Hallo meine Lieben,
heute habe ich beim Einkaufen die ersten Zwetschgen entdeckt. Noch kommen Sie aus Bosnien, aber auch auf den Bäumen hier in der Nähe bekommen sie schon langsam Farbe und wenn der Sommer sich weiter so ins Zeug legt dauert es bestimmt nicht mehr lange bis sie reif sind.
Bei Zwetschgenkuchen gibts für mich eigentlich keine Experimente. Da habe ich eine genaue Vorstellung wie der zu schmecken hat. Der Klassiker mit Hefeteig und Streuseln ist zwar super lecker, aber alles andere als low carb. Also habe ich wieder etwas experimentiert um ein Rezept zu entwickeln, das ohne Mehl und Zucker auskommt und trotzdem toll schmeckt.
Gut, ganz low carb kann ein Obstkuchen ja nie sein, da die Zwetschgen an sich ja schon jede Menge Zucker enthalten. Aber ich möchte eben auch mal zeigen, dass man ohne weiteren Haushaltszucker auch tolle Kuchen backen kann.
Für eine Springform mit 26 cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
800 g Zwetschgen
80 g Mandelmehl*
90 g Kokosmehl*
2 EL gemahlene Flohsamenschalen*
1 EL Johannisbrotkernmehl*
2 TL Backpulver
1 TL Zimt
4 Eier (Größe L)
250 ml Milch
100 g Erythrit (z.B. Xucker light*)
1 TL Zucker (muss sein, für die Hefe)
1 Würfel Hefe
Für die Streusel:
40 g Butter
1 TL Zimt
30 g Erythrit
30 g Mandelmehl
20 g Haferflocken
20 g gemahlene Mandeln
So wird's gemacht:
1. Mandelmehl, Kokosmehl, Johannisbrotkernmehl, Erythrit und Flohsamenschalen gut vermischen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Hefe in eine kleine Schüssel bröckeln und 1 TL Zucker und 2 EL Milch dazu geben, etwa 15 Minuten stehen lassen bis die Hefe flüssig wird.
3. Milch und Eier miteinander verrühren und zu den trockenen Zutaten geben. Zuletzt die Hefe dazu geben und alles gründlich verkneten. Den Teig 15 Minuten ruhen lassen.
4. Springform einfetten und den Teig hinein geben. Mit den Händen gleichmäßig in der Form verteilen und andrücken. Wenn der Teig zu sehr klebt die Hände etwas anfeuchten.
5. Zwetschgen an einer Seite aufschneiden und den Kern entfernen. die Hälften nochmals mit dem Messer einschneiden, sodass sie vier Spitzen haben wenn ihr sie auf faltet. Reihum auf dem Teig verteilen bis der Boden ganz mit Zwetschgen bedeckt ist.
6. Für die Streusel alle Zutaten mit den Händen bröselig vermischen und über die Zwetschgen streuen. Eine Schiene unterhalb der Mitte für etwa 35 bis 40 Minuten backen.
Den Kuchen in der Form abkühlen lassen bis es mindestens handwarm ist und erst dann auf eine Tortenplatte heben.
Mit einer Glasbodenform oder einem schnittfesten Boden könnt ihr den Kuchen natürlich auch schon warm anschneiden und genießen. Ein Gedicht... 😋
Alles Liebe
Euer Steffen
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Samstag, 21. Juli 2018
Zwetschgenkuchen mit Streuseln - low carb
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Samstag, 23. Juni 2018
Apfelkuchen - low carb - glutenfrei
Hallo meine Lieben,
wie ist das denn eigentlich bei euch so? Lehnt ihr low carb Rezepte generell ab, weil für euch ein guter Kuchen nicht ohne ordentlich Zucker und "normales" Mehl auskommt? Probiert ihr ab und an mal ein low carb Rezept aus oder backt ihr vielleicht sogar hauptsächlich ohne Mehl und Zucker? Ich bin sehr gespannt wie ihr dem Thema gegenüber eingestellt seid. Schreibt mir doch mal eine Nachricht oder einen Kommentar dazu.
Ich habe kürzlich zu einer Geburtstagsfeier eine "normale" Torte und einen low carb Kuchen mitgebracht. Der Kuchen war fast komplett aufgegessen, die Torte nur zu etwa einem Drittel. Ob das etwas zu bedeuten hat?
Heute habe ich wieder ein wenig experimentiert und heraus kam ein herrlicher Apfelkuchen mit Mandelblättchen. Während ich das hier tippe sitze ich in der Küche neben dem Backofen und ein Duft von Mandeln, Zimt und Äpfeln steigt mir in die Nase. Ich kann kaum erwarten, dass der Kuchen fertig ist. Das Ergebnis seht ihr dann ja hier auf den Bildern.
Für eine 26cm Springform braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
2-3 große Äpfel (ca. 600 g)
100 g Kokosmehl
30 g Mandelmehl
50 g gemahlene Mandeln
5 g gemahlene Flohsamenschalen
120 g weiche Butter
6 Eier
160 g Erythrit (z.B. Xucker Light*)
1/2 Päckchen Backpulver
100 ml Mandelmilch (oder Milch)
1 TL Zimt
So wird's gemacht:
1. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in Achtel schneiden. Die Apfelstücke am Rücken der Länge nach mehrmals einschneiden. Eine Springform mit 26 m Durchmesser fetten und den Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Kokosmehl, Mandelmehl, Mandeln, Flohsamenschalen und Backpulver mischen.
3. 1 EL Erythrit und 1/2 TL Zimt beiseite stellen. Butter mit Erythrit und dem übrigen Zimt schaumig schlagen. Die Eier einzeln nacheinander unterrühren. Jetzt löffelweise die Mehlmischung dazu geben, zuletzt die Mandelmilch dazu gießen. Zu einem gleichmäßigen Teig rühren.
4. Teig in der Springform glatt streichen und die Apfelstücke mit dem Rücken nach oben darauf verteilen und andrücken. 1 EL Erythrit und 17" TL Zimt mischen. Mandelblättchen und Zimtmischung über die Äpfel streuen.
5. Auf der mittleren Schiene ungefähr 50 Minuten backen.
Der Kuchen schmeckt schon lauwarm einfach göttlich, aber ihr könnt natürlich auch die Geduld aufbringen und ihn abkühlen lassen. 😋
Alles Liebe
Euer Steffen
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wie ist das denn eigentlich bei euch so? Lehnt ihr low carb Rezepte generell ab, weil für euch ein guter Kuchen nicht ohne ordentlich Zucker und "normales" Mehl auskommt? Probiert ihr ab und an mal ein low carb Rezept aus oder backt ihr vielleicht sogar hauptsächlich ohne Mehl und Zucker? Ich bin sehr gespannt wie ihr dem Thema gegenüber eingestellt seid. Schreibt mir doch mal eine Nachricht oder einen Kommentar dazu.
Ich habe kürzlich zu einer Geburtstagsfeier eine "normale" Torte und einen low carb Kuchen mitgebracht. Der Kuchen war fast komplett aufgegessen, die Torte nur zu etwa einem Drittel. Ob das etwas zu bedeuten hat?
Heute habe ich wieder ein wenig experimentiert und heraus kam ein herrlicher Apfelkuchen mit Mandelblättchen. Während ich das hier tippe sitze ich in der Küche neben dem Backofen und ein Duft von Mandeln, Zimt und Äpfeln steigt mir in die Nase. Ich kann kaum erwarten, dass der Kuchen fertig ist. Das Ergebnis seht ihr dann ja hier auf den Bildern.
Für eine 26cm Springform braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
2-3 große Äpfel (ca. 600 g)
100 g Kokosmehl
30 g Mandelmehl
50 g gemahlene Mandeln
5 g gemahlene Flohsamenschalen
120 g weiche Butter
6 Eier
160 g Erythrit (z.B. Xucker Light*)
1/2 Päckchen Backpulver
100 ml Mandelmilch (oder Milch)
1 TL Zimt
So wird's gemacht:
1. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in Achtel schneiden. Die Apfelstücke am Rücken der Länge nach mehrmals einschneiden. Eine Springform mit 26 m Durchmesser fetten und den Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Kokosmehl, Mandelmehl, Mandeln, Flohsamenschalen und Backpulver mischen.
3. 1 EL Erythrit und 1/2 TL Zimt beiseite stellen. Butter mit Erythrit und dem übrigen Zimt schaumig schlagen. Die Eier einzeln nacheinander unterrühren. Jetzt löffelweise die Mehlmischung dazu geben, zuletzt die Mandelmilch dazu gießen. Zu einem gleichmäßigen Teig rühren.
4. Teig in der Springform glatt streichen und die Apfelstücke mit dem Rücken nach oben darauf verteilen und andrücken. 1 EL Erythrit und 17" TL Zimt mischen. Mandelblättchen und Zimtmischung über die Äpfel streuen.
5. Auf der mittleren Schiene ungefähr 50 Minuten backen.
Der Kuchen schmeckt schon lauwarm einfach göttlich, aber ihr könnt natürlich auch die Geduld aufbringen und ihn abkühlen lassen. 😋
Alles Liebe
Euer Steffen
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Sonntag, 10. Juni 2018
Mandel-Marmorkuchen - low carb - glutenfrei
Hallo meine Lieben,
Omas Kuchen sind und waren doch einfach immer die besten, stimmts? Meine Omas haben sich beide - unter Anderem - durch ihre tollen Backkünste ausgezeichnet. Wobei es da unterschiedliche Schwerpunkte gab. Eine Oma verbinde ich eher mit Blechkuchen (Quetschbloatz, usw.) und die andere eher mit Rührkuchen (Gesundheitskuchen - was für ein tolles Wort!!!). 😀
Heute war mir nach einem Rührkuchen. Und was fällt mir da als erstes ein? Na logisch, Marmorkuchen. Das ist wohl der klassischste unter den Klassikern. Schmeckt irgendwie jedem und ist mit tausenderlei Rezeptvariationen fest in unseren Küchen und Backbüchern verwurzelt. Ich möchte heute eine weitere Variante - ohne Zucker und Weißmehl - hinzufügen.
Wie immer könnt ihr natürlich auch den ganz normalen Marmorkuchen backen, aber ich möchte euch eben neben der bekannten auch mal eine neue Version zeigen. Vor allem für diejenigen unter euch, die vielleicht gerade versuchen ein paar Pfunde los zu werden oder die aus gesundheitlichen Gründen glutenfrei essen müssen. Ich freue mich schon auf eure Nachrichten und Kommentare, wie euch das Rezept gefällt.
Für eine Gugelhupf-Form mit 22cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
50 g Butter
100 g Erythrit (z.B. Xucker light*)
6 Eier
250 g Quark
125 g gemahlene Mandeln
75 g Kokosmehl
25 g Sojamehl
1 TL gemahlene Flohsamenschalen
1 EL Kakaopulver
1 TL Natron
1/2 TL Vanillepulver
1 TL abgeriebene Zitronenschale
1 Prise Salz
evtl. etwas Milch
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 160° C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und die Form einfetten.
2. Butter mit Erythrit cremig rühren. Eier trennen und die Eigelbe einzeln unterrühren. Danach Quark, Zitronenschale und Vanillepulver dazu geben.
3. Mandeln, Kokosmehl, Sojamehl, Flohsamenschalen und Natron vermischen und löffelweise unterrühren. Wenn der Teig "bröselig" aussieht gebt etwas Milch (1-2 EL) dazu.
4. Eiweiß mit Salz steif schlagen und auf 4 Portionen verteilt nach und nach unter den Teig heben.
5. Die Hälfte des Teigs in die Form geben und die andere Hälfte mit Kakaopulver vermischen und darüber verteilen. Dann mit einer Gabel in Spiralen einmal rund um die Form herum durch den Teig fahren und beide Schichten miteinander mischen, sodass das typische Marmormuster entsteht.
6. Eine Schiene unterhalb der Mitte in den Ofen stellen und ungefähr 50 bis 60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. In der Form abkühlen lassen, erst stürzen wenn er soweit abgekühlt ist, dass ihr die Form problemlos mit der Hand anfassen könnt.
Wenn ihr wollt könnt ihr den Kuchen noch mit einer dunklen Kuvertüre einstreichen oder mit Puderxucker (Erythrit) bestreuen.
Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
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Omas Kuchen sind und waren doch einfach immer die besten, stimmts? Meine Omas haben sich beide - unter Anderem - durch ihre tollen Backkünste ausgezeichnet. Wobei es da unterschiedliche Schwerpunkte gab. Eine Oma verbinde ich eher mit Blechkuchen (Quetschbloatz, usw.) und die andere eher mit Rührkuchen (Gesundheitskuchen - was für ein tolles Wort!!!). 😀
Heute war mir nach einem Rührkuchen. Und was fällt mir da als erstes ein? Na logisch, Marmorkuchen. Das ist wohl der klassischste unter den Klassikern. Schmeckt irgendwie jedem und ist mit tausenderlei Rezeptvariationen fest in unseren Küchen und Backbüchern verwurzelt. Ich möchte heute eine weitere Variante - ohne Zucker und Weißmehl - hinzufügen.
Wie immer könnt ihr natürlich auch den ganz normalen Marmorkuchen backen, aber ich möchte euch eben neben der bekannten auch mal eine neue Version zeigen. Vor allem für diejenigen unter euch, die vielleicht gerade versuchen ein paar Pfunde los zu werden oder die aus gesundheitlichen Gründen glutenfrei essen müssen. Ich freue mich schon auf eure Nachrichten und Kommentare, wie euch das Rezept gefällt.
Für eine Gugelhupf-Form mit 22cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
50 g Butter
100 g Erythrit (z.B. Xucker light*)
6 Eier
250 g Quark
125 g gemahlene Mandeln
75 g Kokosmehl
25 g Sojamehl
1 TL gemahlene Flohsamenschalen
1 EL Kakaopulver
1 TL Natron
1/2 TL Vanillepulver
1 TL abgeriebene Zitronenschale
1 Prise Salz
evtl. etwas Milch
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 160° C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und die Form einfetten.
2. Butter mit Erythrit cremig rühren. Eier trennen und die Eigelbe einzeln unterrühren. Danach Quark, Zitronenschale und Vanillepulver dazu geben.
3. Mandeln, Kokosmehl, Sojamehl, Flohsamenschalen und Natron vermischen und löffelweise unterrühren. Wenn der Teig "bröselig" aussieht gebt etwas Milch (1-2 EL) dazu.
4. Eiweiß mit Salz steif schlagen und auf 4 Portionen verteilt nach und nach unter den Teig heben.
5. Die Hälfte des Teigs in die Form geben und die andere Hälfte mit Kakaopulver vermischen und darüber verteilen. Dann mit einer Gabel in Spiralen einmal rund um die Form herum durch den Teig fahren und beide Schichten miteinander mischen, sodass das typische Marmormuster entsteht.
6. Eine Schiene unterhalb der Mitte in den Ofen stellen und ungefähr 50 bis 60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. In der Form abkühlen lassen, erst stürzen wenn er soweit abgekühlt ist, dass ihr die Form problemlos mit der Hand anfassen könnt.
Wenn ihr wollt könnt ihr den Kuchen noch mit einer dunklen Kuvertüre einstreichen oder mit Puderxucker (Erythrit) bestreuen.
Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
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Sonntag, 13. Mai 2018
Blaubeer-Käsekuchen glutenfrei und low carb
Hallo meine Lieben,
ich habe wieder mal eins meiner Lieblingsrezepte überarbeitet und daraus eine glutenfreie Variante entwickelt. Außerdem ist das Blaubeer-Käsekuchen auch noch low carb - es ist keinerlei Mehl darin und auch der Zucker ist vollständig durch eine um 20% geringere Menge an Xucker light* (Erythrit) ersetzt.
Vielleicht denken manche von euch jetzt: "Ach mensch, was soll denn das? Kuchen muss doch nach Kuchen schmecken und da brauche ich diesen ganzen Schnickschnack nicht." Gut, das geht vollkommen in Ordnung! 😀 Diejenigen unter euch, die ohne eine ordentliche Portion Zucker nicht glücklich werden, nehmen einfach Zucker. Und ruhig auch normales Mehl. Aber traut euch ruhig mal an die low carb Version - ich bin sicher ihr werdet sie lieben!
Wenn ihr auch gute Rezepte für kleine Sünden ohne schlechtes Gewissen habt freue ich mich auf eure Nachrichten und Kommentare hier, bei Facebook oder Instagram.
Für eine 26 cm Springform braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
Für den Boden:
50 g Reismehl
50 g Kokosmehl
30 g Buchweizenmehl
15 g Pfeilwurzelstärke
5g Flohsamenschalen gemahlen
100 g gemahlene Mandeln
120 g Xucker light* (Erythrit)
2 Eier
125 g kalte Butter
ggf. 1-2 EL eiskaltes Wasser
Für die Füllung:
350 g Blaubeeren
1 EL Zitronensaft
1 kg Magerquark
4 Eier
50 g Pfeilwurzelstärke
oder Kartoffelstärke
1 EL Vanilleextrakt
150 g Xucker light* (Erythrit)
So wird's gemacht:
1. Alle Zutaten für den Boden zu einem glatten Mürbeteig verkneten und in Folie eingewickelt mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
2. Blaubeeren mit Zitronensaft und 2 EL Xucker light* (Erythrit) pürieren und beiseite stellen. Backofen auf 180° C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
3. Quark mit Eigelb, Stärke, Vanilleextrakt und Xucker light* (Erythrit) zu einer gleichmäßigen Masse verrühren. Eiweiß zu Schnee schlagen und unter die Quarkmasse heben. Dann die Masse hälftig in zwei Schüssel verteilen und eine Hälfte mit den pürierten Blaubeeren mischen.
4. Mürbeteig auf Klarsichtfolie ausrollen, Backform einfetten und Mürbeteig mit der Folie in die Form stürzen und gleichmäßig andrücken. Einen etwa 3 cm hohen Rand formen.
5. Zuerst die Blaubeermasse in die Form gießen und glatt streichen, dann die helle Quarkmasse dazu geben und mit einer Gabel (wie bei einem Marmorkuchen) die Schichten etwas vermischen.
6. Auf der mittleren Schiene etwa 50 bis 60 Minuten backen. Nach 30 Minuten die Hitze auf 160°C reduzieren. Den Kuchen mit etwas Alufolie abdecken wenn euch der Rand beim Backen zu schnell dunkel wird.
Der Kuchen schmeckt anstelle von Blaubeeren auch mit Himbeeren ganz hervorragend. Außerdem sieht es toll aus, wenn ihr aus etwa 150 g Blaubeeren und 1 EL Erythrit und 1 EL Zitronensaft noch etwas Kompott kocht und diesen dann abgekühlt über den Käsekuchen träufelt.
Alles Liebe
Euer Steffen
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ich habe wieder mal eins meiner Lieblingsrezepte überarbeitet und daraus eine glutenfreie Variante entwickelt. Außerdem ist das Blaubeer-Käsekuchen auch noch low carb - es ist keinerlei Mehl darin und auch der Zucker ist vollständig durch eine um 20% geringere Menge an Xucker light* (Erythrit) ersetzt.
Vielleicht denken manche von euch jetzt: "Ach mensch, was soll denn das? Kuchen muss doch nach Kuchen schmecken und da brauche ich diesen ganzen Schnickschnack nicht." Gut, das geht vollkommen in Ordnung! 😀 Diejenigen unter euch, die ohne eine ordentliche Portion Zucker nicht glücklich werden, nehmen einfach Zucker. Und ruhig auch normales Mehl. Aber traut euch ruhig mal an die low carb Version - ich bin sicher ihr werdet sie lieben!
Wenn ihr auch gute Rezepte für kleine Sünden ohne schlechtes Gewissen habt freue ich mich auf eure Nachrichten und Kommentare hier, bei Facebook oder Instagram.
Für eine 26 cm Springform braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
Für den Boden:
50 g Reismehl
50 g Kokosmehl
30 g Buchweizenmehl
15 g Pfeilwurzelstärke
5g Flohsamenschalen gemahlen
100 g gemahlene Mandeln
120 g Xucker light* (Erythrit)
2 Eier
125 g kalte Butter
ggf. 1-2 EL eiskaltes Wasser
Für die Füllung:
350 g Blaubeeren
1 EL Zitronensaft
1 kg Magerquark
4 Eier
50 g Pfeilwurzelstärke
oder Kartoffelstärke
1 EL Vanilleextrakt
150 g Xucker light* (Erythrit)
So wird's gemacht:
1. Alle Zutaten für den Boden zu einem glatten Mürbeteig verkneten und in Folie eingewickelt mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
2. Blaubeeren mit Zitronensaft und 2 EL Xucker light* (Erythrit) pürieren und beiseite stellen. Backofen auf 180° C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
3. Quark mit Eigelb, Stärke, Vanilleextrakt und Xucker light* (Erythrit) zu einer gleichmäßigen Masse verrühren. Eiweiß zu Schnee schlagen und unter die Quarkmasse heben. Dann die Masse hälftig in zwei Schüssel verteilen und eine Hälfte mit den pürierten Blaubeeren mischen.
4. Mürbeteig auf Klarsichtfolie ausrollen, Backform einfetten und Mürbeteig mit der Folie in die Form stürzen und gleichmäßig andrücken. Einen etwa 3 cm hohen Rand formen.
5. Zuerst die Blaubeermasse in die Form gießen und glatt streichen, dann die helle Quarkmasse dazu geben und mit einer Gabel (wie bei einem Marmorkuchen) die Schichten etwas vermischen.
6. Auf der mittleren Schiene etwa 50 bis 60 Minuten backen. Nach 30 Minuten die Hitze auf 160°C reduzieren. Den Kuchen mit etwas Alufolie abdecken wenn euch der Rand beim Backen zu schnell dunkel wird.
Der Kuchen schmeckt anstelle von Blaubeeren auch mit Himbeeren ganz hervorragend. Außerdem sieht es toll aus, wenn ihr aus etwa 150 g Blaubeeren und 1 EL Erythrit und 1 EL Zitronensaft noch etwas Kompott kocht und diesen dann abgekühlt über den Käsekuchen träufelt.
Alles Liebe
Euer Steffen
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Montag, 24. April 2017
Fenchelsuppe mit Kokosmilch
Hallo meine Lieben,
an Fenchel scheiden sich ja die Geister. Ich liebe das Gemüse, den Tee, die Samen - mein Schatz nichts davon. Aber ab und zu finde ich ein Rezept mit Fenchel, das seine Gnade findet. Diese Fenchelsuppe zum Beispiel kam richtig gut an und das obwohl ich zuerst selbst ziemlich skeptisch war was die Kombination von Fenchel und Kokosmilch angeht. Passt aber super zusammen.
Die Suppe kann man bestimmt auch cremig pürieren aber mir hat es gerade gut gefallen, den Fenchel nur zu hobeln und die feinen Streifen einfach nur weich zu garen. Aber was nehme ich alles vorweg? Lest hier wie es gemacht wird.
Für 4 Portionen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
1 große Fenchelknolle
8-10 Cherrytomaten
2 EL Rapsöl
1 Knoblauchzehe
1 Dose Kokosmilch (400 ml)
250 ml Gemüsebrühe
4 Scheiben Räucherlachs
Salz
Pfeffer
So wird's gemacht:
1. Knoblauch fein hacken, Tomaten vierteln, beim Fenchel etwas von dem feinen Grün beiseite legen, dann das untere Ende abschneiden und die Knolle fein hobeln oder mit einem scharfen Messer in ganz dünne Streifen schneiden (max. 2 mm dick).
2. Öl in einem Topf erhitzen, en Knoblauch kurz andünsten und dann den Fenchel und die Tomaten dazu geben. So lange dünsten bis der Fenchel weich ist.
3. Gemüsebrühe und Kokosmilch dazu geben und etwa 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
4. Die Suppe auf Suppentassen oder Teller verteilen und jeweils mit einer Scheibe Räucherlachs und etwas Fenchelgrün garnieren. Wenn ihr den Lachs weglasst ist es ein rein veganes Rezept.
Falls euch die Kombination der Zutaten jetzt spanisch vorkommt solltet ihr das Rezept erst recht ausprobieren. Es schmeckt wirklich ausgezeichnet - ob mit oder ohne Lachs.
Alles Liebe
Euer Steffen
an Fenchel scheiden sich ja die Geister. Ich liebe das Gemüse, den Tee, die Samen - mein Schatz nichts davon. Aber ab und zu finde ich ein Rezept mit Fenchel, das seine Gnade findet. Diese Fenchelsuppe zum Beispiel kam richtig gut an und das obwohl ich zuerst selbst ziemlich skeptisch war was die Kombination von Fenchel und Kokosmilch angeht. Passt aber super zusammen.
Die Suppe kann man bestimmt auch cremig pürieren aber mir hat es gerade gut gefallen, den Fenchel nur zu hobeln und die feinen Streifen einfach nur weich zu garen. Aber was nehme ich alles vorweg? Lest hier wie es gemacht wird.
Für 4 Portionen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
1 große Fenchelknolle
8-10 Cherrytomaten
2 EL Rapsöl
1 Knoblauchzehe
1 Dose Kokosmilch (400 ml)
250 ml Gemüsebrühe
4 Scheiben Räucherlachs
Salz
Pfeffer
So wird's gemacht:
1. Knoblauch fein hacken, Tomaten vierteln, beim Fenchel etwas von dem feinen Grün beiseite legen, dann das untere Ende abschneiden und die Knolle fein hobeln oder mit einem scharfen Messer in ganz dünne Streifen schneiden (max. 2 mm dick).
2. Öl in einem Topf erhitzen, en Knoblauch kurz andünsten und dann den Fenchel und die Tomaten dazu geben. So lange dünsten bis der Fenchel weich ist.
3. Gemüsebrühe und Kokosmilch dazu geben und etwa 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
4. Die Suppe auf Suppentassen oder Teller verteilen und jeweils mit einer Scheibe Räucherlachs und etwas Fenchelgrün garnieren. Wenn ihr den Lachs weglasst ist es ein rein veganes Rezept.
Falls euch die Kombination der Zutaten jetzt spanisch vorkommt solltet ihr das Rezept erst recht ausprobieren. Es schmeckt wirklich ausgezeichnet - ob mit oder ohne Lachs.
Alles Liebe
Euer Steffen
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Mittwoch, 29. März 2017
Zucchini-Spaghetti mit Chili-Garnelen
Hallo meine Lieben,
Spaghetti sind unglaublich lecker, aber alles andere als "low carb". Für alle, die sich bei der Ernährung bemühen weniger Kohlenhydrate zu sich zu nehmen oder die wegen einer Unverträglichkeit keine herkömmliche Pasta essen können, bietet sich da eine gesunde und vitaminreiche Alternative aus Zucchini an. Dazu braucht ihr nur einen Spiralschneider und schon kann es los gehen.
Die Zucchini werden in feine oder etwas dickere Spiralen geschnitten und dann in Sauce oder Brühe gegart. Dabei dürfen sie ruhig bissfest bleiben. Eine gute Pasta ist ja auch nicht matschig.
Für 4 Portionen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
3-4 kleine Zucchini
1-2 Tomaten
200 g Garnelen
400 ml Kokosmilch
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
1 Stück Ingwer
1 Chilischote oder
2 TL Chiliflocken
2 EL Sojasauce
2 EL Rapsöl
Salz
Pfeffer
So wird's gemacht:
1. Ein walnussgroßes Stück Ingwer schälen und zusammen mit Knoblauch und Zwiebel in feine Würfel hacken. Dann 1 EL Öl in einer großen Pfanne oder einem Wok erhitzen und Knoblauch, Zwiebel und Ingwer darin anbraten. Mit Kokosmilch ablöschen und mit Sojasauce, Salz und Pfeffer abschmecken. Sauce heiß halten aber nicht kochen.
2. In einer zweiten Pfanne die Garnelen mit der fein geschnittenen Chilischote oder den Chiliflocken anbraten und beiseite stellen.
3. Tomate in Würfel schneiden, Zucchini waschen und mit dem Spiralschneider in etwa 30 cm lange Spaghetti schneiden. Die Zucchini-Spaghetti und die Tomatenwürfel unter die heiße Kokosmilch mischen und bei mittlerer Hitze etwa 3 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch mal testen ob die Spaghetti die gewünschte Konsistenz haben.
4. Garnelen dazu geben und alles miteinander vermischen. Mit Chili, Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.
Das Gericht ist perfekt für das BodyChange Programm geeignet. Es macht satt, ist gesund und vitaminreich und vor allem richtig lecker!
Alles Liebe und viel Freude beim Kochen und Genießen
Euer Steffen
Spaghetti sind unglaublich lecker, aber alles andere als "low carb". Für alle, die sich bei der Ernährung bemühen weniger Kohlenhydrate zu sich zu nehmen oder die wegen einer Unverträglichkeit keine herkömmliche Pasta essen können, bietet sich da eine gesunde und vitaminreiche Alternative aus Zucchini an. Dazu braucht ihr nur einen Spiralschneider und schon kann es los gehen.
Die Zucchini werden in feine oder etwas dickere Spiralen geschnitten und dann in Sauce oder Brühe gegart. Dabei dürfen sie ruhig bissfest bleiben. Eine gute Pasta ist ja auch nicht matschig.
Für 4 Portionen braucht ihr:
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3-4 kleine Zucchini
1-2 Tomaten
200 g Garnelen
400 ml Kokosmilch
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
1 Stück Ingwer
1 Chilischote oder
2 TL Chiliflocken
2 EL Sojasauce
2 EL Rapsöl
Salz
Pfeffer
So wird's gemacht:
1. Ein walnussgroßes Stück Ingwer schälen und zusammen mit Knoblauch und Zwiebel in feine Würfel hacken. Dann 1 EL Öl in einer großen Pfanne oder einem Wok erhitzen und Knoblauch, Zwiebel und Ingwer darin anbraten. Mit Kokosmilch ablöschen und mit Sojasauce, Salz und Pfeffer abschmecken. Sauce heiß halten aber nicht kochen.
2. In einer zweiten Pfanne die Garnelen mit der fein geschnittenen Chilischote oder den Chiliflocken anbraten und beiseite stellen.
3. Tomate in Würfel schneiden, Zucchini waschen und mit dem Spiralschneider in etwa 30 cm lange Spaghetti schneiden. Die Zucchini-Spaghetti und die Tomatenwürfel unter die heiße Kokosmilch mischen und bei mittlerer Hitze etwa 3 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch mal testen ob die Spaghetti die gewünschte Konsistenz haben.
4. Garnelen dazu geben und alles miteinander vermischen. Mit Chili, Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.
Das Gericht ist perfekt für das BodyChange Programm geeignet. Es macht satt, ist gesund und vitaminreich und vor allem richtig lecker!
Alles Liebe und viel Freude beim Kochen und Genießen
Euer Steffen
Mittwoch, 15. März 2017
Linsen-Kichererbsen-Brot mit Rosmarin und Tomaten
Hallo ihr Lieben,
Deutschland ist weltweit berühmt für die Vielfalt an Brot und Backwaren, die es hierzulande gibt. Leider ist es aber trotz aller Vielfalt so, dass es nur sehr wenige Bäckereien gibt, die wirklich glutunfreies Brot anbieten.
Das liegt vor allem daran, dass ein eigener Raum und ein eigenes Lager notwendig wären um zu garantieren, dass auf keinen Fall herkömmliche Mehle die glutenfreien Zutaten und Backwaren "verunreinigen". Bleibt also nur, glutenfreies Brot selbst zu backen.
Ich habe ein Rezept für ein sehr vielseitig wandelbares und leckeres Brot für euch. Allerdings habe ich es mit Hefe gebacken. Damit sind wieder einige unter euch raus, die auch keine Hefe vertragen. Aber keine Sorge, ihr könnt das auch mit Backpulver machen oder mit Natron. Ersetzt die Hefe durch 1 Päckchen Backpulver oder 4 TL Natron und 1 EL Zitronensaft.
Ihr braucht für ein Brot:
🖨 Rezept als PDF
1 Päckchen Trockenhefe
2 EL Olivenöl
125 g Kichererbsenmehl
125 g Mehl aus roten Linsen
100 g gemahlene Mandeln
50 g geschrotete Leinsamen
80 g gemischte Samen, z.B. Chia-Samen, Sesam oder Kürbiskerne
5 Stücke getrocknete Tomaten
1 Zweig frischer Rosmarin
4 Bio-Eier
1 Prise Salz
375 ml Wasser
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 190°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Kastenform (ca. 22 cm) mit Backpapier auslegen.
2. In einem Becher Wasser und Hefe mit der Gabel verrühren. Dann für 5 Min. ruhen lassen.
3. Mehl, Mandeln und Samen mit 1 Prise Salz in eine Schüssel häufen und in die Mitte eine Mulde drücken.
Die Rosmarinnadeln abzupfen, fein hacken und hinzugeben, getrocknete Tomaten in kleine Stücke schneiden und ebenfalls dazu geben. Die Eier in die Mulde schlagen, verquirlen und Öl und die Hefe-Wassermischung dazu gießen.
4. Mit einem Rührlöffel oder Teigspatel vorsichtig umrühren und nach und nach das Mehl vom Rand nach innen untermischen. Wundert euch nicht, die Teigmasse ist relativ flüssig.
5. Das Ganze in die vorbereitete Form geben und für 45 bis 50 Min. auf mittlerer Schiene in den Backofen stellen. Das Brot ist goldbraun und durchgebacken, wenn nach der Stäbchenprobe kein Teig mehr am Holzspieß kleben bleibt. Aus dem Ofen nehmen und mind. 20 Min. auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, bevor es aufgeschnitten werden kann.
Wenn ihr so wie ich getrocknete Tomaten in den Teig gebt braucht ihr ein sehr scharfes Messer zum Anschneiden. Die Tomatenstücke reißen sonst leider Löcher in das lockere und luftige Brot. Schmeckt toll, sieht aber nicht schön aus. :-) Vielleicht klappt es besser, wenn man die Tomaten noch feiner schneidet oder statt dessen etwas Tomatenmark verwendet... Ich werde es ausprobieren!
Alles Liebe
Euer Steffen
Deutschland ist weltweit berühmt für die Vielfalt an Brot und Backwaren, die es hierzulande gibt. Leider ist es aber trotz aller Vielfalt so, dass es nur sehr wenige Bäckereien gibt, die wirklich glutunfreies Brot anbieten.
Das liegt vor allem daran, dass ein eigener Raum und ein eigenes Lager notwendig wären um zu garantieren, dass auf keinen Fall herkömmliche Mehle die glutenfreien Zutaten und Backwaren "verunreinigen". Bleibt also nur, glutenfreies Brot selbst zu backen.
Ich habe ein Rezept für ein sehr vielseitig wandelbares und leckeres Brot für euch. Allerdings habe ich es mit Hefe gebacken. Damit sind wieder einige unter euch raus, die auch keine Hefe vertragen. Aber keine Sorge, ihr könnt das auch mit Backpulver machen oder mit Natron. Ersetzt die Hefe durch 1 Päckchen Backpulver oder 4 TL Natron und 1 EL Zitronensaft.
Ihr braucht für ein Brot:
🖨 Rezept als PDF
1 Päckchen Trockenhefe
2 EL Olivenöl
125 g Kichererbsenmehl
125 g Mehl aus roten Linsen
100 g gemahlene Mandeln
50 g geschrotete Leinsamen
80 g gemischte Samen, z.B. Chia-Samen, Sesam oder Kürbiskerne
5 Stücke getrocknete Tomaten
1 Zweig frischer Rosmarin
4 Bio-Eier
1 Prise Salz
375 ml Wasser
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 190°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Kastenform (ca. 22 cm) mit Backpapier auslegen.
2. In einem Becher Wasser und Hefe mit der Gabel verrühren. Dann für 5 Min. ruhen lassen.
3. Mehl, Mandeln und Samen mit 1 Prise Salz in eine Schüssel häufen und in die Mitte eine Mulde drücken.
Die Rosmarinnadeln abzupfen, fein hacken und hinzugeben, getrocknete Tomaten in kleine Stücke schneiden und ebenfalls dazu geben. Die Eier in die Mulde schlagen, verquirlen und Öl und die Hefe-Wassermischung dazu gießen.
4. Mit einem Rührlöffel oder Teigspatel vorsichtig umrühren und nach und nach das Mehl vom Rand nach innen untermischen. Wundert euch nicht, die Teigmasse ist relativ flüssig.
5. Das Ganze in die vorbereitete Form geben und für 45 bis 50 Min. auf mittlerer Schiene in den Backofen stellen. Das Brot ist goldbraun und durchgebacken, wenn nach der Stäbchenprobe kein Teig mehr am Holzspieß kleben bleibt. Aus dem Ofen nehmen und mind. 20 Min. auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, bevor es aufgeschnitten werden kann.
Wenn ihr so wie ich getrocknete Tomaten in den Teig gebt braucht ihr ein sehr scharfes Messer zum Anschneiden. Die Tomatenstücke reißen sonst leider Löcher in das lockere und luftige Brot. Schmeckt toll, sieht aber nicht schön aus. :-) Vielleicht klappt es besser, wenn man die Tomaten noch feiner schneidet oder statt dessen etwas Tomatenmark verwendet... Ich werde es ausprobieren!
Alles Liebe
Euer Steffen
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Mittwoch, 8. März 2017
Linsennudeln mit Tomatensauce
Hallo meine Lieben,
ein weiteres Rezept für Nudeln ohne herkömmliches Mehl habe ich heute für euch. Anstelle von Kichererbsenmehl könnt ihr auch Mehl aus roten Linsen verwenden. Das gibts zum Beispiel von Müllers Mühle. Die Anwendung ist wirklich simpel und funktioniert für Nudeln genau wie Weizenmehl. Ihr nehmt pro 100 g Linsenmehl 1 Ei in Größe M und etwas Olivenöl, so ungefähr 1 Teelöffel voll je 100 g Mehl.
Den Teig knetet ihr mit den Händen oder dem Knethaken der Küchenmaschine. Leider kann man nie genau vorhersagen wie viel Flüssigkeit das Mehl so aufnimmt, daher stellt lieber etwas Linsenmehl extra bereit, falls der Teig zu weich ist. Ist der Teig zu trocken könnt ihr jederzeit noch etwas Öl dazu geben.
Wenn der Teig dann gleichmäßig geknetet ist wickelt ihn in Folie ein, damit er nicht austrocknet. Dann lasst den Teig ungefähr eine Stunde kühl ruhen. Nach der Ruhezeit dann in kleine Portionen teilen und durch die Nudelmaschine drehen. Ich habe seit kurzem auch den Nudelvorsatz von KitchenAid mit dem man Spiral- und Röhrennudeln und auch Spaghetti machen kann.
Das Ergebnis von meinem ersten Versuch mit Linsen-Fussili seht ihr hier. Klappt prima und schmeckt auch richtig gut.
Für die Nudeln verwende ich:
🖨 Rezept als PDF
300 g Mehl aus roten Linsen
3 Eier Größe M
3 TL Olivenöl
Für die Tomatensauce:
3 Fleischtomaten
500 g passierte Tomaten
2 Paprika
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
4 EL Olivenöl
etwas Gemüsebrühe-Pulver
Salz
Pfeffer
Rosmarin und Oregano
So wird's gemacht:
1. Nudeln zubereiten wie oben oder hier beschrieben und auf sauberen Geschirrtüchern zum Trocknen ausbreiten.
2. Knoblauch und Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden. Tomaten grob hacken, Paprika entkernen und in feine Streifen schneiden. Kräuter ebenfalls fein hacken.
3. Olivenöl in einem Topf erhitzen und zunächst Knoblauch und Zwiebeln darin glasig dünsten. Paprika dazu geben und etwa 2 Minuten mit dünsten. Dann gehackte Tomaten und passierte Tomaten dazu geben. Mit dem Gemüsebrühe-Pulver, Salz und Pfeffer würzen und bei geringer Hitze etwa 1 Stunde leise vor sich hin köcheln lassen.
4. Zuletzt die Kräuter dazu geben. Die Nudeln in kochendem Salzwasser etwa 1 bis 3 Minuten garen, abseihen und mit der Sauce servieren. Nach Belieben mit frischem Parmesan bestreuen.
Das Rezept passt prima zum BodyChange Programm und zu glutenfreier und kohlenhydratarmer Ernährung. Aber ich bin kein Freund von solchen Kategorien. Probiert es doch einfach mal aus und wenn es euch schmeckt, kocht es öfters nach und empfehlt es euren Freunden.
Alles Liebe
Euer Steffen
ein weiteres Rezept für Nudeln ohne herkömmliches Mehl habe ich heute für euch. Anstelle von Kichererbsenmehl könnt ihr auch Mehl aus roten Linsen verwenden. Das gibts zum Beispiel von Müllers Mühle. Die Anwendung ist wirklich simpel und funktioniert für Nudeln genau wie Weizenmehl. Ihr nehmt pro 100 g Linsenmehl 1 Ei in Größe M und etwas Olivenöl, so ungefähr 1 Teelöffel voll je 100 g Mehl.
Den Teig knetet ihr mit den Händen oder dem Knethaken der Küchenmaschine. Leider kann man nie genau vorhersagen wie viel Flüssigkeit das Mehl so aufnimmt, daher stellt lieber etwas Linsenmehl extra bereit, falls der Teig zu weich ist. Ist der Teig zu trocken könnt ihr jederzeit noch etwas Öl dazu geben.
Wenn der Teig dann gleichmäßig geknetet ist wickelt ihn in Folie ein, damit er nicht austrocknet. Dann lasst den Teig ungefähr eine Stunde kühl ruhen. Nach der Ruhezeit dann in kleine Portionen teilen und durch die Nudelmaschine drehen. Ich habe seit kurzem auch den Nudelvorsatz von KitchenAid mit dem man Spiral- und Röhrennudeln und auch Spaghetti machen kann.
Das Ergebnis von meinem ersten Versuch mit Linsen-Fussili seht ihr hier. Klappt prima und schmeckt auch richtig gut.
Für die Nudeln verwende ich:
🖨 Rezept als PDF
300 g Mehl aus roten Linsen
3 Eier Größe M
3 TL Olivenöl
Für die Tomatensauce:
3 Fleischtomaten
500 g passierte Tomaten
2 Paprika
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
4 EL Olivenöl
etwas Gemüsebrühe-Pulver
Salz
Pfeffer
Rosmarin und Oregano
So wird's gemacht:
1. Nudeln zubereiten wie oben oder hier beschrieben und auf sauberen Geschirrtüchern zum Trocknen ausbreiten.
2. Knoblauch und Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden. Tomaten grob hacken, Paprika entkernen und in feine Streifen schneiden. Kräuter ebenfalls fein hacken.
3. Olivenöl in einem Topf erhitzen und zunächst Knoblauch und Zwiebeln darin glasig dünsten. Paprika dazu geben und etwa 2 Minuten mit dünsten. Dann gehackte Tomaten und passierte Tomaten dazu geben. Mit dem Gemüsebrühe-Pulver, Salz und Pfeffer würzen und bei geringer Hitze etwa 1 Stunde leise vor sich hin köcheln lassen.
4. Zuletzt die Kräuter dazu geben. Die Nudeln in kochendem Salzwasser etwa 1 bis 3 Minuten garen, abseihen und mit der Sauce servieren. Nach Belieben mit frischem Parmesan bestreuen.
Das Rezept passt prima zum BodyChange Programm und zu glutenfreier und kohlenhydratarmer Ernährung. Aber ich bin kein Freund von solchen Kategorien. Probiert es doch einfach mal aus und wenn es euch schmeckt, kocht es öfters nach und empfehlt es euren Freunden.
Alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 28. Januar 2017
Kichererbsenbrot
Hallo meine Lieben,
vielleicht habt ihr schon von meinem BodyChange-Experiment gelesen. Seit 9 Tagen bin ich dabei mich mit einer kohlenhydratarmen und proteinreichen Ernährungsweise zu beschäftigen und schreibe hier auch ein wenig Tagebuch dazu.
Nun ist es an der Zeit euch auch ein paar Rezepte vorzustellen, die zum BodyChange Programm passen und die wirklich gut schmecken und einfach nachzumachen sind.
Eins vorweg: Ich liebe Brot! Ein Leben ohne Brot kann ich mir nicht vorstellen und das war auch meine größte Sorge bei BodyChange, denn alles aus Getreide wird da eher als "abnehmfeindlich" betrachtet und sollte möglichst nicht (viel) konsumiert werden. Kohlenhydrate aus Hülsenfrüchten sind aber okay, da sie im Körper anders und langsamer verstoffwechselt werden.
Das Kichererbsenbrot ist richtig toll und hilft mir wirklich auch ohne herkömmliches Brot und ohne Sehnsucht danach auszukommen. Ihr könnt es ganz frei nach eurem Geschmack würzen. Ich habe schon verschiedene Sorten ausprobiert. Richtig toll fang ich Ingwer-Zimt. Das kann man wirklich mit allem essen. Traut euch mal ran und probiert es aus.
Für eine Kastenform mit ca. 22 cm Länge braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
170 g Kichererbsenmehl
40 g gemahlene Mandeln
80 g Alsan-S oder Butter
1 TL Salz
1 Päckchen Backpulver
(oder 3 TL Natron und 1 TL Zitronensaft)
2 Eier
3 Eiweiß
2 EL Kürbiskerne
nach Belieben
Zimt
Ingwer
Paprikapulver
Chiliflocken
Rosmarin
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 160°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Kastenform einfetten.
2. Das Eiweiß steif schlagen und beiseite stellen. Kürbiskerne grob hacken. Alle übrigen Zutaten gründlich miteinander vermischen, sodass eine gleichmäßige Masse entsteht. Von den Gewürzen gebe ich immer etwa 1 TL je Gewürz dazu. Mit 1 TL Zimt und 1 TL gemahlenem Ingwer schmeckt das Brot sehr würzig, fast ein bisschen wie Kuchen. Wenn euch das zu viel ist, nehmt weniger :-)
3. Ein Drittel des Eischnees unterheben und dann die Kürbiskerne dazu geben. Zuletzt den restlichen Eischnee unter die Masse heben. Die Kastenform mit der Masse füllen und glatt streichen.
4. Etwas unterhalb der Mitte in den Ofen schieben und ungefähr 40 bis 50 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Ich lasse das Brot dann noch im ausgeschalteten Backofen etwa 10 Minuten stehen bevor ich es auf einem Gitter abkühlen lasse.
Ich finde die Konsistenz und das Gefühl im Mund bei diesem Brot echt klasse. Es ist nicht matschig, nicht zu krümelig, lässt sich gut schneiden und belegen, auch getoastet schmeckt es toll.
Probiert das Rezept doch mal aus und schreibt mir, womit ihr euer Kichererbsenbrot am liebsten esst.
Alles Liebe
Euer Steffen
vielleicht habt ihr schon von meinem BodyChange-Experiment gelesen. Seit 9 Tagen bin ich dabei mich mit einer kohlenhydratarmen und proteinreichen Ernährungsweise zu beschäftigen und schreibe hier auch ein wenig Tagebuch dazu.
Nun ist es an der Zeit euch auch ein paar Rezepte vorzustellen, die zum BodyChange Programm passen und die wirklich gut schmecken und einfach nachzumachen sind.
Eins vorweg: Ich liebe Brot! Ein Leben ohne Brot kann ich mir nicht vorstellen und das war auch meine größte Sorge bei BodyChange, denn alles aus Getreide wird da eher als "abnehmfeindlich" betrachtet und sollte möglichst nicht (viel) konsumiert werden. Kohlenhydrate aus Hülsenfrüchten sind aber okay, da sie im Körper anders und langsamer verstoffwechselt werden.
Das Kichererbsenbrot ist richtig toll und hilft mir wirklich auch ohne herkömmliches Brot und ohne Sehnsucht danach auszukommen. Ihr könnt es ganz frei nach eurem Geschmack würzen. Ich habe schon verschiedene Sorten ausprobiert. Richtig toll fang ich Ingwer-Zimt. Das kann man wirklich mit allem essen. Traut euch mal ran und probiert es aus.
Für eine Kastenform mit ca. 22 cm Länge braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
170 g Kichererbsenmehl
40 g gemahlene Mandeln
80 g Alsan-S oder Butter
1 TL Salz
1 Päckchen Backpulver
(oder 3 TL Natron und 1 TL Zitronensaft)
2 Eier
3 Eiweiß
2 EL Kürbiskerne
nach Belieben
Zimt
Ingwer
Paprikapulver
Chiliflocken
Rosmarin
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 160°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Kastenform einfetten.
2. Das Eiweiß steif schlagen und beiseite stellen. Kürbiskerne grob hacken. Alle übrigen Zutaten gründlich miteinander vermischen, sodass eine gleichmäßige Masse entsteht. Von den Gewürzen gebe ich immer etwa 1 TL je Gewürz dazu. Mit 1 TL Zimt und 1 TL gemahlenem Ingwer schmeckt das Brot sehr würzig, fast ein bisschen wie Kuchen. Wenn euch das zu viel ist, nehmt weniger :-)
3. Ein Drittel des Eischnees unterheben und dann die Kürbiskerne dazu geben. Zuletzt den restlichen Eischnee unter die Masse heben. Die Kastenform mit der Masse füllen und glatt streichen.
4. Etwas unterhalb der Mitte in den Ofen schieben und ungefähr 40 bis 50 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Ich lasse das Brot dann noch im ausgeschalteten Backofen etwa 10 Minuten stehen bevor ich es auf einem Gitter abkühlen lasse.
Ich finde die Konsistenz und das Gefühl im Mund bei diesem Brot echt klasse. Es ist nicht matschig, nicht zu krümelig, lässt sich gut schneiden und belegen, auch getoastet schmeckt es toll.
Probiert das Rezept doch mal aus und schreibt mir, womit ihr euer Kichererbsenbrot am liebsten esst.
Alles Liebe
Euer Steffen
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