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Samstag, 7. April 2018

Apfel-Brownies

Hallo meine Süßen,

Apfelkuchen schmeckt lecker, Apfelkuchen mit Nüssen sogar noch etwas besser. Brownies sind auch toll, und Brownies mit Nüssen sind eine Sünde wert. Wie viele Sünden sind dann wohl meine super schokoladigen Apfel-Brownies mit Walnüssen wert?

Ein saftiger Schokoladenteig mit gehackten Walnüssen, bedeckt mit einer Schicht leicht säuerlicher Äpfel, garniert mit einem Topping aus noch mehr Nüssen und flüssiger Schokolade. Bestimmt schmecken die Brownies auch mit Streuseln oder Karamellsoße himmlisch... Auf die paar Kalorien kommt es dann auch schon nicht mehr an. 😎

Für ein Backblech braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

1,2 kg Äpfel
1/2 Zitrone (Saft)
330 g Mehl
3 TL Backpulver
400 g Kuvertüre zartbitter
250 g Butter
250 g Walnusskerne
300 g Zucker
2 EL Vanillezucker
1 TL Salz
7 Eier
1 TL Kokosfett


So wird's gemacht:

1. 300 g Kuvertüre grob hacken und dann Butter und Schokolade in einem Topf bei niedriger Hitze unter Rühren schmelzen und dann zum Abkühlen für etwa 10 Minuten beiseite stellen.Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und einen Backrahmen (ca. 30x40 cm) darauf stellen.

2. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, in 1-2 cm große Würfel schneiden und mit Zitronensaft vermischen. Walnüsse grob hacken.

3. Mehl mit Backpulver mischen. In einer großen Rührschüssel die Eier mit, Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren. Dann die Schokoladen-Butter-Masse darunter rühren. Zuletzt das Mehl und 200 g gehackte Walnüsse unterheben.

4. Die Masse in den Backrahmen gießen und glatt streichen. Apfelwürfel gleichmäßig darauf verteilen und etwas in die Masse drücken. Die restlichen Walnüsse darüber streuen. Auf der mittleren Schiene für etwa 40 bis 45 Minuten backen.

5. Wenn die Brownies aus dem Ofen kommen könnt ihr die restlichen 100 g Kuvertüre hacken und mit dem Kokosfett schmelzen. Die geschmolzene Schokolade dann in Klecksen auf den Brownies verteilen und abkühlen lassen.


Falls ihr keine Walnüsse mögt oder vertragt versucht es doch mal mit Macadamianüssen. Die passen auch ausgezeichnet zu Brownies!

Alles Liebe
Euer Steffen

Samstag, 21. Oktober 2017

Nussecken

Hallo meine Lieben,

wenn ich an Nussecken denke, dann denke ich immer ganz automatisch an meine Schulzeit. Dort in der Schule gab es ein kleines Fenster, durch das in der Pause ein Bäcker seine Backwaren verkauft hat. Und dort gab es die leckersten Nussecken, die ich bisher gegessen habe. Dazu gab es die freundliche Verkäuferin, die mir mit ihrem charmant-rustikalen Lächeln ein "Nussecke Markzwanzig" entgegen schmetterte. 1,20 DM für eine sündhaft leckere Nussecke. Das waren noch Zeiten. Himmel, ich werde alt. :-)

Meine Nussecken finde ich auch super, aber sie kommen einfach nicht an die ran, die ich damals von der Bäckerei, deren Namen mir leider entfallen ist, kannte. Vielleicht können mir meine ehemaligen MitschülerInnen an dieser Stelle helfen?

Falls es die Bäckerei nicht mehr gibt oder ihr gerade nicht in Walldürn und Umgebung seid backt euch doch einfach selber welche. Das ist einfacher als ihr denkt.



Für ein Blech voll köstlicher Nussecken braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

Für den Teig:
130 g Butter
130 g Zucker
2 Eier
300 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

Für den Belag:
4 EL Aprikosenmarmelade
200 g Butter
200 g Zucker
1 Vanilleschote
200 g gemahlene Haselnüsse
200 g gehackte Haselnüsse
4 EL Wasser
Kuvertüre


So wird's gemacht:

1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Backblech einfetten.

2. Aus den Zutaten für den Teig miteinander verkneten und den Teig auf dem Backblech ausrollen. Mit Aprikosenmarmelade bestreichen.

3. Für den Belag Butter und Zucker erhitzen und umrühren bis der Zucker sich aufgelöst hat. Vanilleschote auskratzen und das Mark dazu geben. Nüsse und Wasser untermischen und die Masse noch warm auf dem Teig verteilen und glatt streichen.

4. Auf der mittleren Schiene etwa 25 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und noch warm zuerst in Quadrate und dann in Dreiecke schneiden. Diese auf dem Blech abkühlen lassen.

5. Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Nussecken an zwei Ecken eintauchen oder bestreichen oder die Kuvertüre mit einer kleinen Tülle über die Nussecken verteilen.


Die Nussecken kann man schon lauwarm vom Blech naschen, aber am besten schmecken Sie wenn ihr sie noch einen Tag durchziehen lasst.

Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen

Mittwoch, 5. April 2017

Käsekuchen mit weißer Schokolade und Pistazien

Hallo meine Süßen,

auf der Basis meines Ricotta-Honig-Käsekuchens habe ich ein wenig weiter experimentiert und bin dabei auf das heutige Rezept gekommen. Ich wollte einen Käsekuchen mit weißer Schokolade, aber nicht die New York Cheesecake Version mit Keksboden und Frischkäse, sondern eher eine Variante des deutschen Käsekuchens. Weiße Schokolade alleine war mir aber zu wenig und so kam mein Spatzl auf die tolle Idee mit den Pistazien.

Wahrscheinlich hätte man die Pistazien auch in die Käsemasse einrühren können, aber ich hab sie der Optik wegen oben drauf gestreut - außerdem werden sie so noch ein bisschen geröstet und bekommen noch mehr Aroma. Na gut, diesen Schritt hätte es bei mir nicht gebraucht, denn ich verwende meistens schon geröstete Pistazien (ungesalzen), weil sie erstens günstiger und zweitens leckerer sind.




Für eine Springform mit 26 cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

Für den Teig:
250 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 Ei
60 g Zucker
125 g kalte Butter
evtl. 1-2 EL eiskaltes Wasser

Für die Füllung:
300 g Ricotta
500 g Quark
50 g Zucker
200 g weiße Schokolade
30 g Pistazienkerne
3 Eier
2 EL Speisestärke
1 TL Backpulver

So wird's gemacht:

1. Butter in kleine Stückchen schneiden und mit den übrigen Zutaten (außer Wasser) zu einem glatten Teig verkneten. Nach Bedarf etwas Wasser dazu geben. Schnell arbeiten damit der Teig nicht zu warm wird. Dann in Folie eingewickelt 30 Minuten kalt stellen. Backofen auf 190°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.

2. Eigentlich werden hier die Eier getrennt und das Eiweiß zu Schnee geschlagen. Dadurch wird die Käsemasse luftiger. Ich habe es dieses Mal ohne Eischnee gemacht. Also einfach Ricotta, Quark, Eier, Zucker, Stärke und Backpulver verrühren. Schokolade schmelzen und unter die Masse rühren. (Wenn ihr es luftiger wollt, macht ruhig Eischnee. Das schadet nicht.) :-)

3. Den Teig in einer gefettet Springform ausrollen und einen etwa 3 cm hohen Rand formen. Die Masse einfüllen und glatt streichen. Pistazien fein hacken und den Kuchen damit bestreuen.

4. Auf der mittleren Schiene etwa 45 Minuten backen. In der Form noch 15 Minuten abkühlen lassen bevor ihr den Rand der Form löst.


Noch ein Wort zu der Sache mit dem Eischnee. Kann man auch weglassen, schmeckt gut. Aber ich werde wohl künftig wieder mit Eischnee arbeiten, da mir gerade diese Fluffigkeit beim Käsekuchen so gut gefällt.

Viel Freude beim Nachbacken und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen

Sonntag, 19. März 2017

Tarte au chocolat cuit dans la casserole

Bonjour mes amis,

heute habe ich ein durch und durch französisches Rezept für euch. Eine köstliche Schokoladentarte aus der Pfanne. Einfach super praktisch, wenn ihr nicht den Backofen einheizen wollt oder am Ende sogar gar keinen habt. Soll ja vereinzelt vorkommen. Aber deswegen auf Kuchen verzichten? Niemals!

Ihr braucht für dieses Rezept fast gar nichts. Ein paar wenige Zutaten, einen Schneebesen, eine Pfanne mit Deckel und etwas Kraft und Ausdauer. Mit Küchenmaschine oder Handrührgerät gehts aber auch.

Solche wunderbaren Rezepte sind doch ein prima Beitrag zur Völkerverständigung und zur Einheit in Europa. Aber auch ohne politische Hintergedanken kann man die Tarte ganz einfach nur genießen!



Für eine Pfanne mit 28 cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

150 g dunkle Schokolade
75 g Butter
3 Eier
110 g Zucker
1 Prise Salz
100 ml Sahne
3 EL Mehl
1 TL Backpulver
1 EL Öl
1 EL Semmelbrösel
Puderzucker


So wird's gemacht:

1. Schokolade in kleine Stücke zerteilen und mit der Butter zusammen bei geringer Hitze in einem kleinen Topf schmelzen. Dabei immer umrühren, damit die Schokolade nicht anbrennt. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.

2. Eier trennen und das Eiweiß mit Salz und der Hälfte des Zuckers zu Schnee schlagen.

3. Das Eigelb mit dem übrigen Zucker aufschlagen Sahne und Butter-Schokoladen-Masse dazu geben und gut verrühren. Dann das Mehl mit Backpulver mischen und untermengen. Zuletzt den Eischnee vorsichtig unterheben.

4. Pfanne mit Öl auspendeln und mit Semmelbröseln ausstreuen. Dann die Masse einfüllen, Deckel aufsetzen und bei etwa einem Drittel der maximalen Hitze für 30 bis 40 Minuten backen (bei mir Stufe 3 von 9 - 40 Minuten), Stäbchenprobe machen.



Die fertige Tarte auf eine Tortenplatte stürzen und mit Puderzucker oder Kakao-Puderzucke bestreuen und am besten noch lauwarm mit einer Tasse Café au lait genießen.

Alles Liebe und viel Freude beim Schlemmen
Euer Steffen


Dienstag, 28. Februar 2017

Brownie Caramel Cheesecake

Hallo meine Süßen,

Seit meinem Schokoladenkuchen mit Käsekuchenfüllung bin ich immer auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten, diese beiden Geschmäcker zu kombinieren. So bin ich dann auf die Kombination aus Brownies und New York Cheesecake gekommen und weil ich noch eine weitere Geschmacksnote einbringen wollte kommen noch Karamellbonbons dazu.

Diese kleine süße Sünde ist wirklich pures Hüftgold, aber manchmal muss es eben auch das sein! Es kommt ja wie immer auf die Dosis an. Ladet euch am besten ein paar Freunde oder die Familie ein, dann ist das Risiko nicht so groß, dass die Kalorien 1:1 auf euren Hüften landen :-)

Für einen Backrahmen mit ca. 20 x 30 cm braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

100 g dunkle Kuvertüre
100 g Butter
100 g brauner Zucker
2 Eier
30 g Mehl
30 g gemahlene Mandeln
2-3 Rollen "Rolo" oder andere Schoko-Karamellbonbons







Für die Cheesecake-Masse:

600 g Frischkäse
2 Eier
1/2 TL Vanillepulver
oder 2 TL Vanilleextrakt
100 g Zucker










So wird's gemacht:

1. Backofen auf 160 °C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. In einem Topf Butter und Zucker erhitzen bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Dann vom Herd nehmen. Kuvertüre hacken und in die heiße Butter-Zucker-Masse einrühren. Dann der Reihe nach Mehl, Mandeln und Eier dazu geben und unterrühren. Zuletzt eine Rolle Rolo in der Schokoladenmasse auflösen.

2. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backrahmen auf 20x30 cm einstellen und die Browniemasse einfüllen und glatt streichen. Auf der mittleren Schiene etwa 12 Minuten backen.

3. Währenddessen den Frischkäse mit Zucker, Vanille und Eiern glatt rühren. Auf den noch heißen Brownieboden geben, gleichmäßig verteilen und die restlichen Rolo darauf verteilen. Wieder zurück in den Ofen schieben und weitere 30 bis 35 Minuten backen. Wenn die Käsemasse fest wird und sich leicht vom Rand löst ist der Kuchen fertig.


Wenn ihr den Kuchen noch warm anschneidet und dabei die Karamellbonbons zerteilt fließt das Karamell heraus, das sieht einfach super aus, duftet herrliche und schmeckt einfach himmlisch! Gleich ausprobieren und genießen!

Alles Liebe
Euer Steffen

Mittwoch, 25. Januar 2017

Schokoladenkuchen mit Käsekuchen-Füllung

Hallo meine Lieben,

Spannung, Spiel und Schokolade? Das sind ja gleich drei Dinge auf einmal. Das geht nun wirklich nicht! Na, wer von euch weiß noch, wofür mit diesem Spruch geworben wurde?

Ich habe früher unglaublich gern Ü-Eier gegessen und vor allem war es doch jedes Mal unglaublich spannend. Schon beim Einkaufen haben wir die Eier ans Ohr gehalten und geschüttelt, in der Hoffnung wir würden am Klang erkennen ob eines der heiß ersehnten Spielzeuge darin sein könnte. Die gibt es ja nur in jedem siebten Ei. Und wie groß war dann oft die Enttäuschung, wenn sich der sicher geglaubte Schatz (Happy Hippos oder Tapsy Turtles, und wie sie alle heißen...) nur als ein Puzzle oder einen Kreisel zum Zusammenbauen entpuppte.

Diese Enttäuschung bleibt euch bei meinem heutigen Rezept garantiert erspart. Und es gibt Spannung, Genuss und Schokolade. Auch drei Dinge auf einmal - und das geht sehr wohl! Außen Schokolade, innen cremige Käsekuchenfüllung, und die Spannung, ob das Ergebnis auch so aussieht wie gewünscht. Geschmacklich ist es auf jeden Fall ein Volltreffer, gewissermaßen die Schlumpfine unter den Schokoladenkuchen :-)

Ihr braucht dafür:
🖨 Rezept als PDF

150 g Zartbitter-Schokolade (oder Kuvertüre)
250 g weiche Butter
250 g Zucker
2 EL Vanillezucker
6 Eier Größe M
350 g Mehl
2 TL Backpulver
125 ml Milch
5 EL Kakaopulver
500 g Quark
20 g Speisestärke
Puderzucker


So wird's gemacht:


1. Backofen auf 180°C bei Ober-/ Unterhitze vorheizen. Eine 26 cm Rohrbodenform einfetten und mit Mehl ausstäuben.

2. Schokolade hacken und im Wasserbad bei geringer Hitze schmelzen, dabei immer wieder umrühren und aufpassen, dass kein Wasser in die Schokolade kommt.

3. In einer großen Rührschüssel die Butter mit 175 g Zucker und 1 EL Vanillezucker schaumig schlagen. Dann 4 Eier einzeln nacheinander unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und löffelweise abwechselnd mit 75 ml Milch unterrühren.
Zuletzt die geschmolzene Schokolade und das Kakaopulver unterrühren.

4. In einer weiteren Schüssel 2 Eier mit dem übrigen Zucker und Vanillezucker aufschlagen bis die Masse cremig ist. Dann den Quark und die Stärke unterrühren bis alles gut vermischt ist.

5. In der Rohrbodenform 2/3 der Schokoladenmasse verteilen und an den Rändern innen und außen nach oben streichen, sodass eine ringsum verlaufende Rinne entsteht. In diese Rinne füllt ihr jetzt die Quarkmasse ein.

6. Die übrige Schokoladenmasse mit der restlichen Milch (50 ml) gut verrühren und über die Quarkmasse gießen bis der ganze Ring wieder bedeckt ist. Auf der mittleren Schiene etwa 60 Minuten backen. Unbedingt die Stäbchenprobe machen.


Den fertigen Kuchen etwas in der Form abkühlen lassen und noch leicht lauwarm auf eine Tortenplatte stürzen. Wenn der Kuchen ausgekühlt ist könnt ihr ihn mit Puderzucker bestreuen oder mit Schokoladenglasur bestreichen.
Ich bin sicher, eure Gäste werden von der Überraschung im Kuchen begeistert sein, nur eine Bitte habe ich an euch: Nicht schütteln! :-)

Alles Liebe
Euer Steffen

Sonntag, 11. Dezember 2016

Macadamia Brownies

Hallo meine Süßen,

gehts euch eigentlich auch so? An manchen Tagen kann es gar nicht schokoladig genug sein? Ich habe das Gefühl, der Bedarf an Schokolade hängt mit dem Wetter und der Jahreszeit zusammen. Kurz gesagt: je trüber und nasser der Herbst, desto Schokolade! :-)

Da ist es dann auch erst einmal Nebensache, ob es um heiße Schokolade geht, oder eine ganze Tafel Vollnuss-Zartbitter, oder ob es einen dunklen, duftenden, warmen Schokoladenkuchen gibt. Heute gab es bei mir Brownies mit Macadamianüssen.
Die Nüsse gibts geröstet und gesalzen zu kaufen und das ergibt eine tolle Herausforderung für eure Geschmacksknospen.

Für einen Backrahmen von 20 x 30 cm braucht ihr:

220 g dunkle Schokolade
150 ml Rapsöl
3 EL Kakaopulver
175 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
2 EL Milch
4 Eier Größe L (oder 5 Eier Größe M)
150 g Mehl
125 g Macadamianüsse (gesalzen)
Wenn ihr ein ganzes Blech voll Brownies backen wollt nehmt einfach die doppelte Menge.

So wird's gemacht:

1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen, Bachblech mit Backpapier auslegen und den Backrahmen auf die richtige Größe einstellen. Backt die Brownies nicht mit Heißluft, da trocknen sie zu sehr aus.

2. Die Schokolade in Stücke hacken und im Wasserbad bei geringer Wärme schmelzen. Es darf kein Wasser in die Schokolade gelangen, als gut aufpassen. Übrigens ist die Qualität der Schokolade wichtig für den Geschmack der Brownies. Ich nehme gern richtig dunkle Schokolade oder Kuvertüre mit hohem Kakaoanteil.

3. Macadamianüsse in ein Sieb geben und kurz unter Wasser abspülen. Nicht das ganze Salz abwaschen. Mit Küchenkrepp trocken tupfen und in grobe Stücke hacken. Etwa 6 Nüsse feiner hacken und alles beiseite stellen.

4. In einer Rührschüssel die geschmolzene Schokolade mit dem Öl gut verrühren. Kakaopulver, Zucker, Vanillezucker, Salz und Milch dazu geben und alles gut miteinander vermischen.

5. Nach und nach die Eier unterrühren. Zuletzt das Mehl dazu geben und gerade so lange vermischen bis sich die Zutaten verbunden haben. Dann die grob gehackten Nüsse unterheben.

6. Die Masse in den Backrahmen gießen und glatt streichen. Mit den fein gehackten Nüssen bestreuen. Auf der mittleren Schiene etwa 25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.


Nach dem Abkühlen in gleichmäßige Stücke schneiden. Für gerade Linien nehme ich eine Palette oder ein Lineal zur Hilfe. Ihr könnt die Brownies noch mit Puderzucker bestäuben, aber ich finde sie süß genug und sie sehen auch mit den gehackten Nüssen darauf echt zum Anbeißen aus. :-) Das Zusammenspiel von schokoladig-süßem Teig mit leicht gesalzenen Macadamianüssen ist fantastisch! Unbedingt nachmachen!

Viel Freude beim Backen und alles Liebe
Euer Steffen

Sonntag, 16. Oktober 2016

Pumpkin Chocolate Chip Bread - Kürbiskuchen mit Schokolade

Hallo meine Lieben,

vor ein paar Tagen lag ich noch mitten im Paradies am Strand bei 28°C und herrlich türkisfarbenem Meer und weißem Sand und jetzt sitze ich bei 8°C in Deutschland. Aber nein, das soll kein Klagelied auf den Herbst werden. Im Gegenteil! Ich freue mich über diese bunte und vielfältige Jahreszeit und besonders auf die traditionellen herbstlichen Gerichte und Gebäcke.

Für den Anfang habe ich mir ein traditionelles amerikanisches Rezept ausgesucht. Ein Pumpkin Bread - also einen Kürbiskuchen in der Kastenform. Ganz einfach und unglaublich gut!

Ich habe vor einigen Tagen meinen Flammkuchen mit Kürbis und Birne gemacht und hatte einen halben Hokkaido-Kürbis übrig. Den habe ich dann für dieses Rezept verwendet. Ihr könnt also gern auch beide Rezepte kombinieren und schon habt ihr ein Hauptgericht, etwas zum Kaffee danach und keine Reste :-)

Für eine Kastenform mit 24 cm braucht ihr:

230 g Mehl
1 TL Bankpulver
2 TL gemahlenen Zimt
1/4 TL gemahlene Muskatnuss
1/4 TL gemahlene Nelken
3/4 TL Salz
3 Eier Größe M (oder 2 Eier Größe L)
100 g Zucker
100 g Muscovado-Zucker (dunkler brauner Zucker)
350 g Kürbispüree (aus etwa 1/2 Hokkaido-Kürbis)
120 ml Pflanzenöl
60 ml Orangensaft
100 g gehackte Zartbitterschokolade oder Kuvertüre


So wird's gemacht:

1. Kürbispüree herstellen (gerne auch schon am Vortag). Dazu nehmt ihr etwa 400 g Kürbis (geschält ohne Kerne) und schneidet ihn in kleine Stücke. Mit etwas Wasser in einem kleinen Topf mit Deckel weich kochen und dann mit der Gabel zu einem Brei zerdrücken oder mit dem Stabmixer pürieren. Abkühlen lassen. Durch das verdunstete Wasser bleiben etwa 350 g Püree übrig.

2. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und das Gitter ins untere Drittel einsetzen. Die Kastenform einfetten.

3. In einer großen Rührschüssel Mehl, Salz, Backpulver, Zimt, Nelken und Muskat gut miteinander vermischen und beiseite stellen.

4. In einer kleineren Schüssel die Eier mit dem Zucker so lange verrühren bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Dann Kürbispüree, Öl und Orangensaft dazu geben und ebenfalls gründlich untermischen.

5. Nun die flüssigen Zutaten zu den trockenen gießen und mit einem Gummispatel oder Kochlöffel so lange vermischen bis sich die Zutaten gerade so miteinander verbunden haben. Nicht zu lange rühren. Zuletzt die Schokoladenstückchen unterheben.

6. Den Teig in die Kastenform einfüllen und im unteren Drittel des Backofens ungefähr 60 Minuten backen. Falls euch der Kuchen an der Oberseite zu dunkel wird deckt ihn bitte mit einem Stück Alufolie ab und macht unbedingt die Stäbchenprobe. Da sehr viel Flüssigkeit im Teig enthalten ist kann die Backzeit je nach Ofen um etwa 15 Minuten variieren. Schaut also nach 45 Minuten immer wieder mal nach dem Kuchen.

7. Den Kuchen auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen bevor ihr die Form stürzt.

Übrigens: Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag noch viel besser. Auch wenn die Geduld da auf eine harte Probe gestellt wird. :-)


Und noch ein Tipp: Die Maßeinheiten Teelöffel und Esslöffel sind zwar relativ präzise und wenn ihr für alle Zutaten die gleichen Löffel verwendet auch stimmig, aber dennoch sind die Löffelgrößen leider nicht immer einheitlich. Ich habe mir dafür die auf dem Foto gebildeten Messlöffel gekauft. Damit habe ich vom 1/4 TL bis zum EL alle Maße einheitlich. Ein solches Set habe ich auch noch einmal in der Maßeinheit Cups, so kann ich amerikanische Rezepte problemlos nachmachen und die Mengenangaben dann in Gramm umrechnen.

Ich wünsche euch viel Freude beim Backen und alles Liebe
Euer Steffen