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Sonntag, 13. Mai 2018

Blaubeer-Käsekuchen glutenfrei und low carb

Hallo meine Lieben,

ich habe wieder mal eins meiner Lieblingsrezepte überarbeitet und daraus eine glutenfreie Variante entwickelt. Außerdem ist das Blaubeer-Käsekuchen auch noch low carb - es ist keinerlei Mehl darin und auch der Zucker ist vollständig durch eine um 20% geringere Menge an Xucker light* (Erythrit) ersetzt.

Vielleicht denken manche von euch jetzt: "Ach mensch, was soll denn das? Kuchen muss doch nach Kuchen schmecken und da brauche ich diesen ganzen Schnickschnack nicht." Gut, das geht vollkommen in Ordnung! 😀 Diejenigen unter euch, die ohne eine ordentliche Portion Zucker nicht glücklich werden, nehmen einfach Zucker. Und ruhig auch normales Mehl. Aber traut euch ruhig mal an die low carb Version - ich bin sicher ihr werdet sie lieben!

Wenn ihr auch gute Rezepte für kleine Sünden ohne schlechtes Gewissen habt freue ich mich auf eure Nachrichten und Kommentare hier, bei Facebook oder Instagram.

Für eine 26 cm Springform braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

Für den Boden:

50 g Reismehl

50 g Kokosmehl

30 g Buchweizenmehl

15 g Pfeilwurzelstärke

5g Flohsamenschalen gemahlen
100 g gemahlene Mandeln

120 g Xucker light* 
(Erythrit)
2 Eier
125 g kalte Butter
ggf. 1-2 EL eiskaltes Wasser

Für die Füllung:

350 g Blaubeeren
1 EL Zitronensaft
1 kg Magerquark
4 Eier
50 g Pfeilwurzelstärke
oder Kartoffelstärke
1 EL Vanilleextrakt
150 g Xucker light* (Erythrit)


So wird's gemacht:

1. Alle Zutaten für den Boden zu einem glatten Mürbeteig verkneten und in Folie eingewickelt mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

2. Blaubeeren mit Zitronensaft und 2 EL Xucker light* (Erythrit) pürieren und beiseite stellen. Backofen auf 180° C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.

3. Quark mit Eigelb, Stärke, Vanilleextrakt und Xucker light* (Erythrit) zu einer gleichmäßigen Masse verrühren. Eiweiß zu Schnee schlagen und unter die Quarkmasse heben. Dann die Masse hälftig in zwei Schüssel verteilen und eine Hälfte mit den pürierten Blaubeeren mischen.

4. Mürbeteig auf Klarsichtfolie ausrollen, Backform einfetten und Mürbeteig mit der Folie in die Form stürzen und gleichmäßig andrücken. Einen etwa 3 cm hohen Rand formen.

5. Zuerst die Blaubeermasse in die Form gießen und glatt streichen, dann die helle Quarkmasse dazu geben und mit einer Gabel (wie bei einem Marmorkuchen) die Schichten etwas vermischen.

6. Auf der mittleren Schiene etwa 50 bis 60 Minuten backen. Nach 30 Minuten die Hitze auf 160°C reduzieren. Den Kuchen mit etwas Alufolie abdecken wenn euch der Rand beim Backen zu schnell dunkel wird.


Der Kuchen schmeckt anstelle von Blaubeeren auch mit Himbeeren ganz hervorragend. Außerdem sieht es toll aus, wenn ihr aus etwa 150 g Blaubeeren und 1 EL Erythrit und 1 EL Zitronensaft noch etwas Kompott kocht und diesen dann abgekühlt über den Käsekuchen träufelt.

Alles Liebe
Euer Steffen



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Mittwoch, 2. September 2015

Frischkäse-Torte mit Beeren

Hallo meine Lieben,

Was tun, wenn man uuuuunbedingt einen Kuchen will oder braucht, man aber bei 35 Grad und Sommerwetter auf keinen Fall den Backofen einschalten möchte? Am Wochenende hat der Sommer ja noch einmal alles gegeben.
Zum Glück gibt's viele tolle Rezepte für leckere Kuchen ganz ohne Backen. Naja, so richtig stimmt das natürlich nicht, aber das Backen hat eben schon jemand anderes vorher übernommen. :-)
Eines meiner Lieblingsrezepte ist dieses hier für eine richtig cremig-fruchtige Frischkäsetorte mit leckeren Beeren ganz nach eurem Geschmack.

Für eine Form mit 22-24 cm Durchmesser braucht ihr:

180 g Löffelbiskuits
135 g Butter
450 g Frischkäse (z.B. Philadelphia)
2 Becher Schlagsahne
2 EL Vanillezucker
(oder 2 TL Vanilleextrakt)
2 Päckchen Sofortgelatine
(oder 6 Blatt weiße Gelatine)
100 g Zucker
250 g Beeren nach Wahl

Zum Verzieren ebenfalls Beeren oder/und Kekskrümel, etc.


Und so wird's gemacht:

1. Löffelbiskuits in einen Gefrierbeutel geben und mit einer Klemme verschießen. Dann mit einem Nudelholz zu sehr feinen Krümeln zerdrücken.

2. Butter schmelzen, zu den Kekskrümeln geben und gut vermischen.

3. Eine Backform oder einen Backrahmen in der gewünschen Größe mit Backpapier auslegen und die Biskuit-Butter-Masse darin verteilen und gut festdrücken. Ich nehme dazu einen Löffel, aber ihr könnte das auch mit den Händen machen.

4. Den Frischkäse mit Zucker verrühren und das Vanilleextrakt dazu geben. Hier könnt ihr Doppelrahmkäse oder eine Sorte mit weniger Fett nehmen. Es gelingt beides, aber je höher der Fettanteil ist, desto intensiver ist der Geschmack.

5. Sahne steif schlagen und vorsichtig unter die Frischkäsecreme heben. Die Sofortgelatine zügig mit unterrühren. Wenn ihr Blattgelatine verwendet müsst ihr diese nach Packungsanleitung zubereiten und mit 1-2 EL der Creme in der Temperatur angleichen bevor ihr sie unter die Frischkäsemasse rührt.

6. Auf dem Keksboden jetzt die Beeren verteilen und mit der Frischkäsecreme bedecken. Creme glatt streichen und die Torte für mindestens 2 Stunden kalt stellen.


Von der fertigen Torte gibt's dieses Mal leider gar kein Bild. Die wurde so schnell verputzt, dass ich gar nicht dazu kam sie zu fotografieren. Muss ich wohl schnell noch einmal machen :-)

Eine besonders interessante Geschmacksnote bekommt eure Torte, wenn ihr ca. 30 Gramm Amarettini anstelle von Löffelbiskuits in den Boden gebt oder zu den Beeren ein paar Amarettini auf dem Keksboden verteilt. Ihr könnt auch geraspelte Schokolade zu den Kekskrümeln geben.

Probiert einfach mal aus, was euch am besten schmeckt und schreibt mir und postet eure Bilder auf meiner Facebook-Seite.

Alles Liebe
EUer Steffen

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Joghurt-Beeren-Dessert

Hallo meine Lieben,

ein Dessert soll eine gute Mahlzeit abrunden und einen tollen Eindruck zum Abschluss hinterlassen. Dafür ist nicht unbedingt viel Aufwand nötig.
Mein Joghurt-Beeren-Dessert wirkt in schönen Gläsern besonders gut und ihr könnt das Rezept auch ganz leicht variieren. Nehmt einfach das, was ihr zu Hause habt.

Für 4 Portionen braucht ihr:

4 Becher Joghurt (z.B. griechischen mit hohem Fettgehalt)
125 g Heidelbeeren oder andere Beeren der Saison
Amarettini (es gehen auch Löffelbiskuits und andere Kekse)
4 TL Honig

Und so wird's gemacht:

Nehmt ein schönes Glasgefäß, z.B. ein Rotweinglas, und gebt 2 EL Joghurt hinein. Darüber kommt eine Schicht aus etwa 5-8 Amarettini und ein EL Heidelbeeren. Wenn ihr die Kekse und Beeren bis zum Rand des Glases verteilt sieht man später die einzelnen Schichten besser.
Dann den restlichen Joghurt darüber geben. Je Portion 1 TL flüssigen Honig darüber träufeln und mit Amarettini und noch ein paar Beeren und wenn vorhanden einem frischen Minzblatt dekorieren.

Anstelle frischer Beeren könnt ihr auch eine Beerenkonfitüre nehmen, dann würde ich aber den Honig weglassen damit es nicht zu süß wird.


Ich habe das Rezept auch schonmal mit zerbröselten Lebkuchen und Himbeeren (aus dem Tiefkühler) gemacht. Das passt ganz wunderbar in die kalte Jahreszeit.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

Alles Liebe
Euer Steffen

Freitag, 3. Oktober 2014

Beeren - Wickeltorte

Hallo meine Lieben,

ich liebe Herausforderungen. Und heute habe ich mich wieder einmal einer solchen gestellt.
Eine liebe Freundin und Kollegen hat mir ein Bild einer Torte geschickte und meinte, das sei doch auch etwas für mich.
Also habe ich getüftelt und ausprobiert und habe ein Rezept für eine himmlisch cremige-fruchtige und leichte Beeren-Torte zusammengestellt.
Ihr könnt dafür alle Beeren nehmen, die gerade Saison haben, oder auch tiefgekühlte Beeren oder Beerenmischungen verwenden. Für die Torte habe ich dieses Mal nur Brombeeren verwendet, die ich noch aus der letzten Ernte eingefroren hatte.

Bitte lasst euch nicht davon abschrecken, dass das Rezept ziemlich umfangreich ist. Ich habe nur möglichst einfache Schritte zu beschreiben versucht.
Lest es euch ein oder zwei Mal gut durch und ihr werdet merken, dass alles machbar und gar nicht so kompliziert ist wie es klingt.
Aber ich gebe zu, dass ich beim ersten Versuch auch ganz schön geschimpft habe, weil einfach manche Handgriffe noch nicht so sitzen. Ich beschreibe euch aber alles so, wie es dann auch klappt. Also habt Mut und probiert es aus. Mit dieser Torte werdet ihr bei jeder Feier punkten.

Für eine 24er Springform braucht ihr:

Für den Mürbeteigboden:

75 g Butter
1 Prise Salz
2 EL Zucker
1 EL Öl
1 TL Wasser
160 g Mehl


Für den Biskuitboden:

5 Eier
5 EL warmes Wasser
1 Prise Salz
175 g Zucker
150 g Mehl
40 g Speisestärke


Für die Füllung:

300 g Beeren
5 EL Beerenmarmelade








Für die weiße Creme:

250 g Mascarpone
250 g Quark
2 EL Puderzucker
350 ml Schlagsahne
1 TL San-Apart


Für die Beerencreme:

125 ml Beerensaft / Beerenmark
4 Blatt Gelatine
oder 1/2 Päckchen Sofortgelatine zum einrühren
150 g Quark
250 ml Schlagsahne


Nach Belieben Sahne und Beeren zum Verzieren.


Und so wirds gemacht:

Mürbeteigboden:

1. Alle Zutaten mit dem Flachrührer zu einem bröseligen Teig vermischen oder mit den Händen verkneten.

2. Einen Bogen Backpapier in eine 24er Form einspannen und den Rand einfetten. Den Teig jetzt mit den Händen gleichmäßig in die Form drücken.
Ich habe es ohne Backpapier versucht, hatte aber Probleme den Boden dann aus der Form zu lösen ohne dass er zerbricht.

3. Mit einer Gabel einstechen, damit der Teig beim Backen keine Blasen bekommt.

4. Die Form mit dem Teig für mindestens 30 Minuten kalt stellen. (Ihr könnt an dieser Stelle mit dem Biskuitboden weitermachen und den Mürbeteigboden anschließend fertig backen.)

5. Bei 180°C auf der mittleren Schiene bei Ober- und Unterhitze ca. 12-15 Minuten backen.

6. Den Boden in der Form auskühlen lassen

Biskuitboden:

1. Die Eier mit einer Prise Salz schaumig aufschlagen.

2. Nach und Nach das warme Wasser dazu geben.

3. Zucker langsam hinein rieseln lassen und die Masse weiterschlagen bis sie fast weiß und dickflüssig ist. Das dauert ca. 20 Minuten.

4. Mehl und Stärke sieben und vorsichtig mit einem Teigschaber unterziehen. Achtet darauf, dass sich das Mehl nicht am Boden absetzt aber schlagt auch nicht zuviel Luft aus der Masse.

5. Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Biskuitmasse darauf gleichmäßig verteilen.

6. Bei 180°C auf der mittleren Schiene ca. 15-17 Minuten backen. Da jeder Ofen andere Eigenschaften hat beobachtet euren Teig. Er sollte nicht zu dunkel und trocken werden da er sonst später leicht bricht.

7. Nach dem Backen muss der Boden vom Blech runter und etwas abkühlen. Dafür legt ihr ein zweites Stück Backpapier darauf und fasst es an zwei Ecken zusammen mit dem unteren Backpapier fest an. Jetzt könnt iht den Biskuitboden zwischen den beiden Papierlagen mit etwas Mut und Schwung anheben und einfach umdrehen. Das mitgebackene Papier zieht ihr jetzt vorsichtig ab. Statt des zweiten Papiers könnt ihr auch den Boden mit Zucker bestreuen und ein Geschirrtuch benutzen. Ich versuche aber immer, weniger Zucker zu verwenden und mit dem Backpapier klappt das super. Auf dem Foto seht ihr, dass ich es mal wieder mit Geschirrtuch versucht habe und euch daher lieber das Backpapier empfehle :-)


Und so geht's weiter:

1. Die Beeren in einem Topf aufkochen und dann durch ein feines Sieb passieren, sodass ihr feines Beerenmark und Saft erhaltet. Davon braucht ihr 125 ml.

2. Die Rückstände im Sieb mit der Marmelade verrühren und den Biskuitboden und Mürbeteigboden damit bestreichen.

3. Für die weiße Creme verrührt ihr Mascarpone, Quark und Puderzucker mit einem Löffel oder Schneebesen. Nehmt dafür kein Rührgerät sonst wird die Masse zu weich.

4. 350 ml Sahne mit San-Apart steif schlagen.

5. Sahne unter die Quarkmasse ziehen. Wenn die Masse zu flüssig ist nochmals kalt stellen. Wer ganz sicher gehen will kann 1 EL Sofort-Gelatine einrühren.

6. Den mit Marmelade bestrichenen Mürbeteigboden auf eine Tortenplatte setzen.

7. Die weiße Creme über der Marmelade auf dem Biskuitboden gleichmäßig verstreichen.

8. An der längeren Seite des Bodens ca. 5 - 6 cm breite Streifen markieren und gerade durchschneiden.

9. Den ersten Streifen wie eine Schnecke aufrollen und in die Mitte des Mürbeteigbodens setzen.

10. Mit dem zweiten Streifen am äußeren Ende der Schnecke ansetzen und darum herum wickeln.

11. Die übrigen Streifen alle nacheinander um die Mitte wickeln.

12. Einen Tortenring um die Schnecke stellen und so eng einstellen, dass die Wickel gut zusammen gedrückt werden.

13. Wenn noch Mürbeteigboden übersteht, stecht ihn einfach mit dem Tortenring ab, indem ihr diesen fest nach unten drückt.

14. Die Torte für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen, damit sie später ihre Form behält.

15. Für die Beerencreme die Gelatine einweichen.

16. Ein paar Löffel des Beerensaftes erwärmen, Gelatine ausdrücken und darin auflösen. (Mit Sofort-Gelatine könnt ihr die Schritte 15 - 17 weg lassen)

17. Den restlichen Beerensaft dazu geben und verrühren.

18. 250 ml Sahne steif schlagen und unter den Quark ziehen.

19. Beerensaft unter die Masse heben und so lange kalt stellen, bis die Masse streichfähig ist.

20. Tortenring entfernen und die Torte mit der Beerencreme einstreichen.

21. Torte mit zurück behaltenen Beeren, Sahne, Schokospänen oder allem was euch gefällt verzieren. Ich habe von einem Stück Kuvertüre mit einem scharfen Messer Schokoladenspäne abgezogen und zusammen mit Himbeeren und Brombeeren auf der Torte verteilt. Aus der übrigen Beerencreme habe ich kleine Tuffs gespritzt und den Rand verziert.

Mit Brombeeren wird die Torte so pink wie ihr sie auf meinen Bildern seht, da ist keine Farbe zugesetzt worden. Mit Himbeeren wird sie rosafarben. Heidelbeeren geben leider kein schönes violett, außer ihr nehmt Heidelbeeren aus dem Glas. Mit frischen Beeren wird die Creme eher grau und braucht ein bisschen Unterstützung durch Lebensmittelfarbe (z.B. von DekoBack).

Ich wünsche euch ganz viel Erfolg und Freude beim Nachmachen dieses Rezepts und freu mich mit euch auf die erstaunten Gesichter eurer Gäse, wenn ihr diese Torte auf die Kaffeetafel stellt. :-)

Alles Liebe
Euer Steffen