Hallo meine Lieben,
vor kurzem waren wir wieder einmal im Urlaub in Ägypten und haben dort neben viel Sonne und herrlich warmen Wasser auch reichlich richtig gutes Essen genossen. Mir geht es bei Essen oft so, dass die einfachsten Dinge am besten schmecken und ich gar keinen großen Schnickschnack brauche.
Richtig angetan hat es mir dieses Fladenbrot, was man in Ägypten echt zu fast allen Mahlzeiten bekommt. Das ist aber kein richtiger Fladen sondern es ist in der Mitte hohl, weil es beim Backen aufgeht wie ein Ballon. So lässt es sich auch prima füllen oder man kann damit andere Speisen greifen und ganz auf Besteck verzichten.
Um dieses tolle Genusserlebnis zu Hause wieder aufzufrischen braucht ihr gar nicht viel. Die wichtigste Zutat ist hier Geduld.
Für 10 Brote braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
500 g Weizenmehl
100 g Weizenkleie oder Dinkelkleie
250 ml Wasser + etwas mehr zum Einstreichen
1 Tl Salz
1 Prise Zucker
15 g frische Hefe oder 1 Päckchen Trockenhefe
So wird's gemacht:
1. Mehl, Salz und Zucker mischen, einen gehäuften Esslöffel Kleie untermischen. Hefe in handwarmem Wasser auflösen und dazu gießen. Alles zu einem glatten Teig verkneten. Für das Kneten könnt ihr euch viel Zeit nehmen. Ich lasse den Teig etwa 5 bis 8 Minuten von der Küchenmaschine durchkneten. Anschließend in eine Schüssel mit Deckel geben oder die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und den Teig bei Zimmertemperatur etwa 2 Stunden aufgehen lassen. Dabei wird das Volumen etwa verdreifacht.
2. Die übrige Weizenkleie auf ein Backblech ausstreuen. Ihr könnt die Kleie auch mit einem Mixer noch etwas feiner mahlen, wenn euch die Flocken zu groß sind. Ich mag es feiner lieber, aber für den Geschmack ist es nicht entscheidend.
3. Mit feuchten Händen den Teig zu Kugeln rollen. Die Menge an Teig sollte etwas kleiner als ein Tennisball sein. Die Kugeln legt ihr dann in die ausgestreute Weizenkleie, sodass die Kleie an der Unterseite der Teigkugel haften bleibt. Backofen auf höchster Stufe (bei mir 275°C) bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Wenn möglich einen Backstein in den Ofen legen.
4. Die Teiglinge jetzt etwa 15 Minuten stehen lassen. Wenn sie zu trocken sind lieber noch mit etwas Wasser einstreichen, damit die Oberfläche schön geschmeidig bleibt und nicht einreißt.
5. Die Teigkugeln mit dem Nudelholz oder einfach mit den Händen platt drücken bis sie nur noch etwa 0,5 cm dick sind. Damit immer darauf achten, dass die Seite mit der Kleie unten bleibt. Dann immer zwei oder drei Fladen auf den heißen Backstein legen.
6. Die Backzeit hängt davon ab ob ihr einen Stein verwendet oder ein Blech und wie heiß euer Ofen wird.
Zwischen 5 und 10 Minuten sind normal. Die Fladen gehen auf wie ein Ballon und werfen dann an den Seiten kleine Falten. Nehmt sie aus dem Ofen sobald sie ganz leicht Farbe bekommen, sonst werden sie zu hart.
Die fertig gebackenen Fladen könnt ihr auf einem Gitter abkühlen lassen oder gleich warm genießen. Ich finde sie frisch aus dem Ofen einfach unwiderstehlich. Aber Vorsicht: Der heiße Dampf im Brot kann euch ganz schön die Finger verbrennen!
Probiert doch mal eine gefüllte Variante mit Falafeln und Gemüse oder Salat mit einem Klecks Minzjoghurt. Der Hammer! :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
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Sonntag, 28. Mai 2017
Samstag, 18. Juni 2016
Low-Carb-Kräuter-Brot
Hallo meine Lieben,
wir leben in Deutschland ja angeblich in dem Land in dem es die meisten Brotsorten weltweit gibt. Da kommt es auf eine mehr oder weniger ja nun auch nicht mehr an :-) Daher also hier ein Rezept für ein tolles frisches Brot, das ohne jegliche Grundkenntnis und Erfahrung von jedem einfach nachgebacken werden kann.
Die Zutaten findet ihr in jedem gut sortierten Supermarkt oder spätestens in dem Regal mit den Biolebensmitteln bei dm oder Müller. Ich habe alles bei Kupsch bzw. Edeka gefunden.
Für ein Brot braucht ihr:
500 g Magerquark
250 g Haferkleie
50 g Dinkelkleie
5 Eier (Größe M)
1 Apfel
4 EL Leinsamen
4 EL Sonnenblumenkerne
1,5 Päckchen Backpulver
1 TL Salz
1 Strauß frische Kräuter
(z.b. Schnittlauch, Petersilie, Thymian, Rosmarin)
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Apfel fein reiben.
2. Quark, Eier, geriebenen Apfel und Salz mit dem Flachrührer der Küchenmaschine oder den Quirlen des Handrührgeräts gründlich vermischen.
3. Langsam weiter rühren und nach und nach Haferkleie und Dinkelkleie, Leinsamen und Sonnenblumenkerne und das Backpulver dazu geben.
4. Eine Kastenform mit Wasser befeuchten, den Teig hinein geben und glatt streichen. Auf der mittleren Schiene ungefähr 60 Minuten backen.
Das Brot schmeckt frisch mit Kräuterquark oder Käse einfach toll, auch getoastet ist es richtig lecker. Die Zutaten gibt es bei Edeka alle in Bioqualität. Ich finde es toll, dass ich bei diesem Brot immer weiß was drin ist und auch selbst entscheiden kann. Wenn ihr euer Brot lieber mit Nussnugatcreme esst solltet ihr die Kräuter weglassen :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
wir leben in Deutschland ja angeblich in dem Land in dem es die meisten Brotsorten weltweit gibt. Da kommt es auf eine mehr oder weniger ja nun auch nicht mehr an :-) Daher also hier ein Rezept für ein tolles frisches Brot, das ohne jegliche Grundkenntnis und Erfahrung von jedem einfach nachgebacken werden kann.
Die Zutaten findet ihr in jedem gut sortierten Supermarkt oder spätestens in dem Regal mit den Biolebensmitteln bei dm oder Müller. Ich habe alles bei Kupsch bzw. Edeka gefunden.
Für ein Brot braucht ihr:
500 g Magerquark
250 g Haferkleie
50 g Dinkelkleie
5 Eier (Größe M)
1 Apfel
4 EL Leinsamen
4 EL Sonnenblumenkerne
1,5 Päckchen Backpulver
1 TL Salz
1 Strauß frische Kräuter
(z.b. Schnittlauch, Petersilie, Thymian, Rosmarin)
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Apfel fein reiben.
2. Quark, Eier, geriebenen Apfel und Salz mit dem Flachrührer der Küchenmaschine oder den Quirlen des Handrührgeräts gründlich vermischen.
3. Langsam weiter rühren und nach und nach Haferkleie und Dinkelkleie, Leinsamen und Sonnenblumenkerne und das Backpulver dazu geben.
4. Eine Kastenform mit Wasser befeuchten, den Teig hinein geben und glatt streichen. Auf der mittleren Schiene ungefähr 60 Minuten backen.
Das Brot schmeckt frisch mit Kräuterquark oder Käse einfach toll, auch getoastet ist es richtig lecker. Die Zutaten gibt es bei Edeka alle in Bioqualität. Ich finde es toll, dass ich bei diesem Brot immer weiß was drin ist und auch selbst entscheiden kann. Wenn ihr euer Brot lieber mit Nussnugatcreme esst solltet ihr die Kräuter weglassen :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
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