Hallo meine Lieben,
jetzt war es wirklich lange still um mich. Irgendwie ist mir zwischendurch die Zeit abhanden gekommen, mich hier um den Blog zu kümmern. Hätte ich mir die Zeit dann irgendwo anders einsparen müssen, wäre das zum Stress geworden und ich konnte und wollte den Blog nicht im Stress schreiben.
Ich habe doch unter anderem deshalb damit angefangen, weil es mir so viel Freude gemacht hat, ich dabei abschalten und entspannen konnte und es ein Gegenmittel gegen Stress für mich war. Daher habe ich mich entschieden, erst einmal nichts weiter zu schreiben und zu posten.
Für wen schreibe ich eigentlich diesen Blog. Ich habe mich in der Zwischenzeit auch gefragt, ob ich irgendwem schuldig bin, hier regelmäßig etwas zu veröffentlichen. Es mag sein, dass es unter den Influencern und Influencerinnen heute einen gewissen Druck gibt, ständig online präsent sein zu müssen. Die Aufmerksamkeitsspanne vieler Follower ist wohl inzwischen so kurz, dass man komplett vergessen ist, wenn man einige Stunden nichts über sich ins Netz gestellt hat. Nach dieser Zeitrechnung bin ich also inzwischen Geschichte.
Doch mir kam schnell der Gedanke, dass mir das alles komplett egal ist. Ich interessiere mich nicht für Reichweite, für Klicks, für Likes und wer weiß was. Klar freut mich das, wenn das was ich hier veröffentliche auch andere anspricht und jede Rückmeldung ist wertvoll für mich. Aber selbst wenn niemand lesen würde, was ich hier schreibe, wäre das Schreiben doch deshalb nicht weniger bedeutsam für mich.
Im letzten halben Jahr ist viel passiert. Eigentlich nur Gutes! Aber die Veränderungen haben viel Aufmersamkeit, Zeit, Energie und Arbeit erfordert und tun es noch. Ich werde also auch weiterhin nicht so viel Zeit haben, den Blog hier zu pflegen.
Heute war aber wieder mal ein Tag, ab dem ich sowohl Zeit für die Küche als auch für den Blog gefunden habe. Und daher gibts auch wieder mal ein paar Rezepte, die ich hier aufschreiben und nach und nach veröffentlichen kann. Los gehts mit Kirschbuchteln.
Für 9 - 12 Buchten braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
Für die Buchteln:
500 g Mehl
200 ml lauwarme Milch
1 Würfel Hefe
oder 2 Päckchen Trockenhefe
100 g Zucker
100 g Butter
1 TL Salz
2 Eier
Für die Füllung:
ca. 200 g entsteinte Kirschen
(etwa 5 Stück je Buchtel)
So wird's gemacht:
1. Mehl, Hefe und Zucker in eine Rührschüssel geben und mit der lauwarmen Milch übergießen. Alles kurz mit dem Knethaken vermengen und dann 50 g Butter, Salz und Eier dazu geben. Zu einem glatten Teig verkneten, der sich allein vom Schüsselrand löst. Dann den Teig abgedeckt an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen. Die Temperatur soll dabei aber nicht mehr als 35°C betragen.
2. Wenn de Hefeteig sein Volumen in etwa verdoppelt hat den Teig noch einmal kurz durchkneten und in 9 gleich große Stücke teilen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und eine feuerfeste Form einfetten.
3. Jedes Teilstück zu einer Kugel rollen, flach drücken und eine Mulde formen. In die Mulde gebt ihr 4 bis 5 Kirschen und zieht den Teig vorsichtig außen herum, sodass eine geschlossene, gefüllte Teigkugel entsteht. Die gefüllten Buchteln in die Form legen. Die übrigen 50 g Butter schmelzen und die Buchteln damit dick einstreichen.
4. Auf der mittleren Schiene etwa 30 Minuten backen bis sie goldbraun sind. Durch die Butter trennen sich die einzelnen Buchteln leicht voneinander obwohl sie ganz eng zusammengebacken sind. Wenn ihr wollt könnt ihr sie nach dem Abkühlen noch mit Puderzucker bestreuen.
Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
Posts mit dem Label Sauerkirschen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Sauerkirschen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Sonntag, 23. Juni 2019
Sonntag, 15. November 2015
Kirsch-Bananen-Streuselkuchen
Hallo ihr Süßen,
heute war ich mal wieder in der Verlegenheit, schnell einen Kuchen für einen spontanen Besuch backen zu wollen, aber leider waren meine Vorräte ziemlich erschöpft, nicht einmal Eier waren im Haus. Zum Glück habe ich ein paar erprobte Notfallrezepte, die ich dann immer wieder abwandele und einfach dem anpasse, was gerade da ist.
Einige dieser Rezepte kann ich inzwischen auswendig, aber ich bin Lichtjahre davon entfernt ein solches Repertoire im Kopf zu haben, wie das bei meinen Omas der Fall war. Vielleicht kommt das noch mit der Zeit, aber ich glaube es wäre auch vermessen sich auf eine Stufe stellen zu wollen. Omas sind einfach die Besten und das bleiben sie auch - unangefochten. :-)
Heute hat es bei mir aber nicht für ein Rezept aus Omas Schatzkästchen gereicht sondern nur für einen einfachen Streuselkuchen. Der Name ist doppelt richtig, da der ganze Kuchen - also auch der Boden - nur aus Streuselmasse besteht. Dazwischen kommt dann eine leckere Füllung, je nachdem was ihr da habt.
Für eine 26cm Springform braucht ihr:
300 g Mehl
50 g gemahlene Mandeln
1/2 Päckchen Backpulver
1 EL Vanillezucker
110 g Zucker
1/2 TL Zimt
1/2 sehr reife Banane
150 g Butter
1 Glas Sauerkirschen
2 EL Stärke
So wird's gemacht:
1. Mehl, Mandeln, Backpulver, Vanillezucker, Zucker, Zimt und Butter in eine Rührschüssel geben. Die Banane mit einer Gabel zerdrücken und dazu geben.
Alles mit den Händen oder dem Flachrührer der Küchenmaschine zu einer bröseligen Masse vermischen. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Kirschen in ein Sieb geben und die Flüssigkeit auffangen. Den Einkochsud in einem kleinen Topf aufkochen. Stärke mit etwa 3 EL kaltem Wasser glatt rühren. Topf vom Hern nehmen und die Stärke einrühren. Nochmals etwa 1 Minute aufkochen lassen. Dann die Kirschen wieder zu dem Sud geben und vermischen.
3. Etwa 2/3 der Streuselmasse in die gefettete Springform geben, fest andrücken und einen kleinen Rand formen. Darauf die Kirschmasse gleichmäßig verteilen und die übrigen Streusel darüber streuen.
4. Auf der mittleren Schiene etwa 35 Minuten backen bis die Streusel goldbraun sind. In der Form auskühlen lassen und dann den Rand der Springform vorsichtig ablösen.
Ihr könnt den Kuchen noch mit etwas Puderzucker bestäuben, aber ich finde er schmeckt auch ohne extra Zucker richtig toll! Wenn ihr anstelle der Butter eine vegane Margarine nehmt ist das Rezept komplett vegan. Falls ihr keine Banane mögt könnt ihr statt dessen ein Ei nehmen. Dann ist es natürlich nicht mehr vegan, schmeckt aber auch nicht mehr nach Banane :-)
Probiert den Kuchen mal aus, es geht so schnell und einfach, dass ihr den wirklich immer machen könnt, wenn ihr mal schnell einen Kuchen braucht!
Alles Liebe
Euer Steffen
heute war ich mal wieder in der Verlegenheit, schnell einen Kuchen für einen spontanen Besuch backen zu wollen, aber leider waren meine Vorräte ziemlich erschöpft, nicht einmal Eier waren im Haus. Zum Glück habe ich ein paar erprobte Notfallrezepte, die ich dann immer wieder abwandele und einfach dem anpasse, was gerade da ist.
Einige dieser Rezepte kann ich inzwischen auswendig, aber ich bin Lichtjahre davon entfernt ein solches Repertoire im Kopf zu haben, wie das bei meinen Omas der Fall war. Vielleicht kommt das noch mit der Zeit, aber ich glaube es wäre auch vermessen sich auf eine Stufe stellen zu wollen. Omas sind einfach die Besten und das bleiben sie auch - unangefochten. :-)
Heute hat es bei mir aber nicht für ein Rezept aus Omas Schatzkästchen gereicht sondern nur für einen einfachen Streuselkuchen. Der Name ist doppelt richtig, da der ganze Kuchen - also auch der Boden - nur aus Streuselmasse besteht. Dazwischen kommt dann eine leckere Füllung, je nachdem was ihr da habt.
Für eine 26cm Springform braucht ihr:
300 g Mehl
50 g gemahlene Mandeln
1/2 Päckchen Backpulver
1 EL Vanillezucker
110 g Zucker
1/2 TL Zimt
1/2 sehr reife Banane
150 g Butter
1 Glas Sauerkirschen
2 EL Stärke
So wird's gemacht:
1. Mehl, Mandeln, Backpulver, Vanillezucker, Zucker, Zimt und Butter in eine Rührschüssel geben. Die Banane mit einer Gabel zerdrücken und dazu geben.
Alles mit den Händen oder dem Flachrührer der Küchenmaschine zu einer bröseligen Masse vermischen. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Kirschen in ein Sieb geben und die Flüssigkeit auffangen. Den Einkochsud in einem kleinen Topf aufkochen. Stärke mit etwa 3 EL kaltem Wasser glatt rühren. Topf vom Hern nehmen und die Stärke einrühren. Nochmals etwa 1 Minute aufkochen lassen. Dann die Kirschen wieder zu dem Sud geben und vermischen.
3. Etwa 2/3 der Streuselmasse in die gefettete Springform geben, fest andrücken und einen kleinen Rand formen. Darauf die Kirschmasse gleichmäßig verteilen und die übrigen Streusel darüber streuen.
4. Auf der mittleren Schiene etwa 35 Minuten backen bis die Streusel goldbraun sind. In der Form auskühlen lassen und dann den Rand der Springform vorsichtig ablösen.
Ihr könnt den Kuchen noch mit etwas Puderzucker bestäuben, aber ich finde er schmeckt auch ohne extra Zucker richtig toll! Wenn ihr anstelle der Butter eine vegane Margarine nehmt ist das Rezept komplett vegan. Falls ihr keine Banane mögt könnt ihr statt dessen ein Ei nehmen. Dann ist es natürlich nicht mehr vegan, schmeckt aber auch nicht mehr nach Banane :-)
Probiert den Kuchen mal aus, es geht so schnell und einfach, dass ihr den wirklich immer machen könnt, wenn ihr mal schnell einen Kuchen braucht!
Alles Liebe
Euer Steffen
Freitag, 16. Oktober 2015
Kirschenjockel
Hallo ihr Lieben,
es ist mal wieder Zeit für ein Rezept aus meiner Kindheit. Eines, wie es nur die Oma gemacht hat und bei dem man sofort wieder 5 Jahre alt ist, wenn man den ersten Bissen im Mund hat. Eines, das es nur am Freitag gab, weil da niemals Fleisch auf den Tisch kam, dafür aber gerne mal Süß- und Mehlspeisen. Außerdem eines, bei dem man trockene Brötchen verbrauchen kann, weil ja nichts weggeworfen wurde.
Heute findet man in den wenigsten Küchen noch trockene Brötchen, und Fleisch kommt bei immer weniger Menschen auf den Tisch. Ich selbst lebe ja auch seit über drei Jahren ohne Fleisch. Ihr könnt natürlich auch frische Brötchen nehmen, aber richtig gut wird der Kirschenjockel erst mit trockenen Brötchen. Lasst sie also am besten 2 Tage an der Luft liegen, dann klappt es super!
Ihr braucht dafür:
6-8 trockene Brötchen
500 ml Milch
4 Eier
100 g Zucker
1 TL Zimt
1 Glas Kirchen oder Sauerkirschen
Butter
So wird's gemacht:
1. Brötchen in 1-2 cm dicke Scheiben schneiden und in eine Schüssel legen. Eier mit Zucker, Zimt und Milch verquirlen und über die Brötchenscheiben gießen. Achtet darauf, dass alle Brötchen gut durchweicht werden.
2. Auflaufform mit Butter einfetten. Kirschen in einem Sieb abtropfen lassen. Backofen auf 200°C vorheizen.
3. Nun eine Schicht aus eingeweichten Brötchen in die Auflaufform legen. Darüber eine Lage Kirschen geben und wieder mit Brötchen abdecken. Wenn ihr noch Kirschen übrig habt könnt ihr diese noch oben drauf geben.
4. Alles mit Butterflöckchen bestücken und auf der mittleren Schiene etwa 35 bis 40 Minuten backen. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird deckt sie mit einem Stück Alufolie ab.
Mir schmeckt der Kirschenjockel pur am besten, ihr könnt ihn aber auch mit einer Vanillesoße servieren, die passt super dazu. Auch eine Kugel Vanilleeis erfüllt da sicherlich ihren Zweck :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
es ist mal wieder Zeit für ein Rezept aus meiner Kindheit. Eines, wie es nur die Oma gemacht hat und bei dem man sofort wieder 5 Jahre alt ist, wenn man den ersten Bissen im Mund hat. Eines, das es nur am Freitag gab, weil da niemals Fleisch auf den Tisch kam, dafür aber gerne mal Süß- und Mehlspeisen. Außerdem eines, bei dem man trockene Brötchen verbrauchen kann, weil ja nichts weggeworfen wurde.
Heute findet man in den wenigsten Küchen noch trockene Brötchen, und Fleisch kommt bei immer weniger Menschen auf den Tisch. Ich selbst lebe ja auch seit über drei Jahren ohne Fleisch. Ihr könnt natürlich auch frische Brötchen nehmen, aber richtig gut wird der Kirschenjockel erst mit trockenen Brötchen. Lasst sie also am besten 2 Tage an der Luft liegen, dann klappt es super!
Ihr braucht dafür:
6-8 trockene Brötchen
500 ml Milch
4 Eier
100 g Zucker
1 TL Zimt
1 Glas Kirchen oder Sauerkirschen
Butter
So wird's gemacht:
1. Brötchen in 1-2 cm dicke Scheiben schneiden und in eine Schüssel legen. Eier mit Zucker, Zimt und Milch verquirlen und über die Brötchenscheiben gießen. Achtet darauf, dass alle Brötchen gut durchweicht werden.
2. Auflaufform mit Butter einfetten. Kirschen in einem Sieb abtropfen lassen. Backofen auf 200°C vorheizen.
3. Nun eine Schicht aus eingeweichten Brötchen in die Auflaufform legen. Darüber eine Lage Kirschen geben und wieder mit Brötchen abdecken. Wenn ihr noch Kirschen übrig habt könnt ihr diese noch oben drauf geben.
4. Alles mit Butterflöckchen bestücken und auf der mittleren Schiene etwa 35 bis 40 Minuten backen. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird deckt sie mit einem Stück Alufolie ab.
Mir schmeckt der Kirschenjockel pur am besten, ihr könnt ihn aber auch mit einer Vanillesoße servieren, die passt super dazu. Auch eine Kugel Vanilleeis erfüllt da sicherlich ihren Zweck :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
Donnerstag, 2. Juli 2015
Kirschkuchen oder Sauerkirschkuchen
Hallo ihr Früchtchen,
es ist wieder Kirschenzeit! Jetzt heißt es schnell sein und ernsten, bevor die Vögel und die garstigen Maden alles von den Bäumen stibitzen. Falls ihr keine Kirschen im Garten (oder in den Gärten eurer Nachbarn) habt könnt ihr natürlich auch eingekochte Kirschen kaufen. In diesem Falle würde ich hier Sauerkirschen, also Schattenmorellen, nehmen. Süßkirschen schmecken auch, aber die herb-fruchtige Note der Sauerkirsche passt noch einen Tick besser in dieses Rezept.
Ich habe für dieses Rezept auch eingekochte Kirschen verwendet, da ich das Rezept schon vor Monaten aufgeschrieben habe und da gab es leider noch keine frischen Kirschen. Zu meiner Ehrenrettung sei gesagt, dass die Kirschen von mir im letzten Sommer gepflückt und selbst eingekocht wurden. ;-)
Für eine 24cm Springform braucht ihr:
200 g Butter
150 g Zucker
4 Bio-Eier
1 Tl Zimt
150 g Mehl
100 g Zartbitterschokolade
oder Blockschokolade bzw. Kuvertüre
125 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
2 EL Rum
2 TL Backpulver
1 Glas entsteinte Kirschen
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Kirschen in ein Sieb geben und abtropfen lassen.
2. Butter und Zucker schaumig rühren und die Eier nach und nach dazu geben.
3. Die Schokolade rob raspeln oder sehr fein hacken (Faulpelze können auch Schokostreusel nehmen) und mit allen übrigen Zutaten außer den Kirschen zum Teig geben und gut verrühren.
4. Eine Springform einfetten und die Hälfte des Teiges hinein geben. Den Teig gleichmäßig in der Form verteilen.
5. Die abgetropften Kirschen auf dem Teig verteilen.
6. Mit dem restlichen Teig die Kirschen abdecken. Wenn nicht alle Kirschen unter dem Teig verschwinden ist das nicht schlimm, sie sinken beim Backen noch ein wenig ein.
7. Auf der mittleren Schiene ca. 45 Minuten backen.
8. Den ausgekühlten Kuchen aus der Form lösen und falls gewünscht mit Puderzucker oder Kuvertüre verzieren.
Meistens mache ich kein großes Aufhebens um die Verzierung der Kuchen, die ich so für unseren Alltag und die Wochenenden backe. Manchmal bedauere ich das auch, denn die Augen essen ja mit und es ist wirklich einfach, einen Kuchen aufzuhübschen.
Ganz einfach geht das mit Kuchenglasur, die ihr schon in so kleinen Tütchen kaufen könnt. Diese Tüten müssen nur einige Minuten in heißes Wasser gestellt werden und sind dann fertig zur Verarbeitung.
Nehmt hier zwei verschiedene Glasueren, z.B. Zartbitter und Haselnuss (ist ja beides schon im Kuchen drin), lasst die Glasur schmelzen und schneidet dann eine kleine Ecke der Tüte auf, dass ein etwa 1-2 mm großes Loch entsteht.
Jetzt zieht ihr ein unregelmäiges Zickzackmuster mit der einen Glasur über den Kuchen, dreht den Kuchen ein Stück und zieht mit der anderen Farbe ein überkreuzendes Zickzackmuster. Die restliche Glasur könnt ihr wieder fest werden lassen und später verwenden. Dazu einfach die Beutel mit Klemmen verschließen.
Oder schneidet ein paar verschieden breite Streifen aus Backpapier (0,5 bis 2 cm) aus und legt diese unregelmäßig auf euren Kuchen. Jetzt bestäubt ihr den Kuchen mit Puderzucker und entfernt dann die Streifen wieder.
Wenn ich mal Bilder davon habe, poste ich euch diese hier oder bei facebook. Ihr könnt mir gerne auch Bilder von euren einfachen Verzier-Ideen schicken. Ich freu mich drauf.
Alles Liebe
Euer Steffen
es ist wieder Kirschenzeit! Jetzt heißt es schnell sein und ernsten, bevor die Vögel und die garstigen Maden alles von den Bäumen stibitzen. Falls ihr keine Kirschen im Garten (oder in den Gärten eurer Nachbarn) habt könnt ihr natürlich auch eingekochte Kirschen kaufen. In diesem Falle würde ich hier Sauerkirschen, also Schattenmorellen, nehmen. Süßkirschen schmecken auch, aber die herb-fruchtige Note der Sauerkirsche passt noch einen Tick besser in dieses Rezept.
Ich habe für dieses Rezept auch eingekochte Kirschen verwendet, da ich das Rezept schon vor Monaten aufgeschrieben habe und da gab es leider noch keine frischen Kirschen. Zu meiner Ehrenrettung sei gesagt, dass die Kirschen von mir im letzten Sommer gepflückt und selbst eingekocht wurden. ;-)
Für eine 24cm Springform braucht ihr:
200 g Butter
150 g Zucker
4 Bio-Eier
1 Tl Zimt
150 g Mehl
100 g Zartbitterschokolade
oder Blockschokolade bzw. Kuvertüre
125 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
2 EL Rum
2 TL Backpulver
1 Glas entsteinte Kirschen
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Kirschen in ein Sieb geben und abtropfen lassen.
2. Butter und Zucker schaumig rühren und die Eier nach und nach dazu geben.
3. Die Schokolade rob raspeln oder sehr fein hacken (Faulpelze können auch Schokostreusel nehmen) und mit allen übrigen Zutaten außer den Kirschen zum Teig geben und gut verrühren.
4. Eine Springform einfetten und die Hälfte des Teiges hinein geben. Den Teig gleichmäßig in der Form verteilen.
5. Die abgetropften Kirschen auf dem Teig verteilen.
6. Mit dem restlichen Teig die Kirschen abdecken. Wenn nicht alle Kirschen unter dem Teig verschwinden ist das nicht schlimm, sie sinken beim Backen noch ein wenig ein.
7. Auf der mittleren Schiene ca. 45 Minuten backen.
8. Den ausgekühlten Kuchen aus der Form lösen und falls gewünscht mit Puderzucker oder Kuvertüre verzieren.
Meistens mache ich kein großes Aufhebens um die Verzierung der Kuchen, die ich so für unseren Alltag und die Wochenenden backe. Manchmal bedauere ich das auch, denn die Augen essen ja mit und es ist wirklich einfach, einen Kuchen aufzuhübschen.
Ganz einfach geht das mit Kuchenglasur, die ihr schon in so kleinen Tütchen kaufen könnt. Diese Tüten müssen nur einige Minuten in heißes Wasser gestellt werden und sind dann fertig zur Verarbeitung.
Nehmt hier zwei verschiedene Glasueren, z.B. Zartbitter und Haselnuss (ist ja beides schon im Kuchen drin), lasst die Glasur schmelzen und schneidet dann eine kleine Ecke der Tüte auf, dass ein etwa 1-2 mm großes Loch entsteht.
Jetzt zieht ihr ein unregelmäiges Zickzackmuster mit der einen Glasur über den Kuchen, dreht den Kuchen ein Stück und zieht mit der anderen Farbe ein überkreuzendes Zickzackmuster. Die restliche Glasur könnt ihr wieder fest werden lassen und später verwenden. Dazu einfach die Beutel mit Klemmen verschließen.
Oder schneidet ein paar verschieden breite Streifen aus Backpapier (0,5 bis 2 cm) aus und legt diese unregelmäßig auf euren Kuchen. Jetzt bestäubt ihr den Kuchen mit Puderzucker und entfernt dann die Streifen wieder.
Wenn ich mal Bilder davon habe, poste ich euch diese hier oder bei facebook. Ihr könnt mir gerne auch Bilder von euren einfachen Verzier-Ideen schicken. Ich freu mich drauf.
Alles Liebe
Euer Steffen
Abonnieren
Posts (Atom)



















