Hallo meine Süßen,
Apfelkuchen schmeckt lecker, Apfelkuchen mit Nüssen sogar noch etwas besser. Brownies sind auch toll, und Brownies mit Nüssen sind eine Sünde wert. Wie viele Sünden sind dann wohl meine super schokoladigen Apfel-Brownies mit Walnüssen wert?
Ein saftiger Schokoladenteig mit gehackten Walnüssen, bedeckt mit einer Schicht leicht säuerlicher Äpfel, garniert mit einem Topping aus noch mehr Nüssen und flüssiger Schokolade. Bestimmt schmecken die Brownies auch mit Streuseln oder Karamellsoße himmlisch... Auf die paar Kalorien kommt es dann auch schon nicht mehr an. 😎
Für ein Backblech braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
1,2 kg Äpfel
1/2 Zitrone (Saft)
330 g Mehl
3 TL Backpulver
400 g Kuvertüre zartbitter
250 g Butter
250 g Walnusskerne
300 g Zucker
2 EL Vanillezucker
1 TL Salz
7 Eier
1 TL Kokosfett
So wird's gemacht:
1. 300 g Kuvertüre grob hacken und dann Butter und Schokolade in einem Topf bei niedriger Hitze unter Rühren schmelzen und dann zum Abkühlen für etwa 10 Minuten beiseite stellen.Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und einen Backrahmen (ca. 30x40 cm) darauf stellen.
2. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, in 1-2 cm große Würfel schneiden und mit Zitronensaft vermischen. Walnüsse grob hacken.
3. Mehl mit Backpulver mischen. In einer großen Rührschüssel die Eier mit, Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren. Dann die Schokoladen-Butter-Masse darunter rühren. Zuletzt das Mehl und 200 g gehackte Walnüsse unterheben.
4. Die Masse in den Backrahmen gießen und glatt streichen. Apfelwürfel gleichmäßig darauf verteilen und etwas in die Masse drücken. Die restlichen Walnüsse darüber streuen. Auf der mittleren Schiene für etwa 40 bis 45 Minuten backen.
5. Wenn die Brownies aus dem Ofen kommen könnt ihr die restlichen 100 g Kuvertüre hacken und mit dem Kokosfett schmelzen. Die geschmolzene Schokolade dann in Klecksen auf den Brownies verteilen und abkühlen lassen.
Falls ihr keine Walnüsse mögt oder vertragt versucht es doch mal mit Macadamianüssen. Die passen auch ausgezeichnet zu Brownies!
Alles Liebe
Euer Steffen
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Samstag, 7. April 2018
Samstag, 21. Oktober 2017
Nussecken
Hallo meine Lieben,
wenn ich an Nussecken denke, dann denke ich immer ganz automatisch an meine Schulzeit. Dort in der Schule gab es ein kleines Fenster, durch das in der Pause ein Bäcker seine Backwaren verkauft hat. Und dort gab es die leckersten Nussecken, die ich bisher gegessen habe. Dazu gab es die freundliche Verkäuferin, die mir mit ihrem charmant-rustikalen Lächeln ein "Nussecke Markzwanzig" entgegen schmetterte. 1,20 DM für eine sündhaft leckere Nussecke. Das waren noch Zeiten. Himmel, ich werde alt. :-)
Meine Nussecken finde ich auch super, aber sie kommen einfach nicht an die ran, die ich damals von der Bäckerei, deren Namen mir leider entfallen ist, kannte. Vielleicht können mir meine ehemaligen MitschülerInnen an dieser Stelle helfen?
Falls es die Bäckerei nicht mehr gibt oder ihr gerade nicht in Walldürn und Umgebung seid backt euch doch einfach selber welche. Das ist einfacher als ihr denkt.
Für ein Blech voll köstlicher Nussecken braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
Für den Teig:
130 g Butter
130 g Zucker
2 Eier
300 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
Für den Belag:
4 EL Aprikosenmarmelade
200 g Butter
200 g Zucker
1 Vanilleschote
200 g gemahlene Haselnüsse
200 g gehackte Haselnüsse
4 EL Wasser
Kuvertüre
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Backblech einfetten.
2. Aus den Zutaten für den Teig miteinander verkneten und den Teig auf dem Backblech ausrollen. Mit Aprikosenmarmelade bestreichen.
3. Für den Belag Butter und Zucker erhitzen und umrühren bis der Zucker sich aufgelöst hat. Vanilleschote auskratzen und das Mark dazu geben. Nüsse und Wasser untermischen und die Masse noch warm auf dem Teig verteilen und glatt streichen.
4. Auf der mittleren Schiene etwa 25 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und noch warm zuerst in Quadrate und dann in Dreiecke schneiden. Diese auf dem Blech abkühlen lassen.
5. Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Nussecken an zwei Ecken eintauchen oder bestreichen oder die Kuvertüre mit einer kleinen Tülle über die Nussecken verteilen.
Die Nussecken kann man schon lauwarm vom Blech naschen, aber am besten schmecken Sie wenn ihr sie noch einen Tag durchziehen lasst.
Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
wenn ich an Nussecken denke, dann denke ich immer ganz automatisch an meine Schulzeit. Dort in der Schule gab es ein kleines Fenster, durch das in der Pause ein Bäcker seine Backwaren verkauft hat. Und dort gab es die leckersten Nussecken, die ich bisher gegessen habe. Dazu gab es die freundliche Verkäuferin, die mir mit ihrem charmant-rustikalen Lächeln ein "Nussecke Markzwanzig" entgegen schmetterte. 1,20 DM für eine sündhaft leckere Nussecke. Das waren noch Zeiten. Himmel, ich werde alt. :-)
Meine Nussecken finde ich auch super, aber sie kommen einfach nicht an die ran, die ich damals von der Bäckerei, deren Namen mir leider entfallen ist, kannte. Vielleicht können mir meine ehemaligen MitschülerInnen an dieser Stelle helfen?
Falls es die Bäckerei nicht mehr gibt oder ihr gerade nicht in Walldürn und Umgebung seid backt euch doch einfach selber welche. Das ist einfacher als ihr denkt.
Für ein Blech voll köstlicher Nussecken braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
Für den Teig:
130 g Butter
130 g Zucker
2 Eier
300 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
Für den Belag:
4 EL Aprikosenmarmelade
200 g Butter
200 g Zucker
1 Vanilleschote
200 g gemahlene Haselnüsse
200 g gehackte Haselnüsse
4 EL Wasser
Kuvertüre
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Backblech einfetten.
2. Aus den Zutaten für den Teig miteinander verkneten und den Teig auf dem Backblech ausrollen. Mit Aprikosenmarmelade bestreichen.
3. Für den Belag Butter und Zucker erhitzen und umrühren bis der Zucker sich aufgelöst hat. Vanilleschote auskratzen und das Mark dazu geben. Nüsse und Wasser untermischen und die Masse noch warm auf dem Teig verteilen und glatt streichen.
4. Auf der mittleren Schiene etwa 25 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und noch warm zuerst in Quadrate und dann in Dreiecke schneiden. Diese auf dem Blech abkühlen lassen.
5. Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Nussecken an zwei Ecken eintauchen oder bestreichen oder die Kuvertüre mit einer kleinen Tülle über die Nussecken verteilen.
Die Nussecken kann man schon lauwarm vom Blech naschen, aber am besten schmecken Sie wenn ihr sie noch einen Tag durchziehen lasst.
Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
Sonntag, 19. März 2017
Tarte au chocolat cuit dans la casserole
Bonjour mes amis,
heute habe ich ein durch und durch französisches Rezept für euch. Eine köstliche Schokoladentarte aus der Pfanne. Einfach super praktisch, wenn ihr nicht den Backofen einheizen wollt oder am Ende sogar gar keinen habt. Soll ja vereinzelt vorkommen. Aber deswegen auf Kuchen verzichten? Niemals!
Ihr braucht für dieses Rezept fast gar nichts. Ein paar wenige Zutaten, einen Schneebesen, eine Pfanne mit Deckel und etwas Kraft und Ausdauer. Mit Küchenmaschine oder Handrührgerät gehts aber auch.
Solche wunderbaren Rezepte sind doch ein prima Beitrag zur Völkerverständigung und zur Einheit in Europa. Aber auch ohne politische Hintergedanken kann man die Tarte ganz einfach nur genießen!
Für eine Pfanne mit 28 cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
150 g dunkle Schokolade
75 g Butter
3 Eier
110 g Zucker
1 Prise Salz
100 ml Sahne
3 EL Mehl
1 TL Backpulver
1 EL Öl
1 EL Semmelbrösel
Puderzucker
So wird's gemacht:
1. Schokolade in kleine Stücke zerteilen und mit der Butter zusammen bei geringer Hitze in einem kleinen Topf schmelzen. Dabei immer umrühren, damit die Schokolade nicht anbrennt. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.
2. Eier trennen und das Eiweiß mit Salz und der Hälfte des Zuckers zu Schnee schlagen.
3. Das Eigelb mit dem übrigen Zucker aufschlagen Sahne und Butter-Schokoladen-Masse dazu geben und gut verrühren. Dann das Mehl mit Backpulver mischen und untermengen. Zuletzt den Eischnee vorsichtig unterheben.
4. Pfanne mit Öl auspendeln und mit Semmelbröseln ausstreuen. Dann die Masse einfüllen, Deckel aufsetzen und bei etwa einem Drittel der maximalen Hitze für 30 bis 40 Minuten backen (bei mir Stufe 3 von 9 - 40 Minuten), Stäbchenprobe machen.
Die fertige Tarte auf eine Tortenplatte stürzen und mit Puderzucker oder Kakao-Puderzucke bestreuen und am besten noch lauwarm mit einer Tasse Café au lait genießen.
Alles Liebe und viel Freude beim Schlemmen
Euer Steffen
heute habe ich ein durch und durch französisches Rezept für euch. Eine köstliche Schokoladentarte aus der Pfanne. Einfach super praktisch, wenn ihr nicht den Backofen einheizen wollt oder am Ende sogar gar keinen habt. Soll ja vereinzelt vorkommen. Aber deswegen auf Kuchen verzichten? Niemals!
Ihr braucht für dieses Rezept fast gar nichts. Ein paar wenige Zutaten, einen Schneebesen, eine Pfanne mit Deckel und etwas Kraft und Ausdauer. Mit Küchenmaschine oder Handrührgerät gehts aber auch.
Solche wunderbaren Rezepte sind doch ein prima Beitrag zur Völkerverständigung und zur Einheit in Europa. Aber auch ohne politische Hintergedanken kann man die Tarte ganz einfach nur genießen!
Für eine Pfanne mit 28 cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
150 g dunkle Schokolade
75 g Butter
3 Eier
110 g Zucker
1 Prise Salz
100 ml Sahne
3 EL Mehl
1 TL Backpulver
1 EL Öl
1 EL Semmelbrösel
Puderzucker
So wird's gemacht:
1. Schokolade in kleine Stücke zerteilen und mit der Butter zusammen bei geringer Hitze in einem kleinen Topf schmelzen. Dabei immer umrühren, damit die Schokolade nicht anbrennt. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.
2. Eier trennen und das Eiweiß mit Salz und der Hälfte des Zuckers zu Schnee schlagen.
3. Das Eigelb mit dem übrigen Zucker aufschlagen Sahne und Butter-Schokoladen-Masse dazu geben und gut verrühren. Dann das Mehl mit Backpulver mischen und untermengen. Zuletzt den Eischnee vorsichtig unterheben.
4. Pfanne mit Öl auspendeln und mit Semmelbröseln ausstreuen. Dann die Masse einfüllen, Deckel aufsetzen und bei etwa einem Drittel der maximalen Hitze für 30 bis 40 Minuten backen (bei mir Stufe 3 von 9 - 40 Minuten), Stäbchenprobe machen.
Die fertige Tarte auf eine Tortenplatte stürzen und mit Puderzucker oder Kakao-Puderzucke bestreuen und am besten noch lauwarm mit einer Tasse Café au lait genießen.
Alles Liebe und viel Freude beim Schlemmen
Euer Steffen
Dienstag, 28. Februar 2017
Brownie Caramel Cheesecake
Hallo meine Süßen,
Seit meinem Schokoladenkuchen mit Käsekuchenfüllung bin ich immer auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten, diese beiden Geschmäcker zu kombinieren. So bin ich dann auf die Kombination aus Brownies und New York Cheesecake gekommen und weil ich noch eine weitere Geschmacksnote einbringen wollte kommen noch Karamellbonbons dazu.
Diese kleine süße Sünde ist wirklich pures Hüftgold, aber manchmal muss es eben auch das sein! Es kommt ja wie immer auf die Dosis an. Ladet euch am besten ein paar Freunde oder die Familie ein, dann ist das Risiko nicht so groß, dass die Kalorien 1:1 auf euren Hüften landen :-)
Für einen Backrahmen mit ca. 20 x 30 cm braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
100 g dunkle Kuvertüre
100 g Butter
100 g brauner Zucker
2 Eier
30 g Mehl
30 g gemahlene Mandeln
2-3 Rollen "Rolo" oder andere Schoko-Karamellbonbons
Für die Cheesecake-Masse:
600 g Frischkäse
2 Eier
1/2 TL Vanillepulver
oder 2 TL Vanilleextrakt
100 g Zucker
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 160 °C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. In einem Topf Butter und Zucker erhitzen bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Dann vom Herd nehmen. Kuvertüre hacken und in die heiße Butter-Zucker-Masse einrühren. Dann der Reihe nach Mehl, Mandeln und Eier dazu geben und unterrühren. Zuletzt eine Rolle Rolo in der Schokoladenmasse auflösen.
2. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backrahmen auf 20x30 cm einstellen und die Browniemasse einfüllen und glatt streichen. Auf der mittleren Schiene etwa 12 Minuten backen.
3. Währenddessen den Frischkäse mit Zucker, Vanille und Eiern glatt rühren. Auf den noch heißen Brownieboden geben, gleichmäßig verteilen und die restlichen Rolo darauf verteilen. Wieder zurück in den Ofen schieben und weitere 30 bis 35 Minuten backen. Wenn die Käsemasse fest wird und sich leicht vom Rand löst ist der Kuchen fertig.
Wenn ihr den Kuchen noch warm anschneidet und dabei die Karamellbonbons zerteilt fließt das Karamell heraus, das sieht einfach super aus, duftet herrliche und schmeckt einfach himmlisch! Gleich ausprobieren und genießen!
Alles Liebe
Euer Steffen
Seit meinem Schokoladenkuchen mit Käsekuchenfüllung bin ich immer auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten, diese beiden Geschmäcker zu kombinieren. So bin ich dann auf die Kombination aus Brownies und New York Cheesecake gekommen und weil ich noch eine weitere Geschmacksnote einbringen wollte kommen noch Karamellbonbons dazu.
Diese kleine süße Sünde ist wirklich pures Hüftgold, aber manchmal muss es eben auch das sein! Es kommt ja wie immer auf die Dosis an. Ladet euch am besten ein paar Freunde oder die Familie ein, dann ist das Risiko nicht so groß, dass die Kalorien 1:1 auf euren Hüften landen :-)
Für einen Backrahmen mit ca. 20 x 30 cm braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
100 g dunkle Kuvertüre
100 g Butter
100 g brauner Zucker
2 Eier
30 g Mehl
30 g gemahlene Mandeln
2-3 Rollen "Rolo" oder andere Schoko-Karamellbonbons
Für die Cheesecake-Masse:
600 g Frischkäse
2 Eier
1/2 TL Vanillepulver
oder 2 TL Vanilleextrakt
100 g Zucker
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 160 °C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. In einem Topf Butter und Zucker erhitzen bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Dann vom Herd nehmen. Kuvertüre hacken und in die heiße Butter-Zucker-Masse einrühren. Dann der Reihe nach Mehl, Mandeln und Eier dazu geben und unterrühren. Zuletzt eine Rolle Rolo in der Schokoladenmasse auflösen.
2. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backrahmen auf 20x30 cm einstellen und die Browniemasse einfüllen und glatt streichen. Auf der mittleren Schiene etwa 12 Minuten backen.
3. Währenddessen den Frischkäse mit Zucker, Vanille und Eiern glatt rühren. Auf den noch heißen Brownieboden geben, gleichmäßig verteilen und die restlichen Rolo darauf verteilen. Wieder zurück in den Ofen schieben und weitere 30 bis 35 Minuten backen. Wenn die Käsemasse fest wird und sich leicht vom Rand löst ist der Kuchen fertig.
Wenn ihr den Kuchen noch warm anschneidet und dabei die Karamellbonbons zerteilt fließt das Karamell heraus, das sieht einfach super aus, duftet herrliche und schmeckt einfach himmlisch! Gleich ausprobieren und genießen!
Alles Liebe
Euer Steffen
Mittwoch, 25. Januar 2017
Schokoladenkuchen mit Käsekuchen-Füllung
Hallo meine Lieben,
Spannung, Spiel und Schokolade? Das sind ja gleich drei Dinge auf einmal. Das geht nun wirklich nicht! Na, wer von euch weiß noch, wofür mit diesem Spruch geworben wurde?
Ich habe früher unglaublich gern Ü-Eier gegessen und vor allem war es doch jedes Mal unglaublich spannend. Schon beim Einkaufen haben wir die Eier ans Ohr gehalten und geschüttelt, in der Hoffnung wir würden am Klang erkennen ob eines der heiß ersehnten Spielzeuge darin sein könnte. Die gibt es ja nur in jedem siebten Ei. Und wie groß war dann oft die Enttäuschung, wenn sich der sicher geglaubte Schatz (Happy Hippos oder Tapsy Turtles, und wie sie alle heißen...) nur als ein Puzzle oder einen Kreisel zum Zusammenbauen entpuppte.
Diese Enttäuschung bleibt euch bei meinem heutigen Rezept garantiert erspart. Und es gibt Spannung, Genuss und Schokolade. Auch drei Dinge auf einmal - und das geht sehr wohl! Außen Schokolade, innen cremige Käsekuchenfüllung, und die Spannung, ob das Ergebnis auch so aussieht wie gewünscht. Geschmacklich ist es auf jeden Fall ein Volltreffer, gewissermaßen die Schlumpfine unter den Schokoladenkuchen :-)
Ihr braucht dafür:
🖨 Rezept als PDF
150 g Zartbitter-Schokolade (oder Kuvertüre)
250 g weiche Butter
250 g Zucker
2 EL Vanillezucker
6 Eier Größe M
350 g Mehl
2 TL Backpulver
125 ml Milch
5 EL Kakaopulver
500 g Quark
20 g Speisestärke
Puderzucker
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/ Unterhitze vorheizen. Eine 26 cm Rohrbodenform einfetten und mit Mehl ausstäuben.
2. Schokolade hacken und im Wasserbad bei geringer Hitze schmelzen, dabei immer wieder umrühren und aufpassen, dass kein Wasser in die Schokolade kommt.
3. In einer großen Rührschüssel die Butter mit 175 g Zucker und 1 EL Vanillezucker schaumig schlagen. Dann 4 Eier einzeln nacheinander unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und löffelweise abwechselnd mit 75 ml Milch unterrühren.
Zuletzt die geschmolzene Schokolade und das Kakaopulver unterrühren.
4. In einer weiteren Schüssel 2 Eier mit dem übrigen Zucker und Vanillezucker aufschlagen bis die Masse cremig ist. Dann den Quark und die Stärke unterrühren bis alles gut vermischt ist.
5. In der Rohrbodenform 2/3 der Schokoladenmasse verteilen und an den Rändern innen und außen nach oben streichen, sodass eine ringsum verlaufende Rinne entsteht. In diese Rinne füllt ihr jetzt die Quarkmasse ein.
6. Die übrige Schokoladenmasse mit der restlichen Milch (50 ml) gut verrühren und über die Quarkmasse gießen bis der ganze Ring wieder bedeckt ist. Auf der mittleren Schiene etwa 60 Minuten backen. Unbedingt die Stäbchenprobe machen.
Den fertigen Kuchen etwas in der Form abkühlen lassen und noch leicht lauwarm auf eine Tortenplatte stürzen. Wenn der Kuchen ausgekühlt ist könnt ihr ihn mit Puderzucker bestreuen oder mit Schokoladenglasur bestreichen.
Ich bin sicher, eure Gäste werden von der Überraschung im Kuchen begeistert sein, nur eine Bitte habe ich an euch: Nicht schütteln! :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
Spannung, Spiel und Schokolade? Das sind ja gleich drei Dinge auf einmal. Das geht nun wirklich nicht! Na, wer von euch weiß noch, wofür mit diesem Spruch geworben wurde?
Ich habe früher unglaublich gern Ü-Eier gegessen und vor allem war es doch jedes Mal unglaublich spannend. Schon beim Einkaufen haben wir die Eier ans Ohr gehalten und geschüttelt, in der Hoffnung wir würden am Klang erkennen ob eines der heiß ersehnten Spielzeuge darin sein könnte. Die gibt es ja nur in jedem siebten Ei. Und wie groß war dann oft die Enttäuschung, wenn sich der sicher geglaubte Schatz (Happy Hippos oder Tapsy Turtles, und wie sie alle heißen...) nur als ein Puzzle oder einen Kreisel zum Zusammenbauen entpuppte.
Diese Enttäuschung bleibt euch bei meinem heutigen Rezept garantiert erspart. Und es gibt Spannung, Genuss und Schokolade. Auch drei Dinge auf einmal - und das geht sehr wohl! Außen Schokolade, innen cremige Käsekuchenfüllung, und die Spannung, ob das Ergebnis auch so aussieht wie gewünscht. Geschmacklich ist es auf jeden Fall ein Volltreffer, gewissermaßen die Schlumpfine unter den Schokoladenkuchen :-)
Ihr braucht dafür:
🖨 Rezept als PDF
150 g Zartbitter-Schokolade (oder Kuvertüre)
250 g weiche Butter
250 g Zucker
2 EL Vanillezucker
6 Eier Größe M
350 g Mehl
2 TL Backpulver
125 ml Milch
5 EL Kakaopulver
500 g Quark
20 g Speisestärke
Puderzucker
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/ Unterhitze vorheizen. Eine 26 cm Rohrbodenform einfetten und mit Mehl ausstäuben.
2. Schokolade hacken und im Wasserbad bei geringer Hitze schmelzen, dabei immer wieder umrühren und aufpassen, dass kein Wasser in die Schokolade kommt.
3. In einer großen Rührschüssel die Butter mit 175 g Zucker und 1 EL Vanillezucker schaumig schlagen. Dann 4 Eier einzeln nacheinander unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und löffelweise abwechselnd mit 75 ml Milch unterrühren.
Zuletzt die geschmolzene Schokolade und das Kakaopulver unterrühren.
4. In einer weiteren Schüssel 2 Eier mit dem übrigen Zucker und Vanillezucker aufschlagen bis die Masse cremig ist. Dann den Quark und die Stärke unterrühren bis alles gut vermischt ist.
5. In der Rohrbodenform 2/3 der Schokoladenmasse verteilen und an den Rändern innen und außen nach oben streichen, sodass eine ringsum verlaufende Rinne entsteht. In diese Rinne füllt ihr jetzt die Quarkmasse ein.
6. Die übrige Schokoladenmasse mit der restlichen Milch (50 ml) gut verrühren und über die Quarkmasse gießen bis der ganze Ring wieder bedeckt ist. Auf der mittleren Schiene etwa 60 Minuten backen. Unbedingt die Stäbchenprobe machen.
Den fertigen Kuchen etwas in der Form abkühlen lassen und noch leicht lauwarm auf eine Tortenplatte stürzen. Wenn der Kuchen ausgekühlt ist könnt ihr ihn mit Puderzucker bestreuen oder mit Schokoladenglasur bestreichen.
Ich bin sicher, eure Gäste werden von der Überraschung im Kuchen begeistert sein, nur eine Bitte habe ich an euch: Nicht schütteln! :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
Donnerstag, 17. Dezember 2015
Pinienkernmakronen
Hallo ihr Lieben,
wieso sollten Pinienkerne eigentlich nur im Pesto lecker sein? Zum Glück habe ich dieses tolle Rezept gefunden, so kann man die feinen Kerne auch zu Weihnachten genießen. Wenn ihr keine Pinienkerne habt könnt ihr an deren Stelle auch abgezogene Mandeln verwenden.
Für etwa 50 Stück braucht ihr:
130 g Pinienkerne
2 Eiweiß
1 unbehandelte Bio-Orange
120 g feinen Zucker
ggf. 100 g Kuvertüre (zartbitter)
Und so wird's gemacht:
1. Den Backofen auf 140°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Orange waschen, trocken reiben und die Schale sehr fein abreiben.
3. 100 g Pinienkerne im Zerkleinerer sehr fein zerhacken. Den Rest der Kerne für die Dekoration beiseite stellen.
4. Eiweiß mit dem Schneebesen der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät sehr steif schlagen. Nach und nach den Zucker dazu geben und so lange schlagen bis der Zucker sich aufgelöst hat und die Eischneemasse glänzt.
5. Die gehackten Pinienkerne und die abgeriebene Orangenschale vorsichtig unter die Baissermasse heben, nicht rühren.
6. Einen Spritzbeutel mit Lochtülle (ca. 11 mm) bestücken und die Masse einfüllen, Spritzbeutel durch Drehen oder mit einer Klammer verschließen.
7. Kleine Häufchen auf Backpapier spritzen und dann mit den restlichen Pinienkernen dekorieren (sternförmig sieht hübsch aus). Anschließend auf dem Blech in der Mitte des Ofens etwa 25 Minuten goldbraun backen. Die Makronen etwas abkühlen lassen, bevor ihr sie vom Blech nehmt.
Wenn ihr wollt könnt ihr den Makronen noch Schokoladenfüßchen verpassen, dazu einfach die Kuvertüre hacken und im Wasserbad schmelzen und die Makronen leicht eintauchen, abstreifen und auf einem Kuchengitter trocknen lassen.
Viel Freude beim Backen und eine schöne Adventszeit
Euer Steffen
wieso sollten Pinienkerne eigentlich nur im Pesto lecker sein? Zum Glück habe ich dieses tolle Rezept gefunden, so kann man die feinen Kerne auch zu Weihnachten genießen. Wenn ihr keine Pinienkerne habt könnt ihr an deren Stelle auch abgezogene Mandeln verwenden.
Für etwa 50 Stück braucht ihr:
130 g Pinienkerne
2 Eiweiß
1 unbehandelte Bio-Orange
120 g feinen Zucker
ggf. 100 g Kuvertüre (zartbitter)
Und so wird's gemacht:
1. Den Backofen auf 140°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Orange waschen, trocken reiben und die Schale sehr fein abreiben.
3. 100 g Pinienkerne im Zerkleinerer sehr fein zerhacken. Den Rest der Kerne für die Dekoration beiseite stellen.
4. Eiweiß mit dem Schneebesen der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät sehr steif schlagen. Nach und nach den Zucker dazu geben und so lange schlagen bis der Zucker sich aufgelöst hat und die Eischneemasse glänzt.
5. Die gehackten Pinienkerne und die abgeriebene Orangenschale vorsichtig unter die Baissermasse heben, nicht rühren.
6. Einen Spritzbeutel mit Lochtülle (ca. 11 mm) bestücken und die Masse einfüllen, Spritzbeutel durch Drehen oder mit einer Klammer verschließen.
7. Kleine Häufchen auf Backpapier spritzen und dann mit den restlichen Pinienkernen dekorieren (sternförmig sieht hübsch aus). Anschließend auf dem Blech in der Mitte des Ofens etwa 25 Minuten goldbraun backen. Die Makronen etwas abkühlen lassen, bevor ihr sie vom Blech nehmt.
Wenn ihr wollt könnt ihr den Makronen noch Schokoladenfüßchen verpassen, dazu einfach die Kuvertüre hacken und im Wasserbad schmelzen und die Makronen leicht eintauchen, abstreifen und auf einem Kuchengitter trocknen lassen.
Viel Freude beim Backen und eine schöne Adventszeit
Euer Steffen
Dienstag, 8. Dezember 2015
Heidesandplätzchen - mit Pistatzien oder Kardamom
Hallo meine Lieben,
gerade in der besinnlichen Jahreszeit vor Weihnachten geht es bei vielen von uns ja alles andere als besinnlich zu. In der Arbeit geht es rund, zu Hause will die Wohnung geputzt und dekoriert werden, Weihnachtsfeiern stehen an, Geschenke müssen ausgesucht, gekauft und verpackt werden, die Kinder wollen auch beschäftigt werden, und und und...
Da kommen doch zumindest für die Weihnachtsbäckerei Rezepte gelegen, die sich ganz leicht in verschiedene Sorten Plätzchen variieren lassen. Aus diesem Rezept zum Beispiel könnt ihr ganz leicht zwei verschiedene Plätzchen backen. Zwar braucht die Vorbereitung etwas Zeit, aber das geht auch mal fix nebenher, die eigentlichen Plätzchen sind dann aber ruckzuck fertig.
Für den Grundteig braucht ihr:
300 g Butter
160 g Zucker
2 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
400 g Mehl
1 TL Backpulver
Für die Kardamomtaler:
1 EL Rum
2 TL Kardamom (gemahlen)
1/2 TL Zimt
100 g Kuvertüre (zartbitter)
Für die Heisesandplätzlichen mit Pistazien:
60 g Pistazienkerne
30 g Zucker
Und so wird's gemacht:
1. Die Butter in einem Topf schmelzen und leicht bräunen. Dann vom Herd nehmen und wieder fest werden lassen.
2. Butter mit allen übrigen Zutaten für den Grundteig mit den Händen oder dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten. Ich gebe hier schon eine Prise Kardamom dazu, aber das ist eurem Geschmack überlassen.
3. Den Teig halbieren und in die eine Hälfte die Zutaten für die Kardamomtaler einkneten. Beide Teifhälften zu Rollen von ja ca. 3 cm Durchmesser formen. Die Rolle für die Heidesandplätzchen beiseite legen für den nächsten Schritt.
4. Für die Heidesandplätzchen mit Pistazien jetzt die Pistazienkerne fein hacken (im Zerkleinerer) und mit dem Zucker mischen, die Mischung auf ein Backbleck verteilen. Nun die Teigrolle (ohne Kardamom) in der Pistazienmischung wälzen und gut andrücken, sodass der ganze Rand mit Pistazien bedeckt ist.
5. Beide Rollen in Frischhaltefolie wickeln und für ungefähr 2 Stunden in den Kühlschrank legen.
6. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und die Teigrollen in ca 1 cm dicke Scheiben schneiden. Diese mit ausreichend Abstand auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen und auf der mittleren Schiene 10-15 Minuten backen bis sie leicht bräunen. Plätzchen auf den Blechen vollständig auskühlen lassen.
7. Für die Kardamomtaler nun die Kuvertüre hacken und im Wasserbad schmelzen, dann die Taler bis maximal zur Hälfte eintauchen, abstreifen und auf einem Gitter trocknen lassen.
Wenn ihr zuviel Pistazienmischung gemacht habt (je nach Größe eurer Rolle) könnt ihr diese zum Beispiel in eure nächsten Cantuccini einarbeiten. Schmecht fantastisch.
Alles Liebe
Euer Steffen
gerade in der besinnlichen Jahreszeit vor Weihnachten geht es bei vielen von uns ja alles andere als besinnlich zu. In der Arbeit geht es rund, zu Hause will die Wohnung geputzt und dekoriert werden, Weihnachtsfeiern stehen an, Geschenke müssen ausgesucht, gekauft und verpackt werden, die Kinder wollen auch beschäftigt werden, und und und...
Da kommen doch zumindest für die Weihnachtsbäckerei Rezepte gelegen, die sich ganz leicht in verschiedene Sorten Plätzchen variieren lassen. Aus diesem Rezept zum Beispiel könnt ihr ganz leicht zwei verschiedene Plätzchen backen. Zwar braucht die Vorbereitung etwas Zeit, aber das geht auch mal fix nebenher, die eigentlichen Plätzchen sind dann aber ruckzuck fertig.
Für den Grundteig braucht ihr:
300 g Butter
160 g Zucker
2 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
400 g Mehl
1 TL Backpulver
Für die Kardamomtaler:
1 EL Rum
2 TL Kardamom (gemahlen)
1/2 TL Zimt
100 g Kuvertüre (zartbitter)
Für die Heisesandplätzlichen mit Pistazien:
60 g Pistazienkerne
30 g Zucker
Und so wird's gemacht:
1. Die Butter in einem Topf schmelzen und leicht bräunen. Dann vom Herd nehmen und wieder fest werden lassen.
2. Butter mit allen übrigen Zutaten für den Grundteig mit den Händen oder dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten. Ich gebe hier schon eine Prise Kardamom dazu, aber das ist eurem Geschmack überlassen.
3. Den Teig halbieren und in die eine Hälfte die Zutaten für die Kardamomtaler einkneten. Beide Teifhälften zu Rollen von ja ca. 3 cm Durchmesser formen. Die Rolle für die Heidesandplätzchen beiseite legen für den nächsten Schritt.
4. Für die Heidesandplätzchen mit Pistazien jetzt die Pistazienkerne fein hacken (im Zerkleinerer) und mit dem Zucker mischen, die Mischung auf ein Backbleck verteilen. Nun die Teigrolle (ohne Kardamom) in der Pistazienmischung wälzen und gut andrücken, sodass der ganze Rand mit Pistazien bedeckt ist.
5. Beide Rollen in Frischhaltefolie wickeln und für ungefähr 2 Stunden in den Kühlschrank legen.
6. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und die Teigrollen in ca 1 cm dicke Scheiben schneiden. Diese mit ausreichend Abstand auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen und auf der mittleren Schiene 10-15 Minuten backen bis sie leicht bräunen. Plätzchen auf den Blechen vollständig auskühlen lassen.
7. Für die Kardamomtaler nun die Kuvertüre hacken und im Wasserbad schmelzen, dann die Taler bis maximal zur Hälfte eintauchen, abstreifen und auf einem Gitter trocknen lassen.
Wenn ihr zuviel Pistazienmischung gemacht habt (je nach Größe eurer Rolle) könnt ihr diese zum Beispiel in eure nächsten Cantuccini einarbeiten. Schmecht fantastisch.
Alles Liebe
Euer Steffen
Mittwoch, 2. Dezember 2015
Schwarz-Weiß-Schleifen
Hallo meine Lieben,
viele von meinen Freunden sind mit der Weihnachtsbäckerei für dieses Jahr schon fertig, bevor ich auch nur ans Anfangen denke. Ich weiß nicht genau warum, aber meine Weihnachtsstimmung hat in diesem Jahr erst sehr spät eingesetzt. Selbst unseren Adventskranz haben wir erst am 1. Adventssonntag nachmittags fertig gekriegt, bzw. mein Spatzl hat den wie immer sehr schön dekoriert. Dafür fehlt mir sowohl das Händchen als auch die Geduld. Aber ist es nicht schön, dass unsere Kompetenzen da so gut verteilt sind? :-) Beim Christbaum ist das was anderes... da wechseln wir uns inzwischen ab: ein Jahr darf ich ihn dekorieren und das nächste Jahr ist mein Spatzl dran. Ich bin schon gespannt, was ich in diesem Jahr für einen Baum bekomme. Und ein bisschen Angst hab ich auch davor :-)
Aber irgendwann muss man ja mal mit dem Plätzchenbacken anfangen, warum also nicht jetzt? Ich habe mir für dieses Jahr ein paar neue Rezepte ausgesucht, die ich bisher noch nicht gemacht habe. Meine Klassiker, ohne die ich mir Weihnachten nicht vorstellen mag, kommen aber natürlich auch wieder dran.
Das Rezept für die Schwarz-Weiß-Schleifen habe ich bei Dr. Oetker gefunden und es ist wirklich einfach nachzumachen:
Für ca. 36 Stück braucht ihr:
300 g Mehl
1 Msp. Backpulver
75 g Zucker
1/2 Fläschchen Rum-Aroma
1 Prise Salz
1 Ei
150 g weiche Butter
1 EL Milch
zusätzlich für den dunklen Teig:
50 g Kuvertüre (zartbitter)
ca. 2 EL Mehl
außerdem:
1 EL Milch zum Bestreichen
Puderzucker und Kuvertüre zum Verzieren
Und so wird's gemacht:
1. Die Kuvertüre für den dunklen Teig grob hacken und im Wasserband schmelzen. Achtgeben, dass kein Wasser in die Kuvertüre gelangt.
2. Mehl und Backpulver mischen, übrige Zutaten hinzufügen und in der Küchenmaschine mit dem Knethaken zu einem Teig verkneten. Dabei zuerst langsam anfangen und dann kurz mit höherer Geschwindigkeit arbeiten. Den Teig dann möglichst exakt halbieren, ich benutze dafür die Küchenwaage.
3. Eine Hälfte des Teiges mit der geschmolzenen Kuvertüre und dem Mehl zu einem glatten Schokoteig verkneten. Jedes Teigstück einzeln in Frischhaltefolie einwickeln und in den Kühlschrank legen. Den Teig dort mindestens 30 Minuten ruhen lassen.
4. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Beide Teigstücke auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Quadrat von etwa 24 cm Seitenlänge ausrollen. Eines der Quadrate dünn mit Milch bestreichen und das andere Teigstück passend darauf legen und andrücken.
5. Teigplatten jetzt in 3 Streifen von je ca. 8 cm Breite schneiden. Dann jeden Streifen in etwa 2 cm Stücke teilen. Das geht mit einem scharfen Messer mit langer, gerader KLinge oder einem Pizzaschneider ganz einfach. Jeden Teigstreifen dann einmal gegeneinander verdrehen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
6. Auf der mittleren Schiene undgefähr 15 Minuten backen, auf dem Blech abkühlen lassen, damit die frischen Schleifen nicht zerbrechen wenn ihr sie vom Backblech nehmt.
7. Zum Verzieren die dunkle Kuvertüre schmelzen und in einen Gefriebeutel oder ein kleines selbst gemachtes Papiertütchen füllen und die dunkle Seite der Schleife mit ein paar Streifen Kuvertüre verzieren, die helle Seite mit Puderzucker bestäuben.
Das Originalrezept inklusive Videoanleitung findet ihr hier. Ich habe mir auch überlegt, die Schleifen noch einmal mit gemahlenen Pistazien anstelle von Schokolade zu machen, was meint ihr dazu?
Alles Liebe
Euer Steffen
viele von meinen Freunden sind mit der Weihnachtsbäckerei für dieses Jahr schon fertig, bevor ich auch nur ans Anfangen denke. Ich weiß nicht genau warum, aber meine Weihnachtsstimmung hat in diesem Jahr erst sehr spät eingesetzt. Selbst unseren Adventskranz haben wir erst am 1. Adventssonntag nachmittags fertig gekriegt, bzw. mein Spatzl hat den wie immer sehr schön dekoriert. Dafür fehlt mir sowohl das Händchen als auch die Geduld. Aber ist es nicht schön, dass unsere Kompetenzen da so gut verteilt sind? :-) Beim Christbaum ist das was anderes... da wechseln wir uns inzwischen ab: ein Jahr darf ich ihn dekorieren und das nächste Jahr ist mein Spatzl dran. Ich bin schon gespannt, was ich in diesem Jahr für einen Baum bekomme. Und ein bisschen Angst hab ich auch davor :-)
Aber irgendwann muss man ja mal mit dem Plätzchenbacken anfangen, warum also nicht jetzt? Ich habe mir für dieses Jahr ein paar neue Rezepte ausgesucht, die ich bisher noch nicht gemacht habe. Meine Klassiker, ohne die ich mir Weihnachten nicht vorstellen mag, kommen aber natürlich auch wieder dran.
Das Rezept für die Schwarz-Weiß-Schleifen habe ich bei Dr. Oetker gefunden und es ist wirklich einfach nachzumachen:
Für ca. 36 Stück braucht ihr:
300 g Mehl
1 Msp. Backpulver
75 g Zucker
1/2 Fläschchen Rum-Aroma
1 Prise Salz
1 Ei
150 g weiche Butter
1 EL Milch
zusätzlich für den dunklen Teig:
50 g Kuvertüre (zartbitter)
ca. 2 EL Mehl
außerdem:
1 EL Milch zum Bestreichen
Puderzucker und Kuvertüre zum Verzieren
Und so wird's gemacht:
1. Die Kuvertüre für den dunklen Teig grob hacken und im Wasserband schmelzen. Achtgeben, dass kein Wasser in die Kuvertüre gelangt.
2. Mehl und Backpulver mischen, übrige Zutaten hinzufügen und in der Küchenmaschine mit dem Knethaken zu einem Teig verkneten. Dabei zuerst langsam anfangen und dann kurz mit höherer Geschwindigkeit arbeiten. Den Teig dann möglichst exakt halbieren, ich benutze dafür die Küchenwaage.
3. Eine Hälfte des Teiges mit der geschmolzenen Kuvertüre und dem Mehl zu einem glatten Schokoteig verkneten. Jedes Teigstück einzeln in Frischhaltefolie einwickeln und in den Kühlschrank legen. Den Teig dort mindestens 30 Minuten ruhen lassen.
4. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Beide Teigstücke auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Quadrat von etwa 24 cm Seitenlänge ausrollen. Eines der Quadrate dünn mit Milch bestreichen und das andere Teigstück passend darauf legen und andrücken.
5. Teigplatten jetzt in 3 Streifen von je ca. 8 cm Breite schneiden. Dann jeden Streifen in etwa 2 cm Stücke teilen. Das geht mit einem scharfen Messer mit langer, gerader KLinge oder einem Pizzaschneider ganz einfach. Jeden Teigstreifen dann einmal gegeneinander verdrehen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
6. Auf der mittleren Schiene undgefähr 15 Minuten backen, auf dem Blech abkühlen lassen, damit die frischen Schleifen nicht zerbrechen wenn ihr sie vom Backblech nehmt.
7. Zum Verzieren die dunkle Kuvertüre schmelzen und in einen Gefriebeutel oder ein kleines selbst gemachtes Papiertütchen füllen und die dunkle Seite der Schleife mit ein paar Streifen Kuvertüre verzieren, die helle Seite mit Puderzucker bestäuben.
Das Originalrezept inklusive Videoanleitung findet ihr hier. Ich habe mir auch überlegt, die Schleifen noch einmal mit gemahlenen Pistazien anstelle von Schokolade zu machen, was meint ihr dazu?
Alles Liebe
Euer Steffen
Sonntag, 21. Dezember 2014
Nusskuchen oder Torte
Hallo meine Lieben,
heute habe ich ein tolles und sehr variables Rezept für euch. Diesen saftigen Nusskuchen könnt ihr ganz einfach als trocknen Kuchen backen und genießen, egal ob in einer Kastenform oder Springform. Einfach pur oder mit ein wenig Puderzucker oder Kuvertüre aufgehübscht und auf den Kaffeetisch.
Da der Nusskuchen aber sehr schön eben backt und stabil ist, eignet er sich auch hervorragend als Grundlage für eine gefüllte Torte. Ich backe die angegebene Menge in einer 26er Springform. Einmal durchschnitten und gefüllt ergibt das dann eine etwa 8 cm hohe Torte, die ihr natürlich noch nach eurem Geschmack und je nach Anlass verzieren könnnt.
Für das Grundrezept braucht ihr:
250 g Butter
200 g Zucker
4 Eier
1 Prise Salz
250 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
250 g gemahlene Haselnüsse
125 ml Milch
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen und eine Form einfetten.
2. Butter und Zucker schaumig schlagen und die Eier einzeln dazu geben. Jedes Ei für etwa 30 Sekunden unterrühren. Salz hinzufügen.
3. Mehl mit Backpulver mischen und langsam unterrühren.
4. Abwechselnd Nüsse und Milch dazu geben und unterheben.
5. Auf der mittleren Schiene etwa 60 Minuten backen.
6. Kuchen in der Form auskühlen lassen.
Wenn ihr, wie ich, bei Nusskuchen gar nicht abwarten könnt bis er endlich fertig ist, dann ist jetzt Zeit zum Genießen. Ihr könnt z.B. ein Päckchen Haselnussluvertüre schmelzen und darüber geben und das ganze mit Zuckerperlen oder anderer Streudeko verzieren.
Falls es etwas aufwändiger sein darf, schneidet euren Nusskuchen mit einem scharfen langen Messer oder einer "Kuchenharfe" einmal waagerecht durch.
Für die Füllung braucht ihr:
1 Päckchen Paradiescreme Nougat
300 ml kalte Milch
50 g weiße Schokolade
250 g Birnen (abgetropft, aus der Dose)
1 Päckchen Sofortgelatine (für 500 ml Flüssigkeit)
Und so macht ihr die Füllung:
1. Birnen in ein Sieb geben und abtropfen lassen.
2. Das Cremepulver in die Milch geben und mit dem Handrührgerät zuerst langsam verrühren und dann auf höchster Stufe etwa 3 Minuten lang schlagen.
3. Birnen in Würfel schneiden, schokolade grob hacken. Beides zur Creme geben.
4. Sofortgelatine unterrühren.
5. Den unteren Tortenboden auf eine Tortenplatte setzen und einen Tortenring darum stellen. Die Creme auf den Tortenboden streichen und gleichmäßig verteilen.
6. Den Tortendeckel darauf legen und vorsichtig andrücken. Die Torte für 1-2 Stunden kalt stellen, bis die Creme fest geworden ist.
7. Den Tortenring vorsichtig lösen und abnehmen. Ränder glätten und nach Wunsch mit Schlagsahne oder Ganache verzieren.
Eine Ganache ist eine Mischung aus Schokolade und Sahne. Damit könnt ihr Torten sehr leicht verzieren, da die Masse geschmeidiger ist als reine Kuvertüre und außerdem einen schönen Glanz behält, ohne dass ihr vorher die Schokolade temperieren müsst. Nehmt dazu auf 200 g Schokolade etwa 70 ml Sahne. Die Sahne erhitzt ihr in einem kleinen Topf, sie soll aber nicht kochen. Dann vom Herd nehmen, die Schokolade klein hacken und dazu geben. So lange rühren bis sich die Schokolade vollständig aufgelöst hat. Wenn die Masse abkühlt und gerade noch schön streichfähig ist, die Torte damit einstreichen.
Für meine Torte habe ich um den Rand noch KitKat-Riegel geklebt. Bei der 26er Form braucht ihr dafür ungefähr 13 Päckchen (13 x 4er-Riegel). Obendrauf habe ich Smarties gestreut, damit es schön kunterbunt wird.
Lasst eurer Fantasie freien Lauf und zaubert herrlich einfache und wunderschöne Torten.
Alles Liebe
Euer Steffen
heute habe ich ein tolles und sehr variables Rezept für euch. Diesen saftigen Nusskuchen könnt ihr ganz einfach als trocknen Kuchen backen und genießen, egal ob in einer Kastenform oder Springform. Einfach pur oder mit ein wenig Puderzucker oder Kuvertüre aufgehübscht und auf den Kaffeetisch.
Da der Nusskuchen aber sehr schön eben backt und stabil ist, eignet er sich auch hervorragend als Grundlage für eine gefüllte Torte. Ich backe die angegebene Menge in einer 26er Springform. Einmal durchschnitten und gefüllt ergibt das dann eine etwa 8 cm hohe Torte, die ihr natürlich noch nach eurem Geschmack und je nach Anlass verzieren könnnt.
Für das Grundrezept braucht ihr:
250 g Butter
200 g Zucker
4 Eier
1 Prise Salz
250 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
250 g gemahlene Haselnüsse
125 ml Milch
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen und eine Form einfetten.
2. Butter und Zucker schaumig schlagen und die Eier einzeln dazu geben. Jedes Ei für etwa 30 Sekunden unterrühren. Salz hinzufügen.
3. Mehl mit Backpulver mischen und langsam unterrühren.
4. Abwechselnd Nüsse und Milch dazu geben und unterheben.
5. Auf der mittleren Schiene etwa 60 Minuten backen.
6. Kuchen in der Form auskühlen lassen.
Wenn ihr, wie ich, bei Nusskuchen gar nicht abwarten könnt bis er endlich fertig ist, dann ist jetzt Zeit zum Genießen. Ihr könnt z.B. ein Päckchen Haselnussluvertüre schmelzen und darüber geben und das ganze mit Zuckerperlen oder anderer Streudeko verzieren.
Falls es etwas aufwändiger sein darf, schneidet euren Nusskuchen mit einem scharfen langen Messer oder einer "Kuchenharfe" einmal waagerecht durch.
Für die Füllung braucht ihr:
1 Päckchen Paradiescreme Nougat
300 ml kalte Milch
50 g weiße Schokolade
250 g Birnen (abgetropft, aus der Dose)
1 Päckchen Sofortgelatine (für 500 ml Flüssigkeit)
Und so macht ihr die Füllung:
1. Birnen in ein Sieb geben und abtropfen lassen.
2. Das Cremepulver in die Milch geben und mit dem Handrührgerät zuerst langsam verrühren und dann auf höchster Stufe etwa 3 Minuten lang schlagen.
3. Birnen in Würfel schneiden, schokolade grob hacken. Beides zur Creme geben.
4. Sofortgelatine unterrühren.
5. Den unteren Tortenboden auf eine Tortenplatte setzen und einen Tortenring darum stellen. Die Creme auf den Tortenboden streichen und gleichmäßig verteilen.
6. Den Tortendeckel darauf legen und vorsichtig andrücken. Die Torte für 1-2 Stunden kalt stellen, bis die Creme fest geworden ist.
7. Den Tortenring vorsichtig lösen und abnehmen. Ränder glätten und nach Wunsch mit Schlagsahne oder Ganache verzieren.
Eine Ganache ist eine Mischung aus Schokolade und Sahne. Damit könnt ihr Torten sehr leicht verzieren, da die Masse geschmeidiger ist als reine Kuvertüre und außerdem einen schönen Glanz behält, ohne dass ihr vorher die Schokolade temperieren müsst. Nehmt dazu auf 200 g Schokolade etwa 70 ml Sahne. Die Sahne erhitzt ihr in einem kleinen Topf, sie soll aber nicht kochen. Dann vom Herd nehmen, die Schokolade klein hacken und dazu geben. So lange rühren bis sich die Schokolade vollständig aufgelöst hat. Wenn die Masse abkühlt und gerade noch schön streichfähig ist, die Torte damit einstreichen.
Für meine Torte habe ich um den Rand noch KitKat-Riegel geklebt. Bei der 26er Form braucht ihr dafür ungefähr 13 Päckchen (13 x 4er-Riegel). Obendrauf habe ich Smarties gestreut, damit es schön kunterbunt wird.
Lasst eurer Fantasie freien Lauf und zaubert herrlich einfache und wunderschöne Torten.
Alles Liebe
Euer Steffen
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