Hallo meine Lieben,
mein Spatzl sagt über sich immer, er sei ein richtiger "Suppenkasper". Damit ist nicht die Figur aus dem Struwwelpeter gemeint, denn der hatte ja gerade keine besondere Vorliebe für Suppen. Mein Spatzl jedoch ist glücklich, wenn eine Suppe auf den Tisch kommt. Wenn dann noch dazu seine absolute Lieblingszutat Parmesan mitmischt, dann ist die Welt in bester Ordnung.
Diese Suppe ist so einfach und köstlich, dass jeder von euch sie unbedingt ausprobieren sollte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es da draußen jemanden gibt, der diese Suppe nicht liebt.
Für 4 Portionen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
700 ml Gemüsebrühe
250 g Parmesan
250 ml Sahne
2 kleine Zwiebeln
3 EL Mehl
3 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
frisches Basilikum zum Garnieren
So wird's gemacht:
1. Die Zwiebeln schälen und in kleine Stückchen fein hacken. In einem Topf das Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln darin anschwitzen. Anschließend das Mehl darüber streuen, umrühren und mit der Brühe aufgießen. Dabei immer rühren, damit es kleine Klümpchen gibt. Auf mittlerer Stufe köcheln lassen.
2. Den Parmesan mit der Reibe zerkleinern und zur Brühe dazu geben. Dann einmal aufkochen lassen und für 10 Minuten auf mittlerer Hitze weiter köcheln. Ab und an umrühren.
3. Danach gebt ihr die Sahne dazu und püriert die Parmesansuppe mit dem Stabmixer. Die Parmesansuppe mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer abschmecken, bei Bedarf noch salzen. Noch einmal aufkochen und in vorgewärmten Tellern oder Suppentassen mit etwas frisch gehacktem Basilikum und schwarzem Pfeffer aus der Mühle garnieren.
Zur Suppe passt perfekt ein Stück sizilianisches Spinatbrot.
Alles Liebe
Euer Steffen
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Dienstag, 1. Januar 2019
Samstag, 11. November 2017
Kürbis-Cannelloni
Hallo meine Lieben,
Pasta habe ich ja schon in einigen Variationen selbst gemacht, Fusilli, Tagliatelle, Spaghetti, Ravioli und andere. Aber Cannelloni gehörten da bis vor Kurzem nicht dazu. Ich kann es mir gar nicht erklären, warum ich ausgerechnet die Sorte ausgelassen habe, die am einfachsten zu machen ist. 😎
Cannelloni sind etwa 10 cm lange Nudelröllchen, die man mit den verschiedensten Zutaten füllen kann und die etwa 2 cm dick sind. Sie werden dann in einer Auflaufform überbacken. Traditionell ist vermutlich die Füllung mit Bolognese-Sauce, wahrscheinlich ist das auch die bekannteste Variante.
Jetzt im Herbst bietet es sich aber an die Zutaten zu nutzen, die die Natur uns bietet. Ich habe mich deswegen für eine herzhafte Füllung aus Kürbis mit Süßkartoffel entschieden. Aber da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Für die Pasta, die Füllung und das gesamte Rezept findet ihr auch Videos in meinem YouTube-Kanal.
Mein Rezept ist auf 3 Portionen ausgelegt, aber ihr könnt es ganz einfach umrechnen: Pro Portion Pasta braucht ihr 50 g Hartweizengrieß, 50 g Pastamehl, 1 Ei und eine Prise Salz. Als Mehl nehme ich gern Pizza- und Pastamehl (Tipo 00), aber es geht auch Spätzlemehl.
Für 3 Portionen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF 📺 Link zum Video
Für die Pasta:
150 g Hartweizengrieß
150 g Pastamehl
3 Eier
1 TL Salz
Für die Füllung:
500 g Kürbis
200 g Süßkartoffel
70 g Butter
2 Knoblauchzehen
75 ml Gemüsebrühe
80 g Walnusskerne
12 Salbeiblätter
2 EL Schmand
150 g Parmesan
Salz, Pfeffer
Für die Béchamel-Sauce
30 g Butter
30 g Mehl
500 ml Milch
Salz, Pfeffer, Muskat
außerdem 200 g milden Käse
zum Überbacken
So wird's gemacht:
1. Grieß, Mehl, Eier und Salz zu einem kompakten Teig kneten. Mit dem Knethaken der Küchenmaschine dauert das 3 bis 4 Minuten. Wenn ihr von Hand knetet braucht ihr deutlich mehr Kraft und Ausdauer.
2. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und bei Zimmertemperatur mindestens eine Stunde ruhen lassen.
3. Während der Teig ruht werden die Zutaten für die Füllung vorbereitet. Knoblauch grob hacken, Kürbis und Süßkartoffel schälen und in etwa 1 cm große Stücke schneiden (Hokkaido-Kürbis kann mit Schale verwendet werden) und Parmesan reiben.
4. 50 g Butter in der Pfanne zerlassen und den Knoblauch darin glasig dünsten. Kürbiswürfel dazu geben und anbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen. Dann auf mittlere Hitze herunter schalten und einen Deckel auf die Pfanne legen. Den Kürbis so 10 bis 15 Minuten köcheln lassen bis er ganz weich ist. Mit Salz und Pfeffer würzen.
5. Kürbisfleisch in einen hohen Mixbecher geben und zusammen mit Schmand, Parmesan und Walnüssen pürieren.
6. Die Süßkartoffelwürfel in 20 g Butter anbraten und die Salbeiblätter klein zupfen und dazu geben. Salbei nur kurz mit braten, dann vom Herd nehmen und mit dem Kürbispüree mischen. Die Füllung dann beiseite stellen.
7. Nach der Ruhephase den Teig in 5 Portionen teilen und mit einer Nudelmaschine oder dem Walzenaufsatz der Küchenmaschine zu Teigplatten von etwa 1 mm Stärke walzen. Wenn der Teig zu klebrig ist mit ein wenig Mehl bestreuen.
Die Teigplatten auf saubere Geschirrtücher ablegen und die Ränder wenn nötig gerade schneiden.
8. Für die Béchamel-Sauce 30 g Butter in einem Topf zerlassen, dann 30 g Mehl einrühren und anschwitzen. Nach und nach die Milch einrühren und noch einmal kurz aufkochen lassen. Die Sauce mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss abschmecken und den Boden einer gefetteten Auflaufform dünn mit Sauce bedecken.
9. Auf die Teigplatten dann jeweils einen gehäuften Esslöffel Füllung geben und einrollen. Mit einem scharfen Messer abschneiden und die Teigrollen mit der Öffnung nach unten in die Auflaufform legen.
10. Wenn die Form voll ist mit der restlichen Sauce bedecken und mit geriebenem Käse bestreuen und backen. Die Cannelloni brauchen bei 180°C mit Ober-/Unterhitze etwa 45 Minuten. Der Käse sollte schön gebräunt sein, notfalls in den letzten Minuten den Grill zuschalten oder die Form im Ofen nach Oben stellen.
Zum Überbacken habe ich ein Stück Provolone genommen und grob gerieben über die Cannelloni gestreut. Ihr könnt aber auch Mozzarella nehmen. Ich würde hier keinen allzu würzigen Käse empfehlen, da der Parmesan in der Füllung ja schon viel an Geschmack mitbringt.
Viel Freude beim Kochen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
Pasta habe ich ja schon in einigen Variationen selbst gemacht, Fusilli, Tagliatelle, Spaghetti, Ravioli und andere. Aber Cannelloni gehörten da bis vor Kurzem nicht dazu. Ich kann es mir gar nicht erklären, warum ich ausgerechnet die Sorte ausgelassen habe, die am einfachsten zu machen ist. 😎
Cannelloni sind etwa 10 cm lange Nudelröllchen, die man mit den verschiedensten Zutaten füllen kann und die etwa 2 cm dick sind. Sie werden dann in einer Auflaufform überbacken. Traditionell ist vermutlich die Füllung mit Bolognese-Sauce, wahrscheinlich ist das auch die bekannteste Variante.
Jetzt im Herbst bietet es sich aber an die Zutaten zu nutzen, die die Natur uns bietet. Ich habe mich deswegen für eine herzhafte Füllung aus Kürbis mit Süßkartoffel entschieden. Aber da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Für die Pasta, die Füllung und das gesamte Rezept findet ihr auch Videos in meinem YouTube-Kanal.
Mein Rezept ist auf 3 Portionen ausgelegt, aber ihr könnt es ganz einfach umrechnen: Pro Portion Pasta braucht ihr 50 g Hartweizengrieß, 50 g Pastamehl, 1 Ei und eine Prise Salz. Als Mehl nehme ich gern Pizza- und Pastamehl (Tipo 00), aber es geht auch Spätzlemehl.
Für 3 Portionen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF 📺 Link zum Video
Für die Pasta:
150 g Hartweizengrieß
150 g Pastamehl
3 Eier
1 TL Salz
Für die Füllung:
500 g Kürbis
200 g Süßkartoffel
70 g Butter
2 Knoblauchzehen
75 ml Gemüsebrühe
80 g Walnusskerne
12 Salbeiblätter
2 EL Schmand
150 g Parmesan
Salz, Pfeffer
Für die Béchamel-Sauce
30 g Butter
30 g Mehl
500 ml Milch
Salz, Pfeffer, Muskat
außerdem 200 g milden Käse
zum Überbacken
So wird's gemacht:
1. Grieß, Mehl, Eier und Salz zu einem kompakten Teig kneten. Mit dem Knethaken der Küchenmaschine dauert das 3 bis 4 Minuten. Wenn ihr von Hand knetet braucht ihr deutlich mehr Kraft und Ausdauer.
2. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und bei Zimmertemperatur mindestens eine Stunde ruhen lassen.
3. Während der Teig ruht werden die Zutaten für die Füllung vorbereitet. Knoblauch grob hacken, Kürbis und Süßkartoffel schälen und in etwa 1 cm große Stücke schneiden (Hokkaido-Kürbis kann mit Schale verwendet werden) und Parmesan reiben.
4. 50 g Butter in der Pfanne zerlassen und den Knoblauch darin glasig dünsten. Kürbiswürfel dazu geben und anbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen. Dann auf mittlere Hitze herunter schalten und einen Deckel auf die Pfanne legen. Den Kürbis so 10 bis 15 Minuten köcheln lassen bis er ganz weich ist. Mit Salz und Pfeffer würzen.
5. Kürbisfleisch in einen hohen Mixbecher geben und zusammen mit Schmand, Parmesan und Walnüssen pürieren.
6. Die Süßkartoffelwürfel in 20 g Butter anbraten und die Salbeiblätter klein zupfen und dazu geben. Salbei nur kurz mit braten, dann vom Herd nehmen und mit dem Kürbispüree mischen. Die Füllung dann beiseite stellen.
7. Nach der Ruhephase den Teig in 5 Portionen teilen und mit einer Nudelmaschine oder dem Walzenaufsatz der Küchenmaschine zu Teigplatten von etwa 1 mm Stärke walzen. Wenn der Teig zu klebrig ist mit ein wenig Mehl bestreuen.
Die Teigplatten auf saubere Geschirrtücher ablegen und die Ränder wenn nötig gerade schneiden.
8. Für die Béchamel-Sauce 30 g Butter in einem Topf zerlassen, dann 30 g Mehl einrühren und anschwitzen. Nach und nach die Milch einrühren und noch einmal kurz aufkochen lassen. Die Sauce mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss abschmecken und den Boden einer gefetteten Auflaufform dünn mit Sauce bedecken.
9. Auf die Teigplatten dann jeweils einen gehäuften Esslöffel Füllung geben und einrollen. Mit einem scharfen Messer abschneiden und die Teigrollen mit der Öffnung nach unten in die Auflaufform legen.
10. Wenn die Form voll ist mit der restlichen Sauce bedecken und mit geriebenem Käse bestreuen und backen. Die Cannelloni brauchen bei 180°C mit Ober-/Unterhitze etwa 45 Minuten. Der Käse sollte schön gebräunt sein, notfalls in den letzten Minuten den Grill zuschalten oder die Form im Ofen nach Oben stellen.
Zum Überbacken habe ich ein Stück Provolone genommen und grob gerieben über die Cannelloni gestreut. Ihr könnt aber auch Mozzarella nehmen. Ich würde hier keinen allzu würzigen Käse empfehlen, da der Parmesan in der Füllung ja schon viel an Geschmack mitbringt.
Viel Freude beim Kochen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
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Nudeln,
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Süßkartoffel
Mittwoch, 10. Mai 2017
Gefüllte Champignons
Hallo meine Lieben,
jetzt wo es endlich wieder wärmer wird und die Gefahr beim Grillen zu ertrinken geringer wird habe ich ein Rezept für euch, das auf dem Grill ganz hervorragend gelingt. Ihr könnt aber ganz prima auch im Backofen oder sogar in der Pfanne gefüllte Champignons machen. Je nachdem zu welchen Zutaten ihr für die Füllung greift passen sie auch in jede Jahreszeit.
Ich habe heute eine sommerliche Variante mit Paprika und Tomaten, Mozzarella und Parmesan für euch. Ihr müsst euch aber wirklich nicht streng an mein Rezept halten. Nur die Mengen der einzelnen Komponenten sollte ungefähr passen, dann könnt ihr ganz wild nach Lust und Laune kombinieren was euch schmeckt.
Die gefüllten Pilze sind eine tolle Vorspeise, eignen sich aber mit entsprechender Beilage aber auch prima als Hauptgericht.
Für die Vorspeise rechne ich 1 bis 2 Champignons pro Person und dazu ein wenig frisches Baguette oder Ciabatta.
Für 12 Champignons braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
12 große Champignons
2 mittlere Spitzpaprika rot
100 g Kirschtomaten
2-3 Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 Mozzarella
80 g Parmesan
Petersilie
Thymian
Basilikum
Salz
Pfeffer
So wird's gemacht:
1. Champignons mit einem Küchentuch abreiben und die trockenen Enden der Stiele abschneiden, dann die Stiele herausdrehen. Der Pilzhut soll unbedingt ganz bleiben. Ihr könnt noch die weichen Teile am Rand entfernen, dass euer Pilz eine schöne große Schale ergibt und viel Füllung aufnehmen kann.
Backofen auf 200°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen oder den Grill anwerfen :-)
2. Paprika putzen und sehr fein würfeln, Tomaten in kleine Stücke schneiden. Knoblauch fein hacken, Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden und die Champignonstiele ebenfalls klein würfeln. Kräuter hacken und alles zusammen in einer Schüssel vermischen.
3. Parmesan reiben und Mozzarella sehr fein würfeln oder grob reiben. Käse mit den übrigen Zutaten vermischen und würzen. Die Masse sollte sich mit etwas Druck gerade so verbinden, dass sie nicht auseinander fällt.
4. Backblech mit Backfolie oder Backpapier auslegen, Champignons jeweils mit 1-2 Esslöffeln der Masse füllen, es darf ruhig ein ordentliches Häufchen sein, der Käse schmilzt und hält alles zusammen. Mit etwas Parmesan bestreuen.
Wenn ihr die Champignons grillen wollt sollte ihr sie in kleine Päckchen aus Alufolie einwickeln oder eine Grillschale benutzen und diese mit Folie abdecken.
5. Die Pilze werden dann etwa 25 Minuten im Ofen gegart, auf dem Grill gehts etwas schneller. Die Champignons verlieren viel Flüssigkeit, daher dürfen Sie nicht einfach so auf ein Gitter, das gibt nur eine große Schweinerei :-)
Wenn ihr mehr Füllung als Pilze habt könnt ihr damit noch ein paar Scheiben Brot belegen und diese überbacken oder ihr füllt Paprikahälften damit und grillt die dann genau so wie die Pilze. Wenn ihr eine Soße dazu wollt nehmt die Flüssigkeit, die aus den Pilzen ausgetreten ist und mixt sie mit einem Stückchen eiskalter Butter auf, das gibt eine cremige Champignonsoße, die ganz toll dazu schmeckt.
Alles Liebe
Euer Steffen
jetzt wo es endlich wieder wärmer wird und die Gefahr beim Grillen zu ertrinken geringer wird habe ich ein Rezept für euch, das auf dem Grill ganz hervorragend gelingt. Ihr könnt aber ganz prima auch im Backofen oder sogar in der Pfanne gefüllte Champignons machen. Je nachdem zu welchen Zutaten ihr für die Füllung greift passen sie auch in jede Jahreszeit.
Ich habe heute eine sommerliche Variante mit Paprika und Tomaten, Mozzarella und Parmesan für euch. Ihr müsst euch aber wirklich nicht streng an mein Rezept halten. Nur die Mengen der einzelnen Komponenten sollte ungefähr passen, dann könnt ihr ganz wild nach Lust und Laune kombinieren was euch schmeckt.
Die gefüllten Pilze sind eine tolle Vorspeise, eignen sich aber mit entsprechender Beilage aber auch prima als Hauptgericht.
Für die Vorspeise rechne ich 1 bis 2 Champignons pro Person und dazu ein wenig frisches Baguette oder Ciabatta.
Für 12 Champignons braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
12 große Champignons
2 mittlere Spitzpaprika rot
100 g Kirschtomaten
2-3 Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 Mozzarella
80 g Parmesan
Petersilie
Thymian
Basilikum
Salz
Pfeffer
So wird's gemacht:
1. Champignons mit einem Küchentuch abreiben und die trockenen Enden der Stiele abschneiden, dann die Stiele herausdrehen. Der Pilzhut soll unbedingt ganz bleiben. Ihr könnt noch die weichen Teile am Rand entfernen, dass euer Pilz eine schöne große Schale ergibt und viel Füllung aufnehmen kann.
Backofen auf 200°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen oder den Grill anwerfen :-)
2. Paprika putzen und sehr fein würfeln, Tomaten in kleine Stücke schneiden. Knoblauch fein hacken, Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden und die Champignonstiele ebenfalls klein würfeln. Kräuter hacken und alles zusammen in einer Schüssel vermischen.
3. Parmesan reiben und Mozzarella sehr fein würfeln oder grob reiben. Käse mit den übrigen Zutaten vermischen und würzen. Die Masse sollte sich mit etwas Druck gerade so verbinden, dass sie nicht auseinander fällt.
4. Backblech mit Backfolie oder Backpapier auslegen, Champignons jeweils mit 1-2 Esslöffeln der Masse füllen, es darf ruhig ein ordentliches Häufchen sein, der Käse schmilzt und hält alles zusammen. Mit etwas Parmesan bestreuen.
Wenn ihr die Champignons grillen wollt sollte ihr sie in kleine Päckchen aus Alufolie einwickeln oder eine Grillschale benutzen und diese mit Folie abdecken.
5. Die Pilze werden dann etwa 25 Minuten im Ofen gegart, auf dem Grill gehts etwas schneller. Die Champignons verlieren viel Flüssigkeit, daher dürfen Sie nicht einfach so auf ein Gitter, das gibt nur eine große Schweinerei :-)
Wenn ihr mehr Füllung als Pilze habt könnt ihr damit noch ein paar Scheiben Brot belegen und diese überbacken oder ihr füllt Paprikahälften damit und grillt die dann genau so wie die Pilze. Wenn ihr eine Soße dazu wollt nehmt die Flüssigkeit, die aus den Pilzen ausgetreten ist und mixt sie mit einem Stückchen eiskalter Butter auf, das gibt eine cremige Champignonsoße, die ganz toll dazu schmeckt.
Alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 24. Dezember 2016
Ravioli mit Pilzfüllung in Salbeibutter
Hallo meine Lieben,
ich habe mal wieder in einem Anfall von Eifer beschlossen, dass ich selbst Nudeln machen möchte. Aber dieses Mal sollten es nicht einfach Bandnudeln werden, sondern Ravioli mit einer selbst gemachten Pilzfüllung. Zugegeben, das ist ein ganz schöner Zeitaufwand. Das Ergebnis ist aber jede Mühe wert und das glückliche Gesicht von meinem Spatzl entschädigt für die Geduldsarbeit beim Füllen der kleinen Nudeltaschen. :)
Für 6 Portionen braucht ihr:
Für die Nudeln:
200 g Mehl
200 g Hartweizengrieß
5 g Salz
2 Eier
75 ml Wasser
25 ml Olivenöl
1 TL Kurkuma (nach Belieben)
1 Eiweiß (zum Verkleben der Ravioli)
Für die Füllung:
400 g Champignons
3 EL getrocknete Pilze
3 Schalotten
50 g Butter
1 Bund Petersilie
150 g saure Sahne
70 g Parmesan
3 EL Walnüsse
Salz
Pfeffer
Muskat
außerdem:
Butter
Salbei
So wird's gemacht:
1. Mehl, Grieß, Salz, Wasser, Öl und Eier zu einem Nudelteig verkneten. Das geht wirklich am besten mit dem Knethaken der Küchenmaschine. Der Teig ist fertig wenn er nicht mehr an der Schüssel klebt. Das Kurkuma habe ich hauptsächlich wegen der gelben Farbe dazu gegeben. Den Teig wickelt ihr in Frischhaltefolie ein und legt ihn für 2 Stunden in den Kühlschrank.
2. Während der Teig durchkühlt könnt ihr die Füllung vorbereiten. Dazu die Schalotten schälen und fein würfeln. Pilze putzen und ebenfalls klein schneiden. Die getrockneten Pilze (Steinpilze geben ein tolles Aroma ab) in Wasser einweichen und nach etwa 30 Minuten ausdrücken und ebenfalls klein schneiden.
3. Butter in einer großen Pfanne zerlassen und die Schalotten glasig dünsten. Dann die Pilze dazu geben und so lange braten bis kein Wasser mehr austritt. Dann zum Abkühlen beiseite stellen.
4. Parmesan reiben, Nüsse und Petersilie hacken. Alles zusammen mit der sauren Sahne zu den Pilzen geben und vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
5. Den Nudelteig in 8 bis 10 Stücke teilen und mit der Nudelmaschine stufenweise ausrollen. Ich habe mich für Stufe 6 (von 9) entschieden und rate euch eher zu Stufe 5, damit der Teig nicht so leicht reißt.
6. Die Teigplatten lagert ihr am besten auf sauberen Geschirrtüchern und bestreut sie mit etwas Grieß, damit sie nicht kleben. Ich habe mir kürzlich Ravioli-Stanzen gekauft, aber die braucht ihr nicht unbedingt. Eine Gabel und ein scharfes Messer oder ein Pizzaschneider reichen auch.
7. Markiert euch ungefähr die große der einzelnen Ravioli entlang der langen Kante einer Teigplatte. Dann setzt ihr jeweils einen Teelöffel eurer Pilzfüllung mitten auf jeden Abschnitt und bestreicht die Ränder dann mit Eiweiß. Dann wird die Teigplatte der Länge nach über die Füllung geklappt und festgedrückt. Passt auf, dass ihr möglichst keine Luft mit einpackt, sonst platzen die Ravioli beim Kochen.
8. Die einzelnen Ravioli jetzt ausstanzen oder mit dem Messer ausschneiden. Die Ränder könnt ihr mit den Zinken einer Gabel noch andrücken und ihnen so das gewellte Aussehen verpassen. Die Ravioli wieder auf den Geschirrtüchern ablegen, so können sie noch etwas antrocknen.
9. In einem großen Topf Wasser und eine Handvoll Salz zum Kochen bringen. Die Ravioli darin gar ziehen lassen, das dauert ungefähr 2 bis 3 Minuten. Ich habe die Nudeln in 3 Portionen gegart und die fertigen immer mit einer Schaumkelle aus dem Wasser geholt.
10. Während die Nudeln gar ziehen könnt ihr in einer großen Pfanne reichlich Butter zerlassen und einige Salbeiblätter dazu geben. Dann die abgetropften Ravioli kurz und heiß anbraten und servieren. Die gebratenen Salbeiblätter zum garnieren verwenden und nach Belieben noch mit Parmesan bestreuen.
Ich bin jetzt beim Schreiben selbst überrascht, dass es doch so viele Schritte sind. Ich hoffe ich habe nichts vergessen, bin aber sicher ihr kommt mit der Beschreibung zurecht. Wie schon gesagt ist das dieses Mal kein schnelles Rezept, aber es ist den Aufwand wirklich wert.
Probiert es mal aus und schreibt mir ob es euch geschmeckt hat.
Alles Liebe
Euer Steffen
ich habe mal wieder in einem Anfall von Eifer beschlossen, dass ich selbst Nudeln machen möchte. Aber dieses Mal sollten es nicht einfach Bandnudeln werden, sondern Ravioli mit einer selbst gemachten Pilzfüllung. Zugegeben, das ist ein ganz schöner Zeitaufwand. Das Ergebnis ist aber jede Mühe wert und das glückliche Gesicht von meinem Spatzl entschädigt für die Geduldsarbeit beim Füllen der kleinen Nudeltaschen. :)
Für 6 Portionen braucht ihr:
Für die Nudeln:
200 g Mehl
200 g Hartweizengrieß
5 g Salz
2 Eier
75 ml Wasser
25 ml Olivenöl
1 TL Kurkuma (nach Belieben)
1 Eiweiß (zum Verkleben der Ravioli)
Für die Füllung:
400 g Champignons
3 EL getrocknete Pilze
3 Schalotten
50 g Butter
1 Bund Petersilie
150 g saure Sahne
70 g Parmesan
3 EL Walnüsse
Salz
Pfeffer
Muskat
außerdem:
Butter
Salbei
So wird's gemacht:
1. Mehl, Grieß, Salz, Wasser, Öl und Eier zu einem Nudelteig verkneten. Das geht wirklich am besten mit dem Knethaken der Küchenmaschine. Der Teig ist fertig wenn er nicht mehr an der Schüssel klebt. Das Kurkuma habe ich hauptsächlich wegen der gelben Farbe dazu gegeben. Den Teig wickelt ihr in Frischhaltefolie ein und legt ihn für 2 Stunden in den Kühlschrank.
2. Während der Teig durchkühlt könnt ihr die Füllung vorbereiten. Dazu die Schalotten schälen und fein würfeln. Pilze putzen und ebenfalls klein schneiden. Die getrockneten Pilze (Steinpilze geben ein tolles Aroma ab) in Wasser einweichen und nach etwa 30 Minuten ausdrücken und ebenfalls klein schneiden.
3. Butter in einer großen Pfanne zerlassen und die Schalotten glasig dünsten. Dann die Pilze dazu geben und so lange braten bis kein Wasser mehr austritt. Dann zum Abkühlen beiseite stellen.
4. Parmesan reiben, Nüsse und Petersilie hacken. Alles zusammen mit der sauren Sahne zu den Pilzen geben und vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
5. Den Nudelteig in 8 bis 10 Stücke teilen und mit der Nudelmaschine stufenweise ausrollen. Ich habe mich für Stufe 6 (von 9) entschieden und rate euch eher zu Stufe 5, damit der Teig nicht so leicht reißt.
6. Die Teigplatten lagert ihr am besten auf sauberen Geschirrtüchern und bestreut sie mit etwas Grieß, damit sie nicht kleben. Ich habe mir kürzlich Ravioli-Stanzen gekauft, aber die braucht ihr nicht unbedingt. Eine Gabel und ein scharfes Messer oder ein Pizzaschneider reichen auch.
7. Markiert euch ungefähr die große der einzelnen Ravioli entlang der langen Kante einer Teigplatte. Dann setzt ihr jeweils einen Teelöffel eurer Pilzfüllung mitten auf jeden Abschnitt und bestreicht die Ränder dann mit Eiweiß. Dann wird die Teigplatte der Länge nach über die Füllung geklappt und festgedrückt. Passt auf, dass ihr möglichst keine Luft mit einpackt, sonst platzen die Ravioli beim Kochen.
8. Die einzelnen Ravioli jetzt ausstanzen oder mit dem Messer ausschneiden. Die Ränder könnt ihr mit den Zinken einer Gabel noch andrücken und ihnen so das gewellte Aussehen verpassen. Die Ravioli wieder auf den Geschirrtüchern ablegen, so können sie noch etwas antrocknen.
9. In einem großen Topf Wasser und eine Handvoll Salz zum Kochen bringen. Die Ravioli darin gar ziehen lassen, das dauert ungefähr 2 bis 3 Minuten. Ich habe die Nudeln in 3 Portionen gegart und die fertigen immer mit einer Schaumkelle aus dem Wasser geholt.
10. Während die Nudeln gar ziehen könnt ihr in einer großen Pfanne reichlich Butter zerlassen und einige Salbeiblätter dazu geben. Dann die abgetropften Ravioli kurz und heiß anbraten und servieren. Die gebratenen Salbeiblätter zum garnieren verwenden und nach Belieben noch mit Parmesan bestreuen.
Ich bin jetzt beim Schreiben selbst überrascht, dass es doch so viele Schritte sind. Ich hoffe ich habe nichts vergessen, bin aber sicher ihr kommt mit der Beschreibung zurecht. Wie schon gesagt ist das dieses Mal kein schnelles Rezept, aber es ist den Aufwand wirklich wert.
Probiert es mal aus und schreibt mir ob es euch geschmeckt hat.
Alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 4. Juni 2016
Grüner Spargel mit Parmesancreme
Hallo ihr Lieben,
Die Spargelzeit hat ihren Höhepunkt erreicht und wie jedes Jahr freue ich mich jedes mal diebisch, wenn es ein leckeres Spargelgericht gibt. Ganz besonders freut mich, dass Spargel so herrlich einfach zubereitet werden kann und im Ofen macht er das quasi ganz von alleine.
Daher gibt es heute ein Rezept mit überbackenem grünen Spargel, ihr könnt auch weißen Spargel für nehmen, das schmeckt auch toll.
Als Beilage habe ich Frühkartoffeln im Ofen gebacken, einfach traumhaft!
Für 4 Portionen braucht ihr:
1 kg grünen Spargel
130 g Parmesan
200 g Crème fraîche
3-4 Stängel Basilikum
2 Eigelb
1/2 Zitrone
2 TL Salz
1 TL Zucker
etwas Butter
Pfeffer
Salz
1 kg Frühkartoffeln
So wird's gemacht:
1. Frühkartoffeln waschen und in Stücke schneiden. Auf ein Backblech geben und mit etwas Olivenöl beträufeln und ein wenig Salz darüber streuen. Bei 180°C mit Ober-/Unterhitze auf der mittleren Schiene im Ofen etwa 20 Minuten backen. Mit einem Stäbchen oder Messer einstechen und prüfen ob die Kartoffeln gar sind.
1. Beim grünen Spargel scheiden sich die Geister ob man ihn nun schälen muss oder nicht. Ich schäle wenn überhaupt nur das untere Drittel. Das untere Ende (etwa 1 cm) schneide ich ab, da es meist trocken ist.
2. Reichlich Wasser mit der halben Zitrone, Zucker und Salz und einem Stückchen Butter zum Kochen bringen und die Spargelstangen darin ca. 5 Minuten blanchieren. Spargel heraus nehmen und in kaltes Wasser geben um den Garprozess zu unterbrechen. Dann abtropfen lassen.
3. Parmesan reiben, Basilikum sehr fein hacken und mit Creme fraîche, Parmesan und Eigelb vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Eine große Auflaufform einfetten und den abgetropften Spargel hinein legen. Die Parmesancreme darüber verteilen, dabei die Spargelspitzen frei lassen.
4. Auf der mittleren Schiene bei 180°C ca. 5 Minuten backen bis die Käsemasse geschmolzen ist und sich gut verteilt hat. Dann den Grill zuschalten (oder auf die obere Schiene stellen) und so lange backen bis die Parmesancreme goldbraun und knusprig gebacken ist. Die Kartoffeln in den letzten 3-4 Minuten noch einmal auf dem Blech unterhalb der Spargel mit in den Ofen schieben, damit alles zusammen heiß auf den Tisch kommt.
Ich wünsche euch viel Freude beim Genießen und freue mich auf eure Kommentare.
Alles Liebe
Euer Steffen
Die Spargelzeit hat ihren Höhepunkt erreicht und wie jedes Jahr freue ich mich jedes mal diebisch, wenn es ein leckeres Spargelgericht gibt. Ganz besonders freut mich, dass Spargel so herrlich einfach zubereitet werden kann und im Ofen macht er das quasi ganz von alleine.
Daher gibt es heute ein Rezept mit überbackenem grünen Spargel, ihr könnt auch weißen Spargel für nehmen, das schmeckt auch toll.
Als Beilage habe ich Frühkartoffeln im Ofen gebacken, einfach traumhaft!
Für 4 Portionen braucht ihr:
1 kg grünen Spargel
130 g Parmesan
200 g Crème fraîche
3-4 Stängel Basilikum
2 Eigelb
1/2 Zitrone
2 TL Salz
1 TL Zucker
etwas Butter
Pfeffer
Salz
1 kg Frühkartoffeln
So wird's gemacht:
1. Frühkartoffeln waschen und in Stücke schneiden. Auf ein Backblech geben und mit etwas Olivenöl beträufeln und ein wenig Salz darüber streuen. Bei 180°C mit Ober-/Unterhitze auf der mittleren Schiene im Ofen etwa 20 Minuten backen. Mit einem Stäbchen oder Messer einstechen und prüfen ob die Kartoffeln gar sind.
1. Beim grünen Spargel scheiden sich die Geister ob man ihn nun schälen muss oder nicht. Ich schäle wenn überhaupt nur das untere Drittel. Das untere Ende (etwa 1 cm) schneide ich ab, da es meist trocken ist.
2. Reichlich Wasser mit der halben Zitrone, Zucker und Salz und einem Stückchen Butter zum Kochen bringen und die Spargelstangen darin ca. 5 Minuten blanchieren. Spargel heraus nehmen und in kaltes Wasser geben um den Garprozess zu unterbrechen. Dann abtropfen lassen.
3. Parmesan reiben, Basilikum sehr fein hacken und mit Creme fraîche, Parmesan und Eigelb vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Eine große Auflaufform einfetten und den abgetropften Spargel hinein legen. Die Parmesancreme darüber verteilen, dabei die Spargelspitzen frei lassen.
4. Auf der mittleren Schiene bei 180°C ca. 5 Minuten backen bis die Käsemasse geschmolzen ist und sich gut verteilt hat. Dann den Grill zuschalten (oder auf die obere Schiene stellen) und so lange backen bis die Parmesancreme goldbraun und knusprig gebacken ist. Die Kartoffeln in den letzten 3-4 Minuten noch einmal auf dem Blech unterhalb der Spargel mit in den Ofen schieben, damit alles zusammen heiß auf den Tisch kommt.
Ich wünsche euch viel Freude beim Genießen und freue mich auf eure Kommentare.
Alles Liebe
Euer Steffen
Montag, 21. September 2015
Steinofenpizza mit Aussicht
Buongiorno cari amici,
c'èqualcuno che parla italiano? Ups... natürlich weiß ich sogar ganz sicher, dass unter meinen Lesern und Leserinnen welche sind, die fließend italienisch sprechen.
Leider habe ich es nie über den Kurs "Italienisch in der Mittagspause" mit der bezaubernden Sonia bei der VHS hinaus geschafft. Diverse Sprachkurse warten noch in meinem Bücherregal darauf bearbeitet zu werden und jetzt, wo ich hier gerade auf Sizilien sitze, mit einem traumhaften Ausblick auf die Landschaft um Caltagirone, mit duftenden Orangen-, Zitronen, Granatapfel-, Feigen- und Olivenbäumen vor der Nase, einer Familie im Haus nebenan, die pausenlos damit beschäftigt ist, irgendwelche hausgemachten Schmankerln über den Zaun zu reichen, da stört es mich doch sehr, dass ich außer einem vorsichtigen "Grazie" und "Benissimo" kaum etwas anständiges raus bringe.
Den letzten Sprachkurs für zuhause, auf den ich mich wirklich sehr freue, habe ich im Juli geschenkt bekommen. Aber wie so oft kam der Urlaub furchtbar plötzlich *g* und ich hatte vorher einfach keine Zeit mehr.... Ich gelobe Besserung!
Wer von euch war denn schon auf Sizilien? Ich bin hin und weg! Es ist so traumhaft schön hier und die Insel hat soooo viel zu bieten, dass ich unbedingt wieder herkommen muss! Ich erspare euch jetzt die Details meines Reiseführers, aber eine Reise hierher lohnt sich auf jeden Fall für alle, die Meer, Berge, Sonne, tolles Essen, Shopping, Party und Kultur mögen! Habe ich was ausgelassen? Dafür lohnt es sich bestimmt auch!
Ich sitze hier aber natürlich nicht nur auf der Terrasse und genieße den Blick und die Luft, die immer auch ein wenig nach Feuer riecht, sondern ich nutze die Chance auch, hier mal was richtig leckeres zu zaubern. Heute gibt's - Überraschung - Pizza!
Ein ganz besonders tolles Extra meines Urlaubsdomizils ist nämlich ein gemauerter Pizzaofen, den man so richtig traditionell mit Holz befeuert. Hab ich noch nie gemacht, muss ich ausprobieren. Holz ist ja genug da.
Also erstmal ein Häufchen aus etwas Karton und ganz feinem Holz, frisch geknackte Schalen von Mandelkernen brennen auch hervorragend, ein paar Pinienzapfen (nicht die hübschen), und ein paar gröbere Holzstücke schön aufschichten und anzünden. Alle 5 bis 10 Minuten nach dem Feuer sehen und nach und nach auch größere Holzscheite nachlegen. Das Feuer im Ofen kann gut und gerne 2-3 Stunden brennen. Wenn es richtig in Gang ist wird es nach hinten geschoben, damit beim Nachlegen nichts vorne rausfällt und der Kamin besser zieht.
Jetzt braucht das Feuer wenig Aufmerksamkeit und ich kann den Pizzateig machen. Eine liebe Freundin hat mir vor Jahren einmal gesteckt, dass das nur mit Manitoba-Mehl so richtig gut wird. Zum Glück gibts das hier an jeder Ecke zu kaufen. Ich habe 6 Pizze (ja so heißt wohl der Plural) gemacht, wenn man den Teig etwas dünner macht hätte es auch für 8 reichen können. Natürlich hat auch die eifrige Nachbarin etwas abbekommen, das gehört sich hier einfach.
Wenn das Feuer 2-3 Stunden gelodert hat und die großen Brocken auch alle gut durchgeglüht sind wird es zur Seite geschoben und der Platz in der Mitte des Ofens mit einem nassen Besen durchgewischt. Dann kommt die Tür davor und der Ofen darf noch etwa 10 Minuten auf die Pizza warten.
Für 6 Portionen braucht ihr:
Für den Teig:
1 kg Manitoba-Mehl (Tipo 0) - sucht es, es lohnt sich!
6 EL Olivenöl
2 Prisen Salz
25 g Hefe
1/2 Liter Wasser
Für die Sauce:8-10 Tomaten
1 Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
Olivenöl
Rosmarin
Basilikum
Salbei
Oregano
Für den Belag:Tomaten
Paprika
Mozzarella
Parmesan
Knoblauch
Oliven
und alles was euch gefällt
So wird's gemacht:
1. Mehl in eine große Schüssel sieben und eine Mulde in die Mitte drücken. Dort hinein die Hefe bröckeln (in Italien hat ein Hefewürfel übrigens 25g - wir praktisch) und mit lauwarmem Wasser aufgießen. Einen dünnen Brei anrühren und 10 Minuten zugedeckt gehen lassen.
2. Salz und Öl dazu geben und alles mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Das ist jetzt ein wenig Fitnesstraining, denn der Teig möchte schon so ungefährt 10 Minuten bearbeitet werden. Dieser Aufwand zahlt sich aber wirklich aus. Wenn euch das zu anstrengend ist könnt ihr natürlich der Küchenmaschine die Arbeit überlassen, aber auch hier solltet ihr den Teig schon 3-4 Minuten kneten. Er wird dann sehr geschmeidig und löst sich von der Schüssel. Dann wieder zudecken (Deckel, Folie oder zumindest ein feuchtes Geschirrtuch) und 2 Stunden in Ruhe aufgehen lassen.
3. Jetzt ist es Zeit, die Sauce für die Pizza zu kochen. Alle Zutaten sehr fein würfeln und in einem Topf etwas Olivenöl erhitzen. Da kommen zuerst Knoblauch und Zwiebeln rein und werden glasig gedünstet. Danach die Tomatenstücke dazu geben und unter gelegentlichem Rühren bei mittlerer Hitze etwa eine Stunde einköcheln lassen. Ganz zuletzt die Kräuter dazu und mit etwas Salz und eventuell einem Schuss Rotwein abschmecken.
4. Der Hefeteig hat nach seiner Pause von 2 Stunden sein Volumen ungefähr verdreifacht und schaut ganz keck oben aus der Schüssel raus. Also schnell in 6 gleiche Stücke (Augenmaß) aufteilen und mit einem Ausrollstab oder Nudelholz einigermaßen rund und flach rollen.
5. Auf jedem Teigfladen ungefähr 2 gehäufte EL der Sauce verstreichen und dann Mozzarella und die übrigen Zutaten für den Belag auf der Pizza verteilen. Nicht überfrachten! Zuletzt ein wenig Parmesan darüber reiben und mit einem langen Schieber in den Ofen "einschießen".
Was wirklich extrem überraschend für mich war ist die Geschwindigkeit, in der so eine Pizza im Steinofen fertig ist. Es reicht gerade um die nächste auszurollen und zu belegen.
6. Wenn die Pizza nach ein paar Minuten fertig gebacken ist kann man sie mit dem Schieber wieder ganz leicht aus dem Ofen holen, da der Boden kross und stabil ist. Der Teig ist schön aufgegangen und der Käse geschmolzen und leicht gebräunt.
Inzwischen ist bis auf eine halbe Pizza alles verspeist und es ist dunkel geworden. In der Umgebung bellen einige Hunde, Zikaden zirpen und die Glut im Ofen glimmt nur noch ganz leicht vor sich hin, wärmt aber den Sitzplatz davor noch sehr angenehm. So kann man es trotz "nur noch" 18 Grad richtig gut draußen aushalten.
Darauf noch einen Schluck sizilianischen Rotwein. Salute!
Euer Steffen
c'èqualcuno che parla italiano? Ups... natürlich weiß ich sogar ganz sicher, dass unter meinen Lesern und Leserinnen welche sind, die fließend italienisch sprechen.
Leider habe ich es nie über den Kurs "Italienisch in der Mittagspause" mit der bezaubernden Sonia bei der VHS hinaus geschafft. Diverse Sprachkurse warten noch in meinem Bücherregal darauf bearbeitet zu werden und jetzt, wo ich hier gerade auf Sizilien sitze, mit einem traumhaften Ausblick auf die Landschaft um Caltagirone, mit duftenden Orangen-, Zitronen, Granatapfel-, Feigen- und Olivenbäumen vor der Nase, einer Familie im Haus nebenan, die pausenlos damit beschäftigt ist, irgendwelche hausgemachten Schmankerln über den Zaun zu reichen, da stört es mich doch sehr, dass ich außer einem vorsichtigen "Grazie" und "Benissimo" kaum etwas anständiges raus bringe.
Den letzten Sprachkurs für zuhause, auf den ich mich wirklich sehr freue, habe ich im Juli geschenkt bekommen. Aber wie so oft kam der Urlaub furchtbar plötzlich *g* und ich hatte vorher einfach keine Zeit mehr.... Ich gelobe Besserung!
Wer von euch war denn schon auf Sizilien? Ich bin hin und weg! Es ist so traumhaft schön hier und die Insel hat soooo viel zu bieten, dass ich unbedingt wieder herkommen muss! Ich erspare euch jetzt die Details meines Reiseführers, aber eine Reise hierher lohnt sich auf jeden Fall für alle, die Meer, Berge, Sonne, tolles Essen, Shopping, Party und Kultur mögen! Habe ich was ausgelassen? Dafür lohnt es sich bestimmt auch!
Ich sitze hier aber natürlich nicht nur auf der Terrasse und genieße den Blick und die Luft, die immer auch ein wenig nach Feuer riecht, sondern ich nutze die Chance auch, hier mal was richtig leckeres zu zaubern. Heute gibt's - Überraschung - Pizza!
Ein ganz besonders tolles Extra meines Urlaubsdomizils ist nämlich ein gemauerter Pizzaofen, den man so richtig traditionell mit Holz befeuert. Hab ich noch nie gemacht, muss ich ausprobieren. Holz ist ja genug da.
Also erstmal ein Häufchen aus etwas Karton und ganz feinem Holz, frisch geknackte Schalen von Mandelkernen brennen auch hervorragend, ein paar Pinienzapfen (nicht die hübschen), und ein paar gröbere Holzstücke schön aufschichten und anzünden. Alle 5 bis 10 Minuten nach dem Feuer sehen und nach und nach auch größere Holzscheite nachlegen. Das Feuer im Ofen kann gut und gerne 2-3 Stunden brennen. Wenn es richtig in Gang ist wird es nach hinten geschoben, damit beim Nachlegen nichts vorne rausfällt und der Kamin besser zieht.
Jetzt braucht das Feuer wenig Aufmerksamkeit und ich kann den Pizzateig machen. Eine liebe Freundin hat mir vor Jahren einmal gesteckt, dass das nur mit Manitoba-Mehl so richtig gut wird. Zum Glück gibts das hier an jeder Ecke zu kaufen. Ich habe 6 Pizze (ja so heißt wohl der Plural) gemacht, wenn man den Teig etwas dünner macht hätte es auch für 8 reichen können. Natürlich hat auch die eifrige Nachbarin etwas abbekommen, das gehört sich hier einfach.
Wenn das Feuer 2-3 Stunden gelodert hat und die großen Brocken auch alle gut durchgeglüht sind wird es zur Seite geschoben und der Platz in der Mitte des Ofens mit einem nassen Besen durchgewischt. Dann kommt die Tür davor und der Ofen darf noch etwa 10 Minuten auf die Pizza warten.
Für 6 Portionen braucht ihr:
Für den Teig:
1 kg Manitoba-Mehl (Tipo 0) - sucht es, es lohnt sich!
6 EL Olivenöl
2 Prisen Salz
25 g Hefe
1/2 Liter Wasser
Für die Sauce:8-10 Tomaten
1 Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
Olivenöl
Rosmarin
Basilikum
Salbei
Oregano
Für den Belag:Tomaten
Paprika
Mozzarella
Parmesan
Knoblauch
Oliven
und alles was euch gefällt
So wird's gemacht:
1. Mehl in eine große Schüssel sieben und eine Mulde in die Mitte drücken. Dort hinein die Hefe bröckeln (in Italien hat ein Hefewürfel übrigens 25g - wir praktisch) und mit lauwarmem Wasser aufgießen. Einen dünnen Brei anrühren und 10 Minuten zugedeckt gehen lassen.
2. Salz und Öl dazu geben und alles mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Das ist jetzt ein wenig Fitnesstraining, denn der Teig möchte schon so ungefährt 10 Minuten bearbeitet werden. Dieser Aufwand zahlt sich aber wirklich aus. Wenn euch das zu anstrengend ist könnt ihr natürlich der Küchenmaschine die Arbeit überlassen, aber auch hier solltet ihr den Teig schon 3-4 Minuten kneten. Er wird dann sehr geschmeidig und löst sich von der Schüssel. Dann wieder zudecken (Deckel, Folie oder zumindest ein feuchtes Geschirrtuch) und 2 Stunden in Ruhe aufgehen lassen.
3. Jetzt ist es Zeit, die Sauce für die Pizza zu kochen. Alle Zutaten sehr fein würfeln und in einem Topf etwas Olivenöl erhitzen. Da kommen zuerst Knoblauch und Zwiebeln rein und werden glasig gedünstet. Danach die Tomatenstücke dazu geben und unter gelegentlichem Rühren bei mittlerer Hitze etwa eine Stunde einköcheln lassen. Ganz zuletzt die Kräuter dazu und mit etwas Salz und eventuell einem Schuss Rotwein abschmecken.
4. Der Hefeteig hat nach seiner Pause von 2 Stunden sein Volumen ungefähr verdreifacht und schaut ganz keck oben aus der Schüssel raus. Also schnell in 6 gleiche Stücke (Augenmaß) aufteilen und mit einem Ausrollstab oder Nudelholz einigermaßen rund und flach rollen.
5. Auf jedem Teigfladen ungefähr 2 gehäufte EL der Sauce verstreichen und dann Mozzarella und die übrigen Zutaten für den Belag auf der Pizza verteilen. Nicht überfrachten! Zuletzt ein wenig Parmesan darüber reiben und mit einem langen Schieber in den Ofen "einschießen".
Was wirklich extrem überraschend für mich war ist die Geschwindigkeit, in der so eine Pizza im Steinofen fertig ist. Es reicht gerade um die nächste auszurollen und zu belegen.
6. Wenn die Pizza nach ein paar Minuten fertig gebacken ist kann man sie mit dem Schieber wieder ganz leicht aus dem Ofen holen, da der Boden kross und stabil ist. Der Teig ist schön aufgegangen und der Käse geschmolzen und leicht gebräunt.
Inzwischen ist bis auf eine halbe Pizza alles verspeist und es ist dunkel geworden. In der Umgebung bellen einige Hunde, Zikaden zirpen und die Glut im Ofen glimmt nur noch ganz leicht vor sich hin, wärmt aber den Sitzplatz davor noch sehr angenehm. So kann man es trotz "nur noch" 18 Grad richtig gut draußen aushalten.
Darauf noch einen Schluck sizilianischen Rotwein. Salute!
Euer Steffen
Samstag, 13. Juni 2015
Quiche mit grünem und weißem Spargel
Hallo ihr Lieben,
auch bei Spargel passiert es mir manchmal, dass ich zuviel davon einkaufe. Da stehe ich dann vor dem Stand mit den vollen Kisten, alles sieht so lecker und frisch aus, ich habe Hunger und schwups - viel zu viel Spargel für uns zwei.
Aber genau genommen gibt es von guten Sachen ja nie "zu viel" und ich habe zum Glück fast immer eine Idee, was ich noch so alles daraus machen könnte. Heute zum Beispiel eine herzhafte Quiche mit Spargel und Frühlingszwiebeln. Alles dezent in weiß und grün gehalten :-)
Für eine Quiche (reicht für 4 Personen) braucht ihr:
250 g Dinkelmehl (Type 630)
1 TL Salz
125 g Butter
1 Eigelb
3 EL kaltes Wasser
600 g Spargel (weiß und/oder grün)
1 Bund Frühlingszwiebeln
30 g Butter
200 g Sahne
3 Eier
1 Eiweiß
50 g Parmesan
Salz
Pfeffer
Und so wird's gemacht:
1. Aus Mehl, Salz, Butter, Wasser und Eigelb einen Mürbeteig herstellen und in Frischhaltefolieeingewickelt für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
2. Weißen Spargel schälen, grünen Spargel nur im unteren Drittel schälen und die Stangen in mundgerechte Stücke schneiden. Ich sortiere die Spargelstücke grob nach der Stärke, damit später alle etwa gleich gut durch gegart sind.
3. In einer Pfanne 30 g Butter erhitzen und Spargelstücke darin anbraten. Gebt zuerst die dicken Stücke in die Pfanne und nach ein paar Minuten die dünneren dazu. Zuletzt die Spargelspitzen.
4. Währenddessen die Frühlingszwiebeln hacken und zum Spargel in die Pfanne geben, kurz mitbraten. Alles mit Salz und Pfeffer würzen.
5. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Springform oder Tarte-Form einfetten. Teig Ausrollen, am Besten auf der Folie in der er eingepackt war, denn so könnt ihr ihn leichter in die Form legen. In der Form einen etwa 3 cm hohen Rand formen, Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen und im unteren Drittel des Backofens 10 Minuten vorbacken.
6. Parmesan reiben, Eier und Eiweiß mit Sahne und Parmesan verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
7. Spargelstücke auf gleichmäßig in der Form verteilen und den Eierguss darüber verteilen.
8. Die Quiche wieder in den Ofen schieben und etwa 35 - 40 Minuten fertig backen bis sie goldbraun wird.
Die Quiche noch heiß servieren und genießen. Sie schmeckt auch kalt, aber wozu warten :-)
Ich wünsche euch viel Freude beim Nachmachen und guten Appetit.
Alles Liebe
Euer Steffen
auch bei Spargel passiert es mir manchmal, dass ich zuviel davon einkaufe. Da stehe ich dann vor dem Stand mit den vollen Kisten, alles sieht so lecker und frisch aus, ich habe Hunger und schwups - viel zu viel Spargel für uns zwei.
Aber genau genommen gibt es von guten Sachen ja nie "zu viel" und ich habe zum Glück fast immer eine Idee, was ich noch so alles daraus machen könnte. Heute zum Beispiel eine herzhafte Quiche mit Spargel und Frühlingszwiebeln. Alles dezent in weiß und grün gehalten :-)
Für eine Quiche (reicht für 4 Personen) braucht ihr:
250 g Dinkelmehl (Type 630)
1 TL Salz
125 g Butter
1 Eigelb
3 EL kaltes Wasser
600 g Spargel (weiß und/oder grün)
1 Bund Frühlingszwiebeln
30 g Butter
200 g Sahne
3 Eier
1 Eiweiß
50 g Parmesan
Salz
Pfeffer
Und so wird's gemacht:
1. Aus Mehl, Salz, Butter, Wasser und Eigelb einen Mürbeteig herstellen und in Frischhaltefolieeingewickelt für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
2. Weißen Spargel schälen, grünen Spargel nur im unteren Drittel schälen und die Stangen in mundgerechte Stücke schneiden. Ich sortiere die Spargelstücke grob nach der Stärke, damit später alle etwa gleich gut durch gegart sind.
3. In einer Pfanne 30 g Butter erhitzen und Spargelstücke darin anbraten. Gebt zuerst die dicken Stücke in die Pfanne und nach ein paar Minuten die dünneren dazu. Zuletzt die Spargelspitzen.
4. Währenddessen die Frühlingszwiebeln hacken und zum Spargel in die Pfanne geben, kurz mitbraten. Alles mit Salz und Pfeffer würzen.
5. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Springform oder Tarte-Form einfetten. Teig Ausrollen, am Besten auf der Folie in der er eingepackt war, denn so könnt ihr ihn leichter in die Form legen. In der Form einen etwa 3 cm hohen Rand formen, Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen und im unteren Drittel des Backofens 10 Minuten vorbacken.
6. Parmesan reiben, Eier und Eiweiß mit Sahne und Parmesan verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
7. Spargelstücke auf gleichmäßig in der Form verteilen und den Eierguss darüber verteilen.
8. Die Quiche wieder in den Ofen schieben und etwa 35 - 40 Minuten fertig backen bis sie goldbraun wird.
Die Quiche noch heiß servieren und genießen. Sie schmeckt auch kalt, aber wozu warten :-)
Ich wünsche euch viel Freude beim Nachmachen und guten Appetit.
Alles Liebe
Euer Steffen
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