Hallo meine Lieben,
gibt es tatsächlich Menschen, die keinen Kartoffelbrei mögen? Diese Frage wird mir recht häufig gestellt wenn ich erwähne, dass Kartoffelbrei jetzt nicht unbedingt zu meinen Leibspeisen gehört.
Umso lieber mag ich aber Süßkartoffelpüree. Da kommen dann noch tolle Gewürze, wie Zimt und Muskat dran, und ich bin nicht mehr zu halten... 😉
Wenn es sein muss esse ich das Püree auch als Beilage, aber eigentlich reicht es mir auch vollkommen alleine.
Für 4 Portionen braucht ihr:
🖨 Rezept für Süßkartoffelpüree als PDF
1 kg Süßkartoffeln
8 El Milch
4 El Butter
Salz
1/2 TL Zimt
Muskatnuss, frisch gerieben
So wird's gemacht:
1. Die Süßkartoffeln schälen, waschen und in etwa 1-2 cm große Stücke schneiden. In kochendem Salzwasser zugedeckt 20-25 Min. kochen. Dann abgießen und bei sehr milder Hitze im offenen Topf ausdampfen lassen.
2. Milch, Butter, etwas Salz, Zimt, etwas frisch geriebene Muskatnuss aufkochen. Die Süßkartoffeln mit der Milch-Butter-Masse im Mixer oder mit dem Pürierstab fein pürieren.
Alles Liebe
Euer Steffen
Posts mit dem Label Süßkartoffel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Sonntag, 31. März 2019
Sonntag, 11. November 2018
Süßkartoffelauflauf mit Pekannuss-Kruste
Hallo meine Lieben,
in den letzten Wochen habe ich meinen Blog und damit auch euch, meine Lieben, ziemlich vernachlässigt.
Es war ziemlich viel los bei mir. Angefangen bei der Arbeit, die mich zur Zeit sehr in Beschlag nimmt, über die diversen privaten Projekte, die man ganz nebenbei auch noch so bewältigen muss hin zum ganz banalen Alltag, für den dann oft schon kaum noch Zeit bleibt.
Ihr alle kennt bestimmt solche Phasen im Leben, in denen man das Gefühl hat nur noch ein Zahnrädchen im großen Räderwerk zu sein. Wichtig bei diesem Gedanken sind für mich zwei Punkte:
1. Wenn ich ein Zahnrad in einem Getriebe bin, funktioniert das Getriebe ohne mich auch noch und nehme ich mich vielleicht zu wichtig?
2. Ist der richtige Gang eingelegt? Also wird die eingesetzte Energie effizient genutzt und an die richten Stellen übertragen?
Egal wie anstrengend und stressig das Leben gerade ist, ich darf nie vergessen mir diese beiden Fragen zu stellen. Ganz schnell erwische ich mich nämlich dann dabei, dass ich zuviel Energie auf zu unwichtige Dinge leite. Zum Beispiel indem ich mich über Dinge aufrege, die ich nicht ändern kann. Und dabei kommen dann andere Bereiche des Lebens zu kurz. Solange man das rechtzeitig merkt, oder einen der eigene Partner, die Familie der Freunde wieder auf Spur bringen ist alles gut. Ich bin dankbar, dass ich solche Menschen um mich habe.
Dankbarkeit. Das bringt mich jetzt über eine große gedankliche Schleife zu meinem heutigen Rezept. Es handelt sich dabei nämlich um ein Rezept für eine klassische Beilage zu einem amerikanischen Thanksgiving-Dinner. Süßkartoffelauflauf. Aber auch ohne Truthahn und ohne hemmungslose Völlerei ist das eine tolle Beilage oder in meinem Fall sogar ein ganz ausgezeichnetes Hauptgericht. Ich habe dieses Rezept auf www.cancerschmancer.org entdeckt und für euch ausprobiert und übersetzt.
Als Beilage reicht die Menge für etwa 12 Portionen, als Hauptgericht für 6.
🖨 Rezept als PDF
Ihr braucht dafür:
1,5 kg Süßkartoffeln
125 ml Milch
30 g Butter
1/2 TL Vanillepulver
1 TL Salz
Für die Kruste:
100 g Haferflocken kernig
75 g Pekannüsse
25 g Mandelmehl
15 ml Rapsöl
20 g Butter
1 Ei (Größe L)
1/2 TL Salz
3 EL Ahornsirup
So wird's gemacht:
1. Süßkartoffeln schälen und in Würfel schneiden. In einem großen Topf mit Wasser bedeckt zum Kochen bringen. Hitze reduzieren und so lange köcheln lassen bis die Süßkartoffeln weich sind. Abgießen und die Süßkartoffeln zurück in den Topf geben.
2. Backofen auf 190°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform (20x30 cm oder rund ø 28 cm) mit Butter einstreichen.
3. Milch, Vanille, 1 TL Salz und 30 g Butter zu den Süßkartoffeln geben und so lange mischen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Ihr könnt die Süßkartoffeln noch stückig lassen oder vollständig zu Brei zerdrücken. Ich mag eine Mischung aus beidem. Dann das Ei dazu geben und unterrühren.
4. Pekannüsse grob hacken und mit Haferflocken, Mandelmehl, Öl und Butter, Salz und 2 EL Ahornsirup vermischen. Die Süßkartoffelmasse in die Auflaufform geben und die Masse für die Kruste darauf verteilen. Etwas unterhalb der Mitte in den Ofen schieben und ca. 18 Minuten lang backen. Vorsicht, die Kruste darf nicht verbrennen. Deckt notfalls mit Alufolie ab.
5. Den Auflauf aus dem Ofen nehmen und mit dem restlichen Ahornsirup beträufeln.
Wir haben dazu einen panierten und gebackenen Camembert gegessen, aber natürlich könnt ihr auch den klassischen Truthahn, anderes Geflügel oder was auch immer ich schmeckt dazu nehmen.
Probiert das Rezept mal aus, es ist wirklich kinderleicht und das Ergebnis wird euch sicher begeistern!
Alles Liebe
Euer Steffen
in den letzten Wochen habe ich meinen Blog und damit auch euch, meine Lieben, ziemlich vernachlässigt.
Es war ziemlich viel los bei mir. Angefangen bei der Arbeit, die mich zur Zeit sehr in Beschlag nimmt, über die diversen privaten Projekte, die man ganz nebenbei auch noch so bewältigen muss hin zum ganz banalen Alltag, für den dann oft schon kaum noch Zeit bleibt.
Ihr alle kennt bestimmt solche Phasen im Leben, in denen man das Gefühl hat nur noch ein Zahnrädchen im großen Räderwerk zu sein. Wichtig bei diesem Gedanken sind für mich zwei Punkte:
1. Wenn ich ein Zahnrad in einem Getriebe bin, funktioniert das Getriebe ohne mich auch noch und nehme ich mich vielleicht zu wichtig?
2. Ist der richtige Gang eingelegt? Also wird die eingesetzte Energie effizient genutzt und an die richten Stellen übertragen?
Egal wie anstrengend und stressig das Leben gerade ist, ich darf nie vergessen mir diese beiden Fragen zu stellen. Ganz schnell erwische ich mich nämlich dann dabei, dass ich zuviel Energie auf zu unwichtige Dinge leite. Zum Beispiel indem ich mich über Dinge aufrege, die ich nicht ändern kann. Und dabei kommen dann andere Bereiche des Lebens zu kurz. Solange man das rechtzeitig merkt, oder einen der eigene Partner, die Familie der Freunde wieder auf Spur bringen ist alles gut. Ich bin dankbar, dass ich solche Menschen um mich habe.
Dankbarkeit. Das bringt mich jetzt über eine große gedankliche Schleife zu meinem heutigen Rezept. Es handelt sich dabei nämlich um ein Rezept für eine klassische Beilage zu einem amerikanischen Thanksgiving-Dinner. Süßkartoffelauflauf. Aber auch ohne Truthahn und ohne hemmungslose Völlerei ist das eine tolle Beilage oder in meinem Fall sogar ein ganz ausgezeichnetes Hauptgericht. Ich habe dieses Rezept auf www.cancerschmancer.org entdeckt und für euch ausprobiert und übersetzt.
Als Beilage reicht die Menge für etwa 12 Portionen, als Hauptgericht für 6.
🖨 Rezept als PDF
Ihr braucht dafür:
1,5 kg Süßkartoffeln
125 ml Milch
30 g Butter
1/2 TL Vanillepulver
1 TL Salz
Für die Kruste:
100 g Haferflocken kernig
75 g Pekannüsse
25 g Mandelmehl
15 ml Rapsöl
20 g Butter
1 Ei (Größe L)
1/2 TL Salz
3 EL Ahornsirup
So wird's gemacht:
1. Süßkartoffeln schälen und in Würfel schneiden. In einem großen Topf mit Wasser bedeckt zum Kochen bringen. Hitze reduzieren und so lange köcheln lassen bis die Süßkartoffeln weich sind. Abgießen und die Süßkartoffeln zurück in den Topf geben.
2. Backofen auf 190°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform (20x30 cm oder rund ø 28 cm) mit Butter einstreichen.
3. Milch, Vanille, 1 TL Salz und 30 g Butter zu den Süßkartoffeln geben und so lange mischen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Ihr könnt die Süßkartoffeln noch stückig lassen oder vollständig zu Brei zerdrücken. Ich mag eine Mischung aus beidem. Dann das Ei dazu geben und unterrühren.
4. Pekannüsse grob hacken und mit Haferflocken, Mandelmehl, Öl und Butter, Salz und 2 EL Ahornsirup vermischen. Die Süßkartoffelmasse in die Auflaufform geben und die Masse für die Kruste darauf verteilen. Etwas unterhalb der Mitte in den Ofen schieben und ca. 18 Minuten lang backen. Vorsicht, die Kruste darf nicht verbrennen. Deckt notfalls mit Alufolie ab.
5. Den Auflauf aus dem Ofen nehmen und mit dem restlichen Ahornsirup beträufeln.
Wir haben dazu einen panierten und gebackenen Camembert gegessen, aber natürlich könnt ihr auch den klassischen Truthahn, anderes Geflügel oder was auch immer ich schmeckt dazu nehmen.
Probiert das Rezept mal aus, es ist wirklich kinderleicht und das Ergebnis wird euch sicher begeistern!
Alles Liebe
Euer Steffen
Mittwoch, 21. März 2018
Süßkartoffelbrot
Hallo meine Lieben,
kennt ihr die fabelhafte Szene mit der "Birne Helene" aus Loriots "Pappa ante Portas"? Ich könnte mich wirklich jedes Mal beömmeln, wenn ich nur daran denke. Hier mal der Link zum Clip für alle Fans und solche, die es werden wollen.
Bei manchen Rezepten muss ich auch an diese Szene denken, denn was einem da so unter diversen Namen angeboten wird ist häufig recht kurios. Richtig verwirrt bin ich immer, wenn die Bezeichnungen Brot und Kuchen irgendwie überlappen. Es gibt Bananenbrot, aber Kürbiskuchen, Apfelbrot und Karottenkuchen.... Ich habe für mich noch keine klare Definition und Abgrenzung finden können, Aber ich glaube, wenn der Kuchen in der Kastenform gebacken wird und die Zutaten aus dem Gemüseuniversum stammen, nennt man es wohl eher Brot. Möglicherweise auch, wenn die Rezepte eher aus dem amerikanischen Sprachraum stammen, denn dort werden die Kastenkuchen auch als "Bread" bezeichnet. Wenn ihr mehr dazu wisst und mir helfen könnt meine Verwirrung zu beseitigen bin ich sehr dankbar für eure Kommentare und Nachrichten.
Heute habe ich für euch ein Süßkartoffelbrot. Das ist ein Kuchen 😉 aus der Kastenform und schmeckt unglaublich gut! Die Süßkartoffel und der Ahornsirup harmonieren toll miteinander und die Walnüsse geben dem Ganzen noch das gewisse Etwas.
Für eine Kastenform mit 22 cm braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
300 g Süßkartoffeln
60 g weiche Butter
150 g brauner Zucker
120 g Ahornsirup
1 Ei
80 ml Milch
1 TL Zimt
10 g frischen Ingwer
1/2 TL Vanillepulver oder
Mark einer Vanilleschote
250 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
100 g Walnüsse
So wird's gemacht:
1. Die Kastenform gründlich einfetten oder mit einem Bogen Backpapier auslegen. Ich benutze lieber Backpapier, damit bekommt ihr den Kuchen ganz leicht aus der Form.
2. Süßkartoffel schälen und in etwa 1 cm große Stücke würfeln. Mit einer Tasse Wasser 15-20 Minuten weich kochen. Dabei den Deckel auf dem Topf lassen. Wenn zuviel Wasser verkocht ist, etwas nachgießen. Restliches Wasser abgießen und die Süßkartoffeln pürieren. Zum Abkühlen beiseite stellen.
3. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Ingwer schälen und fein reiben. Butter und Zucker gut verrühren. Süßkartoffelpüree, Ahornsirup, Ei, Milch, Zimt, Ingwer und Vanillemark dazu geben und alles miteinander verrühren.
4. In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver und Salz miteinander vermischen. Die Süßkartoffelmasse dazu geben und alles gut verrühren. Walnüsse grob hacken und unter die Masse rühren. Auf der mittleren Schiene ungefähr 60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
Ihr wisst ja wahrscheinlich schon, dass ich bei einfachen Kuchen kein großer Freund von Dekoration und viel Zuckerguss und sowas bin. Aber wenn ihr das mögt, dann passt eine Glasur aus dunkler Kuvertüre mit der herben Schokoladennote sehr gut zum Süßkartoffelbrot. Wer es süßer mag, der kann einen Zuckerguss mit Puderzucker und etwas Milch und Ahornsirup anrühren und den Kuchen damit einstreichen. Ich habe mein Süßkartoffelbrot mit einer Mischung aus Puderzucker und Noisette-Trinkschokoladenpulver bestreut.
Alles Liebe
Euer Steffen
kennt ihr die fabelhafte Szene mit der "Birne Helene" aus Loriots "Pappa ante Portas"? Ich könnte mich wirklich jedes Mal beömmeln, wenn ich nur daran denke. Hier mal der Link zum Clip für alle Fans und solche, die es werden wollen.
Bei manchen Rezepten muss ich auch an diese Szene denken, denn was einem da so unter diversen Namen angeboten wird ist häufig recht kurios. Richtig verwirrt bin ich immer, wenn die Bezeichnungen Brot und Kuchen irgendwie überlappen. Es gibt Bananenbrot, aber Kürbiskuchen, Apfelbrot und Karottenkuchen.... Ich habe für mich noch keine klare Definition und Abgrenzung finden können, Aber ich glaube, wenn der Kuchen in der Kastenform gebacken wird und die Zutaten aus dem Gemüseuniversum stammen, nennt man es wohl eher Brot. Möglicherweise auch, wenn die Rezepte eher aus dem amerikanischen Sprachraum stammen, denn dort werden die Kastenkuchen auch als "Bread" bezeichnet. Wenn ihr mehr dazu wisst und mir helfen könnt meine Verwirrung zu beseitigen bin ich sehr dankbar für eure Kommentare und Nachrichten.
Heute habe ich für euch ein Süßkartoffelbrot. Das ist ein Kuchen 😉 aus der Kastenform und schmeckt unglaublich gut! Die Süßkartoffel und der Ahornsirup harmonieren toll miteinander und die Walnüsse geben dem Ganzen noch das gewisse Etwas.
Für eine Kastenform mit 22 cm braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
300 g Süßkartoffeln
60 g weiche Butter
150 g brauner Zucker
120 g Ahornsirup
1 Ei
80 ml Milch
1 TL Zimt
10 g frischen Ingwer
1/2 TL Vanillepulver oder
Mark einer Vanilleschote
250 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
100 g Walnüsse
So wird's gemacht:
1. Die Kastenform gründlich einfetten oder mit einem Bogen Backpapier auslegen. Ich benutze lieber Backpapier, damit bekommt ihr den Kuchen ganz leicht aus der Form.
2. Süßkartoffel schälen und in etwa 1 cm große Stücke würfeln. Mit einer Tasse Wasser 15-20 Minuten weich kochen. Dabei den Deckel auf dem Topf lassen. Wenn zuviel Wasser verkocht ist, etwas nachgießen. Restliches Wasser abgießen und die Süßkartoffeln pürieren. Zum Abkühlen beiseite stellen.
3. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Ingwer schälen und fein reiben. Butter und Zucker gut verrühren. Süßkartoffelpüree, Ahornsirup, Ei, Milch, Zimt, Ingwer und Vanillemark dazu geben und alles miteinander verrühren.
4. In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver und Salz miteinander vermischen. Die Süßkartoffelmasse dazu geben und alles gut verrühren. Walnüsse grob hacken und unter die Masse rühren. Auf der mittleren Schiene ungefähr 60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
Ihr wisst ja wahrscheinlich schon, dass ich bei einfachen Kuchen kein großer Freund von Dekoration und viel Zuckerguss und sowas bin. Aber wenn ihr das mögt, dann passt eine Glasur aus dunkler Kuvertüre mit der herben Schokoladennote sehr gut zum Süßkartoffelbrot. Wer es süßer mag, der kann einen Zuckerguss mit Puderzucker und etwas Milch und Ahornsirup anrühren und den Kuchen damit einstreichen. Ich habe mein Süßkartoffelbrot mit einer Mischung aus Puderzucker und Noisette-Trinkschokoladenpulver bestreut.
Alles Liebe
Euer Steffen
Freitag, 2. März 2018
Kabeljau auf Kichererbsencurry mit Süßkartoffelpüree
Hallo meine Lieben,
hier in diesem Rezept zeige ich euch die Kombination meines Kichererbsencurrys und meines Süßkartoffelpürees, ergänzt um ein gebratenes Kabeljaufilet.
Die Farbliche Kombination ist jetzt nicht ganz so mein Fall, aber geschmacklich hat es mich einfach umgehauen!
Probiert es doch selber mal aus und schreibt mir, ob es euch genauso gut schmeckt wie mir!
Für 4 Portionen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
🖨 Rezept für Kichererbsencurry als PDF
🖨 Rezept für Süßkartoffelpüree als PDF
Für das Curry:
1 EL Öl (z.B. Rapsöl oder Kokosöl)
2 mittelgroße Zwiebeln
2 – 3 rote Paprika
400 g frische Tomaten
oder 1 Dose gehackte Tomaten
1 Dose Kichererbsen (ca. 400 g)
3 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer (ca. 2 cm)
2 TL rote Currypaste
1 Dose Kokosmilch
1 Limette
Salz, Pfeffer
Für das Püree:
1 kg Süßkartoffeln
8 El Milch
4 El Butter
Salz
1/2 TL Zimt
Muskatnuss, frisch gerieben
außerdem:
4 Kabeljaufilets
Salz, Pfeffer
Ingwer
So wird's gemacht:
1. Zuerst das Gemüse vorbereiten. Die Zwiebeln in Spalten schneiden, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Paprika und Tomaten in etwa 1-2 cm große Stücke schneiden. Kichererbsen abgießen und abtropfen lassen.
2. Öl in einer hohen Pfanne erhitzen und zuerst die Zwiebeln darin andünsten, dann die Currypaste dazu geben und anschließend Knoblauch, Ingwer, Kichererbsen und Paprika. Alles zusammen etwa 5 Minuten dünsten, dann die Tomatenstücke dazu geben. Weitere 7 bis 10 Minuten köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren.
3. Zuletzt die Kokosmilch unterrühren, alles nochmal erhitzen und mit Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
4. Die Süßkartoffeln schälen, waschen und in etwa 1-2 cm große Stücke schneiden. In kochendem Salzwasser zugedeckt 20-25 Min. kochen. Dann abgießen und bei sehr milder Hitze im offenen Topf ausdampfen lassen.
5. Milch, Butter, etwas Salz, Zimt, etwas frisch geriebene Muskatnuss aufkochen. Die Süßkartoffeln mit der Milch-Butter-Masse im Mixer oder mit dem Pürierstab fein pürieren.
6. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, eine Scheibe Ingwer hinein geben und die Kabeljaufilets von beiden Seiten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und auf dem Curry anrichten.
Auf eure Kommentare und Nachrichten bin ich sehr gespannt!
Alles Liebe
Euer Steffen
hier in diesem Rezept zeige ich euch die Kombination meines Kichererbsencurrys und meines Süßkartoffelpürees, ergänzt um ein gebratenes Kabeljaufilet.
Die Farbliche Kombination ist jetzt nicht ganz so mein Fall, aber geschmacklich hat es mich einfach umgehauen!
Probiert es doch selber mal aus und schreibt mir, ob es euch genauso gut schmeckt wie mir!
Für 4 Portionen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
🖨 Rezept für Kichererbsencurry als PDF
🖨 Rezept für Süßkartoffelpüree als PDF
Für das Curry:
1 EL Öl (z.B. Rapsöl oder Kokosöl)
2 mittelgroße Zwiebeln
2 – 3 rote Paprika
400 g frische Tomaten
oder 1 Dose gehackte Tomaten
1 Dose Kichererbsen (ca. 400 g)
3 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer (ca. 2 cm)
2 TL rote Currypaste
1 Dose Kokosmilch
1 Limette
Salz, Pfeffer
Für das Püree:
1 kg Süßkartoffeln
8 El Milch
4 El Butter
Salz
1/2 TL Zimt
Muskatnuss, frisch gerieben
außerdem:
4 Kabeljaufilets
Salz, Pfeffer
Ingwer
So wird's gemacht:
1. Zuerst das Gemüse vorbereiten. Die Zwiebeln in Spalten schneiden, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Paprika und Tomaten in etwa 1-2 cm große Stücke schneiden. Kichererbsen abgießen und abtropfen lassen.
2. Öl in einer hohen Pfanne erhitzen und zuerst die Zwiebeln darin andünsten, dann die Currypaste dazu geben und anschließend Knoblauch, Ingwer, Kichererbsen und Paprika. Alles zusammen etwa 5 Minuten dünsten, dann die Tomatenstücke dazu geben. Weitere 7 bis 10 Minuten köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren.
3. Zuletzt die Kokosmilch unterrühren, alles nochmal erhitzen und mit Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
4. Die Süßkartoffeln schälen, waschen und in etwa 1-2 cm große Stücke schneiden. In kochendem Salzwasser zugedeckt 20-25 Min. kochen. Dann abgießen und bei sehr milder Hitze im offenen Topf ausdampfen lassen.
5. Milch, Butter, etwas Salz, Zimt, etwas frisch geriebene Muskatnuss aufkochen. Die Süßkartoffeln mit der Milch-Butter-Masse im Mixer oder mit dem Pürierstab fein pürieren.
6. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, eine Scheibe Ingwer hinein geben und die Kabeljaufilets von beiden Seiten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und auf dem Curry anrichten.
Auf eure Kommentare und Nachrichten bin ich sehr gespannt!
Alles Liebe
Euer Steffen
Labels:
braten,
Curry,
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Kabeljau,
Kichererbsen,
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Muskat,
Orientalisch,
Paprika,
Süßkartoffel,
Tomaten,
Zimt,
Zwiebel
Donnerstag, 8. Februar 2018
Pasta selber machen - Cannelloni
Hallo meine Lieben,
Pasta habe ich ja schon in einigen Variationen selbst gemacht, Fusilli, Tagliatelle, Spaghetti, Ravioli und andere. Aber Cannelloni gehörten da bis vor Kurzem nicht dazu. Ich kann es mir gar nicht erklären, warum ich ausgerechnet die Sorte ausgelassen habe, die am einfachsten zu machen ist. 😎 Für alle, die nur die Pasta ohne Füllung machen wollen habe ich hier noch einmal das Pastarezept alleine für euch.
Cannelloni sind etwa 10 cm lange Nudelröllchen, die man mit den verschiedensten Zutaten füllen kann und die etwa 2 cm dick sind. Sie werden dann in einer Auflaufform überbacken. Traditionell ist vermutlich die Füllung mit Bolognese-Sauce, wahrscheinlich ist das auch die bekannteste Variante. Meine gefüllte Variante mit Kürbis findet ihr hier.
Mein Rezept ist auf 3 Portionen ausgelegt, aber ihr könnt es ganz einfach umrechnen: Pro Portion Pasta braucht ihr 50 g Hartweizengrieß, 50 g Pastamehl, 1 Ei und eine Prise Salz. Als Mehl nehme ich gern Pizza- und Pastamehl (Tipo 00), aber es geht auch Spätzlemehl.
Für 3 Portionen Pasta braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF 📺 Link zum Video
150 g Hartweizengrieß
150 g Pastamehl
3 Eier
1 TL Salz
So wird's gemacht:
1. Grieß, Mehl, Eier und Salz zu einem kompakten Teig kneten. Mit dem Knethaken der Küchenmaschine dauert das 3 bis 4 Minuten. Wenn ihr von Hand knetet braucht ihr deutlich mehr Kraft und Ausdauer.
2. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und bei Zimmertemperatur mindestens eine Stunde ruhen lassen.
3. Nach der Ruhephase den Teig in 5 Portionen teilen und mit einer Nudelmaschine oder dem Walzenaufsatz der Küchenmaschine zu Teigplatten von etwa 1 mm Stärke walzen. Wenn der Teig zu klebrig ist mit ein wenig Mehl bestreuen.
Die Teigplatten auf saubere Geschirrtücher ablegen und die Ränder wenn nötig gerade schneiden.
4. Auf die Teigplatten dann jeweils einen gehäuften Esslöffel Füllung geben und einrollen. Mit einem scharfen Messer abschneiden und die Teigrollen mit der Öffnung nach unten in eine Auflaufform legen. In die Form solltet ihr vorher ein paar Löffel eurer Sauce (je nachdem was im Rezept verlangt ist) geben.
5. Wenn die Form voll ist mit der restlichen Sauce bedecken und mit geriebenem Käse bestreuen und backen. Die Cannelloni brauchen bei 180°C mit Ober-/Unterhitze etwa 45 Minuten.
Bei mir passen zwei Portionen in eine Auflaufform in der Größe 20 x 30 cm. Für größere Mengen braucht ihr also mehr oder größere Formen. Wenn die gleichzeitig in den Ofen passen wäre das natürlich praktisch. 😉
Alles Liebe
Euer Steffen
Pasta habe ich ja schon in einigen Variationen selbst gemacht, Fusilli, Tagliatelle, Spaghetti, Ravioli und andere. Aber Cannelloni gehörten da bis vor Kurzem nicht dazu. Ich kann es mir gar nicht erklären, warum ich ausgerechnet die Sorte ausgelassen habe, die am einfachsten zu machen ist. 😎 Für alle, die nur die Pasta ohne Füllung machen wollen habe ich hier noch einmal das Pastarezept alleine für euch.
Cannelloni sind etwa 10 cm lange Nudelröllchen, die man mit den verschiedensten Zutaten füllen kann und die etwa 2 cm dick sind. Sie werden dann in einer Auflaufform überbacken. Traditionell ist vermutlich die Füllung mit Bolognese-Sauce, wahrscheinlich ist das auch die bekannteste Variante. Meine gefüllte Variante mit Kürbis findet ihr hier.
Mein Rezept ist auf 3 Portionen ausgelegt, aber ihr könnt es ganz einfach umrechnen: Pro Portion Pasta braucht ihr 50 g Hartweizengrieß, 50 g Pastamehl, 1 Ei und eine Prise Salz. Als Mehl nehme ich gern Pizza- und Pastamehl (Tipo 00), aber es geht auch Spätzlemehl.
Für 3 Portionen Pasta braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF 📺 Link zum Video
150 g Hartweizengrieß
150 g Pastamehl
3 Eier
1 TL Salz
So wird's gemacht:
1. Grieß, Mehl, Eier und Salz zu einem kompakten Teig kneten. Mit dem Knethaken der Küchenmaschine dauert das 3 bis 4 Minuten. Wenn ihr von Hand knetet braucht ihr deutlich mehr Kraft und Ausdauer.
2. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und bei Zimmertemperatur mindestens eine Stunde ruhen lassen.
3. Nach der Ruhephase den Teig in 5 Portionen teilen und mit einer Nudelmaschine oder dem Walzenaufsatz der Küchenmaschine zu Teigplatten von etwa 1 mm Stärke walzen. Wenn der Teig zu klebrig ist mit ein wenig Mehl bestreuen.
Die Teigplatten auf saubere Geschirrtücher ablegen und die Ränder wenn nötig gerade schneiden.
4. Auf die Teigplatten dann jeweils einen gehäuften Esslöffel Füllung geben und einrollen. Mit einem scharfen Messer abschneiden und die Teigrollen mit der Öffnung nach unten in eine Auflaufform legen. In die Form solltet ihr vorher ein paar Löffel eurer Sauce (je nachdem was im Rezept verlangt ist) geben.
5. Wenn die Form voll ist mit der restlichen Sauce bedecken und mit geriebenem Käse bestreuen und backen. Die Cannelloni brauchen bei 180°C mit Ober-/Unterhitze etwa 45 Minuten.
Bei mir passen zwei Portionen in eine Auflaufform in der Größe 20 x 30 cm. Für größere Mengen braucht ihr also mehr oder größere Formen. Wenn die gleichzeitig in den Ofen passen wäre das natürlich praktisch. 😉
Alles Liebe
Euer Steffen
Labels:
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Süßkartoffel
Samstag, 11. November 2017
Kürbis-Cannelloni
Hallo meine Lieben,
Pasta habe ich ja schon in einigen Variationen selbst gemacht, Fusilli, Tagliatelle, Spaghetti, Ravioli und andere. Aber Cannelloni gehörten da bis vor Kurzem nicht dazu. Ich kann es mir gar nicht erklären, warum ich ausgerechnet die Sorte ausgelassen habe, die am einfachsten zu machen ist. 😎
Cannelloni sind etwa 10 cm lange Nudelröllchen, die man mit den verschiedensten Zutaten füllen kann und die etwa 2 cm dick sind. Sie werden dann in einer Auflaufform überbacken. Traditionell ist vermutlich die Füllung mit Bolognese-Sauce, wahrscheinlich ist das auch die bekannteste Variante.
Jetzt im Herbst bietet es sich aber an die Zutaten zu nutzen, die die Natur uns bietet. Ich habe mich deswegen für eine herzhafte Füllung aus Kürbis mit Süßkartoffel entschieden. Aber da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Für die Pasta, die Füllung und das gesamte Rezept findet ihr auch Videos in meinem YouTube-Kanal.
Mein Rezept ist auf 3 Portionen ausgelegt, aber ihr könnt es ganz einfach umrechnen: Pro Portion Pasta braucht ihr 50 g Hartweizengrieß, 50 g Pastamehl, 1 Ei und eine Prise Salz. Als Mehl nehme ich gern Pizza- und Pastamehl (Tipo 00), aber es geht auch Spätzlemehl.
Für 3 Portionen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF 📺 Link zum Video
Für die Pasta:
150 g Hartweizengrieß
150 g Pastamehl
3 Eier
1 TL Salz
Für die Füllung:
500 g Kürbis
200 g Süßkartoffel
70 g Butter
2 Knoblauchzehen
75 ml Gemüsebrühe
80 g Walnusskerne
12 Salbeiblätter
2 EL Schmand
150 g Parmesan
Salz, Pfeffer
Für die Béchamel-Sauce
30 g Butter
30 g Mehl
500 ml Milch
Salz, Pfeffer, Muskat
außerdem 200 g milden Käse
zum Überbacken
So wird's gemacht:
1. Grieß, Mehl, Eier und Salz zu einem kompakten Teig kneten. Mit dem Knethaken der Küchenmaschine dauert das 3 bis 4 Minuten. Wenn ihr von Hand knetet braucht ihr deutlich mehr Kraft und Ausdauer.
2. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und bei Zimmertemperatur mindestens eine Stunde ruhen lassen.
3. Während der Teig ruht werden die Zutaten für die Füllung vorbereitet. Knoblauch grob hacken, Kürbis und Süßkartoffel schälen und in etwa 1 cm große Stücke schneiden (Hokkaido-Kürbis kann mit Schale verwendet werden) und Parmesan reiben.
4. 50 g Butter in der Pfanne zerlassen und den Knoblauch darin glasig dünsten. Kürbiswürfel dazu geben und anbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen. Dann auf mittlere Hitze herunter schalten und einen Deckel auf die Pfanne legen. Den Kürbis so 10 bis 15 Minuten köcheln lassen bis er ganz weich ist. Mit Salz und Pfeffer würzen.
5. Kürbisfleisch in einen hohen Mixbecher geben und zusammen mit Schmand, Parmesan und Walnüssen pürieren.
6. Die Süßkartoffelwürfel in 20 g Butter anbraten und die Salbeiblätter klein zupfen und dazu geben. Salbei nur kurz mit braten, dann vom Herd nehmen und mit dem Kürbispüree mischen. Die Füllung dann beiseite stellen.
7. Nach der Ruhephase den Teig in 5 Portionen teilen und mit einer Nudelmaschine oder dem Walzenaufsatz der Küchenmaschine zu Teigplatten von etwa 1 mm Stärke walzen. Wenn der Teig zu klebrig ist mit ein wenig Mehl bestreuen.
Die Teigplatten auf saubere Geschirrtücher ablegen und die Ränder wenn nötig gerade schneiden.
8. Für die Béchamel-Sauce 30 g Butter in einem Topf zerlassen, dann 30 g Mehl einrühren und anschwitzen. Nach und nach die Milch einrühren und noch einmal kurz aufkochen lassen. Die Sauce mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss abschmecken und den Boden einer gefetteten Auflaufform dünn mit Sauce bedecken.
9. Auf die Teigplatten dann jeweils einen gehäuften Esslöffel Füllung geben und einrollen. Mit einem scharfen Messer abschneiden und die Teigrollen mit der Öffnung nach unten in die Auflaufform legen.
10. Wenn die Form voll ist mit der restlichen Sauce bedecken und mit geriebenem Käse bestreuen und backen. Die Cannelloni brauchen bei 180°C mit Ober-/Unterhitze etwa 45 Minuten. Der Käse sollte schön gebräunt sein, notfalls in den letzten Minuten den Grill zuschalten oder die Form im Ofen nach Oben stellen.
Zum Überbacken habe ich ein Stück Provolone genommen und grob gerieben über die Cannelloni gestreut. Ihr könnt aber auch Mozzarella nehmen. Ich würde hier keinen allzu würzigen Käse empfehlen, da der Parmesan in der Füllung ja schon viel an Geschmack mitbringt.
Viel Freude beim Kochen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
Pasta habe ich ja schon in einigen Variationen selbst gemacht, Fusilli, Tagliatelle, Spaghetti, Ravioli und andere. Aber Cannelloni gehörten da bis vor Kurzem nicht dazu. Ich kann es mir gar nicht erklären, warum ich ausgerechnet die Sorte ausgelassen habe, die am einfachsten zu machen ist. 😎
Cannelloni sind etwa 10 cm lange Nudelröllchen, die man mit den verschiedensten Zutaten füllen kann und die etwa 2 cm dick sind. Sie werden dann in einer Auflaufform überbacken. Traditionell ist vermutlich die Füllung mit Bolognese-Sauce, wahrscheinlich ist das auch die bekannteste Variante.
Jetzt im Herbst bietet es sich aber an die Zutaten zu nutzen, die die Natur uns bietet. Ich habe mich deswegen für eine herzhafte Füllung aus Kürbis mit Süßkartoffel entschieden. Aber da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Für die Pasta, die Füllung und das gesamte Rezept findet ihr auch Videos in meinem YouTube-Kanal.
Mein Rezept ist auf 3 Portionen ausgelegt, aber ihr könnt es ganz einfach umrechnen: Pro Portion Pasta braucht ihr 50 g Hartweizengrieß, 50 g Pastamehl, 1 Ei und eine Prise Salz. Als Mehl nehme ich gern Pizza- und Pastamehl (Tipo 00), aber es geht auch Spätzlemehl.
Für 3 Portionen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF 📺 Link zum Video
Für die Pasta:
150 g Hartweizengrieß
150 g Pastamehl
3 Eier
1 TL Salz
Für die Füllung:
500 g Kürbis
200 g Süßkartoffel
70 g Butter
2 Knoblauchzehen
75 ml Gemüsebrühe
80 g Walnusskerne
12 Salbeiblätter
2 EL Schmand
150 g Parmesan
Salz, Pfeffer
Für die Béchamel-Sauce
30 g Butter
30 g Mehl
500 ml Milch
Salz, Pfeffer, Muskat
außerdem 200 g milden Käse
zum Überbacken
So wird's gemacht:
1. Grieß, Mehl, Eier und Salz zu einem kompakten Teig kneten. Mit dem Knethaken der Küchenmaschine dauert das 3 bis 4 Minuten. Wenn ihr von Hand knetet braucht ihr deutlich mehr Kraft und Ausdauer.
2. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und bei Zimmertemperatur mindestens eine Stunde ruhen lassen.
3. Während der Teig ruht werden die Zutaten für die Füllung vorbereitet. Knoblauch grob hacken, Kürbis und Süßkartoffel schälen und in etwa 1 cm große Stücke schneiden (Hokkaido-Kürbis kann mit Schale verwendet werden) und Parmesan reiben.
4. 50 g Butter in der Pfanne zerlassen und den Knoblauch darin glasig dünsten. Kürbiswürfel dazu geben und anbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen. Dann auf mittlere Hitze herunter schalten und einen Deckel auf die Pfanne legen. Den Kürbis so 10 bis 15 Minuten köcheln lassen bis er ganz weich ist. Mit Salz und Pfeffer würzen.
5. Kürbisfleisch in einen hohen Mixbecher geben und zusammen mit Schmand, Parmesan und Walnüssen pürieren.
6. Die Süßkartoffelwürfel in 20 g Butter anbraten und die Salbeiblätter klein zupfen und dazu geben. Salbei nur kurz mit braten, dann vom Herd nehmen und mit dem Kürbispüree mischen. Die Füllung dann beiseite stellen.
7. Nach der Ruhephase den Teig in 5 Portionen teilen und mit einer Nudelmaschine oder dem Walzenaufsatz der Küchenmaschine zu Teigplatten von etwa 1 mm Stärke walzen. Wenn der Teig zu klebrig ist mit ein wenig Mehl bestreuen.
Die Teigplatten auf saubere Geschirrtücher ablegen und die Ränder wenn nötig gerade schneiden.
8. Für die Béchamel-Sauce 30 g Butter in einem Topf zerlassen, dann 30 g Mehl einrühren und anschwitzen. Nach und nach die Milch einrühren und noch einmal kurz aufkochen lassen. Die Sauce mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss abschmecken und den Boden einer gefetteten Auflaufform dünn mit Sauce bedecken.
9. Auf die Teigplatten dann jeweils einen gehäuften Esslöffel Füllung geben und einrollen. Mit einem scharfen Messer abschneiden und die Teigrollen mit der Öffnung nach unten in die Auflaufform legen.
10. Wenn die Form voll ist mit der restlichen Sauce bedecken und mit geriebenem Käse bestreuen und backen. Die Cannelloni brauchen bei 180°C mit Ober-/Unterhitze etwa 45 Minuten. Der Käse sollte schön gebräunt sein, notfalls in den letzten Minuten den Grill zuschalten oder die Form im Ofen nach Oben stellen.
Zum Überbacken habe ich ein Stück Provolone genommen und grob gerieben über die Cannelloni gestreut. Ihr könnt aber auch Mozzarella nehmen. Ich würde hier keinen allzu würzigen Käse empfehlen, da der Parmesan in der Füllung ja schon viel an Geschmack mitbringt.
Viel Freude beim Kochen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
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Sonntag, 15. Mai 2016
Süßkartoffel-Pommes mit Gemüse und Auberginen-Dip
Hallo meine Lieben,
manche Rezeptideen entwickeln sich bei mir erst beim Einkaufen. Wenn ich dann vor dem Gemüsestand stehe und mir überlege, welche der bunten und gesunden Waren sich denn wohl interessant kombinieren lassen. So ist es auch mit diesem Gericht geschehen. Ich habe einfach mal eingekauft, worauf ich Lust hatte und habe dann überlegt, wie das zusammen passen könnte.
Das tolle an solchen Rezepten ist ja, dass jeder das verwenden kann was er mag und weglassen kann, was nicht so beliebt ist. Und wenn mal eine Zutat gerade nicht erhältlich ist, nehmt ihr einfach eine andere und schon wird's lecker - aber anders :-)
Die Mengenangaben in meinem Rezept schwanken ein wenig, je nachdem wie groß euer Gemüse ausfällt.
Für 4 Portionen braucht ihr:
3-4 Süßkartoffeln
2 Zucchini
3-4 Tomaten
4-5 Karotten
2-3 Schalotten
2-3 Knoblauchzehen
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Paprikapulver scharf
Kümmel gemahlen
Für den Dip:
2 Auberginen
2 Knoblauchzehen
1/2 Bio-Zitrone
250 g Naturjoghurt
(oder veganen Soja-/Mandel-Joghurt)
Salz
Pfeffer
Oregano
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 200°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Süßkartoffeln schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben dann der Länge nach in jeweils 1 cm breite Stifte schneiden.
2. Auberginen in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden, salzen und auf der oberen Schiene in den Ofen schieben. Nach etwa 15-20 Minuten sind sie leicht gebräunt und ganz weich, dann könnt ihr sie heraus nehmen und beiseite stellen.
3. Süßkartoffelstifte auf ein Backblech geben, mit Olivenöl beträufeln und mit Salz, Pfeffer, Paprika und einer Prise Kümmel würzen. Auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen. Die "Pommes" werden nicht knusprig, eher weich, das liegt an der Konsistenz der Süßkartoffeln. Wenn ihr eine Friteuse habt könnt ihr die Süßkartoffeln darin fritieren, das wird dann knuspriger, aber auch fettiger.
4. Schalotten und Knoblauch fein schneiden. Zucchini schälen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Karotten putzen und mit dem Sparschäler in dünne Streifen "hobeln", Tomaten würfeln.
5. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebeln mit Knoblauch darin glasig dünsten. Dann Zucchiniwürfel dazu geben und anbraten. Nach und nach die Karottenstreifen und Tomatenwürfel dazu geben. So lange dünsten bis die Karotten bissfest gegart sind.
6. Für den Dip die weichen Auberginen zusammen mit Knoblauch, Joghurt, Saft und Abrieb einer halben Bio-Zitrone, Salz und Pfeffer in den Mixer geben oder mit einem Pürierstab zu einer gleichmäßigen Masse mixen. Je nach gewünschter Konstistenz noch Zitronensaft oder etwas Weißwein dazu geben. Mit Oregano würzen und abschmecken.
Die leichte, zitronige Frische des Dips passt super zu den Süßkartoffel-Pommes und das bissfeste Gemüse gibt dem ganzen den Feinschliff. Wenn ihr es "nasser" mögt könnt ihr das Gemüse natürlich auch mit einer Dose passierter Tomaten garen. Der Auberginen-Dip passt übrigens auch prima zu Nachos und schmeckt auch als Brotaufstrich ganz toll. Luftdicht verschlossen könnt ihr ihn 3-4 Tage im Kühlschrank aufbewahren.
Viel Spaß beim Nachkochen und alles Liebe
Euer Steffen
manche Rezeptideen entwickeln sich bei mir erst beim Einkaufen. Wenn ich dann vor dem Gemüsestand stehe und mir überlege, welche der bunten und gesunden Waren sich denn wohl interessant kombinieren lassen. So ist es auch mit diesem Gericht geschehen. Ich habe einfach mal eingekauft, worauf ich Lust hatte und habe dann überlegt, wie das zusammen passen könnte.
Das tolle an solchen Rezepten ist ja, dass jeder das verwenden kann was er mag und weglassen kann, was nicht so beliebt ist. Und wenn mal eine Zutat gerade nicht erhältlich ist, nehmt ihr einfach eine andere und schon wird's lecker - aber anders :-)
Die Mengenangaben in meinem Rezept schwanken ein wenig, je nachdem wie groß euer Gemüse ausfällt.
Für 4 Portionen braucht ihr:
3-4 Süßkartoffeln
2 Zucchini
3-4 Tomaten
4-5 Karotten
2-3 Schalotten
2-3 Knoblauchzehen
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Paprikapulver scharf
Kümmel gemahlen
Für den Dip:
2 Auberginen
2 Knoblauchzehen
1/2 Bio-Zitrone
250 g Naturjoghurt
(oder veganen Soja-/Mandel-Joghurt)
Salz
Pfeffer
Oregano
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 200°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Süßkartoffeln schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben dann der Länge nach in jeweils 1 cm breite Stifte schneiden.
2. Auberginen in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden, salzen und auf der oberen Schiene in den Ofen schieben. Nach etwa 15-20 Minuten sind sie leicht gebräunt und ganz weich, dann könnt ihr sie heraus nehmen und beiseite stellen.
3. Süßkartoffelstifte auf ein Backblech geben, mit Olivenöl beträufeln und mit Salz, Pfeffer, Paprika und einer Prise Kümmel würzen. Auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen. Die "Pommes" werden nicht knusprig, eher weich, das liegt an der Konsistenz der Süßkartoffeln. Wenn ihr eine Friteuse habt könnt ihr die Süßkartoffeln darin fritieren, das wird dann knuspriger, aber auch fettiger.
4. Schalotten und Knoblauch fein schneiden. Zucchini schälen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Karotten putzen und mit dem Sparschäler in dünne Streifen "hobeln", Tomaten würfeln.
5. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebeln mit Knoblauch darin glasig dünsten. Dann Zucchiniwürfel dazu geben und anbraten. Nach und nach die Karottenstreifen und Tomatenwürfel dazu geben. So lange dünsten bis die Karotten bissfest gegart sind.
6. Für den Dip die weichen Auberginen zusammen mit Knoblauch, Joghurt, Saft und Abrieb einer halben Bio-Zitrone, Salz und Pfeffer in den Mixer geben oder mit einem Pürierstab zu einer gleichmäßigen Masse mixen. Je nach gewünschter Konstistenz noch Zitronensaft oder etwas Weißwein dazu geben. Mit Oregano würzen und abschmecken.
Die leichte, zitronige Frische des Dips passt super zu den Süßkartoffel-Pommes und das bissfeste Gemüse gibt dem ganzen den Feinschliff. Wenn ihr es "nasser" mögt könnt ihr das Gemüse natürlich auch mit einer Dose passierter Tomaten garen. Der Auberginen-Dip passt übrigens auch prima zu Nachos und schmeckt auch als Brotaufstrich ganz toll. Luftdicht verschlossen könnt ihr ihn 3-4 Tage im Kühlschrank aufbewahren.
Viel Spaß beim Nachkochen und alles Liebe
Euer Steffen
Dienstag, 11. November 2014
Süßkartoffel-Curry
Hallo meine Lieben,
heute gibt's mal wieder was herzhaftes, denn immer nur süß geht ja nun wirklich nicht. Obwohl.... :-)
Mein Süßkartoffel-Curry gehört inzwischen zu meinen Lieblingsgerichten, weil mich die Vielfalt an Aromen jedes Mal schier umhaut.
Ihr könnt wie immer eure Fantasie mit in das Rezept einfließen lassen. Wer mag kann z.B. eine handvoll Rosinen mit dazu geben und wer es gern etwas flüssiger mag rührt vor dem Anrichten noch einen Becher Naturjoghurt unter das Curry. Ich schreibe beides mit ins Rezept, damit ihr es im Zweifel nicht vergesst :-)
Ich mag zum Curry sehr gern Bulgur, ihr könnt aber auch Reis, Couscous oder Quinoa dazu machen.
Wie auch immer ihr es letztendlich zubereitet, ich hoffe, dass viele von euch dieses Rezept einmal ausprobieren und mir einen Kommentar oder eine Nachricht schreiben, wie es geschmeckt hat.
Für 2 Portionen braucht ihr:
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 Chilischote
500 g Süßkartoffeln
1 TL Currypulver
1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen
30 g frischer Ingwer
1 EL Rosinen
700 ml Gemüsebrühe
250 g grüne Bohnen
(frisch oder aus dem Tiefkühler)
Zitronen- oder Limettensaft
1 Becher Naturjoghurt
1 Bund Petersilie
(wer mag nimmt hier Koriander)
Öl
Butter
1 Stange Zimt
2 EL Cashewkerne
150 g Bulgur
Und so wird's gemacht:
1. Eine Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chilischote fein würfeln. Süßkartoffeln schälen und in 2 cm große Würfel schneiden.
2. 1 EL Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chili darin etwa 2 Minuten anschwitzen. Dann die Süßkartoffeln dazu geben und ein paar Minuten mit dünsten.
3. Currypulver und Kreuzkümmel dazu geben und anrösten.
4. 400 ml Gemüsebrühe dazu gießen und alles aufkochen lassen. Dann 7 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen.
5. 250 g Bohnen Bohnen und wer mag Rosinen dazu geben und untermischen. Weitere 5 Minuten köcheln lassen, ab und zu umrühren.
6. Mit Salz und Limettensaft abschmecken und 1 Becher Naturjoghurt unterrühren. Das Curry darf jetzt nicht mehr kochen.
7. Für den Bulgur eine Zwiebel fein würfeln und in einem Topf mit 1 EL Öl anschwitzen.
8. Bulgur dazu geben und kurz anrösten.
9. 300 ml Gemüsebrühe aufgießen und eine Zimtstange dazu geben. Aufkochen und mit geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen.
10. 2 EL Cashewkerne (oder Pinienkerne) in einer Pfanne goldgelb rösten.
11. Petersilie grob hacken.
12. 1 EL Butter unter den Bulgur rühren und die Zimtstange herausnehmen. Bulgur mit Salz, Pfeffer und etwas Limettensaft abschmecken. Cashewkerne dazu geben.
Die gehackte Petersilie streue ich nach dem Anrichten über alles drüber, ihr könnt sie aber auch in den Bulgur mischen. Eigentlich gehört in dieses Rezept Koriander. Leider schmeckt mir das Grünzeug überhaupt nicht. Wenn ihr es aber mögt, dann ersetzt damit einfach die Hälfte der Petersilie.
Ich habe dieses Mal Zitronensaft verwendet, werde künftig aber wieder Limette nehmen, es passt einfach noch besser zu den restlichen Aromen. Der Zimt im Bulgur schmeckt leicht heraus und sorgt für ein Geschmacksfeuerwerk im Mund, zusammen mit der schärfe der Chili, der Süße der Rosinen und der fruchtigen Limette.
Ich habe keinen Joghurt mehr zuhause gehabt, daher fehlt der auf meinen Bildern. Geschmeckt hat es uns auch, aber mit Joghurt ist es noch etwas frischer und die zusätzliche Flüssigkeit tut dem Gericht auch gut. Natürlich könnt ihr Sojajoghurt nehmen, wenn es vegan sein soll.
Frohes Kochen und alles Liebe
Euer Steffen
heute gibt's mal wieder was herzhaftes, denn immer nur süß geht ja nun wirklich nicht. Obwohl.... :-)
Mein Süßkartoffel-Curry gehört inzwischen zu meinen Lieblingsgerichten, weil mich die Vielfalt an Aromen jedes Mal schier umhaut.
Ihr könnt wie immer eure Fantasie mit in das Rezept einfließen lassen. Wer mag kann z.B. eine handvoll Rosinen mit dazu geben und wer es gern etwas flüssiger mag rührt vor dem Anrichten noch einen Becher Naturjoghurt unter das Curry. Ich schreibe beides mit ins Rezept, damit ihr es im Zweifel nicht vergesst :-)
Ich mag zum Curry sehr gern Bulgur, ihr könnt aber auch Reis, Couscous oder Quinoa dazu machen.
Wie auch immer ihr es letztendlich zubereitet, ich hoffe, dass viele von euch dieses Rezept einmal ausprobieren und mir einen Kommentar oder eine Nachricht schreiben, wie es geschmeckt hat.
Für 2 Portionen braucht ihr:
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 Chilischote
500 g Süßkartoffeln
1 TL Currypulver
1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen
30 g frischer Ingwer
1 EL Rosinen
700 ml Gemüsebrühe
250 g grüne Bohnen
(frisch oder aus dem Tiefkühler)
Zitronen- oder Limettensaft
1 Becher Naturjoghurt
1 Bund Petersilie
(wer mag nimmt hier Koriander)
Öl
Butter
1 Stange Zimt
2 EL Cashewkerne
150 g Bulgur
Und so wird's gemacht:
1. Eine Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chilischote fein würfeln. Süßkartoffeln schälen und in 2 cm große Würfel schneiden.
2. 1 EL Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chili darin etwa 2 Minuten anschwitzen. Dann die Süßkartoffeln dazu geben und ein paar Minuten mit dünsten.
3. Currypulver und Kreuzkümmel dazu geben und anrösten.
4. 400 ml Gemüsebrühe dazu gießen und alles aufkochen lassen. Dann 7 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen.
5. 250 g Bohnen Bohnen und wer mag Rosinen dazu geben und untermischen. Weitere 5 Minuten köcheln lassen, ab und zu umrühren.
6. Mit Salz und Limettensaft abschmecken und 1 Becher Naturjoghurt unterrühren. Das Curry darf jetzt nicht mehr kochen.
7. Für den Bulgur eine Zwiebel fein würfeln und in einem Topf mit 1 EL Öl anschwitzen.
8. Bulgur dazu geben und kurz anrösten.
9. 300 ml Gemüsebrühe aufgießen und eine Zimtstange dazu geben. Aufkochen und mit geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen.
10. 2 EL Cashewkerne (oder Pinienkerne) in einer Pfanne goldgelb rösten.
11. Petersilie grob hacken.
12. 1 EL Butter unter den Bulgur rühren und die Zimtstange herausnehmen. Bulgur mit Salz, Pfeffer und etwas Limettensaft abschmecken. Cashewkerne dazu geben.
Die gehackte Petersilie streue ich nach dem Anrichten über alles drüber, ihr könnt sie aber auch in den Bulgur mischen. Eigentlich gehört in dieses Rezept Koriander. Leider schmeckt mir das Grünzeug überhaupt nicht. Wenn ihr es aber mögt, dann ersetzt damit einfach die Hälfte der Petersilie.
Ich habe dieses Mal Zitronensaft verwendet, werde künftig aber wieder Limette nehmen, es passt einfach noch besser zu den restlichen Aromen. Der Zimt im Bulgur schmeckt leicht heraus und sorgt für ein Geschmacksfeuerwerk im Mund, zusammen mit der schärfe der Chili, der Süße der Rosinen und der fruchtigen Limette.
Ich habe keinen Joghurt mehr zuhause gehabt, daher fehlt der auf meinen Bildern. Geschmeckt hat es uns auch, aber mit Joghurt ist es noch etwas frischer und die zusätzliche Flüssigkeit tut dem Gericht auch gut. Natürlich könnt ihr Sojajoghurt nehmen, wenn es vegan sein soll.
Frohes Kochen und alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 8. November 2014
Süßkartoffelkuchen oder Muffins
Hallo meine Lieben,
ich habe mal wieder mit Appetit eingekauft und wie immer sind dann zu viele Lebensmittel im Einkaufswagen gelandet.
Ihr wisst ja schon, dass ich so wenig wie möglich wegwerfe, also bleibt mir oft gar nichts anderes übrig als kreativ zu werden um die Reste sinnoll und lecker zu verwerten.
Dieses Mal hatte ich eine Süßkartoffel übrig von meinem Süßkartoffel-Curry. Zur Zeit werden ja in fast jedem Supermarkt Süßkartoffeln verkauft und ich kann euch nur raten, dieses Gemüse auch einmal auszuprobieren. Süßkartoffeln sind sehr vielseitig verwendbar und landen für mich geschmacklich irgendwo zwischen Kartoffel und Kürbis. Genau so setze ich sie dann auch in der Küche ein. Heute habe ich mir ein Rezept gesucht um etwas süßes aus Süßkartoffeln zu backen.
Das Rezept ist kinderleicht und ihr braucht dafür weder Küchenmaschine noch Waage. Eine große Tasse und ein Teelöffel genügen, um die Zutaten abzumessen.
Für eine kleine Kastenform oder 12 Muffins braucht ihr:
1 Süßkartoffel
2 Tassen Vollkornmehl
1/2 Tasse Zucker
1 TL Backpulver
1 TL Natron
1/2 TL Salz
1 TL Zimt
1/4 TL Muskat gemahlen
1/2 Tasse Wasser
1/2 Tasse Rosinen
Und so wird's gemacht:
1. Süßkartoffel schälen und in kleine Stücke schneiden. Mit etwas Wasser in einem Topf zugedeckt weichkochen und mit einer Gabel zerdrücken. Abkühlen lassen.
2. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
3. Eine Kastenform oder einfetten oder ein Muffin-Backblech mit Papierförmchen bestücken.
4. Mehl, Zucker, Backpulver, Natron, Salz, Zimt und Muskat in einer Schüssel vermischen.
5. Wasser, Rosinen und Süßkartoffelbrei dazu geben und gut miteinander vermischen.
6. Teig in die Form / Förmchen geben und auf der mittleren Schiene ca. 25 Minuten (Muffins) bzw. 35 Minuten (Kuchen) backen. Stäbchenprobe machen.
Da in diesem Rezept weder Eier noch Fett verwendet werden, eignet es sich auch gut für veganer. Natürlich dürft ihr dann zum einfetten der Form keine Butter verwenden :-)
Wer die Rosinen nicht mag kann sie wie immer weg lassen. Der Kuchen verträgt allerdings gut noch etwas Süße und daher empfehle ich euch, die Rosinen durch anderes Trockenobst zu ersetzen, das euch besser schmeckt, z.b. getrocknete Aprikosen, Datteln oder Cranberries.
Ich wünsche euch viel Freude mit diesen leckeren Muffins.
Alles Liebe
Euer Steffen
Süß
ich habe mal wieder mit Appetit eingekauft und wie immer sind dann zu viele Lebensmittel im Einkaufswagen gelandet.
Ihr wisst ja schon, dass ich so wenig wie möglich wegwerfe, also bleibt mir oft gar nichts anderes übrig als kreativ zu werden um die Reste sinnoll und lecker zu verwerten.
Dieses Mal hatte ich eine Süßkartoffel übrig von meinem Süßkartoffel-Curry. Zur Zeit werden ja in fast jedem Supermarkt Süßkartoffeln verkauft und ich kann euch nur raten, dieses Gemüse auch einmal auszuprobieren. Süßkartoffeln sind sehr vielseitig verwendbar und landen für mich geschmacklich irgendwo zwischen Kartoffel und Kürbis. Genau so setze ich sie dann auch in der Küche ein. Heute habe ich mir ein Rezept gesucht um etwas süßes aus Süßkartoffeln zu backen.
Das Rezept ist kinderleicht und ihr braucht dafür weder Küchenmaschine noch Waage. Eine große Tasse und ein Teelöffel genügen, um die Zutaten abzumessen.
Für eine kleine Kastenform oder 12 Muffins braucht ihr:
1 Süßkartoffel
2 Tassen Vollkornmehl
1/2 Tasse Zucker
1 TL Backpulver
1 TL Natron
1/2 TL Salz
1 TL Zimt
1/4 TL Muskat gemahlen
1/2 Tasse Wasser
1/2 Tasse Rosinen
Und so wird's gemacht:
1. Süßkartoffel schälen und in kleine Stücke schneiden. Mit etwas Wasser in einem Topf zugedeckt weichkochen und mit einer Gabel zerdrücken. Abkühlen lassen.
2. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
3. Eine Kastenform oder einfetten oder ein Muffin-Backblech mit Papierförmchen bestücken.
4. Mehl, Zucker, Backpulver, Natron, Salz, Zimt und Muskat in einer Schüssel vermischen.
5. Wasser, Rosinen und Süßkartoffelbrei dazu geben und gut miteinander vermischen.
6. Teig in die Form / Förmchen geben und auf der mittleren Schiene ca. 25 Minuten (Muffins) bzw. 35 Minuten (Kuchen) backen. Stäbchenprobe machen.
Da in diesem Rezept weder Eier noch Fett verwendet werden, eignet es sich auch gut für veganer. Natürlich dürft ihr dann zum einfetten der Form keine Butter verwenden :-)
Wer die Rosinen nicht mag kann sie wie immer weg lassen. Der Kuchen verträgt allerdings gut noch etwas Süße und daher empfehle ich euch, die Rosinen durch anderes Trockenobst zu ersetzen, das euch besser schmeckt, z.b. getrocknete Aprikosen, Datteln oder Cranberries.
Ich wünsche euch viel Freude mit diesen leckeren Muffins.
Alles Liebe
Euer Steffen
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