Hallo meine Lieben,
vor ein paar Wochen habe ich euch auf facebook schon ganz begeistert von den frischen Feigen erzählt, die ich von einer lieben Kollegin bekommen habe. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken!
Meist kennt man Feigen hierzulande leider immer noch nur getrocknet und verwendet sie in dieser Form auch überwiegend in der kalten Jahreszeit. Dabei sind frische Feigen unglaublich süß und saftig und so vielfältig verwendbar.
Ich habe gleich drei Rezepte ausprobiert und eines davon ist eine Feigenmarmelade mit Rotwein. Bereits im letzten Jahr habe ich eine Feigenmarmelade gekocht und euch hier vorgestellt. Das Rezept kam damals von Sally (Sallys Tortenwelt) und heute habe ich eine eigene Variante davon für euch.
Für 6-8 kleine Gläschen braucht ihr:
800 g frische Feigen
200 ml trockenen Rotwein
500 g Gelierzucker (2:1)
Und so wird's gemacht:
1. Feigen vorsichtig waschen, trocknen, den Stielansatz entfernen und in kleine Stücke schneiden. In die Marmelade kommen die Früchte mit allen Bestandteilen hinein.
2. Feigenstückchen mit 100 ml Rotwein aufkochen und einige Minuten kochen lassen bis die Stückchen richtig weich sind.
3. Den restlichen Rotwein und den Gelierzucker dazu geben und nach Packungsanleitung kochen. Bei mir waren das vier Minuten in denen die Marmelade sprudelnd kochen soll. Das spritzt leider sehr und tut ein bisschen weh, da man immer rühren muss um nichts anbrennen zu lassen :-) Aber das Ergebnis ist es wert.
4. Die Marmelade kann jetzt mit Stückchen abgefüllt werden, ihr könnt aber auch mit einem Pürierstab noch die Marmelade durchmixen und ihr eine gleichmäßigere Konsistenz verleihen. Die kleinen Kernchen der Feigen bleiben erhalten und geben der Marmelade das gewisse Etwas. Vor dem Abfüllen solltet ihr eine Gelierprobe machen. Dazu einfach einen Löffel Marmelade auf einen kühlen Teller geben und kurz warten. Wird die Masse fest ist alles in Ordnung. Will die Marmelade nicht gelieren könnt ihr etwas Zitronensäure zugeben oder noch etwas mehr Gelierzucker oder z.B. Apfelpektin verwenden.
5. Mit kochendem Wasser ausgespülte Gläser füllen, zuschrauben und auf den Kopf stellen. Ich lasse die Gläser umgedreht stehen bis sie abgekühlt sind. Das Umdrehen ist wichtig, damit durch die Hitze der Marmelade auch eventuelle Keime am Deckel abgetötet werden und die Marmelade so länger hält.
Die Feigenmarmelade schmeckt hervorragend zu Ziegenfrischkäse. Probiert das mal aus und gebt vielleicht sogar eine kleine Prise frisch gemahlenen Pfeffer darüber.
Ich weiß, dass ich hier streng genommen keine Marmelade gekocht habe, ob es eine Konfitüre oder ein Fruchtaufstrich ist weiß ich nicht genau. Das ist mir aber auch egal. Bei uns heißen süße Brotaufstriche aus Früchten schon immer Marmelade und das bleibt auch so. ;-)
Alles Liebe
Euer Steffen
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Sonntag, 25. Oktober 2015
Samstag, 14. März 2015
Rotwein-Creme-Cupcakes
Hallo ihr Süßen,
heute gibt’s eine kleine schokoladige und nicht jugendfreie sündige Versuchung…. Heieiei, da werde ich beim Lesen ja selbst fast schon so rot wie der gute Rotwein, den ich gleich für mein Rezept brauche. ;)
Ich habe heute für euch süße Schoko-Rotwein-Cupcakes. Dieses Rezept ist unheimlich gut geeignet um Schokoladenreste jeglicher Art verschwinden zu lassen. Einige werden sich jetzt fragen: „Was genau sind eigentlich Schokoladenreste?“
Eine gute und berechtigte Frage, deren Beantwortung mir nicht ganz so flugs von der Hand gehen will. Grundsätzlich ist es mit Schokolade ja so, dass sie häufig saisonal gekauft und verschenkt wird und dann eben gehäuft anfällt. Das bevorstehende Osterfest zum Beispiel bringt sicherlich wieder Osterhasen und –eier in unzähligen schokoladigen Ausführungen. Zartbitter, Vollmilch, Nuss, weiß, mit und ohne Füllung, mit Glöckchen oder in lila Folie, …
Bei all der Pracht und Dankbarkeit für die Zuwendungen bin ich doch meist nach dem ersten Osterhasen soweit gesättigt, dass die Lust auf die nächste Portion Schokolade durchaus mal bis Pfingsten auf sich warten lässt.
Die übrig gebliebenen Hasen, Eier, Weihnachtsmänner und Kugeln nennt man dann „Reste“. Sollte so etwas bei euch noch nie vorgekommen sein, könnt ihr auf handelsübliche Tafelschokolade, Kuvertüre oder Schokoladenstreusel zurück greifen J
Nun zum Rotwein - ohne den funktionieren Rotwein-Cupcakes nicht. Jeder Ersatz durch Traubensaft oder ähnliches schmeckt mir einfach nicht so richtig. Beim Backen sollte sich der Alkohol allerdings verabschieden. Wenn ihr also auch Kinder mitessen lasst, nehmt für die einfach einen Cupcake ohne Creme. Ihr könnt sie ja einfach mit etwas Schokoglasur bestreichen und bunt dekorieren. Für die Erwachsenen bleibt dann mehr Creme übrig.
Für 12 Cupcakes braucht ihr:
250 g weiche Butter
200 g Zucker
4 Eier
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
125 ml Rotwein (trocken)
100 g geraspelte Schokolade
Für die Rotweincreme braucht ihr:
200 ml Rotwein (trocken)
125 ml Milch
2 EL Zucker
40 g Speisestärke
35 g Puderzucker
180 g weiche Butter
Und so wird’s gemacht:
1. Backofen auf 180 °C bei Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Muffinbackblech mit Papierförmchen bestücken.
2. Butter mit Zucker schaumig schlagen. Eier trennen und die Eigelbe dazu geben.
3. Mehl mit Backpulver mischen und abwechselnd mit dem Rotwein unterrühren.
4. Zuletzt die Schokoladenraspel dazu geben. Ihr könnt auch grob gehackte Schokoladenstückchen dazu geben und so alle eure Reste im Teig unterbringen. Wenn das mehr als 100 g werden ist es kein Drama.
5. Eiweiß zu Schnee schlagen und vorsichtig unterheben.
6. Die Masse in die Förmchen geben und auf der mittleren Schiene ca. 35 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
7. Für die Creme brauchen wir einen Pudding. Diesen kocht ihr aus dem Rotwein, der Milch, dem Zucker und der Stärke unter ständigem Rühren bis die Masse eindickt und den trüben Schleier verliert.
8. Füllt den Pudding in eine Schüssel um und deckt ihn mit einer Frischhaltefolie ab, die ihr direkt darauf legt. So bildet sich keine Haut.
9. Wenn der Pudding abgekühlt ist solltet ihr ihn durch ein Sieb streichen um alle Klümpchen zu entfernen.
10. Die weiche Butter mit dem Puderzucker sehr cremig schlagen und löffelweise den Rotweinpudding dazu geben. Wer mag kann die Creme jetzt noch mit Lebensmittelfarbe einfärben.
11. Rotweincreme in einen Spritzbeutel füllen und die Cupcakes nach Belieben verzieren.
Ich finde es sehr schön, wenn diese Cupcakes aus dem Papier gelöst werden und einmal quer durchgeschnitten und mit Creme gefüllt werden. So werden es richtige kleine Cremetörtchen. Ihr könnt in die Füllung auch noch ein paar Kirschen oder Himbeeren geben, die passen prima dazu.
Ich wünsche euch allen viel Freude beim Backen und Ausprobieren.
Alles Liebe
Euer Steffen
heute gibt’s eine kleine schokoladige und nicht jugendfreie sündige Versuchung…. Heieiei, da werde ich beim Lesen ja selbst fast schon so rot wie der gute Rotwein, den ich gleich für mein Rezept brauche. ;)
Ich habe heute für euch süße Schoko-Rotwein-Cupcakes. Dieses Rezept ist unheimlich gut geeignet um Schokoladenreste jeglicher Art verschwinden zu lassen. Einige werden sich jetzt fragen: „Was genau sind eigentlich Schokoladenreste?“
Eine gute und berechtigte Frage, deren Beantwortung mir nicht ganz so flugs von der Hand gehen will. Grundsätzlich ist es mit Schokolade ja so, dass sie häufig saisonal gekauft und verschenkt wird und dann eben gehäuft anfällt. Das bevorstehende Osterfest zum Beispiel bringt sicherlich wieder Osterhasen und –eier in unzähligen schokoladigen Ausführungen. Zartbitter, Vollmilch, Nuss, weiß, mit und ohne Füllung, mit Glöckchen oder in lila Folie, …
Bei all der Pracht und Dankbarkeit für die Zuwendungen bin ich doch meist nach dem ersten Osterhasen soweit gesättigt, dass die Lust auf die nächste Portion Schokolade durchaus mal bis Pfingsten auf sich warten lässt.
Die übrig gebliebenen Hasen, Eier, Weihnachtsmänner und Kugeln nennt man dann „Reste“. Sollte so etwas bei euch noch nie vorgekommen sein, könnt ihr auf handelsübliche Tafelschokolade, Kuvertüre oder Schokoladenstreusel zurück greifen J
Nun zum Rotwein - ohne den funktionieren Rotwein-Cupcakes nicht. Jeder Ersatz durch Traubensaft oder ähnliches schmeckt mir einfach nicht so richtig. Beim Backen sollte sich der Alkohol allerdings verabschieden. Wenn ihr also auch Kinder mitessen lasst, nehmt für die einfach einen Cupcake ohne Creme. Ihr könnt sie ja einfach mit etwas Schokoglasur bestreichen und bunt dekorieren. Für die Erwachsenen bleibt dann mehr Creme übrig.
Für 12 Cupcakes braucht ihr:
250 g weiche Butter
200 g Zucker
4 Eier
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
125 ml Rotwein (trocken)
100 g geraspelte Schokolade
Für die Rotweincreme braucht ihr:
200 ml Rotwein (trocken)
125 ml Milch
2 EL Zucker
40 g Speisestärke
35 g Puderzucker
180 g weiche Butter
Und so wird’s gemacht:
1. Backofen auf 180 °C bei Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Muffinbackblech mit Papierförmchen bestücken.
2. Butter mit Zucker schaumig schlagen. Eier trennen und die Eigelbe dazu geben.
3. Mehl mit Backpulver mischen und abwechselnd mit dem Rotwein unterrühren.
4. Zuletzt die Schokoladenraspel dazu geben. Ihr könnt auch grob gehackte Schokoladenstückchen dazu geben und so alle eure Reste im Teig unterbringen. Wenn das mehr als 100 g werden ist es kein Drama.
5. Eiweiß zu Schnee schlagen und vorsichtig unterheben.
6. Die Masse in die Förmchen geben und auf der mittleren Schiene ca. 35 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
7. Für die Creme brauchen wir einen Pudding. Diesen kocht ihr aus dem Rotwein, der Milch, dem Zucker und der Stärke unter ständigem Rühren bis die Masse eindickt und den trüben Schleier verliert.
8. Füllt den Pudding in eine Schüssel um und deckt ihn mit einer Frischhaltefolie ab, die ihr direkt darauf legt. So bildet sich keine Haut.
9. Wenn der Pudding abgekühlt ist solltet ihr ihn durch ein Sieb streichen um alle Klümpchen zu entfernen.
10. Die weiche Butter mit dem Puderzucker sehr cremig schlagen und löffelweise den Rotweinpudding dazu geben. Wer mag kann die Creme jetzt noch mit Lebensmittelfarbe einfärben.
11. Rotweincreme in einen Spritzbeutel füllen und die Cupcakes nach Belieben verzieren.
Ich finde es sehr schön, wenn diese Cupcakes aus dem Papier gelöst werden und einmal quer durchgeschnitten und mit Creme gefüllt werden. So werden es richtige kleine Cremetörtchen. Ihr könnt in die Füllung auch noch ein paar Kirschen oder Himbeeren geben, die passen prima dazu.
Ich wünsche euch allen viel Freude beim Backen und Ausprobieren.
Alles Liebe
Euer Steffen
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