Hallo ihr Lieben,
Deutschland ist weltweit berühmt für die Vielfalt an Brot und Backwaren, die es hierzulande gibt. Leider ist es aber trotz aller Vielfalt so, dass es nur sehr wenige Bäckereien gibt, die wirklich glutunfreies Brot anbieten.
Das liegt vor allem daran, dass ein eigener Raum und ein eigenes Lager notwendig wären um zu garantieren, dass auf keinen Fall herkömmliche Mehle die glutenfreien Zutaten und Backwaren "verunreinigen". Bleibt also nur, glutenfreies Brot selbst zu backen.
Ich habe ein Rezept für ein sehr vielseitig wandelbares und leckeres Brot für euch. Allerdings habe ich es mit Hefe gebacken. Damit sind wieder einige unter euch raus, die auch keine Hefe vertragen. Aber keine Sorge, ihr könnt das auch mit Backpulver machen oder mit Natron. Ersetzt die Hefe durch 1 Päckchen Backpulver oder 4 TL Natron und 1 EL Zitronensaft.
Ihr braucht für ein Brot:
🖨 Rezept als PDF
1 Päckchen Trockenhefe
2 EL Olivenöl
125 g Kichererbsenmehl
125 g Mehl aus roten Linsen
100 g gemahlene Mandeln
50 g geschrotete Leinsamen
80 g gemischte Samen, z.B. Chia-Samen, Sesam oder Kürbiskerne
5 Stücke getrocknete Tomaten
1 Zweig frischer Rosmarin
4 Bio-Eier
1 Prise Salz
375 ml Wasser
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 190°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Kastenform (ca. 22 cm) mit Backpapier auslegen.
2. In einem Becher Wasser und Hefe mit der Gabel verrühren. Dann für 5 Min. ruhen lassen.
3. Mehl, Mandeln und Samen mit 1 Prise Salz in eine Schüssel häufen und in die Mitte eine Mulde drücken.
Die Rosmarinnadeln abzupfen, fein hacken und hinzugeben, getrocknete Tomaten in kleine Stücke schneiden und ebenfalls dazu geben. Die Eier in die Mulde schlagen, verquirlen und Öl und die Hefe-Wassermischung dazu gießen.
4. Mit einem Rührlöffel oder Teigspatel vorsichtig umrühren und nach und nach das Mehl vom Rand nach innen untermischen. Wundert euch nicht, die Teigmasse ist relativ flüssig.
5. Das Ganze in die vorbereitete Form geben und für 45 bis 50 Min. auf mittlerer Schiene in den Backofen stellen. Das Brot ist goldbraun und durchgebacken, wenn nach der Stäbchenprobe kein Teig mehr am Holzspieß kleben bleibt. Aus dem Ofen nehmen und mind. 20 Min. auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, bevor es aufgeschnitten werden kann.
Wenn ihr so wie ich getrocknete Tomaten in den Teig gebt braucht ihr ein sehr scharfes Messer zum Anschneiden. Die Tomatenstücke reißen sonst leider Löcher in das lockere und luftige Brot. Schmeckt toll, sieht aber nicht schön aus. :-) Vielleicht klappt es besser, wenn man die Tomaten noch feiner schneidet oder statt dessen etwas Tomatenmark verwendet... Ich werde es ausprobieren!
Alles Liebe
Euer Steffen
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Mittwoch, 15. März 2017
Linsen-Kichererbsen-Brot mit Rosmarin und Tomaten
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Mittwoch, 8. Februar 2017
Pak Choi mit Sesam und Glasnudeln
Hallo meine Lieben,
Wie oft bin ich schon am Gemüseregal vor Pak Choi stehen geblieben, habe hin und her überlegt, habe manches mal sogar kurz Chefkoch.de befragt, und bin dann doch immer ohne diese asiatische Kohlsorte im Einkaufswagen weiter gezogen. Irgendwie wusste ich nichts damit anzufangen. Schade, denn Pak Choi sieht doch so schön aus - das muss doch auch gut schmecken.
In meiner Verzweiflung habe ich mal eine liebe Kollegin um Rat gefragt, und siehe da - schon hatte ich eine tolle Rezeptidee. Tausend Dank!
Pak Choi - auch bekannt als Paksoi, Pak Choy, Bok Choi und und und ist ein Verwandter des Chinakohl, kann auch roh verzehrt werden und schmeckt angenehm würzig und so gar nicht nach Kohl. Einfach super!
Für 2 bis 3 Portionen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
2 kleine Pak Choi (ca. 400 g)
20 g Sesam (ungeschält)
2 EL Rapsöl
1 rote Chilischote
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer (ca. walnussgroß)
Salz
Pfeffer
Sojasauce
100 g Glasnudeln
So wird's gemacht:
1. Pak Choi waschen und trocken schütteln (oder in der Salatschleuder trocknen), dann in etwa 1 cm breite Streifen schneiden.
2. Ingwer und Knoblauchzehe schälen und fein hacken, Chilischote entkernen und in sehr feine Streifen schneiden.
3. Glasnudeln nach Packungsanleitung zubereiten, z.B. mit kochendem Wasser übergießen und 5 Minuten ziehen lassen.
4. Öl in der Wokpfanne erhitzen und Ingwer, Knoblauch und Chili bei mittlerer Hitze etwa 1 Minuten anbraten. Dann den Sesam und den Pak Choi dazu geben, gut vermischen und alles etwa 3 Minuten unter Rühren weiter braten.
5. Glasnudeln durch ein Sieb abgießen und zum Pak Choi geben. Alles kurz durchschwenken und mit Salz, Pfeffer und Sojasauce würzen.
Wenn ihr den Geschmack noch etwas asiatischer wollt könnt ihr noch ein paar Tropfen Sesamöl darüber träufeln.
Das Gericht ist blitzschnell gemacht. Ihr braucht insgesamt keine halbe Stunde dafür. Ist übrigens auch alles vegan und sogar für glutenfreie Ernährung und das BodyChange Programm geeignet.
Alles Liebe und guten Appetit
Euer Steffen
Wie oft bin ich schon am Gemüseregal vor Pak Choi stehen geblieben, habe hin und her überlegt, habe manches mal sogar kurz Chefkoch.de befragt, und bin dann doch immer ohne diese asiatische Kohlsorte im Einkaufswagen weiter gezogen. Irgendwie wusste ich nichts damit anzufangen. Schade, denn Pak Choi sieht doch so schön aus - das muss doch auch gut schmecken.
In meiner Verzweiflung habe ich mal eine liebe Kollegin um Rat gefragt, und siehe da - schon hatte ich eine tolle Rezeptidee. Tausend Dank!
Pak Choi - auch bekannt als Paksoi, Pak Choy, Bok Choi und und und ist ein Verwandter des Chinakohl, kann auch roh verzehrt werden und schmeckt angenehm würzig und so gar nicht nach Kohl. Einfach super!
Für 2 bis 3 Portionen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
2 kleine Pak Choi (ca. 400 g)
20 g Sesam (ungeschält)
2 EL Rapsöl
1 rote Chilischote
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer (ca. walnussgroß)
Salz
Pfeffer
Sojasauce
100 g Glasnudeln
So wird's gemacht:
1. Pak Choi waschen und trocken schütteln (oder in der Salatschleuder trocknen), dann in etwa 1 cm breite Streifen schneiden.
2. Ingwer und Knoblauchzehe schälen und fein hacken, Chilischote entkernen und in sehr feine Streifen schneiden.
3. Glasnudeln nach Packungsanleitung zubereiten, z.B. mit kochendem Wasser übergießen und 5 Minuten ziehen lassen.
4. Öl in der Wokpfanne erhitzen und Ingwer, Knoblauch und Chili bei mittlerer Hitze etwa 1 Minuten anbraten. Dann den Sesam und den Pak Choi dazu geben, gut vermischen und alles etwa 3 Minuten unter Rühren weiter braten.
5. Glasnudeln durch ein Sieb abgießen und zum Pak Choi geben. Alles kurz durchschwenken und mit Salz, Pfeffer und Sojasauce würzen.
Wenn ihr den Geschmack noch etwas asiatischer wollt könnt ihr noch ein paar Tropfen Sesamöl darüber träufeln.
Das Gericht ist blitzschnell gemacht. Ihr braucht insgesamt keine halbe Stunde dafür. Ist übrigens auch alles vegan und sogar für glutenfreie Ernährung und das BodyChange Programm geeignet.
Alles Liebe und guten Appetit
Euer Steffen
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