Hallo meine Lieben,
vor ein paar Wochen habe ich euch auf facebook schon ganz begeistert von den frischen Feigen erzählt, die ich von einer lieben Kollegin bekommen habe. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken!
Meist kennt man Feigen hierzulande leider immer noch nur getrocknet und verwendet sie in dieser Form auch überwiegend in der kalten Jahreszeit. Dabei sind frische Feigen unglaublich süß und saftig und so vielfältig verwendbar.
Ich habe gleich drei Rezepte ausprobiert und eines davon ist eine Feigenmarmelade mit Rotwein. Bereits im letzten Jahr habe ich eine Feigenmarmelade gekocht und euch hier vorgestellt. Das Rezept kam damals von Sally (Sallys Tortenwelt) und heute habe ich eine eigene Variante davon für euch.
Für 6-8 kleine Gläschen braucht ihr:
800 g frische Feigen
200 ml trockenen Rotwein
500 g Gelierzucker (2:1)
Und so wird's gemacht:
1. Feigen vorsichtig waschen, trocknen, den Stielansatz entfernen und in kleine Stücke schneiden. In die Marmelade kommen die Früchte mit allen Bestandteilen hinein.
2. Feigenstückchen mit 100 ml Rotwein aufkochen und einige Minuten kochen lassen bis die Stückchen richtig weich sind.
3. Den restlichen Rotwein und den Gelierzucker dazu geben und nach Packungsanleitung kochen. Bei mir waren das vier Minuten in denen die Marmelade sprudelnd kochen soll. Das spritzt leider sehr und tut ein bisschen weh, da man immer rühren muss um nichts anbrennen zu lassen :-) Aber das Ergebnis ist es wert.
4. Die Marmelade kann jetzt mit Stückchen abgefüllt werden, ihr könnt aber auch mit einem Pürierstab noch die Marmelade durchmixen und ihr eine gleichmäßigere Konsistenz verleihen. Die kleinen Kernchen der Feigen bleiben erhalten und geben der Marmelade das gewisse Etwas. Vor dem Abfüllen solltet ihr eine Gelierprobe machen. Dazu einfach einen Löffel Marmelade auf einen kühlen Teller geben und kurz warten. Wird die Masse fest ist alles in Ordnung. Will die Marmelade nicht gelieren könnt ihr etwas Zitronensäure zugeben oder noch etwas mehr Gelierzucker oder z.B. Apfelpektin verwenden.
5. Mit kochendem Wasser ausgespülte Gläser füllen, zuschrauben und auf den Kopf stellen. Ich lasse die Gläser umgedreht stehen bis sie abgekühlt sind. Das Umdrehen ist wichtig, damit durch die Hitze der Marmelade auch eventuelle Keime am Deckel abgetötet werden und die Marmelade so länger hält.
Die Feigenmarmelade schmeckt hervorragend zu Ziegenfrischkäse. Probiert das mal aus und gebt vielleicht sogar eine kleine Prise frisch gemahlenen Pfeffer darüber.
Ich weiß, dass ich hier streng genommen keine Marmelade gekocht habe, ob es eine Konfitüre oder ein Fruchtaufstrich ist weiß ich nicht genau. Das ist mir aber auch egal. Bei uns heißen süße Brotaufstriche aus Früchten schon immer Marmelade und das bleibt auch so. ;-)
Alles Liebe
Euer Steffen
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Sonntag, 25. Oktober 2015
Samstag, 12. September 2015
Karamellisierter Feigenkuchen
Hallo meine Süßen,
ein Teil meiner Feigen-Trilogie ist ein unglaublich einfacher und überraschend köstlicher Feigenkuchen. Ich verwende frische Feigen gerne und oft in der Küche, aber gebacken habe ich bisher hauptsächlich mit den schrumpeligen getrockneten Feigen, die auch in Oma Hertas Hutzelbrot unverzichtbar sind. Das Hutzelbrot gibt's aber immer nur zu Nikolaus - ich habe also mal was ganz anderes probiert: Kann man mit frischen Feigen backen? Und die Antwort lautet: Absolut JA!
Ich habe ein Rezept für euch, das ihr nur mit Hilfe eines Joghurtbechers als Maßeinheit (oder einer Tasse) nachbacken könnt. Meine Tasse fasst bis zum Rand 175ml Wasser, damit habt ihr eine gute Orientierunshilfe für eure Mengen.
Für eine 26er Springform braucht ihr:
8-10 frische Feigen
2 Tassen Mehl
1 Tasse (Becher) Joghurt natur
1 Tasse Zucker
1 Tasse gemahlene Mandeln
1/2 Tasse Sonnenblumenöl
3 Bio-Eier
1/2 Päckchen Backpulver
1/2 Fläschchen Bittermandelaroma
1 EL Butter
3 EL Zucker
Und so wird's gemacht:
1. Die Butter verteilt ihr gleichmäßig auf dem Boden eurer Backform und bestreut diesen dann mit 3 EL Zucker. Backofen vorheizen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze.
2. Feigen waschen, trocknen, Stielansätze entfernen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und die Scheiben mit der roten Schnittfläche nach unten auf dem gezuckerten Backformboden verteilen.
3. Für den Teig Mehl mit Zucker, Mandeln und Backpulver mischen und dann Öl, Joghurt, Eier und Aroma dazu geben. Alles gut miteinander verrühren. Der Teig sollte ziemlich flüssig sein. Wenn er euch zu zäh vorkommt gebt einen Schluck Milch dazu.
4. Den Teig dann gleichmäßig über die Feigen gießen und den Kuchen auf der unteren Schiene ca. 40 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und in der Form etwa 15 Minuten abkühlen lassen. Dann den Rand der Form lösen, den Kuchen auf eine Tortenplatte stürzen und vorsichtig den Boden der Form abnehmen. Durch die Butter-Zucker-Mischung sind die Feigen nun mit einer feinen Karamellschicht überzogen.
Anstelle von Feigen könnt ihr auch Aprikosen oder Apfelscheiben verwenden. Probiert doch mal aus, welches Obst euch hier am besten schmeckt.
Alles Liebe
Euer Steffen
ein Teil meiner Feigen-Trilogie ist ein unglaublich einfacher und überraschend köstlicher Feigenkuchen. Ich verwende frische Feigen gerne und oft in der Küche, aber gebacken habe ich bisher hauptsächlich mit den schrumpeligen getrockneten Feigen, die auch in Oma Hertas Hutzelbrot unverzichtbar sind. Das Hutzelbrot gibt's aber immer nur zu Nikolaus - ich habe also mal was ganz anderes probiert: Kann man mit frischen Feigen backen? Und die Antwort lautet: Absolut JA!
Ich habe ein Rezept für euch, das ihr nur mit Hilfe eines Joghurtbechers als Maßeinheit (oder einer Tasse) nachbacken könnt. Meine Tasse fasst bis zum Rand 175ml Wasser, damit habt ihr eine gute Orientierunshilfe für eure Mengen.
Für eine 26er Springform braucht ihr:
8-10 frische Feigen
2 Tassen Mehl
1 Tasse (Becher) Joghurt natur
1 Tasse Zucker
1 Tasse gemahlene Mandeln
1/2 Tasse Sonnenblumenöl
3 Bio-Eier
1/2 Päckchen Backpulver
1/2 Fläschchen Bittermandelaroma
1 EL Butter
3 EL Zucker
Und so wird's gemacht:
1. Die Butter verteilt ihr gleichmäßig auf dem Boden eurer Backform und bestreut diesen dann mit 3 EL Zucker. Backofen vorheizen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze.
2. Feigen waschen, trocknen, Stielansätze entfernen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und die Scheiben mit der roten Schnittfläche nach unten auf dem gezuckerten Backformboden verteilen.
3. Für den Teig Mehl mit Zucker, Mandeln und Backpulver mischen und dann Öl, Joghurt, Eier und Aroma dazu geben. Alles gut miteinander verrühren. Der Teig sollte ziemlich flüssig sein. Wenn er euch zu zäh vorkommt gebt einen Schluck Milch dazu.
4. Den Teig dann gleichmäßig über die Feigen gießen und den Kuchen auf der unteren Schiene ca. 40 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und in der Form etwa 15 Minuten abkühlen lassen. Dann den Rand der Form lösen, den Kuchen auf eine Tortenplatte stürzen und vorsichtig den Boden der Form abnehmen. Durch die Butter-Zucker-Mischung sind die Feigen nun mit einer feinen Karamellschicht überzogen.
Anstelle von Feigen könnt ihr auch Aprikosen oder Apfelscheiben verwenden. Probiert doch mal aus, welches Obst euch hier am besten schmeckt.
Alles Liebe
Euer Steffen
Freitag, 28. August 2015
Buchweizen-Flammkuchen mit Ziegenkäse und Feigen
Hallo ihr Lieben,
frische Feigen sind einfach wunderbar. Und ich bin ganz begeistert, dass sie hier bei uns auch wachsen und ausreifen. Ganz besonders gut in so heißen Sommern wie diesem. Feigenbäume sind in den meisten Regionen in Deutschland winterhart, ein kleiner Winterschutz schadet ihnen aber auch nicht und hilft den Pflanzen, früher auszutreiben. Damit erhöht ihr die Chancen auf eine reiche Ernte.
Ich habe heute leckere Flammkuchen gebacken und mit frischen Feigen belegt, das solltet ihr unbedngt auch einmal ausprobieren. Dabei habe ich auch ein neues Rezept für den Flammkuchenteig versucht, ohne Hefe, ohne Wartezeit. Kinderleicht und für den schnellen Hunger zwischendurch prima geeignet. Die Idee dazu habe ich aus einem Kommentar auf meine Frage bei facebook, was ihr am Liebsten mit frischen Feigen machen würdet. Danke für die Inspiration ;-)
Für 4 Portionen braucht ihr:
300 g Mehl
200 g Buchweizenmehl
250 ml Mineralwasser (sprudelnd)
1 TL Chia-Samen (oder Leinsamen)
4 EL Olivenöl
1 Prise Salz
außerdem:
6-8 frische Feigen
150 g Ziegenfrischkäse
100 g Schmand
2 EL Agavendicksaft (oder Honig)
1 Zweig Rosmarin
Pfeffer
Und so wird's gemacht:
1. Alle Zutaten für den Teig in eine große Schüssel geben und miteinander zu einem glatten Teig vermengen. Das geht mit dem Rührlöffel ganz leicht, sodass ihr gar keine Küchenmaschine braucht. Backofen auf 250°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Ich lege meinen Backstein auf die mittlere Schiene, es geht aber auch ohne Stein.
2. Feigen in dünne Scheiben schneiden, Rosmarin vom Stängel abzupfen, Ziegenfrischkäse und Schmand verrühren und mit Pfeffer würzen.
3. Teilt jetzt den Teig in so viele Stücke auf, wie ihr Flammkuchen backen wollt. Ich mache aus dieser Menge zwei große Flammkuchen, die ich dann vierteln kann. So bekommt jeder gleichzeitig etwas zu essen und keiner muss warten.
Der Teig ist etwas klebrig. Rollt ihn am Besten direkt auf einem Stück Backpapier aus, so könnt ihr ihn dann ohne Probleme in den Ofen bringen.
4. Die Frischkäsemasse dünn auf dem Teig verstreichen und die Feigen darauf verteilen. Mit Rosmarin bestreuen und mit Agavendicksaft beträufeln.
5. Den Flammkuchen auf den Backstein oder auf ein Backblech auf der mittleren Schiene geben und ca. 10 Minuten backen.
Mich hat dieses Rezept sofort begeistert und ich freue mich, wenn es euch auch gefällt und ihr mir mal einen Kommentar oder eine Nachricht schreibt.
Alles Liebe
Euer Steffen
frische Feigen sind einfach wunderbar. Und ich bin ganz begeistert, dass sie hier bei uns auch wachsen und ausreifen. Ganz besonders gut in so heißen Sommern wie diesem. Feigenbäume sind in den meisten Regionen in Deutschland winterhart, ein kleiner Winterschutz schadet ihnen aber auch nicht und hilft den Pflanzen, früher auszutreiben. Damit erhöht ihr die Chancen auf eine reiche Ernte.
Ich habe heute leckere Flammkuchen gebacken und mit frischen Feigen belegt, das solltet ihr unbedngt auch einmal ausprobieren. Dabei habe ich auch ein neues Rezept für den Flammkuchenteig versucht, ohne Hefe, ohne Wartezeit. Kinderleicht und für den schnellen Hunger zwischendurch prima geeignet. Die Idee dazu habe ich aus einem Kommentar auf meine Frage bei facebook, was ihr am Liebsten mit frischen Feigen machen würdet. Danke für die Inspiration ;-)
Für 4 Portionen braucht ihr:
300 g Mehl
200 g Buchweizenmehl
250 ml Mineralwasser (sprudelnd)
1 TL Chia-Samen (oder Leinsamen)
4 EL Olivenöl
1 Prise Salz
außerdem:
6-8 frische Feigen
150 g Ziegenfrischkäse
100 g Schmand
2 EL Agavendicksaft (oder Honig)
1 Zweig Rosmarin
Pfeffer
Und so wird's gemacht:
1. Alle Zutaten für den Teig in eine große Schüssel geben und miteinander zu einem glatten Teig vermengen. Das geht mit dem Rührlöffel ganz leicht, sodass ihr gar keine Küchenmaschine braucht. Backofen auf 250°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Ich lege meinen Backstein auf die mittlere Schiene, es geht aber auch ohne Stein.
2. Feigen in dünne Scheiben schneiden, Rosmarin vom Stängel abzupfen, Ziegenfrischkäse und Schmand verrühren und mit Pfeffer würzen.
3. Teilt jetzt den Teig in so viele Stücke auf, wie ihr Flammkuchen backen wollt. Ich mache aus dieser Menge zwei große Flammkuchen, die ich dann vierteln kann. So bekommt jeder gleichzeitig etwas zu essen und keiner muss warten.
Der Teig ist etwas klebrig. Rollt ihn am Besten direkt auf einem Stück Backpapier aus, so könnt ihr ihn dann ohne Probleme in den Ofen bringen.
4. Die Frischkäsemasse dünn auf dem Teig verstreichen und die Feigen darauf verteilen. Mit Rosmarin bestreuen und mit Agavendicksaft beträufeln.
5. Den Flammkuchen auf den Backstein oder auf ein Backblech auf der mittleren Schiene geben und ca. 10 Minuten backen.
Mich hat dieses Rezept sofort begeistert und ich freue mich, wenn es euch auch gefällt und ihr mir mal einen Kommentar oder eine Nachricht schreibt.
Alles Liebe
Euer Steffen
Dienstag, 23. Dezember 2014
Früchtekuchen
Hallo ihr Früchtchen,
im Winter und besonders zur Weihnachtszeit darf es ja gern mal eine Spur süßer sein als im übrigen Jahr. Und Kalorien werden jetzt auch keine gezählt.
Dann könnte man die ganze Weihnachtszeit ja gleich sein lassen.... Nein, jetzt heißt es: hemmungslos Schlemmen bis der Gürtel platzt :-) Immerhin kommt bald die Fastzeit und die hat ja ihren Namen auch nicht umsonst :-)
Ich habe heute einen sehr leckeren, süßen und fruchtigen Kuchen gebacken, der durch einen großzügigen Schluck Rum auch ordentlich Dampf bekommt. Natürlich geht das auch ohne Rum, falls Kinder mitessen sollen. Oder ihr nehmt Whisky anstelle von Rum, dann kommt es schon ziemlich nahe an den irischen Früchtekuchen ran.
Whisky ist nur leider so gar nicht mein Geschmack, drum bin ich hier bei Rum geblieben.
Für eine Kastenform braucht ihr:
80 g Walnüsse
50 g Mandeln
70 g Haselnüsse
80 g Rosinen
100 g Aprikosen, getrocknet
70 g Datteln
120 g Pflaumen, getrocknet
(z.B. Pruneaux d'Agen)
50 g Zitronat
50 g Orangeat
80 g Cranberries, getrocknet
80 g Feigen, getrocknet
80 ml Rum
4 EL Zitronensaft
100 g Mehl
75 g Zucker1 TL Backpulver
1/2 TL Salz
3 Eier
Grundsätzlich könnt ihr bei den Früchten beliebig austauschen, ihr solltet nur darauf achten, dass die Menge insgesamt in etwa gleich bleibt
Und so wird's gemacht:
1. Nüsse und Früchte grob hacken. Zitronat und Orangeat fein hacken.
2. Nuss-Frucht-Mischung in einer Schüssel mit Rum (2 EL Rum übrig lassen) übergießen, gut durchmischen und zugedeckt über Nacht ziehen lassen.
3. Am nächsten Tag den Zitronensaft dazu geben und vermischen. Backofen auf 150°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
4. Mehl mit Salz und Backpulver mischen und unter die Nuss-Frucht-Masse mischen.
5. Eier mit den übrigen 2 EL Rum und dem Zucker schaumig schlagen und unter die Nuss-Frucht-Masse rühren.
6. Kastenform einfetten, den Teig hineinfüllen und glatt streichen. Den Teig in der Form könnt ihr jetzt noch mit ein paar abgezogenen Mandeln belegen.
7. Auf der unteren Schiene ungefähr 2 Stunden backen. Bei der Stäbchenprobe darf kein Teig mehr am Stäbchen hängen bleiben.
Bei der irischen Variante wird der fertige Kuchen nochmal mit ordentlich Whisky getränkt, luftdicht in Folie eingewickelt und mindestens 1-2 Wochen kühl gestellt, damit er durchziehen kann. Dieser Kuchen hier verträgt auch gut eine längere Lagerzeit, ist aber schon nach 2-3 Tagen sehr gut genießbar. Ich rate euch, immer zwei Kuchen zu machen. Einen für die nächsten Tage und einen, dem ihr Zeit zum reifen geben könnt.
Falls ihr den Rum bzw. Whisky zum Backen verwendet und nicht schon vorher konsumiert wird euch der Kuchen bestimmt gelingen. Andernfalls kann's ser lustig werden, aber für den Geschmack übernehme ich dann keine Garantie :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
im Winter und besonders zur Weihnachtszeit darf es ja gern mal eine Spur süßer sein als im übrigen Jahr. Und Kalorien werden jetzt auch keine gezählt.
Dann könnte man die ganze Weihnachtszeit ja gleich sein lassen.... Nein, jetzt heißt es: hemmungslos Schlemmen bis der Gürtel platzt :-) Immerhin kommt bald die Fastzeit und die hat ja ihren Namen auch nicht umsonst :-)
Ich habe heute einen sehr leckeren, süßen und fruchtigen Kuchen gebacken, der durch einen großzügigen Schluck Rum auch ordentlich Dampf bekommt. Natürlich geht das auch ohne Rum, falls Kinder mitessen sollen. Oder ihr nehmt Whisky anstelle von Rum, dann kommt es schon ziemlich nahe an den irischen Früchtekuchen ran.
Whisky ist nur leider so gar nicht mein Geschmack, drum bin ich hier bei Rum geblieben.
Für eine Kastenform braucht ihr:
80 g Walnüsse
50 g Mandeln
70 g Haselnüsse
80 g Rosinen
100 g Aprikosen, getrocknet
70 g Datteln
120 g Pflaumen, getrocknet
(z.B. Pruneaux d'Agen)
50 g Zitronat
50 g Orangeat
80 g Cranberries, getrocknet
80 g Feigen, getrocknet
80 ml Rum
4 EL Zitronensaft
100 g Mehl
75 g Zucker1 TL Backpulver
1/2 TL Salz
3 Eier
Grundsätzlich könnt ihr bei den Früchten beliebig austauschen, ihr solltet nur darauf achten, dass die Menge insgesamt in etwa gleich bleibt
Und so wird's gemacht:
1. Nüsse und Früchte grob hacken. Zitronat und Orangeat fein hacken.
2. Nuss-Frucht-Mischung in einer Schüssel mit Rum (2 EL Rum übrig lassen) übergießen, gut durchmischen und zugedeckt über Nacht ziehen lassen.
3. Am nächsten Tag den Zitronensaft dazu geben und vermischen. Backofen auf 150°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
4. Mehl mit Salz und Backpulver mischen und unter die Nuss-Frucht-Masse mischen.
5. Eier mit den übrigen 2 EL Rum und dem Zucker schaumig schlagen und unter die Nuss-Frucht-Masse rühren.
6. Kastenform einfetten, den Teig hineinfüllen und glatt streichen. Den Teig in der Form könnt ihr jetzt noch mit ein paar abgezogenen Mandeln belegen.
7. Auf der unteren Schiene ungefähr 2 Stunden backen. Bei der Stäbchenprobe darf kein Teig mehr am Stäbchen hängen bleiben.
Bei der irischen Variante wird der fertige Kuchen nochmal mit ordentlich Whisky getränkt, luftdicht in Folie eingewickelt und mindestens 1-2 Wochen kühl gestellt, damit er durchziehen kann. Dieser Kuchen hier verträgt auch gut eine längere Lagerzeit, ist aber schon nach 2-3 Tagen sehr gut genießbar. Ich rate euch, immer zwei Kuchen zu machen. Einen für die nächsten Tage und einen, dem ihr Zeit zum reifen geben könnt.
Falls ihr den Rum bzw. Whisky zum Backen verwendet und nicht schon vorher konsumiert wird euch der Kuchen bestimmt gelingen. Andernfalls kann's ser lustig werden, aber für den Geschmack übernehme ich dann keine Garantie :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
Freitag, 21. November 2014
Feigen-Haselnuss-Muffins
Hallo meine Lieben,
so langsam fange ich an, mich für die Weihnachtsbäckerei einzudecken und kaufe alles, was ich für meine Lieblingsplätzchen und Stollen so brauche.
Manchmal ist auch hier die Fantasie und der Appetit größer als dann die Vorweihnachtszeit zulässt und es bleiben ein paar Rezepte auf der Strecke oder müssen einfach warten. Dieses Rezept heute hat letzten Winter einfach nicht mehr geklappt. Es ist zwar überhaupt nicht weihnachtlich, aber für mich gehören getrocknete Früchte nunmal eher in Herbst und Winter und so ist das auch mit den Feigen.
Solange es sie frisch zu kaufen gibt, koche ich daraus Marmelade, esse sie als Obst einfach so oder serviere Sie zu Ziegenkäse und Salat. Getrocknet wandern Sie in Makronen, Hutzelbrot und nun eben auch in Muffins.
Das Rezept ist sehr einfach nachzumachen und ihr braucht dazu keine Küchenmaschine. Die Küche bleibt dabei (fast) sauber und ihr könnt ganz spontan kleine Köstlichkeiten zaubern.
Für 12 Muffins braucht ihr:
350 g Mehl
1 EL Backpulver
100 g kernige Haferflocken
1/2 TL Salz
2 Eier
60 g Butter
50 g Zucker
2 EL Sirup (z.B. Ahornsirup oder Karamellsirup)
250 ml Milch
50 g Haselnüsse
8-10 getrocknete Feigen
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 190°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Butter zerlassen und abkühlen lassen.
3. Haselnüsse anrösten und grob zerhacken, Feigen in kleine Stückchen schneiden oder hacken. Beides miteinander vermischen.
4. Muffinform einfetten oder mit Papierförmchen bestücken.
5. Die zerlassene Butter in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen den Zucker einrühren. Danach Eier, Milch und Sirup hineingeben.
6. Mehl, Backpulver, Zucker und Haferflocken vermischen und zur flüssigen Masse geben.
7. Mit einem Rührlöffel nur kurz vermischen, dass sich die Zutaten verbinden.
8. Feigen-Nuss-Mischung unterheben.
9. Den Teig in die Förmchen geben und auf der mittleren Schiene etwa 20 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
Ich bin gespannt, wie euch die Muffins schmecken, also ab in die Küche und nachmachen :-) Wenn ihr keine Feigen mögt könnt ihr jede andere getrocknete Frucht nehmen. Ganz toll schmecken auch Birnenstücke oder Cranberries. Beim Sirup habe ich mich für Ahornsirup entschieden, weil ich sein Aroma sehr mag und es toll zu Nüssen passt. Ihr könnt auch Grafschafter Goldsaft oder Birnendicksaft verwenden, schmeckt alles, aber jeder Sirup bringt eine andere Note mit. Ich habe einen Zuckersirup, den ich mir mal aus einem Urlaub in den Niederlanden mitgebracht habe, der schmeckt ganz leicht nach Lakritze. :-)
Viel Freude beim Backen und alles Liebe
Euer Steffen
so langsam fange ich an, mich für die Weihnachtsbäckerei einzudecken und kaufe alles, was ich für meine Lieblingsplätzchen und Stollen so brauche.
Manchmal ist auch hier die Fantasie und der Appetit größer als dann die Vorweihnachtszeit zulässt und es bleiben ein paar Rezepte auf der Strecke oder müssen einfach warten. Dieses Rezept heute hat letzten Winter einfach nicht mehr geklappt. Es ist zwar überhaupt nicht weihnachtlich, aber für mich gehören getrocknete Früchte nunmal eher in Herbst und Winter und so ist das auch mit den Feigen.
Solange es sie frisch zu kaufen gibt, koche ich daraus Marmelade, esse sie als Obst einfach so oder serviere Sie zu Ziegenkäse und Salat. Getrocknet wandern Sie in Makronen, Hutzelbrot und nun eben auch in Muffins.
Das Rezept ist sehr einfach nachzumachen und ihr braucht dazu keine Küchenmaschine. Die Küche bleibt dabei (fast) sauber und ihr könnt ganz spontan kleine Köstlichkeiten zaubern.
Für 12 Muffins braucht ihr:
350 g Mehl
1 EL Backpulver
100 g kernige Haferflocken
1/2 TL Salz
2 Eier
60 g Butter
50 g Zucker
2 EL Sirup (z.B. Ahornsirup oder Karamellsirup)
250 ml Milch
50 g Haselnüsse
8-10 getrocknete Feigen
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 190°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Butter zerlassen und abkühlen lassen.
3. Haselnüsse anrösten und grob zerhacken, Feigen in kleine Stückchen schneiden oder hacken. Beides miteinander vermischen.
4. Muffinform einfetten oder mit Papierförmchen bestücken.
5. Die zerlassene Butter in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen den Zucker einrühren. Danach Eier, Milch und Sirup hineingeben.
6. Mehl, Backpulver, Zucker und Haferflocken vermischen und zur flüssigen Masse geben.
7. Mit einem Rührlöffel nur kurz vermischen, dass sich die Zutaten verbinden.
8. Feigen-Nuss-Mischung unterheben.
9. Den Teig in die Förmchen geben und auf der mittleren Schiene etwa 20 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
Ich bin gespannt, wie euch die Muffins schmecken, also ab in die Küche und nachmachen :-) Wenn ihr keine Feigen mögt könnt ihr jede andere getrocknete Frucht nehmen. Ganz toll schmecken auch Birnenstücke oder Cranberries. Beim Sirup habe ich mich für Ahornsirup entschieden, weil ich sein Aroma sehr mag und es toll zu Nüssen passt. Ihr könnt auch Grafschafter Goldsaft oder Birnendicksaft verwenden, schmeckt alles, aber jeder Sirup bringt eine andere Note mit. Ich habe einen Zuckersirup, den ich mir mal aus einem Urlaub in den Niederlanden mitgebracht habe, der schmeckt ganz leicht nach Lakritze. :-)
Viel Freude beim Backen und alles Liebe
Euer Steffen
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