Hallo meine Lieben,
heute habe ich beim Einkaufen die ersten Zwetschgen entdeckt. Noch kommen Sie aus Bosnien, aber auch auf den Bäumen hier in der Nähe bekommen sie schon langsam Farbe und wenn der Sommer sich weiter so ins Zeug legt dauert es bestimmt nicht mehr lange bis sie reif sind.
Bei Zwetschgenkuchen gibts für mich eigentlich keine Experimente. Da habe ich eine genaue Vorstellung wie der zu schmecken hat. Der Klassiker mit Hefeteig und Streuseln ist zwar super lecker, aber alles andere als low carb. Also habe ich wieder etwas experimentiert um ein Rezept zu entwickeln, das ohne Mehl und Zucker auskommt und trotzdem toll schmeckt.
Gut, ganz low carb kann ein Obstkuchen ja nie sein, da die Zwetschgen an sich ja schon jede Menge Zucker enthalten. Aber ich möchte eben auch mal zeigen, dass man ohne weiteren Haushaltszucker auch tolle Kuchen backen kann.
Für eine Springform mit 26 cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
800 g Zwetschgen
80 g Mandelmehl*
90 g Kokosmehl*
2 EL gemahlene Flohsamenschalen*
1 EL Johannisbrotkernmehl*
2 TL Backpulver
1 TL Zimt
4 Eier (Größe L)
250 ml Milch
100 g Erythrit (z.B. Xucker light*)
1 TL Zucker (muss sein, für die Hefe)
1 Würfel Hefe
Für die Streusel:
40 g Butter
1 TL Zimt
30 g Erythrit
30 g Mandelmehl
20 g Haferflocken
20 g gemahlene Mandeln
So wird's gemacht:
1. Mandelmehl, Kokosmehl, Johannisbrotkernmehl, Erythrit und Flohsamenschalen gut vermischen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Hefe in eine kleine Schüssel bröckeln und 1 TL Zucker und 2 EL Milch dazu geben, etwa 15 Minuten stehen lassen bis die Hefe flüssig wird.
3. Milch und Eier miteinander verrühren und zu den trockenen Zutaten geben. Zuletzt die Hefe dazu geben und alles gründlich verkneten. Den Teig 15 Minuten ruhen lassen.
4. Springform einfetten und den Teig hinein geben. Mit den Händen gleichmäßig in der Form verteilen und andrücken. Wenn der Teig zu sehr klebt die Hände etwas anfeuchten.
5. Zwetschgen an einer Seite aufschneiden und den Kern entfernen. die Hälften nochmals mit dem Messer einschneiden, sodass sie vier Spitzen haben wenn ihr sie auf faltet. Reihum auf dem Teig verteilen bis der Boden ganz mit Zwetschgen bedeckt ist.
6. Für die Streusel alle Zutaten mit den Händen bröselig vermischen und über die Zwetschgen streuen. Eine Schiene unterhalb der Mitte für etwa 35 bis 40 Minuten backen.
Den Kuchen in der Form abkühlen lassen bis es mindestens handwarm ist und erst dann auf eine Tortenplatte heben.
Mit einer Glasbodenform oder einem schnittfesten Boden könnt ihr den Kuchen natürlich auch schon warm anschneiden und genießen. Ein Gedicht... 😋
Alles Liebe
Euer Steffen
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Samstag, 21. Juli 2018
Zwetschgenkuchen mit Streuseln - low carb
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Samstag, 23. Juni 2018
Apfelkuchen - low carb - glutenfrei
Hallo meine Lieben,
wie ist das denn eigentlich bei euch so? Lehnt ihr low carb Rezepte generell ab, weil für euch ein guter Kuchen nicht ohne ordentlich Zucker und "normales" Mehl auskommt? Probiert ihr ab und an mal ein low carb Rezept aus oder backt ihr vielleicht sogar hauptsächlich ohne Mehl und Zucker? Ich bin sehr gespannt wie ihr dem Thema gegenüber eingestellt seid. Schreibt mir doch mal eine Nachricht oder einen Kommentar dazu.
Ich habe kürzlich zu einer Geburtstagsfeier eine "normale" Torte und einen low carb Kuchen mitgebracht. Der Kuchen war fast komplett aufgegessen, die Torte nur zu etwa einem Drittel. Ob das etwas zu bedeuten hat?
Heute habe ich wieder ein wenig experimentiert und heraus kam ein herrlicher Apfelkuchen mit Mandelblättchen. Während ich das hier tippe sitze ich in der Küche neben dem Backofen und ein Duft von Mandeln, Zimt und Äpfeln steigt mir in die Nase. Ich kann kaum erwarten, dass der Kuchen fertig ist. Das Ergebnis seht ihr dann ja hier auf den Bildern.
Für eine 26cm Springform braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
2-3 große Äpfel (ca. 600 g)
100 g Kokosmehl
30 g Mandelmehl
50 g gemahlene Mandeln
5 g gemahlene Flohsamenschalen
120 g weiche Butter
6 Eier
160 g Erythrit (z.B. Xucker Light*)
1/2 Päckchen Backpulver
100 ml Mandelmilch (oder Milch)
1 TL Zimt
So wird's gemacht:
1. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in Achtel schneiden. Die Apfelstücke am Rücken der Länge nach mehrmals einschneiden. Eine Springform mit 26 m Durchmesser fetten und den Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Kokosmehl, Mandelmehl, Mandeln, Flohsamenschalen und Backpulver mischen.
3. 1 EL Erythrit und 1/2 TL Zimt beiseite stellen. Butter mit Erythrit und dem übrigen Zimt schaumig schlagen. Die Eier einzeln nacheinander unterrühren. Jetzt löffelweise die Mehlmischung dazu geben, zuletzt die Mandelmilch dazu gießen. Zu einem gleichmäßigen Teig rühren.
4. Teig in der Springform glatt streichen und die Apfelstücke mit dem Rücken nach oben darauf verteilen und andrücken. 1 EL Erythrit und 17" TL Zimt mischen. Mandelblättchen und Zimtmischung über die Äpfel streuen.
5. Auf der mittleren Schiene ungefähr 50 Minuten backen.
Der Kuchen schmeckt schon lauwarm einfach göttlich, aber ihr könnt natürlich auch die Geduld aufbringen und ihn abkühlen lassen. 😋
Alles Liebe
Euer Steffen
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wie ist das denn eigentlich bei euch so? Lehnt ihr low carb Rezepte generell ab, weil für euch ein guter Kuchen nicht ohne ordentlich Zucker und "normales" Mehl auskommt? Probiert ihr ab und an mal ein low carb Rezept aus oder backt ihr vielleicht sogar hauptsächlich ohne Mehl und Zucker? Ich bin sehr gespannt wie ihr dem Thema gegenüber eingestellt seid. Schreibt mir doch mal eine Nachricht oder einen Kommentar dazu.
Ich habe kürzlich zu einer Geburtstagsfeier eine "normale" Torte und einen low carb Kuchen mitgebracht. Der Kuchen war fast komplett aufgegessen, die Torte nur zu etwa einem Drittel. Ob das etwas zu bedeuten hat?
Heute habe ich wieder ein wenig experimentiert und heraus kam ein herrlicher Apfelkuchen mit Mandelblättchen. Während ich das hier tippe sitze ich in der Küche neben dem Backofen und ein Duft von Mandeln, Zimt und Äpfeln steigt mir in die Nase. Ich kann kaum erwarten, dass der Kuchen fertig ist. Das Ergebnis seht ihr dann ja hier auf den Bildern.
Für eine 26cm Springform braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
2-3 große Äpfel (ca. 600 g)
100 g Kokosmehl
30 g Mandelmehl
50 g gemahlene Mandeln
5 g gemahlene Flohsamenschalen
120 g weiche Butter
6 Eier
160 g Erythrit (z.B. Xucker Light*)
1/2 Päckchen Backpulver
100 ml Mandelmilch (oder Milch)
1 TL Zimt
So wird's gemacht:
1. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in Achtel schneiden. Die Apfelstücke am Rücken der Länge nach mehrmals einschneiden. Eine Springform mit 26 m Durchmesser fetten und den Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Kokosmehl, Mandelmehl, Mandeln, Flohsamenschalen und Backpulver mischen.
3. 1 EL Erythrit und 1/2 TL Zimt beiseite stellen. Butter mit Erythrit und dem übrigen Zimt schaumig schlagen. Die Eier einzeln nacheinander unterrühren. Jetzt löffelweise die Mehlmischung dazu geben, zuletzt die Mandelmilch dazu gießen. Zu einem gleichmäßigen Teig rühren.
4. Teig in der Springform glatt streichen und die Apfelstücke mit dem Rücken nach oben darauf verteilen und andrücken. 1 EL Erythrit und 17" TL Zimt mischen. Mandelblättchen und Zimtmischung über die Äpfel streuen.
5. Auf der mittleren Schiene ungefähr 50 Minuten backen.
Der Kuchen schmeckt schon lauwarm einfach göttlich, aber ihr könnt natürlich auch die Geduld aufbringen und ihn abkühlen lassen. 😋
Alles Liebe
Euer Steffen
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Sonntag, 10. Juni 2018
Mandel-Marmorkuchen - low carb - glutenfrei
Hallo meine Lieben,
Omas Kuchen sind und waren doch einfach immer die besten, stimmts? Meine Omas haben sich beide - unter Anderem - durch ihre tollen Backkünste ausgezeichnet. Wobei es da unterschiedliche Schwerpunkte gab. Eine Oma verbinde ich eher mit Blechkuchen (Quetschbloatz, usw.) und die andere eher mit Rührkuchen (Gesundheitskuchen - was für ein tolles Wort!!!). 😀
Heute war mir nach einem Rührkuchen. Und was fällt mir da als erstes ein? Na logisch, Marmorkuchen. Das ist wohl der klassischste unter den Klassikern. Schmeckt irgendwie jedem und ist mit tausenderlei Rezeptvariationen fest in unseren Küchen und Backbüchern verwurzelt. Ich möchte heute eine weitere Variante - ohne Zucker und Weißmehl - hinzufügen.
Wie immer könnt ihr natürlich auch den ganz normalen Marmorkuchen backen, aber ich möchte euch eben neben der bekannten auch mal eine neue Version zeigen. Vor allem für diejenigen unter euch, die vielleicht gerade versuchen ein paar Pfunde los zu werden oder die aus gesundheitlichen Gründen glutenfrei essen müssen. Ich freue mich schon auf eure Nachrichten und Kommentare, wie euch das Rezept gefällt.
Für eine Gugelhupf-Form mit 22cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
50 g Butter
100 g Erythrit (z.B. Xucker light*)
6 Eier
250 g Quark
125 g gemahlene Mandeln
75 g Kokosmehl
25 g Sojamehl
1 TL gemahlene Flohsamenschalen
1 EL Kakaopulver
1 TL Natron
1/2 TL Vanillepulver
1 TL abgeriebene Zitronenschale
1 Prise Salz
evtl. etwas Milch
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 160° C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und die Form einfetten.
2. Butter mit Erythrit cremig rühren. Eier trennen und die Eigelbe einzeln unterrühren. Danach Quark, Zitronenschale und Vanillepulver dazu geben.
3. Mandeln, Kokosmehl, Sojamehl, Flohsamenschalen und Natron vermischen und löffelweise unterrühren. Wenn der Teig "bröselig" aussieht gebt etwas Milch (1-2 EL) dazu.
4. Eiweiß mit Salz steif schlagen und auf 4 Portionen verteilt nach und nach unter den Teig heben.
5. Die Hälfte des Teigs in die Form geben und die andere Hälfte mit Kakaopulver vermischen und darüber verteilen. Dann mit einer Gabel in Spiralen einmal rund um die Form herum durch den Teig fahren und beide Schichten miteinander mischen, sodass das typische Marmormuster entsteht.
6. Eine Schiene unterhalb der Mitte in den Ofen stellen und ungefähr 50 bis 60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. In der Form abkühlen lassen, erst stürzen wenn er soweit abgekühlt ist, dass ihr die Form problemlos mit der Hand anfassen könnt.
Wenn ihr wollt könnt ihr den Kuchen noch mit einer dunklen Kuvertüre einstreichen oder mit Puderxucker (Erythrit) bestreuen.
Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
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Omas Kuchen sind und waren doch einfach immer die besten, stimmts? Meine Omas haben sich beide - unter Anderem - durch ihre tollen Backkünste ausgezeichnet. Wobei es da unterschiedliche Schwerpunkte gab. Eine Oma verbinde ich eher mit Blechkuchen (Quetschbloatz, usw.) und die andere eher mit Rührkuchen (Gesundheitskuchen - was für ein tolles Wort!!!). 😀
Heute war mir nach einem Rührkuchen. Und was fällt mir da als erstes ein? Na logisch, Marmorkuchen. Das ist wohl der klassischste unter den Klassikern. Schmeckt irgendwie jedem und ist mit tausenderlei Rezeptvariationen fest in unseren Küchen und Backbüchern verwurzelt. Ich möchte heute eine weitere Variante - ohne Zucker und Weißmehl - hinzufügen.
Wie immer könnt ihr natürlich auch den ganz normalen Marmorkuchen backen, aber ich möchte euch eben neben der bekannten auch mal eine neue Version zeigen. Vor allem für diejenigen unter euch, die vielleicht gerade versuchen ein paar Pfunde los zu werden oder die aus gesundheitlichen Gründen glutenfrei essen müssen. Ich freue mich schon auf eure Nachrichten und Kommentare, wie euch das Rezept gefällt.
Für eine Gugelhupf-Form mit 22cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
50 g Butter
100 g Erythrit (z.B. Xucker light*)
6 Eier
250 g Quark
125 g gemahlene Mandeln
75 g Kokosmehl
25 g Sojamehl
1 TL gemahlene Flohsamenschalen
1 EL Kakaopulver
1 TL Natron
1/2 TL Vanillepulver
1 TL abgeriebene Zitronenschale
1 Prise Salz
evtl. etwas Milch
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 160° C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und die Form einfetten.
2. Butter mit Erythrit cremig rühren. Eier trennen und die Eigelbe einzeln unterrühren. Danach Quark, Zitronenschale und Vanillepulver dazu geben.
3. Mandeln, Kokosmehl, Sojamehl, Flohsamenschalen und Natron vermischen und löffelweise unterrühren. Wenn der Teig "bröselig" aussieht gebt etwas Milch (1-2 EL) dazu.
4. Eiweiß mit Salz steif schlagen und auf 4 Portionen verteilt nach und nach unter den Teig heben.
5. Die Hälfte des Teigs in die Form geben und die andere Hälfte mit Kakaopulver vermischen und darüber verteilen. Dann mit einer Gabel in Spiralen einmal rund um die Form herum durch den Teig fahren und beide Schichten miteinander mischen, sodass das typische Marmormuster entsteht.
6. Eine Schiene unterhalb der Mitte in den Ofen stellen und ungefähr 50 bis 60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. In der Form abkühlen lassen, erst stürzen wenn er soweit abgekühlt ist, dass ihr die Form problemlos mit der Hand anfassen könnt.
Wenn ihr wollt könnt ihr den Kuchen noch mit einer dunklen Kuvertüre einstreichen oder mit Puderxucker (Erythrit) bestreuen.
Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
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Sonntag, 13. Mai 2018
Blaubeer-Käsekuchen glutenfrei und low carb
Hallo meine Lieben,
ich habe wieder mal eins meiner Lieblingsrezepte überarbeitet und daraus eine glutenfreie Variante entwickelt. Außerdem ist das Blaubeer-Käsekuchen auch noch low carb - es ist keinerlei Mehl darin und auch der Zucker ist vollständig durch eine um 20% geringere Menge an Xucker light* (Erythrit) ersetzt.
Vielleicht denken manche von euch jetzt: "Ach mensch, was soll denn das? Kuchen muss doch nach Kuchen schmecken und da brauche ich diesen ganzen Schnickschnack nicht." Gut, das geht vollkommen in Ordnung! 😀 Diejenigen unter euch, die ohne eine ordentliche Portion Zucker nicht glücklich werden, nehmen einfach Zucker. Und ruhig auch normales Mehl. Aber traut euch ruhig mal an die low carb Version - ich bin sicher ihr werdet sie lieben!
Wenn ihr auch gute Rezepte für kleine Sünden ohne schlechtes Gewissen habt freue ich mich auf eure Nachrichten und Kommentare hier, bei Facebook oder Instagram.
Für eine 26 cm Springform braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
Für den Boden:
50 g Reismehl
50 g Kokosmehl
30 g Buchweizenmehl
15 g Pfeilwurzelstärke
5g Flohsamenschalen gemahlen
100 g gemahlene Mandeln
120 g Xucker light* (Erythrit)
2 Eier
125 g kalte Butter
ggf. 1-2 EL eiskaltes Wasser
Für die Füllung:
350 g Blaubeeren
1 EL Zitronensaft
1 kg Magerquark
4 Eier
50 g Pfeilwurzelstärke
oder Kartoffelstärke
1 EL Vanilleextrakt
150 g Xucker light* (Erythrit)
So wird's gemacht:
1. Alle Zutaten für den Boden zu einem glatten Mürbeteig verkneten und in Folie eingewickelt mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
2. Blaubeeren mit Zitronensaft und 2 EL Xucker light* (Erythrit) pürieren und beiseite stellen. Backofen auf 180° C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
3. Quark mit Eigelb, Stärke, Vanilleextrakt und Xucker light* (Erythrit) zu einer gleichmäßigen Masse verrühren. Eiweiß zu Schnee schlagen und unter die Quarkmasse heben. Dann die Masse hälftig in zwei Schüssel verteilen und eine Hälfte mit den pürierten Blaubeeren mischen.
4. Mürbeteig auf Klarsichtfolie ausrollen, Backform einfetten und Mürbeteig mit der Folie in die Form stürzen und gleichmäßig andrücken. Einen etwa 3 cm hohen Rand formen.
5. Zuerst die Blaubeermasse in die Form gießen und glatt streichen, dann die helle Quarkmasse dazu geben und mit einer Gabel (wie bei einem Marmorkuchen) die Schichten etwas vermischen.
6. Auf der mittleren Schiene etwa 50 bis 60 Minuten backen. Nach 30 Minuten die Hitze auf 160°C reduzieren. Den Kuchen mit etwas Alufolie abdecken wenn euch der Rand beim Backen zu schnell dunkel wird.
Der Kuchen schmeckt anstelle von Blaubeeren auch mit Himbeeren ganz hervorragend. Außerdem sieht es toll aus, wenn ihr aus etwa 150 g Blaubeeren und 1 EL Erythrit und 1 EL Zitronensaft noch etwas Kompott kocht und diesen dann abgekühlt über den Käsekuchen träufelt.
Alles Liebe
Euer Steffen
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ich habe wieder mal eins meiner Lieblingsrezepte überarbeitet und daraus eine glutenfreie Variante entwickelt. Außerdem ist das Blaubeer-Käsekuchen auch noch low carb - es ist keinerlei Mehl darin und auch der Zucker ist vollständig durch eine um 20% geringere Menge an Xucker light* (Erythrit) ersetzt.
Vielleicht denken manche von euch jetzt: "Ach mensch, was soll denn das? Kuchen muss doch nach Kuchen schmecken und da brauche ich diesen ganzen Schnickschnack nicht." Gut, das geht vollkommen in Ordnung! 😀 Diejenigen unter euch, die ohne eine ordentliche Portion Zucker nicht glücklich werden, nehmen einfach Zucker. Und ruhig auch normales Mehl. Aber traut euch ruhig mal an die low carb Version - ich bin sicher ihr werdet sie lieben!
Wenn ihr auch gute Rezepte für kleine Sünden ohne schlechtes Gewissen habt freue ich mich auf eure Nachrichten und Kommentare hier, bei Facebook oder Instagram.
Für eine 26 cm Springform braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
Für den Boden:
50 g Reismehl
50 g Kokosmehl
30 g Buchweizenmehl
15 g Pfeilwurzelstärke
5g Flohsamenschalen gemahlen
100 g gemahlene Mandeln
120 g Xucker light* (Erythrit)
2 Eier
125 g kalte Butter
ggf. 1-2 EL eiskaltes Wasser
Für die Füllung:
350 g Blaubeeren
1 EL Zitronensaft
1 kg Magerquark
4 Eier
50 g Pfeilwurzelstärke
oder Kartoffelstärke
1 EL Vanilleextrakt
150 g Xucker light* (Erythrit)
So wird's gemacht:
1. Alle Zutaten für den Boden zu einem glatten Mürbeteig verkneten und in Folie eingewickelt mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
2. Blaubeeren mit Zitronensaft und 2 EL Xucker light* (Erythrit) pürieren und beiseite stellen. Backofen auf 180° C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
3. Quark mit Eigelb, Stärke, Vanilleextrakt und Xucker light* (Erythrit) zu einer gleichmäßigen Masse verrühren. Eiweiß zu Schnee schlagen und unter die Quarkmasse heben. Dann die Masse hälftig in zwei Schüssel verteilen und eine Hälfte mit den pürierten Blaubeeren mischen.
4. Mürbeteig auf Klarsichtfolie ausrollen, Backform einfetten und Mürbeteig mit der Folie in die Form stürzen und gleichmäßig andrücken. Einen etwa 3 cm hohen Rand formen.
5. Zuerst die Blaubeermasse in die Form gießen und glatt streichen, dann die helle Quarkmasse dazu geben und mit einer Gabel (wie bei einem Marmorkuchen) die Schichten etwas vermischen.
6. Auf der mittleren Schiene etwa 50 bis 60 Minuten backen. Nach 30 Minuten die Hitze auf 160°C reduzieren. Den Kuchen mit etwas Alufolie abdecken wenn euch der Rand beim Backen zu schnell dunkel wird.
Der Kuchen schmeckt anstelle von Blaubeeren auch mit Himbeeren ganz hervorragend. Außerdem sieht es toll aus, wenn ihr aus etwa 150 g Blaubeeren und 1 EL Erythrit und 1 EL Zitronensaft noch etwas Kompott kocht und diesen dann abgekühlt über den Käsekuchen träufelt.
Alles Liebe
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Dienstag, 1. Mai 2018
Low Carb Rhabarberkuchen mit Baiser
Hallo meine Lieben,
Wer von euch kennt oder benutzt diese Aussage hier gelegentlich: "Ich koche lieber, denn da kann ich kreativer sein. Beim Backen muss ich mich genau an das Rezept halten, sonst klappt es nicht."?
So habe ich auch noch vor ein paar Jahren gedacht. Zwar habe ich immer mal wieder experimentiert, aber das Ergebnis war dann doch manchmal nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe.
Dabei ist es so einfach. Man muss da auch keine Wissenschaft daraus machen, obwohl es beim Backen schon ein paar elementare Grundregeln gibt. Sobald ihr aber ein bisschen geübt darin seid, könnt ihr euch ruhig auch mal etwas trauen. Tauscht mal Zutaten durch andere mit ähnlichen Eigenschaften aus und seht, was dabei heraus kommt. So bin ich zum Großteil meiner glutenfreien Rezepte und meiner low carb Rezepte gekommen. Dabei ist immer klar, wie das Ergebnis aussehen soll - den Weg dahin gilt es dann zu entdecken.
Heute habe ich mein absolutes Lieblingsrezept für Rhabarberkuchen in eine glutenfreie Version nahezu ohne Kohlenhydrate umgewandelt. Die Zutaten dafür bekommt ihr mittlerweile in fast jedem Supermarkt.
Für eine 24cm Springform braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
150 g Butter
100 g Erythrit (z.B. Xucker light*)
1/2 TL Vanillepulver
3 Eier
2-3 EL Milch
75 g Kokosmehl*
75 g Reismehl*
75 g gemahlene Mandeln
5 g gemahlene Flohsamenschalen*
1 Päckchen Weinsteinbackpulver
500 g Rhabarber
2 Eiweiß
1 TL Zitronensaft
75 g Erythrit*
So wird's gemacht:
1. Rhabarber putzen und in ca. 1-2 cm große Stücke schneiden. Backofen auf 160°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Butter mit Erythrit und Vanillepulver cremig rühren und die Eier unterrühren. Das klappt besser, wenn alle Zutaten die gleiche Temperatur haben, also entweder alles aus dem Kühlschrank kommt oder alles Zimmertemperatur hat.
3. Die Mehle mit den Mandeln, dem Backpulver und den Flohsamenschalen mischen und löffelweise dazu geben und verrühren. Wenn der Teig zu trocken wird etwas Milch dazu geben.
4. Springform am Boden einfetten. Teig in die Form geben und glatt streichen. Das geht ein bißchen schwieriger als mit normalem Rührteig, aber wenn ihr einen Löffel etwas anfeuchtet, geht es ganz gut. Rhabarberstücke darauf verteilen.
5. Auf der mittleren Schiene ca. 40 Minuten backen.
6. Aus den zwei Eiweiß Schnee schlagen und Erythrit und Zitronensaft dazu geben. So lange schlagen bis der Zucker sich aufgelöst hat.
7. Die Baisermasse auf dem Kuchen verteilen und den Kuchen nochmals für 20 Minuten backen bis das Baiser einen goldenen Schimmer bekommt.
Mit diesem Rezept wird der Rhabarberkuchen zu einem Genuss ganz ohne schlechtes Gewissen, denn er hat viele gute Proteine und gaaaaaanz wenig Kohlenhydrate. Dass er so gesund ist schmeckt man aber fast gar nicht. 😉
Alles Liebe
Euer Steffen
* Einige Links verweisen auf Angebote auf externen Seiten, auf denen Ihr die Produkte kaufen könnt. Wenn ihr über die hier verlinkten Seiten einkauft erhalte ich zur Unterstützung meines Blogs eine kleine Provision.
Wer von euch kennt oder benutzt diese Aussage hier gelegentlich: "Ich koche lieber, denn da kann ich kreativer sein. Beim Backen muss ich mich genau an das Rezept halten, sonst klappt es nicht."?
So habe ich auch noch vor ein paar Jahren gedacht. Zwar habe ich immer mal wieder experimentiert, aber das Ergebnis war dann doch manchmal nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe.
Dabei ist es so einfach. Man muss da auch keine Wissenschaft daraus machen, obwohl es beim Backen schon ein paar elementare Grundregeln gibt. Sobald ihr aber ein bisschen geübt darin seid, könnt ihr euch ruhig auch mal etwas trauen. Tauscht mal Zutaten durch andere mit ähnlichen Eigenschaften aus und seht, was dabei heraus kommt. So bin ich zum Großteil meiner glutenfreien Rezepte und meiner low carb Rezepte gekommen. Dabei ist immer klar, wie das Ergebnis aussehen soll - den Weg dahin gilt es dann zu entdecken.
Heute habe ich mein absolutes Lieblingsrezept für Rhabarberkuchen in eine glutenfreie Version nahezu ohne Kohlenhydrate umgewandelt. Die Zutaten dafür bekommt ihr mittlerweile in fast jedem Supermarkt.
Für eine 24cm Springform braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
150 g Butter
100 g Erythrit (z.B. Xucker light*)
1/2 TL Vanillepulver
3 Eier
2-3 EL Milch
75 g Kokosmehl*
75 g Reismehl*
75 g gemahlene Mandeln
5 g gemahlene Flohsamenschalen*
1 Päckchen Weinsteinbackpulver
500 g Rhabarber
2 Eiweiß
1 TL Zitronensaft
75 g Erythrit*
So wird's gemacht:
1. Rhabarber putzen und in ca. 1-2 cm große Stücke schneiden. Backofen auf 160°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Butter mit Erythrit und Vanillepulver cremig rühren und die Eier unterrühren. Das klappt besser, wenn alle Zutaten die gleiche Temperatur haben, also entweder alles aus dem Kühlschrank kommt oder alles Zimmertemperatur hat.
3. Die Mehle mit den Mandeln, dem Backpulver und den Flohsamenschalen mischen und löffelweise dazu geben und verrühren. Wenn der Teig zu trocken wird etwas Milch dazu geben.
4. Springform am Boden einfetten. Teig in die Form geben und glatt streichen. Das geht ein bißchen schwieriger als mit normalem Rührteig, aber wenn ihr einen Löffel etwas anfeuchtet, geht es ganz gut. Rhabarberstücke darauf verteilen.
5. Auf der mittleren Schiene ca. 40 Minuten backen.
6. Aus den zwei Eiweiß Schnee schlagen und Erythrit und Zitronensaft dazu geben. So lange schlagen bis der Zucker sich aufgelöst hat.
7. Die Baisermasse auf dem Kuchen verteilen und den Kuchen nochmals für 20 Minuten backen bis das Baiser einen goldenen Schimmer bekommt.
Mit diesem Rezept wird der Rhabarberkuchen zu einem Genuss ganz ohne schlechtes Gewissen, denn er hat viele gute Proteine und gaaaaaanz wenig Kohlenhydrate. Dass er so gesund ist schmeckt man aber fast gar nicht. 😉
Alles Liebe
Euer Steffen
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Mittwoch, 14. Februar 2018
Mandel-Mohn-Kuchen - Low Carb
Hallo meine Lieben,
wenn ihr euch glutenfrei ernähren müsst oder aus anderen Gründen auf die so viel gescholtenen "schlechten Kohlenhydrate" verzichtet, wird die Auswahl an Schlemmereien ja wirklich klein.
Bei einem wunderbaren Abend im Bockshorn Theater durften wir vor Kurzem die unglaubliche Daphne De Luxe erleben.
Von Ihr habe ich den folgenden Satz aufgeschnappt, der mich ehr amüsiert hat: Beim Essen vertrage ich zum Glück alles. Gluten, Laktose, Fructose,.... Meine Intoleranzen liegen eher im zwischenmenschlichen Bereich.
Für alle unter euch, die aber auch mal einen Kuchen ohne die "bösen" Zutaten Zucker und Mehl ausprobieren wollen ist dieses Rezept genau richtig. Übrigens schmeckt der Kuchen auch, wenn man nicht auf Kohlenhydrate verzichten muss ganz prima. 😊
Für eine 24 cm Bundform braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
200 g gemahlener Mohn
150 g gemahlene Mandeln
200 g Birkenzucker (Xylit)
1 Päckchen Backpulver
6 Eier
150 g Quark
100 g Butter
Mark einer Vanilleschote
Abrieb einer Zitrone
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und die Form einfetten.
2. Eier trennen und Eiweiß zu Schnee schlagen. Eigelb mit Birkenzucker und Butter schaumig rühren.
3. Alle anderen Zutaten miteinander mischen. Dann den Eischnee unter die Mischung heben. Die Masse in die Form füllen und gleichmäßig verteilen. Auf der mittleren Schiene ungefähr 50 bis 55 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Den Kuchen im ausgeschalteten Backofen noch weitere 5 bis 10 Minuten stehen lassen.
4. Kuchen in der Form abkühlen lassen, sonst reißt er beim Stürzen leicht ein.
Den fertigen Kuchen könnt ihr noch mit einer Glasur aus dunkler Kuvertüre einstreichen. Schmeckt aber auch ohne Schokolade richtig super. Der Kuchen ist durch den Quark extrem saftig
Alles Liebe
Euer Steffen
wenn ihr euch glutenfrei ernähren müsst oder aus anderen Gründen auf die so viel gescholtenen "schlechten Kohlenhydrate" verzichtet, wird die Auswahl an Schlemmereien ja wirklich klein.
Bei einem wunderbaren Abend im Bockshorn Theater durften wir vor Kurzem die unglaubliche Daphne De Luxe erleben.
Von Ihr habe ich den folgenden Satz aufgeschnappt, der mich ehr amüsiert hat: Beim Essen vertrage ich zum Glück alles. Gluten, Laktose, Fructose,.... Meine Intoleranzen liegen eher im zwischenmenschlichen Bereich.
Für alle unter euch, die aber auch mal einen Kuchen ohne die "bösen" Zutaten Zucker und Mehl ausprobieren wollen ist dieses Rezept genau richtig. Übrigens schmeckt der Kuchen auch, wenn man nicht auf Kohlenhydrate verzichten muss ganz prima. 😊
Für eine 24 cm Bundform braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
200 g gemahlener Mohn
150 g gemahlene Mandeln
200 g Birkenzucker (Xylit)
1 Päckchen Backpulver
6 Eier
150 g Quark
100 g Butter
Mark einer Vanilleschote
Abrieb einer Zitrone
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und die Form einfetten.
2. Eier trennen und Eiweiß zu Schnee schlagen. Eigelb mit Birkenzucker und Butter schaumig rühren.
3. Alle anderen Zutaten miteinander mischen. Dann den Eischnee unter die Mischung heben. Die Masse in die Form füllen und gleichmäßig verteilen. Auf der mittleren Schiene ungefähr 50 bis 55 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Den Kuchen im ausgeschalteten Backofen noch weitere 5 bis 10 Minuten stehen lassen.
4. Kuchen in der Form abkühlen lassen, sonst reißt er beim Stürzen leicht ein.
Den fertigen Kuchen könnt ihr noch mit einer Glasur aus dunkler Kuvertüre einstreichen. Schmeckt aber auch ohne Schokolade richtig super. Der Kuchen ist durch den Quark extrem saftig
Alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 27. Januar 2018
Mandelbrot - glutenfrei - low carb
Hallo meine Lieben,
ich liebe Brot! Je kräftiger und würziger im Geschmack umso besser. Mein aktueller Liebling ist ein Brot namens "Gewürzkruste". Da sind jede Menge tolle und duftende Gewürze drin und drauf und es schmeckt einfach genial. Ich glaube für ein einfaches Butterbrot gibt es nix Besseres!
Allerdings gibt es ja leider immer mehr Menschen, die kein Brot essen können oder sollen. Ich gehöre zwar zum Glück nicht dazu, aber ich probiere einfach gern neue Rezepte aus und versuche, leckere Sachen auch ohne Weizenmehl zu backen. Mein Kichererbsenbrot kennt ihr ja vielleicht schon. Das schmeckt mir echt gut, aber der Kichererbsengeschmack ist schon sehr druchdringend. Daher habe ich nach einer neutraleren Alternative gesucht. Und - Tadaaaaaa - hier ist sie: Mandelbrot!
Für eine Kastenform mit 22cm Länge braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
70 g Leinsamen
70 g Sonnenblumenkerne
110 g gemahlene Mandeln
2 EL gemahlene Flohsamenschalen
250 g Saure Sahne
6 Eier
2 TL Backpulver
1 TL Salz
1 TL Butter zum Einfetten
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Kastenform mit Backpapier auslegen oder sehr gründlich einfetten.
2. Leinsamen und Sonnenblumenkerne im Zerkleinerer oder Mixer fein mahlen. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel miteinander vermischen.
3. Dann Eier und Saure Sahne dazu geben und mit einem Rührlöffel umrühren.Den Teig in die Kastenform füllen.
4. Auf der zweiten Schiene von unten etwa 50 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Das Brot abkühlen lassen, bevor ihr es anschneidet.
Das Brot besser im Kühlschrank aufbewahren, damit es nicht schimmelt. Es schmeckt deutlich neutraler als das Kichererbsenbrot und ist daher noch besser mit verschiedenen Aufstrichen und Belägen zu kombinieren.
Alles Liebe
Euer Steffen
ich liebe Brot! Je kräftiger und würziger im Geschmack umso besser. Mein aktueller Liebling ist ein Brot namens "Gewürzkruste". Da sind jede Menge tolle und duftende Gewürze drin und drauf und es schmeckt einfach genial. Ich glaube für ein einfaches Butterbrot gibt es nix Besseres!
Allerdings gibt es ja leider immer mehr Menschen, die kein Brot essen können oder sollen. Ich gehöre zwar zum Glück nicht dazu, aber ich probiere einfach gern neue Rezepte aus und versuche, leckere Sachen auch ohne Weizenmehl zu backen. Mein Kichererbsenbrot kennt ihr ja vielleicht schon. Das schmeckt mir echt gut, aber der Kichererbsengeschmack ist schon sehr druchdringend. Daher habe ich nach einer neutraleren Alternative gesucht. Und - Tadaaaaaa - hier ist sie: Mandelbrot!
Für eine Kastenform mit 22cm Länge braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
70 g Leinsamen
70 g Sonnenblumenkerne
110 g gemahlene Mandeln
2 EL gemahlene Flohsamenschalen
250 g Saure Sahne
6 Eier
2 TL Backpulver
1 TL Salz
1 TL Butter zum Einfetten
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Kastenform mit Backpapier auslegen oder sehr gründlich einfetten.
2. Leinsamen und Sonnenblumenkerne im Zerkleinerer oder Mixer fein mahlen. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel miteinander vermischen.
3. Dann Eier und Saure Sahne dazu geben und mit einem Rührlöffel umrühren.Den Teig in die Kastenform füllen.
4. Auf der zweiten Schiene von unten etwa 50 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Das Brot abkühlen lassen, bevor ihr es anschneidet.
Das Brot besser im Kühlschrank aufbewahren, damit es nicht schimmelt. Es schmeckt deutlich neutraler als das Kichererbsenbrot und ist daher noch besser mit verschiedenen Aufstrichen und Belägen zu kombinieren.
Alles Liebe
Euer Steffen
Sonntag, 22. Januar 2017
BodyChange - Ein Experiment
Hallo meine Lieben,
ich backe, koche und genieße sehr gerne, das wisst ihr ja schon. Wenn man die vielen Leckereien nicht alle ganz alleine aufisst und sich regelmäßig ein bißchen bewegt dann wird das auch kein wirkliches Problem für die Figur. Ich habe auch überhaupt kein Problem damit, dass ich ein paar Pfunde zu viel auf die Waage bringe.
Nach der schweren Zeit Ende letzten Jahres und der vielen Naschereien rund um Weihnachten ist jetzt aber die Zeit gekommen, ein bisschen was fürs eigene Wohlbefinden zu tun. Dazu gehört auch, wieder mehr Sport zu machen und ein paar Kilo los zu werden. Da kam mir ein Angebot von BodyChange gerade recht.
Ich bin diesem Hype an Fitness- und Abnehmprogrammen gegenüber sehr skeptisch. An allen Ecken und Enden wird man von superschlanken und trainierten Menschen medial angebrüllt. Ob das ein Detlef, eine Sophia, ein Daniel oder wer weiß wer noch alles sind...
Hinzu kommt noch, dass ich keine Lust auf Diäten habe, außerdem möchte ich mich nicht zu sehr einschränken was die Auswahl an Lebensmitteln angeht, und was gar nicht in Frage kommt sind diese unzähligen Nahrungsergänzungsmittel in Pulver- oder Tablettenform oder als Shake. Ich bin sicher, dass unsere natürlichen Lebensmittel mit allem ausgestattet sind, was wir brauchen um gesund zu sein.
Aber wieso dann BodyChange? Das hat drei Gründe:
1. Ich will wissen ob das, was uns da in der Werbung versprochen wird, stimmt.
2. Ich hatte die Chance über die Testplattform trnd.com zu einem vergünstigten Beitrag das 10-Wochen-Programm auszuprobieren.
3. Ich darf diese Vergünstigungen an einige von euch weiter geben. Dazu kommt hier bald noch mehr Information.
Die Anmeldung ist super einfach. Man bekommt dann einen Zugang zum persönlichen Bereich des Internetangebots und dort einige wichtige Informationen zum Start:
- einen Ernährungsratgeber
- ein Rezeptheft
- einen beispielhaften Ernährungsplan für zwei Wochen
- einen beispielhaften Einkaufszettel für zwei Wochen
Bei der Bewerbung für dieses Experiment wurde nach meinen Ernährungsgewohnheiten gefragt. Ich habe wahrheitsgemäß angegeben, dass ich kein Fleisch, sehr wohl aber Fisch und Eier esse.
Leider richtet sich die Ernährungsempfehlung dann nicht nach diesen Angaben, sondern ist sehr fleischlastig aufgebaut. Natürlich sind auch Rezepte mit Fisch und vegetarische Rezepte dabei, aber eben viele mir Fleisch. Ich hatte erwartet, dass man hier individueller auf mich eingeht. Auch meine Anfrage beim Support wurde mehr allgemein mit dem Hinweis auf die (ungetetesten) Rezepte auf der BodyChange Facebookseite abgetan. Dort habe ich ein wenig gestöbert, aber bisher keine Rezepte gefunden. Schade. Übersichtlichkeit und gute Betreuung stelle ich mir anders vor.
Aber zum Glück bin ich ja kreativ und bastele schon an Ideen, wie ich die Rezepte nach meinen Ansprüchen umgestalten kann. Selbst ist der Mann.
In dem persönlichen Bereich gibt es ein "Erfolgs-Tool". Dieses Tool muss man erst einmal mit persönlichen Daten füttern. Größe, Gewicht und dann - auweia - Umfang von Hüfte, Taille und Oberschenkel. Das kostet Überwindung. Zuletzt ein Foto vom "Ist-Zustand" des eigenen Körpers. Diesen Schritt habe ich ausgelassen. Ich hoffe nicht, dass ein Vorher-Nacher-Vergleich am Ende der 10 Wochen
so wenig auffällig ist, dass ich dazu ein Erinnerungsfoto brauche. :-)
Ich werde hier immer wieder etwas ergänzen, was ich in diesen 10 Wochen so erlebe. Ihr könnt mir gern Nachrichten und Kommentare schreiben, wenn ihr Tipps oder Fragen habt. Wahrscheinlich schaffe ich es nicht täglich zu schreiben, aber ich halte euch auf dem Laufenden.
Tag 3:
Heute ist der dritte Tag. Es ist schwierig für mich. Es ist Sonntag und ich bin zu Hause, gleich gehe ich mit Freunden einen Kaffee trinken. In einem Café zu sitzen und dabei an Blumenkohl-Avocado-Brötchen zu Hause zu denken fällt mir schon in der Vorstellung daran schwer. Hoffentlich schmecken sie besser als sie riechen. Gerade sind die ersten Ergebnisse aus dem Rezeptheft aus dem Backofen gekommen.
Ich bin gespannt ob und wie ich die 10 Wochen durchhalte und ob mich diese Art der Ernährung wirklich langfristig überzeugt. Im Moment kommt mir mein Hüftgold gar nicht schlimm vor - verglichen mit dem Aufwand den ich vor mir sehe...
Tag 4:
Langer Arbeitstag, mittags keine Zeit was zu essen. Bravo - das geht ja gut los. Aber ganz ehrlich: 2 Scheiben Kichererbsenbrot haben mich gerettet und heut Abend gab es leckeres Chili - nicht ganz 10WBC-konform, da ohne Fleisch. Ist auch mein eigenes Rezept :) Die Zutaten sind ja dieselben... fast. :-)
Tag 5:
Kokos-Fenchel-Suppe zum Mittagessen. Wirklich lecker. An diese Art zu kochen kann ich mich wohl gewöhnen.
Und weil heute der "Internationale Tag der Komplimente und netten Gesten" ist habe ich etwas für euch: 10 von euch können sofort 30% sparen, wenn Sie auch bei Bodychange mitmachen wollen. Bitte schreibt mir dazu einen Kommentar unter diesen Post, warum ihr mitmachen wollt und bitte eine Email an einstueckheilewelt@gmx.de. Bei mehr als 10 Meldungen werde ich auslosen.
Ich freu mich auf eure Kommentare und Emails!
Tag 6:
Mittags ein Salat mit Thunfisch, gekochten Eiern, Frühlingszwiebeln und Tomaten. Super schnell gemacht und sehr lecker. Abends Kichererbsenbrot mit Räucherlachs.
Tag 7:
Ohje, das erste nachmessen und wiegen steht mir morgen bevor. Ich bin zwar ganz zuversichtlich aber doch ein bisschen nervös. Heute gab es einen bunten Nudelsalat aus Linsennudeln. Die sind zwar richtig fies teuer, aber schmecken gar nicht so schlecht. Ich werde demnächst versuchen selber Nudeln aus Kichererbsenmehl herzustellen.
Tag 8:
Heute wieder viel zu wenig Zeit gehabt um zu kochen und zu essen. Es ist wohl besser wenn man mit BodyChange anfängt wenn man nicht grad so viel Stress hat :-) Aber wenns einfach wäre könnte das ja jeder. Übrigens: Minus 2,9 kg und 2 cm Bauchumfang. :-D
Tag 9:
Morgen ist Load-Tag. HURRA! Essen worauf ich wirklich Lust habe! Aber ich muss sagen, so sehr wie ich am Mittwoch noch auf den Lord-Tag gewartet habe, sehne ich ihn jetzt gar nicht mehr herbei. Klar freu ich mich auf mein Müsli mit Joghurt, mein Nutellabrot und sowas alles. Sehnsucht sieht aber anders aus.
Heute hab ich wieder Kichererbsenbrot gebacken, dieses mal scharf mit Paprika und Ingwer. Und ein Blumenkohlbrot habe ich ausprobiert... ist noch im Ofen. Außerdem wieder etwas vorgekocht für die nächsten Tage - Gemüsepfanne mit Kichererbsen.
Tag 10:
Load-Tag! SCHLEMMEN! Ja von wegen. Kein Heißhunger, keine unstillbare Sehnsucht nach irgendwas. Ich habe uns einen tollen Käsekuchen gebacken und zwei Stück gegessen und es gab "richtige" Pasta. Das war aber auch schon alles.
Tag 11:
Gemüseomelett mit Kichererbsen. Neue tägliche Routine für den Morgen und ein paar Dehnübungen.
Alles noch nicht wirklich spekatulär. Morgen werde ich wieder auf die Waage steigen. Bisschen Bammel hab ich - wer weiß wie schwer der Käsekuchen war??? :-)
Tag 12:
Heute gab es wieder eine neue Variation eines vegetarischen Chilis. Sehr scharf, sehr gut! Ich stelle fest dass "vorkochen" für die nächsten Tage echt eine gute Idee ist. :-) Wieso bin ich da früher nie drauf gekommen?
Ohje - viel zu wenig Zeit gefunden um regelmäßig ins Tagebuch zu schreiben und vor allem auch für die echt an sich recht kurzen Workouts ab der dritten Woche.
Tag 23:
Die Ernährung klappt super. Ein paar Rezepte habe ich euch ja auch schon gezeigt. Ich bin jeden Tag satt und vermisse außer Brot nicht wirklich etwas. Mit Kichererbsenbrot wird aber auch das einigermaßen gut kompensiert. Was mir stinkt ist, dass ich zu wenig Zeit hatte um mein Sportprogramm auszubauen. Klingt nach Ausrede - ist vielleicht ein bisschen eine. Ich habe einfach sehr sehr viel gearbeitet in den letzten Wochen und habe Abends keine große Lust mehr auf Sport. Meine Gewichtskurve hinkt im Moment dem Plan etwas hinterher. Kein Wunder... Ich bin aber motiviert in Woche 4 wieder aufzuholen! :-)
Tag 32:
Ihr Lieben, meine Abnehmkurve hat sich zwar wieder dem Plan angenähert, aber ich bin noch etwas im Rückstand. Garantiert deswegen, weil ich einfach nicht dazu komme das empfohlene Workout regelmäßig in meinem Alltag unter zu bringen. Es geht ja wirklich nur um 20 Minuten hier und 15 Minuten da. Also sollte das echt möglich sein. Ich bin aber trotzdem gerade ziemlich überfordert. Fast täglich frisch kochen - super lecker und echt gut für den Gewichtsverlust. Aber zeitaufwändig - ganz ohne Frage. Dann noch jede Menge Arbeit und eine latente Erkältung. Das sind für mich Gründe (oder Ausreden?) genug um immer noch zu wenig Zeit für Sport zu haben.
Noch ist aber nicht ganz Halbzeit und ich bin motiviert und guter Dinge...
Tag Was weiß denn ich - irgendwo in der siebten Woche:
Leute, Leute... die Zeit vergeht rasend schnell. Ohne dass ich irgendwas davon mitbekommen hätte sind mehr als sechs Wochen vergangen und insgesamt bin ich mit meinem Ergebnis ganz zufrieden. Ich habe deutlich an Bauchumfang und an der Hüfte verloren und auch einige Kilos. Und das ganz ohne Sport. Ja ich hätte Sport machen sollen oder sogar müssen. Wenigstens ein paar Einheiten. Die Videos, die man während des BodyChange-10-Wochen-Programms zur Verfügung gestellt bekommt sind aber absolut nix für mich. Ich ertrage einfach diese dauernde Quasselei von Detlef Soost nicht. Nicht einmal für 5 Minuten, schon gar nicht für 20. Das motiviert mich nicht, das regt mich auf! Hier wäre etwas mehr Abwechslung wirklich angebracht.
Nachteil am fehlenden Sportprogramm: Meine Entwicklungskurve verläuft etwas zu flach. Laut Plan sollte ich schon mehr abgenommen haben. Nicht dramatisch viel mehr, aber eben mehr. Ganz ehrlich, wenn ich dafür nicht diese Stimme ertragen muss, dann ist es mir den Rückstand wert :-)
Was mir auch noch richtig auf den Wecker geht ist, dass es quasi seit Woche 4 keine neuen Rezeptideen mehr gibt. Ja klar, man kann auf dem BodyChance Blog gucken. Aber da kann jeder posten was er will und ich bezweifle bei vielen Rezepten, dass das wirklich sinnvoll ist, was da so verkocht wird.
Dafür wird man aber mit Werbung und tollen "Tricks" zugeballert um seinen "Erfolg zu boosten" und ähnlichen Quatsch. Das geht auch ganz einfach mit diesem Pülverchen und jener Pille. HALLO!?! Ich hab das Programm extra ausgesucht, weil ich da gesund essen kann und nicht weil ich "Grüntee-Zimt-Tote-Katze-Kapseln" oder sowas schlucken will! Danke für nix! :-(
Es sind übrigens noch Gutscheine da. Wollt ihr auch bei BodyChange mitmachen und 30% sparen? Schreibt mir einen Kommentar warum ihr mitmachen wollt.
Alles Liebe
Euer Steffen
ich backe, koche und genieße sehr gerne, das wisst ihr ja schon. Wenn man die vielen Leckereien nicht alle ganz alleine aufisst und sich regelmäßig ein bißchen bewegt dann wird das auch kein wirkliches Problem für die Figur. Ich habe auch überhaupt kein Problem damit, dass ich ein paar Pfunde zu viel auf die Waage bringe.
Nach der schweren Zeit Ende letzten Jahres und der vielen Naschereien rund um Weihnachten ist jetzt aber die Zeit gekommen, ein bisschen was fürs eigene Wohlbefinden zu tun. Dazu gehört auch, wieder mehr Sport zu machen und ein paar Kilo los zu werden. Da kam mir ein Angebot von BodyChange gerade recht.
Ich bin diesem Hype an Fitness- und Abnehmprogrammen gegenüber sehr skeptisch. An allen Ecken und Enden wird man von superschlanken und trainierten Menschen medial angebrüllt. Ob das ein Detlef, eine Sophia, ein Daniel oder wer weiß wer noch alles sind...
Hinzu kommt noch, dass ich keine Lust auf Diäten habe, außerdem möchte ich mich nicht zu sehr einschränken was die Auswahl an Lebensmitteln angeht, und was gar nicht in Frage kommt sind diese unzähligen Nahrungsergänzungsmittel in Pulver- oder Tablettenform oder als Shake. Ich bin sicher, dass unsere natürlichen Lebensmittel mit allem ausgestattet sind, was wir brauchen um gesund zu sein.
Aber wieso dann BodyChange? Das hat drei Gründe:
1. Ich will wissen ob das, was uns da in der Werbung versprochen wird, stimmt.
2. Ich hatte die Chance über die Testplattform trnd.com zu einem vergünstigten Beitrag das 10-Wochen-Programm auszuprobieren.
3. Ich darf diese Vergünstigungen an einige von euch weiter geben. Dazu kommt hier bald noch mehr Information.
Die Anmeldung ist super einfach. Man bekommt dann einen Zugang zum persönlichen Bereich des Internetangebots und dort einige wichtige Informationen zum Start:
- einen Ernährungsratgeber
- ein Rezeptheft
- einen beispielhaften Ernährungsplan für zwei Wochen
- einen beispielhaften Einkaufszettel für zwei Wochen
Bei der Bewerbung für dieses Experiment wurde nach meinen Ernährungsgewohnheiten gefragt. Ich habe wahrheitsgemäß angegeben, dass ich kein Fleisch, sehr wohl aber Fisch und Eier esse.
Leider richtet sich die Ernährungsempfehlung dann nicht nach diesen Angaben, sondern ist sehr fleischlastig aufgebaut. Natürlich sind auch Rezepte mit Fisch und vegetarische Rezepte dabei, aber eben viele mir Fleisch. Ich hatte erwartet, dass man hier individueller auf mich eingeht. Auch meine Anfrage beim Support wurde mehr allgemein mit dem Hinweis auf die (ungetetesten) Rezepte auf der BodyChange Facebookseite abgetan. Dort habe ich ein wenig gestöbert, aber bisher keine Rezepte gefunden. Schade. Übersichtlichkeit und gute Betreuung stelle ich mir anders vor.
Aber zum Glück bin ich ja kreativ und bastele schon an Ideen, wie ich die Rezepte nach meinen Ansprüchen umgestalten kann. Selbst ist der Mann.
In dem persönlichen Bereich gibt es ein "Erfolgs-Tool". Dieses Tool muss man erst einmal mit persönlichen Daten füttern. Größe, Gewicht und dann - auweia - Umfang von Hüfte, Taille und Oberschenkel. Das kostet Überwindung. Zuletzt ein Foto vom "Ist-Zustand" des eigenen Körpers. Diesen Schritt habe ich ausgelassen. Ich hoffe nicht, dass ein Vorher-Nacher-Vergleich am Ende der 10 Wochen
so wenig auffällig ist, dass ich dazu ein Erinnerungsfoto brauche. :-)
Ich werde hier immer wieder etwas ergänzen, was ich in diesen 10 Wochen so erlebe. Ihr könnt mir gern Nachrichten und Kommentare schreiben, wenn ihr Tipps oder Fragen habt. Wahrscheinlich schaffe ich es nicht täglich zu schreiben, aber ich halte euch auf dem Laufenden.
Tag 3:
Heute ist der dritte Tag. Es ist schwierig für mich. Es ist Sonntag und ich bin zu Hause, gleich gehe ich mit Freunden einen Kaffee trinken. In einem Café zu sitzen und dabei an Blumenkohl-Avocado-Brötchen zu Hause zu denken fällt mir schon in der Vorstellung daran schwer. Hoffentlich schmecken sie besser als sie riechen. Gerade sind die ersten Ergebnisse aus dem Rezeptheft aus dem Backofen gekommen.
Ich bin gespannt ob und wie ich die 10 Wochen durchhalte und ob mich diese Art der Ernährung wirklich langfristig überzeugt. Im Moment kommt mir mein Hüftgold gar nicht schlimm vor - verglichen mit dem Aufwand den ich vor mir sehe...
Tag 4:
Langer Arbeitstag, mittags keine Zeit was zu essen. Bravo - das geht ja gut los. Aber ganz ehrlich: 2 Scheiben Kichererbsenbrot haben mich gerettet und heut Abend gab es leckeres Chili - nicht ganz 10WBC-konform, da ohne Fleisch. Ist auch mein eigenes Rezept :) Die Zutaten sind ja dieselben... fast. :-)
Tag 5:
Kokos-Fenchel-Suppe zum Mittagessen. Wirklich lecker. An diese Art zu kochen kann ich mich wohl gewöhnen.
Und weil heute der "Internationale Tag der Komplimente und netten Gesten" ist habe ich etwas für euch: 10 von euch können sofort 30% sparen, wenn Sie auch bei Bodychange mitmachen wollen. Bitte schreibt mir dazu einen Kommentar unter diesen Post, warum ihr mitmachen wollt und bitte eine Email an einstueckheilewelt@gmx.de. Bei mehr als 10 Meldungen werde ich auslosen.
Ich freu mich auf eure Kommentare und Emails!
Tag 6:
Mittags ein Salat mit Thunfisch, gekochten Eiern, Frühlingszwiebeln und Tomaten. Super schnell gemacht und sehr lecker. Abends Kichererbsenbrot mit Räucherlachs.
Tag 7:
Ohje, das erste nachmessen und wiegen steht mir morgen bevor. Ich bin zwar ganz zuversichtlich aber doch ein bisschen nervös. Heute gab es einen bunten Nudelsalat aus Linsennudeln. Die sind zwar richtig fies teuer, aber schmecken gar nicht so schlecht. Ich werde demnächst versuchen selber Nudeln aus Kichererbsenmehl herzustellen.
Tag 8:
Heute wieder viel zu wenig Zeit gehabt um zu kochen und zu essen. Es ist wohl besser wenn man mit BodyChange anfängt wenn man nicht grad so viel Stress hat :-) Aber wenns einfach wäre könnte das ja jeder. Übrigens: Minus 2,9 kg und 2 cm Bauchumfang. :-D
Tag 9:
Morgen ist Load-Tag. HURRA! Essen worauf ich wirklich Lust habe! Aber ich muss sagen, so sehr wie ich am Mittwoch noch auf den Lord-Tag gewartet habe, sehne ich ihn jetzt gar nicht mehr herbei. Klar freu ich mich auf mein Müsli mit Joghurt, mein Nutellabrot und sowas alles. Sehnsucht sieht aber anders aus.
Heute hab ich wieder Kichererbsenbrot gebacken, dieses mal scharf mit Paprika und Ingwer. Und ein Blumenkohlbrot habe ich ausprobiert... ist noch im Ofen. Außerdem wieder etwas vorgekocht für die nächsten Tage - Gemüsepfanne mit Kichererbsen.
Tag 10:
Load-Tag! SCHLEMMEN! Ja von wegen. Kein Heißhunger, keine unstillbare Sehnsucht nach irgendwas. Ich habe uns einen tollen Käsekuchen gebacken und zwei Stück gegessen und es gab "richtige" Pasta. Das war aber auch schon alles.
Tag 11:
Gemüseomelett mit Kichererbsen. Neue tägliche Routine für den Morgen und ein paar Dehnübungen.
Alles noch nicht wirklich spekatulär. Morgen werde ich wieder auf die Waage steigen. Bisschen Bammel hab ich - wer weiß wie schwer der Käsekuchen war??? :-)
Tag 12:
Heute gab es wieder eine neue Variation eines vegetarischen Chilis. Sehr scharf, sehr gut! Ich stelle fest dass "vorkochen" für die nächsten Tage echt eine gute Idee ist. :-) Wieso bin ich da früher nie drauf gekommen?
Ohje - viel zu wenig Zeit gefunden um regelmäßig ins Tagebuch zu schreiben und vor allem auch für die echt an sich recht kurzen Workouts ab der dritten Woche.
Tag 23:
Die Ernährung klappt super. Ein paar Rezepte habe ich euch ja auch schon gezeigt. Ich bin jeden Tag satt und vermisse außer Brot nicht wirklich etwas. Mit Kichererbsenbrot wird aber auch das einigermaßen gut kompensiert. Was mir stinkt ist, dass ich zu wenig Zeit hatte um mein Sportprogramm auszubauen. Klingt nach Ausrede - ist vielleicht ein bisschen eine. Ich habe einfach sehr sehr viel gearbeitet in den letzten Wochen und habe Abends keine große Lust mehr auf Sport. Meine Gewichtskurve hinkt im Moment dem Plan etwas hinterher. Kein Wunder... Ich bin aber motiviert in Woche 4 wieder aufzuholen! :-)
Tag 32:
Ihr Lieben, meine Abnehmkurve hat sich zwar wieder dem Plan angenähert, aber ich bin noch etwas im Rückstand. Garantiert deswegen, weil ich einfach nicht dazu komme das empfohlene Workout regelmäßig in meinem Alltag unter zu bringen. Es geht ja wirklich nur um 20 Minuten hier und 15 Minuten da. Also sollte das echt möglich sein. Ich bin aber trotzdem gerade ziemlich überfordert. Fast täglich frisch kochen - super lecker und echt gut für den Gewichtsverlust. Aber zeitaufwändig - ganz ohne Frage. Dann noch jede Menge Arbeit und eine latente Erkältung. Das sind für mich Gründe (oder Ausreden?) genug um immer noch zu wenig Zeit für Sport zu haben.
Noch ist aber nicht ganz Halbzeit und ich bin motiviert und guter Dinge...
Tag Was weiß denn ich - irgendwo in der siebten Woche:
Leute, Leute... die Zeit vergeht rasend schnell. Ohne dass ich irgendwas davon mitbekommen hätte sind mehr als sechs Wochen vergangen und insgesamt bin ich mit meinem Ergebnis ganz zufrieden. Ich habe deutlich an Bauchumfang und an der Hüfte verloren und auch einige Kilos. Und das ganz ohne Sport. Ja ich hätte Sport machen sollen oder sogar müssen. Wenigstens ein paar Einheiten. Die Videos, die man während des BodyChange-10-Wochen-Programms zur Verfügung gestellt bekommt sind aber absolut nix für mich. Ich ertrage einfach diese dauernde Quasselei von Detlef Soost nicht. Nicht einmal für 5 Minuten, schon gar nicht für 20. Das motiviert mich nicht, das regt mich auf! Hier wäre etwas mehr Abwechslung wirklich angebracht.
Nachteil am fehlenden Sportprogramm: Meine Entwicklungskurve verläuft etwas zu flach. Laut Plan sollte ich schon mehr abgenommen haben. Nicht dramatisch viel mehr, aber eben mehr. Ganz ehrlich, wenn ich dafür nicht diese Stimme ertragen muss, dann ist es mir den Rückstand wert :-)
Was mir auch noch richtig auf den Wecker geht ist, dass es quasi seit Woche 4 keine neuen Rezeptideen mehr gibt. Ja klar, man kann auf dem BodyChance Blog gucken. Aber da kann jeder posten was er will und ich bezweifle bei vielen Rezepten, dass das wirklich sinnvoll ist, was da so verkocht wird.
Dafür wird man aber mit Werbung und tollen "Tricks" zugeballert um seinen "Erfolg zu boosten" und ähnlichen Quatsch. Das geht auch ganz einfach mit diesem Pülverchen und jener Pille. HALLO!?! Ich hab das Programm extra ausgesucht, weil ich da gesund essen kann und nicht weil ich "Grüntee-Zimt-Tote-Katze-Kapseln" oder sowas schlucken will! Danke für nix! :-(
Es sind übrigens noch Gutscheine da. Wollt ihr auch bei BodyChange mitmachen und 30% sparen? Schreibt mir einen Kommentar warum ihr mitmachen wollt.
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