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Freitag, 24. Februar 2023

Süße Luft - Quarkauflauf

Hallo meine Lieben,

Heute war mal wieder so ein "Was haben wir noch im Kühlschrank und was kann man daraus machen"-Tag.
Übrig waren vor allem: 1 Becher Mascarpone und etwas Rhabarber der auf dem letzten Kuchen der Saison keinen Platz mehr gefunden hatte und deswegen eingefroren wurde.

Die Idee für einen Quarkauflauf mit Rhabarberkompott drängte sich da geradezu auf. Also fix alles zusammen gerührt und ruckzuck ist die süße Luft fertig.








Für 4 Portionen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

500 g Magerquark
250 g Mascarpone
4 Eier
1 Päckchen Puddingpulver Vanille
3 EL Grieß
60 g Zucker
1 Prise Salz
etwas Butter





So wird's gemacht:

1. Eier trennen. Quark, Mascarpone, Eigelb und Zucker glatt rühren. Puddingpulver und Grieß unterrühren.
Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.

2. Eiweiß mit Salz zu Schnee schlagen und unter die Creme heben.

3. Eine Auflaufform einfetten und die Masse einfüllen. Mit ein paar Butterflöckchen belegen. Ich habe eine runde Form mit 28 cm Durchmesser genommen. Eine kleinere Form geht auch, dann wird der Auflauf etwas höher und braucht vielleicht etwas länger.

4. Auf der mittleren Schiene ca. 45 Minuten backen bis der Auflauf goldbraun ist.


Ich habe den Quarkauflauf mit Rhabarberkompott serviert, aber es gehen auch alle möglichen anderen Früchte. Ihr könnte zum Beispiel auch direkt in den Auflauf abgetropfte Kirschen oder Himbeeren geben.

Lass euch die süße Luft schmecken! Alles Liebe,

Euer Steffen

Dienstag, 18. Dezember 2018

Quarkstollen-Konfekt - as low carb as possible

Hallo meine Süßen,

bei all meinen Versuchen, kohlenhydratarm bzw. zumindest zuckerarm zu backen, muss ich manchmal auch einfach einsehen, dass es Grenzen gibt. Die sind spätestens bei Christstollen erreicht. Schon allein durch die Zutaten, die in den Teig kommen, ist eine gewisse Portion Zucker unvermeidlich. Zu Weihnachten ist das meiner Meinung nach aber vollkommen in Ordnung. Es kommt ja wie so oft auf die Dosis an.

Trotzdem war es mir ein Anliegen, mein geliebtes Stollenkonfekt ein bisschen hüftschonender zu machen. Dabei kam unverschämt leckeres Quarkstollen-Konfekt heraus, das ihr wirklich dringend mal ausprobieren solltet.

Ich habe mich klassisch an Orangeat, Zitronat und Rosinen gehalten. Ich kann mir aber auch super eine Version mit Cranberries und gehackten Nüssen vorstellen. Oder Datteln und Berberitzenbeeren? Was fällt euch da noch so alles ein?


Für ca. 50 Stück braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

200 g Quark (Magerstufe)
90 g Erythrit (z.B. Xucker light)
160 g Vollkornmehl (Weizen oder Dinkel)
1 1/2 TL Backpulver
1/4 Tonkabohne
40 g Rosinen
40 g Zitronat
20 g Orangeat
2 EL Puderxucker (Erythrit)
1/2 TL Vanillepulver


So wird's gemacht:

1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

2. Zitronat, Orangeat und Rosinen fein hacken. Tonkabohne sehr fein reiben (wie Muskat), Orangenschale abreiben. Zusammen mit allen anderen Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem gleichmäßigen Teig verkneten.

3. Mit einem Teelöffel gleich große Portionen abstechen und zu kleinen Röllchen formen. Ihr könnt auch kleine Stollen formen, aber dazu hatte ich nicht die Geduld.

4. Auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen. Puderxucker mit Vanille mischen und das Stollen-Konfekt noch warm damit bestreuen.


Ich hatte mir dieses Jahr schon kleine Sorgen gemacht, wie Weihnachten ohne Christstollen wohl sein wird, aber das hat sich mit diesem herrlichen Konfekt jetzt erledigt. Ich bin super glücklich mit dem Ergebnis!

Alles Liebe
Euer Steffen

Sonntag, 10. Juni 2018

Mandel-Marmorkuchen - low carb - glutenfrei

Hallo meine Lieben,

Omas Kuchen sind und waren doch einfach immer die besten, stimmts? Meine Omas haben sich beide - unter Anderem - durch ihre tollen Backkünste ausgezeichnet. Wobei es da unterschiedliche Schwerpunkte gab. Eine Oma verbinde ich eher mit Blechkuchen (Quetschbloatz, usw.) und die andere eher mit Rührkuchen (Gesundheitskuchen - was für ein tolles Wort!!!). 😀

Heute war mir nach einem Rührkuchen. Und was fällt mir da als erstes ein? Na logisch, Marmorkuchen. Das ist wohl der klassischste unter den Klassikern. Schmeckt irgendwie jedem und ist mit tausenderlei Rezeptvariationen fest in unseren Küchen und Backbüchern verwurzelt. Ich möchte heute eine weitere Variante - ohne Zucker und Weißmehl - hinzufügen.

Wie immer könnt ihr natürlich auch den ganz normalen Marmorkuchen backen, aber ich möchte euch eben neben der bekannten auch mal eine neue Version zeigen. Vor allem für diejenigen unter euch, die vielleicht gerade versuchen ein paar Pfunde los zu werden oder die aus gesundheitlichen Gründen glutenfrei essen müssen. Ich freue mich schon auf eure Nachrichten und Kommentare, wie euch das Rezept gefällt.

Für eine Gugelhupf-Form mit 22cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

50 g Butter
100 g Erythrit (z.B. Xucker light*)
6 Eier
250 g Quark
125 g gemahlene Mandeln
75 g Kokosmehl
25 g Sojamehl
1 TL gemahlene Flohsamenschalen
1 EL Kakaopulver
1 TL Natron
1/2 TL Vanillepulver
1 TL abgeriebene Zitronenschale
1 Prise Salz
evtl. etwas Milch


So wird's gemacht:

1. Backofen auf 160° C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und die Form einfetten.

2. Butter mit Erythrit cremig rühren. Eier trennen und die Eigelbe einzeln unterrühren. Danach Quark, Zitronenschale und Vanillepulver dazu geben.

3. Mandeln, Kokosmehl, Sojamehl, Flohsamenschalen und Natron vermischen und löffelweise unterrühren. Wenn der Teig "bröselig" aussieht gebt etwas Milch (1-2 EL) dazu.

4. Eiweiß mit Salz steif schlagen und auf 4 Portionen verteilt nach und nach unter den Teig heben.

5. Die Hälfte des Teigs in die Form geben und die andere Hälfte mit Kakaopulver vermischen und darüber verteilen. Dann mit einer Gabel in Spiralen einmal rund um die Form herum durch den Teig fahren und beide Schichten miteinander mischen, sodass das typische Marmormuster entsteht.

6. Eine Schiene unterhalb der Mitte in den Ofen stellen und ungefähr 50 bis 60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. In der Form abkühlen lassen, erst stürzen wenn er soweit abgekühlt ist, dass ihr die Form problemlos mit der Hand anfassen könnt.


Wenn ihr wollt könnt ihr den Kuchen noch mit einer dunklen Kuvertüre einstreichen oder mit Puderxucker (Erythrit) bestreuen.

Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen



* Affiliate Links - Wenn ihr über diese Links einkauft erhalte ich eine Provision.

Samstag, 26. Mai 2018

Quark-Streuselkuchen

Hallo meine Lieben,

Wenns mal wieder ganz schnell gehen muss und ihr einen Kuchen für euren überraschenden Besuch braucht, dann ist mein Quark-Streuselkuchen genau das Richtige für euch! Ich habe die Zutaten fast immer zu Hause und kann daher ganz spontan loslegen, wenn sich kurzfristig Gäste ankündigen oder auch unangekündigt plötzlich vor der Tür stehen.
Ihr könnt das Rezept auch ganz prima und fast beliebig nach euren Wünschen verändern. Mehr oder weniger Käsefüllung? Kein Problem - einfach die Backzeit ein bisschen anpassen. Etwas Obst dazu? Na klar - einfach leckere Beeren oder was euch so schmeckt dazu geben. Wird ganz bestimmt lecker!

Für eine 26er Springform braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

Für Teig und Streusel:
300 g Mehl
130 g Zucker
2 EL Vanillezucker
200 g Butter

Für die Füllung:
500 g Quark
150 g Sahne
100 g Zucker
2 Eier
1 EL Vanillezucker
40 g Stärke
1 EL Zitronensaft
50 g zerlassene Butter


So wird's gemacht:

1. Aus Mehl, Zucker, Vanillezucker und Butter Streusel herstellen. Dazu einfach mit den Händen die Zutaten rasch verkneten und zu Krümeln reiben.

2. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und Springform einfetten. Etwa 2/3 der Streusel in die Form geben und als Boden gut andrücken.

3. Sahne gerade so steif schlagen, Sie soll nicht zu fest werden. Die übrigen Zutaten zu einer gleichmäßigen Masse verrühren. Anschließend die Sahne unterziehen. Die Masse auf den Streuselboden geben und glatt streichen.

4. Mit den übrigen Streuseln bestreuen und auf der mittleren Schiene für ungefähr 40 Minuten backen. Je nachdem wie euer Ofen backt und wie viel Käsemasse ihr tatsächlich verwendet kann die Backzeit variieren. Schaut einfach öfter mal in den Ofen. Wenn die Streusel schön golden werden ist der Kuchen fertig.


Jetzt noch kurz in der Form etwas abkühlen lassen, damit die Käsemasse anziehen kann und dann könnt ihr den Kuchen auch schon anschneiden und lauwarm genießen.

Alles Liebe
Euer Steffen

Sonntag, 13. Mai 2018

Blaubeer-Käsekuchen glutenfrei und low carb

Hallo meine Lieben,

ich habe wieder mal eins meiner Lieblingsrezepte überarbeitet und daraus eine glutenfreie Variante entwickelt. Außerdem ist das Blaubeer-Käsekuchen auch noch low carb - es ist keinerlei Mehl darin und auch der Zucker ist vollständig durch eine um 20% geringere Menge an Xucker light* (Erythrit) ersetzt.

Vielleicht denken manche von euch jetzt: "Ach mensch, was soll denn das? Kuchen muss doch nach Kuchen schmecken und da brauche ich diesen ganzen Schnickschnack nicht." Gut, das geht vollkommen in Ordnung! 😀 Diejenigen unter euch, die ohne eine ordentliche Portion Zucker nicht glücklich werden, nehmen einfach Zucker. Und ruhig auch normales Mehl. Aber traut euch ruhig mal an die low carb Version - ich bin sicher ihr werdet sie lieben!

Wenn ihr auch gute Rezepte für kleine Sünden ohne schlechtes Gewissen habt freue ich mich auf eure Nachrichten und Kommentare hier, bei Facebook oder Instagram.

Für eine 26 cm Springform braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

Für den Boden:

50 g Reismehl

50 g Kokosmehl

30 g Buchweizenmehl

15 g Pfeilwurzelstärke

5g Flohsamenschalen gemahlen
100 g gemahlene Mandeln

120 g Xucker light* 
(Erythrit)
2 Eier
125 g kalte Butter
ggf. 1-2 EL eiskaltes Wasser

Für die Füllung:

350 g Blaubeeren
1 EL Zitronensaft
1 kg Magerquark
4 Eier
50 g Pfeilwurzelstärke
oder Kartoffelstärke
1 EL Vanilleextrakt
150 g Xucker light* (Erythrit)


So wird's gemacht:

1. Alle Zutaten für den Boden zu einem glatten Mürbeteig verkneten und in Folie eingewickelt mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

2. Blaubeeren mit Zitronensaft und 2 EL Xucker light* (Erythrit) pürieren und beiseite stellen. Backofen auf 180° C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.

3. Quark mit Eigelb, Stärke, Vanilleextrakt und Xucker light* (Erythrit) zu einer gleichmäßigen Masse verrühren. Eiweiß zu Schnee schlagen und unter die Quarkmasse heben. Dann die Masse hälftig in zwei Schüssel verteilen und eine Hälfte mit den pürierten Blaubeeren mischen.

4. Mürbeteig auf Klarsichtfolie ausrollen, Backform einfetten und Mürbeteig mit der Folie in die Form stürzen und gleichmäßig andrücken. Einen etwa 3 cm hohen Rand formen.

5. Zuerst die Blaubeermasse in die Form gießen und glatt streichen, dann die helle Quarkmasse dazu geben und mit einer Gabel (wie bei einem Marmorkuchen) die Schichten etwas vermischen.

6. Auf der mittleren Schiene etwa 50 bis 60 Minuten backen. Nach 30 Minuten die Hitze auf 160°C reduzieren. Den Kuchen mit etwas Alufolie abdecken wenn euch der Rand beim Backen zu schnell dunkel wird.


Der Kuchen schmeckt anstelle von Blaubeeren auch mit Himbeeren ganz hervorragend. Außerdem sieht es toll aus, wenn ihr aus etwa 150 g Blaubeeren und 1 EL Erythrit und 1 EL Zitronensaft noch etwas Kompott kocht und diesen dann abgekühlt über den Käsekuchen träufelt.

Alles Liebe
Euer Steffen



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Mittwoch, 14. Februar 2018

Mandel-Mohn-Kuchen - Low Carb

Hallo meine Lieben,

wenn ihr euch glutenfrei ernähren müsst oder aus anderen Gründen auf die so viel gescholtenen "schlechten Kohlenhydrate" verzichtet, wird die Auswahl an Schlemmereien ja wirklich klein.

Bei einem wunderbaren Abend im Bockshorn Theater durften wir vor Kurzem die unglaubliche Daphne De Luxe erleben.
Von Ihr habe ich den folgenden Satz aufgeschnappt, der mich ehr amüsiert hat: Beim Essen vertrage ich zum Glück alles. Gluten, Laktose, Fructose,.... Meine Intoleranzen liegen eher im zwischenmenschlichen Bereich.

Für alle unter euch, die aber auch mal einen Kuchen ohne die "bösen" Zutaten Zucker und Mehl ausprobieren wollen ist dieses Rezept genau richtig. Übrigens schmeckt der Kuchen auch, wenn man nicht auf Kohlenhydrate verzichten muss ganz prima. 😊

Für eine 24 cm Bundform braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

200 g gemahlener Mohn
150 g gemahlene Mandeln
200 g Birkenzucker (Xylit)
1 Päckchen Backpulver
6 Eier
150 g Quark
100 g Butter
Mark einer Vanilleschote
Abrieb einer Zitrone


So wird's gemacht:

1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und die Form einfetten.

2. Eier trennen und Eiweiß zu Schnee schlagen. Eigelb mit Birkenzucker und Butter schaumig rühren.

3. Alle anderen Zutaten miteinander mischen. Dann den Eischnee unter die Mischung heben. Die Masse in die Form füllen und gleichmäßig verteilen. Auf der mittleren Schiene ungefähr 50 bis 55 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Den Kuchen im ausgeschalteten Backofen noch weitere 5 bis 10 Minuten stehen lassen.

4. Kuchen in der Form abkühlen lassen, sonst reißt er beim Stürzen leicht ein.


Den fertigen Kuchen könnt ihr noch mit einer Glasur aus dunkler Kuvertüre einstreichen. Schmeckt aber auch ohne Schokolade richtig super. Der Kuchen ist durch den Quark extrem saftig

Alles Liebe
Euer Steffen

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Quarkstollen

Hallo meine Lieben,

Es sind nur noch 10 Tage bis Weihnachten und damit nicht mehr genug Zeit für einen frischen Christstollen um seinen vollen Geschmack zu entfalten. Darum ist jetzt die Zeit für einen Quarkstollen. Der Stollen ist schon nach 2 bis 3 Tagen soweit durchgezogen, dass ihr ihn genießen könnt und schmeckt richtig toll.

Die Zutaten für das Innenleben des Quarkstollens habe ich ein klein wenig vom klassischen Christstollen abgewandelt. Es ist und bleibt aber ein erkennbar weihnachtlicher Stollen. Nehmt dafür einfach das, was euch schmeckt und achtet darauf, dass die Menge an Früchten und Nüssen in etwa gleich bleibt.
Ich treffe ja voller Unverständnis immer wieder auf Menschen, die kein Zitronat oder Orangeat mögen. Dabei gehört das für mich unbedingt in den Stollen. Aber ich hacke es ganz fein, sodass man es beim Kauen nicht spürt und nur das Aroma davon genießen kann.



Für einen Quarkstollen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

250 g Mehl
250 g Magerquark
100 g Zucker
100 g Butter
1 Ei
1 Prise Salz
1/4 TL Kardamom
1/4 Tonka-Bohne
1/2 Päckchen Backpulver
100 g Marzipan
50 g Pistazien
100 g Mandeln gestiftelt
50 ml Rum
100 g Rosinen
100 g Zitronat
50 g Orangeat
50 g Cranberries getrocknet
3-4 Aprikosen getrocknet
außerdem:
100 g Butter
Zucker
Puderzucker


So wird's gemacht:

1. Zitronat und Orangeat sehr fein hacken, Cranberries und Aprikosen grob hacken. Rosinen mit den gehackten Früchten mischen und über Nacht in Rum einweichen. Mandelsplitter können auch mit eingeweicht werden. Marzipan in den Kühlschrank legen.

2. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Pistazien grob hacken.

3. Das Marzipan grob reiben. Ei, Zucker, Butter und Marzipan gründlich verrühren. Wenn sich eine gleichmäßige Masse gebildet hat den Quark dazu geben. Die Tonka-Bohne fein reiben (z.B. auf der Muskatreibe). Dann Mehl, Gewürze und Backpulver mischen und dazu geben.

4. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche flach drücken und die Pistazien mit der eingeweichten Füllung darauf geben. Mit den Händen gründlich durchkneten bis alles gut vermischt ist. Der Teig ist ziemlich klebrig, daher immer etwas Mehl für die Hände und Arbeitsfläche benutzen.

5. Den Teig zu einem Stollen formen und auf einem mit Backpapier belegten Blech auf der mittleren Schiene ungefähr 60 bis 70 Minuten backen. Nach etwa 30 Minuten mit Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird.

6. Butter schmelzen und den noch heißen Stollen rundherum mit reichlich flüssiger Butter einstreichen und mit Zucker bestreuen. Wenn der Stollen abgekühlt ist dann den Puderzucker darüber streuen.


Den Quarkstollen jetzt noch ein paar Tage zum Durchziehen stehen zu lassen kostet etwas Überwindung, lohnt sich aber absolut.

Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen







Mittwoch, 6. September 2017

Glutenfreier Käsekuchen

Hallo meine Lieben,

ich habe jetzt einige Zeit experimentiert damit ich einen vernünftigen glutenfreien Mürbeteig zustande bringe. Leider habe ich dazu absolut keine brauchbaren Rezepte im Netz gefunden, da die entweder so glorreiche Tipps haben wie "glutenfreies Mehl verwenden" oder aber man braucht ungefähr 10 verschiedene Mehlalternativen, die aber kein normaler Laden führt und die zudem richtig ins Geld gehen.

Warum eine glutenfreie Mehlmischung nichts für mich ist? Nun ja, ich selbst habe kein Problem mit Gluten und bin auch kein Fan von der gerade gehypeten glutenfreien Ernährung. Aber ich habe unter meinen Freunden und Kollegen Menschen, die leider auch kein Maismehl vertragen. Maismehl ist aber in ziemlich jeder glutenfreien Mehlmischung enthalten - daher sind die alle aus dem Rennen.

Für meinen glutenfreien Käsekuchen habe ich das Rezept von meinem Lieblingskäsekuchen genommen und abgewandelt. Alle Mehlsorten habe ich im Supermarkt bekommen. Wenn ihr keine Pfeilwurzelstärke bekommt könnt ihr auch Kartoffelstärke verwenden.

Für eine 24cm Springform braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

Für den Teig:
50 g Reismehl
50 g Kokosmehl
30 g Buchweizenmehl
20 g Pfeilwurzelstärke
100 g gemahlene Mandeln
160 g Zucker
2 Eier
125 g kalte Butter
ggf. 1-2 EL eiskaltes Wasser

Für die Käsecreme:
750 g Quark
150 g Zucker
1 Ei
1 Eigelb
40 g Pfeilwurzelstärke
1 Vanilleschote
1/2 Zitrone
400 ml Milch
150 ml Tasse Speiseöl

Und so wird's gemacht:

1. Zuerst die verschiedenen Mehle und die Mandeln gleichmäßig vermischen. Dann alle Zutaten für den Teig mit den Händen oder dem Flachrührer der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten. In Frischhaltefolie einwickeln und 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

2. Backofen auf 170°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.

3. Die Zitrone auspressen.

4. Vanilleschote mit einem scharfen Messer längs halbieren und das Mark auskratzen.

5. Alle Zutaten für die Creme in eine Rührschüssel geben und mit niedriger Geschwindigkeit mit dem einem Schneebesen zu einer gleichmäßigen Masse verrühren.

6. Eine Springform einfetten und den Teig mit den Händen oder einer Teigrolle hineindrücken. Einen etwa 2-3 cm hohen Rand formen.

7. Die Käsecreme auf den Teigboden gießen.

8. Etwa 60-70 Minuten backen, je nachdem wie dunkel ihr den Kuchen mögt. Ich mag es, wenn der Kuchen nur am Rand leicht goldbraun wird und in der Mitte noch schön hell ist.



Wenn ihr den Kuchen nicht nur glutenfrei sondern auch mit weniger Kohlenhydraten (und Kalorien) backen wollt könnt ihr den Zucker ganz oder teilweise durch Birkenzucker (Xylit) ersetzen. Ich habe bei meinem Rezept jeweils nur die Hälfte des Zuckers ersetzt, da Xylit leider nicht so schön karamellisiert und dem Kuchen daher die Bräune und das Aroma ein bisschen verloren gehen. Aber gehen tuts :-)

Alles Liebe
Euer Steffen

Donnerstag, 3. August 2017

Sommerliche Mangotarte

Hallo meine Lieben,

wenn man es genau bedenkt leben wir im Paradies. Das ganze Jahr über gibt es verschiedene Früchte und Gemüse, die hierzulande wachsen. In vielen Regionen unseres Landes gibt es Spezialitäten wie Obstanbau, Weinbau und andere tolle Sachen. Und doch finden wir auf Märkten und im Supermarkt Früchte aus fernen Ländern, die teils sogar mit dem Flugzeug anreisen.

Ich möchte hier jetzt aber gar nicht über den ökologischen Fußabdruck einer Flugananas im Vergleich zu einem Lagerapfel reden. Darüber ließe sich hervorragend streiten. Mir gehts aber hier in erster Linie um Genuss und ich finde, der ist auch erlaubt und nötig. Mein Wunsch ist nur, dass jeder beim Einkaufen nachdenkt und so bewusst kauft wie es eben möglich ist. Ein kleiner Beitrag von allen ist besser als die Aufopferung einiger Weniger.


Bei mir sind es Mangos, auf die ich einfach nicht verzichten mag. Sie schmecken so nach Sommer, Sonne und Urlaub... schon beim Schreiben dieses Textes gerate ich ins Schwärmen. Warum also nicht auch beim Backen Mangos verwenden? Ich habe euch schon einmal eine Mangotarte mit Kokos und Limetten vorgestellt und heute habe ich für euch eine Mangotarte, bei der diese herrliche Frucht die Bühne ganz für sich alleine bekommt. Nur Mango. Nur köstlich! Probiert es doch gleich mal aus...

Für eine Tarteform mit 26 cm braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

Für den Teig:
1 Ei
75 g Zucker
75 g Butter
200 g Mehl
1 TL Backpulver

Für die Creme:
200 g Quark
30 g Zucker
250 ml Mangopüree
2 Eier
Saft einer halben Limette
35 g Speisestärke

So wird's gemacht:

1. Einen Mürbeteig herstellen und in Folie gewickelt mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.

2. Mango vom Kern lösen und die Schale entfernen. Das Fruchtfleisch mit dem Limettensaft pürieren. Eine kleine Mango ergibt ungefähr die benötigte Menge.

3. Den Mürbeteig entweder auf der bemehlten Arbeitsfläche oder auf Backpapier ausrollen oder direkt in die Form drücken.

4. Den Quark mit Püree, Stärke, Zucker, einem Ei und einem Eigelb verrühren. Das übrige Eiweiß zu Schnee schlagen und den Eischnee unter die Masse heben.

5. Mangomasse auf den Mürbeteig gießen und die Tarte auf der zweiten Schiene von unten etwa 35 bis 40 Minuten backen bis der Rand leicht Farbe bekommt und die Masse fest wird. In der Form auskühlen lassen.


Die Tarte schmeckt gut gekühlt sehr gut, aber auch bei Zimmertemperatur ist die ein Genuss. Ein Klecks Sahne und eine frische Erdbeere dazu erfreuen zusätzlich noch das Auge :-)

Viel Freude beim Genießen und alles Liebe
Euer Steffen