Hallo meine Lieben,
unser Urlaub in Thailand ist erst ein paar Wochen her und noch immer lassen sich die schönen Erlebnisse und Erinnerungen ganz spontan wach rufen und so der Urlaub in Gedanken noch ein bisschen verlängern. Ganz besonders einfach geht das mit Gerüchen. Geht es euch auch so, dass ihr bestimmte Gerüche mit ganz besonderen Momenten verbindet und euch dann ganz spontan erinnert, wenn ihr den Geruch wahrnehmt? Ich habe eine ganze Geruchsbibliothek in meinem Kopf. Ganz viel davon hängt natürlich mit der Küche zusammen aber auch wunderbare Blütendüfte oder der Geruch von Meerwasser lösen schöne Erinnerungen aus.
Ebenfalls vor ein paar Wochen ist unsere neue Mitbewohnerin Alexa bei uns eingezogen (die kleine von Amazon 😉) und die spielt mir gerade das Rauschen von Ozeanwellen vor. Schon verrückt irgendwie. Aber wenn ich so in der strahlenden Herbstsonne an meinem Küchentisch sitze, einen grünen Tee mit Jasmin trinke und den Ozean rauschen höre, dann muss ich eigentlich nur noch die Augen schließen und schon bin ich wieder im Urlaub.
Und jetzt - wo ich ja fast schon wieder im Urlaub bin - kann ich auch gleich noch etwas thailändisches kochen. Ein Grünes Curry mit vielen tollen Aromen, allen voran Kokos und Zitronengras. Ich liebe es!
Für 4 Portionen brauch ihr:
🖨 Rezept als PDF
1 EL grüne Currypaste
1 EL Öl
400 ml Kokosmilch
1 Stängel Zitronengras (frisch oder aus dem Glas)
150 g grüne Bohnen (frisch oder TK)
1 kleine Aubergine
1 Limette (Saft)
1/2 Orange (Saft)
1 EL Fischsauce
400 g große Garnelen (geputzt und geschält)
2 Zweige Thai-Basilikum
2 Frühlingszwiebeln
wer mag:
2 Zweige frisches Koriandergrün
1 grüne Chilischote
Dazu serviert ihr am besten Jasminreis (ca. 250 g) für 4 Portionen.
So wird's gemacht:
1. Reis kochen. Ich mache das mit der Quell-Methode. Dabei gebe ich den Reis mit der doppelten Menge Wasser und 1/2 TL Salz in einen Topf und koche alles bei geschlossenem Deckel ca. 8 bis 10 Minuten. Dann nehme ich den Topf vom Herd und lasse den Reis bei geschlossenem Deckel solange quellen bis er alles Wasser aufgenommen hat. Der Reis darf gerne etwas klebrig sein. Wenn ihr lockeren Reis wollt kocht ihn nach Packungsanleitung :-)
2. Garnelen auftauen. Ich nehme dafür gerne die großen Garnelen, nicht die kleinen Shrimps. Allerdings bekommt ihr die meistens mit Schale. Nach dem Auftauen lassen sich die Garnelen aber ganz leicht aus der Schale pulen.
3. Frühlingszwiebeln in kleine Ringe schneiden. Das Zitronengras kräftig quetschen, aber den Stängel ganz lassen, dann könnt ihr ihn leichter wieder entfernen. Limette und Orange auspressen. Kokosmilch gut durchrühren, damit sich feste und flüssige Teile in der Dose gut vermischen. Chilischote, Thai-Basilikum und Koriander (oder Petersilie) grob hacken.
4. Aubergine in 1 cm dicke Scheiben schneiden und diese mit Salz bestreuen. Nach ein paar Minuten die ausgetretene Flüssigkeit mit Küchenkrepp abtupfen und die Auberginen würfeln.
Bohnen putzen und in etwa 3 cm große Stücke schneiden. TK-Bohnen entweder auftauen oder einfach in der Mitte durchschneiden oder brechen.
Wenn alles vorbereitet ist geht es mit der Zubereitung endlich los. Das geht ganz fix, daher müsst ihr wirklich alles vorher gerichtet haben.
5. Currypaste mit Öl in einer tiefen Pfanne anbraten bis es zu rauchen beginnt. Dann mit der Hälfte der Kokosmilch ablöschen und alles kurz aufkochen lassen. Dann auf mittlere Hitze schalten und Zitronengras, Auberginenwürfel und Bohnen dazu geben. Etwa 5 Minuten leicht köcheln lassen.
6. Die Hälfte von Limettensaft und Orangensaft dazu geben sowie die restliche Kokosmilch und die Fischsauce, alles miteinander verrühren. Gebt ggf. etwas Wasser dazu wenn es zu dickflüssig wird. Die Garnelen könnt ihr jetzt dazu geben und ein paar Minuten gar ziehen lassen oder ihr bratet sie in einer zweiten Pfanne kurz an und gebt sie später beim servieren dazu.
7. Ganz zum Schluss die Hälfte der Kräuter und der Frühlingszwiebeln dazu geben und das Curry abschmecken bis die richtige Mischung aus süß, salzig, sauer und scharf erreicht ist. Seid mit der Schärfe vorsichtig und gebt lieber nach und nach Chili dazu.
Keine Angst wenn euch das Gericht etwas Scharf oder salzig vorkommt. Der Reis gleicht das ganz gut wieder aus.
Traditionell werden Reis und Curry getrennt serviert, sodass sich jeder seine gewünschte Menge selbst auf dem Teller mischen kann. Ich habe aber - weil es hübscher aussieht - eine Tasse Reis in die Mitte der Teller gestürzt und das Curry außen herum angerichtet. Die restlichen Kräuter darüber streuen und servieren.
Ich habe festgestellt, dass es ganz unterschiedlich scharfe Currypasten gibt. Es kann also sein, dass euer Curry mit der Angabe 1 EL Currypaste ziemlich lahm schmeckt oder dass es eher nach Höllenfeuer anmutet. Seid daher wirklich beim ersten Versuch etwas vorsichtig mit der Zugabe von weiteren Chilishoten. Nachwürzen ist immer einfacher als das Gericht nachträglich zu entschärfen.😉
Wenn euch mein Rezept gefällt oder ihr andere tolle thailändische Gerichte kennt, die ich einmal ausprobieren kann, schreibt mir bitte eine Nachricht oder einen Kommentar.
Alles Liebe
Euer Steffen
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Samstag, 4. November 2017
Dienstag, 11. November 2014
Süßkartoffel-Curry
Hallo meine Lieben,
heute gibt's mal wieder was herzhaftes, denn immer nur süß geht ja nun wirklich nicht. Obwohl.... :-)
Mein Süßkartoffel-Curry gehört inzwischen zu meinen Lieblingsgerichten, weil mich die Vielfalt an Aromen jedes Mal schier umhaut.
Ihr könnt wie immer eure Fantasie mit in das Rezept einfließen lassen. Wer mag kann z.B. eine handvoll Rosinen mit dazu geben und wer es gern etwas flüssiger mag rührt vor dem Anrichten noch einen Becher Naturjoghurt unter das Curry. Ich schreibe beides mit ins Rezept, damit ihr es im Zweifel nicht vergesst :-)
Ich mag zum Curry sehr gern Bulgur, ihr könnt aber auch Reis, Couscous oder Quinoa dazu machen.
Wie auch immer ihr es letztendlich zubereitet, ich hoffe, dass viele von euch dieses Rezept einmal ausprobieren und mir einen Kommentar oder eine Nachricht schreiben, wie es geschmeckt hat.
Für 2 Portionen braucht ihr:
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 Chilischote
500 g Süßkartoffeln
1 TL Currypulver
1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen
30 g frischer Ingwer
1 EL Rosinen
700 ml Gemüsebrühe
250 g grüne Bohnen
(frisch oder aus dem Tiefkühler)
Zitronen- oder Limettensaft
1 Becher Naturjoghurt
1 Bund Petersilie
(wer mag nimmt hier Koriander)
Öl
Butter
1 Stange Zimt
2 EL Cashewkerne
150 g Bulgur
Und so wird's gemacht:
1. Eine Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chilischote fein würfeln. Süßkartoffeln schälen und in 2 cm große Würfel schneiden.
2. 1 EL Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chili darin etwa 2 Minuten anschwitzen. Dann die Süßkartoffeln dazu geben und ein paar Minuten mit dünsten.
3. Currypulver und Kreuzkümmel dazu geben und anrösten.
4. 400 ml Gemüsebrühe dazu gießen und alles aufkochen lassen. Dann 7 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen.
5. 250 g Bohnen Bohnen und wer mag Rosinen dazu geben und untermischen. Weitere 5 Minuten köcheln lassen, ab und zu umrühren.
6. Mit Salz und Limettensaft abschmecken und 1 Becher Naturjoghurt unterrühren. Das Curry darf jetzt nicht mehr kochen.
7. Für den Bulgur eine Zwiebel fein würfeln und in einem Topf mit 1 EL Öl anschwitzen.
8. Bulgur dazu geben und kurz anrösten.
9. 300 ml Gemüsebrühe aufgießen und eine Zimtstange dazu geben. Aufkochen und mit geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen.
10. 2 EL Cashewkerne (oder Pinienkerne) in einer Pfanne goldgelb rösten.
11. Petersilie grob hacken.
12. 1 EL Butter unter den Bulgur rühren und die Zimtstange herausnehmen. Bulgur mit Salz, Pfeffer und etwas Limettensaft abschmecken. Cashewkerne dazu geben.
Die gehackte Petersilie streue ich nach dem Anrichten über alles drüber, ihr könnt sie aber auch in den Bulgur mischen. Eigentlich gehört in dieses Rezept Koriander. Leider schmeckt mir das Grünzeug überhaupt nicht. Wenn ihr es aber mögt, dann ersetzt damit einfach die Hälfte der Petersilie.
Ich habe dieses Mal Zitronensaft verwendet, werde künftig aber wieder Limette nehmen, es passt einfach noch besser zu den restlichen Aromen. Der Zimt im Bulgur schmeckt leicht heraus und sorgt für ein Geschmacksfeuerwerk im Mund, zusammen mit der schärfe der Chili, der Süße der Rosinen und der fruchtigen Limette.
Ich habe keinen Joghurt mehr zuhause gehabt, daher fehlt der auf meinen Bildern. Geschmeckt hat es uns auch, aber mit Joghurt ist es noch etwas frischer und die zusätzliche Flüssigkeit tut dem Gericht auch gut. Natürlich könnt ihr Sojajoghurt nehmen, wenn es vegan sein soll.
Frohes Kochen und alles Liebe
Euer Steffen
heute gibt's mal wieder was herzhaftes, denn immer nur süß geht ja nun wirklich nicht. Obwohl.... :-)
Mein Süßkartoffel-Curry gehört inzwischen zu meinen Lieblingsgerichten, weil mich die Vielfalt an Aromen jedes Mal schier umhaut.
Ihr könnt wie immer eure Fantasie mit in das Rezept einfließen lassen. Wer mag kann z.B. eine handvoll Rosinen mit dazu geben und wer es gern etwas flüssiger mag rührt vor dem Anrichten noch einen Becher Naturjoghurt unter das Curry. Ich schreibe beides mit ins Rezept, damit ihr es im Zweifel nicht vergesst :-)
Ich mag zum Curry sehr gern Bulgur, ihr könnt aber auch Reis, Couscous oder Quinoa dazu machen.
Wie auch immer ihr es letztendlich zubereitet, ich hoffe, dass viele von euch dieses Rezept einmal ausprobieren und mir einen Kommentar oder eine Nachricht schreiben, wie es geschmeckt hat.
Für 2 Portionen braucht ihr:
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 Chilischote
500 g Süßkartoffeln
1 TL Currypulver
1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen
30 g frischer Ingwer
1 EL Rosinen
700 ml Gemüsebrühe
250 g grüne Bohnen
(frisch oder aus dem Tiefkühler)
Zitronen- oder Limettensaft
1 Becher Naturjoghurt
1 Bund Petersilie
(wer mag nimmt hier Koriander)
Öl
Butter
1 Stange Zimt
2 EL Cashewkerne
150 g Bulgur
Und so wird's gemacht:
1. Eine Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chilischote fein würfeln. Süßkartoffeln schälen und in 2 cm große Würfel schneiden.
2. 1 EL Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chili darin etwa 2 Minuten anschwitzen. Dann die Süßkartoffeln dazu geben und ein paar Minuten mit dünsten.
3. Currypulver und Kreuzkümmel dazu geben und anrösten.
4. 400 ml Gemüsebrühe dazu gießen und alles aufkochen lassen. Dann 7 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen.
5. 250 g Bohnen Bohnen und wer mag Rosinen dazu geben und untermischen. Weitere 5 Minuten köcheln lassen, ab und zu umrühren.
6. Mit Salz und Limettensaft abschmecken und 1 Becher Naturjoghurt unterrühren. Das Curry darf jetzt nicht mehr kochen.
7. Für den Bulgur eine Zwiebel fein würfeln und in einem Topf mit 1 EL Öl anschwitzen.
8. Bulgur dazu geben und kurz anrösten.
9. 300 ml Gemüsebrühe aufgießen und eine Zimtstange dazu geben. Aufkochen und mit geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen.
10. 2 EL Cashewkerne (oder Pinienkerne) in einer Pfanne goldgelb rösten.
11. Petersilie grob hacken.
12. 1 EL Butter unter den Bulgur rühren und die Zimtstange herausnehmen. Bulgur mit Salz, Pfeffer und etwas Limettensaft abschmecken. Cashewkerne dazu geben.
Die gehackte Petersilie streue ich nach dem Anrichten über alles drüber, ihr könnt sie aber auch in den Bulgur mischen. Eigentlich gehört in dieses Rezept Koriander. Leider schmeckt mir das Grünzeug überhaupt nicht. Wenn ihr es aber mögt, dann ersetzt damit einfach die Hälfte der Petersilie.
Ich habe dieses Mal Zitronensaft verwendet, werde künftig aber wieder Limette nehmen, es passt einfach noch besser zu den restlichen Aromen. Der Zimt im Bulgur schmeckt leicht heraus und sorgt für ein Geschmacksfeuerwerk im Mund, zusammen mit der schärfe der Chili, der Süße der Rosinen und der fruchtigen Limette.
Ich habe keinen Joghurt mehr zuhause gehabt, daher fehlt der auf meinen Bildern. Geschmeckt hat es uns auch, aber mit Joghurt ist es noch etwas frischer und die zusätzliche Flüssigkeit tut dem Gericht auch gut. Natürlich könnt ihr Sojajoghurt nehmen, wenn es vegan sein soll.
Frohes Kochen und alles Liebe
Euer Steffen
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