Posts mit dem Label Honig werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Honig werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 2. Dezember 2018

Gefüllter Dattelkuchen - orientalische Versuchung

Hallo meine Süßen,

wir waren wieder einmal im Urlaub. Wie so oft um diese Jahreszeit hat es uns in die Wärme gezogen und so sind wir wieder einmal in Ägypten gelandet. Warum immer Ägypten? Ganz einfach, da gibt es ein paar Dinge, die mir einen Urlaub - egal wie kurz - richtig versüßen.

1. Datteln - frische, knackige, süße Datteln. Kein Vergleich mit den getrockneten aus der Tüte
2. Rotes Meer - warmes Wasser, viele bunte Fische und Korallen, Schildkröten, Rochen, Seekühe, etc...
3. Sonne - auch Ende November noch sommerlich warm

Reicht schon, oder? Wir waren bestimmt auch nicht zum letzten Mal dort. Dieses Mal habe ich im Koffer ein paar frische Datteln mit nach Hause gebracht, da man sie hier ja echt nur selten bekommt. Damit habe ich dann einige Rezepte ausprobiert und das erste stelle ich euch heute vor: Einen gefüllten Dattelkuchen.

Für eine 20 cm Springform braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

150 g frische Datteln (oder 100 g getrocknete)
50 g Pinienkerne
1 TL Zimt
1 EL Zitronensaft
1/2 TL Zitronenabrieb
1/2 TL Backpulver
100 g Mehl
25 g Weichweizengrieß
2 EL Honig
1/2 TL Vanillepulver
1/4 TL Muskat gemahlen
50 g Butter
1 Prise Salz
1 Eigelb
20 g Pistazienkerne


So wird's gemacht:

1. Die frischen Datteln entkernen und in feine Würfel hacken. Fein gehackte Pinienkerne dazu geben und mit 1/2 TL Zimt, Zitronenschale und Zitronensaft gründlich vermischen.
Getrocknete Datteln zuvor 15 Minuten in warmem Wasser einweichen und dann abgießen. Dann wie oben verfahren.
Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.

2. Mehl und Backpulver in einer weiteren Schüssel mischen. Restlichen Zimt, Grieß, 1 1/2 EL Honig, Vanillepulver, Muskat, Butter und Salz zugeben und zu einem glatten Teig verkneten.

3. Eine Springform mit 20 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen und dieses mit Butter bestreichen. Den Teig zu zwei etwas unterschiedlich großen Kugeln formen. Beide Teigkugeln auf einer Folie oder auf Backpapier ausrollen und die eine Platte etwa 2 cm größer als die Form ausrollen. Die größere Teigplatte in die Form legen und am Rand hochdrücken.

4. Darauf die Dattelmasse geben und glatt streichen. Zweite Teigplatte darüberlegen und gut andrücken. Mit verquirltem Eigelb bestreichen und im Backofen ca. 20 Minuten backen. Pistazienkerne grob hacken und beiseite stellen.

5. Den übrigen Honig schmelzen und den noch heißen Kuchen damit bepinseln, und gehackte Pistazienkerne darüber streuen.


Den Kuchen vorsichtig mit einem Messer vom Rand der Form lösen, da der Honig sehr stark klebt. Dazu ein kräftiger Gewürztee oder - richtig passend - Datteltee. Mhmmmm..... Ein Gedicht.

Alles Liebe
Euer Steffen

Mittwoch, 1. Februar 2017

Ricotta-Honig-Käsekuchen

Hallo ihr Süßen,

Wenn ihr euren Käsekuchen gerade mal nicht in einem saftigen Schokoladenkuchen versteckt könnt ihr ja mal dieses Rezept für einen herrlich duftenden und luftigen Ricotta-Käsekuchen mit Honig ausprobieren.

Da gibt es auch gar nicht groß drumherum zu reden, er schmeckt einfach fantastisch! Also ab in die Küche und selber backen! :-)




Für eine Springform mit 26 cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

Für den Teig:
250 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 Ei
60 g Zucker
125 g kalte Butter
evtl. 1-2 EL eiskaltes Wasser

Für die Füllung:
300 g Ricotta
500 g Quark
75 g Zucker
50 g + 1 EL Honig
1 Prise Vanillepulver oder 1 TL Vanille-Extrakt
3 Eier
2 EL Speisestärke
1 TL Backpulver

So wird's gemacht:

1. Butter in kleine Stückchen schneiden und mit den übrigen Zutaten (außer Wasser) zu einem glatten Teig verkneten. Nach Bedarf etwas Wasser dazu geben. Schnell arbeiten damit der Teig nicht zu warm wird. Dann in Folie eingewickelt 30 Minuten kalt stellen. Backofen auf 190°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.

2. Eier trennen und das Eiweiß zu Eischnee schlagen. Eigelbe mit Zucker cremig rühren, dann 50 g Honig, Ricotta und Quark dazu geben. Zuletzt Vanille, Stärke und Backpulver dazu geben. Wenn alles gleichmäßig verrührt ist den Eischnee vorsichtig unterheben.

3. Den Teig in einer gefettet Springform ausrollen und einen etwa 3 cm hohen Rand formen. Die Masse einfüllen und glatt streichen. Den übrigen Honig soweit erwärmen bis er flüssig ist, dann auf der Quarkmasse kleine Tröpfchen verteilen.

4. Auf der mittleren Schiene etwa 45 Minuten backen. In der Form noch 15 Minuten abkühlen lassen bevor ihr den Rand der Form löst.


Der Käsekuchen schmeckt lauwarm genauso gut wie kalt. Da mein Spatz bei frisch gebackenem Käsekuchen keine Geduld hat kommt das erste Stück bei uns meistens noch warm auf den Teller.

Viel Freude beim Nachbacken und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Honig-Mandel-Kugeln

Hallo meine Lieben,

ich habe dieses Jahr wieder einige Rezepte für meine Weihnachtsplätzchen zusammen gestellt, die ich bisher noch nie ausprobiert habe. So traditionell Weihnachten auch ist und so gern ich auch altbekannte Sorten wie Springerle, Heinerle und Gewürzsterne mag, so gern lasse ich auch Neues zu und probiere aus.
Schließlich hat auch jedes traditionelle Gebäck irgendwann mal jemand zum ersten Mal gebacken.

Mir ist wichtig, dass ich wenig Arbeit mit dem Backen der Plätzchen habe. Ich mag es nicht so gern wenn ich nach dem Backen noch stundenlang bemalen und dekorieren muss. Ein bißchen was verschönern ist ok, aber es so schnell und einfach sein.

Die Honig-Mandel-Kugeln sind da einfach perfekt. Die kommen schon fast fertig aus dem Ofen. Allerdings brauchen Sie eine Nacht Ruhe. Deswegen mache ich es beim Backen für Weihnachten eigentlich immer so, dass ich an einem Tag die Teige mache und am andern Tag dann die Plätzchen backe.

Für etwa 60 Stück braucht ihr:

350 g Mehl
250 g Butter
80 g Zucker
1 EL Vanillezucker
50 g Honig
150 g Mandeln (geschält und gemahlen)
2 Tropfen Bittermandelaroma
1 Ei
2 EL Honig
50 g brauner Zucker




So wird's gemacht:

1. Mehl in eine Schüssel sieben. Butter in Stücke schneiden und dazu geben. Zucker, Vanillezucker, 50 g Honig, Aroma und das Ei dazu geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. In Folie eingewickelt über Nacht kühl stellen.

2. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei bis drei Backbleche mit Papier belegen.

3. Aus dem Teig gleichmäßige Stücke schneiden. Ihr könnt auch einen Strang rollen und den dann aufschneiden. Macht es einfach so, wie es euch am leichtesten fällt die Stücke etwa gleich groß zu bekommen. Ich habe etwa 1,5 cm große Würfel geschnitten und diese dann zu Kugeln gerollt und aufs Blech gesetzt.

4. Auf der mittleren Schiene etwa 15 Minuten backen. Der Boden der Kugeln soll goldbraun werden.

5. Noch heiß mit dem übrigen Honig bestreichen und kopfüber in braunen Zucker tauchen. Auf einem Gitter abkühlen lassen und dann in Blechdosen verpacken.


Diese Plätzchen haben wirklich potential auch in den nächsten Jahren einen Platz auf dem Weihnachtsteller zu bekommen. Backt sie doch mal nach und schreibt mir, wie sie euch schmecken.

Alles Liebe
Euer Steffen

Freitag, 28. August 2015

Buchweizen-Flammkuchen mit Ziegenkäse und Feigen

Hallo ihr Lieben,

frische Feigen sind einfach wunderbar. Und ich bin ganz begeistert, dass sie hier bei uns auch wachsen und ausreifen. Ganz besonders gut in so heißen Sommern wie diesem. Feigenbäume sind in den meisten Regionen in Deutschland winterhart, ein kleiner Winterschutz schadet ihnen aber auch nicht und hilft den Pflanzen, früher auszutreiben. Damit erhöht ihr die Chancen auf eine reiche Ernte.

Ich habe heute leckere Flammkuchen gebacken und mit frischen Feigen belegt, das solltet ihr unbedngt auch einmal ausprobieren. Dabei habe ich auch ein neues Rezept für den Flammkuchenteig versucht, ohne Hefe, ohne Wartezeit. Kinderleicht und für den schnellen Hunger zwischendurch prima geeignet. Die Idee dazu habe ich aus einem Kommentar auf meine Frage bei facebook, was ihr am Liebsten mit frischen Feigen machen würdet. Danke für die Inspiration ;-)

Für 4 Portionen braucht ihr:

300 g Mehl
200 g Buchweizenmehl
250 ml Mineralwasser (sprudelnd)
1 TL Chia-Samen (oder Leinsamen)
4 EL Olivenöl
1 Prise Salz

außerdem:
6-8 frische Feigen
150 g Ziegenfrischkäse
100 g Schmand
2 EL Agavendicksaft (oder Honig)
1 Zweig Rosmarin
Pfeffer


Und so wird's gemacht:


1. Alle Zutaten für den Teig in eine große Schüssel geben und miteinander zu einem glatten Teig vermengen. Das geht mit dem Rührlöffel ganz leicht, sodass ihr gar keine Küchenmaschine braucht. Backofen auf 250°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Ich lege meinen Backstein auf die mittlere Schiene, es geht aber auch ohne Stein.

2. Feigen in dünne Scheiben schneiden, Rosmarin vom Stängel abzupfen, Ziegenfrischkäse und Schmand verrühren und mit Pfeffer würzen.

3. Teilt jetzt den Teig in so viele Stücke auf, wie ihr Flammkuchen backen wollt. Ich mache aus dieser Menge zwei große Flammkuchen, die ich dann vierteln kann. So bekommt jeder gleichzeitig etwas zu essen und keiner muss warten.
Der Teig ist etwas klebrig. Rollt ihn am Besten direkt auf einem Stück Backpapier aus, so könnt ihr ihn dann ohne Probleme in den Ofen bringen.

4. Die Frischkäsemasse dünn auf dem Teig verstreichen und die Feigen darauf verteilen. Mit Rosmarin bestreuen und mit Agavendicksaft beträufeln.

5. Den Flammkuchen auf den Backstein oder auf ein Backblech auf der mittleren Schiene geben und ca. 10 Minuten backen.


Mich hat dieses Rezept sofort begeistert und ich freue mich, wenn es euch auch gefällt und ihr mir mal einen Kommentar oder eine Nachricht schreibt.

Alles Liebe
Euer Steffen

Samstag, 31. Januar 2015

Lavendel-Rosen

Hallo ihr Süßen,

Rosen sind rot, Veilchen sind blau, wie es weitergeht weiß ich nicht, denn ich bin nicht so schlau :-) So ziemlich jede Blume wurde wohl schon besungen, nur zum Lavendel will mir gerade kein Gedicht einfallen. Aber ich hatte auch gar nicht vor, den Lavendel in ein Gedicht zu packen, sondern viel lieber in einen lockeren Hefeteig, um dann einen blumig-duftenden Rosenkuchen daraus zu backen. Vielleicht überrascht ihr damit eure/n Liebste/n zum Valentinstag?

Auf den ersten Blick kommt euch das vielleicht komisch vor - Lavendel im Kuchen - aber wo steht, dass das nicht geht?

Zugegeben, auch der erste Bissen war etwas seltsam, denn mein Hirn musste erst für sich sortieren, dass das wirklich Kuchen zum Essen und nicht etwa Weichspüler oder Duschgel ist. Aber spätestens beim zweiten Happen war ich dieser Leckerei vollends verfallen. Also probiert es einfach mal aus.

Für eine 24er Springform braucht ihr:

500 g Mehl
1 TL Salz
1 Päckchen Trockenhefe
oder 1/2 Würfel frische Hefe
300 ml lauwarme Milch
4 EL Honig (z.B. Lavendelhonig)
50 g zerlassene Butter
1 EL getrocknete Lavendelblüten
1 EL brauner Zucker


Und so wird's gemacht:

1. Mehl und Salz in eine große Schüssel sieben. Trockenhefe dazu geben und untermischen. Wenn ihr frische Hefe verwendet, drückt zunächst eine Mulde ins Mehl, bröckelt die Hefe hinein und gebt dann Milch, 2 EL Butter und 2 EL Honig dazu. Das Ganze verrührt ihr zu einem dicken Brei bevor ihr es mit dem übrigen Mehl verknetet.

2. Den Teig so lange kneten, bis er glatt und geschmeidig ist, dann zugedeckt 15 Minuten gehen lassen.

3. Jetzt knetet ihr den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche nochmals gründlich durch.

4. Teig zu einem Rechteck von ca 30 x 40 cm ausrollen.

5. Die restliche Butter mit 1 EL Honig mischen und den Teig damit gleichmäßig einstreichen. Die Lavendelblüten und den braunen Zucker darauf verteilen.

6. Von einer Längsseite her aufrollen und mit einem scharfen Messer in ca. 10-12 gleichmäßige Teile schneiden.

7. Springform einfetten und die einzelnen Teigschnecken mit etwas Abstand gleichmäßig in der Form verteilen.

8. Mit einem feuchten Tuch abdecken und mindestens 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen bis sich das Volumen des Teigs in etwa verdoppelt hat. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.

9. Den Rosenkuchen auf der mittleren Schiene 30-35 Minuten backen bis er goldbraun ist.

10. Noch heiß mit dem restlichen Honig einstreichen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


Zum Servieren könnt ihr die einzelnen Rosen aus dem Kuchen heraus brechen oder ihr schneidet ihn einfach wie einen normalen Kuchen an, beides sieht sehr hübsch aus. Der Kuchen duftet wunderbar blumig und schmeckt ganz zart nach Lavendel. Nehmt bitte nicht mehr als einen Esslöffel der Blüten, da der Geschmack sonst alles andere überlagert.

Ich bin gespannt, wie euch dieses Rezept gefällt. Schreibt mir doch eine Nachricht oder einen Kommentar.

Alles Liebe
Euer Steffen




Donnerstag, 4. Dezember 2014

Waltrauds Lebkuchen

Hallo meine Lieben,

dieses Lebkuchenrezept habe ich in Bärchenform kennen und lieben gelernt. Und zwar so wie hier abgebildet. Vielleicht erkennt ihr ja schon, um welchen Bären es sich hier handelt – den von Bärenmarke. Ich finde die Lebkuchen zwar ziemlich groß, aber das freundliche Gesicht ist einfach knuffig! Die Ausstechform habe ich nach einer freundlichen eMail an Bärenmarke als Geschenk per Post erhalten. Vielleicht klappt das ja immer noch – bei mir ist es schon einige Jahre her. Das Rezept verdankt seinen Namen wie so oft einer lieben Waltraud, die es mir einst verraten hat.

Je nachdem welche Größe ihr für die Form eurer Lebkuchen wählt kommen bei diesem Rezept zwischen 3 und 6 Backblechen an fertigen Plätzchen heraus.

Ihr braucht dafür:

125 ml Milch
250 g Zucker
125 g Honig
2 große Eier L oder XL
(oder 3 Eier in Größe S oder M)
2 EL Öl
2 EL Kakao
1/2 Päckchen Lebkuchengewürz (8 g)
75 g Butter
ca. 750 g Mehl
1 Päckchen Backpulver


Und so wird’s gemacht:

1. In einem Topf Milch mit Honig und Zucker erhitzen, bis der Zucker sich aufgelöst hat und eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Nicht kochen.

2. Topf vom Herd nehmen und die Butter hinein geben. Umrühren bis die Butter sich aufgelöst hat.

3. Wenn die Masse nur noch handwarm ist können die Eier dazu gegeben und verrührt werden.

4. In einer großen Schüssel die trockenen Zutaten vermischen.

5. Die flüssige Masse dazu geben und miteinander verkneten bis ein glatter Teig entsteht. Ich mache das wie fast immer in der Küchenmaschine mit dem Knethaken, es geht auch mit den Händen, aber der Teig ist ziemlich klebrig und es braucht wirklich viel Kraft und Ausdauer.

6. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und im Kühlschrank für mehrere Stunden ruhen lassen. Ich lasse den Teig gern über Nacht liegen.

7.Am nächsten Tag dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig portionsweise ca. 3 mm dünn ausrollen. Die Lebkuchen gehen beim Backen ziemlich stark auf und werden etwa doppelt sodick. Je stärker ihr also den Teig beim Ausstechen lasst, umso höher sind nachher eure fertigen Lebkuchen.

8. Mit Plätzchenausstechern die Lebkuchen in Form bringen und auf Backpapier setzen.

9. Auf der mittleren Schiene bei 190°C ca. 10 Minuten backen.


Wer mag kann die Lebkuchen vor dem Backen noch mit einem mit Milch verquirlten Eigelb bestreichen oder mit Mandeln belegen. Ihr könnt auch die fertig gebackenen Lebkuchen mit einerEiweiss-Spritzglasur (Royal Icing) verzieren oder mit Zuckerguss und allerlei bunter Deko verschönern. Falls ich es zeitlich noch irgendwo rein bringe zeige ich euch verschiedene Möglichkeiten.

Fröhliches Backen und alles Liebe
Euer Steffen




Dienstag, 28. Oktober 2014

Feldsalat mit Champignons und Walnüssen an Honig-Senf-Dressing

Hallo ihr Lieben,

so wie die Karotten überall andere Namen haben, so fallen mir auch für den Feldsalat zahlreiche Bezeichnungen ein. Die wohlklingendste ist Rapunzel, was ihm sogar zu einer Rolle in einem Märchen der Gebrüder Grimm verholfen hat. Aber so sagt zumindest hier kein Mensch dazu. Von Zuhause kenne ich unter anderem die Namen Ackersalat und "Schofmäuli". Letzteres bedeutet soviel wie Schafmaul. Mir ist leider nicht klar, ob das aufgrund einer Vorlieber der wolligen Tiere oder der Form der Blätter so ist. Vielleicht könnt ihr mich ja aufklären :)

Unabhängig vom Namen ist aber der Geschmack von Feldsalat einzigartig. Sein nussiges Aroma und seine sattgrüne Farbe haben es mir einfach angetan.
Da der Salat nicht sofort zusammenfällt kann man ihn auch hervorragend mit lauwarmen Zutaten kombinieren. Bei uns war der Salat eine Mahlzeit. Wenn ihr ihn nur als Vorspeise serviert reicht die angegebene Menge für 4 bis 5 Portionen.

Für 2 Portionen braucht ihr:

150 g Feldsalat
60 g Walnüsse
200 g Champignons
1 kleine Zwiebel
1 EL Honig
1 EL Butter

Für das Dressing:

4 EL Öl
2 EL Essig
1 EL Senf
1 EL Honig
Salz
Pfeffer

Und so wird's gemacht:

1. Feldsalat putzen und gründlich waschen. Zwiebel fein schneiden.

2. Cmapignons putzen und mit einem Küchenkrepp abreiben. In 1-2 cm große Stücke schneiden.

2. Butter und Honig in einer Pfanne erhitzen.

3. Zwiebel in die Pfanne geben und kurz andünsten. Walnusskerne dazu geben und durchschwenken.

4. Zuletzt die Cmapignons in die Pfanne geben und kurz mit anbraten. Die Pilze müssen nicht durchgebraten werden.

5. Pfanne vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

6. Das Dressing aus Öl, Essig, Honig, Senf, Salt und Pfeffer anrühren und nach Belieben abschmecken. Denkt daran, dass schon Honig an den Nüssen und Pilzen ist und macht das Dressing nicht zu süß.

7. Die Nuss-Pilz-Mischung über den Salat geben und mit dem Dressing übergießen. Alles gut miteinander vermischen und anrichten.


Wenn ihr mögt könnt ihr noch etwas Parmesan darüber hobeln. Der kräftige, salzige Geschmack ist ein toller Kontrast zur süßen Honignote. Anstelle von Parmesan passt auch Ziegenkäse oder schnittfester Ziegenfrischkäse ausgezeichnet dazu.

Viel Freude mit diesem Rezept und alles Liebe
Euer Steffen