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Sonntag, 5. Januar 2020

Carrot Cake - low carb - mit Frosting

Hallo meine Lieben,

heute habe ich zum ersten Mal in meiner neuen Küche gebacken. Die letzten Wochen war mir einfach noch nicht danach. Zuviel Stress wegen des Umzugs, noch zu viele nicht ausgepackte Kisten und einfach abends zu müde.

Aber jetzt, am langen Wochenende, musste wieder mal ein Kuchen auf den Tisch. Nach kurzer Suche habe ich auch alle Zutaten gefunden. Ist ja echt irre, wie man sich da umgewöhnen muss, wenn alles einen neuen Platz hat.

Schon öfter bin ich über Rezepte für einen Carrot Cake gestolpert und wollte die mal ausprobieren, aber die Kurve hab ich dann nie gekriegt. Heute also war es soweit. Und dann auch noch los carb, weil mir nach Weihnachtszeit ehrlich gesagt der Zucker zu den Ohren raus kommt. Ich mag einfach nichts zu süßes mehr. Es reicht wieder für ne ganze Weile.

Für eine Form mit 24-26 cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF



200 g geschmolzene Butter
5 Eier (Größe M)
50 g Erythrit (z.B. Xucker light)
1 TL Vanillepulver
300 g geraspelte Karotten
50 g gehackte Pecannüsse
50 g Weizenvollkornmehl
50 g gemahlene Mandeln
50 g Mandelmehl
50 g Kokosmehl
1 TL Zimt
1 TL Ingwer
1 TL Fünfgewürzpulver
2 TL Backpulver

Für das Frosting:

200 g Frischkäse
2 EL Erythrit
1 TL abgeriebene Zitronenschale


So wird's gemacht:

1. Eine Springform mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.

2. Butter mit Eiern, Erythrit und Vanille verrühren.









3. Mehle, Mandeln und Gewürze mit Backpulver vermischen und zusammen mit den gehackten Nüssen und den Karotten unterrühren.

4. Die Masse gleichmäßig in der Form verteilen und auf der zweiten Schiene von unten etwa 35 bis 45 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.




5. Für das Frosting die Zutaten glattrührend und kalt stellen. Wenn der Kuchen abgekühlt ist das Frosting auf dem Kuchen verstreichen.









Der Carrot Cake schmeckt auch lauwarm schon Weltklasse, aber dann verläuft euch das Frosting leider sehr schnell, also habt ruhig etwas Geduld und lasst den Kuchen erst ganz auskühlen. :-)



Alles Liebe
Euer Steffen


Montag, 13. August 2018

Gefüllte Zucchini mit Fenchel-Reis

Hallo meine Lieben,

Wie geht es euch denn so diesen Sommer? Liebt ihr die Hitze oder hasst ihr sie? Ich mag es eigentlich nicht so heiß, aber komme dieses Jahr ganz gut damit zurecht. Ein wenig mehr Regen wäre halt sehr schön für die Natur und würde mich auch sehr beim Gießen der vielen Blumen auf dem Balkon und der Pflanzen im Garten entlasten. Zum Glück bekommt aber nicht jeder das Wetter, das er sich wünscht - stellt euch bloß mal dieses Chaos vor.

Durch das warme Wetter, die viele Sonne und das eifrig herbei geschleppte Wasser sind unsere Zucchini und Tomaten förmlich explodiert. Zeitweise kamen wir gar nicht mit der Ernte hinterher. Auch Mangold und Fenchel haben wir schon an unsere Nachbarn und Freunde vermacht, weil wir gar nicht alles so schnell essen konnten, wie es reif wurde.

Zwei Zucchini, die ein bisschen zu schnell groß geworden sind habe ich dann mit einem herrlich aromatischen Fenchel-Reis gefüllt. Das Rezept schreibe ich euch heute auf, damit ihr es auch selber mal ausprobieren könnt. Es ist kinderleicht und schmeckt wirklich toll!

Für 4 Portionen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

2 mittelgroße Zucchini oder
4 Zucchini (wie sie im Laden verkauft werden)
250 g Reis
1/2 Liter Gemüsebrühe
1 Zwiebel
1 Fenchelknolle
50 g getrockete Tomaten (in Öl)
75 g Mandeln
1 Handvoll Petersilie
1 Ei
1/4 Liter Sahne
1/4 Liter Milch
2 Tomaten
3 EL Frischkäse
Salz, Pfeffer
Olivenöl


So wird's gemacht:

1. Reis mit Gemüsebrühe in einen Topf geben und für etwa 10-15 Minuten kochen, er soll noch nicht ganz fertig gekocht sein. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform einfetten.

2. Fenchel und Zucchini waschen und putzen. Fenchel und Zwiebel in sehr feine Streifen schneiden. Die Zucchini in etwa 8 cm lange Stücke schneiden, diese aushöhlen. Wenn die Kerne schon recht groß sind würde ich die Zucchini komplett aushöhlen, wenn das Innere noch zart ist könnt ihr einen etwa 1 cm dicken Boden stehen lassen und das herausgelöste Fruchtfleisch klein schneiden.

3. Petersilie, Getrocknete Tomaten und Mandeln fein hacken. Olivenöl in der Pfanne erhitzen und Zwiebel und Fenchel darin anbraten. Dabei immer wieder durchschwenken oder umrühren. Jetzt Reis, Petersilie, Mandeln und getrocknete Tomaten und falls vorhanden, das kleine geschnittene Zucchinifleisch dazu geben und vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Zucchini mit dem Fenchel-Reis füllen und dicht aneinander in die Auflaufform setzen. Falls Reis übrig ist wird dieser in die Zwischenräume gefüllt. Milch und Sahne mit etwas Salz und Pfeffer würzen und gleichmäßig über die Zucchini gießen.

5. Für etwa 30 Minuten in den Ofen geben. In der Zwischenzeit die frischen Tomaten würfeln und mit Frischkäse verrühren. Auf jede Zucchini einen Löffel der Tomatenmasse geben und nochmals 15 Minuten backen.


Ob die Zucchini schon gar sind könnt ihr mit einem Holzspieß feststellen. Einfach anpieksen und prüfen, ob die Zucchini schon weich genug sind.

Alles Liebe
Euer Steffen


Samstag, 16. Juni 2018

Himbeerkuchen mit Cheesecake-Füllung - low carb - glutenfrei

Hallo meine Lieben,

Heute ging es in meiner Küche ganz schön bunt zu. Ich habe eine Geburtstagstorte gebacken und schon angefangen die Dekoration zu modellieren. Das Geburtstagskind hat sich meine Kokos-Ananas-Torte gewünscht. Die ist aber auch mal gut! 😋

Aber ich habe auch einen glutenfreien Kuchen gebacken, damit auch die, die keinen Zucker und kein Mehl essen möchten, nicht auf Kuchen verzichten müssen. Dabei habe ich mich dieses Mal für einen fruchtigen Himbeerkuchen entschieden und ihm eine cremige Cheesecake-Füllung spendiert.

Streng genommen dürfen glutenfreie Backwaren gar nicht in derselben Backstube wie die herkömmlichen Brote und Kuchen gebacken werden, da ja immer die Möglichkeit besteht, dass Spuren von glutenhaltigem Mehl das glutenfreie verunreinigen und dadurch Allergien ausgelöst werden. Zum Glück bin ich kein Bäcker und darf daher alles in meiner Küche machen. Wenn man nach dem einen Kuchen die Küche gründlich reinigt bevor man mit dem anderen Gebäck anfängt ist das auch kein Problem.

Ich bin schon sehr gespannt wie der low-carb-Kuchen ankommt, denn bei Premieren weiß man das ja nie so genau. Immerhin habe ich das Rezept noch nie vorher verkosten lassen. Meistens (bis auf ein paar Ausnahmen) schmeckt es aber dann doch ganz prima. Vielleicht verrate ich einfach niemandem, dass der Kuchen ohne Mehl und Zucker gemacht ist? 😇

Für eine Springform mit 26cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

Für den Teig:
200 g Mandelmehl
80 g Kokosmehl
2 TL Backpulver
2 TL Flohsamenschalen gemahlen
50 g weiche Butter
120 g Erythrit (z.B. Xucker light*)
3 Eier (Größe L)
3 Tropfen Bittermandelöl
1 TL Vanillepulver
120 ml Mandelmilch ungesüßt

Für die Füllung:

240 g Frischkäse
1 Ei (Größe L)
55 g Erythrit (z.B. Xucker light*)
1/2 TL Vanillepulver
225 g Himbeeren
25 g Mandelblättchen


So wird's gemacht:

1. Backform einfetten und Backofen auf 160°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.

2. Butter mit Erythrit und Mandelaroma schaumig rühren und dann nacheinander die Eier unterrühren. In einer zweiten Schüssel Mandelmehl, Kokosmehl, Backpulver, Vanillepulver und Flohsamenschalen gründlich mischen.

3. Die Hälfte der Mehlmischung löffelweise zur Eiermasse geben und unterrühren. Dann die Mandelmilch dazu geben und danach das restliche Mehl langsam einrühren.

4. Etwa 3/4 des Teigs in der Form verteilen und glatt drücken.

5. Frischekäse mit Erythrit, Ei und Vanillepulver glatt rühren und gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Himbeeren darauf geben und aus dem restlichen Teig kleine Brösel machen und über die Himbeeren geben. Zuletzt die Mandelblättchen auf dem Kuchen verteilen.

6. Auf der mittleren Schiene ungefähr 40 Minuten backen. Den Kuchen in der Form abkühlen lassen und dann in den Kühlschrank stellen. Etwa 30 Minuten vor dem Servieren sollte der Kuchen wieder aus dem Kühlschrank genommen werden, da er besser schmeckt wenn er nicht ganz kalt ist.


Schreibt mir doch mal wie euch das Rezept gefällt und ob euch der Kuchen schmeckt, ich bin sehr neugierig auf eure Kommentare.

Alles Liebe
Euer Steffen






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Sonntag, 3. Dezember 2017

Winter-Cheesecake mit Glühwein

Hallo meine Lieben,

ich liebe New York Cheesecake. Und ein Winter ohne Glühwein und Lebkuchen ist auch kein richtiger Winter. Was liegt das also näher als das alles zu einer leckeren Kombination zu verschmelzen.
Ein herrlich winterlicher Cheesecake, mit einem knusprigen Boden aus Lebkuchen oder Pfefferkuchen, einer cremigen Käsemasse und einem würzig-fruchtigen Glühweinspiegel oben drauf.

Ob ihr lieber roten oder weißen Glühwein nehmt ist euch überlassen. Ich habe dieses Rezept mit weißem Glögg (schwedischer Glühwein) gemacht. Und wenn ihr gerade sowieso schon beim schwedischen Möbelhaus seid, dann nehmt gleich noch eine Dose von diesen herrlichen Pfefferkuchen (pepparkaka oder vintersaga) mit, dann habt ihr schon die Hälfte der Zutaten beisammen.

Für eine Form mit 26 cm braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

Für den Boden:
280 g Pfefferkuchen
95 g Butter

Für die Füllung:
4 Eier
125 g Zucker
2 EL Vanillezucker
700 g cremigen Frischkäse
280 g Crème fraîche
140 ml Glühwein

Für den Spiegel:
200 ml Glühwein
3 Blatt Gelatine


So wird's gemacht:

1. Für den Boden die Pfefferkuchen sehr fein zerbröseln. Das geht am besten im Mixer, oder ihr packt die in einen Gefrierbeutel und zerdrückt sie mit dem Nudelholz.

2. Butter schmelzen und mit den Pfefferkuchenkrümeln mischen. In die Form geben und fest andrücken. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden dann auf der mittleren Schiene 10 Minuten lang vorbacken und beiseite stellen.

3. Für die Füllung Eier, Zucker und Vanillezucker verrühren, dann den Frischkäse und die Creme fraîche dazu geben und zuletzt den Glühwein unterrühren. Die Masse nur langsam rühren damit sich möglichst keine Luftblasen bilden.

4. Die Käsemasse auf den torgebackenen Boden gießen und den Kuchen dann auf der unteren Schiene etwa 35 bis 45 Minuten lang backen. Das Innere der Käsemasse ist dann noch leicht wabbelig, zieht aber beim Abkühlen noch an.

5. Kuchen aus dem Ofen nehmen, mit einem Messer vom Rand lösen und in der Form bei Zimmertemperatur abkühlen lassen. Anschließend für einige Stunden in den Kühlschrank stellen.

6. Wenn der Kuchen schön durchgekühlt ist könnt ihr das Glühweingelee für den Spiegel vorbereiten. Dazu die Gelatine in kaltem Wasser einweichen und den Glühwein in einem kleinen Topf erwärmen. Nicht kochen. Gelatine dann ausdrücken und in den Glühwein geben. So lange rühren bis die Gelatine aufgelöst ist und den Topf beiseite stellen.

7. Wenn der Glühwein nur noch lauwarm aber noch flüssig ist wird das Gelee vorsichtig mit einem Löffel auf dem Cheesecake verteilt bis die Oberfläche gleichmäßig bedeckt ist. Dann den Kuchen wieder in den Kühlschrank stellen bis die Gelatine fest geworden ist.


Den fertigen Kuchen könnt ihr noch mit ein paar in Zucker gewälzten Beeren oder Pfefferkuchen dekorieren. Da der Kuchen so lange im Kühlschrank gestanden hat sind die meisten Kalorien übrigens erfroren. 😂

Alles Liebe
Euer Steffen





Dienstag, 28. Februar 2017

Brownie Caramel Cheesecake

Hallo meine Süßen,

Seit meinem Schokoladenkuchen mit Käsekuchenfüllung bin ich immer auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten, diese beiden Geschmäcker zu kombinieren. So bin ich dann auf die Kombination aus Brownies und New York Cheesecake gekommen und weil ich noch eine weitere Geschmacksnote einbringen wollte kommen noch Karamellbonbons dazu.

Diese kleine süße Sünde ist wirklich pures Hüftgold, aber manchmal muss es eben auch das sein! Es kommt ja wie immer auf die Dosis an. Ladet euch am besten ein paar Freunde oder die Familie ein, dann ist das Risiko nicht so groß, dass die Kalorien 1:1 auf euren Hüften landen :-)

Für einen Backrahmen mit ca. 20 x 30 cm braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

100 g dunkle Kuvertüre
100 g Butter
100 g brauner Zucker
2 Eier
30 g Mehl
30 g gemahlene Mandeln
2-3 Rollen "Rolo" oder andere Schoko-Karamellbonbons







Für die Cheesecake-Masse:

600 g Frischkäse
2 Eier
1/2 TL Vanillepulver
oder 2 TL Vanilleextrakt
100 g Zucker










So wird's gemacht:

1. Backofen auf 160 °C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. In einem Topf Butter und Zucker erhitzen bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Dann vom Herd nehmen. Kuvertüre hacken und in die heiße Butter-Zucker-Masse einrühren. Dann der Reihe nach Mehl, Mandeln und Eier dazu geben und unterrühren. Zuletzt eine Rolle Rolo in der Schokoladenmasse auflösen.

2. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backrahmen auf 20x30 cm einstellen und die Browniemasse einfüllen und glatt streichen. Auf der mittleren Schiene etwa 12 Minuten backen.

3. Währenddessen den Frischkäse mit Zucker, Vanille und Eiern glatt rühren. Auf den noch heißen Brownieboden geben, gleichmäßig verteilen und die restlichen Rolo darauf verteilen. Wieder zurück in den Ofen schieben und weitere 30 bis 35 Minuten backen. Wenn die Käsemasse fest wird und sich leicht vom Rand löst ist der Kuchen fertig.


Wenn ihr den Kuchen noch warm anschneidet und dabei die Karamellbonbons zerteilt fließt das Karamell heraus, das sieht einfach super aus, duftet herrliche und schmeckt einfach himmlisch! Gleich ausprobieren und genießen!

Alles Liebe
Euer Steffen

Freitag, 24. Juni 2016

Cheesecake Muffins mit Erdbeeren

Hallo ihr Süßen,

meinen New York Cheesecakes habe ich euch ja schon vorgestellt. Heute gibt es die kleine Version davon mit frischen süßen Früchtchen.

Ein tolles Mitbringsel zur Party oder als Dessert zur Gartenparty.

Wenn ihr die Muffins transportieren wollt solltet ihr stabile Papierförmchen nehmen, die "normalen" Förmchen für Muffins sind nicht geeignet, die kleben einfach zu fest an der Cheesecakemasse fest. Bei dm gibts feste Förmchen, mit denen das ganz prima klappt.

Für 12 Muffins braucht ihr:

Für den Keksboden:
175 g Vollkornkekse
50 g Butter
20 g Zucker
1 Prise Salz

Für die Käsemasse:
400g Frischkäse
60 g Zucker
3 Eigelb
200 g Saure Sahne
2 EL Mehl
1 Prise Salz
1 TL abgeriebene Zitronenschale
200 g Schlagsahne
12 Erdbeeren



So wird's gemacht:

1. Die Kekse mit dem Blender oder in einem Gefrierbeutel mit dem Nudelholz zu sehr feinen Krümeln zerkleinern, Butter zerlassen und mit den Krümeln, Salz und Zucker gründlich vermischen.

2. Die Keksmasse in die Förmchen verteilen und gut festdrücken. Ich nehmen dafür ein Glas, das ich dann in die Papierformen drücke. Backofen auf 170°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und die Keksböden für 10 Minuten backen.


3. Backofen auf 130°C herunter regeln.

4. Für die Käsemasse den Frischkäse mit saurer Sahne, Zucker, Eigelb, Mehl und Salz vermischen. Zitronenschale darunter mischen und wenn ihr mögt noch etwas Vanilleextrakt. Alles sehr gut verrühren und auf den Keksböden in den Förmchen verteilen.

5. Bei 130°C für 45 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

6. Sahne schlagen, kleine Tuffs auf die Käseküchlein spritzen und eine Erdbeere darauf setzen.


Ihr könnt auch die Sahne weglassen und die Erdbeeren mit etwas Zucker pürieren und dieses Püree dann auf Cheesecakes geben.

Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen

Dienstag, 26. April 2016

New York Cheesecake

Hallo meine Lieben,

wer von euch in der glücklichen Lage ist im wunderschönen Würzburg zu leben und/oder zu arbeiten, der sollte unbedingt einen Besuch bei "MainCake" in der Sterngasse machen. Dort gibt es himmlische und doch sündhaft leckere Cheesecakes in allen erdenklichen Variationen und Geschmacksrichtungen. Die Kuchen dort sind wirklich ein Gedicht und ich komme da nicht mal ansatzweise in meinen schönsten Träumen ran. Aber das ist ja auch gar nicht mein Ziel.

Manchmal ist es ja viel schöner, wenn man sich von anderen verwöhnen lassen kann - und sei es nur mit einem Cheesecake.

Wenn ihr eure Lieben auch mal mit einem Cheesecake verwöhnen wollt, dann könnt ihr das mit diesem Rezept auch ohne ein Backprofi zu sein. Der New York Cheesecake ist wohl der Klassiker unter den amerikanischen Käsekuchen und auch mein absoluter Favorit. Wahrscheinlich auch weil er so einfach und dabei so raffiniert ist.

In Amerika ist Quark weitgehend unbekannt - für viele Amerikaner ist es auch völlig unverständlich, wie man so etwas überhaupt essen kann :-) Daher werden dort die Käsekuchen hauptsächlich mit Frischkäse gebacken.

Für einen New York Cheesecake in der 26er Form braucht ihr:
(🖨 Rezept als PDF)

250 g Vollkorn-Butterkekse
75 g Butter
1 Prise Salz
800 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
200 g Saure Sahne oder Schmand
120 g Zucker
1 EL Vanilleextrakt
(oder das Mark einer Vanilleschote)
5 Eier

So wirds gemacht:

1. Die Butterkekse noch in der Packung oder in einem Gefrierbeutel zu sehr feinen Krümeln zerdrücken oder mit einem Mixer sehr fein mahlen. Ich habe den Blender verwendet und die Kekse fein gemixt. Die Butter schmelzen und zusammen mit dem Salz unter die Keksbrösel mischen.

2. Einen Bogen Backpapier auf den Boden der Springform spannen, die Keksmasse darauf verteilen und gut festdrücken. Das geht ganz leicht mit einem Kochtopf, den man als Stempel benutzen und den Teig damit rundherum gut andrücken kann. Den Boden dann etwa 30 Minuten kalt stellen.

3. Backofen auf 150°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.

4. Frischkäse mit Schmand (oder saurer Sahne), Vanilleextrakt Zucker und nach Belieben etwas abgeriebener Zitronenschale glatt rühren. Nicht zu schnell rühren, es soll keine Luft in die Masse geschlagen werden.

5. Eier einzeln und langsam unterrühren. Wieder darauf achten, dass keine Blasen in der Masse entstehen.

6. Die Masse langsam auf den Keksboden gießen, auch hier wieder die Blasenbildung vermeiden und die Form einige Male fest auf der Arbeitsplatte aufschlagen, um letzte Bläschen aus der Creme zu bekommen.

7. Eine Feuerfeste Schale mit etwa 1 Liter Wasser füllen und auf den Boden des Backofens stellen. Den Kuchen auf der mittleren Schiene einschieben und etwa 60 bis 70 Minuten backen. Der Kuchen sollte an der Oberfläche hell bleiben, lediglich der Rand kann sich ganz leicht bräunlich färben. Den Ofen während des Backens nicht öffnen, damit der Wasserdampf nicht entweicht. Durch den Dampf reißt der Kuchen (meistens) nicht ein und bekommt eine schöne glänzende Oberfläche, die nachher wie glasiert aussieht.

8. Der Kuchen ist nach dem Backen in der Mitte noch etwas "wackelig", das ist normal. Lasst ihn in der Form abkühlen, aber fahrt vorher einmal mit einem feuchten Messer am Rand der Form entlang um die Masse vom Rand zu lösen. So vermeidet ihr, dass der Kuchen beim Abkühlen doch noch reißt.


Der Kuchen schmeckt zwar schon sofort nach dem Abkühlen, aber wenn er über Nacht kalt gestellt wird zieht er schön durch und die Aromen verbinden sich noch besser. Ich bin gespannt ob ihr von dem Kuchen genauso begeistert seid wie ich und freue mich schon auf eure Bilder und Kommentare.

Alles Liebe
Euer Steffen


P.S.: Vergesst nicht auch mal die Kuchen bei MainCake zu probieren :-)

Mittwoch, 17. Februar 2016

Red Velvet Cupcakes mit Cream Cheese Frosting

Hallo meine Lieben,

zum Valentinstag habe ich meinen Liebsten mit verführerischen Red Velvet Cupcakes überrascht. Diejenigen von euch, die mir bei facebook folgen, konnten das Ergebnis ja bereits sehen.
Ich hatte mir schon lange vorgenommen, mich mal an diesen sprichwörtlich samtigen Leckereien zu versuchen und habe nun endlich ein Rezept gefunden, das ich euch nicht vorenthalten möchte.
Die Zubereitung ist ein kleines bisschen aufwändiger als gewohnt, aber der Aufwand lohnt sich wirklich! Ihr werdet begeistert sein.

Die Kunst bei Red Velvet Cupcakes ist es, einen weichen, samtigen, nicht zu feuchten und nicht zu trockenen, dunkelroten Cupcake zu backen. Dazu müssen die Zutaten möglichst exakt wie beschrieben abgewogen und verarbeitet werden. Ein Geheimnis ist die Mischung von Öl und Butter – so bekommt der Teig die richtige Konsistenz und Sanftheit.

Zum Verzieren habe ich ein Cream Cheese Frosting mit Vanille gemacht, aber da könnt ihr euch aus der Vielfalt der Frostings aussuchen was euch gefällt J


Für 15 Cupcakes braucht ihr:

2 Eier Größe L (oder 3 Eier Größe M)
160 g Mehl
35 g Maisstärke
1 gestrichener Teelöffel Backpulver
8 g Kakaopulver
1 Prise Salz
60 g weiche Butter
200 g Zucker
120 ml Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumenöl)
2 Teelöffel Vanilleextrakt
1 Teelöffel Weißweinessig
ca. 1 TL rote Lebensmittelfarbe (z.B. Paste von Wilton)
120 ml Buttermilch


Für das Frosting braucht ihr:

225 g Doppelrahmfrischkäse
60 g weiche Butter
200 g Puderzucker
1 Teelöffel Vanilleextrakt


Und so wird’s gemacht:

Zunächst müssen alle Zutaten Zimmertemperatur haben. Am besten legt ihr bereits abends alles bereit und lasst so die Temperatur über Nacht angleichen, damit ihr am nächsten Tag ein tolles Backergebnis bekommt. Ich habe den Teig mit der Küchenmaschine Artisan von KitchenAid zubereitet, ihr könnt aber auch ein Handrührgerät oder jede andere Küchenmaschine verwenden. Bei meiner Beschreibung benutze ich die Zubehörteile von KitchenAid. Bitte achtet darauf, vergleichbares Zubehör zu verwenden, da sonst das Ergebnis anders ausfallen könnte.

1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Muffinbackblech mit Papierförmchen bestücken. Ohne Muffinblech stellt ihr immer zwei Förmchen ineinander oder verwendet Silikonbackformen.

2. Eier trennen. Benutzt den Schneebesen eurer Küchenmaschine um die Eiweiße zu steifem Schnee zu schlagen und stellt den Eischnee dann zunächst beiseite.

3. Mehl, Stärke, Salz, Backpulver und Kakao in eine Schüssel sieben und gut miteinander vermischen. Die Mehlmischung dann ebenfalls erst einmal beiseite stellen.

4. Jetzt nehmt ihr den Flachrührer der Küchenmaschine und rührt damit die Butter bis sie hell und luftig ist. Dann nach und nach den Zucker dazu geben und weiterrühren bis sich Butter und Zucker gut miteinander verbunden haben. Das sieht zuerst sehr krümelig aus, wird aber mit der Zeit wieder gleichmäßiger. Wenn sich Butter oder Zucker am Rand ablagern stellt die Küchenmaschine ab und schiebt alles mit dem Teigschaber unten in der Schüssel zusammen. Es ist wichtig, dass sich die Zutaten gleichmäßig vermischen.
Jetzt das Öl dazu gießen und weitere zwei Minuten rühren. Wenn die Butter nun ein bisschen „klumpig“ aussieht ist das nicht schlimm.

5. Eigelbe und Vanilleextrakt dazu geben und wieder rühren bis alles gut vermischt ist. Notfalls wieder mit dem Teigschaber den Rand der Schüssel säubern (vorher immer abschalten! J)
Essig und Lebensmittelfarbe unterrühren. Die Menge der Lebensmittelfarbe hängt von der verwendeten Farbe ab. Gebt sie am besten nach und nach zu bis ihr das gewünschte Ergebnis habt. Durch den Kakao in der Mehlmischung wird das Rot dann später dunkler.

6. Wenn alles gut vermischt und schön rot ist gebt ihr nacheinander abwechselnd die Mehlmischung und die Buttermilch dazu. Reihenfolge: Mehl-Buttermilch-Mehl-Buttermilch-Mehl.
Lasst die Küchenmaschine dabei mit langsamer Geschwindigkeit laufen und rührt immer nur so lange bis das Mehl untergemischt ist. Nicht zu viel rühren, sonst werden die Cupcakes zäh und gummiartig. Zuletzt hebt ihr den Eischnee vorsichtig unter.

7. Die fertige Masse füllt ihr jetzt jeweils bis zu etwa 2/3 der Füllhöhe in die Cupcakeförmchen ein. Das ganze wird für 19 bis 21 Minuten (Stäbchenprobe) auf der mittleren Schiene gebacken. Das Stäbchen muss sauber wieder aus dem Cupcake heraus kommen. Nicht zu lange backen, sonst werden sie trocken. Nach dem Backen 5 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann zum vollständigen Auskühlen auf ein Kuchengitter setzen.

8. Für das Frosting alle Zuaten gut miteinander vermischen und in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen. Kurz (ca. 30 Minuten) in den Kühlschrank legen und dann die Cupcakes verzieren. Nach Belieben mit Zuckerperlen dekorieren.


Die Cupcakes schmelzen förmlich im Mund und sehen richtig edel aus. Sie wirken noch besser, wenn ihr sie vor dem Servieren aus dem Papierförmchen löst oder richtig hübsche Förmchen verwendet. Da gibt’s ja die tollsten Farben und Muster J

Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen