Hallo meine Lieben,
Habt ihr eine Lieblingsstadt? Ich meine, außer eurer Heimat? Ich kann diese Frage nur schwer beantworten, denn ich finde bei ganz vielen Städten so viel schönes, dass sie es auf die Liste meiner Lieblingsstädte schaffen.
Und ich habe noch viel zu viele Städte nicht gesehen als dass ich as abschließend beantworten könnte. Ganz vorne mit dabei sind aber Amsterdam und Hamburg.
Hamburg mag ich nicht zuletzt, weil ich damit auch familiäre Gefühle verbinde und wunderschöne Zeiten mit und bei meinen Verwandten dort verbracht habe. Wenn ihr schonmal in Hamburg wart kennt ihr bestimmt Franzbrötchen. Warum es die ausgerechnet traditionell in Hamburg gibt und wie sie zu ihrem Namen kommen erspare ich euch hier. Aber was ich euch nicht erspare ist meine Schwärmerei für Franzbrötchen! Es gibt kaum etwas feineres, was man aus Hefeteig, Butter und Zimt machen kann.
Noch dazu sehen sie zauberhaft aus - direkt zum Anbeißen!
Für 12 Franzbrötchen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
500 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
60 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 TL Salz
70 g Butter
1/2 TL Kardamom
210 ml Milch
25 ml Wasser
Für die Füllung:
125 g sehr weiche Butter
100 g brauner Zucker
2 gehäufte TL Zimt
So wird's gemacht:
1. Mehl in eine große Rührschüssel geben, eine Mulde hinein drücken und die Hefe in die Mulde bröckeln. Zucker und Milch dazu geben und einen dünnen Vorteil anrühren. Abgedeckt 10 Minuten stehen lassen. Milch erwärmen und die Butter darin schmelzen. Dann mit den restlichen Zutaten dazu geben und den Hefeteig geschmeidig kneten bis er sich von allein von der Schüssel löst. Den fertigen Teig wieder abdecken und eine Stunde gehen lassen.
2. Für die Füllung die Butter mit braunem Zucker und Zimt verrühren und beiseite stellen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
3. Den aufgegangenen Hefeteig noch einmal auf der bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und dann zu einem Rechteck von etwa 60 x 40 cm ausrollen. Gleichmäßig mit der Füllung bestreichen und dann von der langen Seite her aufrollen.
4. Die Teigrolle dann mit einem scharfen Messer in etwa 12 trapezförmige Stücke schneiden. Jedes Teilstück mit der schmalen Seite nach oben drehen und dann mit dem Stiel eines Kochlöffels die Mitte der Teigrolle nach unten drücken. Das Schneckenmuster wird so flach gedrückt und die einzelnen Schichten treten etwas nach außen. So kann der Zucker später besser karamellisieren.
5. Die Franzbrötchen auf Backpapier setzen und auf der mittleren Schiene ungefähr 15 bis 20 Minuten backen bis der Zucker knusprig aber noch nicht zu dunkel ist.
Die Franzbrötchen schmecken frisch aus dem Ofen am allerbesten und der Duft ist sowieso unbeschreiblich!
Alles Liebe
Euer Steffen
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Samstag, 20. Januar 2018
Samstag, 15. Juli 2017
Mohn-Dattel-Schnecken
Hallo meine Lieben,
wenn kleine Kinder sprechen lernen fängt es meist mit einfachen Worten an. Im Laufe der Zeit werden es mehr Worte und diese werden dann aneinander gefügt. Irgendwo schnappt das Kind dann neue Worte auf und die Eltern sind ganz verblüfft, woher der/die Kleine das nun wieder hat. Ist der Wortschatz erst einmal groß genug steigt die Zahl der Kombinationsmöglichkeiten immens an und das Kind kann sich immer besser und ausdrücken. Übrigens geht es uns "Großen" genauso, wenn wir eine Fremdsprache erlernen.
Warum erzähle ich euch hier über Worte und Sprache? Nun, in gewisser Weise verhält es sich mit Kochen und Backen auch wie mit einer Sprache. Zuerst einmal lernen wir einfache, kleine Gerichte zu kochen. Manche fangen mit Wasser, Tee oder Kaffee an. Dann irgendwann die erste eigene Pasta, der erste Kuchen - vielleicht noch eine Backmischung. So erweitern wir unseren "Wortschatz" in der Küche. Je umfangreicher unser Wortschatz ist, desto leichter fällt es uns, neue Worte zu erfinden, oder bekannte zu kombinieren und daraus etwas Neues zu erschaffen.
Ich habe für mein heutiges Rezept einfach drei "Worte" kombiniert, die alle nicht ins fortgeschrittene Vokabular gehören. Mein Hefeteig-Grundrezept, eine Mohnfüllung und Datteln. Keine große Herausforderung also, aber ein tolles Ergebnis.
Ihr braucht dafür:
🖨 Rezept als PDF
250 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
40 g Zucker
40 g Butter
125 ml Milch
1 Prise Salz
250 g Mohnfüllung
(fertig oder selbst gemacht)
100 g Datteln
1/2 TL abgeriebene Orangenschale
ggf. Puderzucker für Glasur
So wird's gemacht:
1. Mehl in eine Schüssel sieben, eine Mulde in die Mitte drücken und die Hefe hinein bröckeln. Milch und Zucker dazu geben und zu mit der Hefe zu einem Brei verrühren. 10 Minuten stehen lassen. Danach die Butter und das Salz dazu geben und alles zu einem geschmeigen Teig verkneten.
2. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort mindestens eine halbe Stunde gehen lassen. Das Volumen sollte sich ungefähr verdoppeln. Währenddessen die Datteln mit lauwarmem Wasser übergießen bis sie gerade so bedeckt sind und einweichen lassen.
3. Den aufgegangenen Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal durchkneten. Dann zu einem Rechteck von ca. 50 x 40 cm ausrollen. Backofen auf 175°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
4. Die eingeweichten Datteln gut ausdrücken. Das Wasser dabei auffangen und beiseite stellen.
5. Anschließend die weichen Datteln sehr fein hacken oder besser im Mixer fein zerkleinern. Die Dattelmasse vermischt ihr jetzt mit der Mohnfüllung. Ihr könnt nach Belieben noch mit etwas Orangenblütenwasser oder abgeriebener Orangenschale und Zimt würzen.
6. Die Mohn-Dattel-Masse auf dem Teig Versteichen und diesen dann von der langen Seite her aufrollen. In gleichmäßige Stücke schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Wenn ihr das Ende der Rolle nach unten einschlagt gehen die Schnecken beim Backen nicht so leicht auseinander.
7. Auf der mittleren Schiene etwa 15 bis 20 Minuten backen.
8. Puderzucker mit etwas vom Einweichwasser der Datteln anrühren und die Schnecken damit glasieren.
Ich bin gespannt darauf wie euch das Rezept gefällt. Schreibt mir doch eine Nachricht oder einen Kommentar mit eurer Meinung.
Alles Liebe
Euer Steffen
wenn kleine Kinder sprechen lernen fängt es meist mit einfachen Worten an. Im Laufe der Zeit werden es mehr Worte und diese werden dann aneinander gefügt. Irgendwo schnappt das Kind dann neue Worte auf und die Eltern sind ganz verblüfft, woher der/die Kleine das nun wieder hat. Ist der Wortschatz erst einmal groß genug steigt die Zahl der Kombinationsmöglichkeiten immens an und das Kind kann sich immer besser und ausdrücken. Übrigens geht es uns "Großen" genauso, wenn wir eine Fremdsprache erlernen.
Warum erzähle ich euch hier über Worte und Sprache? Nun, in gewisser Weise verhält es sich mit Kochen und Backen auch wie mit einer Sprache. Zuerst einmal lernen wir einfache, kleine Gerichte zu kochen. Manche fangen mit Wasser, Tee oder Kaffee an. Dann irgendwann die erste eigene Pasta, der erste Kuchen - vielleicht noch eine Backmischung. So erweitern wir unseren "Wortschatz" in der Küche. Je umfangreicher unser Wortschatz ist, desto leichter fällt es uns, neue Worte zu erfinden, oder bekannte zu kombinieren und daraus etwas Neues zu erschaffen.
Ich habe für mein heutiges Rezept einfach drei "Worte" kombiniert, die alle nicht ins fortgeschrittene Vokabular gehören. Mein Hefeteig-Grundrezept, eine Mohnfüllung und Datteln. Keine große Herausforderung also, aber ein tolles Ergebnis.
Ihr braucht dafür:
🖨 Rezept als PDF
250 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
40 g Zucker
40 g Butter
125 ml Milch
1 Prise Salz
250 g Mohnfüllung
(fertig oder selbst gemacht)
100 g Datteln
1/2 TL abgeriebene Orangenschale
ggf. Puderzucker für Glasur
So wird's gemacht:
1. Mehl in eine Schüssel sieben, eine Mulde in die Mitte drücken und die Hefe hinein bröckeln. Milch und Zucker dazu geben und zu mit der Hefe zu einem Brei verrühren. 10 Minuten stehen lassen. Danach die Butter und das Salz dazu geben und alles zu einem geschmeigen Teig verkneten.
2. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort mindestens eine halbe Stunde gehen lassen. Das Volumen sollte sich ungefähr verdoppeln. Währenddessen die Datteln mit lauwarmem Wasser übergießen bis sie gerade so bedeckt sind und einweichen lassen.
3. Den aufgegangenen Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal durchkneten. Dann zu einem Rechteck von ca. 50 x 40 cm ausrollen. Backofen auf 175°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
4. Die eingeweichten Datteln gut ausdrücken. Das Wasser dabei auffangen und beiseite stellen.
5. Anschließend die weichen Datteln sehr fein hacken oder besser im Mixer fein zerkleinern. Die Dattelmasse vermischt ihr jetzt mit der Mohnfüllung. Ihr könnt nach Belieben noch mit etwas Orangenblütenwasser oder abgeriebener Orangenschale und Zimt würzen.
6. Die Mohn-Dattel-Masse auf dem Teig Versteichen und diesen dann von der langen Seite her aufrollen. In gleichmäßige Stücke schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Wenn ihr das Ende der Rolle nach unten einschlagt gehen die Schnecken beim Backen nicht so leicht auseinander.
7. Auf der mittleren Schiene etwa 15 bis 20 Minuten backen.
8. Puderzucker mit etwas vom Einweichwasser der Datteln anrühren und die Schnecken damit glasieren.
Ich bin gespannt darauf wie euch das Rezept gefällt. Schreibt mir doch eine Nachricht oder einen Kommentar mit eurer Meinung.
Alles Liebe
Euer Steffen
Mittwoch, 4. März 2015
Schneckennudeln
Hallo meine Lieben,
Fremdsprachen haben mich schon immer begeistert, und immerhin spreche ich ja neben Deutsch auch noch Hordemerisch und Unnerfränggisch, letzteres aber halt nicht muttersprachlich. Um mich hier zu verständigen reicht es aber gerade so - sofern die Eingeborenen sich auch ein wenig Mühe geben. Wenn ich hier allerdings von meinen Schneckennudeln schwärme, hat sich‘s mit der Mühe und dem Verständnis aber ganz schnell. Dann blicke ich meistens nur in weit aufgerissene, ratlos dreinschauende Augen.
Schneckennudeln? Etwa eine französische Spezialität aus Nudeln und Weinbergschnecken? Ach wo kämen wir denn da hin. Schneckennudeln sind für den Badener das, was im übrigen Deutschland meist Nussschnecken genannt wird, schmecken aber zehnmal so gut. Mindestens!
Für ca. 10 bis 12 Schneckennudeln braucht ihr:
500 g Mehl
1 Würfel frische Hefe
80 g Zucker
1 Prise Salz
80 g weiche Butter
¼ Liter warme Milch
1 Eigelb
2 EL Milch
Für die Füllung:
150 g gemahlene Haselnüsse
50 g Zucker
50 g Rosinen
1 Eiweiß
50 g Butter
1 EL Kakao
½ Tasse Milch
Und so wird’s gemacht:
1. Mehl in eine Rührschüssel sieben und eine Mulde in die Mitte drücken, dann die Hefe hinein bröckeln, 1 TL Zucker dazu geben und die lauwarme Milch (max. 30°C) dazu geben und zu einem dicken Brei verrühren. 10 Minuten stehen lassen.
2. Die Milch und die Butter dazu geben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder von Hand verkneten. Wenn der Teig glatt und geschmeidig ist formt ihn zu einer Kugel und lasst ihn in einer Schüssel mit Deckel oder mit Frischhaltefolie abgedeckt ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen.
3. Wenn der Teig aufgegangen ist (er verdoppelt sein Volumen) nehmt ihn aus der Schüssel und knetet ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals gründlich durch.
4. Anschließend rollt ihr den Teig mit einem Nudelholz oder Ausrollstab zu einem Rechteck von ca. 50 x 40 cm.
5. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen und Nussfüllung vorbereiten. Dazu alle Zutaten bis auf die Milch gründlich vermischen und so viel Milch dazu geben, dass die Masse streichfähig aber nicht zu flüssig wird.
6. Die Nussmasse verteilt ihr jetzt auf dem Teig und streicht sie mit einer Winkelpalette gleichmäßig auf der ganzen Fläche aus.
7. Nun den Teig von der langen Seite her aufrollen und mit einem sehr scharfen Messer in 3-4 cm dicke Scheiben schneiden. Am gleichmäßigsten werden die Scheiben, wenn ihr die Teigrolle in der Mitte halbiert, und dann jede Hälfte erneut in zwei gleiche Teile schneidet, und immer so weiter, bis die Scheiben alle in etwa gleich stark sind.
8. Die Schneckennudeln setzt ihr jetzt auf ein Backblech mit Backpapier oder Dauerbackfolie. Damit sie eine schöne goldbraun glänzende Oberfläche bekommen verquirlt ihr jetzt das Eigelb mit der Milch und pinselt die Schnecken rundherum ein.
9. Auf der mittleren Schiene brauchen die Schneckennudeln etwa 20 Minuten. Schaut bitte immer mal wieder nach, da es sehr drauf ankommt, wie dick ihr die Scheiben geschnitten habt und wie tüchtig euer Ofen ist.
Eure Schneckennudeln werden besonders nussig, wenn ihr die Haselnüsse vorher in einer Pfanne ohne Fett anröstet. Die Rosinen könnt ihr natürlich weglassen. Mir gefällt besonders gut, wenn in die Nussfüllung noch ein grob geraspelter Apfel eingearbeitet wird. Da bleiben die Schneckennudeln innen saftiger.
Ein nicht ganz lehrbuchmäßiges Video habe ich auch für euch gemacht, denn auch bei mir klappt nicht immer alles zu 100%. Aber ich weiß halt auch, wie mal gute schummeln kann :-)
Ich wünsche euch viel Freude beim Backen und alles Liebe
Euer Steffen
Fremdsprachen haben mich schon immer begeistert, und immerhin spreche ich ja neben Deutsch auch noch Hordemerisch und Unnerfränggisch, letzteres aber halt nicht muttersprachlich. Um mich hier zu verständigen reicht es aber gerade so - sofern die Eingeborenen sich auch ein wenig Mühe geben. Wenn ich hier allerdings von meinen Schneckennudeln schwärme, hat sich‘s mit der Mühe und dem Verständnis aber ganz schnell. Dann blicke ich meistens nur in weit aufgerissene, ratlos dreinschauende Augen.
Schneckennudeln? Etwa eine französische Spezialität aus Nudeln und Weinbergschnecken? Ach wo kämen wir denn da hin. Schneckennudeln sind für den Badener das, was im übrigen Deutschland meist Nussschnecken genannt wird, schmecken aber zehnmal so gut. Mindestens!
Für ca. 10 bis 12 Schneckennudeln braucht ihr:
500 g Mehl
1 Würfel frische Hefe
80 g Zucker
1 Prise Salz
80 g weiche Butter
¼ Liter warme Milch
1 Eigelb
2 EL Milch
Für die Füllung:
150 g gemahlene Haselnüsse
50 g Zucker
50 g Rosinen
1 Eiweiß
50 g Butter
1 EL Kakao
½ Tasse Milch
Und so wird’s gemacht:
1. Mehl in eine Rührschüssel sieben und eine Mulde in die Mitte drücken, dann die Hefe hinein bröckeln, 1 TL Zucker dazu geben und die lauwarme Milch (max. 30°C) dazu geben und zu einem dicken Brei verrühren. 10 Minuten stehen lassen.
2. Die Milch und die Butter dazu geben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder von Hand verkneten. Wenn der Teig glatt und geschmeidig ist formt ihn zu einer Kugel und lasst ihn in einer Schüssel mit Deckel oder mit Frischhaltefolie abgedeckt ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen.
3. Wenn der Teig aufgegangen ist (er verdoppelt sein Volumen) nehmt ihn aus der Schüssel und knetet ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals gründlich durch.
4. Anschließend rollt ihr den Teig mit einem Nudelholz oder Ausrollstab zu einem Rechteck von ca. 50 x 40 cm.
5. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen und Nussfüllung vorbereiten. Dazu alle Zutaten bis auf die Milch gründlich vermischen und so viel Milch dazu geben, dass die Masse streichfähig aber nicht zu flüssig wird.
6. Die Nussmasse verteilt ihr jetzt auf dem Teig und streicht sie mit einer Winkelpalette gleichmäßig auf der ganzen Fläche aus.
7. Nun den Teig von der langen Seite her aufrollen und mit einem sehr scharfen Messer in 3-4 cm dicke Scheiben schneiden. Am gleichmäßigsten werden die Scheiben, wenn ihr die Teigrolle in der Mitte halbiert, und dann jede Hälfte erneut in zwei gleiche Teile schneidet, und immer so weiter, bis die Scheiben alle in etwa gleich stark sind.
8. Die Schneckennudeln setzt ihr jetzt auf ein Backblech mit Backpapier oder Dauerbackfolie. Damit sie eine schöne goldbraun glänzende Oberfläche bekommen verquirlt ihr jetzt das Eigelb mit der Milch und pinselt die Schnecken rundherum ein.
9. Auf der mittleren Schiene brauchen die Schneckennudeln etwa 20 Minuten. Schaut bitte immer mal wieder nach, da es sehr drauf ankommt, wie dick ihr die Scheiben geschnitten habt und wie tüchtig euer Ofen ist.
Eure Schneckennudeln werden besonders nussig, wenn ihr die Haselnüsse vorher in einer Pfanne ohne Fett anröstet. Die Rosinen könnt ihr natürlich weglassen. Mir gefällt besonders gut, wenn in die Nussfüllung noch ein grob geraspelter Apfel eingearbeitet wird. Da bleiben die Schneckennudeln innen saftiger.
Ein nicht ganz lehrbuchmäßiges Video habe ich auch für euch gemacht, denn auch bei mir klappt nicht immer alles zu 100%. Aber ich weiß halt auch, wie mal gute schummeln kann :-)
Ich wünsche euch viel Freude beim Backen und alles Liebe
Euer Steffen
Dienstag, 16. September 2014
Ein Hefeteig - Vier Gebäcke
Hallo ihr Lieben,
heute stelle ich euch das Rezept für meinen ultimativen Lieblingshefeteig vor. Er ist so einfach zu machen, gelingt immer und schmeckt in jeder süßen Variante einfach prima!
Die angegebene Menge reicht für ein Backblech mit ca. 40 x 35 cm. Für eine runde Kuchenform mit ca. 26 cm Durchmesser nehmt ihr einfach die halbe Menge.
Aus diesem kinderleichten Rezept mache ich z.B.
- Schneckennudeln
- Zwetschgenkuchen (oder "Quetschebloatz" - schmeckt gleich viel besser)
- Apfelkuchen
- Butterkuchen
Für das Grundrezept braucht ihr:
500 g Mehl
1 Würfel frische Hefe
250 ml Milch
80 g Zucker
80 g Butter
1 Prise Salz
Und so wird's gemacht:
1. Mehl in eine Rührschüssel sieben und eine Mulde in die Mitte drücken.
2. Die Hefe in die Mulde bröseln und 1 TL Zucker dazu geben.
3. Milch erwärmen bis sie lauwarm ist. Sie sollte nicht mehr als 30°C warm sein, da sonst die Hefe nicht mehr gut arbeiten kann.
4. Die Hälfte der warmen Milch in die Mulde gießen und von der Mitte aus zu einem weichen Brei verrühren. Dies ist der Vorteig.
5. Den Vorteig abdecken und ca. 10 Minuten gehen lassen. Wenn ihr hier eine Peng-Schüssel von Tupperware oder eine andere Schüssel mit fest schließendem Deckel nehmt macht sich der Teig durch ein aufploppen des Deckels bemerkbar.
6. Jetzt die restliche Milch, den Zucker, die Butter und das Salz zum Vorteig geben und zu einem geschmeidigen Teig kneten, der seidig glänzt und nicht mehr klebt. Das geht mit der Hand, aber einfacher mit dem Knethaken in der Küchenmaschine. Wenn ihr die Zutaten exakt abgewogen habt kann gar nichts schief gehen. Wenn der Teig noch klebt müsst ihr noch ein paar Minuten weiter kneten.
7. Je nach gewünschter Gebäckvariante weitermachen.
Schneckennudeln
Für die Füllung braucht ihr:
100 g Butter
150 g gemahlene Haselnüsse
50 g Zucker
1 TL Zimt
100 g Rosinen (weglassen, wenn ihr sie nicht mögt)
evtl. etwas Milch
1. Butter in einem kleinen Topf schmelzen und Haselnüsse, Zucker und Zimt darunter rühren. Wenn die Masse zu fest wird etwas Milch zugeben bis sie geschmeidig und streichfähig ist.
2. Die Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestreuen und den Teif darauf zu einem Rechteck ausrollen, das etwa 50 x 40 cm misst.
3. Nussmasse auf dem Teig verteilen und mit einer Winkelpalette oder einer Teigkarte gleichmäßig verstreichen. Jetzt die Rosinen darüber streuen.
4. Die Teigplatte von der längeren Seite her aufrollen und mit einem scharfen Messer in 3 cm breite Scheiben schneiden.
5. Das Backblech einfetten oder mit Backpapier auslegen und die Scheiben nicht zu dicht nebeneinander darauf legen.
6. Mit einem Geschirrtuch abdecken und nochmals 20 Minuten gehen lassen.
7. Die Schneckennudeln werden bei 175°C bei Ober- und Unterhitze auf der mittleren Schiene ca. 15-20 Minuten gebacken.
Quetschebloatz mit Streuseln
Für den Belag braucht ihr:
ca. 1 kg Zwetschgen
150 g Mehl
100 g Zucker
80 g Butter
1 TL Zimt
1. Backblech einfetten (wenn möglich ein tiefes Backblech oder eine Fettpfanne verwenden, da der Zwetschensaft sonst leicht tropft und im Ofen anbrennt)
2. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig auf die Größe des Backblechs ausrollen, darauf legen und in Form drücken. Mit einem Geschirrtuch abdecken und 20 Minuten gehen lassen.
3. In der Zwischenzeit die Zwetschgen waschen und entsteinen.
4. Für die Streusel Mehl, Zucker, Butter und Zimt in eine Schüssel geben und mit den Händen zu Streuseln kneten. Wenn ihr die Masse zusammendrückt soll sie etwas kleben, aber sich auch leicht wieder zerbröseln lassen.
5. Den Teig mit den Zwetschgen belegen und die Streusel darüber verteilen. Wenn die Zwetschgen sehr sauer sind könnt ihr noch 1-2 EL Zucker auf den Kuchen streuen.
6. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C auf der mittleren Schiene für ca. 50 Minuten backen.
Apfelkuchen
Für den Belag braucht ihr:
ca. 1 kg Äpfel (ich mag hier gern säuerliche Äpfel wie Boskop)
500 g Quark
1 Ei
45 g Stärke
2 EL Vanillezucker oder
2 EL Zucker und
1 Vanilleschote (auskratzen)
150 g Mehl
100 g Zucker
80 g Butter
1 TL Zimt
1. Backblech einfetten (wenn möglich ein tiefes Backblech oder eine Fettpfanne verwenden, da der Zwetschensaft sonst leicht tropft und im Ofen anbrennt)
2. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig auf die Größe des Backblechs ausrollen, darauf legen und in Form drücken. Mit einem Geschirrtuch abdecken und 20 Minuten gehen lassen.
3. In der Zwischenzeit die Äpfel schälen und in Spalten schneiden.
4. Quark, Ei, Stärke und Vanillezucker in einer Schüssel zu einer gleichmäßigen Creme verrühren.
5. Für die Streusel Mehl, Zucker, Butter und Zimt in eine Schüssel geben und mit den Händen zu Streuseln kneten. Wenn ihr die Masse zusammendrückt soll sie etwas kleben, aber sich auch leicht wieder zerbröseln lassen.
6. Quarkcreme auf dem Teig verteilen und glatt streichen. Apfelspalten darauf legen und die Streusel darüber bröseln.
7. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C auf der mittleren Schiene für ca. 50 Minuten backen.
Butterkuchen
Für den Belag braucht ihr:
150 g Butter
50 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Mandelblättchen
1. Backblech einfetten (wenn möglich ein tiefes Backblech oder eine Fettpfanne verwenden, da der Zwetschensaft sonst leicht tropft und im Ofen anbrennt)
2. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig auf die Größe des Backblechs ausrollen, darauf legen und in Form drücken. Mit einem Geschirrtuch abdecken und 20 Minuten gehen lassen.
3. Mit den Fingern in gleichmäßigen Abständen kleine Vertiefungen in den Teig drücken, die Butter in kleine Würfel schneiden und je einen Würfel in jede Mulde drücken.
4. Zucker und Vanillezucker mischen und gleichmäßig auf dem Kuchen verstreuen.
5. Mandelblättchen auf dem Kuchen verteilen.
6. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen. Der Kuchen muss eine goldbraune Farbe haben, dann ist er fertig.
Ich hoffe, dass ich euch mit diesem Rezept ein wenig die Angst vor Hefeteig nehmen konnte und wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren der Rezepte. Ich freu mich wie immer über eure Kommentare und Fotos.
Alles Liebe
Euer Steffen
heute stelle ich euch das Rezept für meinen ultimativen Lieblingshefeteig vor. Er ist so einfach zu machen, gelingt immer und schmeckt in jeder süßen Variante einfach prima!
Die angegebene Menge reicht für ein Backblech mit ca. 40 x 35 cm. Für eine runde Kuchenform mit ca. 26 cm Durchmesser nehmt ihr einfach die halbe Menge.
Aus diesem kinderleichten Rezept mache ich z.B.
- Schneckennudeln
- Zwetschgenkuchen (oder "Quetschebloatz" - schmeckt gleich viel besser)
- Apfelkuchen
- Butterkuchen
Für das Grundrezept braucht ihr:
500 g Mehl
1 Würfel frische Hefe
250 ml Milch
80 g Zucker
80 g Butter
1 Prise Salz
Und so wird's gemacht:
1. Mehl in eine Rührschüssel sieben und eine Mulde in die Mitte drücken.
2. Die Hefe in die Mulde bröseln und 1 TL Zucker dazu geben.
3. Milch erwärmen bis sie lauwarm ist. Sie sollte nicht mehr als 30°C warm sein, da sonst die Hefe nicht mehr gut arbeiten kann.
4. Die Hälfte der warmen Milch in die Mulde gießen und von der Mitte aus zu einem weichen Brei verrühren. Dies ist der Vorteig.
5. Den Vorteig abdecken und ca. 10 Minuten gehen lassen. Wenn ihr hier eine Peng-Schüssel von Tupperware oder eine andere Schüssel mit fest schließendem Deckel nehmt macht sich der Teig durch ein aufploppen des Deckels bemerkbar.
6. Jetzt die restliche Milch, den Zucker, die Butter und das Salz zum Vorteig geben und zu einem geschmeidigen Teig kneten, der seidig glänzt und nicht mehr klebt. Das geht mit der Hand, aber einfacher mit dem Knethaken in der Küchenmaschine. Wenn ihr die Zutaten exakt abgewogen habt kann gar nichts schief gehen. Wenn der Teig noch klebt müsst ihr noch ein paar Minuten weiter kneten.
7. Je nach gewünschter Gebäckvariante weitermachen.
Schneckennudeln
Für die Füllung braucht ihr:
100 g Butter
150 g gemahlene Haselnüsse
50 g Zucker
1 TL Zimt
100 g Rosinen (weglassen, wenn ihr sie nicht mögt)
evtl. etwas Milch
1. Butter in einem kleinen Topf schmelzen und Haselnüsse, Zucker und Zimt darunter rühren. Wenn die Masse zu fest wird etwas Milch zugeben bis sie geschmeidig und streichfähig ist.
2. Die Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestreuen und den Teif darauf zu einem Rechteck ausrollen, das etwa 50 x 40 cm misst.
3. Nussmasse auf dem Teig verteilen und mit einer Winkelpalette oder einer Teigkarte gleichmäßig verstreichen. Jetzt die Rosinen darüber streuen.
4. Die Teigplatte von der längeren Seite her aufrollen und mit einem scharfen Messer in 3 cm breite Scheiben schneiden.
5. Das Backblech einfetten oder mit Backpapier auslegen und die Scheiben nicht zu dicht nebeneinander darauf legen.
6. Mit einem Geschirrtuch abdecken und nochmals 20 Minuten gehen lassen.
7. Die Schneckennudeln werden bei 175°C bei Ober- und Unterhitze auf der mittleren Schiene ca. 15-20 Minuten gebacken.
Quetschebloatz mit Streuseln
Für den Belag braucht ihr:
ca. 1 kg Zwetschgen
150 g Mehl
100 g Zucker
80 g Butter
1 TL Zimt
1. Backblech einfetten (wenn möglich ein tiefes Backblech oder eine Fettpfanne verwenden, da der Zwetschensaft sonst leicht tropft und im Ofen anbrennt)
2. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig auf die Größe des Backblechs ausrollen, darauf legen und in Form drücken. Mit einem Geschirrtuch abdecken und 20 Minuten gehen lassen.
3. In der Zwischenzeit die Zwetschgen waschen und entsteinen.
4. Für die Streusel Mehl, Zucker, Butter und Zimt in eine Schüssel geben und mit den Händen zu Streuseln kneten. Wenn ihr die Masse zusammendrückt soll sie etwas kleben, aber sich auch leicht wieder zerbröseln lassen.
5. Den Teig mit den Zwetschgen belegen und die Streusel darüber verteilen. Wenn die Zwetschgen sehr sauer sind könnt ihr noch 1-2 EL Zucker auf den Kuchen streuen.
6. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C auf der mittleren Schiene für ca. 50 Minuten backen.
Apfelkuchen
Für den Belag braucht ihr:
ca. 1 kg Äpfel (ich mag hier gern säuerliche Äpfel wie Boskop)
500 g Quark
1 Ei
45 g Stärke
2 EL Vanillezucker oder
2 EL Zucker und
1 Vanilleschote (auskratzen)
150 g Mehl
100 g Zucker
80 g Butter
1 TL Zimt
1. Backblech einfetten (wenn möglich ein tiefes Backblech oder eine Fettpfanne verwenden, da der Zwetschensaft sonst leicht tropft und im Ofen anbrennt)
2. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig auf die Größe des Backblechs ausrollen, darauf legen und in Form drücken. Mit einem Geschirrtuch abdecken und 20 Minuten gehen lassen.
3. In der Zwischenzeit die Äpfel schälen und in Spalten schneiden.
4. Quark, Ei, Stärke und Vanillezucker in einer Schüssel zu einer gleichmäßigen Creme verrühren.
5. Für die Streusel Mehl, Zucker, Butter und Zimt in eine Schüssel geben und mit den Händen zu Streuseln kneten. Wenn ihr die Masse zusammendrückt soll sie etwas kleben, aber sich auch leicht wieder zerbröseln lassen.
6. Quarkcreme auf dem Teig verteilen und glatt streichen. Apfelspalten darauf legen und die Streusel darüber bröseln.
7. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C auf der mittleren Schiene für ca. 50 Minuten backen.
Butterkuchen
Für den Belag braucht ihr:
150 g Butter
50 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Mandelblättchen
1. Backblech einfetten (wenn möglich ein tiefes Backblech oder eine Fettpfanne verwenden, da der Zwetschensaft sonst leicht tropft und im Ofen anbrennt)
2. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig auf die Größe des Backblechs ausrollen, darauf legen und in Form drücken. Mit einem Geschirrtuch abdecken und 20 Minuten gehen lassen.
3. Mit den Fingern in gleichmäßigen Abständen kleine Vertiefungen in den Teig drücken, die Butter in kleine Würfel schneiden und je einen Würfel in jede Mulde drücken.
4. Zucker und Vanillezucker mischen und gleichmäßig auf dem Kuchen verstreuen.
5. Mandelblättchen auf dem Kuchen verteilen.
6. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen. Der Kuchen muss eine goldbraune Farbe haben, dann ist er fertig.
Ich hoffe, dass ich euch mit diesem Rezept ein wenig die Angst vor Hefeteig nehmen konnte und wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren der Rezepte. Ich freu mich wie immer über eure Kommentare und Fotos.
Alles Liebe
Euer Steffen
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