Hallo meine Lieben,
in diesem Jahr habe ich von meinem Spatzl auf unserem Küchenbalkon mehr Platz für meine Kräuter bekommen. Voller Freude habe ich dann im Frühjahr zwei Sorten Thymian, Petersilie, Dill, Schnittlauch, Basilikum, Oregano und noch manches mehr gepflanzt und gesät. Irgendwie ist aber nur das Basilikum so richtig üppig gewachsen, alle anderen Kräuter haben mehr oder weniger aufgegeben :-(
Da ich aber nicht nur Pesto machen möchte habe ich nach anderen Rezepten gesucht und habe schließlich eine herrliche Tarte mit Basilikum gemacht. Falls ihr nicht über so einen dichten Basilikumwald verfügt könnt ihr auch zwei oder drei Töpfe mit Basilikum abernten. Wenn ihr die Stängel über dem unteren Blattpaar abzwickt wächst das Basilikum auch weiter.
Für eine Form mit 26 cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
Für den Teig:
200 g Weizen-Vollkornmehl
75 g Butter
1 Ei
2 EL Saure Sahne
1 Prise Salz
Für den Belag:
ca. 100 g Basilikumblätter
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 unbehandelte Zitrone
400 g Ricotta
80 g Parmesan
4 Eier
Salz
Pfeffer
So wird's gemacht:
1. Aus Mehl, Butter, Ei, Saurer Sahne und Salz einen Mürbeteig herstellen und in Folie gewickelt mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
2. Backofen auf 220°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Tarteform mit etwas Olivenöl einfetten.
3. Das Basilikum waschen, trocken schütteln, die Blätter abzupfen und fein hacken. Zwiebel und Knoblauch in feine Würfel schneiden.
4. Zitrone heiß abwaschen und die Schale abreiben, anschließend den Saft auspressen. Parmesan fein reiben.
5. Ricotta mit Zitronenabrieb und -saft, geriebenem Parmesan und Eiern vermischen.
6. Basilikum, Zwiebel und Knoblauch dazu geben und verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
7. Mürbeteig ausrollen und in die Form legen, einen etwa 2 cm hohen Rand formen. Die Basilikum-Ricotta-Masse hinein gießen und im unteren Drittel des Backofens ca. 40 bis 45 Minuten goldbraun backen.
Die Tarte schmeckt warm und kalt und duftet einfach herrlich. Wenn ihr noch ein paar getrocknete Tomaten fein hackt und untermischt bekommt die Tarte noch eine fruchtige Note. Mhmmmmm...... :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
Posts mit dem Label Tarte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Tarte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, 22. September 2017
Donnerstag, 3. August 2017
Sommerliche Mangotarte
Hallo meine Lieben,
wenn man es genau bedenkt leben wir im Paradies. Das ganze Jahr über gibt es verschiedene Früchte und Gemüse, die hierzulande wachsen. In vielen Regionen unseres Landes gibt es Spezialitäten wie Obstanbau, Weinbau und andere tolle Sachen. Und doch finden wir auf Märkten und im Supermarkt Früchte aus fernen Ländern, die teils sogar mit dem Flugzeug anreisen.
Ich möchte hier jetzt aber gar nicht über den ökologischen Fußabdruck einer Flugananas im Vergleich zu einem Lagerapfel reden. Darüber ließe sich hervorragend streiten. Mir gehts aber hier in erster Linie um Genuss und ich finde, der ist auch erlaubt und nötig. Mein Wunsch ist nur, dass jeder beim Einkaufen nachdenkt und so bewusst kauft wie es eben möglich ist. Ein kleiner Beitrag von allen ist besser als die Aufopferung einiger Weniger.
Bei mir sind es Mangos, auf die ich einfach nicht verzichten mag. Sie schmecken so nach Sommer, Sonne und Urlaub... schon beim Schreiben dieses Textes gerate ich ins Schwärmen. Warum also nicht auch beim Backen Mangos verwenden? Ich habe euch schon einmal eine Mangotarte mit Kokos und Limetten vorgestellt und heute habe ich für euch eine Mangotarte, bei der diese herrliche Frucht die Bühne ganz für sich alleine bekommt. Nur Mango. Nur köstlich! Probiert es doch gleich mal aus...
Für eine Tarteform mit 26 cm braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
Für den Teig:
1 Ei
75 g Zucker
75 g Butter
200 g Mehl
1 TL Backpulver
Für die Creme:
200 g Quark
30 g Zucker
250 ml Mangopüree
2 Eier
Saft einer halben Limette
35 g Speisestärke
So wird's gemacht:
1. Einen Mürbeteig herstellen und in Folie gewickelt mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Mango vom Kern lösen und die Schale entfernen. Das Fruchtfleisch mit dem Limettensaft pürieren. Eine kleine Mango ergibt ungefähr die benötigte Menge.
3. Den Mürbeteig entweder auf der bemehlten Arbeitsfläche oder auf Backpapier ausrollen oder direkt in die Form drücken.
4. Den Quark mit Püree, Stärke, Zucker, einem Ei und einem Eigelb verrühren. Das übrige Eiweiß zu Schnee schlagen und den Eischnee unter die Masse heben.
5. Mangomasse auf den Mürbeteig gießen und die Tarte auf der zweiten Schiene von unten etwa 35 bis 40 Minuten backen bis der Rand leicht Farbe bekommt und die Masse fest wird. In der Form auskühlen lassen.
Die Tarte schmeckt gut gekühlt sehr gut, aber auch bei Zimmertemperatur ist die ein Genuss. Ein Klecks Sahne und eine frische Erdbeere dazu erfreuen zusätzlich noch das Auge :-)
Viel Freude beim Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
wenn man es genau bedenkt leben wir im Paradies. Das ganze Jahr über gibt es verschiedene Früchte und Gemüse, die hierzulande wachsen. In vielen Regionen unseres Landes gibt es Spezialitäten wie Obstanbau, Weinbau und andere tolle Sachen. Und doch finden wir auf Märkten und im Supermarkt Früchte aus fernen Ländern, die teils sogar mit dem Flugzeug anreisen.
Ich möchte hier jetzt aber gar nicht über den ökologischen Fußabdruck einer Flugananas im Vergleich zu einem Lagerapfel reden. Darüber ließe sich hervorragend streiten. Mir gehts aber hier in erster Linie um Genuss und ich finde, der ist auch erlaubt und nötig. Mein Wunsch ist nur, dass jeder beim Einkaufen nachdenkt und so bewusst kauft wie es eben möglich ist. Ein kleiner Beitrag von allen ist besser als die Aufopferung einiger Weniger.
Bei mir sind es Mangos, auf die ich einfach nicht verzichten mag. Sie schmecken so nach Sommer, Sonne und Urlaub... schon beim Schreiben dieses Textes gerate ich ins Schwärmen. Warum also nicht auch beim Backen Mangos verwenden? Ich habe euch schon einmal eine Mangotarte mit Kokos und Limetten vorgestellt und heute habe ich für euch eine Mangotarte, bei der diese herrliche Frucht die Bühne ganz für sich alleine bekommt. Nur Mango. Nur köstlich! Probiert es doch gleich mal aus...
Für eine Tarteform mit 26 cm braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
Für den Teig:
1 Ei
75 g Zucker
75 g Butter
200 g Mehl
1 TL Backpulver
Für die Creme:
200 g Quark
30 g Zucker
250 ml Mangopüree
2 Eier
Saft einer halben Limette
35 g Speisestärke
So wird's gemacht:
1. Einen Mürbeteig herstellen und in Folie gewickelt mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Mango vom Kern lösen und die Schale entfernen. Das Fruchtfleisch mit dem Limettensaft pürieren. Eine kleine Mango ergibt ungefähr die benötigte Menge.
3. Den Mürbeteig entweder auf der bemehlten Arbeitsfläche oder auf Backpapier ausrollen oder direkt in die Form drücken.
4. Den Quark mit Püree, Stärke, Zucker, einem Ei und einem Eigelb verrühren. Das übrige Eiweiß zu Schnee schlagen und den Eischnee unter die Masse heben.
5. Mangomasse auf den Mürbeteig gießen und die Tarte auf der zweiten Schiene von unten etwa 35 bis 40 Minuten backen bis der Rand leicht Farbe bekommt und die Masse fest wird. In der Form auskühlen lassen.
Die Tarte schmeckt gut gekühlt sehr gut, aber auch bei Zimmertemperatur ist die ein Genuss. Ein Klecks Sahne und eine frische Erdbeere dazu erfreuen zusätzlich noch das Auge :-)
Viel Freude beim Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 17. Juni 2017
Mangotarte mit Kokos und Limette
Hallo meine Süßen,
kürzlich habe ich in meiner Mittagspause wieder mal bei Gaumenfreund vorbei geschaut. Dort gibt es immer unglaublich leckere Sachen. Dieses Mal habe ich ein Stück Mangotarte ergattert und es mir dann bei herrlichem Festungsblick in der Sonne schmecken lassen. So eine Mangotarte muss ich doch selbst auch hinkriegen...
Leider hat mir keines der Rezepte, die ich im Internet gefunden habe so richtig zugesagt also bin ich selbst kreativ geworden und habe mir das heutige Rezept ausgedacht. Allerdings waren mehrere Versuche nötig bis ich zufrieden war. Unglücklicherweise habe ich das erst gemerkt, als ich meinen ersten - total misslungenen - Versuch schon mehreren Gästen bei der Geburtstagsfeier meiner Schwägerin aufgetischt hatte. Mein Gott wie peinlich! An dieser Stelle bitte ich alle, die unter dem fürchterlichen Kuchen leiden mussten, aufrichtig um Entschuldigung. Ich kann es wirklich besser. :-)
Ich habe jetzt zwei Versionen, mit denen ich zufrieden bin. Heute stelle ich euch die erste Version mit Kokos und Limette vor.
Für eine Tarteform mit 26 cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
Für den Teig:
1 Ei
75 g Zucker
75 g Butter
200 g Mehl
1 TL Backpulver
Für die Creme:
350 g Mangopüree (etwa 1 mittelgroße Mango)
3 EL Kokosmilch
225 g Joghurt
2 Eier (M)
1 TL abgeriebene Limettenschale
2-3 EL Zucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
So wird's gemacht:
1. Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbeteig herstellen und in Folie für 30 Minuten kalt stellen. Tortenform einfetten und den Teig hinein drücken. Einen etwa 2 cm hohen Rand formen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Einen Bogen Backpapier auf den Teig legen und mit Linsen oder Erbsen beschweren. 15 Minuten blind backen, aus dem Ofen holen und beiseite stellen.
2. Mango vom Kern lösen und schälen. In Stücke schneiden und in ein hohes Gefäß geben und pürieren. Je nach Süße eurer Mango noch etwas Zucker dazu geben. Eier mit, Mangopüree, Joghurt, Puddingpulver, Limettenschale und Kokosmilch verrühren. Ihr könnt auch die Eier trennen und Eischnee unterheben, wird noch etwas luftiger.
3. Die Masse auf den torgebackenen Boden geben und glatt streichen. Auf der mittleren Schiene etwa 25 bis 30 Minuten backen.
Wenn ihr wollt könnt ihr die fertige Tarte noch mit Kokosraspeln bestreuen. Falls ihr keinen Vanillegeschmack in der Tarte wollt nehmt anstelle des Puddingpulvers einfach 35 g Stärke, dann kommt das Mangoaroma noch besser raus.
Die Tarte ist ein sommerlicher Traum und möchte dringend von euch nachgebacken werden.
Alles Liebe
Euer Steffen
kürzlich habe ich in meiner Mittagspause wieder mal bei Gaumenfreund vorbei geschaut. Dort gibt es immer unglaublich leckere Sachen. Dieses Mal habe ich ein Stück Mangotarte ergattert und es mir dann bei herrlichem Festungsblick in der Sonne schmecken lassen. So eine Mangotarte muss ich doch selbst auch hinkriegen...
Leider hat mir keines der Rezepte, die ich im Internet gefunden habe so richtig zugesagt also bin ich selbst kreativ geworden und habe mir das heutige Rezept ausgedacht. Allerdings waren mehrere Versuche nötig bis ich zufrieden war. Unglücklicherweise habe ich das erst gemerkt, als ich meinen ersten - total misslungenen - Versuch schon mehreren Gästen bei der Geburtstagsfeier meiner Schwägerin aufgetischt hatte. Mein Gott wie peinlich! An dieser Stelle bitte ich alle, die unter dem fürchterlichen Kuchen leiden mussten, aufrichtig um Entschuldigung. Ich kann es wirklich besser. :-)
Ich habe jetzt zwei Versionen, mit denen ich zufrieden bin. Heute stelle ich euch die erste Version mit Kokos und Limette vor.
Für eine Tarteform mit 26 cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
Für den Teig:
1 Ei
75 g Zucker
75 g Butter
200 g Mehl
1 TL Backpulver
Für die Creme:
350 g Mangopüree (etwa 1 mittelgroße Mango)
3 EL Kokosmilch
225 g Joghurt
2 Eier (M)
1 TL abgeriebene Limettenschale
2-3 EL Zucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
So wird's gemacht:
1. Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbeteig herstellen und in Folie für 30 Minuten kalt stellen. Tortenform einfetten und den Teig hinein drücken. Einen etwa 2 cm hohen Rand formen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Einen Bogen Backpapier auf den Teig legen und mit Linsen oder Erbsen beschweren. 15 Minuten blind backen, aus dem Ofen holen und beiseite stellen.
2. Mango vom Kern lösen und schälen. In Stücke schneiden und in ein hohes Gefäß geben und pürieren. Je nach Süße eurer Mango noch etwas Zucker dazu geben. Eier mit, Mangopüree, Joghurt, Puddingpulver, Limettenschale und Kokosmilch verrühren. Ihr könnt auch die Eier trennen und Eischnee unterheben, wird noch etwas luftiger.
3. Die Masse auf den torgebackenen Boden geben und glatt streichen. Auf der mittleren Schiene etwa 25 bis 30 Minuten backen.
Wenn ihr wollt könnt ihr die fertige Tarte noch mit Kokosraspeln bestreuen. Falls ihr keinen Vanillegeschmack in der Tarte wollt nehmt anstelle des Puddingpulvers einfach 35 g Stärke, dann kommt das Mangoaroma noch besser raus.
Die Tarte ist ein sommerlicher Traum und möchte dringend von euch nachgebacken werden.
Alles Liebe
Euer Steffen
Mittwoch, 12. April 2017
Rhabarber-Tarte mit Marzipan
Hallo meine Lieben,
endlich ist er da, der Frühling. Draußen ist alles in herrlich hellem Grün gesprenkelt, Hyazinthen, Tulpen und Narzissen blühen um die Wette. Frühling erfreut bei mir aber nicht nur Augen und Seele. Ganz besonders freue ich mich auf die vielen guten Sachen, die es jetzt endlich wieder ganz Frosch zu kaufen und zu ernten gibt. Dazu gehört natürlich Rhabarber.
Zwar habe ich mit meinem Rhabarberkuchen mit Baiser bereits mein absolutes Lieblingsrezept gefunden - an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an die liebe Monika aus Bamberg - aber ich probiere einfach zu gern Neues aus um immer nur dasselbe zu backen. Deswegen habe ich mir heute ein Rezept ausgedacht für eine Rhabarber-Tarte mit Marzipan. Ganz leicht nachzumachen und ein echter Genuss!
Für eine Tarteform mit 26 cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
150 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
1 TL Backpulver
160 g Zucker
2 Eier
125 g Butter
1 kg Rhabarber
350 ml Kirschsaft
2 Päckchen Puddingpulver Vanille
(oder 70 g Stärke und 2 TL Vanilleextrakt)
200 g Marzipanrohmasse
evtl. 2 EL Semmelbrösel
So wird's gemacht:
1. Aus Mandeln, Mehl, Backpulver, 70 g Zucker, 1 Ei und Butter einen Mürbeteig herstellen und in Folie eingepackt 30 Minuten kühlen. Backofen auf 200°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Tarteform einfetten und mit Mehl ausstreuen.
2. Rhabarber putzen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Die dicken Stängel habe ich längs nochmal halbiert, damit die Stücke möglichst alle gleich groß werden. Etwa 5 EL Kirschsaft wegnehmen und damit das Puddingpulver anrühren.
3. Den Rhabarber zusammen mit dem übrigen Kirschsaft und 70 g Zucker in einen Topf geben und mit geschlossenem Deckel ca. 2 bis 3 Minuten köcheln lassen. Danach vom Herd nehmen, das angerührte Puddingpulver zügig unterrühren und nochmals eine Minute aufkochen lassen. Dann beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.
4. Marzipanmasse grob reiben und zusammen mit 1 Ei und den übrigen 20 g Zucker mit dem Schneebesen der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät glatt rühren. Die Marzipanmasse in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen.
5. Den Mürbeteig auf etwa 30 cm Durchmesser ausrollen - am besten auf Backpapier oder eine Folie - und dann die eingefettete Tarteform damit auslegen. Wenn ihr Teig übrig habt könnt ihr eine dünne Rolle formen und damit den Rand noch etwas erhöhen, je nachdem wie hoch eure Form ist. Meine hat nur etwa 2 cm Rand, daher konnte ich die Erhöhung gut gebrauchen um das ganze Rhabarberkompott auch in die Form zu bekommen.
6. Jetzt könnte ihr den Boden noch mit Semmelbröseln ausstreuen, die nehmen dann etwas Flüssigkeit aus dem Kompott auf. Rhabarbermasse dazu geben und gleichmäßig verteilen.
7. Nun wird die Tarte noch verziert. Dazu mit der Marzipanmasse Rauten aufspritzen. Zieht dazu zunächst parallele Linien im Abstand von 3-4 cm und dreht dann die Tarte um etwa 45 Grad und spritzt wieder parallele Linien im gleichen Abstand. So entsteht ganz einfach ein dekoratives Muster.
8. im Unteren Drittel etwa 20 bis 25 Minuten backen. Schaut bitte nach etwa 15 Minuten mal nach der Tarte. Je nach Ofen kann es sein, dass euer Marzipangitter schneller dunkel wird. Dann setzt die Tarte eine Stufe tiefer, reduziert die Temperatur oder deckt die Tarte mit einem Stück Alufolie ab.
Ich bin gespannt wie euch das Rezept gefällt. Schreibt mir doch eine Nachricht oder einen Kommentar. Ich freu mich drauf!
Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
endlich ist er da, der Frühling. Draußen ist alles in herrlich hellem Grün gesprenkelt, Hyazinthen, Tulpen und Narzissen blühen um die Wette. Frühling erfreut bei mir aber nicht nur Augen und Seele. Ganz besonders freue ich mich auf die vielen guten Sachen, die es jetzt endlich wieder ganz Frosch zu kaufen und zu ernten gibt. Dazu gehört natürlich Rhabarber.
Zwar habe ich mit meinem Rhabarberkuchen mit Baiser bereits mein absolutes Lieblingsrezept gefunden - an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an die liebe Monika aus Bamberg - aber ich probiere einfach zu gern Neues aus um immer nur dasselbe zu backen. Deswegen habe ich mir heute ein Rezept ausgedacht für eine Rhabarber-Tarte mit Marzipan. Ganz leicht nachzumachen und ein echter Genuss!
Für eine Tarteform mit 26 cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
150 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
1 TL Backpulver
160 g Zucker
2 Eier
125 g Butter
1 kg Rhabarber
350 ml Kirschsaft
2 Päckchen Puddingpulver Vanille
(oder 70 g Stärke und 2 TL Vanilleextrakt)
200 g Marzipanrohmasse
evtl. 2 EL Semmelbrösel
So wird's gemacht:
1. Aus Mandeln, Mehl, Backpulver, 70 g Zucker, 1 Ei und Butter einen Mürbeteig herstellen und in Folie eingepackt 30 Minuten kühlen. Backofen auf 200°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Tarteform einfetten und mit Mehl ausstreuen.
2. Rhabarber putzen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Die dicken Stängel habe ich längs nochmal halbiert, damit die Stücke möglichst alle gleich groß werden. Etwa 5 EL Kirschsaft wegnehmen und damit das Puddingpulver anrühren.
3. Den Rhabarber zusammen mit dem übrigen Kirschsaft und 70 g Zucker in einen Topf geben und mit geschlossenem Deckel ca. 2 bis 3 Minuten köcheln lassen. Danach vom Herd nehmen, das angerührte Puddingpulver zügig unterrühren und nochmals eine Minute aufkochen lassen. Dann beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.
4. Marzipanmasse grob reiben und zusammen mit 1 Ei und den übrigen 20 g Zucker mit dem Schneebesen der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät glatt rühren. Die Marzipanmasse in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen.
5. Den Mürbeteig auf etwa 30 cm Durchmesser ausrollen - am besten auf Backpapier oder eine Folie - und dann die eingefettete Tarteform damit auslegen. Wenn ihr Teig übrig habt könnt ihr eine dünne Rolle formen und damit den Rand noch etwas erhöhen, je nachdem wie hoch eure Form ist. Meine hat nur etwa 2 cm Rand, daher konnte ich die Erhöhung gut gebrauchen um das ganze Rhabarberkompott auch in die Form zu bekommen.
6. Jetzt könnte ihr den Boden noch mit Semmelbröseln ausstreuen, die nehmen dann etwas Flüssigkeit aus dem Kompott auf. Rhabarbermasse dazu geben und gleichmäßig verteilen.
7. Nun wird die Tarte noch verziert. Dazu mit der Marzipanmasse Rauten aufspritzen. Zieht dazu zunächst parallele Linien im Abstand von 3-4 cm und dreht dann die Tarte um etwa 45 Grad und spritzt wieder parallele Linien im gleichen Abstand. So entsteht ganz einfach ein dekoratives Muster.
8. im Unteren Drittel etwa 20 bis 25 Minuten backen. Schaut bitte nach etwa 15 Minuten mal nach der Tarte. Je nach Ofen kann es sein, dass euer Marzipangitter schneller dunkel wird. Dann setzt die Tarte eine Stufe tiefer, reduziert die Temperatur oder deckt die Tarte mit einem Stück Alufolie ab.
Ich bin gespannt wie euch das Rezept gefällt. Schreibt mir doch eine Nachricht oder einen Kommentar. Ich freu mich drauf!
Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
Sonntag, 19. März 2017
Tarte au chocolat cuit dans la casserole
Bonjour mes amis,
heute habe ich ein durch und durch französisches Rezept für euch. Eine köstliche Schokoladentarte aus der Pfanne. Einfach super praktisch, wenn ihr nicht den Backofen einheizen wollt oder am Ende sogar gar keinen habt. Soll ja vereinzelt vorkommen. Aber deswegen auf Kuchen verzichten? Niemals!
Ihr braucht für dieses Rezept fast gar nichts. Ein paar wenige Zutaten, einen Schneebesen, eine Pfanne mit Deckel und etwas Kraft und Ausdauer. Mit Küchenmaschine oder Handrührgerät gehts aber auch.
Solche wunderbaren Rezepte sind doch ein prima Beitrag zur Völkerverständigung und zur Einheit in Europa. Aber auch ohne politische Hintergedanken kann man die Tarte ganz einfach nur genießen!
Für eine Pfanne mit 28 cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
150 g dunkle Schokolade
75 g Butter
3 Eier
110 g Zucker
1 Prise Salz
100 ml Sahne
3 EL Mehl
1 TL Backpulver
1 EL Öl
1 EL Semmelbrösel
Puderzucker
So wird's gemacht:
1. Schokolade in kleine Stücke zerteilen und mit der Butter zusammen bei geringer Hitze in einem kleinen Topf schmelzen. Dabei immer umrühren, damit die Schokolade nicht anbrennt. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.
2. Eier trennen und das Eiweiß mit Salz und der Hälfte des Zuckers zu Schnee schlagen.
3. Das Eigelb mit dem übrigen Zucker aufschlagen Sahne und Butter-Schokoladen-Masse dazu geben und gut verrühren. Dann das Mehl mit Backpulver mischen und untermengen. Zuletzt den Eischnee vorsichtig unterheben.
4. Pfanne mit Öl auspendeln und mit Semmelbröseln ausstreuen. Dann die Masse einfüllen, Deckel aufsetzen und bei etwa einem Drittel der maximalen Hitze für 30 bis 40 Minuten backen (bei mir Stufe 3 von 9 - 40 Minuten), Stäbchenprobe machen.
Die fertige Tarte auf eine Tortenplatte stürzen und mit Puderzucker oder Kakao-Puderzucke bestreuen und am besten noch lauwarm mit einer Tasse Café au lait genießen.
Alles Liebe und viel Freude beim Schlemmen
Euer Steffen
heute habe ich ein durch und durch französisches Rezept für euch. Eine köstliche Schokoladentarte aus der Pfanne. Einfach super praktisch, wenn ihr nicht den Backofen einheizen wollt oder am Ende sogar gar keinen habt. Soll ja vereinzelt vorkommen. Aber deswegen auf Kuchen verzichten? Niemals!
Ihr braucht für dieses Rezept fast gar nichts. Ein paar wenige Zutaten, einen Schneebesen, eine Pfanne mit Deckel und etwas Kraft und Ausdauer. Mit Küchenmaschine oder Handrührgerät gehts aber auch.
Solche wunderbaren Rezepte sind doch ein prima Beitrag zur Völkerverständigung und zur Einheit in Europa. Aber auch ohne politische Hintergedanken kann man die Tarte ganz einfach nur genießen!
Für eine Pfanne mit 28 cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
150 g dunkle Schokolade
75 g Butter
3 Eier
110 g Zucker
1 Prise Salz
100 ml Sahne
3 EL Mehl
1 TL Backpulver
1 EL Öl
1 EL Semmelbrösel
Puderzucker
So wird's gemacht:
1. Schokolade in kleine Stücke zerteilen und mit der Butter zusammen bei geringer Hitze in einem kleinen Topf schmelzen. Dabei immer umrühren, damit die Schokolade nicht anbrennt. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.
2. Eier trennen und das Eiweiß mit Salz und der Hälfte des Zuckers zu Schnee schlagen.
3. Das Eigelb mit dem übrigen Zucker aufschlagen Sahne und Butter-Schokoladen-Masse dazu geben und gut verrühren. Dann das Mehl mit Backpulver mischen und untermengen. Zuletzt den Eischnee vorsichtig unterheben.
4. Pfanne mit Öl auspendeln und mit Semmelbröseln ausstreuen. Dann die Masse einfüllen, Deckel aufsetzen und bei etwa einem Drittel der maximalen Hitze für 30 bis 40 Minuten backen (bei mir Stufe 3 von 9 - 40 Minuten), Stäbchenprobe machen.
Die fertige Tarte auf eine Tortenplatte stürzen und mit Puderzucker oder Kakao-Puderzucke bestreuen und am besten noch lauwarm mit einer Tasse Café au lait genießen.
Alles Liebe und viel Freude beim Schlemmen
Euer Steffen
Sonntag, 5. Februar 2017
Topinambur-Tarte
Hallo meine Lieben,
Topinambur ist schon eine tolle Knolle. Wer die noch nicht ausprobiert hat sollte sich spätestens mal an diesem Rezept versuchen, oder für den Anfang eine feine Suppe daraus kochen.
Botanisch gehört Topinambur in die Familie der Korbblütler und zur selben Gattung wie die Sonnenblume. Verarbeitet werden die Knollen so ähnlich wie Kartoffeln, wobei Topinambur auch roh verzehrt werden können. Dann aber lieber ohne die dünne Schale um Blähungen zu vermeiden :-)
Für meine Tarte habe ich wieder einmal einen fertigen Mürbeteig ausprobiert, dieses mal die Variante für Pikantes Gebäck. Beim Pumpkin Pie war es ja der süße Mürbeteig, der aber wirklich SEHR süß ist. Ich würde künftig immer die ungezuckerte Variante wählen, auch für süßes Gebäck. Wenn ihr den Mürbeteig selber macht, dann nehmt am besten eines dieser Rezepte.
Für eine Tarteform mit 26 cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
1 Portion Mürbeteig (ca. 300 g)
500 g Topinambur
250 g Gelberüben
250 g Pastinaken
1 EL Olivenöl
20 g Butter
1 TL Kümmel (ganz)
1 EL Orangen- oder Zitronenmarmelade
Salz
Pfeffer
Muskat
So wird's gemacht:
1. Topinambur waschen und in kleine Stücke schneiden. Mit 2-3 El Wasser in einen kleinen Topf bei geschlossenem Deckel weich kochen (etwa 15 Minuten). Dann mit dem Pürierstab oder im Blender cremig mixen. Backofen auf 200°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Pastinaken und Gelberüben putzen, in 5 cm lange Stücke schneiden und eventuell noch halbieren oder vierteln. Die Stücke sollten alle etwa gleich dick sein.
3. Butter und Öl in einem Topf erhitzen, Kümmel darin bei geringer Hitze anschwitzen und dann die Möhren- und Pastinakenstifte dazu geben. Bei geschlossenem Deckel und milder Hitze etwa 15 Minuten garen.
4. Die Tarteform einfetten und mit dem Mürbeteig auslegen. Das Topinambur-Püree gleichmäßig auf dem Teig verteilen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
5. Die Gelberüben und Pastinaken auf dem Püree verteilen bis die ganze Form ausgefüllt ist. Nochmals würzen. Wenn ihr Teig übrig habt könnt ihr damit die Tarte noch dekorieren.
6. Die Tarte im unteren Drittel etwa 45 Minuten backen bis der Rand goldbraun wird. Aus dem Ofen nehmen. Jetzt die Marmelade mit 1 EL heißem Wasser verrühren und die Tarte damit bestreichen.
Die Tarte schmeckt pur ganz ausgezeichnet, ihr könnt aber auch noch etwas Ziegenhartkäse drüber hobeln, oder einen würzigen Weichkäse (z.B. Havarti) in Stückchen zupfen und darüber streuen. Der Käse passt prima zur herbstlich-fruchtigen Tarte.
Viel Freue beim Kochen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
Topinambur ist schon eine tolle Knolle. Wer die noch nicht ausprobiert hat sollte sich spätestens mal an diesem Rezept versuchen, oder für den Anfang eine feine Suppe daraus kochen.
Botanisch gehört Topinambur in die Familie der Korbblütler und zur selben Gattung wie die Sonnenblume. Verarbeitet werden die Knollen so ähnlich wie Kartoffeln, wobei Topinambur auch roh verzehrt werden können. Dann aber lieber ohne die dünne Schale um Blähungen zu vermeiden :-)
Für meine Tarte habe ich wieder einmal einen fertigen Mürbeteig ausprobiert, dieses mal die Variante für Pikantes Gebäck. Beim Pumpkin Pie war es ja der süße Mürbeteig, der aber wirklich SEHR süß ist. Ich würde künftig immer die ungezuckerte Variante wählen, auch für süßes Gebäck. Wenn ihr den Mürbeteig selber macht, dann nehmt am besten eines dieser Rezepte.
Für eine Tarteform mit 26 cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
1 Portion Mürbeteig (ca. 300 g)
500 g Topinambur
250 g Gelberüben
250 g Pastinaken
1 EL Olivenöl
20 g Butter
1 TL Kümmel (ganz)
1 EL Orangen- oder Zitronenmarmelade
Salz
Pfeffer
Muskat
So wird's gemacht:
1. Topinambur waschen und in kleine Stücke schneiden. Mit 2-3 El Wasser in einen kleinen Topf bei geschlossenem Deckel weich kochen (etwa 15 Minuten). Dann mit dem Pürierstab oder im Blender cremig mixen. Backofen auf 200°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Pastinaken und Gelberüben putzen, in 5 cm lange Stücke schneiden und eventuell noch halbieren oder vierteln. Die Stücke sollten alle etwa gleich dick sein.
3. Butter und Öl in einem Topf erhitzen, Kümmel darin bei geringer Hitze anschwitzen und dann die Möhren- und Pastinakenstifte dazu geben. Bei geschlossenem Deckel und milder Hitze etwa 15 Minuten garen.
4. Die Tarteform einfetten und mit dem Mürbeteig auslegen. Das Topinambur-Püree gleichmäßig auf dem Teig verteilen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
5. Die Gelberüben und Pastinaken auf dem Püree verteilen bis die ganze Form ausgefüllt ist. Nochmals würzen. Wenn ihr Teig übrig habt könnt ihr damit die Tarte noch dekorieren.
6. Die Tarte im unteren Drittel etwa 45 Minuten backen bis der Rand goldbraun wird. Aus dem Ofen nehmen. Jetzt die Marmelade mit 1 EL heißem Wasser verrühren und die Tarte damit bestreichen.
Die Tarte schmeckt pur ganz ausgezeichnet, ihr könnt aber auch noch etwas Ziegenhartkäse drüber hobeln, oder einen würzigen Weichkäse (z.B. Havarti) in Stückchen zupfen und darüber streuen. Der Käse passt prima zur herbstlich-fruchtigen Tarte.
Viel Freue beim Kochen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
Freitag, 28. Oktober 2016
Maronenkuchen
Hallo meine Süßen,
ich erinnere mich, dass in meiner Kindheit in den Wäldern rund um meine Heimatgemeinde Bäume wuchsen, an denen kleine stachelige Päckchen hingen. Nicht diese festen Kugeln mit den harten Stacheln, aus denen dann glänzende rotbraune Kastanien herausplatzen. Diese Bäume gab es natürlich auch und einige dieser uralten Riesen gibt es noch heute. Und immer noch sammeln Eltern und Kinder im Herbst die Kastanien auf um daraus kleine Figuren zu basteln.
Die Früchte der Esskastanien, oder Maronen, sind filigraner verpackt. Die Stacheln sind dichter und wirken weicher. Und sie sind nicht so perfekt rund. Die einzelnen Früchte sind auch an einer Seite abgeflacht. Dafür sind die Maronen aber essbar und schmecken richtig toll nach Herbst.
Ob es diese Bäume von damals noch gibt weiß ich nicht. Die meisten Maronen werden heute in Frankreich geerntet und man kann sie jetzt im Herbst fast überall kaufen. In Würzburg gibt es zur "Allerheiligenmesse", dem Herbstmarkt, das erste Mal im Jahr das "Maroni-Bähnle". Ein kleiner Marktstand in Form einer Lokomotive. Da bekommt man geröstete Maronen und ich komme einfach nicht dran vorbei ohne mir eine Tüte davon mitzunehmen.
Maronen sind auch in der herbstlichen Küche echte Alleskönner. Als Suppe, Püree, Aufstrich oder als Maronengemüse, sie sind wirklich vielseitig einsetzbar. Ich habe heute einen Maronenkuchen für euch, der euch sicher begeistern wird.
Für eine Form mit 26-28 cm Durchmesser braucht ihr:
Für den Teig:100 g Mehl
100 g Weizenvollkornmehl
1 Prise gemahlene Nelken
1 Prise Zimt
75 g brauner Zucker
100 g kalte Butter
1 Eigelb
2 EL eiskaltes Wasser
Für die Creme:
400 g gegarte Maronen
120 g gemahlene Mandeln
40 g Walnusskerne
2 Eier
1 Prise Salz
150 g weiche Butter
150 g Zucker
2 TL Vanilleextrakt
1 TL Zimt
ggf. Puderzucker zum Bestäuben
So wird's gemacht:
1. In einer Rührschüssel Mehle mit Zimt, Nelken und Zucker mischen. Die Kalte Butter in kleinen Stückchen dazu geben. Mit Eigelb und Wasser schnell zu einem festen Teig kneten. Den Teig in Folie wickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank legen. Wenn ihr den Teig wieder aus dem Kühlschrank holt könnt ihr den Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und mit der Creme beginnen.
2. Die gegarten Maronen bekommt ihr im Herbst in fast jedem Supermarkt als eingeschweißte Ware. Ihr könnt die Maronen natürlich auch selbst im Ofen rösten oder im Topf garen, aber diese Arbeit spare ich mir gern. Die Maronen werden dann mit dem Mixer fein zerkleinert, es entsteht ein recht trockenes "Püree". Walnüsse hacken und zusammen mit den gemahlenen Mandeln unter die Maronenmasse mischen.
3. Butter mit Zucker, Vanilleextrakt und Zimt cremig aufschlagen. Eier trennen und Eigelb unter die Zuckermasse rühren. Eiweiß zu Schnee schlagen und beiseite stellen.
4. Maronenmasse dazu geben und gut verrühren, bis sich alles gleichmäßig vermischt hat. Dann den Eischnee vorsichtig unterheben.
5. Eine Tarteform oder Springform einfetten, den Teig ausrollen (am besten auf Folie oder Backpapier) und in die Form drücken. Einen Rand von etwa 2 cm Höhe formen. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen und den Kuchenboden dann etwa 10 Minuten backen.
6. Anschließend die Maronenmasse einfüllen und glatt streichen und nochmals für ungefähr 45 bis 55 Minuten backen. Bevor ihr den Kuchen aus der Form löst sollte er ganz abgekühlt sein.
Vor dem Servieren könnt ihr den Kuchen noch nach Belieben mit Puderzucker bestäuben. Auch eine fruchtige Ergänzung schmeckt ganz toll dazu. Serviert den Kuchen doch zum Beispiel mit ein paar Spalten der Khaki- oder Sharonfrucht, oder püriert eine Khaki und hebt das Fruchtmus unter eine Portion Schlagsahne. Einfach wunderbar herb-fruchtig-süß.
Viel Freude beim Nachbacken und alles Liebe
Euer Steffen
ich erinnere mich, dass in meiner Kindheit in den Wäldern rund um meine Heimatgemeinde Bäume wuchsen, an denen kleine stachelige Päckchen hingen. Nicht diese festen Kugeln mit den harten Stacheln, aus denen dann glänzende rotbraune Kastanien herausplatzen. Diese Bäume gab es natürlich auch und einige dieser uralten Riesen gibt es noch heute. Und immer noch sammeln Eltern und Kinder im Herbst die Kastanien auf um daraus kleine Figuren zu basteln.
Die Früchte der Esskastanien, oder Maronen, sind filigraner verpackt. Die Stacheln sind dichter und wirken weicher. Und sie sind nicht so perfekt rund. Die einzelnen Früchte sind auch an einer Seite abgeflacht. Dafür sind die Maronen aber essbar und schmecken richtig toll nach Herbst.
Ob es diese Bäume von damals noch gibt weiß ich nicht. Die meisten Maronen werden heute in Frankreich geerntet und man kann sie jetzt im Herbst fast überall kaufen. In Würzburg gibt es zur "Allerheiligenmesse", dem Herbstmarkt, das erste Mal im Jahr das "Maroni-Bähnle". Ein kleiner Marktstand in Form einer Lokomotive. Da bekommt man geröstete Maronen und ich komme einfach nicht dran vorbei ohne mir eine Tüte davon mitzunehmen.
Maronen sind auch in der herbstlichen Küche echte Alleskönner. Als Suppe, Püree, Aufstrich oder als Maronengemüse, sie sind wirklich vielseitig einsetzbar. Ich habe heute einen Maronenkuchen für euch, der euch sicher begeistern wird.
Für eine Form mit 26-28 cm Durchmesser braucht ihr:
Für den Teig:100 g Mehl
100 g Weizenvollkornmehl
1 Prise gemahlene Nelken
1 Prise Zimt
75 g brauner Zucker
100 g kalte Butter
1 Eigelb
2 EL eiskaltes Wasser
Für die Creme:
400 g gegarte Maronen
120 g gemahlene Mandeln
40 g Walnusskerne
2 Eier
1 Prise Salz
150 g weiche Butter
150 g Zucker
2 TL Vanilleextrakt
1 TL Zimt
ggf. Puderzucker zum Bestäuben
So wird's gemacht:
1. In einer Rührschüssel Mehle mit Zimt, Nelken und Zucker mischen. Die Kalte Butter in kleinen Stückchen dazu geben. Mit Eigelb und Wasser schnell zu einem festen Teig kneten. Den Teig in Folie wickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank legen. Wenn ihr den Teig wieder aus dem Kühlschrank holt könnt ihr den Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und mit der Creme beginnen.
2. Die gegarten Maronen bekommt ihr im Herbst in fast jedem Supermarkt als eingeschweißte Ware. Ihr könnt die Maronen natürlich auch selbst im Ofen rösten oder im Topf garen, aber diese Arbeit spare ich mir gern. Die Maronen werden dann mit dem Mixer fein zerkleinert, es entsteht ein recht trockenes "Püree". Walnüsse hacken und zusammen mit den gemahlenen Mandeln unter die Maronenmasse mischen.
3. Butter mit Zucker, Vanilleextrakt und Zimt cremig aufschlagen. Eier trennen und Eigelb unter die Zuckermasse rühren. Eiweiß zu Schnee schlagen und beiseite stellen.
4. Maronenmasse dazu geben und gut verrühren, bis sich alles gleichmäßig vermischt hat. Dann den Eischnee vorsichtig unterheben.
5. Eine Tarteform oder Springform einfetten, den Teig ausrollen (am besten auf Folie oder Backpapier) und in die Form drücken. Einen Rand von etwa 2 cm Höhe formen. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen und den Kuchenboden dann etwa 10 Minuten backen.
6. Anschließend die Maronenmasse einfüllen und glatt streichen und nochmals für ungefähr 45 bis 55 Minuten backen. Bevor ihr den Kuchen aus der Form löst sollte er ganz abgekühlt sein.
Vor dem Servieren könnt ihr den Kuchen noch nach Belieben mit Puderzucker bestäuben. Auch eine fruchtige Ergänzung schmeckt ganz toll dazu. Serviert den Kuchen doch zum Beispiel mit ein paar Spalten der Khaki- oder Sharonfrucht, oder püriert eine Khaki und hebt das Fruchtmus unter eine Portion Schlagsahne. Einfach wunderbar herb-fruchtig-süß.
Viel Freude beim Nachbacken und alles Liebe
Euer Steffen
Sonntag, 19. Juli 2015
Aprikosentarte
Hallo meine Süßen,
vor vielen, vielen Jahren war ich mit meinen Eltern in Ungarn am Balaton. Das war wirklich ein wunerschöner Urlaub und ich habe viele schöne Erinnerungen daran. Eine dieser Erinnerungen ist der Geschmack von reifen Aprikosen, direkt vom Baum gepflückt, von der Sonne gewärmt, golden und zuckersüß.
Leider kommen die Aprikosen, die man hier kaufen kann, in den seltensten Fällen an diesen Geschmack heran. Davon lasse ich mich aber nicht abhalten und versuche einfach, die leckersten Aprikosen zu finden und daraus etwas noch viel besseres zu zaubern.
Vor ein paar Tagen habe ich in einem ganz zauberhaften kleinen Delikatessenladen in Würzburg - er heißt "Gaumenfreund" - ein Stück Aprikosentarte gegessen. Das war wirklich ein himmlischer Genuss.
Kaum zu Hause habe ich auch eine Aprikosentarte gebacken. Ganz anders als die im Gaumenfreund, aber mindestens ebenso köstlich. Das Rezept möchte ich euch nicht vorenthalten.
Für eine Tarte braucht ihr:
ca. 10 Aprikosen (etwa 500 g)
160 g Mehl
1/2 TL Salz
3 Eier
75 g kalte Butter
1/2 TL Vanilla-Powder
oder 2 TL Vanilleextrakt
100 g Zucker
50 g gemahlene Mandeln (blanchiert)
1 EL Aprikosenkonfitüre
So wird's gemacht:
1. Aprikosen waschen und gut abtropfen lassen.
2. Einen Mürbeteig herstellen aus Mehl, 1 Ei, 75 g Zucker, 1 TL Vanilleextrakt (oder der Hälfte des Vanilla-Powder) und Butter. Ich gebe dazu alle Zutaten zusammen in die Rührschüssel der Küchenmaschine und lasse den Flachrührer oder Knethaken kurz seine Arbeit tun. Ihr könnt den Teig aber auch mit den Händen kneten. Den fertigen Mürbeteig in Frischhaltefolie einwickeln und etwa 45 Minuten in den Kühlschrank legen. Wenn ihr den Teig zu einer flachen Platte drückt kühlt er schneller durch.
3. Eine Tarteform mit etwas geschmolzener Butter einpinseln. Ich verwende am liebsten eine Form mit herausnehmbarem Glasboden. Backofen auf 200°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
4. Mit den Quirlen des Handrührgeräts oder dem Schneebesen der Küchenmaschine die beiden Eier mit 25 g Zucker cremig aufschlagen, die restliche Vanille dazugeben und zuletzt die gemahlenen Mandeln unter die Eiercreme heben.
5. Den Mürbeteig ausrollen. Klassisch macht man das auf der bemehlten Arbeitsfläche, aber da reißt der Teig ziemlich leicht und er lässt sich nicht so einfach in die Form bringen. Ich nehme daher zwei Bogen Backpapier oder Frischhaltefolie und rolle den Teig dazwischen aus. So wird er schön gleichmäßig dünn und ihr könnt ihn ganz einfach in die Tarteform legen in dem ihr eine Folie abzieht und ihn mit der anderen Folie in die Form stürzt. Dann könnt ihr auch die zweite Folie abziehen und den Teig vorsichtig andrücken.
6. Die Eiermasse auf den Teig geben und gleichäßig verteilen. Die Aprikosenkonfitüre in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle erwärmen.
7. Aprikosen halbieren, Kerne entfernen und die Aprikosenhälften auf den Außenseiten mit der Konfitüre bestreichen, damit sie schön glänzen. Dann die halben Aprikosen in die Eiermasse legen.
8. Die Tarteform auf ein Backblech stellen und auf der unteren Schiene im Backofen etwa 45 Minuten backen. Wenn euch der Kuchen zu dunkel wird könnt ihr ihn mit einem Stück Alufolie abdecken.
Den Fertigen Kuchen in der Form etwas abkühlen lassen, bevor ihr den Boden heraushebt. Die Tarte kann noch lauwarm genossen werden, schmeckt aber auch kalt einfach toll.
Das Vanilla-Powder hat mir eine Freundin aus Mauritius mitgebracht und mich damit restlos begeistert. Wenn ihr die Chance habt, an so etwas ran zu kommen solltet ihr unbedingt zuschlagen. Mein selbstgemachtes Vanilleextrakt tut's aber auch. :-)
Alles Liebe und viel Spaß beim Genießen
Euer Steffen
vor vielen, vielen Jahren war ich mit meinen Eltern in Ungarn am Balaton. Das war wirklich ein wunerschöner Urlaub und ich habe viele schöne Erinnerungen daran. Eine dieser Erinnerungen ist der Geschmack von reifen Aprikosen, direkt vom Baum gepflückt, von der Sonne gewärmt, golden und zuckersüß.
Leider kommen die Aprikosen, die man hier kaufen kann, in den seltensten Fällen an diesen Geschmack heran. Davon lasse ich mich aber nicht abhalten und versuche einfach, die leckersten Aprikosen zu finden und daraus etwas noch viel besseres zu zaubern.
Vor ein paar Tagen habe ich in einem ganz zauberhaften kleinen Delikatessenladen in Würzburg - er heißt "Gaumenfreund" - ein Stück Aprikosentarte gegessen. Das war wirklich ein himmlischer Genuss.
Kaum zu Hause habe ich auch eine Aprikosentarte gebacken. Ganz anders als die im Gaumenfreund, aber mindestens ebenso köstlich. Das Rezept möchte ich euch nicht vorenthalten.
Für eine Tarte braucht ihr:
ca. 10 Aprikosen (etwa 500 g)
160 g Mehl
1/2 TL Salz
3 Eier
75 g kalte Butter
1/2 TL Vanilla-Powder
oder 2 TL Vanilleextrakt
100 g Zucker
50 g gemahlene Mandeln (blanchiert)
1 EL Aprikosenkonfitüre
So wird's gemacht:
1. Aprikosen waschen und gut abtropfen lassen.
2. Einen Mürbeteig herstellen aus Mehl, 1 Ei, 75 g Zucker, 1 TL Vanilleextrakt (oder der Hälfte des Vanilla-Powder) und Butter. Ich gebe dazu alle Zutaten zusammen in die Rührschüssel der Küchenmaschine und lasse den Flachrührer oder Knethaken kurz seine Arbeit tun. Ihr könnt den Teig aber auch mit den Händen kneten. Den fertigen Mürbeteig in Frischhaltefolie einwickeln und etwa 45 Minuten in den Kühlschrank legen. Wenn ihr den Teig zu einer flachen Platte drückt kühlt er schneller durch.
3. Eine Tarteform mit etwas geschmolzener Butter einpinseln. Ich verwende am liebsten eine Form mit herausnehmbarem Glasboden. Backofen auf 200°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
4. Mit den Quirlen des Handrührgeräts oder dem Schneebesen der Küchenmaschine die beiden Eier mit 25 g Zucker cremig aufschlagen, die restliche Vanille dazugeben und zuletzt die gemahlenen Mandeln unter die Eiercreme heben.
5. Den Mürbeteig ausrollen. Klassisch macht man das auf der bemehlten Arbeitsfläche, aber da reißt der Teig ziemlich leicht und er lässt sich nicht so einfach in die Form bringen. Ich nehme daher zwei Bogen Backpapier oder Frischhaltefolie und rolle den Teig dazwischen aus. So wird er schön gleichmäßig dünn und ihr könnt ihn ganz einfach in die Tarteform legen in dem ihr eine Folie abzieht und ihn mit der anderen Folie in die Form stürzt. Dann könnt ihr auch die zweite Folie abziehen und den Teig vorsichtig andrücken.
6. Die Eiermasse auf den Teig geben und gleichäßig verteilen. Die Aprikosenkonfitüre in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle erwärmen.
7. Aprikosen halbieren, Kerne entfernen und die Aprikosenhälften auf den Außenseiten mit der Konfitüre bestreichen, damit sie schön glänzen. Dann die halben Aprikosen in die Eiermasse legen.
8. Die Tarteform auf ein Backblech stellen und auf der unteren Schiene im Backofen etwa 45 Minuten backen. Wenn euch der Kuchen zu dunkel wird könnt ihr ihn mit einem Stück Alufolie abdecken.
Den Fertigen Kuchen in der Form etwas abkühlen lassen, bevor ihr den Boden heraushebt. Die Tarte kann noch lauwarm genossen werden, schmeckt aber auch kalt einfach toll.
Das Vanilla-Powder hat mir eine Freundin aus Mauritius mitgebracht und mich damit restlos begeistert. Wenn ihr die Chance habt, an so etwas ran zu kommen solltet ihr unbedingt zuschlagen. Mein selbstgemachtes Vanilleextrakt tut's aber auch. :-)
Alles Liebe und viel Spaß beim Genießen
Euer Steffen
Abonnieren
Posts (Atom)











