Hallo meine Lieben,
heute ist mir aufgefallen, dass ich schon richtig lange keine Muffins mehr gebacken habe. Dabei weiß ich gar nicht warum. Ich liebe Muffins. Sie sind schnell gemacht, einfach nur die Zutaten zusammen mischen, ab in die Förmchen und - schwups - fertig! Ich verstehe wirklich nicht, warum es dafür Backmischungen gibt. Das ist ja fast so als würde man ein Fertigprodukt für heißes Wasser anbieten. Nur noch heißes Wasser in die Tüte geben, umrühren, fertig! Tadaaaaaa..... 😂
Für meine Karotten-Mandel-Muffins habe ich violette Urkarotten benutzt weil ich die gerade zu Hause hatte. Natürlich könnt ihr ganz normale Karotten nehmen. Was ich euch allerdings echt ans Herz legen möchte ist Muscovado-Zucker. Das ist ein dunkler, brauner Zucker mit einem relativ hohen Anteil Melasse. Daher ist er auch etwas feucht und klebrig. Er hat aber ein wahnsinnig intensives Aroma und gibt den Muffins erst den richtigen Kick. In den meisten großen und gut sortierten Supermärkten (z.B. Edeka und Rewe) bekommt ihr inzwischen Muscovado-Zucker. Es gibt ihn in hell und in dunkel, aber ich würde fast immer zum dunklen Zucker raten.
Letztes Jahr haben wir im Urlaub auf Mauritius ein Zuckermuseum besucht. Das ist eine alte, zum Museum umgebaute, Zuckermühle. Dort konnte man die verschiedenen Endprodukte auch verkosten. Es gab schier unzählige Zuckersorten. Je nachdem wie stark melassehaltig der Zucker noch ist. Geschmacklich sind sie alle fantastisch und man verliert die Lust auf unseren weißen, raffinierten Zucker. So schade, dass Zucker hierzulande nach nichts mehr schmeckt.
Für 12 Muffins braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF 📺 Link zum Video
250 g Karotten
200 g Mehl
150 g gemahlene Mandeln
1/2 Päckchen Backpulver
1 Ei
100 ml Rapsöl
120 g Muscovado-Zucker
200 g Saure Sahne
1 TL Salz
für die Dekoration ca. 50 g Marzipan
Lebensmittelfarbe in rot, gelb und grün
Puderzucker
1 TL Zitronensaft
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Muffinblech mit Papierförmchen bestücken. Karotten putzen und fein raspeln.
2. In einer Schüssel Mehl, Salz, Backpulver und Mandeln mischen. Ich habe in meinem ersten Versuch auch den Zucker hier dazu gegeben, aber da er recht feucht ist würde ich ihn künftig zu den flüssigen Zutaten geben. Wenn ihr das nussige Aroma der Mandeln noch etwas hervorheben wollt könnt ihr die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett anrösten.
3. Saure Sahne, das Ei, Öl und Zucker vermischen und zu den trockenen Zutaten geben. Alles vermengen bis die Masse gleichmäßig feucht ist. Dann die geraspelten Karotten darunter mischen und die Masse in die Papierförmchen füllen.
4. Auf der mittleren Schiene 30 bis 35 Minuten backen (Stäbchenprobe machen) und dann auf einem Gitter abkühlen lassen.
5. Währenddessen das Marzipan färben. Ich braucht ca. 45 g in orange und 5 g in grün. Dann Karotten und das grüne Kraut formen und beiseite stellen.
6. 3 EL Puderzucker und 1 TL Zitronensaft vermischen und die Muffins mit dem Zuckerguss bestreichen. Je eine Marzipankarotte darauf legen und warten bis die Glasur fest geworden ist.
Ohne Dekoration schmecken die Muffins natürlich auch, sehen aber nur halb so hübsch aus. Die Deko ist inklusive Einfärben in weniger als 10 Minuten fertig. Das könnt ihr ganz leicht machen während die Muffins im Ofen sind. Da bleibt sogar noch etwas Zeit um die Küche wieder sauber zu machen ;-)
Alles Liebe
Euer Steffen
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Samstag, 13. Januar 2018
Samstag, 11. März 2017
Urkarotten-Suppe
Hallo ihr Lieben,
schon seit einigen Jahren erobern die Urkarotten die Märkte und Gemüseabteilungen. Sie sind dunkelviolett und haben ein orangenes Herz. Sie sehen aber nicht nur super aus, sie schmecken auch hervorragend - ein bisschen süßer und kräftiger als ihre orangen Verwandten - und sind sehr gesund. Die Urkarotten enthalten mehr Beta-Carotin und außerdem durch ihre dunkle Farbe noch Anthocyane, die anti-oxydativ und durchblutungsfördernd wirken. Wenn ihr also beim Einkaufen auf die violetten Urkarotten trefft, nehmt sie unbedingt mal mit und probiert sie!
Ich habe mich heute entschieden eine Suppe aus Urkarotten zu kochen. In erster Linie weil ich wissen wollte, wie viel von der Farbe dann tatsächlich übrig bleibt und wie sehr der Geschmack von der mir bekannten Karottensuppe abweicht. Da ich die Suppe auch mit Kartoffeln gemacht habe ist die dunkle Farbe leider ziemlich stark aufgehellt worden und ergibt mit dem gelb der Kartoffeln und dem orangen Inneren der Karotten ein nussiges braunviolett. Vielleicht nehme ich das nächste mal auch violette Kartoffeln, das sollte klappen :-)
Die Urkarotten färben beim schälen und schneiden stark ab, aber die Hände und Arbeitsgeräte kriegt ihr mit Wasser und etwas Zitronensaft wieder gut sauber. Das Rezept funktioniert übrigens mit herkömmlichen Karotten genauso gut.
Einzig ein kleines sprachliches Problem habe ich mit der Urkarotte. Für mich sind das ja "Gelberüben" - aber wie soll das gehen wenn die violett sind? Lilarüben? Schreibt mir eure Vorschläge!
Für 6 Portionen braucht ihr:
600 g Urkarotten
300 g Kartoffeln
2 Knoblauchzehen
800 ml kräftige Gemüsebrühe
200 ml Sahne
1 1/2 TL Currypulver
1/2 TL gemahlener Ingwer
Salz
Pfeffer
Rapsöl
So wird's gemacht:
1. Eine Karotte mit dem Sparschäler in dünne Streifen hobeln. Übrige Kartoffeln und Karotten schälen und in kleine Würfel schneiden. Knoblauch schälen und hacken. Etwa 2 EL Öl in einem Topf erhitzen und den Knoblauch darin anschwitzen. Dann die Kartoffeln und Karotten dazu geben und ein paar Minuten dünsten.
2. Curry und Ingwer dazu geben, noch kurz mit anschwitzen und dann mit Brühe und Sahne ablöschen. Bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten langsam köcheln lassen.
3. Rapsöl in einer Pfanne erhitzen. Gebt s viel Öl in die Pfanne, dass ihr die Karottenstreifen darin frisieren könnt. Wenn das Öl heiß genug ist - das testet ihr, indem ihr einen hölzernen Kochlöffel hinein haltet. Wenn sich Blasen bilden ist das Öl bereit - legt ihr die Karottenstreifen hinein und fritiert sie. Lasst sie dann auf Küchenkrepp abtropfen.
4. Wenn die Gemüsestückchen weich gekocht sind könnt ihr die Suppe mit einem Blender oder dem Pürierstab cremig pürieren. Wenn euch die Suppe zu dick ist gebt noch etwas Brühe oder Wasser dazu. Jetzt mit Salz und Pfeffer abschmecken.
5. Die frisierten Karottenstreifen mit ein paar tropfen Sahne oder geschäumter Milch zum garnieren verwenden und nach Belieben mit etwas Grünzeug (Petersilie, Schnittlauf, Korianderblätter, etc.) schmücken.
Man munkelt, die Urkarotten wirken dank ihrer anti-oxdativen Wirkung wir ein wahrer Jungbrunnen. Ich würde euch aber dennoch zum Verzehr der Suppe raten anstatt darin zu baden :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
schon seit einigen Jahren erobern die Urkarotten die Märkte und Gemüseabteilungen. Sie sind dunkelviolett und haben ein orangenes Herz. Sie sehen aber nicht nur super aus, sie schmecken auch hervorragend - ein bisschen süßer und kräftiger als ihre orangen Verwandten - und sind sehr gesund. Die Urkarotten enthalten mehr Beta-Carotin und außerdem durch ihre dunkle Farbe noch Anthocyane, die anti-oxydativ und durchblutungsfördernd wirken. Wenn ihr also beim Einkaufen auf die violetten Urkarotten trefft, nehmt sie unbedingt mal mit und probiert sie!
Ich habe mich heute entschieden eine Suppe aus Urkarotten zu kochen. In erster Linie weil ich wissen wollte, wie viel von der Farbe dann tatsächlich übrig bleibt und wie sehr der Geschmack von der mir bekannten Karottensuppe abweicht. Da ich die Suppe auch mit Kartoffeln gemacht habe ist die dunkle Farbe leider ziemlich stark aufgehellt worden und ergibt mit dem gelb der Kartoffeln und dem orangen Inneren der Karotten ein nussiges braunviolett. Vielleicht nehme ich das nächste mal auch violette Kartoffeln, das sollte klappen :-)
Die Urkarotten färben beim schälen und schneiden stark ab, aber die Hände und Arbeitsgeräte kriegt ihr mit Wasser und etwas Zitronensaft wieder gut sauber. Das Rezept funktioniert übrigens mit herkömmlichen Karotten genauso gut.
Einzig ein kleines sprachliches Problem habe ich mit der Urkarotte. Für mich sind das ja "Gelberüben" - aber wie soll das gehen wenn die violett sind? Lilarüben? Schreibt mir eure Vorschläge!
Für 6 Portionen braucht ihr:
600 g Urkarotten
300 g Kartoffeln
2 Knoblauchzehen
800 ml kräftige Gemüsebrühe
200 ml Sahne
1 1/2 TL Currypulver
1/2 TL gemahlener Ingwer
Salz
Pfeffer
Rapsöl
So wird's gemacht:
1. Eine Karotte mit dem Sparschäler in dünne Streifen hobeln. Übrige Kartoffeln und Karotten schälen und in kleine Würfel schneiden. Knoblauch schälen und hacken. Etwa 2 EL Öl in einem Topf erhitzen und den Knoblauch darin anschwitzen. Dann die Kartoffeln und Karotten dazu geben und ein paar Minuten dünsten.
2. Curry und Ingwer dazu geben, noch kurz mit anschwitzen und dann mit Brühe und Sahne ablöschen. Bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten langsam köcheln lassen.
3. Rapsöl in einer Pfanne erhitzen. Gebt s viel Öl in die Pfanne, dass ihr die Karottenstreifen darin frisieren könnt. Wenn das Öl heiß genug ist - das testet ihr, indem ihr einen hölzernen Kochlöffel hinein haltet. Wenn sich Blasen bilden ist das Öl bereit - legt ihr die Karottenstreifen hinein und fritiert sie. Lasst sie dann auf Küchenkrepp abtropfen.
4. Wenn die Gemüsestückchen weich gekocht sind könnt ihr die Suppe mit einem Blender oder dem Pürierstab cremig pürieren. Wenn euch die Suppe zu dick ist gebt noch etwas Brühe oder Wasser dazu. Jetzt mit Salz und Pfeffer abschmecken.
5. Die frisierten Karottenstreifen mit ein paar tropfen Sahne oder geschäumter Milch zum garnieren verwenden und nach Belieben mit etwas Grünzeug (Petersilie, Schnittlauf, Korianderblätter, etc.) schmücken.
Man munkelt, die Urkarotten wirken dank ihrer anti-oxdativen Wirkung wir ein wahrer Jungbrunnen. Ich würde euch aber dennoch zum Verzehr der Suppe raten anstatt darin zu baden :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
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