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Samstag, 12. Januar 2019

Weißwein-Senf-Sauce

Hallo meine Lieben,

diese einfache und leckere Sauce passt hervorragend zu Fischgerichten, aber auch einfach zu Gemüse ohne Fisch oder Fleisch. Ich habe sogar schonmal drüber nachgedacht, sie als Grundsauce für eine Lasagne zu verwenden, aber da fehlt mir noch die vollständige Idee. Vielleicht fällt euch ja noch was ein, wozu sie gut passt?

Für die Sauce braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

60 g Schalotten (2-3 Stück)
20 g Butter
200 ml Weißwein, (z. B. Silvaner)
200 ml Fischfond
200 ml Sahne
Salz
Pfeffer
2 El Senf (Dijon-Senf, grob)

So wird's gemacht:

1. Schalotten in feine Würfel schneiden. Butter in einem kleinen Topf erhitzen und die Schalotten darin glasig dünsten.

2. Mit Weißwein ablöschen und auf die Hälfte reduzieren lassen. Fond zugießen und wieder auf die Hälfte einkochen lassen. Zuletzt Sahne zugießen und erneut auf die Hälfte reduzieren lassen.

3. Mit Salz und Pfeffer würzen. Sauce mit dem Pürierstab fein pürieren. Den Senf unterrühren und die Sauce abgedeckt warm stellen.


Na was hab ich euch gesagt? Viel einfacher kann man eine köstliche Sauce doch wirklich nicht machen. Ihr braucht nur etwas Geduld und werdet dafür reich belohnt.

Alles Liebe
Euer Steffen


Samstag, 24. Dezember 2016

Ravioli mit Pilzfüllung in Salbeibutter

Hallo meine Lieben,

ich habe mal wieder in einem Anfall von Eifer beschlossen, dass ich selbst Nudeln machen möchte. Aber dieses Mal sollten es nicht einfach Bandnudeln werden, sondern Ravioli mit einer selbst gemachten Pilzfüllung. Zugegeben, das ist ein ganz schöner Zeitaufwand. Das Ergebnis ist aber jede Mühe wert und das glückliche Gesicht von meinem Spatzl entschädigt für die Geduldsarbeit beim Füllen der kleinen Nudeltaschen. :)

Für 6 Portionen braucht ihr:

Für die Nudeln:
200 g Mehl
200 g Hartweizengrieß
5 g Salz
2 Eier
75 ml Wasser
25 ml Olivenöl
1 TL Kurkuma (nach Belieben)
1 Eiweiß (zum Verkleben der Ravioli)

Für die Füllung:
400 g Champignons
3 EL getrocknete Pilze
3 Schalotten
50 g Butter
1 Bund Petersilie
150 g saure Sahne
70 g Parmesan
3 EL Walnüsse
Salz
Pfeffer
Muskat


außerdem:
Butter
Salbei


So wird's gemacht:

1. Mehl, Grieß, Salz, Wasser, Öl und Eier zu einem Nudelteig verkneten. Das geht wirklich am besten mit dem Knethaken der Küchenmaschine. Der Teig ist fertig wenn er nicht mehr an der Schüssel klebt. Das Kurkuma habe ich hauptsächlich wegen der gelben Farbe dazu gegeben. Den Teig wickelt ihr in Frischhaltefolie ein und legt ihn für 2 Stunden in den Kühlschrank.

2. Während der Teig durchkühlt könnt ihr die Füllung vorbereiten. Dazu die Schalotten schälen und fein würfeln. Pilze putzen und ebenfalls klein schneiden. Die getrockneten Pilze (Steinpilze geben ein tolles Aroma ab) in Wasser einweichen und nach etwa 30 Minuten ausdrücken und ebenfalls klein schneiden.

3. Butter in einer großen Pfanne zerlassen und die Schalotten glasig dünsten. Dann die Pilze dazu geben und so lange braten bis kein Wasser mehr austritt. Dann zum Abkühlen beiseite stellen.

4. Parmesan reiben, Nüsse und Petersilie hacken. Alles zusammen mit der sauren Sahne zu den Pilzen geben und vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

5. Den Nudelteig in 8 bis 10 Stücke teilen und mit der Nudelmaschine stufenweise ausrollen. Ich habe mich für Stufe 6 (von 9) entschieden und rate euch eher zu Stufe 5, damit der Teig nicht so leicht reißt.

6. Die Teigplatten lagert ihr am besten auf sauberen Geschirrtüchern und bestreut sie mit etwas Grieß, damit sie nicht kleben. Ich habe mir kürzlich Ravioli-Stanzen gekauft, aber die braucht ihr nicht unbedingt. Eine Gabel und ein scharfes Messer oder ein Pizzaschneider reichen auch.

7. Markiert euch ungefähr die große der einzelnen Ravioli entlang der langen Kante einer Teigplatte. Dann setzt ihr jeweils einen Teelöffel eurer Pilzfüllung mitten auf jeden Abschnitt und bestreicht die Ränder dann mit Eiweiß. Dann wird die Teigplatte der Länge nach über die Füllung geklappt und festgedrückt. Passt auf, dass ihr möglichst keine Luft mit einpackt, sonst platzen die Ravioli beim Kochen.

8. Die einzelnen Ravioli jetzt ausstanzen oder mit dem Messer ausschneiden. Die Ränder könnt ihr mit den Zinken einer Gabel noch andrücken und ihnen so das gewellte Aussehen verpassen. Die Ravioli wieder auf den Geschirrtüchern ablegen, so können sie noch etwas antrocknen.

9. In einem großen Topf Wasser und eine Handvoll Salz zum Kochen bringen. Die Ravioli darin gar ziehen lassen, das dauert ungefähr 2 bis 3 Minuten. Ich habe die Nudeln in 3 Portionen gegart und die fertigen immer mit einer Schaumkelle aus dem Wasser geholt.

10. Während die Nudeln gar ziehen könnt ihr in einer großen Pfanne reichlich Butter zerlassen und einige Salbeiblätter dazu geben. Dann die abgetropften Ravioli kurz und heiß anbraten und servieren. Die gebratenen Salbeiblätter zum garnieren verwenden und nach Belieben noch mit Parmesan bestreuen.


Ich bin jetzt beim Schreiben selbst überrascht, dass es doch so viele Schritte sind. Ich hoffe ich habe nichts vergessen, bin aber sicher ihr kommt mit der Beschreibung zurecht. Wie schon gesagt ist das dieses Mal kein schnelles Rezept, aber es ist den Aufwand wirklich wert.

Probiert es mal aus und schreibt mir ob es euch geschmeckt hat.

Alles Liebe
Euer Steffen

Sonntag, 15. Mai 2016

Süßkartoffel-Pommes mit Gemüse und Auberginen-Dip

Hallo meine Lieben,

manche Rezeptideen entwickeln sich bei mir erst beim Einkaufen. Wenn ich dann vor dem Gemüsestand stehe und mir überlege, welche der bunten und gesunden Waren sich denn wohl interessant kombinieren lassen. So ist es auch mit diesem Gericht geschehen. Ich habe einfach mal eingekauft, worauf ich Lust hatte und habe dann überlegt, wie das zusammen passen könnte.

Das tolle an solchen Rezepten ist ja, dass jeder das verwenden kann was er mag und weglassen kann, was nicht so beliebt ist. Und wenn mal eine Zutat gerade nicht erhältlich ist, nehmt ihr einfach eine andere und schon wird's lecker - aber anders :-)

Die Mengenangaben in meinem Rezept schwanken ein wenig, je nachdem wie groß euer Gemüse ausfällt.

Für 4 Portionen braucht ihr:

3-4 Süßkartoffeln
2 Zucchini
3-4 Tomaten
4-5 Karotten
2-3 Schalotten
2-3 Knoblauchzehen
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Paprikapulver scharf
Kümmel gemahlen


Für den Dip:

2 Auberginen
2 Knoblauchzehen
1/2 Bio-Zitrone
250 g Naturjoghurt
(oder veganen Soja-/Mandel-Joghurt)
Salz
Pfeffer
Oregano

Und so wird's gemacht:

1. Backofen auf 200°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Süßkartoffeln schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben dann der Länge nach in jeweils 1 cm breite Stifte schneiden.

2. Auberginen in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden, salzen und auf der oberen Schiene in den Ofen schieben. Nach etwa 15-20 Minuten sind sie leicht gebräunt und ganz weich, dann könnt ihr sie heraus nehmen und beiseite stellen.

3. Süßkartoffelstifte auf ein Backblech geben, mit Olivenöl beträufeln und mit Salz, Pfeffer, Paprika und einer Prise Kümmel würzen. Auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen. Die "Pommes" werden nicht knusprig, eher weich, das liegt an der Konsistenz der Süßkartoffeln. Wenn ihr eine Friteuse habt könnt ihr die Süßkartoffeln darin fritieren, das wird dann knuspriger, aber auch fettiger.

4. Schalotten und Knoblauch fein schneiden. Zucchini schälen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Karotten putzen und mit dem Sparschäler in dünne Streifen "hobeln", Tomaten würfeln.

5. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebeln mit Knoblauch darin glasig dünsten. Dann Zucchiniwürfel dazu geben und anbraten. Nach und nach die Karottenstreifen und Tomatenwürfel dazu geben. So lange dünsten bis die Karotten bissfest gegart sind.

6. Für den Dip die weichen Auberginen zusammen mit Knoblauch, Joghurt, Saft und Abrieb einer halben Bio-Zitrone, Salz und Pfeffer in den Mixer geben oder mit einem Pürierstab zu einer gleichmäßigen Masse mixen. Je nach gewünschter Konstistenz noch Zitronensaft oder etwas Weißwein dazu geben. Mit Oregano würzen und abschmecken.


Die leichte, zitronige Frische des Dips passt super zu den Süßkartoffel-Pommes und das bissfeste Gemüse gibt dem ganzen den Feinschliff. Wenn ihr es "nasser" mögt könnt ihr das Gemüse natürlich auch mit einer Dose passierter Tomaten garen. Der Auberginen-Dip passt übrigens auch prima zu Nachos und schmeckt auch als Brotaufstrich ganz toll. Luftdicht verschlossen könnt ihr ihn 3-4 Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Viel Spaß beim Nachkochen und alles Liebe
Euer Steffen

Freitag, 11. März 2016

Orientalischer Karottensalat

Hallo meine Lieben,

heute habe ich mich wieder einmal aus der wöchentlichen Werbebeilage diverser Zeitungen inspirieren lassen. Bei Aldi habe ich ein Rezept für einen orientalischen Karottensalat gefunden. Irgendwie wundere ich mich schon über diese Idee, denn Karotten verbinde ich so überhaupt nicht mit orientalischer Küche, aber es schmeckt dann doch zu gut um lange akeptisch zu sein.

Das Rezept habe ich nach meinem Geschmack ein kleines bisschen verändert und zeige euch hier heute meine Version davon. Im Original war das Rezept noch mit Hackbällchen, aber da bei uns kein Fleisch auf den Tisch kommt habe ich die einfach weg gelassen. Was aber prima dazu schmeckt sind Falafel. Ich hatte schon einmal ein ähnliches Rezept veröffentlicht, aber probiert doch einfach beide mal aus :-) Es sind die Feinheiten, die den Unterschied machen. Probiert es mal aus!

Für 4 Portionen braucht ihr:

700 g Bio-Karotten
1-2 Schalotten
1 Knoblauchzehen
1 Bio-Zitrone
1 Stück Ingwer (ca. 1 cm)
3 EL Olivenöl
1 TL Curry grob
1 Prise Harissa
1 EL Honig
1-2 Zweige Minze
50 g Mandeln
100 g Datteln
Salz
Pfeffer


Und so wird's gemacht:

1. Karotten putzen und mit dem Sparschäler längs in dünne Streifen schneiden.

2. Schalotten schälen und in feine Ringe schneiden. Knoblauchzehe fein würfeln. Currymischung im Mörser zerstoßen.

3. Schale von der halben Zitrone abreiben und den Saft der Zitrone auspressen. Ein kleines Stückchen Ingwer fein reiben oder sehr fein hacken.

4. Öl in der Pfanne erhitzen und Schalotten, Knoblauch, Harissa und Curry darin anrösten.

5. Honig, Zitronenschale und -saft sowie Ingwer dazu geben und aufkochen lassen.

6. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und noch heiß über die Karottenstreifen gießen.

7. Mandeln und Datteln grob hacken, Minze waschen und Blättchen abzupfen, alles unter den Salat mischen.


Der Salat schmeckt lauwarm prima, aber kann auch sehr gut kalt gegessen werden.

Viel Freude beim Nachmachen und alles Liebe
Euer Steffen