Hallo meine Lieben,
kennt ihr die fabelhafte Szene mit der "Birne Helene" aus Loriots "Pappa ante Portas"? Ich könnte mich wirklich jedes Mal beömmeln, wenn ich nur daran denke. Hier mal der Link zum Clip für alle Fans und solche, die es werden wollen.
Bei manchen Rezepten muss ich auch an diese Szene denken, denn was einem da so unter diversen Namen angeboten wird ist häufig recht kurios. Richtig verwirrt bin ich immer, wenn die Bezeichnungen Brot und Kuchen irgendwie überlappen. Es gibt Bananenbrot, aber Kürbiskuchen, Apfelbrot und Karottenkuchen.... Ich habe für mich noch keine klare Definition und Abgrenzung finden können, Aber ich glaube, wenn der Kuchen in der Kastenform gebacken wird und die Zutaten aus dem Gemüseuniversum stammen, nennt man es wohl eher Brot. Möglicherweise auch, wenn die Rezepte eher aus dem amerikanischen Sprachraum stammen, denn dort werden die Kastenkuchen auch als "Bread" bezeichnet. Wenn ihr mehr dazu wisst und mir helfen könnt meine Verwirrung zu beseitigen bin ich sehr dankbar für eure Kommentare und Nachrichten.
Heute habe ich für euch ein Süßkartoffelbrot. Das ist ein Kuchen 😉 aus der Kastenform und schmeckt unglaublich gut! Die Süßkartoffel und der Ahornsirup harmonieren toll miteinander und die Walnüsse geben dem Ganzen noch das gewisse Etwas.
Für eine Kastenform mit 22 cm braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
300 g Süßkartoffeln
60 g weiche Butter
150 g brauner Zucker
120 g Ahornsirup
1 Ei
80 ml Milch
1 TL Zimt
10 g frischen Ingwer
1/2 TL Vanillepulver oder
Mark einer Vanilleschote
250 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
100 g Walnüsse
So wird's gemacht:
1. Die Kastenform gründlich einfetten oder mit einem Bogen Backpapier auslegen. Ich benutze lieber Backpapier, damit bekommt ihr den Kuchen ganz leicht aus der Form.
2. Süßkartoffel schälen und in etwa 1 cm große Stücke würfeln. Mit einer Tasse Wasser 15-20 Minuten weich kochen. Dabei den Deckel auf dem Topf lassen. Wenn zuviel Wasser verkocht ist, etwas nachgießen. Restliches Wasser abgießen und die Süßkartoffeln pürieren. Zum Abkühlen beiseite stellen.
3. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Ingwer schälen und fein reiben. Butter und Zucker gut verrühren. Süßkartoffelpüree, Ahornsirup, Ei, Milch, Zimt, Ingwer und Vanillemark dazu geben und alles miteinander verrühren.
4. In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver und Salz miteinander vermischen. Die Süßkartoffelmasse dazu geben und alles gut verrühren. Walnüsse grob hacken und unter die Masse rühren. Auf der mittleren Schiene ungefähr 60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
Ihr wisst ja wahrscheinlich schon, dass ich bei einfachen Kuchen kein großer Freund von Dekoration und viel Zuckerguss und sowas bin. Aber wenn ihr das mögt, dann passt eine Glasur aus dunkler Kuvertüre mit der herben Schokoladennote sehr gut zum Süßkartoffelbrot. Wer es süßer mag, der kann einen Zuckerguss mit Puderzucker und etwas Milch und Ahornsirup anrühren und den Kuchen damit einstreichen. Ich habe mein Süßkartoffelbrot mit einer Mischung aus Puderzucker und Noisette-Trinkschokoladenpulver bestreut.
Alles Liebe
Euer Steffen
Posts mit dem Label Ahornsirup werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ahornsirup werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Mittwoch, 21. März 2018
Freitag, 18. November 2016
Pecan Pie
Hallo ihr Süßen,
der Herbst naht nach einem herrlichen Spätsommer in großen Schritten und das Erntedankfest rückt in beinahe greifbare Nähe. Bis zum Thanksgiving-Tag in den USA ist es noch weit hin, denn dieses Fest wird erst am vierten Donnerstag im November gefeiert. Genug Zeit also, ein klassisches Rezept für einen Pecan Pie auszuprobieren. Dieser Nusskuchen hat es wirklich in sich - kein Wunder, dass er zu einem Feiertag gehört, bei dem gutes und reichliches Essen unverzichtbar ist. Allerdings habe ich mein Rezept ganz deutlich meinem Geschmack angepasst und die Menge an Zucker radikal reduziert.
Pekannüsse sind mit unseren Walnüssen eng verwandt und sehen ihnen auch sehr ähnlich. Auch am Geschmack erkennt man die Verwandtschaft der beiden Nüsse, wobei die Pekannuss viel milder und runder im Geschmack ist als die doch recht herbe Walnuss.
Meinen Pecan Pie habe ich in einer Tarteform mit 30 cm Durchmesser gebacken. Diese Menge reicht locker um 12 Personen an den Rand eines Diabetes zu bringen :-) Für den Anfang würde ich euch den Versuch mit einer 22er Form empfehlen. Dazu könnt ihr die angegebene Menge einfach halbieren. Hier verlinke ich euch mal eines meines Lieblings-Hilfsmittel: die Umrechnungstabelle für Rezepte, die ich auf Sallys Blog gefunden habe. Damit könnt ihr jedes Rezept auf eure Formgrößen umrechnen und es wird immer gelingen!
Für eine Tarteform mit 30cm Durchmesser braucht ihr:
Für den Teig:250 g Mehl
200 g kalte Butter
4 EL eiskaltes Wasser
1/2 TL Salz
Für die Füllung:
120 g weiche Butter
100 g Zucker
4 Eier
150 g Zuckerrübensirup (z.B. Grafschafter Goldsaft)
50 g Ahornsirup
2 EL Mehl
2 TL Vanille-Extrakt
400 g Pekannüsse
So wird's gemacht:
1. Mehl mit Butter, Wasser und Salz mit kalten Händen oder dem Rührgerät schnell zu einem Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie einpacken und für eine Stunde in den Kühlschrank legen. Wenn ihr den Teig zu lange knetet wird er zu warm und lässt sich nicht mehr schön verarbeiten.
2. Tarteforme einfetten und Backofen auf 200°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
3. Den gekühlten Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf etwa 33 cm Durchmesser ausrollen und in die Form geben. Wenn ihr den Teig sicher in die Form bringen wollt, dann rollt ihr ihn auf Frischhaltefolie oder Backpapier aus, legt ihn samt Papier kopfüber in die Form und zieht das Papier einfach wieder ab. Den Rand gleichmäßig hoch andrücken.
4. Legt etwa 40 bis 50 Pekanuüsse beiseite. Den Rest könnt ihr entweder ganz lassen oder mit dem Messer in grobe Stücke hacken. Ich bevorzuge die gehackte Variante, da sich der Pie später leichter schneiden lässt.
5. In einer Rührschüssel die weiche Butter mit dem Zucker cremig aufschlagen. Nacheinander die Eier unterrühren, Zuckerrübensirup, Ahornsirup und Vanille-Extrakt dazu geben und gut vermischen. Zuletzt die gehackten Pekannüsse unterziehen.
6. Die Nussmasse auf dem Teilboden gleichmäßig verteilen und die zurück behaltenen (ganzen) Nüsse dekorativ darauf verteilen.
7. Der Kuchen wird auf der mittleren Schiene etwa 10 Minuten bei 200°C gebacken, dann reduziert ihr die Temperatur auf 180°C und backt den Pie weitere 45 Minuten.
8. Bitte habt Geduld und lasst den Pie mindestens eine Stunde abkühlen bevor ihr ihn aus der Form heraus nehmt. Die Nussmasse ist nach dem Backen noch sehr weich!
Wenn ihr noch etwas mehr Geduld aufbringen könnt lasst den Pie über Nacht stehen. Am nächsten Tag ist der Kuchen durchgezogen, die Aromen haben sich wunderbar verbunden und der Geschmack ist noch viel besser als am ersten Tag.
Natürlich könnt ihr den Pie auch mit Walnüssen machen, wenn ihr keine Pekannüsse bekommt. Manchmal gibts auch nur gesalzene Pekannüsse, die wascht ihr dann einfach unter warmem Wasser ab und trocknet sie mit Küchentüchern.
Der Mürbeteigboden ist leicht salzig, die Füllung zuckersüß - das gibt ein wirklich tolles Geschmackserlebnis! Probiert den Pecan Pie unbedingt selbst mal aus. Das Rezept ist auch für Anfänger leicht nachzumachen.
Viel Freude beim Nachbacken und alles Liebe
Euer Steffen
der Herbst naht nach einem herrlichen Spätsommer in großen Schritten und das Erntedankfest rückt in beinahe greifbare Nähe. Bis zum Thanksgiving-Tag in den USA ist es noch weit hin, denn dieses Fest wird erst am vierten Donnerstag im November gefeiert. Genug Zeit also, ein klassisches Rezept für einen Pecan Pie auszuprobieren. Dieser Nusskuchen hat es wirklich in sich - kein Wunder, dass er zu einem Feiertag gehört, bei dem gutes und reichliches Essen unverzichtbar ist. Allerdings habe ich mein Rezept ganz deutlich meinem Geschmack angepasst und die Menge an Zucker radikal reduziert.
Pekannüsse sind mit unseren Walnüssen eng verwandt und sehen ihnen auch sehr ähnlich. Auch am Geschmack erkennt man die Verwandtschaft der beiden Nüsse, wobei die Pekannuss viel milder und runder im Geschmack ist als die doch recht herbe Walnuss.
Meinen Pecan Pie habe ich in einer Tarteform mit 30 cm Durchmesser gebacken. Diese Menge reicht locker um 12 Personen an den Rand eines Diabetes zu bringen :-) Für den Anfang würde ich euch den Versuch mit einer 22er Form empfehlen. Dazu könnt ihr die angegebene Menge einfach halbieren. Hier verlinke ich euch mal eines meines Lieblings-Hilfsmittel: die Umrechnungstabelle für Rezepte, die ich auf Sallys Blog gefunden habe. Damit könnt ihr jedes Rezept auf eure Formgrößen umrechnen und es wird immer gelingen!
Für eine Tarteform mit 30cm Durchmesser braucht ihr:
Für den Teig:250 g Mehl
200 g kalte Butter
4 EL eiskaltes Wasser
1/2 TL Salz
Für die Füllung:
120 g weiche Butter
100 g Zucker
4 Eier
150 g Zuckerrübensirup (z.B. Grafschafter Goldsaft)
50 g Ahornsirup
2 EL Mehl
2 TL Vanille-Extrakt
400 g Pekannüsse
So wird's gemacht:
1. Mehl mit Butter, Wasser und Salz mit kalten Händen oder dem Rührgerät schnell zu einem Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie einpacken und für eine Stunde in den Kühlschrank legen. Wenn ihr den Teig zu lange knetet wird er zu warm und lässt sich nicht mehr schön verarbeiten.
2. Tarteforme einfetten und Backofen auf 200°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
3. Den gekühlten Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf etwa 33 cm Durchmesser ausrollen und in die Form geben. Wenn ihr den Teig sicher in die Form bringen wollt, dann rollt ihr ihn auf Frischhaltefolie oder Backpapier aus, legt ihn samt Papier kopfüber in die Form und zieht das Papier einfach wieder ab. Den Rand gleichmäßig hoch andrücken.
4. Legt etwa 40 bis 50 Pekanuüsse beiseite. Den Rest könnt ihr entweder ganz lassen oder mit dem Messer in grobe Stücke hacken. Ich bevorzuge die gehackte Variante, da sich der Pie später leichter schneiden lässt.
5. In einer Rührschüssel die weiche Butter mit dem Zucker cremig aufschlagen. Nacheinander die Eier unterrühren, Zuckerrübensirup, Ahornsirup und Vanille-Extrakt dazu geben und gut vermischen. Zuletzt die gehackten Pekannüsse unterziehen.
6. Die Nussmasse auf dem Teilboden gleichmäßig verteilen und die zurück behaltenen (ganzen) Nüsse dekorativ darauf verteilen.
7. Der Kuchen wird auf der mittleren Schiene etwa 10 Minuten bei 200°C gebacken, dann reduziert ihr die Temperatur auf 180°C und backt den Pie weitere 45 Minuten.
8. Bitte habt Geduld und lasst den Pie mindestens eine Stunde abkühlen bevor ihr ihn aus der Form heraus nehmt. Die Nussmasse ist nach dem Backen noch sehr weich!
Wenn ihr noch etwas mehr Geduld aufbringen könnt lasst den Pie über Nacht stehen. Am nächsten Tag ist der Kuchen durchgezogen, die Aromen haben sich wunderbar verbunden und der Geschmack ist noch viel besser als am ersten Tag.
Natürlich könnt ihr den Pie auch mit Walnüssen machen, wenn ihr keine Pekannüsse bekommt. Manchmal gibts auch nur gesalzene Pekannüsse, die wascht ihr dann einfach unter warmem Wasser ab und trocknet sie mit Küchentüchern.
Der Mürbeteigboden ist leicht salzig, die Füllung zuckersüß - das gibt ein wirklich tolles Geschmackserlebnis! Probiert den Pecan Pie unbedingt selbst mal aus. Das Rezept ist auch für Anfänger leicht nachzumachen.
Viel Freude beim Nachbacken und alles Liebe
Euer Steffen
Freitag, 21. November 2014
Feigen-Haselnuss-Muffins
Hallo meine Lieben,
so langsam fange ich an, mich für die Weihnachtsbäckerei einzudecken und kaufe alles, was ich für meine Lieblingsplätzchen und Stollen so brauche.
Manchmal ist auch hier die Fantasie und der Appetit größer als dann die Vorweihnachtszeit zulässt und es bleiben ein paar Rezepte auf der Strecke oder müssen einfach warten. Dieses Rezept heute hat letzten Winter einfach nicht mehr geklappt. Es ist zwar überhaupt nicht weihnachtlich, aber für mich gehören getrocknete Früchte nunmal eher in Herbst und Winter und so ist das auch mit den Feigen.
Solange es sie frisch zu kaufen gibt, koche ich daraus Marmelade, esse sie als Obst einfach so oder serviere Sie zu Ziegenkäse und Salat. Getrocknet wandern Sie in Makronen, Hutzelbrot und nun eben auch in Muffins.
Das Rezept ist sehr einfach nachzumachen und ihr braucht dazu keine Küchenmaschine. Die Küche bleibt dabei (fast) sauber und ihr könnt ganz spontan kleine Köstlichkeiten zaubern.
Für 12 Muffins braucht ihr:
350 g Mehl
1 EL Backpulver
100 g kernige Haferflocken
1/2 TL Salz
2 Eier
60 g Butter
50 g Zucker
2 EL Sirup (z.B. Ahornsirup oder Karamellsirup)
250 ml Milch
50 g Haselnüsse
8-10 getrocknete Feigen
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 190°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Butter zerlassen und abkühlen lassen.
3. Haselnüsse anrösten und grob zerhacken, Feigen in kleine Stückchen schneiden oder hacken. Beides miteinander vermischen.
4. Muffinform einfetten oder mit Papierförmchen bestücken.
5. Die zerlassene Butter in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen den Zucker einrühren. Danach Eier, Milch und Sirup hineingeben.
6. Mehl, Backpulver, Zucker und Haferflocken vermischen und zur flüssigen Masse geben.
7. Mit einem Rührlöffel nur kurz vermischen, dass sich die Zutaten verbinden.
8. Feigen-Nuss-Mischung unterheben.
9. Den Teig in die Förmchen geben und auf der mittleren Schiene etwa 20 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
Ich bin gespannt, wie euch die Muffins schmecken, also ab in die Küche und nachmachen :-) Wenn ihr keine Feigen mögt könnt ihr jede andere getrocknete Frucht nehmen. Ganz toll schmecken auch Birnenstücke oder Cranberries. Beim Sirup habe ich mich für Ahornsirup entschieden, weil ich sein Aroma sehr mag und es toll zu Nüssen passt. Ihr könnt auch Grafschafter Goldsaft oder Birnendicksaft verwenden, schmeckt alles, aber jeder Sirup bringt eine andere Note mit. Ich habe einen Zuckersirup, den ich mir mal aus einem Urlaub in den Niederlanden mitgebracht habe, der schmeckt ganz leicht nach Lakritze. :-)
Viel Freude beim Backen und alles Liebe
Euer Steffen
so langsam fange ich an, mich für die Weihnachtsbäckerei einzudecken und kaufe alles, was ich für meine Lieblingsplätzchen und Stollen so brauche.
Manchmal ist auch hier die Fantasie und der Appetit größer als dann die Vorweihnachtszeit zulässt und es bleiben ein paar Rezepte auf der Strecke oder müssen einfach warten. Dieses Rezept heute hat letzten Winter einfach nicht mehr geklappt. Es ist zwar überhaupt nicht weihnachtlich, aber für mich gehören getrocknete Früchte nunmal eher in Herbst und Winter und so ist das auch mit den Feigen.
Solange es sie frisch zu kaufen gibt, koche ich daraus Marmelade, esse sie als Obst einfach so oder serviere Sie zu Ziegenkäse und Salat. Getrocknet wandern Sie in Makronen, Hutzelbrot und nun eben auch in Muffins.
Das Rezept ist sehr einfach nachzumachen und ihr braucht dazu keine Küchenmaschine. Die Küche bleibt dabei (fast) sauber und ihr könnt ganz spontan kleine Köstlichkeiten zaubern.
Für 12 Muffins braucht ihr:
350 g Mehl
1 EL Backpulver
100 g kernige Haferflocken
1/2 TL Salz
2 Eier
60 g Butter
50 g Zucker
2 EL Sirup (z.B. Ahornsirup oder Karamellsirup)
250 ml Milch
50 g Haselnüsse
8-10 getrocknete Feigen
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 190°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Butter zerlassen und abkühlen lassen.
3. Haselnüsse anrösten und grob zerhacken, Feigen in kleine Stückchen schneiden oder hacken. Beides miteinander vermischen.
4. Muffinform einfetten oder mit Papierförmchen bestücken.
5. Die zerlassene Butter in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen den Zucker einrühren. Danach Eier, Milch und Sirup hineingeben.
6. Mehl, Backpulver, Zucker und Haferflocken vermischen und zur flüssigen Masse geben.
7. Mit einem Rührlöffel nur kurz vermischen, dass sich die Zutaten verbinden.
8. Feigen-Nuss-Mischung unterheben.
9. Den Teig in die Förmchen geben und auf der mittleren Schiene etwa 20 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
Ich bin gespannt, wie euch die Muffins schmecken, also ab in die Küche und nachmachen :-) Wenn ihr keine Feigen mögt könnt ihr jede andere getrocknete Frucht nehmen. Ganz toll schmecken auch Birnenstücke oder Cranberries. Beim Sirup habe ich mich für Ahornsirup entschieden, weil ich sein Aroma sehr mag und es toll zu Nüssen passt. Ihr könnt auch Grafschafter Goldsaft oder Birnendicksaft verwenden, schmeckt alles, aber jeder Sirup bringt eine andere Note mit. Ich habe einen Zuckersirup, den ich mir mal aus einem Urlaub in den Niederlanden mitgebracht habe, der schmeckt ganz leicht nach Lakritze. :-)
Viel Freude beim Backen und alles Liebe
Euer Steffen
Mittwoch, 5. November 2014
Blondies
Hallo meine Süßen,
Brownies kennt (und liebt) vermutlich inzwischen jeder und kaum einer kann der schokoladigen Versuchung widerstehen.
Doch was wäre das Leben ohne Kontraste und Gegensätze? Wo es Brownies gibt, dürfen Blondies also auf keinen Fall fehlen.
Schon 1953 konnten im Klassiker "Blondinen bevorzugt" zwei sehr gegensätzliche Schönheiten bewundert werden. Wenn ihr
also auch bei Gebäck "Blondinen" bevorzugt kommt ihr mit diesem Rezept jetzt auch auf eure Kosten. Meine süßen Blondies
sind jedenfalls die zarteste Versuchung seit Marilyn Monroe :-)
Für 12 Blondinen braucht ihr:
110 g Butter
210 g Mehl
170 g Zucker
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz
50 g Walnusskerne
1 EL Ahornsirup
1 Ei
1 EL Vanillezucker
2 EL Milch
Zum Verzieren:
Puderzucker und evtl. Milch
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Die Butter zerlassen und wieder abkühlen lassen.
3. Mehl mit Natron und Salz mischen und in eine Schüssel sieben.
4. Walnusskerne fein hacken.
5. Eine eckige Backform (etwa 20 x 20 cm) einfetten. Ich verwende hier immer einen Backrahmen. Wenn der Rahmen zu groß ist für die Menge an Teig könnt ihr ihn ganz leicht mit einem Streifen Alufolie, den ihr mehrfach faltet abteilen. Die Folie dazu einfach in den Rahmen einpassen und an den Seiten festklemmen (z.B. mit einer Büroklammer). Damit die Abtrennung stabiler wird könnt ihr auch ein Stück Pappe zurecht schneiden und in der Alufolie einwickeln.
6. Die zerlassene Butter in eine Rührschüssel geben. Unter ständigem Rühren den Zucker langsam einrieseln lassen.
7. Nach und nach Ahornsirup, Vanillezucker, Milch und Ei unterrühren.
8. Die gesiebte Mehlmischung löffelweise dazu geben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
9. Zuletzt die Walnüsse zugeben und kurz unterrühren.
10. Teig in die Form (den Backrahmen) füllen und auf der mittleren Schiene ca. 30-35 Minuten backen.
11. Die Blondies in der Form auskühlen lassen.
12. Wenn ihr die Blondies glasieren wollt verrührt 70 g Puderzucker mit 1 EL Milch und bestreicht den Kuchen damit. Ihr könnt sie auch einfach mit Puderzucker bestreuen.
13. In gleichmäßge Stücke schneiden und vernaschen.
Ihr könnt anstelle von Walnüssen auch Mandeln oder Haselnüsse nehmen (die würde ich aber zunächst von der braunen Haut befreien) oder auch 50 g weiße Schokolade hacken und in den Teig geben. Natürlich könnt ihr auch einfach wild Schokolade und Nüsse kombinieren oder - ganz verrückt - einen Löffel getrocknete Lavendelblüten dazu geben.
Also husch husch... ab an den Ofen :-) Ich freu mich auf eure Kommentare!
Alles Liebe
Euer Steffen
Brownies kennt (und liebt) vermutlich inzwischen jeder und kaum einer kann der schokoladigen Versuchung widerstehen.
Doch was wäre das Leben ohne Kontraste und Gegensätze? Wo es Brownies gibt, dürfen Blondies also auf keinen Fall fehlen.
Schon 1953 konnten im Klassiker "Blondinen bevorzugt" zwei sehr gegensätzliche Schönheiten bewundert werden. Wenn ihr
also auch bei Gebäck "Blondinen" bevorzugt kommt ihr mit diesem Rezept jetzt auch auf eure Kosten. Meine süßen Blondies
sind jedenfalls die zarteste Versuchung seit Marilyn Monroe :-)
Für 12 Blondinen braucht ihr:
110 g Butter
210 g Mehl
170 g Zucker
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz
50 g Walnusskerne
1 EL Ahornsirup
1 Ei
1 EL Vanillezucker
2 EL Milch
Zum Verzieren:
Puderzucker und evtl. Milch
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Die Butter zerlassen und wieder abkühlen lassen.
3. Mehl mit Natron und Salz mischen und in eine Schüssel sieben.
4. Walnusskerne fein hacken.
5. Eine eckige Backform (etwa 20 x 20 cm) einfetten. Ich verwende hier immer einen Backrahmen. Wenn der Rahmen zu groß ist für die Menge an Teig könnt ihr ihn ganz leicht mit einem Streifen Alufolie, den ihr mehrfach faltet abteilen. Die Folie dazu einfach in den Rahmen einpassen und an den Seiten festklemmen (z.B. mit einer Büroklammer). Damit die Abtrennung stabiler wird könnt ihr auch ein Stück Pappe zurecht schneiden und in der Alufolie einwickeln.
6. Die zerlassene Butter in eine Rührschüssel geben. Unter ständigem Rühren den Zucker langsam einrieseln lassen.
7. Nach und nach Ahornsirup, Vanillezucker, Milch und Ei unterrühren.
8. Die gesiebte Mehlmischung löffelweise dazu geben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
9. Zuletzt die Walnüsse zugeben und kurz unterrühren.
10. Teig in die Form (den Backrahmen) füllen und auf der mittleren Schiene ca. 30-35 Minuten backen.
11. Die Blondies in der Form auskühlen lassen.
12. Wenn ihr die Blondies glasieren wollt verrührt 70 g Puderzucker mit 1 EL Milch und bestreicht den Kuchen damit. Ihr könnt sie auch einfach mit Puderzucker bestreuen.
13. In gleichmäßge Stücke schneiden und vernaschen.
Ihr könnt anstelle von Walnüssen auch Mandeln oder Haselnüsse nehmen (die würde ich aber zunächst von der braunen Haut befreien) oder auch 50 g weiße Schokolade hacken und in den Teig geben. Natürlich könnt ihr auch einfach wild Schokolade und Nüsse kombinieren oder - ganz verrückt - einen Löffel getrocknete Lavendelblüten dazu geben.
Also husch husch... ab an den Ofen :-) Ich freu mich auf eure Kommentare!
Alles Liebe
Euer Steffen
Abonnieren
Posts (Atom)















