Hallo meine Lieben,
Topinambur ist schon eine tolle Knolle. Wer die noch nicht ausprobiert hat sollte sich spätestens mal an diesem Rezept versuchen, oder für den Anfang eine feine Suppe daraus kochen.
Botanisch gehört Topinambur in die Familie der Korbblütler und zur selben Gattung wie die Sonnenblume. Verarbeitet werden die Knollen so ähnlich wie Kartoffeln, wobei Topinambur auch roh verzehrt werden können. Dann aber lieber ohne die dünne Schale um Blähungen zu vermeiden :-)
Für meine Tarte habe ich wieder einmal einen fertigen Mürbeteig ausprobiert, dieses mal die Variante für Pikantes Gebäck. Beim Pumpkin Pie war es ja der süße Mürbeteig, der aber wirklich SEHR süß ist. Ich würde künftig immer die ungezuckerte Variante wählen, auch für süßes Gebäck. Wenn ihr den Mürbeteig selber macht, dann nehmt am besten eines dieser Rezepte.
Für eine Tarteform mit 26 cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
1 Portion Mürbeteig (ca. 300 g)
500 g Topinambur
250 g Gelberüben
250 g Pastinaken
1 EL Olivenöl
20 g Butter
1 TL Kümmel (ganz)
1 EL Orangen- oder Zitronenmarmelade
Salz
Pfeffer
Muskat
So wird's gemacht:
1. Topinambur waschen und in kleine Stücke schneiden. Mit 2-3 El Wasser in einen kleinen Topf bei geschlossenem Deckel weich kochen (etwa 15 Minuten). Dann mit dem Pürierstab oder im Blender cremig mixen. Backofen auf 200°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Pastinaken und Gelberüben putzen, in 5 cm lange Stücke schneiden und eventuell noch halbieren oder vierteln. Die Stücke sollten alle etwa gleich dick sein.
3. Butter und Öl in einem Topf erhitzen, Kümmel darin bei geringer Hitze anschwitzen und dann die Möhren- und Pastinakenstifte dazu geben. Bei geschlossenem Deckel und milder Hitze etwa 15 Minuten garen.
4. Die Tarteform einfetten und mit dem Mürbeteig auslegen. Das Topinambur-Püree gleichmäßig auf dem Teig verteilen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
5. Die Gelberüben und Pastinaken auf dem Püree verteilen bis die ganze Form ausgefüllt ist. Nochmals würzen. Wenn ihr Teig übrig habt könnt ihr damit die Tarte noch dekorieren.
6. Die Tarte im unteren Drittel etwa 45 Minuten backen bis der Rand goldbraun wird. Aus dem Ofen nehmen. Jetzt die Marmelade mit 1 EL heißem Wasser verrühren und die Tarte damit bestreichen.
Die Tarte schmeckt pur ganz ausgezeichnet, ihr könnt aber auch noch etwas Ziegenhartkäse drüber hobeln, oder einen würzigen Weichkäse (z.B. Havarti) in Stückchen zupfen und darüber streuen. Der Käse passt prima zur herbstlich-fruchtigen Tarte.
Viel Freue beim Kochen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
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Sonntag, 5. Februar 2017
Mittwoch, 21. Januar 2015
Pastinakensuppe mit Kressepesto
Hallo meine Lieben,
Brrrrrrrrr............ ist das kalt geworden! Wer konnte denn damit rechnen, dass es im Januar tatsächlich einmal Winter wird?
An solchen Tagen übt meine Couch eine ganz besondere Anziehungskraft auf mich aus. Decke über den Kopf und warten auf Frühling.
Für die Wärme von innen sorgt eine heiße Suppe aus Pastinaken, verfeinert mit einem frischen Kressepesto und Croutons aus Vollkornbrot.
Für 4 Portionen Suppe braucht ihr:
500 g Pastinaken
1 Liter Gemüsebrühe
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Becher Sahne
2 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
Muskat
100 ml Weißwein (könnt ihr auch weglassen)
Für das Pesto:
1 Schale frische Kresse
30 g Haselnüsse
30 g Parmesan gerieben
1 Knoblauchzehe
1-2 EL Zitronensaft
50 ml Olivenöl
außerdem: 2 Scheiben Vollkornbrot
Und so wird's gemacht:
1. Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und darin andünsten.
2. Pastinaken putzen (evtl. schälen) und in kleine Würfel schneiden. Zur Zwiebel geben wenn diese anfängt zu bräunen. Ein paar Minuten mitdünsten.
3. Mit Weißwein oder - falls ihr ihn weglassen wollt - mit Gemüsebrühe ablöschen. Die Suppe mit geschlossenem Deckel so lange bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Pastinaken weich gekocht sind. Dazu immer wieder mal mit einem Messer hinein pieksen. Bei mir hat das etwa 15 Minuten gedauert. Je feiner ihr die Pastinaken schneidet, umso schneller ist die Suppe fertig. Ab und zu umrühren.
4. Die Suppe pürieren und/oder passieren und mit den Gewürzen und Salz abschmecken.
5. Während die Suppe kocht könnt ihr das Pesto machen. Dazu Kresse abschneiden und mit den Nüssen (gerne angeröstet), Parmesan, Knoblauch, Zitronensaft und Olivenöl in einen Zerkleinerer geben oder in einem hohen Gefäß mit dem Pürierstab zu einer zähen Masse zerkleinern.
6. Für die Croutons das Vollkornbrot in etwa 1 cm große Würfel schneiden und in einer Pfanne ohne Fett rösten bis die Brotwürfel kross sind.
7. Aus dem Pesto mit zwei Teelöffeln kleine Nockerln ausstechen und mit Croutons auf die Suppe geben.
Beim Pesto könnt ihr außer Kresse auch ganz klassisch Basilikum nehmen. Aber probiert doch mal was anderes, wie wäre es zum Beispiel mit Ruccola oder Petersilie? Haselnüsse könnt ihr auch prima austauschen durch alles nussige, das euch schmeckt. Mandeln, Cashewkerne, Walnüsse, Macadamienüsse, Erdnüsse,... einfach nehmen, was da ist.
Bin gespannt, wie euch das Rezept gefällt. Schreibt mir doch mal.
Alles Liebe
Euer Steffen
Brrrrrrrrr............ ist das kalt geworden! Wer konnte denn damit rechnen, dass es im Januar tatsächlich einmal Winter wird?
An solchen Tagen übt meine Couch eine ganz besondere Anziehungskraft auf mich aus. Decke über den Kopf und warten auf Frühling.
Für die Wärme von innen sorgt eine heiße Suppe aus Pastinaken, verfeinert mit einem frischen Kressepesto und Croutons aus Vollkornbrot.
Für 4 Portionen Suppe braucht ihr:
500 g Pastinaken
1 Liter Gemüsebrühe
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Becher Sahne
2 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
Muskat
100 ml Weißwein (könnt ihr auch weglassen)
Für das Pesto:
1 Schale frische Kresse
30 g Haselnüsse
30 g Parmesan gerieben
1 Knoblauchzehe
1-2 EL Zitronensaft
50 ml Olivenöl
außerdem: 2 Scheiben Vollkornbrot
Und so wird's gemacht:
1. Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und darin andünsten.
2. Pastinaken putzen (evtl. schälen) und in kleine Würfel schneiden. Zur Zwiebel geben wenn diese anfängt zu bräunen. Ein paar Minuten mitdünsten.
3. Mit Weißwein oder - falls ihr ihn weglassen wollt - mit Gemüsebrühe ablöschen. Die Suppe mit geschlossenem Deckel so lange bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Pastinaken weich gekocht sind. Dazu immer wieder mal mit einem Messer hinein pieksen. Bei mir hat das etwa 15 Minuten gedauert. Je feiner ihr die Pastinaken schneidet, umso schneller ist die Suppe fertig. Ab und zu umrühren.
4. Die Suppe pürieren und/oder passieren und mit den Gewürzen und Salz abschmecken.
5. Während die Suppe kocht könnt ihr das Pesto machen. Dazu Kresse abschneiden und mit den Nüssen (gerne angeröstet), Parmesan, Knoblauch, Zitronensaft und Olivenöl in einen Zerkleinerer geben oder in einem hohen Gefäß mit dem Pürierstab zu einer zähen Masse zerkleinern.
6. Für die Croutons das Vollkornbrot in etwa 1 cm große Würfel schneiden und in einer Pfanne ohne Fett rösten bis die Brotwürfel kross sind.
7. Aus dem Pesto mit zwei Teelöffeln kleine Nockerln ausstechen und mit Croutons auf die Suppe geben.
Beim Pesto könnt ihr außer Kresse auch ganz klassisch Basilikum nehmen. Aber probiert doch mal was anderes, wie wäre es zum Beispiel mit Ruccola oder Petersilie? Haselnüsse könnt ihr auch prima austauschen durch alles nussige, das euch schmeckt. Mandeln, Cashewkerne, Walnüsse, Macadamienüsse, Erdnüsse,... einfach nehmen, was da ist.
Bin gespannt, wie euch das Rezept gefällt. Schreibt mir doch mal.
Alles Liebe
Euer Steffen
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