apfelmus.
Für einen Kuchen braucht ihr:
300 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
110 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 TL Zimt
1 Ei (für Veganer einfach weglassen)
150 g Butter oder vegane Margarine
1 Glas Apfelmus (ca. 400 g)
Und so wird's gemacht:
1. Mehl mit Backpulver mischen, Zucker, Vanillezucker, Zimt, Butter und Ei dazu geben und mit den Händen zu Streuseln reiben. Ihr könnt auch das Handrührgerät oder die Küchenmaschine benutzen, aber es ist so viel einfacher und schneller (und weniger abzuspülen) wenn ihr die Hände nehmt.
2. Eine Springform mit 24 cm Durchmesser einfetten. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
3. Die Hälfte der Streusel in die Form geben und mit den Händen fest andrücken.
4. Das Apfelmus (ich nehme am liebsten selbst gekochtes, das mache ich nicht so süß) auf den fest gedrückten Streuseln gleichmäßig verteilen.
5. Die übrigen Streusel locker darüber streuen und auf der mittleren Schiene ca. 35 - 40 Minuten backen.
Den ertigen Kuchen solltet ihr in der FOrm abkühlen lassen, dann lässt er sich später besser schneiden. Ich habe beim letzten Backversuch das Ei einfach vergessen und fetgestellt, dass der Kuchen dann zwar etwas fester wird, aber trotzdem super schmeckt und auch nicht bröselig wird. Daher die Idee, das ganze mit veganer Margarine auch komplett ohne tierische Produkte zu backen. Probiert es doch mal aus, in welcher Variante ihr mögt, und schreibt mir.
Alles Liebe
Euer Steffen
die letzten Tage war es ziemlich ruhig um mich. Ich hoffe, ihr hatte eine schöne Zeit und konntet das herrliche Frühlingswetter genießen. Meine Woche war unglaublich ereignisreich und spannend und auch in der nächsten Zeit kommt viel Neues und Aufregendes auf mich zu. Umso wichtiger ist mir aber, mir auch immer wieder zwischendurch Zeit zu nehmen, um hier zu schreiben und um in meiner Küche zu werkeln.
Wenn es mal richtig schnell gehen muss, ist das heutige Rezept ein echter Knüller. Ein Apfelkuchen, der inklusive Backzeit in ca. 45 Minuten fertig ist.
Ihr braucht dafür keine Küchenmaschine, kein Werkzeug, keine Äpfel. Was? Keine Äpfel im Apfelkuchen? Na irgendwie schon, aber weil es hier so schnell gehen soll, nehmt einfach Apfelmus.
Für einen Kuchen braucht ihr:
300 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
110 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 TL Zimt
1 Ei (für Veganer einfach weglassen)
150 g Butter oder vegane Margarine
1 Glas Apfelmus (ca. 400 g)
Und so wird's gemacht:
1. Mehl mit Backpulver mischen, Zucker, Vanillezucker, Zimt, Butter und Ei dazu geben und mit den Händen zu Streuseln reiben. Ihr könnt auch das Handrührgerät oder die Küchenmaschine benutzen, aber es ist so viel einfacher und schneller (und weniger abzuspülen) wenn ihr die Hände nehmt.
2. Eine Springform mit 24 cm Durchmesser einfetten. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
3. Die Hälfte der Streusel in die Form geben und mit den Händen fest andrücken.
4. Das Apfelmus (ich nehme am liebsten selbst gekochtes, das mache ich nicht so süß) auf den fest gedrückten Streuseln gleichmäßig verteilen.
5. Die übrigen Streusel locker darüber streuen und auf der mittleren Schiene ca. 35 - 40 Minuten backen.
Den ertigen Kuchen solltet ihr in der FOrm abkühlen lassen, dann lässt er sich später besser schneiden. Ich habe beim letzten Backversuch das Ei einfach vergessen und fetgestellt, dass der Kuchen dann zwar etwas fester wird, aber trotzdem super schmeckt und auch nicht bröselig wird. Daher die Idee, das ganze mit veganer Margarine auch komplett ohne tierische Produkte zu backen. Probiert es doch mal aus, in welcher Variante ihr mögt, und schreibt mir.
Alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 25. Oktober 2014
Apfelkuchen mit Marzipan-Streuseln und Mandeln
Hallo meine Lieben,
dieses Rezept habe ich spontan erfunden bzw. improvisiert, weil ich verschiedene Lebensmittel zu Hause hatte, die verbraucht werden mussten.
Im Kühlschrank stand noch ein wenig Quark, außerdem hatte ich wieder Äpfel, die ich aus dem Garten mitgebracht habe und die schnell verarbeitet werden mussten, weil sie schon etwas angeschlagen waren. Das Speiseöl war fast leer und ich wollte die Flasche aufbrauchen um Platz für die neue zu schaffen.
Daher habe ich für meinen Apfelkuchen einen Boden aus Quark-Öl-Teig gemacht. Was vom Quark nicht in den Teig gewandert ist, habe ich dann auf dem Boden unter die Äpfel gestrichen.
Für die Streusel habe ich dieses Mal auch eine neue Variante ausprobiert. Ich habe einfach etwas Marzipanrohmasse in die Streusel eingearbeitet.
Gerade so viel, dass es ein schönes Mandelaroma gibt, aber nicht soviel, dass es zu deutlich nach Marzipan schmeckt, obwohl ich diesen Geschmack liebe.
Für den Kuchen braucht ihr:
150 g Quark
6 EL Milch
6 EL Speiseöl
3 EL Zucker
1 Prise Salz
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
ca. 500 g Äpfel
Für die Streusel:
70 g Mehl
70 g Zucker
30 g Butter
100 g Marzipanrohmasse
Außerdem:
50 g Mandeln (gehackt oder gehobelt)
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden.
3. Quark, Milch, Öl, Zucker und Salz gut miteinander verrühren.
4. Mehl und Backpulver mischen und nach und nach zur Quarkmasse geben und verkneten. Ich mache das mit dem Knethaken der Küchenmaschine, aber es geht auch mit der Hand.
5. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in eine gefettete Springform geben (26 cm). Einen kleinen Rand formen.
6. Wenn ihr wollt könnt ihr auf den Teigboden jetzt ein paar Esslöffel Quark verteilen und glatt streichen.
7. Den Boden mit den Apfelspalten belegen.
8. Für die Streusel das Marzipan in kleine Stücke zupfen und alle Zutaten mit den Händen oder dem Flachrührer vermischen bis es eine bröselige Masse ist.
9. Die Streusel über den Äpfeln verteilen.
10. Mit Mandelblättchen oder gehackten Mandeln bestreuen.
11. Auf der mittleren Schiene ca. 30 - 35 Minuten backen.
Wenn ihr das Mandelaroma noch hervorheben wollt könnt ihr die Mandeln anrösten oder auch zwei Tropfen Bittermandelaroma in die Streuselmasse geben.
Ich habe vorhin geschrieben, dass ich dieses Rezept "erfunden" hätte. Das stimmt natürlich nur zum Teil. Für Boden, Streusel und Belag habe ich viele Rezepte aufgeschrieben und im Kopf, aber ich habe sie eben heute erstmal auf diese Weise zusammengestellt. Vertraut da einfach eurem Bauchgefühl und überlegt euch, was euch zusammen schmecken würde. Welche Konsistenzen kombiniert ihr gerne? Welches Aroma soll vorherrschen und welche Aromen sollen im Hintergrund wirken?
Mit ein wenig Ausprobieren gelingt euch sicher auch ein toller Kuchen nach einem ganz eigenen Rezept.
Ich freue mich auf eure Kommentare und Nachrichten und hoffe, dass ich euch ein wenig inspirieren konnte.
Alles Liebe
Euer Steffen
dieses Rezept habe ich spontan erfunden bzw. improvisiert, weil ich verschiedene Lebensmittel zu Hause hatte, die verbraucht werden mussten.
Im Kühlschrank stand noch ein wenig Quark, außerdem hatte ich wieder Äpfel, die ich aus dem Garten mitgebracht habe und die schnell verarbeitet werden mussten, weil sie schon etwas angeschlagen waren. Das Speiseöl war fast leer und ich wollte die Flasche aufbrauchen um Platz für die neue zu schaffen.
Daher habe ich für meinen Apfelkuchen einen Boden aus Quark-Öl-Teig gemacht. Was vom Quark nicht in den Teig gewandert ist, habe ich dann auf dem Boden unter die Äpfel gestrichen.
Für die Streusel habe ich dieses Mal auch eine neue Variante ausprobiert. Ich habe einfach etwas Marzipanrohmasse in die Streusel eingearbeitet.
Gerade so viel, dass es ein schönes Mandelaroma gibt, aber nicht soviel, dass es zu deutlich nach Marzipan schmeckt, obwohl ich diesen Geschmack liebe.
Für den Kuchen braucht ihr:
150 g Quark
6 EL Milch
6 EL Speiseöl
3 EL Zucker
1 Prise Salz
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
ca. 500 g Äpfel
Für die Streusel:
70 g Mehl
70 g Zucker
30 g Butter
100 g Marzipanrohmasse
Außerdem:
50 g Mandeln (gehackt oder gehobelt)
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden.
3. Quark, Milch, Öl, Zucker und Salz gut miteinander verrühren.
4. Mehl und Backpulver mischen und nach und nach zur Quarkmasse geben und verkneten. Ich mache das mit dem Knethaken der Küchenmaschine, aber es geht auch mit der Hand.
5. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in eine gefettete Springform geben (26 cm). Einen kleinen Rand formen.
6. Wenn ihr wollt könnt ihr auf den Teigboden jetzt ein paar Esslöffel Quark verteilen und glatt streichen.
7. Den Boden mit den Apfelspalten belegen.
8. Für die Streusel das Marzipan in kleine Stücke zupfen und alle Zutaten mit den Händen oder dem Flachrührer vermischen bis es eine bröselige Masse ist.
9. Die Streusel über den Äpfeln verteilen.
10. Mit Mandelblättchen oder gehackten Mandeln bestreuen.
11. Auf der mittleren Schiene ca. 30 - 35 Minuten backen.
Wenn ihr das Mandelaroma noch hervorheben wollt könnt ihr die Mandeln anrösten oder auch zwei Tropfen Bittermandelaroma in die Streuselmasse geben.
Ich habe vorhin geschrieben, dass ich dieses Rezept "erfunden" hätte. Das stimmt natürlich nur zum Teil. Für Boden, Streusel und Belag habe ich viele Rezepte aufgeschrieben und im Kopf, aber ich habe sie eben heute erstmal auf diese Weise zusammengestellt. Vertraut da einfach eurem Bauchgefühl und überlegt euch, was euch zusammen schmecken würde. Welche Konsistenzen kombiniert ihr gerne? Welches Aroma soll vorherrschen und welche Aromen sollen im Hintergrund wirken?
Mit ein wenig Ausprobieren gelingt euch sicher auch ein toller Kuchen nach einem ganz eigenen Rezept.
Ich freue mich auf eure Kommentare und Nachrichten und hoffe, dass ich euch ein wenig inspirieren konnte.
Alles Liebe
Euer Steffen
Dienstag, 16. September 2014
Ein Hefeteig - Vier Gebäcke
Hallo ihr Lieben,
heute stelle ich euch das Rezept für meinen ultimativen Lieblingshefeteig vor. Er ist so einfach zu machen, gelingt immer und schmeckt in jeder süßen Variante einfach prima!
Die angegebene Menge reicht für ein Backblech mit ca. 40 x 35 cm. Für eine runde Kuchenform mit ca. 26 cm Durchmesser nehmt ihr einfach die halbe Menge.
Aus diesem kinderleichten Rezept mache ich z.B.
- Schneckennudeln
- Zwetschgenkuchen (oder "Quetschebloatz" - schmeckt gleich viel besser)
- Apfelkuchen
- Butterkuchen
Für das Grundrezept braucht ihr:
500 g Mehl
1 Würfel frische Hefe
250 ml Milch
80 g Zucker
80 g Butter
1 Prise Salz
Und so wird's gemacht:
1. Mehl in eine Rührschüssel sieben und eine Mulde in die Mitte drücken.
2. Die Hefe in die Mulde bröseln und 1 TL Zucker dazu geben.
3. Milch erwärmen bis sie lauwarm ist. Sie sollte nicht mehr als 30°C warm sein, da sonst die Hefe nicht mehr gut arbeiten kann.
4. Die Hälfte der warmen Milch in die Mulde gießen und von der Mitte aus zu einem weichen Brei verrühren. Dies ist der Vorteig.
5. Den Vorteig abdecken und ca. 10 Minuten gehen lassen. Wenn ihr hier eine Peng-Schüssel von Tupperware oder eine andere Schüssel mit fest schließendem Deckel nehmt macht sich der Teig durch ein aufploppen des Deckels bemerkbar.
6. Jetzt die restliche Milch, den Zucker, die Butter und das Salz zum Vorteig geben und zu einem geschmeidigen Teig kneten, der seidig glänzt und nicht mehr klebt. Das geht mit der Hand, aber einfacher mit dem Knethaken in der Küchenmaschine. Wenn ihr die Zutaten exakt abgewogen habt kann gar nichts schief gehen. Wenn der Teig noch klebt müsst ihr noch ein paar Minuten weiter kneten.
7. Je nach gewünschter Gebäckvariante weitermachen.
Schneckennudeln
Für die Füllung braucht ihr:
100 g Butter
150 g gemahlene Haselnüsse
50 g Zucker
1 TL Zimt
100 g Rosinen (weglassen, wenn ihr sie nicht mögt)
evtl. etwas Milch
1. Butter in einem kleinen Topf schmelzen und Haselnüsse, Zucker und Zimt darunter rühren. Wenn die Masse zu fest wird etwas Milch zugeben bis sie geschmeidig und streichfähig ist.
2. Die Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestreuen und den Teif darauf zu einem Rechteck ausrollen, das etwa 50 x 40 cm misst.
3. Nussmasse auf dem Teig verteilen und mit einer Winkelpalette oder einer Teigkarte gleichmäßig verstreichen. Jetzt die Rosinen darüber streuen.
4. Die Teigplatte von der längeren Seite her aufrollen und mit einem scharfen Messer in 3 cm breite Scheiben schneiden.
5. Das Backblech einfetten oder mit Backpapier auslegen und die Scheiben nicht zu dicht nebeneinander darauf legen.
6. Mit einem Geschirrtuch abdecken und nochmals 20 Minuten gehen lassen.
7. Die Schneckennudeln werden bei 175°C bei Ober- und Unterhitze auf der mittleren Schiene ca. 15-20 Minuten gebacken.
Quetschebloatz mit Streuseln
Für den Belag braucht ihr:
ca. 1 kg Zwetschgen
150 g Mehl
100 g Zucker
80 g Butter
1 TL Zimt
1. Backblech einfetten (wenn möglich ein tiefes Backblech oder eine Fettpfanne verwenden, da der Zwetschensaft sonst leicht tropft und im Ofen anbrennt)
2. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig auf die Größe des Backblechs ausrollen, darauf legen und in Form drücken. Mit einem Geschirrtuch abdecken und 20 Minuten gehen lassen.
3. In der Zwischenzeit die Zwetschgen waschen und entsteinen.
4. Für die Streusel Mehl, Zucker, Butter und Zimt in eine Schüssel geben und mit den Händen zu Streuseln kneten. Wenn ihr die Masse zusammendrückt soll sie etwas kleben, aber sich auch leicht wieder zerbröseln lassen.
5. Den Teig mit den Zwetschgen belegen und die Streusel darüber verteilen. Wenn die Zwetschgen sehr sauer sind könnt ihr noch 1-2 EL Zucker auf den Kuchen streuen.
6. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C auf der mittleren Schiene für ca. 50 Minuten backen.
Apfelkuchen
Für den Belag braucht ihr:
ca. 1 kg Äpfel (ich mag hier gern säuerliche Äpfel wie Boskop)
500 g Quark
1 Ei
45 g Stärke
2 EL Vanillezucker oder
2 EL Zucker und
1 Vanilleschote (auskratzen)
150 g Mehl
100 g Zucker
80 g Butter
1 TL Zimt
1. Backblech einfetten (wenn möglich ein tiefes Backblech oder eine Fettpfanne verwenden, da der Zwetschensaft sonst leicht tropft und im Ofen anbrennt)
2. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig auf die Größe des Backblechs ausrollen, darauf legen und in Form drücken. Mit einem Geschirrtuch abdecken und 20 Minuten gehen lassen.
3. In der Zwischenzeit die Äpfel schälen und in Spalten schneiden.
4. Quark, Ei, Stärke und Vanillezucker in einer Schüssel zu einer gleichmäßigen Creme verrühren.
5. Für die Streusel Mehl, Zucker, Butter und Zimt in eine Schüssel geben und mit den Händen zu Streuseln kneten. Wenn ihr die Masse zusammendrückt soll sie etwas kleben, aber sich auch leicht wieder zerbröseln lassen.
6. Quarkcreme auf dem Teig verteilen und glatt streichen. Apfelspalten darauf legen und die Streusel darüber bröseln.
7. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C auf der mittleren Schiene für ca. 50 Minuten backen.
Butterkuchen
Für den Belag braucht ihr:
150 g Butter
50 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Mandelblättchen
1. Backblech einfetten (wenn möglich ein tiefes Backblech oder eine Fettpfanne verwenden, da der Zwetschensaft sonst leicht tropft und im Ofen anbrennt)
2. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig auf die Größe des Backblechs ausrollen, darauf legen und in Form drücken. Mit einem Geschirrtuch abdecken und 20 Minuten gehen lassen.
3. Mit den Fingern in gleichmäßigen Abständen kleine Vertiefungen in den Teig drücken, die Butter in kleine Würfel schneiden und je einen Würfel in jede Mulde drücken.
4. Zucker und Vanillezucker mischen und gleichmäßig auf dem Kuchen verstreuen.
5. Mandelblättchen auf dem Kuchen verteilen.
6. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen. Der Kuchen muss eine goldbraune Farbe haben, dann ist er fertig.
Ich hoffe, dass ich euch mit diesem Rezept ein wenig die Angst vor Hefeteig nehmen konnte und wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren der Rezepte. Ich freu mich wie immer über eure Kommentare und Fotos.
Alles Liebe
Euer Steffen
heute stelle ich euch das Rezept für meinen ultimativen Lieblingshefeteig vor. Er ist so einfach zu machen, gelingt immer und schmeckt in jeder süßen Variante einfach prima!
Die angegebene Menge reicht für ein Backblech mit ca. 40 x 35 cm. Für eine runde Kuchenform mit ca. 26 cm Durchmesser nehmt ihr einfach die halbe Menge.
Aus diesem kinderleichten Rezept mache ich z.B.
- Schneckennudeln
- Zwetschgenkuchen (oder "Quetschebloatz" - schmeckt gleich viel besser)
- Apfelkuchen
- Butterkuchen
Für das Grundrezept braucht ihr:
500 g Mehl
1 Würfel frische Hefe
250 ml Milch
80 g Zucker
80 g Butter
1 Prise Salz
Und so wird's gemacht:
1. Mehl in eine Rührschüssel sieben und eine Mulde in die Mitte drücken.
2. Die Hefe in die Mulde bröseln und 1 TL Zucker dazu geben.
3. Milch erwärmen bis sie lauwarm ist. Sie sollte nicht mehr als 30°C warm sein, da sonst die Hefe nicht mehr gut arbeiten kann.
4. Die Hälfte der warmen Milch in die Mulde gießen und von der Mitte aus zu einem weichen Brei verrühren. Dies ist der Vorteig.
5. Den Vorteig abdecken und ca. 10 Minuten gehen lassen. Wenn ihr hier eine Peng-Schüssel von Tupperware oder eine andere Schüssel mit fest schließendem Deckel nehmt macht sich der Teig durch ein aufploppen des Deckels bemerkbar.
6. Jetzt die restliche Milch, den Zucker, die Butter und das Salz zum Vorteig geben und zu einem geschmeidigen Teig kneten, der seidig glänzt und nicht mehr klebt. Das geht mit der Hand, aber einfacher mit dem Knethaken in der Küchenmaschine. Wenn ihr die Zutaten exakt abgewogen habt kann gar nichts schief gehen. Wenn der Teig noch klebt müsst ihr noch ein paar Minuten weiter kneten.
7. Je nach gewünschter Gebäckvariante weitermachen.
Schneckennudeln
Für die Füllung braucht ihr:
100 g Butter
150 g gemahlene Haselnüsse
50 g Zucker
1 TL Zimt
100 g Rosinen (weglassen, wenn ihr sie nicht mögt)
evtl. etwas Milch
1. Butter in einem kleinen Topf schmelzen und Haselnüsse, Zucker und Zimt darunter rühren. Wenn die Masse zu fest wird etwas Milch zugeben bis sie geschmeidig und streichfähig ist.
2. Die Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestreuen und den Teif darauf zu einem Rechteck ausrollen, das etwa 50 x 40 cm misst.
3. Nussmasse auf dem Teig verteilen und mit einer Winkelpalette oder einer Teigkarte gleichmäßig verstreichen. Jetzt die Rosinen darüber streuen.
4. Die Teigplatte von der längeren Seite her aufrollen und mit einem scharfen Messer in 3 cm breite Scheiben schneiden.
5. Das Backblech einfetten oder mit Backpapier auslegen und die Scheiben nicht zu dicht nebeneinander darauf legen.
6. Mit einem Geschirrtuch abdecken und nochmals 20 Minuten gehen lassen.
7. Die Schneckennudeln werden bei 175°C bei Ober- und Unterhitze auf der mittleren Schiene ca. 15-20 Minuten gebacken.
Quetschebloatz mit Streuseln
Für den Belag braucht ihr:
ca. 1 kg Zwetschgen
150 g Mehl
100 g Zucker
80 g Butter
1 TL Zimt
1. Backblech einfetten (wenn möglich ein tiefes Backblech oder eine Fettpfanne verwenden, da der Zwetschensaft sonst leicht tropft und im Ofen anbrennt)
2. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig auf die Größe des Backblechs ausrollen, darauf legen und in Form drücken. Mit einem Geschirrtuch abdecken und 20 Minuten gehen lassen.
3. In der Zwischenzeit die Zwetschgen waschen und entsteinen.
4. Für die Streusel Mehl, Zucker, Butter und Zimt in eine Schüssel geben und mit den Händen zu Streuseln kneten. Wenn ihr die Masse zusammendrückt soll sie etwas kleben, aber sich auch leicht wieder zerbröseln lassen.
5. Den Teig mit den Zwetschgen belegen und die Streusel darüber verteilen. Wenn die Zwetschgen sehr sauer sind könnt ihr noch 1-2 EL Zucker auf den Kuchen streuen.
6. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C auf der mittleren Schiene für ca. 50 Minuten backen.
Apfelkuchen
Für den Belag braucht ihr:
ca. 1 kg Äpfel (ich mag hier gern säuerliche Äpfel wie Boskop)
500 g Quark
1 Ei
45 g Stärke
2 EL Vanillezucker oder
2 EL Zucker und
1 Vanilleschote (auskratzen)
150 g Mehl
100 g Zucker
80 g Butter
1 TL Zimt
1. Backblech einfetten (wenn möglich ein tiefes Backblech oder eine Fettpfanne verwenden, da der Zwetschensaft sonst leicht tropft und im Ofen anbrennt)
2. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig auf die Größe des Backblechs ausrollen, darauf legen und in Form drücken. Mit einem Geschirrtuch abdecken und 20 Minuten gehen lassen.
3. In der Zwischenzeit die Äpfel schälen und in Spalten schneiden.
4. Quark, Ei, Stärke und Vanillezucker in einer Schüssel zu einer gleichmäßigen Creme verrühren.
5. Für die Streusel Mehl, Zucker, Butter und Zimt in eine Schüssel geben und mit den Händen zu Streuseln kneten. Wenn ihr die Masse zusammendrückt soll sie etwas kleben, aber sich auch leicht wieder zerbröseln lassen.
6. Quarkcreme auf dem Teig verteilen und glatt streichen. Apfelspalten darauf legen und die Streusel darüber bröseln.
7. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C auf der mittleren Schiene für ca. 50 Minuten backen.
Butterkuchen
Für den Belag braucht ihr:
150 g Butter
50 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Mandelblättchen
1. Backblech einfetten (wenn möglich ein tiefes Backblech oder eine Fettpfanne verwenden, da der Zwetschensaft sonst leicht tropft und im Ofen anbrennt)
2. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig auf die Größe des Backblechs ausrollen, darauf legen und in Form drücken. Mit einem Geschirrtuch abdecken und 20 Minuten gehen lassen.
3. Mit den Fingern in gleichmäßigen Abständen kleine Vertiefungen in den Teig drücken, die Butter in kleine Würfel schneiden und je einen Würfel in jede Mulde drücken.
4. Zucker und Vanillezucker mischen und gleichmäßig auf dem Kuchen verstreuen.
5. Mandelblättchen auf dem Kuchen verteilen.
6. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen. Der Kuchen muss eine goldbraune Farbe haben, dann ist er fertig.
Ich hoffe, dass ich euch mit diesem Rezept ein wenig die Angst vor Hefeteig nehmen konnte und wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren der Rezepte. Ich freu mich wie immer über eure Kommentare und Fotos.
Alles Liebe
Euer Steffen
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