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Sonntag, 30. Juni 2019

Kleiner Kirschkuchen - low carb

Hallo meine Süßen,

im letzten Jahr habe ich einen Pfirsichkuchen in einer low carb Variante gebacken. Dieses Rezept habe ich jetzt für einen Kirschkuchen abgewandelt, da ich zur Zeit sehr viele Kirschen direkt frisch vom Baum habe. Mein Rezept habe ich für eine 18 cm Form berechnet. Für eine 26cm Form nehmt ihr bitte einfach die doppelte Menge.

Für eine 18 cm Form braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

Für den Teig:

50 g Butter
40 g Erythrit
2 Eier
1/2 TL Vanillepulver
50 g Kokosmehl
25 g Reismehl
25 g gemahlene Mandeln
2 g gemahlene Flohsamenschalen
1/2 Päckchen Backpulver
3-4 Tropfen Bittermandelaroma
ca. 10 EL Milch

Für den Belag

300 g entsteinte Kirschen

Für die Streusel:

30 g flüssige Butter
25 g Erythrit
30 g Kokosmehl
20 g Mandelmehl


So wird's gemacht:


1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Kirschen waschen und entsteinen.

2. Butter und Erythrit schaumig schlagen. Eier dazu geben und unterrühren. Dann die Mischung der Mehle und Mandeln löffelweise unterrühren. Aroma dazu geben und so viel Milch, dass der Zeig schön cremig ist.

3. Die Zutaten für die Streusel mit den Händen vermengen.

4. Teig in die gefettete From geben. Kirschen darauf verteilen und leicht eindrücken, dann die Streusel darüber verteilen. Auf der mittleren Schiene etwa 20 Minuten backen.


Viel Freude beim Genießen (ohne schlechtes Gewissen) und alles Liebe
Euer Steffen

Sonntag, 26. August 2018

Pfirsichkuchen mit Rosmarin-Zitronen-Streuseln - low carb

Hallo meine Süßen,

der warme Sommer hat uns dieses Jahr einen reich tragenden Pfirsichbaum beschert. Herrlich große und süße Pfirsiche wohin man schaut. Wieso also nicht auch mal einen Kuchen damit backen?

Ich habe wieder das Internet durchforstet und bin auf eine ganze Menge schöne Ideen gestoßen. Und dann habe ich mir einfach die besten ausgesucht und für mich angepasst und auf low carb umgestellt. Während ich das hier backt der Kuchen noch im Ofen und betört mich mit fruchtig-würzigem Duft.

Wenn ihr den Kuchen nicht als low carb Variante backen möchtet, dann nehmt einfach normalen Zucker und anstelle der Mandeln und Kokosmehl insgesamt 200 g Mehl für den Teig und 100 g Mehl für die Streusel.

Für eine 26 cm Springform braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

Für den Teig:

100 g Butter
80 g Erythrit (z.B. Xucker light*)
3 Eier
1 TL Vanillepulver
100 g Kokosmehl
50 g Reismehl
50 g gemahlene Mandeln
5 g gemahlene Flohsamenschalen
1 Päckchen Backpulver
Saft von 2 Zitronen
3-5 EL Milch


Belag:

500 g Pfirsiche

Für die Streusel:

2 Bio-Zitronen
60 g Butter
50 g Erythrit (z.B. Xucker light*)
100 g Kokosmehl
2 Zweige Rosmarin


So wird's gemacht:

1. Zitrone heiß abwaschen und die Schale abreiben. Saft auspressen und beiseite stellen. Roamarin sehr fein hacken und zusammen mit der abgeriebenen Zitronenschale und den übrigen Zutaten für die Streusel verkneten. Streusel kalt stellen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.

2. Die Pfirsiche mit über Kreuz einschneiden und mit kochendem Wasser übergießen. Ein paar Minuten stehen lassen, dann kalt abschrecken und die Haut abziehen. Vom Kern lösen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden.

3. Butter und Erythrit schaumig schlagen, Eier einzeln unterrühren. Danach die Mehle und Mandeln mit Backpulver und Flohsamenschalen mischen und abwechseln mit Zitronensaft dazu geben. Wenn der Teig noch zu fest ist etwas Milch dazu geben.

4. Springform einfetten und den Teig hinein geben und leicht andrücken. Die Pfirsichwürfel darauf ausbreiten und darüber die Streusel verteilen. Ungefähr 45 Minuten backen. Nach 25 Minuten mit etwas Alufolie abdecken, wenn die Streusel zu dunkel werden. Kokosmehl bräunt schneller als normales Mehl.


Das Rezept könnt ihr natürlich auch mit gut abgetropften Dosenpfirsichen machen. Das Rosmarin gibt diesem Kuchen einen raffinierten Kick. Das würzige Aroma passt ganz hervorragend zu den süßen Pfirsichen und der frischen Zitrone. Probiert es unbedingt mal aus.

Alles Liebe
Euer Steffen

Samstag, 21. Juli 2018

Zwetschgenkuchen mit Streuseln - low carb

Hallo meine Lieben,

heute habe ich beim Einkaufen die ersten Zwetschgen entdeckt. Noch kommen Sie aus Bosnien, aber auch auf den Bäumen hier in der Nähe bekommen sie schon langsam Farbe und wenn der Sommer sich weiter so ins Zeug legt dauert es bestimmt nicht mehr lange bis sie reif sind.

Bei Zwetschgenkuchen gibts für mich eigentlich keine Experimente. Da habe ich eine genaue Vorstellung wie der zu schmecken hat. Der Klassiker mit Hefeteig und Streuseln ist zwar super lecker, aber alles andere als low carb. Also habe ich wieder etwas experimentiert um ein Rezept zu entwickeln, das ohne Mehl und Zucker auskommt und trotzdem toll schmeckt.

Gut, ganz low carb kann ein Obstkuchen ja nie sein, da die Zwetschgen an sich ja schon jede Menge Zucker enthalten. Aber ich möchte eben auch mal zeigen, dass man ohne weiteren Haushaltszucker auch tolle Kuchen backen kann.


Für eine Springform mit 26 cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

800 g Zwetschgen
80 g Mandelmehl*
90 g Kokosmehl*
2 EL gemahlene Flohsamenschalen*
1 EL Johannisbrotkernmehl*
2 TL Backpulver
1 TL Zimt
4 Eier (Größe L)
250 ml Milch
100 g Erythrit (z.B. Xucker light*)
1 TL Zucker (muss sein, für die Hefe)
1 Würfel Hefe

Für die Streusel:

40 g Butter
1 TL Zimt
30 g Erythrit
30 g Mandelmehl
20 g Haferflocken
20 g gemahlene Mandeln







So wird's gemacht:

1. Mandelmehl, Kokosmehl, Johannisbrotkernmehl, Erythrit und Flohsamenschalen gut vermischen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.

2. Hefe in eine kleine Schüssel bröckeln und 1 TL Zucker und 2 EL Milch dazu geben, etwa 15 Minuten stehen lassen bis die Hefe flüssig wird.

3. Milch und Eier miteinander verrühren und zu den trockenen Zutaten geben. Zuletzt die Hefe dazu geben und alles gründlich verkneten. Den Teig 15 Minuten ruhen lassen.

4. Springform einfetten und den Teig hinein geben. Mit den Händen gleichmäßig in der Form verteilen und andrücken. Wenn der Teig zu sehr klebt die Hände etwas anfeuchten.

5. Zwetschgen an einer Seite aufschneiden und den Kern entfernen. die Hälften nochmals mit dem Messer einschneiden, sodass sie vier Spitzen haben wenn ihr sie auf faltet. Reihum auf dem Teig verteilen bis der Boden ganz mit Zwetschgen bedeckt ist.

6. Für die Streusel alle Zutaten mit den Händen bröselig vermischen und über die Zwetschgen streuen. Eine Schiene unterhalb der Mitte für etwa 35 bis 40 Minuten backen.


Den Kuchen in der Form abkühlen lassen bis es mindestens handwarm ist und erst dann auf eine Tortenplatte heben.
Mit einer Glasbodenform oder einem schnittfesten Boden könnt ihr den Kuchen natürlich auch schon warm anschneiden und genießen. Ein Gedicht... 😋

Alles Liebe
Euer Steffen





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Samstag, 26. Mai 2018

Quark-Streuselkuchen

Hallo meine Lieben,

Wenns mal wieder ganz schnell gehen muss und ihr einen Kuchen für euren überraschenden Besuch braucht, dann ist mein Quark-Streuselkuchen genau das Richtige für euch! Ich habe die Zutaten fast immer zu Hause und kann daher ganz spontan loslegen, wenn sich kurzfristig Gäste ankündigen oder auch unangekündigt plötzlich vor der Tür stehen.
Ihr könnt das Rezept auch ganz prima und fast beliebig nach euren Wünschen verändern. Mehr oder weniger Käsefüllung? Kein Problem - einfach die Backzeit ein bisschen anpassen. Etwas Obst dazu? Na klar - einfach leckere Beeren oder was euch so schmeckt dazu geben. Wird ganz bestimmt lecker!

Für eine 26er Springform braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

Für Teig und Streusel:
300 g Mehl
130 g Zucker
2 EL Vanillezucker
200 g Butter

Für die Füllung:
500 g Quark
150 g Sahne
100 g Zucker
2 Eier
1 EL Vanillezucker
40 g Stärke
1 EL Zitronensaft
50 g zerlassene Butter


So wird's gemacht:

1. Aus Mehl, Zucker, Vanillezucker und Butter Streusel herstellen. Dazu einfach mit den Händen die Zutaten rasch verkneten und zu Krümeln reiben.

2. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und Springform einfetten. Etwa 2/3 der Streusel in die Form geben und als Boden gut andrücken.

3. Sahne gerade so steif schlagen, Sie soll nicht zu fest werden. Die übrigen Zutaten zu einer gleichmäßigen Masse verrühren. Anschließend die Sahne unterziehen. Die Masse auf den Streuselboden geben und glatt streichen.

4. Mit den übrigen Streuseln bestreuen und auf der mittleren Schiene für ungefähr 40 Minuten backen. Je nachdem wie euer Ofen backt und wie viel Käsemasse ihr tatsächlich verwendet kann die Backzeit variieren. Schaut einfach öfter mal in den Ofen. Wenn die Streusel schön golden werden ist der Kuchen fertig.


Jetzt noch kurz in der Form etwas abkühlen lassen, damit die Käsemasse anziehen kann und dann könnt ihr den Kuchen auch schon anschneiden und lauwarm genießen.

Alles Liebe
Euer Steffen

Sonntag, 15. November 2015

Kirsch-Bananen-Streuselkuchen

Hallo ihr Süßen,

heute war ich mal wieder in der Verlegenheit, schnell einen Kuchen für einen spontanen Besuch backen zu wollen, aber leider waren meine Vorräte ziemlich erschöpft, nicht einmal Eier waren im Haus. Zum Glück habe ich ein paar erprobte Notfallrezepte, die ich dann immer wieder abwandele und einfach dem anpasse, was gerade da ist.

Einige dieser Rezepte kann ich inzwischen auswendig, aber ich bin Lichtjahre davon entfernt ein solches Repertoire im Kopf zu haben, wie das bei meinen Omas der Fall war. Vielleicht kommt das noch mit der Zeit, aber ich glaube es wäre auch vermessen sich auf eine Stufe stellen zu wollen. Omas sind einfach die Besten und das bleiben sie auch - unangefochten. :-)

Heute hat es bei mir aber nicht für ein Rezept aus Omas Schatzkästchen gereicht sondern nur für einen einfachen Streuselkuchen. Der Name ist doppelt richtig, da der ganze Kuchen - also auch der Boden - nur aus Streuselmasse besteht. Dazwischen kommt dann eine leckere Füllung, je nachdem was ihr da habt.

Für eine 26cm Springform braucht ihr:

300 g Mehl
50 g gemahlene Mandeln
1/2 Päckchen Backpulver
1 EL Vanillezucker
110 g Zucker
1/2 TL Zimt
1/2 sehr reife Banane
150 g Butter
1 Glas Sauerkirschen
2 EL Stärke


So wird's gemacht:

1. Mehl, Mandeln, Backpulver, Vanillezucker, Zucker, Zimt und Butter in eine Rührschüssel geben. Die Banane mit einer Gabel zerdrücken und dazu geben.
Alles mit den Händen oder dem Flachrührer der Küchenmaschine zu einer bröseligen Masse vermischen. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.

2. Kirschen in ein Sieb geben und die Flüssigkeit auffangen. Den Einkochsud in einem kleinen Topf aufkochen. Stärke mit etwa 3 EL kaltem Wasser glatt rühren. Topf vom Hern nehmen und die Stärke einrühren. Nochmals etwa 1 Minute aufkochen lassen. Dann die Kirschen wieder zu dem Sud geben und vermischen.

3. Etwa 2/3 der Streuselmasse in die gefettete Springform geben, fest andrücken und einen kleinen Rand formen. Darauf die Kirschmasse gleichmäßig verteilen und die übrigen Streusel darüber streuen.

4. Auf der mittleren Schiene etwa 35 Minuten backen bis die Streusel goldbraun sind. In der Form auskühlen lassen und dann den Rand der Springform vorsichtig ablösen.


Ihr könnt den Kuchen noch mit etwas Puderzucker bestäuben, aber ich finde er schmeckt auch ohne extra Zucker richtig toll! Wenn ihr anstelle der Butter eine vegane Margarine nehmt ist das Rezept komplett vegan. Falls ihr keine Banane mögt könnt ihr statt dessen ein Ei nehmen. Dann ist es natürlich nicht mehr vegan, schmeckt aber auch nicht mehr nach Banane :-)

Probiert den Kuchen mal aus, es geht so schnell und einfach, dass ihr den wirklich immer machen könnt, wenn ihr mal schnell einen Kuchen braucht!

Alles Liebe
Euer Steffen


Dienstag, 5. Mai 2015

Rhabarberkuchen mit Streuseln und Marzipancreme

Hallo ihr Süßen,

als ich noch ein kleiner Junge war habe ich viel Zeit bei meinen Großeltern verbracht. Beide Omas hatten einen Garten und bauten selbst Obst und Gemüse an und in jedem Garten war mindestens ein Rhabarberstock. Die riesigen grünen Blätter haben mich immer begeistert und erinnern mich irgendwie an Elefantenohren. Aber ich habe öfters mal solch merkwürdige Assoziationen, also kein Grund zur Sorge ;-)

Manchmal hat mir meine Oma dann eine Stange Rhabarber und ein Schälchen Zucker in die Hand gedrückt. Ich kann mich nicht mehr richtig daran erinnern, ob mir das geschmeckt hat oder nicht. Was aber richtig toll war, war das Eis am Stiel aus Rhabarber. Sobald es fertig ist, werde ich euch das hier noch zeigen.

Was ich jedoch immer geliebt habe ist Rhabarberkuchen. Angeblich mögen den viele Kinder nicht, weil er zu sauer ist, aber das hat mir wohl nichts ausgemacht. Wichtig ist mir bei einem Rhabarberkuchen, dass man auch wirklich richtig was vom Rhabarber schmeckt und ordentlich viel davon in den Kuchen kommt.

Heute habe ich in meinem Kuchen neben Rhabarber noch Marzipan verwendet. Seine Süße kontrastiert die Säure sehr gut und zusammen wird das ein richtig harmonischer Geschmack. Das Marzipan als solches schmeckt nicht hervor und auch wer kein Marzipan mag, dürfte mit diesem Kuchen glücklich werden. Zur Not lasst es weg und gebt 1-2 EL Himbeersirup stattdessen dazu.

Ihr könnt anstelle des Hefeteigs auch einen Rührteigboden machen. Dazu nehmt einfach den Teig aus diesem Rezept.

Für einen Kuchen (26er Form) braucht ihr:

Für den Teig:
250 g Mehl
1/2 Würfel frische Hefe
125 ml Milch
40 g Zucker
40 g Butter
1 Prise Salz


Für die Streusel:
150 g Mehl
100 g Zucker
100 g Butter


Für den Belag:
700 g Rhabarber
2 EL Himbeersirup
100 g Marzipanrohmasse
1 Eigelb
2 TL Speisestärke
200 g Crème fraiche
(oder Saure Sahne)



Und so wird's gemacht:

1. Aus den Zutaten für den Teig einen Hefeteig machen. Dazu die Hefe in lauwarmer Milch auflösen und mit Mehl, Zucker und Salz vermengen. Zuletzt die Butter einarbeiten und zugedeckt mindestens 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.

2. Rhabarber putzen, in 1-2 cm große Stücke schneiden und mit dem Himbeersirup übergießen. Gut vermischen und 15 Minuten stehen lassen. Durch den Sirup wird Wasser aus dem Rhabarber gezogen. Den Sirup dann abgießen und beiseite Stellen. Ihr könnt ihr anstelle des Marzipans später zur Creme geben oder mit Mineralwasser verdünnt trinken.

3. Das Marzipan mit einer groben Reibe raspeln, das klappt besser, wenn das Marzipan gut gekühlt oder sogar leicht angefroren ist. Dann die Saure Sahne oder Crème fraiche dazu geben und gründlich miteinander verquirlen. Das Eigelb und die Stärke unterrühren.

4. Den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals kurz durchkneten, zu einer Kugel formen und ausrollen. Die Teigscheibe sollte etwas größer als die Kuchenform sein. Den Teig dann in die gefettete Springform legen und mit den Händen andrücke, dabei einen kleinen Rand von etwa 1 cm Höhe formen.

5. Nun die Marzipancreme auf gleichmäßig auf dem Teig verteilen und mit dem Rhabarber belegen.

6. Für die Streusel Mehl, Zucker und Butter mit kalten Händen krümelig reiben und über den Rhabarber streuen.

7. Auf der mittleren Schiene ca. 45 Minuten backen bis die Streusel goldbraun werden.


Der Kuchen wird durch die Creme und die reichliche Portion Rhabarber sehr saftig und fruchtig. Der Hefeteig nimmt die Feuchtigkeit gut auf, sodass ihr keine Angst haben müsst, dass der Kuchen matschig wird. Etwas feuchter wird das Ganze mit einem Boden aus Rührteig. In diesem Fall würde ich nur 400 g Rhabarber verwenden.

Ich wünsche euch mit diesem und all meinen anderen Rezepten viel Freude und Genuss und freue mich auch immer über eure Kommentare und Vorschläge!

Alles Liebe
Euer Steffen



Samstag, 25. April 2015

Streuselkuchen mit Apfelmus (auch vegan möglich)

Hallo meine Lieben,

die letzten Tage war es ziemlich ruhig um mich. Ich hoffe, ihr hatte eine schöne Zeit und konntet das herrliche Frühlingswetter genießen. Meine Woche war unglaublich ereignisreich und spannend und auch in der nächsten Zeit kommt viel Neues und Aufregendes auf mich zu. Umso wichtiger ist mir aber, mir auch immer wieder zwischendurch Zeit zu nehmen, um hier zu schreiben und um in meiner Küche zu werkeln.

Wenn es mal richtig schnell gehen muss, ist das heutige Rezept ein echter Knüller. Ein Apfelkuchen, der inklusive Backzeit in ca. 45 Minuten fertig ist.
Ihr braucht dafür keine Küchenmaschine, kein Werkzeug, keine Äpfel. Was? Keine Äpfel im Apfelkuchen? Na irgendwie schon, aber weil es hier so schnell gehen soll, nehmt einfach Apfelmus.





Für einen Kuchen braucht ihr:

300 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
110 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 TL Zimt
1 Ei (für Veganer einfach weglassen)
150 g Butter oder vegane Margarine
1 Glas Apfelmus (ca. 400 g)






Und so wird's gemacht:

1. Mehl mit Backpulver mischen, Zucker, Vanillezucker, Zimt, Butter und Ei dazu geben und mit den Händen zu Streuseln reiben. Ihr könnt auch das Handrührgerät oder die Küchenmaschine benutzen, aber es ist so viel einfacher und schneller (und weniger abzuspülen) wenn ihr die Hände nehmt.

2. Eine Springform mit 24 cm Durchmesser einfetten. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.

3. Die Hälfte der Streusel in die Form geben und mit den Händen fest andrücken.

4. Das Apfelmus (ich nehme am liebsten selbst gekochtes, das mache ich nicht so süß) auf den fest gedrückten Streuseln gleichmäßig verteilen.

5. Die übrigen Streusel locker darüber streuen und auf der mittleren Schiene ca. 35 - 40 Minuten backen.


Den ertigen Kuchen solltet ihr in der FOrm abkühlen lassen, dann lässt er sich später besser schneiden. Ich habe beim letzten Backversuch das Ei einfach vergessen und fetgestellt, dass der Kuchen dann zwar etwas fester wird, aber trotzdem super schmeckt und auch nicht bröselig wird. Daher die Idee, das ganze mit veganer Margarine auch komplett ohne tierische Produkte zu backen. Probiert es doch mal aus, in welcher Variante ihr mögt, und schreibt mir.

Alles Liebe
Euer Steffen