Hallo meine Lieben,
kürzlich habe ich etwas entdeckt, was ich ausnahmslos verrückt und zudem total überflüssig finde. Es gibt doch tatsächlich Backformen für halbe Kuchen. Ja sogar für Kuchenviertel. Also wirklich ein Viertel von einem Kreis.
Habt ihr sowas schon einmal gesehen? Mir ist schleierhaft warum man so etwas erfinden musste. Ein Kuchen sieht doch rund immer aus wie er aussehen soll und nicht wie "angeschnitten". Wenn euch also ein normaler Kuchen zu viel ist, dann nehmt doch einfach eine kleine runde Backform und - ZACK - Kuchen wie er sein soll! :-)
Ich habe heute einen kleinen Ricotta-Blaubeer-Kuchen für euch, der in einer 20cm Form gebacken ist. Mit der Umrechnungstabelle von Sallys Blog könnt ihr die Menge der Zutaten ganz einfach auf jede andere Formgröße umrechnen.
Für eine 20cm Form braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
Für den Teig:
100 g Mehl
30 g Zucker
1 Prise Salz
1 Eigelb
40 g kalte Butter
evtl. 2-3 TL Milch
Für die Füllung:
300 g Ricotta
150 g Joghurt (z.B. Heidelbeere, oder auch Natur)
60 g Butter
2 Eier
50 g Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Puddingpulver Vanille
100 g Blaubeeren
1 Prise Salz
1 TL abgeriebene Zitronenschale
So wird's gemacht:
1. Aus Mehl, 30 g Zucker, 1 Salz, Eigelb und Butter einen Mürbeteig herstellen. Nach Bedarf etwas Milch dazu geben. In Folie eingewickelt 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Für die Füllung die Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Ricotta und Joghurt vermischen. Eier trennen und das Eiweiß zu Schnee schlagen. Eigelb, Zucker, Butter, Zitronenabrieb und Puddingpulver glatt rühren und dann den Eischnee vorsichtig unterziehen. Ich habe Heidelbeerjoghurt genommen, weil ich noch mehr Beerengeschmack im Kuchen haben wollte. Das hat auch geklappt, aber durch das Eigelb und die Farbe des Joghurts war der Kuchen dann insgesamt nicht mehr sooo hübsch. Wenn ihr mehr Wert auf die Optik legt nehmt besser Naturjoghurt :-)
3. Den Mürbeteig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen oder gleich in die Form drücken. Ich habe so einen kleinen Teigroller, mit dem ganz prima in der Backform klappt. Einen etwa 3 cm hohen Rand formen.
4. Die Ricottamasse in die Form gießen und glatt streichen. Zuletzt die Blaubeeren darauf verteilen. Auf der mittleren Schiene ungefähr 50 Minuten backen bis die Ricottamasse schön fest wird und der Rand ganz leicht Farbe bekommt.
In der Form abkühlen lassen und erst dann den Ring lösen.
Ihr könnt die Blaubeeren natürlich auch unter die Masse mischen oder einfach noch mehr Beeren nehmen und sowohl in die Creme als auch oben drauf geben. Der Kuchen ist richtig luftig und fruchtig und schmeckt an heißen Tagen gekühlt besonders gut!
Alles Liebe
Euer Steffen
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Samstag, 28. April 2018
Samstag, 24. Juni 2017
Rhabarberkuchen mit Vanillecreme vom Blech
Hallo ihr Süßen,
es ist doch immer wieder erstaunlich. Rezepte, die sich augenscheinlich gleichen ergeben doch ganz unterschiedliche Kuchen. Ich habe lange überlegt, ob ich euch dieses Rezept vorstelle, da ich ja schon einen Rhabarberkuchen mit Pudding und Streuseln auf meine Blog habe. Aber auch wenn beide Rezepte recht ähnlich sind finde ich die Ergebnisse doch so verschieden, dass ich euch beide Rezepte zeigen möchte.
Mit diesem Rhabarberkuchen holt ihr euch den Frühling auf die Kaffeetafel - für die ganze Familie!
Die frische Vanillecreme und die knusprigen Streusel umrahmen den fruchtig-säuerlichen Rhabarber perfekt und ergeben zusammen eine herrliche Komposition.
Für ein Backblech braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
Für den Boden:400 g Mehl
250 g Zucker
1/2 TL Vanillepulver
oder 2 TL Vanilleextrakt
1 TL Backpulver
250 g Butter
4 große Eier
1 Prise Salz
50 ml Milch
Für die Creme:1,25 kg Rhabarber
80 g Zucker
2 Päckchen Vanillepudding-Pulver
1 Liter Milch
250 g Quark
1/2 TL Vanillepulver
Für die Streusel:50 g gemahlene Mandeln
150 g Mehl
100 g Butter
70 g brauner Zucker
So wird's gemacht:
1. Vanillepudding nach Packungsanleitung kochen und in den noch warmen Pudding den Quark und die Vanille einrühren. Ein Stück Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen und beiseite stellen.
2. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech und einen rechteckigen Backrahmen einfetten.
3. Butter schaumig rühren und Zucker, Salz und Vanille dazu geben. Eier nacheinander unterrühren und die Milch dazu geben.
4. Mehl und Backpulver mischen, löffelweise unterrühren. Wenn der Teig glatt gerührt ist gleichmäßig auf dem Backblech im Rahmen verteilen.
5. Rhabarber putzen und in etwa 2-3 cm große Stücke schneiden. Jetzt die Vanillecreme auf dem Teig Glattstreichen und die Rhabarberstücke darauf verteilen.
6. Die Zutaten für die Streusel mit den Händen vermengen und über den Rhabarber bröseln. Auf der mittleren Schiene für etwa 40 Minuten backen.
Ihr könnt natürlich auch ohne Backrahmen arbeiten, dann solltet ihr aber ein tiefes Blech nehmen, damit euch die schöne Vanillecreme nicht davon läuft. Diesen Kuchen könnt ihr übrigens im Sommer auch ganz prima mit Johannisbeeren oder anderen säuerlichen Früchten anstelle des Rhabarbers backen.
Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
es ist doch immer wieder erstaunlich. Rezepte, die sich augenscheinlich gleichen ergeben doch ganz unterschiedliche Kuchen. Ich habe lange überlegt, ob ich euch dieses Rezept vorstelle, da ich ja schon einen Rhabarberkuchen mit Pudding und Streuseln auf meine Blog habe. Aber auch wenn beide Rezepte recht ähnlich sind finde ich die Ergebnisse doch so verschieden, dass ich euch beide Rezepte zeigen möchte.
Mit diesem Rhabarberkuchen holt ihr euch den Frühling auf die Kaffeetafel - für die ganze Familie!
Die frische Vanillecreme und die knusprigen Streusel umrahmen den fruchtig-säuerlichen Rhabarber perfekt und ergeben zusammen eine herrliche Komposition.
Für ein Backblech braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
Für den Boden:400 g Mehl
250 g Zucker
1/2 TL Vanillepulver
oder 2 TL Vanilleextrakt
1 TL Backpulver
250 g Butter
4 große Eier
1 Prise Salz
50 ml Milch
Für die Creme:1,25 kg Rhabarber
80 g Zucker
2 Päckchen Vanillepudding-Pulver
1 Liter Milch
250 g Quark
1/2 TL Vanillepulver
Für die Streusel:50 g gemahlene Mandeln
150 g Mehl
100 g Butter
70 g brauner Zucker
So wird's gemacht:
1. Vanillepudding nach Packungsanleitung kochen und in den noch warmen Pudding den Quark und die Vanille einrühren. Ein Stück Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen und beiseite stellen.
2. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech und einen rechteckigen Backrahmen einfetten.
3. Butter schaumig rühren und Zucker, Salz und Vanille dazu geben. Eier nacheinander unterrühren und die Milch dazu geben.
4. Mehl und Backpulver mischen, löffelweise unterrühren. Wenn der Teig glatt gerührt ist gleichmäßig auf dem Backblech im Rahmen verteilen.
5. Rhabarber putzen und in etwa 2-3 cm große Stücke schneiden. Jetzt die Vanillecreme auf dem Teig Glattstreichen und die Rhabarberstücke darauf verteilen.
6. Die Zutaten für die Streusel mit den Händen vermengen und über den Rhabarber bröseln. Auf der mittleren Schiene für etwa 40 Minuten backen.
Ihr könnt natürlich auch ohne Backrahmen arbeiten, dann solltet ihr aber ein tiefes Blech nehmen, damit euch die schöne Vanillecreme nicht davon läuft. Diesen Kuchen könnt ihr übrigens im Sommer auch ganz prima mit Johannisbeeren oder anderen säuerlichen Früchten anstelle des Rhabarbers backen.
Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
Mittwoch, 12. April 2017
Rhabarber-Tarte mit Marzipan
Hallo meine Lieben,
endlich ist er da, der Frühling. Draußen ist alles in herrlich hellem Grün gesprenkelt, Hyazinthen, Tulpen und Narzissen blühen um die Wette. Frühling erfreut bei mir aber nicht nur Augen und Seele. Ganz besonders freue ich mich auf die vielen guten Sachen, die es jetzt endlich wieder ganz Frosch zu kaufen und zu ernten gibt. Dazu gehört natürlich Rhabarber.
Zwar habe ich mit meinem Rhabarberkuchen mit Baiser bereits mein absolutes Lieblingsrezept gefunden - an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an die liebe Monika aus Bamberg - aber ich probiere einfach zu gern Neues aus um immer nur dasselbe zu backen. Deswegen habe ich mir heute ein Rezept ausgedacht für eine Rhabarber-Tarte mit Marzipan. Ganz leicht nachzumachen und ein echter Genuss!
Für eine Tarteform mit 26 cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
150 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
1 TL Backpulver
160 g Zucker
2 Eier
125 g Butter
1 kg Rhabarber
350 ml Kirschsaft
2 Päckchen Puddingpulver Vanille
(oder 70 g Stärke und 2 TL Vanilleextrakt)
200 g Marzipanrohmasse
evtl. 2 EL Semmelbrösel
So wird's gemacht:
1. Aus Mandeln, Mehl, Backpulver, 70 g Zucker, 1 Ei und Butter einen Mürbeteig herstellen und in Folie eingepackt 30 Minuten kühlen. Backofen auf 200°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Tarteform einfetten und mit Mehl ausstreuen.
2. Rhabarber putzen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Die dicken Stängel habe ich längs nochmal halbiert, damit die Stücke möglichst alle gleich groß werden. Etwa 5 EL Kirschsaft wegnehmen und damit das Puddingpulver anrühren.
3. Den Rhabarber zusammen mit dem übrigen Kirschsaft und 70 g Zucker in einen Topf geben und mit geschlossenem Deckel ca. 2 bis 3 Minuten köcheln lassen. Danach vom Herd nehmen, das angerührte Puddingpulver zügig unterrühren und nochmals eine Minute aufkochen lassen. Dann beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.
4. Marzipanmasse grob reiben und zusammen mit 1 Ei und den übrigen 20 g Zucker mit dem Schneebesen der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät glatt rühren. Die Marzipanmasse in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen.
5. Den Mürbeteig auf etwa 30 cm Durchmesser ausrollen - am besten auf Backpapier oder eine Folie - und dann die eingefettete Tarteform damit auslegen. Wenn ihr Teig übrig habt könnt ihr eine dünne Rolle formen und damit den Rand noch etwas erhöhen, je nachdem wie hoch eure Form ist. Meine hat nur etwa 2 cm Rand, daher konnte ich die Erhöhung gut gebrauchen um das ganze Rhabarberkompott auch in die Form zu bekommen.
6. Jetzt könnte ihr den Boden noch mit Semmelbröseln ausstreuen, die nehmen dann etwas Flüssigkeit aus dem Kompott auf. Rhabarbermasse dazu geben und gleichmäßig verteilen.
7. Nun wird die Tarte noch verziert. Dazu mit der Marzipanmasse Rauten aufspritzen. Zieht dazu zunächst parallele Linien im Abstand von 3-4 cm und dreht dann die Tarte um etwa 45 Grad und spritzt wieder parallele Linien im gleichen Abstand. So entsteht ganz einfach ein dekoratives Muster.
8. im Unteren Drittel etwa 20 bis 25 Minuten backen. Schaut bitte nach etwa 15 Minuten mal nach der Tarte. Je nach Ofen kann es sein, dass euer Marzipangitter schneller dunkel wird. Dann setzt die Tarte eine Stufe tiefer, reduziert die Temperatur oder deckt die Tarte mit einem Stück Alufolie ab.
Ich bin gespannt wie euch das Rezept gefällt. Schreibt mir doch eine Nachricht oder einen Kommentar. Ich freu mich drauf!
Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
endlich ist er da, der Frühling. Draußen ist alles in herrlich hellem Grün gesprenkelt, Hyazinthen, Tulpen und Narzissen blühen um die Wette. Frühling erfreut bei mir aber nicht nur Augen und Seele. Ganz besonders freue ich mich auf die vielen guten Sachen, die es jetzt endlich wieder ganz Frosch zu kaufen und zu ernten gibt. Dazu gehört natürlich Rhabarber.
Zwar habe ich mit meinem Rhabarberkuchen mit Baiser bereits mein absolutes Lieblingsrezept gefunden - an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an die liebe Monika aus Bamberg - aber ich probiere einfach zu gern Neues aus um immer nur dasselbe zu backen. Deswegen habe ich mir heute ein Rezept ausgedacht für eine Rhabarber-Tarte mit Marzipan. Ganz leicht nachzumachen und ein echter Genuss!
Für eine Tarteform mit 26 cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
150 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
1 TL Backpulver
160 g Zucker
2 Eier
125 g Butter
1 kg Rhabarber
350 ml Kirschsaft
2 Päckchen Puddingpulver Vanille
(oder 70 g Stärke und 2 TL Vanilleextrakt)
200 g Marzipanrohmasse
evtl. 2 EL Semmelbrösel
So wird's gemacht:
1. Aus Mandeln, Mehl, Backpulver, 70 g Zucker, 1 Ei und Butter einen Mürbeteig herstellen und in Folie eingepackt 30 Minuten kühlen. Backofen auf 200°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Tarteform einfetten und mit Mehl ausstreuen.
2. Rhabarber putzen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Die dicken Stängel habe ich längs nochmal halbiert, damit die Stücke möglichst alle gleich groß werden. Etwa 5 EL Kirschsaft wegnehmen und damit das Puddingpulver anrühren.
3. Den Rhabarber zusammen mit dem übrigen Kirschsaft und 70 g Zucker in einen Topf geben und mit geschlossenem Deckel ca. 2 bis 3 Minuten köcheln lassen. Danach vom Herd nehmen, das angerührte Puddingpulver zügig unterrühren und nochmals eine Minute aufkochen lassen. Dann beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.
4. Marzipanmasse grob reiben und zusammen mit 1 Ei und den übrigen 20 g Zucker mit dem Schneebesen der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät glatt rühren. Die Marzipanmasse in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen.
5. Den Mürbeteig auf etwa 30 cm Durchmesser ausrollen - am besten auf Backpapier oder eine Folie - und dann die eingefettete Tarteform damit auslegen. Wenn ihr Teig übrig habt könnt ihr eine dünne Rolle formen und damit den Rand noch etwas erhöhen, je nachdem wie hoch eure Form ist. Meine hat nur etwa 2 cm Rand, daher konnte ich die Erhöhung gut gebrauchen um das ganze Rhabarberkompott auch in die Form zu bekommen.
6. Jetzt könnte ihr den Boden noch mit Semmelbröseln ausstreuen, die nehmen dann etwas Flüssigkeit aus dem Kompott auf. Rhabarbermasse dazu geben und gleichmäßig verteilen.
7. Nun wird die Tarte noch verziert. Dazu mit der Marzipanmasse Rauten aufspritzen. Zieht dazu zunächst parallele Linien im Abstand von 3-4 cm und dreht dann die Tarte um etwa 45 Grad und spritzt wieder parallele Linien im gleichen Abstand. So entsteht ganz einfach ein dekoratives Muster.
8. im Unteren Drittel etwa 20 bis 25 Minuten backen. Schaut bitte nach etwa 15 Minuten mal nach der Tarte. Je nach Ofen kann es sein, dass euer Marzipangitter schneller dunkel wird. Dann setzt die Tarte eine Stufe tiefer, reduziert die Temperatur oder deckt die Tarte mit einem Stück Alufolie ab.
Ich bin gespannt wie euch das Rezept gefällt. Schreibt mir doch eine Nachricht oder einen Kommentar. Ich freu mich drauf!
Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 26. März 2016
Bunte Osterlämmer - Cupcake Schafe
Hallo meine Lieben,
die gebackenen Osterlämmchen kenne ich schon seit ich denken kann und ich liebe sie sehr. Am besten einfach mit Puderzucker in ein weißes "Wollkleid" gesteckt und möglichst frisch aufgetischt. Einfach himmlisch!
Allerdings finde ich meine Lämmchenform nicht. Ehrlich gesagt bin ich nicht einmal sicher ob ich eine habe, oder ob ich immer Mamas Formen benutzt habe.
Zum Glück ist mir rechtzeitig eingefallen, dass ich schon einmal süße, bunte, gebackene Schäfchen gesehen habe, also gibt es dieses Jahr zu Ostern eben bunte Cupcake Lämmchen. Sind auch unglaublich lecker, leicht nachzumachen und ein toller Farbklecks auf jeder Kaffeetafel. Nicht nur zu Ostern.
Die Lämmchen müssen natürlich nicht bunt werden, denn die "Wolle" gibt es auch in weiß - mir gefallen sie aber gerade weil sie so schön pastellfarben daher kommen.
Die Lämmchen sind zwar nicht schwierig zu machen, aber die verschiedenen Schritte brauchen Zeit und ihr müsst auch einiges an Wartezeit einplanen. Ich habe z.B. die Köpfe schon einen Tag vorher gemacht und auch den Pudding könnt ihr gut vorbereiten und dann erst am Backtag die Creme anrühren.
Für 12 Cupcake Schafe braucht ihr:
275 g Mehl3 TL Backpulver
2 Eier
140 g Zucker
1 Prise Salz
2 EL Vanillezucker
125 g weiche Butter
220 ml Buttermilch
Papierförmchen
Außerdem:
100g Marzipanrohmasse
2-3 EL Puderzucker
1 Tüte Haribo Chamallows
100 g Butter
250 ml Milch
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
40 g Zucker
weiße Sanspareilles (kleine Zuckerperlen)
Lebensmittelfarben
Lebensmittelfarbstift (schwarz)
Zahnstocher
So wirds gemacht:
1. Mehl und Backpulver mit einem Schneebesen gut vermischen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Muffinblech mit Papierförmchen bestücken.
2. Eier in der Küchenmaschine oder mit den Quirlen eures Handrührgeräts schaumig schlagen. Zucker, Salz und Vanillezucker dazu geben und die Masse cremig aufschlagen. Nach und nach Butter dazu geben, zum Schluss die Buttermilch.
3. Zuletzt die Mehlmischung mit einem Rührlöffel vorsichtig einrühren bis ein geschmeidiger Teig entsteht. In die Förmchen füllen und auf der mittleren Schiene ca. 20-25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Die kleinen Küchlein müssen auf Raumtemperatur abkühlen bevor ihr sie dekorieren könnt.
4. Für die Creme müsst ihr einen Pudding kochen. Dazu 200 ml Milch in einem kleinen Topf aufkochen. Die restlichen 50 ml Milch mit dem Puddingpulver und Zucker glatt rühren und in die kochende Milch geben. Kurz aufkochen lassen und dann in eine flache Schüssel umfüllen. Wenn ihr eine Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legt bildet sich keine Haut. Den Pudding ebenfalls auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
5. In der Zwischenzeit könnt ihr euch der Fleißaufgabe bei diesem Projekt widmen: Die Chamallows (Mini-Marshmallows) müssen nach Farben sortiert werden. Das ist ein bißchen wir bei Aschenputtel, nur ohne Tauben :-)
6. Während der Pudding abkühlt (oder schon vorher) könnt ihr aus dem Marzipan die Köpfe für die Lämmchen formen. Dazu verknetet ihr die Rohmasse erst mit dem Puderzucker und teilt die Masse dann in 12 gleich große Stücke, von jedem der Stücke nehmt ihr dann noch zwei kleine Kugeln mit ca. 5 mm Durchmesser weg, das werden die Ohren. Den Rest formt ihr erst zu einer Kugel und rollt dann eine Seite etwas dünner. Für die Ohren rollt ihr die kleinen Stücken lang und drückt sie flach. Dann an der schmalen Seite des "Kopfteils" andrücken. Die Augen könnt ihr entweder aus weißen Zuckerperlen machen, auf die ihr mit dem schwarzen Lebensmittelstift Pupillen malt, oder ihr nehmt dafür eingefärbtes Marzipan und drückt dort hinein eine der ganz kleinen weißen Zuckerperlen. Mit einem Zahnstocher könnt ihr dann noch kleine Rillen für Nase und Maul der Lämmchen einritzen.
7. Wenn der Pudding und die Cupcakes abgekühlt sind könnt ihr euch an die Creme machen. Dazu die Butter mit Küchenmaschine oder Handrührgerät aufschlagen bis sie ganz hell und luftig ist. Dann den Pudding löffelweise dazu geben und unterrühren. Anschließend in so viele Portionen aufteilen wie ihr Farben verwenden wollt und mit wenig Lebensmittelfarbe auf den Farbton eurer Mini Marshmallows einfärben.
8. Jeden Cupcake mit einem gehäuften Teelöffel der Creme einstreichen und mit den Chamallows dekorieren. Die Marshmallows dürfen ruhig ganz chaotisch angeordnet sein. Den Marzipankopf auf einen Zahnstocher stecken und in den Cupcake stecken.
Anstelle von Marzipan könnt ihr auch Fondant nehmen, das könnt ihr dann auch einfärben wenn ihr wollt. Das Einfärben der Creme ist auch nicht unbedingt nötig, aber es unterstreicht die Pastellfarben der Marshmallows und sieht einfach toll aus.
Schreibt mir doch mal wie euch die Lämmchen gefallen und backt sie mal nach.
Alles Liebe und Frohe Ostern
Euer Steffen
4.
die gebackenen Osterlämmchen kenne ich schon seit ich denken kann und ich liebe sie sehr. Am besten einfach mit Puderzucker in ein weißes "Wollkleid" gesteckt und möglichst frisch aufgetischt. Einfach himmlisch!
Allerdings finde ich meine Lämmchenform nicht. Ehrlich gesagt bin ich nicht einmal sicher ob ich eine habe, oder ob ich immer Mamas Formen benutzt habe.
Zum Glück ist mir rechtzeitig eingefallen, dass ich schon einmal süße, bunte, gebackene Schäfchen gesehen habe, also gibt es dieses Jahr zu Ostern eben bunte Cupcake Lämmchen. Sind auch unglaublich lecker, leicht nachzumachen und ein toller Farbklecks auf jeder Kaffeetafel. Nicht nur zu Ostern.
Die Lämmchen müssen natürlich nicht bunt werden, denn die "Wolle" gibt es auch in weiß - mir gefallen sie aber gerade weil sie so schön pastellfarben daher kommen.
Die Lämmchen sind zwar nicht schwierig zu machen, aber die verschiedenen Schritte brauchen Zeit und ihr müsst auch einiges an Wartezeit einplanen. Ich habe z.B. die Köpfe schon einen Tag vorher gemacht und auch den Pudding könnt ihr gut vorbereiten und dann erst am Backtag die Creme anrühren.
Für 12 Cupcake Schafe braucht ihr:
275 g Mehl3 TL Backpulver
2 Eier
140 g Zucker
1 Prise Salz
2 EL Vanillezucker
125 g weiche Butter
220 ml Buttermilch
Papierförmchen
Außerdem:
100g Marzipanrohmasse
2-3 EL Puderzucker
1 Tüte Haribo Chamallows
100 g Butter
250 ml Milch
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
40 g Zucker
weiße Sanspareilles (kleine Zuckerperlen)
Lebensmittelfarben
Lebensmittelfarbstift (schwarz)
Zahnstocher
So wirds gemacht:
1. Mehl und Backpulver mit einem Schneebesen gut vermischen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Muffinblech mit Papierförmchen bestücken.
2. Eier in der Küchenmaschine oder mit den Quirlen eures Handrührgeräts schaumig schlagen. Zucker, Salz und Vanillezucker dazu geben und die Masse cremig aufschlagen. Nach und nach Butter dazu geben, zum Schluss die Buttermilch.
3. Zuletzt die Mehlmischung mit einem Rührlöffel vorsichtig einrühren bis ein geschmeidiger Teig entsteht. In die Förmchen füllen und auf der mittleren Schiene ca. 20-25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Die kleinen Küchlein müssen auf Raumtemperatur abkühlen bevor ihr sie dekorieren könnt.
4. Für die Creme müsst ihr einen Pudding kochen. Dazu 200 ml Milch in einem kleinen Topf aufkochen. Die restlichen 50 ml Milch mit dem Puddingpulver und Zucker glatt rühren und in die kochende Milch geben. Kurz aufkochen lassen und dann in eine flache Schüssel umfüllen. Wenn ihr eine Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legt bildet sich keine Haut. Den Pudding ebenfalls auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
5. In der Zwischenzeit könnt ihr euch der Fleißaufgabe bei diesem Projekt widmen: Die Chamallows (Mini-Marshmallows) müssen nach Farben sortiert werden. Das ist ein bißchen wir bei Aschenputtel, nur ohne Tauben :-)
6. Während der Pudding abkühlt (oder schon vorher) könnt ihr aus dem Marzipan die Köpfe für die Lämmchen formen. Dazu verknetet ihr die Rohmasse erst mit dem Puderzucker und teilt die Masse dann in 12 gleich große Stücke, von jedem der Stücke nehmt ihr dann noch zwei kleine Kugeln mit ca. 5 mm Durchmesser weg, das werden die Ohren. Den Rest formt ihr erst zu einer Kugel und rollt dann eine Seite etwas dünner. Für die Ohren rollt ihr die kleinen Stücken lang und drückt sie flach. Dann an der schmalen Seite des "Kopfteils" andrücken. Die Augen könnt ihr entweder aus weißen Zuckerperlen machen, auf die ihr mit dem schwarzen Lebensmittelstift Pupillen malt, oder ihr nehmt dafür eingefärbtes Marzipan und drückt dort hinein eine der ganz kleinen weißen Zuckerperlen. Mit einem Zahnstocher könnt ihr dann noch kleine Rillen für Nase und Maul der Lämmchen einritzen.
7. Wenn der Pudding und die Cupcakes abgekühlt sind könnt ihr euch an die Creme machen. Dazu die Butter mit Küchenmaschine oder Handrührgerät aufschlagen bis sie ganz hell und luftig ist. Dann den Pudding löffelweise dazu geben und unterrühren. Anschließend in so viele Portionen aufteilen wie ihr Farben verwenden wollt und mit wenig Lebensmittelfarbe auf den Farbton eurer Mini Marshmallows einfärben.
8. Jeden Cupcake mit einem gehäuften Teelöffel der Creme einstreichen und mit den Chamallows dekorieren. Die Marshmallows dürfen ruhig ganz chaotisch angeordnet sein. Den Marzipankopf auf einen Zahnstocher stecken und in den Cupcake stecken.
Anstelle von Marzipan könnt ihr auch Fondant nehmen, das könnt ihr dann auch einfärben wenn ihr wollt. Das Einfärben der Creme ist auch nicht unbedingt nötig, aber es unterstreicht die Pastellfarben der Marshmallows und sieht einfach toll aus.
Schreibt mir doch mal wie euch die Lämmchen gefallen und backt sie mal nach.
Alles Liebe und Frohe Ostern
Euer Steffen
4.
Freitag, 19. Juni 2015
Rhabarberkuchen mit Pudding und Streuseln
Hallo meine Süßen,
und schon wieder ein neues Rhabarberkuchenrezept. Die Zeit läuft und die meiste Zeit im Jahr müssen wir ja ohne Rhabarber auskommen, daher nutze ich wirklich jede Gelegenheit. Heute habe ich ein Rezept mit einem Rührteig und Pudding ausgesucht. Die Streusel machen den Kuchen herrlich knusprig, aber ihr könnt sie auch weglassen - schmeckt auch.
Für ein Blech (ca. 30 x 40 cm) braucht ihr:
Für den Rührteig:
250 g Butter
200 g Zucker
1 EL Vanillezucker
4 Eier
75 g Speisestärke
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
3 EL Milch
Für den Belag:
1 Päckchen Puddingpulver Vanille
(oder 35 g Speisestärke und 2 TL Vanilleextrakt)
500 ml Milch
30 g Zucker
1 kg Rhabarber
Für die Streusel:
200 g Mehl
130 g Zucker
130 g Butter
Und so wird's gemacht:
1. Für den Pudding die Milch bis auf 6 EL davon erhitzen. Die übrige Milch mit dem Puddingpulver und dem Zucker glatt rühren. Wenn die Milch kocht den Topf vom Herd nehmen und das angerührte Pulver einrühren. Nochmals kurz aufkochen und dann zum abkühlen beseite stellen.
2. Backofen auf 180° C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
3. Butter und Zucker schaumig rühren und die Eier einzeln nacheinander unterrühren.
4. Mehl mit Stärke und Backpulver mischen und abwechseln mit der Milch dazu geben.
5. Ein Backblech einfetten oder mit Backpapier / Dauerbackfolie belegen. Ich stelle noch einen Backrahmen auf das Blech, damit der Kuchen später überall gleichmäßig hoch wird und nichts an den Seiten herunter tropft.
6. Den Teig nun auf das Blech geben und verteilen. Den Kuchen im Ofen ca. 20 Minuten vorbacken. Wenn euer Teig höher als etwa 2 cm ist lasst ihn lieber 5 Minuten länger im Ofen.
7. In der Zwischenzeit den Rhabarber putzen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Für die Streusel das Mehl, den Zucker und die Butter mit den Händen krümelig reiben.
8. Den Kuchen nach dem Vorbacken mit dem Pudding bestreichen und den Rhabarber darauf verteilen. Zuletzt alles mit Streuseln bedecken.
9. Weitere 40-50 Minuten auf der mittleren Schiene backen bis die Streusel goldbraun sind.
Wenn euer Kuchen nicht lange genug vorgebacken wurde kann es passieren, dass euch der Pudding "wegsackt". Das macht gar nichts, denn der Kuchen schmeckt trotzdem prima. Der Pudding läuft dann in den noch nicht festen Teig und backt einfach eine Etage tiefer als geplant mit. Kein Grund zur Panik.
Viel Freude mit dem Rezept und alles Liebe
Euer Steffen
und schon wieder ein neues Rhabarberkuchenrezept. Die Zeit läuft und die meiste Zeit im Jahr müssen wir ja ohne Rhabarber auskommen, daher nutze ich wirklich jede Gelegenheit. Heute habe ich ein Rezept mit einem Rührteig und Pudding ausgesucht. Die Streusel machen den Kuchen herrlich knusprig, aber ihr könnt sie auch weglassen - schmeckt auch.
Für ein Blech (ca. 30 x 40 cm) braucht ihr:
Für den Rührteig:
250 g Butter
200 g Zucker
1 EL Vanillezucker
4 Eier
75 g Speisestärke
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
3 EL Milch
Für den Belag:
1 Päckchen Puddingpulver Vanille
(oder 35 g Speisestärke und 2 TL Vanilleextrakt)
500 ml Milch
30 g Zucker
1 kg Rhabarber
Für die Streusel:
200 g Mehl
130 g Zucker
130 g Butter
Und so wird's gemacht:
1. Für den Pudding die Milch bis auf 6 EL davon erhitzen. Die übrige Milch mit dem Puddingpulver und dem Zucker glatt rühren. Wenn die Milch kocht den Topf vom Herd nehmen und das angerührte Pulver einrühren. Nochmals kurz aufkochen und dann zum abkühlen beseite stellen.
2. Backofen auf 180° C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
3. Butter und Zucker schaumig rühren und die Eier einzeln nacheinander unterrühren.
4. Mehl mit Stärke und Backpulver mischen und abwechseln mit der Milch dazu geben.
5. Ein Backblech einfetten oder mit Backpapier / Dauerbackfolie belegen. Ich stelle noch einen Backrahmen auf das Blech, damit der Kuchen später überall gleichmäßig hoch wird und nichts an den Seiten herunter tropft.
6. Den Teig nun auf das Blech geben und verteilen. Den Kuchen im Ofen ca. 20 Minuten vorbacken. Wenn euer Teig höher als etwa 2 cm ist lasst ihn lieber 5 Minuten länger im Ofen.
7. In der Zwischenzeit den Rhabarber putzen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Für die Streusel das Mehl, den Zucker und die Butter mit den Händen krümelig reiben.
8. Den Kuchen nach dem Vorbacken mit dem Pudding bestreichen und den Rhabarber darauf verteilen. Zuletzt alles mit Streuseln bedecken.
9. Weitere 40-50 Minuten auf der mittleren Schiene backen bis die Streusel goldbraun sind.
Wenn euer Kuchen nicht lange genug vorgebacken wurde kann es passieren, dass euch der Pudding "wegsackt". Das macht gar nichts, denn der Kuchen schmeckt trotzdem prima. Der Pudding läuft dann in den noch nicht festen Teig und backt einfach eine Etage tiefer als geplant mit. Kein Grund zur Panik.
Viel Freude mit dem Rezept und alles Liebe
Euer Steffen
Dienstag, 17. März 2015
Heidelbeer-Holunderblüten-Torte
Hallo meine Lieben,
auch wenn mir im Alltag einfache Kuchen vollkommen genügen muss es manchmal einfach eine richtige Torte sein. Eine Geburtstagstorte zum Beispiel.
Für so einen schönen Anlass habe ich heute eine Heidelbeer-Holunderblüten-Torte gemacht. Bisher habe ich bei Torten auf bewährte Rezepte aus der Familie oder von Freunden vertraut und diese dann nach meinem Geschmack abgewandelt. Die Torte heute habe ich von Grundauf selbst entwickelt und teilweise noch im Entstehungsprozess verändert, bis mir das Ergebnis auch wirklich gefallen hat.
Für euch habe ich natürlich nur die Endfassung aufgeschrieben, die ganzen Pannen und unnötigen Zwischenschritte könnt ihr euch sparen. Begonnen hat der ganze Prozess bereits vor 2 Tagen mti der Fruchteinlage, die lässt sich nämlich super vorbereiten und einfrieren. Auch den Pudding für die Creme könnt ihr gut am Vortag zubereiten und wenn der Tortenboden eine Nacht ruht lässt er sich auch besser schneiden. Es klappt auch, die ganze Torte an einem Tag zu machen, aber ich finde es entspannter, wenn die Komponenten an einem Tag erstellt und die Torte dann am nächsten Tag komplett zusammengestellt wird.
Die einzelnen Komponenten sind:
Mürbeteigboden
Biskuitboden (3 Lagen)
Fruchteinlage
Holunderblüten-Buttercreme
Sahne mit frischen Heidelbeeren
Die einzelnen Rezepte habe ich nochmal als eigene Einträge auf meinem Blog gestellt, sodass ihr nicht das ganze Rezept durchsuchen müsst, wenn ihr mal nur eine Komponente sucht.
Für den Mürbeteigboden braucht ihr:
100 g kalte Butter
50 g Puderzucker
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
150 g Mehl
Und so wird's gemacht:
1. Alle Zutaten mit kalten Händen möglichst schnell zu einem Teig verkneten.
2. In Folie einwickeln und mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
3. Anschließend auf ein Backpapier legen, mit Frischhaltefolie abdecken und ausrollen bis die Größe eurer Form (24 cm) erreicht ist.
4. Folie abziehen, mit dem Backpapier in die Form legen und Ränder noch angleichen. Mit einer Gabel mehrfach einstechen und bei 180°C bei Ober- und Unterhitze 15 Minuten backen.
Für den Biskuitboden braucht ihr:
6 Eier
220 g Zucker
1 EL Vanillezucker
280 g Mehl
2 TL Backpulver
Und so wird's gemacht:
1. Eier mit dem Rührbesen der Küchenmaschine aufschlagen, Zucker und Vanillezucker dazu geben und alles 30 Minuten lang (!!!) auf höchster Stufe schlagen bis eine dicke, cremige Masse entstanden ist. Wenn ihr das mit dem Handrührgerät machen wollt, plant lieber 45 Minuten ein, da das nie so viel Kraft hat wie eine Küchenmaschine.
2. Den Boden einer 24er Springform mit Backpapier belegen.den Rand auf keinen Fall einfetten. Der Biskuitboden wird nicht hoch, wenn ihr den Rand einfettet, da er "hochklettern" muss und nicht abrutschen darf.
3. Auf der mittleren Schiene bei 180°C bei Ober- und Unterhitze 50 Minuten backen. In der Form abkühlen lassen und mit einem Tortenringmesser vorsichtig vom Rand lösen, bevor die Form geöffnet wird.
Für die Fruchteinlage braucht ihr:
300 g Früchte (z.b. Heidelbeeren)
3 EL Zucker (je nach Süße der Früchte auch weniger)
60 ml Fruchtsaft
6 Blatt Gelatine oder 1 Päckchen gemahlene Gelatine
Und so wird's gemacht:
Ich habe für meine Heidelbeer-Fruchteinlage ein Glas Heidelbeeren (von Odenwald) verwendet. Darin sind abgetropft ca. 205 g Heidelbeeren. Das fehlende Gewicht bis zu 300 g habe ich mit der Flüssigkeit aufgefüllt, in der die Heidelbeeren eingelegt waren. Die habe ich auch als "Fruchtsaft" genommen. Ich wollte sowohl die dunkelviolette Farbe als auch den Heidelbeergeschmack nicht durch andere Früchte verfälschen.
1. Gemahlene Gelatine in den Fruchtsaft (60 ml) einrühren und 10 Minuten quellen lassen. Blattgelatine in kaltem Wasser einweichen.
2. Früchte (ggf. mit Abtropfflüssigkeit) und Zucker aufkochen und vom Herd nehmen.
3. Gequollene Gelatine (oder ausgedrückte Blattgelatine) in die heiße (nicht kochende) Fruchtmasse geben und umrühren bis sie sich aufgelöst hat.
4. Einen Tortenring so einstellen, dass er 2 cm weniger Durchmesser hat als euer Tortenboden, bei mir also 22 cm. Dann den Ring aussen befeuchten und eine Frischhaltefolie darauf spannen. Die Folie hält gut am nassen Ring, aber besser ist es, wenn ihr sie mit einem Gummiband fixiert oder die Ecken oben am Tortenring mit Büroklamern feststeckt. Vor allem aber stellt den Ring in eine flache Schale, falls doch etwas ausläuft habt ihr sonst eine riesige Sauere.
5. Jetzt könnt ihr die Fruchtmasse in den Tortenring gießen und hoffen, dass eure Folie hält. Abkühlen lassen. Wenn die Gelatine angezogen hat und die Masse fest geworden ist entfernt den Tortenring und deckt die Fruchtplatte mit Frischhaltefolie ab. Jetzt könnt ihr sie einfrieren. Sie lässt sich auch viel leichter weiterverarbeiten wenn sie gefroren ist.
Für die Holunderblüten-Buttercreme braucht ihr:
400 ml Milch
6-8 EL Holunderblütensirup
Zucker nach Geschmack
50 g Speisestärke
300 g Butter (zimmerwarm)
evtl. Lebensmittelfarbe (Pasten)
Und so wird's gemacht:
1. Milch mit Holunderblütensirup und Stärke aufkochen und unter dauerndem Rühren etwa 2 Minuten köcheln lassen. Zucker zugeben, wenn die Süße des Sirups euch nicht genügt. Der Pudding sollte nicht zu stark und nicht zu schwach nach Holunderblüten schmecken. Der Geschmack soll ja nachher mit den Heidelbeeren korrespondieren und ihn nicht überlagern. Gebt den Sirup lieber nach und nach dazu, wenn ihr euch nicht sicher seid.
2. Pudding in eine flache Schüssel umfüllen und mit einer direkt darauf gelegten Frischhaltefolie abdecken und abkühlen lassen.
3. Wenn der Pudding kalt ist streicht ihn durch ein Haarsieb um letzte Klümpchen zu entfernen.
4. 300 g sehr weiche Butter mit dem Rührbesen cemig-weiß aufschlagen, dann löffelweise den Pudding dazu geben.
Wenn ihr die Torte mehrfarbig dekorieren wollt, teilt die Creme nun auf und färbt die einzelnen Portionen ein.
Ich habe den Pudding ohne Ei gekocht, da ich die Creme möglichst weiß halten wollte, wenn ihr aber später alles einfärbt könnt ihr auch ein anderes Puddingrezept nehmen.
Für die Torte braucht ihr außerdem noch:
2 Becher Schlagsahne
250 g frische Heidelbeeren
100 g Heidelbeerkonfitüre
(ohne Kernchen und Fruchtstücke)
1 Päckchen Sofortgelatine
oder 2 TL SanApart
30 ml heißen Wasser
2 EL Zucker
30 ml Holunderblütenlikör (oder Sirup)
Und so wird die Torte dann zusammengesetzt:
Eins vorweg, ich verwende den eigentlichen Boden des Biskuits später als Tortendeckel, da er komplett gerade und gleichmäßig ist. Die anderen Böden könnt ihr in beliebiger Reihenfolge verwenden. Mein Biskuit war nicht gleichmäßig hoch, daher habe ich noch ein Stück abgeschnitten um nachher einer gerade Torte zu bekommen.
1. Biskuitboden mit der Tortenharfe oder einem langen scharfen Messer in 3 möglichst gleich dicke Lagen schneiden.
2. Mürbeteigboden auf die Tortenplatte legen und mit Heidelbeerkonfitüre bestreichen.
3. Den Zucker im heißen Wasser auflösen und mit Holunderblütenlikör mischen.
4. Den ersten Tortenboden darauf legen und mit dem Zuckerwasser-Likör-Gemisch tränken. Ein paar EL Buttercreme in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen.
5. Auf diesen Boden die gefrorene Fruchteinlage auflegen, ggf. mit etwas Konfitüre ankleben. Mittig ausrichten. Jetzt einen Tortenring um den Tortenboden stellen. Sollte der Mürbeteigboden überstehen könnt ihr den einfach durch festes Herunterdrücken des Tortenrings ausstechen. Den Abstand zwischen Fruchteinlage und Tortenring spritzt ihr mit Buttercreme aus. Die Fruchteinlage darf nicht bis an den Rand gehen, weil sie sonst durchfärben würde.
6. Nun den zweiten Tortenboden auflegen und wieder tränken.
7. Sahne steig schlagen und SanApart oder Sofortgelatine einrühren. Die Hälfte der Sahne auf dem Tortenboden verteilen, dann die frischen Heidelbeeren darauf verteilen und mit der restlichen Sahne abdecken.
8. Zum Schloss noch den letzten Boden auflegen. Diesen habe ich von seiner späteren Unterseite her mit etwas Zuckerwasser-Likör beträufelt.
Die Torte muss jetzt eine Stunde kalt stehen, dass die Gelatine und Buttercreme anziehen kann. Dann könnt ihr den Tortenring vorsichtig mit einem Tortenringmesser lösen und abnehmen.
Zum Verzieren habe ich je 3-4 EL Buttercreme in violett und blau gefärbt und mit violett begonnen eine Runde um die Torte einzustreichchen. Darüber kommt eine Runde blau. Die Farben dürfen gerne ein wenig verwischen. Zuletzt kommt die weiße Creme, mit der auch die Torte oben bestrichen wird.
Jetzt ist die Torte fertig und sollte nochmal ein paar Stunden in den Kühlschrank. Idealerweise so lange bis die gefrorene Fruchteinlage aufgetaut ist :-)
Ich habe mich noch ein wenig im dekorieren geübt und eine Spritztechnik verwendet, die ich sonst nur mit Royal Icing verwende. Mit Buttercreme klappt das leider nicht so gut, daher gehe ich hier nicht im Details darauf ein.



Ich bingespannt, wie euch die Torte gefällt. Glaubt mir, es ist nicht halb so schwierig wie es vielleicht jetzt aussieht und ich bin sicher, dass mit ein klein wenig Übung und Geschick jeder so eine Torte machen kann.
Alles Liebe
Euer Steffen
auch wenn mir im Alltag einfache Kuchen vollkommen genügen muss es manchmal einfach eine richtige Torte sein. Eine Geburtstagstorte zum Beispiel.
Für so einen schönen Anlass habe ich heute eine Heidelbeer-Holunderblüten-Torte gemacht. Bisher habe ich bei Torten auf bewährte Rezepte aus der Familie oder von Freunden vertraut und diese dann nach meinem Geschmack abgewandelt. Die Torte heute habe ich von Grundauf selbst entwickelt und teilweise noch im Entstehungsprozess verändert, bis mir das Ergebnis auch wirklich gefallen hat.
Für euch habe ich natürlich nur die Endfassung aufgeschrieben, die ganzen Pannen und unnötigen Zwischenschritte könnt ihr euch sparen. Begonnen hat der ganze Prozess bereits vor 2 Tagen mti der Fruchteinlage, die lässt sich nämlich super vorbereiten und einfrieren. Auch den Pudding für die Creme könnt ihr gut am Vortag zubereiten und wenn der Tortenboden eine Nacht ruht lässt er sich auch besser schneiden. Es klappt auch, die ganze Torte an einem Tag zu machen, aber ich finde es entspannter, wenn die Komponenten an einem Tag erstellt und die Torte dann am nächsten Tag komplett zusammengestellt wird.
Die einzelnen Komponenten sind:
Mürbeteigboden
Biskuitboden (3 Lagen)
Fruchteinlage
Holunderblüten-Buttercreme
Sahne mit frischen Heidelbeeren
Die einzelnen Rezepte habe ich nochmal als eigene Einträge auf meinem Blog gestellt, sodass ihr nicht das ganze Rezept durchsuchen müsst, wenn ihr mal nur eine Komponente sucht.
Für den Mürbeteigboden braucht ihr:
100 g kalte Butter
50 g Puderzucker
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
150 g Mehl
Und so wird's gemacht:
1. Alle Zutaten mit kalten Händen möglichst schnell zu einem Teig verkneten.
2. In Folie einwickeln und mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
3. Anschließend auf ein Backpapier legen, mit Frischhaltefolie abdecken und ausrollen bis die Größe eurer Form (24 cm) erreicht ist.
4. Folie abziehen, mit dem Backpapier in die Form legen und Ränder noch angleichen. Mit einer Gabel mehrfach einstechen und bei 180°C bei Ober- und Unterhitze 15 Minuten backen.
Für den Biskuitboden braucht ihr:
6 Eier
220 g Zucker
1 EL Vanillezucker
280 g Mehl
2 TL Backpulver
Und so wird's gemacht:
1. Eier mit dem Rührbesen der Küchenmaschine aufschlagen, Zucker und Vanillezucker dazu geben und alles 30 Minuten lang (!!!) auf höchster Stufe schlagen bis eine dicke, cremige Masse entstanden ist. Wenn ihr das mit dem Handrührgerät machen wollt, plant lieber 45 Minuten ein, da das nie so viel Kraft hat wie eine Küchenmaschine.
2. Den Boden einer 24er Springform mit Backpapier belegen.den Rand auf keinen Fall einfetten. Der Biskuitboden wird nicht hoch, wenn ihr den Rand einfettet, da er "hochklettern" muss und nicht abrutschen darf.
3. Auf der mittleren Schiene bei 180°C bei Ober- und Unterhitze 50 Minuten backen. In der Form abkühlen lassen und mit einem Tortenringmesser vorsichtig vom Rand lösen, bevor die Form geöffnet wird.
Für die Fruchteinlage braucht ihr:
300 g Früchte (z.b. Heidelbeeren)
3 EL Zucker (je nach Süße der Früchte auch weniger)
60 ml Fruchtsaft
6 Blatt Gelatine oder 1 Päckchen gemahlene Gelatine
Und so wird's gemacht:
Ich habe für meine Heidelbeer-Fruchteinlage ein Glas Heidelbeeren (von Odenwald) verwendet. Darin sind abgetropft ca. 205 g Heidelbeeren. Das fehlende Gewicht bis zu 300 g habe ich mit der Flüssigkeit aufgefüllt, in der die Heidelbeeren eingelegt waren. Die habe ich auch als "Fruchtsaft" genommen. Ich wollte sowohl die dunkelviolette Farbe als auch den Heidelbeergeschmack nicht durch andere Früchte verfälschen.
1. Gemahlene Gelatine in den Fruchtsaft (60 ml) einrühren und 10 Minuten quellen lassen. Blattgelatine in kaltem Wasser einweichen.
2. Früchte (ggf. mit Abtropfflüssigkeit) und Zucker aufkochen und vom Herd nehmen.
3. Gequollene Gelatine (oder ausgedrückte Blattgelatine) in die heiße (nicht kochende) Fruchtmasse geben und umrühren bis sie sich aufgelöst hat.
4. Einen Tortenring so einstellen, dass er 2 cm weniger Durchmesser hat als euer Tortenboden, bei mir also 22 cm. Dann den Ring aussen befeuchten und eine Frischhaltefolie darauf spannen. Die Folie hält gut am nassen Ring, aber besser ist es, wenn ihr sie mit einem Gummiband fixiert oder die Ecken oben am Tortenring mit Büroklamern feststeckt. Vor allem aber stellt den Ring in eine flache Schale, falls doch etwas ausläuft habt ihr sonst eine riesige Sauere.
5. Jetzt könnt ihr die Fruchtmasse in den Tortenring gießen und hoffen, dass eure Folie hält. Abkühlen lassen. Wenn die Gelatine angezogen hat und die Masse fest geworden ist entfernt den Tortenring und deckt die Fruchtplatte mit Frischhaltefolie ab. Jetzt könnt ihr sie einfrieren. Sie lässt sich auch viel leichter weiterverarbeiten wenn sie gefroren ist.
Für die Holunderblüten-Buttercreme braucht ihr:
400 ml Milch
6-8 EL Holunderblütensirup
Zucker nach Geschmack
50 g Speisestärke
300 g Butter (zimmerwarm)
evtl. Lebensmittelfarbe (Pasten)
Und so wird's gemacht:
1. Milch mit Holunderblütensirup und Stärke aufkochen und unter dauerndem Rühren etwa 2 Minuten köcheln lassen. Zucker zugeben, wenn die Süße des Sirups euch nicht genügt. Der Pudding sollte nicht zu stark und nicht zu schwach nach Holunderblüten schmecken. Der Geschmack soll ja nachher mit den Heidelbeeren korrespondieren und ihn nicht überlagern. Gebt den Sirup lieber nach und nach dazu, wenn ihr euch nicht sicher seid.
2. Pudding in eine flache Schüssel umfüllen und mit einer direkt darauf gelegten Frischhaltefolie abdecken und abkühlen lassen.
3. Wenn der Pudding kalt ist streicht ihn durch ein Haarsieb um letzte Klümpchen zu entfernen.
4. 300 g sehr weiche Butter mit dem Rührbesen cemig-weiß aufschlagen, dann löffelweise den Pudding dazu geben.
Wenn ihr die Torte mehrfarbig dekorieren wollt, teilt die Creme nun auf und färbt die einzelnen Portionen ein.
Ich habe den Pudding ohne Ei gekocht, da ich die Creme möglichst weiß halten wollte, wenn ihr aber später alles einfärbt könnt ihr auch ein anderes Puddingrezept nehmen.
Für die Torte braucht ihr außerdem noch:
2 Becher Schlagsahne
250 g frische Heidelbeeren
100 g Heidelbeerkonfitüre
(ohne Kernchen und Fruchtstücke)
1 Päckchen Sofortgelatine
oder 2 TL SanApart
30 ml heißen Wasser
2 EL Zucker
30 ml Holunderblütenlikör (oder Sirup)
Und so wird die Torte dann zusammengesetzt:
Eins vorweg, ich verwende den eigentlichen Boden des Biskuits später als Tortendeckel, da er komplett gerade und gleichmäßig ist. Die anderen Böden könnt ihr in beliebiger Reihenfolge verwenden. Mein Biskuit war nicht gleichmäßig hoch, daher habe ich noch ein Stück abgeschnitten um nachher einer gerade Torte zu bekommen.
1. Biskuitboden mit der Tortenharfe oder einem langen scharfen Messer in 3 möglichst gleich dicke Lagen schneiden.
2. Mürbeteigboden auf die Tortenplatte legen und mit Heidelbeerkonfitüre bestreichen.
3. Den Zucker im heißen Wasser auflösen und mit Holunderblütenlikör mischen.
4. Den ersten Tortenboden darauf legen und mit dem Zuckerwasser-Likör-Gemisch tränken. Ein paar EL Buttercreme in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen.
5. Auf diesen Boden die gefrorene Fruchteinlage auflegen, ggf. mit etwas Konfitüre ankleben. Mittig ausrichten. Jetzt einen Tortenring um den Tortenboden stellen. Sollte der Mürbeteigboden überstehen könnt ihr den einfach durch festes Herunterdrücken des Tortenrings ausstechen. Den Abstand zwischen Fruchteinlage und Tortenring spritzt ihr mit Buttercreme aus. Die Fruchteinlage darf nicht bis an den Rand gehen, weil sie sonst durchfärben würde.
6. Nun den zweiten Tortenboden auflegen und wieder tränken.
7. Sahne steig schlagen und SanApart oder Sofortgelatine einrühren. Die Hälfte der Sahne auf dem Tortenboden verteilen, dann die frischen Heidelbeeren darauf verteilen und mit der restlichen Sahne abdecken.
8. Zum Schloss noch den letzten Boden auflegen. Diesen habe ich von seiner späteren Unterseite her mit etwas Zuckerwasser-Likör beträufelt.
Die Torte muss jetzt eine Stunde kalt stehen, dass die Gelatine und Buttercreme anziehen kann. Dann könnt ihr den Tortenring vorsichtig mit einem Tortenringmesser lösen und abnehmen.
Zum Verzieren habe ich je 3-4 EL Buttercreme in violett und blau gefärbt und mit violett begonnen eine Runde um die Torte einzustreichchen. Darüber kommt eine Runde blau. Die Farben dürfen gerne ein wenig verwischen. Zuletzt kommt die weiße Creme, mit der auch die Torte oben bestrichen wird.
Jetzt ist die Torte fertig und sollte nochmal ein paar Stunden in den Kühlschrank. Idealerweise so lange bis die gefrorene Fruchteinlage aufgetaut ist :-)
Ich habe mich noch ein wenig im dekorieren geübt und eine Spritztechnik verwendet, die ich sonst nur mit Royal Icing verwende. Mit Buttercreme klappt das leider nicht so gut, daher gehe ich hier nicht im Details darauf ein.



Ich bingespannt, wie euch die Torte gefällt. Glaubt mir, es ist nicht halb so schwierig wie es vielleicht jetzt aussieht und ich bin sicher, dass mit ein klein wenig Übung und Geschick jeder so eine Torte machen kann.
Alles Liebe
Euer Steffen
Mittwoch, 4. Februar 2015
Veganer Schokoladenpudding
Hallo meine Lieben,
wie ihr vielleicht wisst kommt bei uns zu Hause nur bei den Hunden Fleisch auf den Teller. Von einer rein veganen Lebensweise sind wir aber meilenweit entfernt und zumindest ich kann mir das auch überhaupt nicht vorstellen. Dennoch finde ich es spannend, auch mal vegane Rezepte auszuprobieren, wenn sie interesannt klingen. Mir ist wichtig, dass etwas gut schmeckt, wenn es dann als Bonus auch noch ohne tierische Produkte auskommt ist mir das sehr recht.
Vor einigen Tagen habe ich im Magazin der Süddeutschen Zeitung ein Rezept gelesen, bei dem ich alle Zutaten einzeln sehr lecker finde, die Kombination kam mir allerdings haarsträubend abenteuerlich vor. Das musste ich unbedingt ausprobieren, und so ist dieser vegane Schokoladenpudding entstanden.
Er ist blitzschnell gemacht, schmeckt mir wirklich gut und auch die Konsistenz konnte mich überzeugen. Meine bessere Hälfte war nicht sehr begeistert. Tja,... mehr Pudding für mich :-)
Für 2 Portionen braucht ihr:
1 große reife Avocado
2 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft
2 EL Kakao
ca. 100 ml Mandelmilch
Und so wird's gemacht:
1. Die Avocado aus der Schale lösen und klein würfeln. Dazu die Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch gitterförmig einschneiden. Dann mit einem Löffel herauslösen, fertig sind die Avocadostückchen.
2. Das Fruchtfleisch zusammen mit den übrigen Zutaten in einen Zerkleinerer geben und zu einer glatten Masse pürieren. Geht natürlich auch mit dem Pürierstab.
3. Abschmecken, denn je nach Größe und Reifegrad der Avocado braucht ihr vielleicht noch etwas Mandelmilch, Sirup oder Kakao.
Wenn ihr mögt könnt ihr noch etwas vegane Schlagsahne (z.B. aus Hafer oder Soja) aufschlagen und den Pudding damit garnieren. Ich denke nicht, dass dieses Rezept bei mir sehr oft zum Einsatz kommt, aber ich finde es gut, schonmal eine Idee für ein veganes und sehr einfaches Dessert zu haben :-)
Probiert es doch einfach mal aus!
Alles Liebe
Euer Steffen
wie ihr vielleicht wisst kommt bei uns zu Hause nur bei den Hunden Fleisch auf den Teller. Von einer rein veganen Lebensweise sind wir aber meilenweit entfernt und zumindest ich kann mir das auch überhaupt nicht vorstellen. Dennoch finde ich es spannend, auch mal vegane Rezepte auszuprobieren, wenn sie interesannt klingen. Mir ist wichtig, dass etwas gut schmeckt, wenn es dann als Bonus auch noch ohne tierische Produkte auskommt ist mir das sehr recht.
Vor einigen Tagen habe ich im Magazin der Süddeutschen Zeitung ein Rezept gelesen, bei dem ich alle Zutaten einzeln sehr lecker finde, die Kombination kam mir allerdings haarsträubend abenteuerlich vor. Das musste ich unbedingt ausprobieren, und so ist dieser vegane Schokoladenpudding entstanden.
Er ist blitzschnell gemacht, schmeckt mir wirklich gut und auch die Konsistenz konnte mich überzeugen. Meine bessere Hälfte war nicht sehr begeistert. Tja,... mehr Pudding für mich :-)
Für 2 Portionen braucht ihr:
1 große reife Avocado
2 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft
2 EL Kakao
ca. 100 ml Mandelmilch
Und so wird's gemacht:
1. Die Avocado aus der Schale lösen und klein würfeln. Dazu die Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch gitterförmig einschneiden. Dann mit einem Löffel herauslösen, fertig sind die Avocadostückchen.
2. Das Fruchtfleisch zusammen mit den übrigen Zutaten in einen Zerkleinerer geben und zu einer glatten Masse pürieren. Geht natürlich auch mit dem Pürierstab.
3. Abschmecken, denn je nach Größe und Reifegrad der Avocado braucht ihr vielleicht noch etwas Mandelmilch, Sirup oder Kakao.
Wenn ihr mögt könnt ihr noch etwas vegane Schlagsahne (z.B. aus Hafer oder Soja) aufschlagen und den Pudding damit garnieren. Ich denke nicht, dass dieses Rezept bei mir sehr oft zum Einsatz kommt, aber ich finde es gut, schonmal eine Idee für ein veganes und sehr einfaches Dessert zu haben :-)
Probiert es doch einfach mal aus!
Alles Liebe
Euer Steffen
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