Hallo meine Lieben,
ich habe wieder mal ein bisschen im Internet gestöbert auf der Suche nach Weihnachtsplätzchen ohne Zucker bzw. bestenfalls sogar noch ohne Mehl. Dabei kommen mir ziemlich viele Rezepte unter, die ich schon beim Überfliegen sofort verwerfe, weil entweder die Zutaten mich nicht ansprechen oder ich beim Lesen schon merke: Das wird nix und schmeckt mir nicht.
Manchmal finde ich dann aber auch gute Ideen und verändere die dann noch so, dass sie mir noch besser gefallen. So ist das auch mit meinen Mandel-Mokka-Bällchen passiert. Das Ergebnis ist richtig lecker und ihr solltet es wirklich mal ausprobieren. Mogelt doch unter eure normalen Plätzchen mal ein paar low carb Sorten. Mal sehen wer von euren Lieben es merkt.
Für etwa 40 Stück braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
100 g gemahlene Mandeln
150 g Mandelmehl
125 g Butter
1 Ei
60 g Erythrit (z.B. Xucker light)
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
1 TL Vanillepulver
2 Päckchen lösliches Kaffeepulver
40 ganze Mandeln
So wird's gemacht:
1. Mandelmehl, gemahlene Mandeln mischen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Butter und Erythrit cremig rühren und löslichen Kaffee, Vanillepulver und Ei dazu geben. Ihr könnt auch eine Vanilleschote auskratzen und das Mark verwenden. Ich nehme aber inzwischen oft Pulver, das aus reiner Vanille besteht. Die ausgekratzten Schoten hebe ich ja immer auf, aber ich brauche einfach nicht so viel Vanillezucker oder -extrakt, dass ich jedes Mal eine frische Schote verwende.
3. Mandel-Mehl-Mischung dazu geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu etwa 2 cm großen Bällchen rollen und jeweils eine ganze Mandel eindrücken. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und auf der mittleren Schiene ca. 18 bis 20 Minuten backen.
Meinen ersten Versuch habe ich mit der halben Menge Erythrit gemacht. Auch lecker, aber schmeckt schon sehr "gesund". So ist es dann doch eher was für den Plätzchenteller. ☺️
Alles Liebe
Euer Steffen
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Freitag, 7. Dezember 2018
Samstag, 5. November 2016
Tiramisu
Hallo meine Süßen,
habt ihr eine Lieblingsnachspeise? Ich gebe zu, ich wüsste auf diese Frage wahrscheinlich keine spontane Antwort. Jedenfalls nicht NUR EINE. Da gibt es ja sooooo viel. Aber je länger ich darüber nachdenke, desto eher drehen sich meine Gedanken um Tiramisu. Tiramisu geht einfach immer! Wörtlich übersetzt heißt das ja so viel wie "zieh mich hoch" und genau das klappt ja immer prima. Tiramisu ist also sowas wie ein leckeres Antidepressivum :-) Diese Wirkung hat sonst nur Nutella, wenn man es mit dem Löffel isst :-D
Tiramisu gibt es in verschiedenen Variationen, aber ich zeige euch heute nur meine Lieblingsversion. Die Menge reicht als Dessert gut für 8 bis 10 Portionen, aber genau kann ich das nicht sagen, denn es ist noch nie etwas übrig geblieben. Ich mache das Tiramisu meistens in einer großen Glasschüssel oder Auflaufform. Ihr könnt es auch in einem Backrahmen machen, dann lässt es sich später schöner aufschneiden, aber dafür schlechter transportieren.
Ihr braucht dafür:
etwa 300 g Löffelbiskuits
200 ml Espresso
40 ml Amaretto
4 frische Bio-Eier
500 g Mascarpone
100 g Zucker
1 Vanilleschote
1 Schuss Eierlikör (ca. 20 ml)
abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Orange
Kakaopulver
So wird's gemacht:
1. Espresso abkühlen lassen und mit Amaretto mischen. Die Hälfte der Löffelbiskuits in einer Lage möglichst dicht aneinander auf den Boden der Form legen. Mit dem Espressogemisch beträufeln. Ihr könnt die Löffelbiskuits auch kurz in den Espresso eintauchen und dann in die Form legen. Dabei müsst ihr aber aufpassen, dass die Kekse sich nicht zu voll saugen, da sie sonst schon auf dem Weg die Form zu Matsch werden. Außerdem wird euer Tiramisu dann leicht zu "nass".
2. Eier trennen. Eiweiß mit Zucker zu sehr steifem Eischnee schlagen und kurz beiseite stellen.
3. Vanilleschote halbieren und auskratzen. Mascarpone mit Eigelb, Eierlikör, Vanillemark und Orangenschale gleichmäßig verrühren. Eischnee nach und nach unter die Masse heben.
4. Die Löffelbiskuits mit der Hälfte der Creme bedecken und glatt streichen. Eine weitere Lage Kekse darüber legen und wieder mit der Espresso-Amaretto-Mischung beträufeln.
5. Die übrige Creme darüber geben. Ich nehme dazu einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle und spritze eine Lange kleiner Tuffs.
6. Vor dem Servieren mit einer 1 bis 2 mm starken Schicht Kakaopulver bestreuen. Wenn ihr das Tiramisu erst später servieren wollt, wartet mit dem Kakao wirklich bis ihr es aus dem Kühlschrank holt, sonst weicht der Kakao durch und sieht nicht mehr so schön samtig aus.
Probiert das Rezept mal bei euerer nächsten Einladung oder Feier aus und schreibt mir wie es euch und den Gästen geschmeckt hat. Ich glaube übrigens fest daran, dass das Fett in der Mascarpone die ganzen Kalorien abtötet...
Alles Liebe und Süße :-)
Euer Steffen
habt ihr eine Lieblingsnachspeise? Ich gebe zu, ich wüsste auf diese Frage wahrscheinlich keine spontane Antwort. Jedenfalls nicht NUR EINE. Da gibt es ja sooooo viel. Aber je länger ich darüber nachdenke, desto eher drehen sich meine Gedanken um Tiramisu. Tiramisu geht einfach immer! Wörtlich übersetzt heißt das ja so viel wie "zieh mich hoch" und genau das klappt ja immer prima. Tiramisu ist also sowas wie ein leckeres Antidepressivum :-) Diese Wirkung hat sonst nur Nutella, wenn man es mit dem Löffel isst :-D
Tiramisu gibt es in verschiedenen Variationen, aber ich zeige euch heute nur meine Lieblingsversion. Die Menge reicht als Dessert gut für 8 bis 10 Portionen, aber genau kann ich das nicht sagen, denn es ist noch nie etwas übrig geblieben. Ich mache das Tiramisu meistens in einer großen Glasschüssel oder Auflaufform. Ihr könnt es auch in einem Backrahmen machen, dann lässt es sich später schöner aufschneiden, aber dafür schlechter transportieren.
Ihr braucht dafür:
etwa 300 g Löffelbiskuits
200 ml Espresso
40 ml Amaretto
4 frische Bio-Eier
500 g Mascarpone
100 g Zucker
1 Vanilleschote
1 Schuss Eierlikör (ca. 20 ml)
abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Orange
Kakaopulver
So wird's gemacht:
1. Espresso abkühlen lassen und mit Amaretto mischen. Die Hälfte der Löffelbiskuits in einer Lage möglichst dicht aneinander auf den Boden der Form legen. Mit dem Espressogemisch beträufeln. Ihr könnt die Löffelbiskuits auch kurz in den Espresso eintauchen und dann in die Form legen. Dabei müsst ihr aber aufpassen, dass die Kekse sich nicht zu voll saugen, da sie sonst schon auf dem Weg die Form zu Matsch werden. Außerdem wird euer Tiramisu dann leicht zu "nass".
2. Eier trennen. Eiweiß mit Zucker zu sehr steifem Eischnee schlagen und kurz beiseite stellen.
3. Vanilleschote halbieren und auskratzen. Mascarpone mit Eigelb, Eierlikör, Vanillemark und Orangenschale gleichmäßig verrühren. Eischnee nach und nach unter die Masse heben.
4. Die Löffelbiskuits mit der Hälfte der Creme bedecken und glatt streichen. Eine weitere Lage Kekse darüber legen und wieder mit der Espresso-Amaretto-Mischung beträufeln.
5. Die übrige Creme darüber geben. Ich nehme dazu einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle und spritze eine Lange kleiner Tuffs.
6. Vor dem Servieren mit einer 1 bis 2 mm starken Schicht Kakaopulver bestreuen. Wenn ihr das Tiramisu erst später servieren wollt, wartet mit dem Kakao wirklich bis ihr es aus dem Kühlschrank holt, sonst weicht der Kakao durch und sieht nicht mehr so schön samtig aus.
Probiert das Rezept mal bei euerer nächsten Einladung oder Feier aus und schreibt mir wie es euch und den Gästen geschmeckt hat. Ich glaube übrigens fest daran, dass das Fett in der Mascarpone die ganzen Kalorien abtötet...
Alles Liebe und Süße :-)
Euer Steffen
Dienstag, 22. Dezember 2015
Espresso-Bethmännchen mit Pistazien
Hallo ihr Lieben,
Bethmännchen gehören zu meinen liebsten Plätzchen, nicht nur weil sie zu gefühlten 300 % aus Marzipan bestehen! Warum also nicht mal eine neue Variante ausprobieren?!
Diese Espresso-Bethmännchen sind eher was für Erwachsene, es sei denn ihr wollt bei euren Kindern den Weihnachts-Turbo einschalten :-)
Für 35 Stück braucht ihr:
250 g Marzipanrohmasse
65 g Puderzucker
40 g Mehl
1 EL Kakao
1 Ei
3 Sticks (ca. 6 TL) lösliches Espressopulver
1 EL Milch
ca. 50 g Pistazienkerne
Und so wird's gemacht:
1. Marzipan grob raspeln. Das geht leichter, wenn ihr das Marzipan vorher gut kühlt oder sogar kurz in den Gefrierschrank legt. Backofen auf 150°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Puderzucker, Mehl, Kakao und Espressopulver mischen und über das Marzipan sieben.
3. Ei trennen und das Eiweiß zu den übrigen Zutaten geben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem Teig verarbeiten. Eigelb und Milch verquirlen und beseite stellen.
4. Aus der Masse Kugeln von ca 2 cm Durchmesser formen. Da der Teig sehr klebrig ist geht das am einfachsten, wenn ihr eure Hände mit etwas Kokosfett (z.B. Palmin) einreibt.
5. Die Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und mit der Eiermilch einstreichen.
6. Je Kugel 3 Pistazienkerne in gleichmäßigem Abstand an den Rand drücken.
7. Auf der mittleren Schiene 20-25 Minuten backen.
Ich habe für meine anderen Rezepte, bei denen ich Pistazien gebraucht habe, geröstete Pistazien mit Schale gekauft. Diese sind um einiges günstiger als die Pistazien, die als Backzutaten angeboten werden. Allerdings sind die teuren Pistazien geschält und sehen hübsch aus. Die gerösteten haben häufig noch die dünne, braune Schale um den Kern, ähnlich wie bei Mandeln. Außerdem sind die Pistazienkerne größer als die zum Backen. Deshalb habe ich meine Pistazien noch einmal halbiert bevor ich sie an die Kugeln gedrückt habe.
Alles Liebe und viel Freude beim Backen
Euer Steffen
Bethmännchen gehören zu meinen liebsten Plätzchen, nicht nur weil sie zu gefühlten 300 % aus Marzipan bestehen! Warum also nicht mal eine neue Variante ausprobieren?!
Diese Espresso-Bethmännchen sind eher was für Erwachsene, es sei denn ihr wollt bei euren Kindern den Weihnachts-Turbo einschalten :-)
Für 35 Stück braucht ihr:
250 g Marzipanrohmasse
65 g Puderzucker
40 g Mehl
1 EL Kakao
1 Ei
3 Sticks (ca. 6 TL) lösliches Espressopulver
1 EL Milch
ca. 50 g Pistazienkerne
Und so wird's gemacht:
1. Marzipan grob raspeln. Das geht leichter, wenn ihr das Marzipan vorher gut kühlt oder sogar kurz in den Gefrierschrank legt. Backofen auf 150°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Puderzucker, Mehl, Kakao und Espressopulver mischen und über das Marzipan sieben.
3. Ei trennen und das Eiweiß zu den übrigen Zutaten geben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem Teig verarbeiten. Eigelb und Milch verquirlen und beseite stellen.
4. Aus der Masse Kugeln von ca 2 cm Durchmesser formen. Da der Teig sehr klebrig ist geht das am einfachsten, wenn ihr eure Hände mit etwas Kokosfett (z.B. Palmin) einreibt.
5. Die Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und mit der Eiermilch einstreichen.
6. Je Kugel 3 Pistazienkerne in gleichmäßigem Abstand an den Rand drücken.
7. Auf der mittleren Schiene 20-25 Minuten backen.
Ich habe für meine anderen Rezepte, bei denen ich Pistazien gebraucht habe, geröstete Pistazien mit Schale gekauft. Diese sind um einiges günstiger als die Pistazien, die als Backzutaten angeboten werden. Allerdings sind die teuren Pistazien geschält und sehen hübsch aus. Die gerösteten haben häufig noch die dünne, braune Schale um den Kern, ähnlich wie bei Mandeln. Außerdem sind die Pistazienkerne größer als die zum Backen. Deshalb habe ich meine Pistazien noch einmal halbiert bevor ich sie an die Kugeln gedrückt habe.
Alles Liebe und viel Freude beim Backen
Euer Steffen
Sonntag, 12. April 2015
Espresso-Schokoladen-Flammeri
Hallo ihr Süßen,
nach einem tollen Essen braucht es auch ein tolles Dessert um das Menü abzurunden. Ich habe heute ein Dessert mit dunkler Schokolade und kräftigem Espresso ausprobiert. Die Idee habe ich von Jacobs - ja, das sind die mit dem Kaffee. Ich darf nämlich zur Zeit an gleich zwei Kaffee-Tests teilnehmen, wie einige von euch ja schon wissen. Ich habe dieses Rezept aber nicht mit dem Jacobs Kaffee gemacht sondern mit meinem Kaffeevollautomaten und den Kaffeebohnen von Melitta in der Sorte "Mein Café - Dark Roast".
Das ist die erste Sorte, die ich ausprobiert habe und ich kann schon jetzt sagen, dass sie wohl meine Lieblingssorte werden wird. Das Aroma ist voll und rund, der Geschmack intensiv aber überhaupt nicht bitter, trotz der dunklen Röstung. Bei anderen stark gerösteten Kaffees habe ich oft das Problem, dass ich sie nicht gut vertrage und schnell Sodbrennen bekomme, das ist hier gar nicht der Fall. Dabei spielt es gar keine Rolle, ob ich den Kaffee als Espresso, Lungo, Cappucino oder Latte Macchiato trinke - ich bin echt überzeugt!
So nun aber zu dem Rezept, das ich ganz leicht abgewandelt habe. Jacobs schlägt vor, das mit einer Kapsel Lungo magnifico zu machen - diese Sorte hat den Angaben nach ein rauchig-nussiges Aroma. Vielleicht kann da jemand der vielen Tester was dazu sagen, denen ich die Kapseln weitergegeben habe.
Mein Melitta Kaffee ist nicht rauchig, eventuell ein wenig nussig aber auf jeden Fall kräftig.
Für 4 Portionen braucht ihr:
2 Espressi
100 g Zartbitterschokolade
200 ml Milch
25 g Speisestärke
Frischhaltefolie
4 Tassen oder Gläser
Und so wird's gemacht:
1. Kaffee mit 100 ml Milch mischen und in einem kleinen Topf erhitzen. Die Schokolade in kleine Stücke brechen oder hacken und zur Kaffeemilch geben. Unter rühren bei mittlerer Hitze auflösen.
2. Die restliche Milch mit der Stärke glatt rühren und in den Topf gießen.
3. Unter Rühren aufkochen lassen und kurz weiterköcheln bis die Masse cremig dick wird.
4. Die Schokoladenmasse in 4 mit kaltem Wasser ausgespülte Tassen oder kleine Gläser geben und sofort mit Frischhaltefolie abdecken. Die Folie dabei direkt auf die Masse legen, damit sich keine Haut bildet. Kalt stellen.
5. Nach ungefähr 2 Stunden ist die Masse so fest, dass sie auf Teller gestürzt und serviert werden kann.
Damit der Teller nicht so leer aussieht könnt ihr ihn mit etwas Puderzucker und Kakao bestäuben und ein paar frische oder tiefgeühlte Beeren darauf anrichten. Ein Spiegel aus pürierten Himbeeren macht sich auch gut und die fruchtig-herbe Note passt toll zum Flammeri.
Alles Liebe
Euer Steffen
nach einem tollen Essen braucht es auch ein tolles Dessert um das Menü abzurunden. Ich habe heute ein Dessert mit dunkler Schokolade und kräftigem Espresso ausprobiert. Die Idee habe ich von Jacobs - ja, das sind die mit dem Kaffee. Ich darf nämlich zur Zeit an gleich zwei Kaffee-Tests teilnehmen, wie einige von euch ja schon wissen. Ich habe dieses Rezept aber nicht mit dem Jacobs Kaffee gemacht sondern mit meinem Kaffeevollautomaten und den Kaffeebohnen von Melitta in der Sorte "Mein Café - Dark Roast".
Das ist die erste Sorte, die ich ausprobiert habe und ich kann schon jetzt sagen, dass sie wohl meine Lieblingssorte werden wird. Das Aroma ist voll und rund, der Geschmack intensiv aber überhaupt nicht bitter, trotz der dunklen Röstung. Bei anderen stark gerösteten Kaffees habe ich oft das Problem, dass ich sie nicht gut vertrage und schnell Sodbrennen bekomme, das ist hier gar nicht der Fall. Dabei spielt es gar keine Rolle, ob ich den Kaffee als Espresso, Lungo, Cappucino oder Latte Macchiato trinke - ich bin echt überzeugt!
So nun aber zu dem Rezept, das ich ganz leicht abgewandelt habe. Jacobs schlägt vor, das mit einer Kapsel Lungo magnifico zu machen - diese Sorte hat den Angaben nach ein rauchig-nussiges Aroma. Vielleicht kann da jemand der vielen Tester was dazu sagen, denen ich die Kapseln weitergegeben habe.
Mein Melitta Kaffee ist nicht rauchig, eventuell ein wenig nussig aber auf jeden Fall kräftig.
Für 4 Portionen braucht ihr:
2 Espressi
100 g Zartbitterschokolade
200 ml Milch
25 g Speisestärke
Frischhaltefolie
4 Tassen oder Gläser
Und so wird's gemacht:
1. Kaffee mit 100 ml Milch mischen und in einem kleinen Topf erhitzen. Die Schokolade in kleine Stücke brechen oder hacken und zur Kaffeemilch geben. Unter rühren bei mittlerer Hitze auflösen.
2. Die restliche Milch mit der Stärke glatt rühren und in den Topf gießen.
3. Unter Rühren aufkochen lassen und kurz weiterköcheln bis die Masse cremig dick wird.
4. Die Schokoladenmasse in 4 mit kaltem Wasser ausgespülte Tassen oder kleine Gläser geben und sofort mit Frischhaltefolie abdecken. Die Folie dabei direkt auf die Masse legen, damit sich keine Haut bildet. Kalt stellen.
5. Nach ungefähr 2 Stunden ist die Masse so fest, dass sie auf Teller gestürzt und serviert werden kann.
Damit der Teller nicht so leer aussieht könnt ihr ihn mit etwas Puderzucker und Kakao bestäuben und ein paar frische oder tiefgeühlte Beeren darauf anrichten. Ein Spiegel aus pürierten Himbeeren macht sich auch gut und die fruchtig-herbe Note passt toll zum Flammeri.
Alles Liebe
Euer Steffen
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