Hallo meine Lieben,
"I am dreaming of a white Christmas" - wirklich ein wunderschönes Weihnachtslied. Und irgendwie auch ein sehr schöner Traum. Wer hat nicht gern weiße Weihnachten?
Ob es in diesem Jahr mit dem Schnee zum Fest klappt, weiß ich nicht. Aber auf meinem Plätzchenteller werden leckere Schneebälle liegen, die nur darauf warten, das Weihnachtsfest zu versüßen. Und das schlechte Gewissen kann dabei ruhig weiterschlafen, denn die kleinen Schneebälle kommen ganz ohne Zucker und Mehl aus. Glutenfrei, low carb und köstlich - fast so schön wie weiße Weihnachten!
Für etwa 2 Bleche braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
140 g Mandelmehl
100 g gemahlene Mandeln
125 g Walnüsse
25 g Kokosmehl
1 EL Backpulver
1 TL gemahlenen Kardamom
1 Prise Salz
115 g Butter
100 g Erythrit (z.B. Xucker light)
1 Ei
1 TL Vanillepulver
80 g Puderxucker (Ersatz für Puderzucker
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 170°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
2. Walnüsse grob hacken und mit Mandelmehl, gemahlenen Mandeln, Kokosmehl, Backpulver und Kardamom in einer Schüssel gründlich vermischen.
3. In einer zweiten Schüssel Butter mit Erthrit cremig aufschlagen. Ei und Vanille dazu geben und unterrühren. Dann die Mehlmischung löffelweise vorsichtig unterheben.
4. etwa 2 cm große Kugeln formen und auf das Backpapier setzen. Die Schneebälle auf der mittleren Schiene ungefähr 18 Minuten backen.
5. Noch warm in Puderxucker wälzen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
Wenn ihr statt Walnüssen Pekannüsse verwendet, schmecken die Schneebälle noch etwas milder. Probiert doch einfach mal aus, was euch besser schmeckt.
Alles Liebe
Euer Steffen
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Mittwoch, 19. Dezember 2018
Walnuss-Schneebälle - low carb
Labels:
backen,
Erythrit,
Gebäck,
glutenfrei,
Kardamom,
Kekse,
Kokosmehl,
Low Carb,
Mandelmehl,
Mandeln,
Plätzchen,
Vanille,
Walnuss,
Weihnachten,
Weihnachtsgebäck,
Xucker light
Dienstag, 18. Dezember 2018
Quarkstollen-Konfekt - as low carb as possible
Hallo meine Süßen,
bei all meinen Versuchen, kohlenhydratarm bzw. zumindest zuckerarm zu backen, muss ich manchmal auch einfach einsehen, dass es Grenzen gibt. Die sind spätestens bei Christstollen erreicht. Schon allein durch die Zutaten, die in den Teig kommen, ist eine gewisse Portion Zucker unvermeidlich. Zu Weihnachten ist das meiner Meinung nach aber vollkommen in Ordnung. Es kommt ja wie so oft auf die Dosis an.
Trotzdem war es mir ein Anliegen, mein geliebtes Stollenkonfekt ein bisschen hüftschonender zu machen. Dabei kam unverschämt leckeres Quarkstollen-Konfekt heraus, das ihr wirklich dringend mal ausprobieren solltet.
Ich habe mich klassisch an Orangeat, Zitronat und Rosinen gehalten. Ich kann mir aber auch super eine Version mit Cranberries und gehackten Nüssen vorstellen. Oder Datteln und Berberitzenbeeren? Was fällt euch da noch so alles ein?
Für ca. 50 Stück braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
200 g Quark (Magerstufe)
90 g Erythrit (z.B. Xucker light)
160 g Vollkornmehl (Weizen oder Dinkel)
1 1/2 TL Backpulver
1/4 Tonkabohne
40 g Rosinen
40 g Zitronat
20 g Orangeat
2 EL Puderxucker (Erythrit)
1/2 TL Vanillepulver
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
2. Zitronat, Orangeat und Rosinen fein hacken. Tonkabohne sehr fein reiben (wie Muskat), Orangenschale abreiben. Zusammen mit allen anderen Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem gleichmäßigen Teig verkneten.
3. Mit einem Teelöffel gleich große Portionen abstechen und zu kleinen Röllchen formen. Ihr könnt auch kleine Stollen formen, aber dazu hatte ich nicht die Geduld.
4. Auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen. Puderxucker mit Vanille mischen und das Stollen-Konfekt noch warm damit bestreuen.
Ich hatte mir dieses Jahr schon kleine Sorgen gemacht, wie Weihnachten ohne Christstollen wohl sein wird, aber das hat sich mit diesem herrlichen Konfekt jetzt erledigt. Ich bin super glücklich mit dem Ergebnis!
Alles Liebe
Euer Steffen
bei all meinen Versuchen, kohlenhydratarm bzw. zumindest zuckerarm zu backen, muss ich manchmal auch einfach einsehen, dass es Grenzen gibt. Die sind spätestens bei Christstollen erreicht. Schon allein durch die Zutaten, die in den Teig kommen, ist eine gewisse Portion Zucker unvermeidlich. Zu Weihnachten ist das meiner Meinung nach aber vollkommen in Ordnung. Es kommt ja wie so oft auf die Dosis an.
Trotzdem war es mir ein Anliegen, mein geliebtes Stollenkonfekt ein bisschen hüftschonender zu machen. Dabei kam unverschämt leckeres Quarkstollen-Konfekt heraus, das ihr wirklich dringend mal ausprobieren solltet.
Ich habe mich klassisch an Orangeat, Zitronat und Rosinen gehalten. Ich kann mir aber auch super eine Version mit Cranberries und gehackten Nüssen vorstellen. Oder Datteln und Berberitzenbeeren? Was fällt euch da noch so alles ein?
Für ca. 50 Stück braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
200 g Quark (Magerstufe)
90 g Erythrit (z.B. Xucker light)
160 g Vollkornmehl (Weizen oder Dinkel)
1 1/2 TL Backpulver
1/4 Tonkabohne
40 g Rosinen
40 g Zitronat
20 g Orangeat
2 EL Puderxucker (Erythrit)
1/2 TL Vanillepulver
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
2. Zitronat, Orangeat und Rosinen fein hacken. Tonkabohne sehr fein reiben (wie Muskat), Orangenschale abreiben. Zusammen mit allen anderen Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem gleichmäßigen Teig verkneten.
3. Mit einem Teelöffel gleich große Portionen abstechen und zu kleinen Röllchen formen. Ihr könnt auch kleine Stollen formen, aber dazu hatte ich nicht die Geduld.
4. Auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen. Puderxucker mit Vanille mischen und das Stollen-Konfekt noch warm damit bestreuen.
Ich hatte mir dieses Jahr schon kleine Sorgen gemacht, wie Weihnachten ohne Christstollen wohl sein wird, aber das hat sich mit diesem herrlichen Konfekt jetzt erledigt. Ich bin super glücklich mit dem Ergebnis!
Alles Liebe
Euer Steffen
Labels:
backen,
Christstollen,
Erythrit,
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Kekse,
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Low Carb,
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Stollen,
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Weihnachtsgebäck,
Xucker light
Samstag, 20. Januar 2018
Franzbrötchen
Hallo meine Lieben,
Habt ihr eine Lieblingsstadt? Ich meine, außer eurer Heimat? Ich kann diese Frage nur schwer beantworten, denn ich finde bei ganz vielen Städten so viel schönes, dass sie es auf die Liste meiner Lieblingsstädte schaffen.
Und ich habe noch viel zu viele Städte nicht gesehen als dass ich as abschließend beantworten könnte. Ganz vorne mit dabei sind aber Amsterdam und Hamburg.
Hamburg mag ich nicht zuletzt, weil ich damit auch familiäre Gefühle verbinde und wunderschöne Zeiten mit und bei meinen Verwandten dort verbracht habe. Wenn ihr schonmal in Hamburg wart kennt ihr bestimmt Franzbrötchen. Warum es die ausgerechnet traditionell in Hamburg gibt und wie sie zu ihrem Namen kommen erspare ich euch hier. Aber was ich euch nicht erspare ist meine Schwärmerei für Franzbrötchen! Es gibt kaum etwas feineres, was man aus Hefeteig, Butter und Zimt machen kann.
Noch dazu sehen sie zauberhaft aus - direkt zum Anbeißen!
Für 12 Franzbrötchen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
500 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
60 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 TL Salz
70 g Butter
1/2 TL Kardamom
210 ml Milch
25 ml Wasser
Für die Füllung:
125 g sehr weiche Butter
100 g brauner Zucker
2 gehäufte TL Zimt
So wird's gemacht:
1. Mehl in eine große Rührschüssel geben, eine Mulde hinein drücken und die Hefe in die Mulde bröckeln. Zucker und Milch dazu geben und einen dünnen Vorteil anrühren. Abgedeckt 10 Minuten stehen lassen. Milch erwärmen und die Butter darin schmelzen. Dann mit den restlichen Zutaten dazu geben und den Hefeteig geschmeidig kneten bis er sich von allein von der Schüssel löst. Den fertigen Teig wieder abdecken und eine Stunde gehen lassen.
2. Für die Füllung die Butter mit braunem Zucker und Zimt verrühren und beiseite stellen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
3. Den aufgegangenen Hefeteig noch einmal auf der bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und dann zu einem Rechteck von etwa 60 x 40 cm ausrollen. Gleichmäßig mit der Füllung bestreichen und dann von der langen Seite her aufrollen.
4. Die Teigrolle dann mit einem scharfen Messer in etwa 12 trapezförmige Stücke schneiden. Jedes Teilstück mit der schmalen Seite nach oben drehen und dann mit dem Stiel eines Kochlöffels die Mitte der Teigrolle nach unten drücken. Das Schneckenmuster wird so flach gedrückt und die einzelnen Schichten treten etwas nach außen. So kann der Zucker später besser karamellisieren.
5. Die Franzbrötchen auf Backpapier setzen und auf der mittleren Schiene ungefähr 15 bis 20 Minuten backen bis der Zucker knusprig aber noch nicht zu dunkel ist.
Die Franzbrötchen schmecken frisch aus dem Ofen am allerbesten und der Duft ist sowieso unbeschreiblich!
Alles Liebe
Euer Steffen
Habt ihr eine Lieblingsstadt? Ich meine, außer eurer Heimat? Ich kann diese Frage nur schwer beantworten, denn ich finde bei ganz vielen Städten so viel schönes, dass sie es auf die Liste meiner Lieblingsstädte schaffen.
Und ich habe noch viel zu viele Städte nicht gesehen als dass ich as abschließend beantworten könnte. Ganz vorne mit dabei sind aber Amsterdam und Hamburg.
Hamburg mag ich nicht zuletzt, weil ich damit auch familiäre Gefühle verbinde und wunderschöne Zeiten mit und bei meinen Verwandten dort verbracht habe. Wenn ihr schonmal in Hamburg wart kennt ihr bestimmt Franzbrötchen. Warum es die ausgerechnet traditionell in Hamburg gibt und wie sie zu ihrem Namen kommen erspare ich euch hier. Aber was ich euch nicht erspare ist meine Schwärmerei für Franzbrötchen! Es gibt kaum etwas feineres, was man aus Hefeteig, Butter und Zimt machen kann.
Noch dazu sehen sie zauberhaft aus - direkt zum Anbeißen!
Für 12 Franzbrötchen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
500 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
60 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 TL Salz
70 g Butter
1/2 TL Kardamom
210 ml Milch
25 ml Wasser
Für die Füllung:
125 g sehr weiche Butter
100 g brauner Zucker
2 gehäufte TL Zimt
So wird's gemacht:
1. Mehl in eine große Rührschüssel geben, eine Mulde hinein drücken und die Hefe in die Mulde bröckeln. Zucker und Milch dazu geben und einen dünnen Vorteil anrühren. Abgedeckt 10 Minuten stehen lassen. Milch erwärmen und die Butter darin schmelzen. Dann mit den restlichen Zutaten dazu geben und den Hefeteig geschmeidig kneten bis er sich von allein von der Schüssel löst. Den fertigen Teig wieder abdecken und eine Stunde gehen lassen.
2. Für die Füllung die Butter mit braunem Zucker und Zimt verrühren und beiseite stellen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
3. Den aufgegangenen Hefeteig noch einmal auf der bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und dann zu einem Rechteck von etwa 60 x 40 cm ausrollen. Gleichmäßig mit der Füllung bestreichen und dann von der langen Seite her aufrollen.
4. Die Teigrolle dann mit einem scharfen Messer in etwa 12 trapezförmige Stücke schneiden. Jedes Teilstück mit der schmalen Seite nach oben drehen und dann mit dem Stiel eines Kochlöffels die Mitte der Teigrolle nach unten drücken. Das Schneckenmuster wird so flach gedrückt und die einzelnen Schichten treten etwas nach außen. So kann der Zucker später besser karamellisieren.
5. Die Franzbrötchen auf Backpapier setzen und auf der mittleren Schiene ungefähr 15 bis 20 Minuten backen bis der Zucker knusprig aber noch nicht zu dunkel ist.
Die Franzbrötchen schmecken frisch aus dem Ofen am allerbesten und der Duft ist sowieso unbeschreiblich!
Alles Liebe
Euer Steffen
Dienstag, 19. Dezember 2017
Pistazien-Sandgebäck mit rosa Pfeffer
Hallo meine Lieben,
Pfefferkuchen kennen wir sicher alle als würziges Weihnachtsgebäck. Aber andere Plätzchen mit Pfeffer? Mir fiel dazu erstmal nichts ein, bis ich dann auf dieses herrliche Rezept gestoßen bin. Gut, streng genommen sind die Rosa Beeren gar kein richtiger Pfeffer, aber sie schmecken leicht pfeffrig und geben diesen Plätzchen eine himmlische scharf-würzige Note. Unbedingt ausprobieren.
Neben dem tollen Geschmack sind sie auch wieder herrlich einfach zu machen. Genau das was ich mag!
Für etwa 80 Stück braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
280 g Mehl
80 g Puderzucker
1/2 TL Salz
2 EL Vanillezucker
220 g Butter
2 Eiweiß
80 g Pistazienkerne
80 g Cranberries getrocknet
2 TL abgeriebene Zitronenschale
3 EL Rosa Pfefferbeeren
etwa 3 EL Zucker
So wird's gemacht:
1. Pistazien und Cranberries grob hacken. Mehl, Salz, Puderzucker, Vanillezucker, Zitronenabrieb in einer Schüssel mischen. Butter, Eiweiß, Pistazien und Cranberries dazu geben und miteinander verkneten.
2. Den Teig in 3 Teile aufteilen und jeweils zu einer Rolle mit etwa 4 cm Durchmesser rollen. Die Teigrollen einzeln in Frischhaltefolie einwickeln und für etwa 3 Stunden in den Kühlschrank legen.
3. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Rosa Pfefferbeeren im Mörser zerstoßen und mit Zucker mischen. Die Zuckermischung auf Backpapier steuern und die Teigrollen darin wälzen bis sie rundherum bedeckt sind.
Teigrollen einzeln verarbeiten, da der Teig nicht zu warm werden darf.
4. Die Teigrollen in etwa 6-8 mm dicke Scheiben schneiden und mit etwas Abstand auf Backpapier legen. Auf einem Blech auf der mittleren Schiene ungefähr 11 Minuten backen. Der Teig soll noch hell bleiben. Auf dem Blech abkühlen lassen.
Diese Plätzchen gehören in die Kategorie Sandgebäck, wie auch meine Heidesandplätzchen. Sie zerfallen ganz zart im Mund. In einer Blechdose lassen sie sich gut aufbewahren.
Alles Liebe
Euer Steffen
Pfefferkuchen kennen wir sicher alle als würziges Weihnachtsgebäck. Aber andere Plätzchen mit Pfeffer? Mir fiel dazu erstmal nichts ein, bis ich dann auf dieses herrliche Rezept gestoßen bin. Gut, streng genommen sind die Rosa Beeren gar kein richtiger Pfeffer, aber sie schmecken leicht pfeffrig und geben diesen Plätzchen eine himmlische scharf-würzige Note. Unbedingt ausprobieren.
Neben dem tollen Geschmack sind sie auch wieder herrlich einfach zu machen. Genau das was ich mag!
Für etwa 80 Stück braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
280 g Mehl
80 g Puderzucker
1/2 TL Salz
2 EL Vanillezucker
220 g Butter
2 Eiweiß
80 g Pistazienkerne
80 g Cranberries getrocknet
2 TL abgeriebene Zitronenschale
3 EL Rosa Pfefferbeeren
etwa 3 EL Zucker
So wird's gemacht:
1. Pistazien und Cranberries grob hacken. Mehl, Salz, Puderzucker, Vanillezucker, Zitronenabrieb in einer Schüssel mischen. Butter, Eiweiß, Pistazien und Cranberries dazu geben und miteinander verkneten.
2. Den Teig in 3 Teile aufteilen und jeweils zu einer Rolle mit etwa 4 cm Durchmesser rollen. Die Teigrollen einzeln in Frischhaltefolie einwickeln und für etwa 3 Stunden in den Kühlschrank legen.
3. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Rosa Pfefferbeeren im Mörser zerstoßen und mit Zucker mischen. Die Zuckermischung auf Backpapier steuern und die Teigrollen darin wälzen bis sie rundherum bedeckt sind.
Teigrollen einzeln verarbeiten, da der Teig nicht zu warm werden darf.
4. Die Teigrollen in etwa 6-8 mm dicke Scheiben schneiden und mit etwas Abstand auf Backpapier legen. Auf einem Blech auf der mittleren Schiene ungefähr 11 Minuten backen. Der Teig soll noch hell bleiben. Auf dem Blech abkühlen lassen.
Diese Plätzchen gehören in die Kategorie Sandgebäck, wie auch meine Heidesandplätzchen. Sie zerfallen ganz zart im Mund. In einer Blechdose lassen sie sich gut aufbewahren.
Alles Liebe
Euer Steffen
Freitag, 15. Dezember 2017
Zucker-Zimt-Rauten
Hallo meine Lieben,
wenn ihr mich kennt oder meinen Blog schon eine Weilt lest wisst ihr sicher, dass es bei Weihnachtsplätzchen gar nicht einfach genug sein kann für mich. Ich habe einfach keine Geduld für stundenlanges Verzieren und Dekorieren. Vielleicht kommt ich noch auf den Geschmack - bei Torten hat es ja auch geklappt - aber bisher ist da noch wenig Begeisterung vorhanden.
Wenn ich also ein Rezept für Plätzchen finde, das einfach und lecker ist, teile ich das gern mit euch. So auch heute mit den Zucker-Zimt-Rauten. Ihr braucht dafür eigentlich nur eure Hände, ein Nudelholz, einen Pinsel und ein Messer oder Teigrädchen. Schwups - Fertig! :-) Einfacher gehts wirklich nicht.
Wenn ich Plätzchen backe mache ich übrigens meistens an einem Tag nur die Teige, da die meisten davon eine gewisse Ruhezeit brauchen. Am nächsten Tag fange ich dann an zu backen. Dadurch habe ich weniger Leerlaufzeiten und kann alles schön der Reihe nach abarbeiten.
Für 60 bis 70 Stück braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
100 g Butter
10 g Vanillezucker
30 g Puderzucker
50 g gemahlene Walnüsse
1 Päckchen Puddingpulver Vanille
120 g Mehl
1 Ei
50 g Muscovado-Zucker
1 TL Zimt
So wird's gemacht:
1. Butter, Vanillezucker, Puderzucker, Walnüsse, Puddingpulver und Mehl zu einem Teig verkneten. Teig in Folie einwickeln und mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank legen.
2. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 mm dünn ausrollen und mit dem Reigrädchen in einigermaßen gleichmäßige Rauten zerteilen.
3. Ei verquirlen und den Teig damit bestreichen. Zucker und Zimt mischen und großzügig auf dem Teig verteilen.
4. Die Rauten dann mit etwas Abstand auf Backpapier setzen und auf der mittleren Schiene ungefähr 10 Minuten backen bis die Ränder ganz leicht Farbe bekommen. Auf dem Blech abkühlen lassen.
Duch den Muscovado-Zucker werden die Zucker-Zimt-Rauten sehr aromatisch und würzig. Ihr könnt auch "normalen" braunen Zucker nehmen, dann kommt der Zimtgeschmack mehr durch. Die Plätzchen lagere ich wie alle anderen auch in Blechdosen, so bleiben Sie einige Wochen haltbar.
Alles Liebe
Euer Steffen
wenn ihr mich kennt oder meinen Blog schon eine Weilt lest wisst ihr sicher, dass es bei Weihnachtsplätzchen gar nicht einfach genug sein kann für mich. Ich habe einfach keine Geduld für stundenlanges Verzieren und Dekorieren. Vielleicht kommt ich noch auf den Geschmack - bei Torten hat es ja auch geklappt - aber bisher ist da noch wenig Begeisterung vorhanden.
Wenn ich also ein Rezept für Plätzchen finde, das einfach und lecker ist, teile ich das gern mit euch. So auch heute mit den Zucker-Zimt-Rauten. Ihr braucht dafür eigentlich nur eure Hände, ein Nudelholz, einen Pinsel und ein Messer oder Teigrädchen. Schwups - Fertig! :-) Einfacher gehts wirklich nicht.
Wenn ich Plätzchen backe mache ich übrigens meistens an einem Tag nur die Teige, da die meisten davon eine gewisse Ruhezeit brauchen. Am nächsten Tag fange ich dann an zu backen. Dadurch habe ich weniger Leerlaufzeiten und kann alles schön der Reihe nach abarbeiten.
Für 60 bis 70 Stück braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
100 g Butter
10 g Vanillezucker
30 g Puderzucker
50 g gemahlene Walnüsse
1 Päckchen Puddingpulver Vanille
120 g Mehl
1 Ei
50 g Muscovado-Zucker
1 TL Zimt
So wird's gemacht:
1. Butter, Vanillezucker, Puderzucker, Walnüsse, Puddingpulver und Mehl zu einem Teig verkneten. Teig in Folie einwickeln und mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank legen.
2. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 mm dünn ausrollen und mit dem Reigrädchen in einigermaßen gleichmäßige Rauten zerteilen.
3. Ei verquirlen und den Teig damit bestreichen. Zucker und Zimt mischen und großzügig auf dem Teig verteilen.
4. Die Rauten dann mit etwas Abstand auf Backpapier setzen und auf der mittleren Schiene ungefähr 10 Minuten backen bis die Ränder ganz leicht Farbe bekommen. Auf dem Blech abkühlen lassen.
Duch den Muscovado-Zucker werden die Zucker-Zimt-Rauten sehr aromatisch und würzig. Ihr könnt auch "normalen" braunen Zucker nehmen, dann kommt der Zimtgeschmack mehr durch. Die Plätzchen lagere ich wie alle anderen auch in Blechdosen, so bleiben Sie einige Wochen haltbar.
Alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 21. Oktober 2017
Nussecken
Hallo meine Lieben,
wenn ich an Nussecken denke, dann denke ich immer ganz automatisch an meine Schulzeit. Dort in der Schule gab es ein kleines Fenster, durch das in der Pause ein Bäcker seine Backwaren verkauft hat. Und dort gab es die leckersten Nussecken, die ich bisher gegessen habe. Dazu gab es die freundliche Verkäuferin, die mir mit ihrem charmant-rustikalen Lächeln ein "Nussecke Markzwanzig" entgegen schmetterte. 1,20 DM für eine sündhaft leckere Nussecke. Das waren noch Zeiten. Himmel, ich werde alt. :-)
Meine Nussecken finde ich auch super, aber sie kommen einfach nicht an die ran, die ich damals von der Bäckerei, deren Namen mir leider entfallen ist, kannte. Vielleicht können mir meine ehemaligen MitschülerInnen an dieser Stelle helfen?
Falls es die Bäckerei nicht mehr gibt oder ihr gerade nicht in Walldürn und Umgebung seid backt euch doch einfach selber welche. Das ist einfacher als ihr denkt.
Für ein Blech voll köstlicher Nussecken braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
Für den Teig:
130 g Butter
130 g Zucker
2 Eier
300 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
Für den Belag:
4 EL Aprikosenmarmelade
200 g Butter
200 g Zucker
1 Vanilleschote
200 g gemahlene Haselnüsse
200 g gehackte Haselnüsse
4 EL Wasser
Kuvertüre
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Backblech einfetten.
2. Aus den Zutaten für den Teig miteinander verkneten und den Teig auf dem Backblech ausrollen. Mit Aprikosenmarmelade bestreichen.
3. Für den Belag Butter und Zucker erhitzen und umrühren bis der Zucker sich aufgelöst hat. Vanilleschote auskratzen und das Mark dazu geben. Nüsse und Wasser untermischen und die Masse noch warm auf dem Teig verteilen und glatt streichen.
4. Auf der mittleren Schiene etwa 25 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und noch warm zuerst in Quadrate und dann in Dreiecke schneiden. Diese auf dem Blech abkühlen lassen.
5. Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Nussecken an zwei Ecken eintauchen oder bestreichen oder die Kuvertüre mit einer kleinen Tülle über die Nussecken verteilen.
Die Nussecken kann man schon lauwarm vom Blech naschen, aber am besten schmecken Sie wenn ihr sie noch einen Tag durchziehen lasst.
Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
wenn ich an Nussecken denke, dann denke ich immer ganz automatisch an meine Schulzeit. Dort in der Schule gab es ein kleines Fenster, durch das in der Pause ein Bäcker seine Backwaren verkauft hat. Und dort gab es die leckersten Nussecken, die ich bisher gegessen habe. Dazu gab es die freundliche Verkäuferin, die mir mit ihrem charmant-rustikalen Lächeln ein "Nussecke Markzwanzig" entgegen schmetterte. 1,20 DM für eine sündhaft leckere Nussecke. Das waren noch Zeiten. Himmel, ich werde alt. :-)
Meine Nussecken finde ich auch super, aber sie kommen einfach nicht an die ran, die ich damals von der Bäckerei, deren Namen mir leider entfallen ist, kannte. Vielleicht können mir meine ehemaligen MitschülerInnen an dieser Stelle helfen?
Falls es die Bäckerei nicht mehr gibt oder ihr gerade nicht in Walldürn und Umgebung seid backt euch doch einfach selber welche. Das ist einfacher als ihr denkt.
Für ein Blech voll köstlicher Nussecken braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
Für den Teig:
130 g Butter
130 g Zucker
2 Eier
300 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
Für den Belag:
4 EL Aprikosenmarmelade
200 g Butter
200 g Zucker
1 Vanilleschote
200 g gemahlene Haselnüsse
200 g gehackte Haselnüsse
4 EL Wasser
Kuvertüre
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Backblech einfetten.
2. Aus den Zutaten für den Teig miteinander verkneten und den Teig auf dem Backblech ausrollen. Mit Aprikosenmarmelade bestreichen.
3. Für den Belag Butter und Zucker erhitzen und umrühren bis der Zucker sich aufgelöst hat. Vanilleschote auskratzen und das Mark dazu geben. Nüsse und Wasser untermischen und die Masse noch warm auf dem Teig verteilen und glatt streichen.
4. Auf der mittleren Schiene etwa 25 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und noch warm zuerst in Quadrate und dann in Dreiecke schneiden. Diese auf dem Blech abkühlen lassen.
5. Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Nussecken an zwei Ecken eintauchen oder bestreichen oder die Kuvertüre mit einer kleinen Tülle über die Nussecken verteilen.
Die Nussecken kann man schon lauwarm vom Blech naschen, aber am besten schmecken Sie wenn ihr sie noch einen Tag durchziehen lasst.
Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 26. März 2016
Bunte Osterlämmer - Cupcake Schafe
Hallo meine Lieben,
die gebackenen Osterlämmchen kenne ich schon seit ich denken kann und ich liebe sie sehr. Am besten einfach mit Puderzucker in ein weißes "Wollkleid" gesteckt und möglichst frisch aufgetischt. Einfach himmlisch!
Allerdings finde ich meine Lämmchenform nicht. Ehrlich gesagt bin ich nicht einmal sicher ob ich eine habe, oder ob ich immer Mamas Formen benutzt habe.
Zum Glück ist mir rechtzeitig eingefallen, dass ich schon einmal süße, bunte, gebackene Schäfchen gesehen habe, also gibt es dieses Jahr zu Ostern eben bunte Cupcake Lämmchen. Sind auch unglaublich lecker, leicht nachzumachen und ein toller Farbklecks auf jeder Kaffeetafel. Nicht nur zu Ostern.
Die Lämmchen müssen natürlich nicht bunt werden, denn die "Wolle" gibt es auch in weiß - mir gefallen sie aber gerade weil sie so schön pastellfarben daher kommen.
Die Lämmchen sind zwar nicht schwierig zu machen, aber die verschiedenen Schritte brauchen Zeit und ihr müsst auch einiges an Wartezeit einplanen. Ich habe z.B. die Köpfe schon einen Tag vorher gemacht und auch den Pudding könnt ihr gut vorbereiten und dann erst am Backtag die Creme anrühren.
Für 12 Cupcake Schafe braucht ihr:
275 g Mehl3 TL Backpulver
2 Eier
140 g Zucker
1 Prise Salz
2 EL Vanillezucker
125 g weiche Butter
220 ml Buttermilch
Papierförmchen
Außerdem:
100g Marzipanrohmasse
2-3 EL Puderzucker
1 Tüte Haribo Chamallows
100 g Butter
250 ml Milch
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
40 g Zucker
weiße Sanspareilles (kleine Zuckerperlen)
Lebensmittelfarben
Lebensmittelfarbstift (schwarz)
Zahnstocher
So wirds gemacht:
1. Mehl und Backpulver mit einem Schneebesen gut vermischen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Muffinblech mit Papierförmchen bestücken.
2. Eier in der Küchenmaschine oder mit den Quirlen eures Handrührgeräts schaumig schlagen. Zucker, Salz und Vanillezucker dazu geben und die Masse cremig aufschlagen. Nach und nach Butter dazu geben, zum Schluss die Buttermilch.
3. Zuletzt die Mehlmischung mit einem Rührlöffel vorsichtig einrühren bis ein geschmeidiger Teig entsteht. In die Förmchen füllen und auf der mittleren Schiene ca. 20-25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Die kleinen Küchlein müssen auf Raumtemperatur abkühlen bevor ihr sie dekorieren könnt.
4. Für die Creme müsst ihr einen Pudding kochen. Dazu 200 ml Milch in einem kleinen Topf aufkochen. Die restlichen 50 ml Milch mit dem Puddingpulver und Zucker glatt rühren und in die kochende Milch geben. Kurz aufkochen lassen und dann in eine flache Schüssel umfüllen. Wenn ihr eine Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legt bildet sich keine Haut. Den Pudding ebenfalls auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
5. In der Zwischenzeit könnt ihr euch der Fleißaufgabe bei diesem Projekt widmen: Die Chamallows (Mini-Marshmallows) müssen nach Farben sortiert werden. Das ist ein bißchen wir bei Aschenputtel, nur ohne Tauben :-)
6. Während der Pudding abkühlt (oder schon vorher) könnt ihr aus dem Marzipan die Köpfe für die Lämmchen formen. Dazu verknetet ihr die Rohmasse erst mit dem Puderzucker und teilt die Masse dann in 12 gleich große Stücke, von jedem der Stücke nehmt ihr dann noch zwei kleine Kugeln mit ca. 5 mm Durchmesser weg, das werden die Ohren. Den Rest formt ihr erst zu einer Kugel und rollt dann eine Seite etwas dünner. Für die Ohren rollt ihr die kleinen Stücken lang und drückt sie flach. Dann an der schmalen Seite des "Kopfteils" andrücken. Die Augen könnt ihr entweder aus weißen Zuckerperlen machen, auf die ihr mit dem schwarzen Lebensmittelstift Pupillen malt, oder ihr nehmt dafür eingefärbtes Marzipan und drückt dort hinein eine der ganz kleinen weißen Zuckerperlen. Mit einem Zahnstocher könnt ihr dann noch kleine Rillen für Nase und Maul der Lämmchen einritzen.
7. Wenn der Pudding und die Cupcakes abgekühlt sind könnt ihr euch an die Creme machen. Dazu die Butter mit Küchenmaschine oder Handrührgerät aufschlagen bis sie ganz hell und luftig ist. Dann den Pudding löffelweise dazu geben und unterrühren. Anschließend in so viele Portionen aufteilen wie ihr Farben verwenden wollt und mit wenig Lebensmittelfarbe auf den Farbton eurer Mini Marshmallows einfärben.
8. Jeden Cupcake mit einem gehäuften Teelöffel der Creme einstreichen und mit den Chamallows dekorieren. Die Marshmallows dürfen ruhig ganz chaotisch angeordnet sein. Den Marzipankopf auf einen Zahnstocher stecken und in den Cupcake stecken.
Anstelle von Marzipan könnt ihr auch Fondant nehmen, das könnt ihr dann auch einfärben wenn ihr wollt. Das Einfärben der Creme ist auch nicht unbedingt nötig, aber es unterstreicht die Pastellfarben der Marshmallows und sieht einfach toll aus.
Schreibt mir doch mal wie euch die Lämmchen gefallen und backt sie mal nach.
Alles Liebe und Frohe Ostern
Euer Steffen
4.
die gebackenen Osterlämmchen kenne ich schon seit ich denken kann und ich liebe sie sehr. Am besten einfach mit Puderzucker in ein weißes "Wollkleid" gesteckt und möglichst frisch aufgetischt. Einfach himmlisch!
Allerdings finde ich meine Lämmchenform nicht. Ehrlich gesagt bin ich nicht einmal sicher ob ich eine habe, oder ob ich immer Mamas Formen benutzt habe.
Zum Glück ist mir rechtzeitig eingefallen, dass ich schon einmal süße, bunte, gebackene Schäfchen gesehen habe, also gibt es dieses Jahr zu Ostern eben bunte Cupcake Lämmchen. Sind auch unglaublich lecker, leicht nachzumachen und ein toller Farbklecks auf jeder Kaffeetafel. Nicht nur zu Ostern.
Die Lämmchen müssen natürlich nicht bunt werden, denn die "Wolle" gibt es auch in weiß - mir gefallen sie aber gerade weil sie so schön pastellfarben daher kommen.
Die Lämmchen sind zwar nicht schwierig zu machen, aber die verschiedenen Schritte brauchen Zeit und ihr müsst auch einiges an Wartezeit einplanen. Ich habe z.B. die Köpfe schon einen Tag vorher gemacht und auch den Pudding könnt ihr gut vorbereiten und dann erst am Backtag die Creme anrühren.
Für 12 Cupcake Schafe braucht ihr:
275 g Mehl3 TL Backpulver
2 Eier
140 g Zucker
1 Prise Salz
2 EL Vanillezucker
125 g weiche Butter
220 ml Buttermilch
Papierförmchen
Außerdem:
100g Marzipanrohmasse
2-3 EL Puderzucker
1 Tüte Haribo Chamallows
100 g Butter
250 ml Milch
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
40 g Zucker
weiße Sanspareilles (kleine Zuckerperlen)
Lebensmittelfarben
Lebensmittelfarbstift (schwarz)
Zahnstocher
So wirds gemacht:
1. Mehl und Backpulver mit einem Schneebesen gut vermischen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Muffinblech mit Papierförmchen bestücken.
2. Eier in der Küchenmaschine oder mit den Quirlen eures Handrührgeräts schaumig schlagen. Zucker, Salz und Vanillezucker dazu geben und die Masse cremig aufschlagen. Nach und nach Butter dazu geben, zum Schluss die Buttermilch.
3. Zuletzt die Mehlmischung mit einem Rührlöffel vorsichtig einrühren bis ein geschmeidiger Teig entsteht. In die Förmchen füllen und auf der mittleren Schiene ca. 20-25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Die kleinen Küchlein müssen auf Raumtemperatur abkühlen bevor ihr sie dekorieren könnt.
4. Für die Creme müsst ihr einen Pudding kochen. Dazu 200 ml Milch in einem kleinen Topf aufkochen. Die restlichen 50 ml Milch mit dem Puddingpulver und Zucker glatt rühren und in die kochende Milch geben. Kurz aufkochen lassen und dann in eine flache Schüssel umfüllen. Wenn ihr eine Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legt bildet sich keine Haut. Den Pudding ebenfalls auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
5. In der Zwischenzeit könnt ihr euch der Fleißaufgabe bei diesem Projekt widmen: Die Chamallows (Mini-Marshmallows) müssen nach Farben sortiert werden. Das ist ein bißchen wir bei Aschenputtel, nur ohne Tauben :-)
6. Während der Pudding abkühlt (oder schon vorher) könnt ihr aus dem Marzipan die Köpfe für die Lämmchen formen. Dazu verknetet ihr die Rohmasse erst mit dem Puderzucker und teilt die Masse dann in 12 gleich große Stücke, von jedem der Stücke nehmt ihr dann noch zwei kleine Kugeln mit ca. 5 mm Durchmesser weg, das werden die Ohren. Den Rest formt ihr erst zu einer Kugel und rollt dann eine Seite etwas dünner. Für die Ohren rollt ihr die kleinen Stücken lang und drückt sie flach. Dann an der schmalen Seite des "Kopfteils" andrücken. Die Augen könnt ihr entweder aus weißen Zuckerperlen machen, auf die ihr mit dem schwarzen Lebensmittelstift Pupillen malt, oder ihr nehmt dafür eingefärbtes Marzipan und drückt dort hinein eine der ganz kleinen weißen Zuckerperlen. Mit einem Zahnstocher könnt ihr dann noch kleine Rillen für Nase und Maul der Lämmchen einritzen.
7. Wenn der Pudding und die Cupcakes abgekühlt sind könnt ihr euch an die Creme machen. Dazu die Butter mit Küchenmaschine oder Handrührgerät aufschlagen bis sie ganz hell und luftig ist. Dann den Pudding löffelweise dazu geben und unterrühren. Anschließend in so viele Portionen aufteilen wie ihr Farben verwenden wollt und mit wenig Lebensmittelfarbe auf den Farbton eurer Mini Marshmallows einfärben.
8. Jeden Cupcake mit einem gehäuften Teelöffel der Creme einstreichen und mit den Chamallows dekorieren. Die Marshmallows dürfen ruhig ganz chaotisch angeordnet sein. Den Marzipankopf auf einen Zahnstocher stecken und in den Cupcake stecken.
Anstelle von Marzipan könnt ihr auch Fondant nehmen, das könnt ihr dann auch einfärben wenn ihr wollt. Das Einfärben der Creme ist auch nicht unbedingt nötig, aber es unterstreicht die Pastellfarben der Marshmallows und sieht einfach toll aus.
Schreibt mir doch mal wie euch die Lämmchen gefallen und backt sie mal nach.
Alles Liebe und Frohe Ostern
Euer Steffen
4.
Montag, 21. Dezember 2015
Süße Teebeutel
Hallo meine Lieben,
kennt ihr das auch, euer Blick streift ganz nebenbei ein Bild, das euch dann aber - obwohl nur für den Bruchteil einer Sekunde wahrgenommmen - nicht mehr los lässt? So ging es mir auch mit den süßen Teebeuteln aus diesem Rezept.
Die sind einfach zuckersüß, und ganz einfach zu machen. Damit könnt ihr nicht nur eure Plätzchendose bestücken, die Teebeutel eignen sich ganz toll zum Verschenken oder sogar als Namensschilder für die weihnachtliche Festtafel.
Für ungefähr 40 Stück braucht ihr:
300 g Mehl
100 g Zucker
1 Prise Salz
1 Beutel (25 g) Chai-Latte-Pulver
1 Ei
200 g kalte Butter
Zuckerschrift (fester Zuckerguss aus Puderzucker und Zitronensaft)
bunte Streudekoration
ggf. Garn und Pappe
Und so wird's gemacht:
1. Mehl mit Zucker, Salz, Chai-Latte-Pulver, Ei und Butter in der Küchenmaschine mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig dann in Frischhaltefolie wickeln und eine Stunde in den Kühlschrank legen.
2. Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestreuen und den Teig zu einem dünnen Rechteck (2-3 mm dick) ausrollen. Dann in kleine Rechtecke von etwa 5 x 7 cm schneiden. Ich nehme dazu einen Pizzaschneider, das geht ganz einfach. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
3. An der schmalen Seite der kleinen Rechtecke die beiden Ecken wie Eselsohren nach innen klappen und dazwischen mit einer kleinen Lochtülle ein Loch ausstanzen.
5. Auf Backpapier legen und auf der mittleren Schiene ca. 12 Minuten backen.
Die abgekühlten Plätzchen könnt ihr dann nach Lust und Laune mit Zuckerglasur, Kuvertüre, und und und... verzieren. Ihr könnt auch durch das Loch ein Stück Garn fädeln, verknoten und ein kleines Pappschildchen ans andere Ende klammern, schon sieht es wirklich nach Teebeutel aus. Ich habe meine mit Zuckerschrift bemalt und das "Schildchen" mit bunten Zuckerperlen und Sternen verziert.
Viel Freude beim Nachmachen und alles Liebe
Euer Steffen
kennt ihr das auch, euer Blick streift ganz nebenbei ein Bild, das euch dann aber - obwohl nur für den Bruchteil einer Sekunde wahrgenommmen - nicht mehr los lässt? So ging es mir auch mit den süßen Teebeuteln aus diesem Rezept.
Die sind einfach zuckersüß, und ganz einfach zu machen. Damit könnt ihr nicht nur eure Plätzchendose bestücken, die Teebeutel eignen sich ganz toll zum Verschenken oder sogar als Namensschilder für die weihnachtliche Festtafel.
Für ungefähr 40 Stück braucht ihr:
300 g Mehl
100 g Zucker
1 Prise Salz
1 Beutel (25 g) Chai-Latte-Pulver
1 Ei
200 g kalte Butter
Zuckerschrift (fester Zuckerguss aus Puderzucker und Zitronensaft)
bunte Streudekoration
ggf. Garn und Pappe
Und so wird's gemacht:
1. Mehl mit Zucker, Salz, Chai-Latte-Pulver, Ei und Butter in der Küchenmaschine mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig dann in Frischhaltefolie wickeln und eine Stunde in den Kühlschrank legen.
2. Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestreuen und den Teig zu einem dünnen Rechteck (2-3 mm dick) ausrollen. Dann in kleine Rechtecke von etwa 5 x 7 cm schneiden. Ich nehme dazu einen Pizzaschneider, das geht ganz einfach. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
3. An der schmalen Seite der kleinen Rechtecke die beiden Ecken wie Eselsohren nach innen klappen und dazwischen mit einer kleinen Lochtülle ein Loch ausstanzen.
5. Auf Backpapier legen und auf der mittleren Schiene ca. 12 Minuten backen.
Die abgekühlten Plätzchen könnt ihr dann nach Lust und Laune mit Zuckerglasur, Kuvertüre, und und und... verzieren. Ihr könnt auch durch das Loch ein Stück Garn fädeln, verknoten und ein kleines Pappschildchen ans andere Ende klammern, schon sieht es wirklich nach Teebeutel aus. Ich habe meine mit Zuckerschrift bemalt und das "Schildchen" mit bunten Zuckerperlen und Sternen verziert.
Viel Freude beim Nachmachen und alles Liebe
Euer Steffen
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