Hallo meine Lieben,
Mein Lieblings-Tiramisu habe ich euch ja schon vorgestellt und das hat es ja - geschmacklich und prozentlich - ganz schön in sich. Leider also nix für die kleinen Gäste an der Tafel. Daher habe ich noch eine ganz tolle Version ohne rohe Eier und ohne Alkohol für euch.
Nicht nur Kinder, auch die großen, haben das Rezept sehr gelobt und ich möchte es gern mit euch teilen und eure Meinungen dazu wissen. Probiert es also am besten gleich mal aus und schreibt mir einen Kommentar oder eine Nachricht.
Für eine Auflaufform mit ca. 30 x 20 cm braucht ihr:
etwa 200 g Löffelbiskuits
250 g Mascarpone
200 g Schlagsahne
200 ml Milch
1 EL Trink-Kakao (z.B Kaba)
50 g Zucker
1 EL Haselnusskrokant
3-4 Bio-Orangen
1 TL San-Apart oder Sahnesteif
So wird's gemacht:
1. Die Orangen mit einem scharfen Messer von der Schale und der weißen Haut befreien und dann die einzelnen Filets herauslösen. Den Saft auffangen und die Orangenreste auspressen.
2. 50 ml Orangensaft abmessen und mit 50 g Zucker aufkochen. Den Sirup dann beiseite stellen und abkühlen lassen.
3. Milch etwas erwärmen und mit dem Kakaopulver mischen. Die Löffelbiskuits kurz in die Trinkschokolade tunken und dann die Form damit auslegen.
4. Mascarpone in eine Rührschüssel geben und gut durchrühren. Sahne steif schlagen, San-Apart unterrühren und dann vorsichtig unter die Mascarpone heben.
5. Auf den Löffelbiskuits eine Lage Orangenfilets verteilen und alles mit der Mascarponecreme bedecken. Mit einem Löffel Wellen in die Creme ziehen.
6. Vor dem Servieren mit dem Orangensirup beträufeln und mit Krokant bestreuen.
Ihr könnt natürlich anstelle der Kinderversion auch das Rezept für das klassische Tiramisu mit Orangen verfeinern. Anstelle der Orangenfilets könnt ihr auch eine dünne Lage Mangopüree (mit etwas Gelatine stabilisiert) nehmen oder je nach Jahreszeit auch Heidelbeeren, Himbeeren oder in dünne Scheiben geschnittene Erdbeeren.
Ich bin auf eure Rückmeldungen gespannt.
Alles Liebe
Euer Steffen
Posts mit dem Label Kakao werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kakao werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, 27. Dezember 2019
Sonntag, 10. Juni 2018
Mandel-Marmorkuchen - low carb - glutenfrei
Hallo meine Lieben,
Omas Kuchen sind und waren doch einfach immer die besten, stimmts? Meine Omas haben sich beide - unter Anderem - durch ihre tollen Backkünste ausgezeichnet. Wobei es da unterschiedliche Schwerpunkte gab. Eine Oma verbinde ich eher mit Blechkuchen (Quetschbloatz, usw.) und die andere eher mit Rührkuchen (Gesundheitskuchen - was für ein tolles Wort!!!). 😀
Heute war mir nach einem Rührkuchen. Und was fällt mir da als erstes ein? Na logisch, Marmorkuchen. Das ist wohl der klassischste unter den Klassikern. Schmeckt irgendwie jedem und ist mit tausenderlei Rezeptvariationen fest in unseren Küchen und Backbüchern verwurzelt. Ich möchte heute eine weitere Variante - ohne Zucker und Weißmehl - hinzufügen.
Wie immer könnt ihr natürlich auch den ganz normalen Marmorkuchen backen, aber ich möchte euch eben neben der bekannten auch mal eine neue Version zeigen. Vor allem für diejenigen unter euch, die vielleicht gerade versuchen ein paar Pfunde los zu werden oder die aus gesundheitlichen Gründen glutenfrei essen müssen. Ich freue mich schon auf eure Nachrichten und Kommentare, wie euch das Rezept gefällt.
Für eine Gugelhupf-Form mit 22cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
50 g Butter
100 g Erythrit (z.B. Xucker light*)
6 Eier
250 g Quark
125 g gemahlene Mandeln
75 g Kokosmehl
25 g Sojamehl
1 TL gemahlene Flohsamenschalen
1 EL Kakaopulver
1 TL Natron
1/2 TL Vanillepulver
1 TL abgeriebene Zitronenschale
1 Prise Salz
evtl. etwas Milch
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 160° C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und die Form einfetten.
2. Butter mit Erythrit cremig rühren. Eier trennen und die Eigelbe einzeln unterrühren. Danach Quark, Zitronenschale und Vanillepulver dazu geben.
3. Mandeln, Kokosmehl, Sojamehl, Flohsamenschalen und Natron vermischen und löffelweise unterrühren. Wenn der Teig "bröselig" aussieht gebt etwas Milch (1-2 EL) dazu.
4. Eiweiß mit Salz steif schlagen und auf 4 Portionen verteilt nach und nach unter den Teig heben.
5. Die Hälfte des Teigs in die Form geben und die andere Hälfte mit Kakaopulver vermischen und darüber verteilen. Dann mit einer Gabel in Spiralen einmal rund um die Form herum durch den Teig fahren und beide Schichten miteinander mischen, sodass das typische Marmormuster entsteht.
6. Eine Schiene unterhalb der Mitte in den Ofen stellen und ungefähr 50 bis 60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. In der Form abkühlen lassen, erst stürzen wenn er soweit abgekühlt ist, dass ihr die Form problemlos mit der Hand anfassen könnt.
Wenn ihr wollt könnt ihr den Kuchen noch mit einer dunklen Kuvertüre einstreichen oder mit Puderxucker (Erythrit) bestreuen.
Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
* Affiliate Links - Wenn ihr über diese Links einkauft erhalte ich eine Provision.
Omas Kuchen sind und waren doch einfach immer die besten, stimmts? Meine Omas haben sich beide - unter Anderem - durch ihre tollen Backkünste ausgezeichnet. Wobei es da unterschiedliche Schwerpunkte gab. Eine Oma verbinde ich eher mit Blechkuchen (Quetschbloatz, usw.) und die andere eher mit Rührkuchen (Gesundheitskuchen - was für ein tolles Wort!!!). 😀
Heute war mir nach einem Rührkuchen. Und was fällt mir da als erstes ein? Na logisch, Marmorkuchen. Das ist wohl der klassischste unter den Klassikern. Schmeckt irgendwie jedem und ist mit tausenderlei Rezeptvariationen fest in unseren Küchen und Backbüchern verwurzelt. Ich möchte heute eine weitere Variante - ohne Zucker und Weißmehl - hinzufügen.
Wie immer könnt ihr natürlich auch den ganz normalen Marmorkuchen backen, aber ich möchte euch eben neben der bekannten auch mal eine neue Version zeigen. Vor allem für diejenigen unter euch, die vielleicht gerade versuchen ein paar Pfunde los zu werden oder die aus gesundheitlichen Gründen glutenfrei essen müssen. Ich freue mich schon auf eure Nachrichten und Kommentare, wie euch das Rezept gefällt.
Für eine Gugelhupf-Form mit 22cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
50 g Butter
100 g Erythrit (z.B. Xucker light*)
6 Eier
250 g Quark
125 g gemahlene Mandeln
75 g Kokosmehl
25 g Sojamehl
1 TL gemahlene Flohsamenschalen
1 EL Kakaopulver
1 TL Natron
1/2 TL Vanillepulver
1 TL abgeriebene Zitronenschale
1 Prise Salz
evtl. etwas Milch
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 160° C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und die Form einfetten.
2. Butter mit Erythrit cremig rühren. Eier trennen und die Eigelbe einzeln unterrühren. Danach Quark, Zitronenschale und Vanillepulver dazu geben.
3. Mandeln, Kokosmehl, Sojamehl, Flohsamenschalen und Natron vermischen und löffelweise unterrühren. Wenn der Teig "bröselig" aussieht gebt etwas Milch (1-2 EL) dazu.
4. Eiweiß mit Salz steif schlagen und auf 4 Portionen verteilt nach und nach unter den Teig heben.
5. Die Hälfte des Teigs in die Form geben und die andere Hälfte mit Kakaopulver vermischen und darüber verteilen. Dann mit einer Gabel in Spiralen einmal rund um die Form herum durch den Teig fahren und beide Schichten miteinander mischen, sodass das typische Marmormuster entsteht.
6. Eine Schiene unterhalb der Mitte in den Ofen stellen und ungefähr 50 bis 60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. In der Form abkühlen lassen, erst stürzen wenn er soweit abgekühlt ist, dass ihr die Form problemlos mit der Hand anfassen könnt.
Wenn ihr wollt könnt ihr den Kuchen noch mit einer dunklen Kuvertüre einstreichen oder mit Puderxucker (Erythrit) bestreuen.
Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
* Affiliate Links - Wenn ihr über diese Links einkauft erhalte ich eine Provision.
Samstag, 3. Februar 2018
Gewürzkuchen
Hallo meine Lieben,
es gibt einfach Klassiker, da kommt man nicht dran vorbei. Wäre auch schade, denn es hat ja einen Grund, warum Klassiker Klassiker sind.
Sie sind einfach unschlagbar und gut und durch nichts zu ersetzen. So ist das bei mir auch mit Gewürzkuchen. Der gehört einfach dazu und passt immer. Besonders gut aber im Herbst und Winter, wenn es draußen kalt ist und drinnen die Kerzen brennen. Dann wärmen der Duft und die herrlichen Gewürze im Kuchen die Seele.
Wahrscheinlich gibt es in jeder Familie ein eigenes Gewürzkuchenrezept. Selbst in den Backbüchern meiner Omas stehen mehrere Rezepte. Alle sind einfach spitze und sie unterscheiden sich auch nur in Kleinigkeiten. Ich schreibe euch heute mal ein ganz einfaches und leckeres Rezept auf, das in einer großen (30cm) Kastenform gebacken wird. Der Kuchen reicht dann auch für eine große Familie zum Sonntagskaffee. 😊
Für eine 30cm Kastenform braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
250 g Butter
230 g Zucker
2 EL Vanillezucker
5 Eier
250 g Mehl
10 g Kakaopulver
1 TL Backpulver
125 g gemahlene Mandeln
5 Tropfen Bittermandel-Aroma
1 gehäufter TL Zimt
1 Msp gemahlene Nelken
1/2 TL gemahlener Kardamom
1/2 TL geriebene Muskatnuss
1/2 TL Salz
Puderzucker und Kakaopulver zum Bestreuen
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- / Unterhitze vorheizen und Kastenform einfetten. Butter mit Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren. Dann nach und nach die Eier unterrühren. Jedes Ei einzeln dazu geben und mindestens 30 Sekunden lang rühren.
2. Mehl mit Backpulver, Gewürzen und Kakaopulver mischen und portionsweise in die Masse sieben und unterrühren.
3. Zuletzt die gemahlenen Mandeln dazu geben und untermischen. Den Teig in die Kastenform geben und auf der mittleren Schiene ungefähr eine Stunde backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen.
4. Wenn der Kuchen lauwarm ist löst er sich am besten aus der Form. Dann 1 EL und 1 TL Kakaopulver mischen und den Kuchen damit bestreuen.
Ich habe zum Bestreuen ein Trinkschokoladenpulver "Noissette" genommen. Das schmeckt ganz toll nussig und gibt dem Kuchen noch einmal eine zusätzliche Geschmacksnote.
Alles Liebe
Euer Steffen
es gibt einfach Klassiker, da kommt man nicht dran vorbei. Wäre auch schade, denn es hat ja einen Grund, warum Klassiker Klassiker sind.
Sie sind einfach unschlagbar und gut und durch nichts zu ersetzen. So ist das bei mir auch mit Gewürzkuchen. Der gehört einfach dazu und passt immer. Besonders gut aber im Herbst und Winter, wenn es draußen kalt ist und drinnen die Kerzen brennen. Dann wärmen der Duft und die herrlichen Gewürze im Kuchen die Seele.
Wahrscheinlich gibt es in jeder Familie ein eigenes Gewürzkuchenrezept. Selbst in den Backbüchern meiner Omas stehen mehrere Rezepte. Alle sind einfach spitze und sie unterscheiden sich auch nur in Kleinigkeiten. Ich schreibe euch heute mal ein ganz einfaches und leckeres Rezept auf, das in einer großen (30cm) Kastenform gebacken wird. Der Kuchen reicht dann auch für eine große Familie zum Sonntagskaffee. 😊
Für eine 30cm Kastenform braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
250 g Butter
230 g Zucker
2 EL Vanillezucker
5 Eier
250 g Mehl
10 g Kakaopulver
1 TL Backpulver
125 g gemahlene Mandeln
5 Tropfen Bittermandel-Aroma
1 gehäufter TL Zimt
1 Msp gemahlene Nelken
1/2 TL gemahlener Kardamom
1/2 TL geriebene Muskatnuss
1/2 TL Salz
Puderzucker und Kakaopulver zum Bestreuen
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- / Unterhitze vorheizen und Kastenform einfetten. Butter mit Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren. Dann nach und nach die Eier unterrühren. Jedes Ei einzeln dazu geben und mindestens 30 Sekunden lang rühren.
2. Mehl mit Backpulver, Gewürzen und Kakaopulver mischen und portionsweise in die Masse sieben und unterrühren.
3. Zuletzt die gemahlenen Mandeln dazu geben und untermischen. Den Teig in die Kastenform geben und auf der mittleren Schiene ungefähr eine Stunde backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen.
4. Wenn der Kuchen lauwarm ist löst er sich am besten aus der Form. Dann 1 EL und 1 TL Kakaopulver mischen und den Kuchen damit bestreuen.
Ich habe zum Bestreuen ein Trinkschokoladenpulver "Noissette" genommen. Das schmeckt ganz toll nussig und gibt dem Kuchen noch einmal eine zusätzliche Geschmacksnote.
Alles Liebe
Euer Steffen
Labels:
backen,
Kakao,
Kardamom,
Kuchen,
Mandeln,
Muskat,
Nelken,
Nusskuchen,
Rührkuchen,
Zimt
Freitag, 3. März 2017
Chili sin Carne
Hallo ihr Lieben,
ein Gericht, dessen Name "Chili con Carne" also "mit Fleisch" heißt auf vegetarisch zu trimmen ist ja schon eine Herausforderung. Aber das haben zum Glück schon andere für mich erledigt. Ich interpretiere das dann einfach immer so wie es mir gerade gefällt. Die Grundzutaten sind ja dieselben, bis auf das Hackfleisch. Kidneybohnen, Paprika, Chili, Tomaten. Ein gutes Chili braucht weder Fleisch noch Fleischersatz, aber wenn ihr das Mundgefühl von gebratenem Hackfleisch nicht missen wollt, sind feine Sojaschnetzel eine gute Alternative. Was ich bei Chili nie hinkriege ist eine Portionsangabe. Chili ist immer genug da und man kann es ja prima im Kühlschrank aufbewahren. Richtig durchgezogen nach 1 oder 2 Tagen schmeckt es sogar noch besser.
Für ungefähr 2 bis 3 Portionen nehme ich:
🖨 Rezept als PDF
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
6 EL Olivenöl
2 Paprika
1 Dose Kidneybohnen
1 Dose gehakchte Tomaten
200 g Sojaschnetzel
300 ml Gemüsebrühe
1 EL Kakao
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
Chiliflocken
So wird's gemacht:
1. Die Sojaschnetzel in Gemüsebrühe einweichen und nach Packungsanleitung quellen lassen.
2. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Paprika putzen und in etwa 1 cm große Stücke schneiden.
3. Wenn die Sojaschnetzel eingeweicht sind in ein Sieb geben und ausdrücken. Dann 3 EL Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen und die Sojaschnetzel darin anbraten bis sie knusprig und gut gebräunt sind. Dann beiseite stellen.
4. Jetzt das übrige Öl erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin andünsten. Danach die Paprika mit dazu geben und anbraten. Dann die Kidneybohnen abgießen und dazu geben, gehackten Tomaten, die Sojaschnetzel, Kakao und Chilifloken hinein geben und alles gut miteinander vermischen. Bei mittlerer Hitze mindestens 10 Minuten köcheln lassen.
Wenn ihr mögt könnt ihr noch eine Dose Mais dazu geben oder frische gehackte Tomaten oder Kichererbsen oder Erbsen oder oder oder... :-) Sogar ein ins Chili gebröselter Fetakäse schmeckt toll, dann solltet ihr aber vorher nicht salzen.
ein Gericht, dessen Name "Chili con Carne" also "mit Fleisch" heißt auf vegetarisch zu trimmen ist ja schon eine Herausforderung. Aber das haben zum Glück schon andere für mich erledigt. Ich interpretiere das dann einfach immer so wie es mir gerade gefällt. Die Grundzutaten sind ja dieselben, bis auf das Hackfleisch. Kidneybohnen, Paprika, Chili, Tomaten. Ein gutes Chili braucht weder Fleisch noch Fleischersatz, aber wenn ihr das Mundgefühl von gebratenem Hackfleisch nicht missen wollt, sind feine Sojaschnetzel eine gute Alternative. Was ich bei Chili nie hinkriege ist eine Portionsangabe. Chili ist immer genug da und man kann es ja prima im Kühlschrank aufbewahren. Richtig durchgezogen nach 1 oder 2 Tagen schmeckt es sogar noch besser.
Für ungefähr 2 bis 3 Portionen nehme ich:
🖨 Rezept als PDF
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
6 EL Olivenöl
2 Paprika
1 Dose Kidneybohnen
1 Dose gehakchte Tomaten
200 g Sojaschnetzel
300 ml Gemüsebrühe
1 EL Kakao
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
Chiliflocken
So wird's gemacht:
1. Die Sojaschnetzel in Gemüsebrühe einweichen und nach Packungsanleitung quellen lassen.
2. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Paprika putzen und in etwa 1 cm große Stücke schneiden.
3. Wenn die Sojaschnetzel eingeweicht sind in ein Sieb geben und ausdrücken. Dann 3 EL Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen und die Sojaschnetzel darin anbraten bis sie knusprig und gut gebräunt sind. Dann beiseite stellen.
4. Jetzt das übrige Öl erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin andünsten. Danach die Paprika mit dazu geben und anbraten. Dann die Kidneybohnen abgießen und dazu geben, gehackten Tomaten, die Sojaschnetzel, Kakao und Chilifloken hinein geben und alles gut miteinander vermischen. Bei mittlerer Hitze mindestens 10 Minuten köcheln lassen.
Wenn ihr mögt könnt ihr noch eine Dose Mais dazu geben oder frische gehackte Tomaten oder Kichererbsen oder Erbsen oder oder oder... :-) Sogar ein ins Chili gebröselter Fetakäse schmeckt toll, dann solltet ihr aber vorher nicht salzen.
Labels:
BodyChange,
Chili,
Kakao,
Kidneybohnen,
Knoblauch,
kochen,
Mais,
Paprika,
Soja,
Zwiebel
Mittwoch, 25. Januar 2017
Schokoladenkuchen mit Käsekuchen-Füllung
Hallo meine Lieben,
Spannung, Spiel und Schokolade? Das sind ja gleich drei Dinge auf einmal. Das geht nun wirklich nicht! Na, wer von euch weiß noch, wofür mit diesem Spruch geworben wurde?
Ich habe früher unglaublich gern Ü-Eier gegessen und vor allem war es doch jedes Mal unglaublich spannend. Schon beim Einkaufen haben wir die Eier ans Ohr gehalten und geschüttelt, in der Hoffnung wir würden am Klang erkennen ob eines der heiß ersehnten Spielzeuge darin sein könnte. Die gibt es ja nur in jedem siebten Ei. Und wie groß war dann oft die Enttäuschung, wenn sich der sicher geglaubte Schatz (Happy Hippos oder Tapsy Turtles, und wie sie alle heißen...) nur als ein Puzzle oder einen Kreisel zum Zusammenbauen entpuppte.
Diese Enttäuschung bleibt euch bei meinem heutigen Rezept garantiert erspart. Und es gibt Spannung, Genuss und Schokolade. Auch drei Dinge auf einmal - und das geht sehr wohl! Außen Schokolade, innen cremige Käsekuchenfüllung, und die Spannung, ob das Ergebnis auch so aussieht wie gewünscht. Geschmacklich ist es auf jeden Fall ein Volltreffer, gewissermaßen die Schlumpfine unter den Schokoladenkuchen :-)
Ihr braucht dafür:
🖨 Rezept als PDF
150 g Zartbitter-Schokolade (oder Kuvertüre)
250 g weiche Butter
250 g Zucker
2 EL Vanillezucker
6 Eier Größe M
350 g Mehl
2 TL Backpulver
125 ml Milch
5 EL Kakaopulver
500 g Quark
20 g Speisestärke
Puderzucker
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/ Unterhitze vorheizen. Eine 26 cm Rohrbodenform einfetten und mit Mehl ausstäuben.
2. Schokolade hacken und im Wasserbad bei geringer Hitze schmelzen, dabei immer wieder umrühren und aufpassen, dass kein Wasser in die Schokolade kommt.
3. In einer großen Rührschüssel die Butter mit 175 g Zucker und 1 EL Vanillezucker schaumig schlagen. Dann 4 Eier einzeln nacheinander unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und löffelweise abwechselnd mit 75 ml Milch unterrühren.
Zuletzt die geschmolzene Schokolade und das Kakaopulver unterrühren.
4. In einer weiteren Schüssel 2 Eier mit dem übrigen Zucker und Vanillezucker aufschlagen bis die Masse cremig ist. Dann den Quark und die Stärke unterrühren bis alles gut vermischt ist.
5. In der Rohrbodenform 2/3 der Schokoladenmasse verteilen und an den Rändern innen und außen nach oben streichen, sodass eine ringsum verlaufende Rinne entsteht. In diese Rinne füllt ihr jetzt die Quarkmasse ein.
6. Die übrige Schokoladenmasse mit der restlichen Milch (50 ml) gut verrühren und über die Quarkmasse gießen bis der ganze Ring wieder bedeckt ist. Auf der mittleren Schiene etwa 60 Minuten backen. Unbedingt die Stäbchenprobe machen.
Den fertigen Kuchen etwas in der Form abkühlen lassen und noch leicht lauwarm auf eine Tortenplatte stürzen. Wenn der Kuchen ausgekühlt ist könnt ihr ihn mit Puderzucker bestreuen oder mit Schokoladenglasur bestreichen.
Ich bin sicher, eure Gäste werden von der Überraschung im Kuchen begeistert sein, nur eine Bitte habe ich an euch: Nicht schütteln! :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
Spannung, Spiel und Schokolade? Das sind ja gleich drei Dinge auf einmal. Das geht nun wirklich nicht! Na, wer von euch weiß noch, wofür mit diesem Spruch geworben wurde?
Ich habe früher unglaublich gern Ü-Eier gegessen und vor allem war es doch jedes Mal unglaublich spannend. Schon beim Einkaufen haben wir die Eier ans Ohr gehalten und geschüttelt, in der Hoffnung wir würden am Klang erkennen ob eines der heiß ersehnten Spielzeuge darin sein könnte. Die gibt es ja nur in jedem siebten Ei. Und wie groß war dann oft die Enttäuschung, wenn sich der sicher geglaubte Schatz (Happy Hippos oder Tapsy Turtles, und wie sie alle heißen...) nur als ein Puzzle oder einen Kreisel zum Zusammenbauen entpuppte.
Diese Enttäuschung bleibt euch bei meinem heutigen Rezept garantiert erspart. Und es gibt Spannung, Genuss und Schokolade. Auch drei Dinge auf einmal - und das geht sehr wohl! Außen Schokolade, innen cremige Käsekuchenfüllung, und die Spannung, ob das Ergebnis auch so aussieht wie gewünscht. Geschmacklich ist es auf jeden Fall ein Volltreffer, gewissermaßen die Schlumpfine unter den Schokoladenkuchen :-)
Ihr braucht dafür:
🖨 Rezept als PDF
150 g Zartbitter-Schokolade (oder Kuvertüre)
250 g weiche Butter
250 g Zucker
2 EL Vanillezucker
6 Eier Größe M
350 g Mehl
2 TL Backpulver
125 ml Milch
5 EL Kakaopulver
500 g Quark
20 g Speisestärke
Puderzucker
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/ Unterhitze vorheizen. Eine 26 cm Rohrbodenform einfetten und mit Mehl ausstäuben.
2. Schokolade hacken und im Wasserbad bei geringer Hitze schmelzen, dabei immer wieder umrühren und aufpassen, dass kein Wasser in die Schokolade kommt.
3. In einer großen Rührschüssel die Butter mit 175 g Zucker und 1 EL Vanillezucker schaumig schlagen. Dann 4 Eier einzeln nacheinander unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und löffelweise abwechselnd mit 75 ml Milch unterrühren.
Zuletzt die geschmolzene Schokolade und das Kakaopulver unterrühren.
4. In einer weiteren Schüssel 2 Eier mit dem übrigen Zucker und Vanillezucker aufschlagen bis die Masse cremig ist. Dann den Quark und die Stärke unterrühren bis alles gut vermischt ist.
5. In der Rohrbodenform 2/3 der Schokoladenmasse verteilen und an den Rändern innen und außen nach oben streichen, sodass eine ringsum verlaufende Rinne entsteht. In diese Rinne füllt ihr jetzt die Quarkmasse ein.
6. Die übrige Schokoladenmasse mit der restlichen Milch (50 ml) gut verrühren und über die Quarkmasse gießen bis der ganze Ring wieder bedeckt ist. Auf der mittleren Schiene etwa 60 Minuten backen. Unbedingt die Stäbchenprobe machen.
Den fertigen Kuchen etwas in der Form abkühlen lassen und noch leicht lauwarm auf eine Tortenplatte stürzen. Wenn der Kuchen ausgekühlt ist könnt ihr ihn mit Puderzucker bestreuen oder mit Schokoladenglasur bestreichen.
Ich bin sicher, eure Gäste werden von der Überraschung im Kuchen begeistert sein, nur eine Bitte habe ich an euch: Nicht schütteln! :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
Sonntag, 11. Dezember 2016
Macadamia Brownies
Hallo meine Süßen,
gehts euch eigentlich auch so? An manchen Tagen kann es gar nicht schokoladig genug sein? Ich habe das Gefühl, der Bedarf an Schokolade hängt mit dem Wetter und der Jahreszeit zusammen. Kurz gesagt: je trüber und nasser der Herbst, desto Schokolade! :-)
Da ist es dann auch erst einmal Nebensache, ob es um heiße Schokolade geht, oder eine ganze Tafel Vollnuss-Zartbitter, oder ob es einen dunklen, duftenden, warmen Schokoladenkuchen gibt. Heute gab es bei mir Brownies mit Macadamianüssen.
Die Nüsse gibts geröstet und gesalzen zu kaufen und das ergibt eine tolle Herausforderung für eure Geschmacksknospen.
Für einen Backrahmen von 20 x 30 cm braucht ihr:
220 g dunkle Schokolade
150 ml Rapsöl
3 EL Kakaopulver
175 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
2 EL Milch
4 Eier Größe L (oder 5 Eier Größe M)
150 g Mehl
125 g Macadamianüsse (gesalzen)
Wenn ihr ein ganzes Blech voll Brownies backen wollt nehmt einfach die doppelte Menge.
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen, Bachblech mit Backpapier auslegen und den Backrahmen auf die richtige Größe einstellen. Backt die Brownies nicht mit Heißluft, da trocknen sie zu sehr aus.
2. Die Schokolade in Stücke hacken und im Wasserbad bei geringer Wärme schmelzen. Es darf kein Wasser in die Schokolade gelangen, als gut aufpassen. Übrigens ist die Qualität der Schokolade wichtig für den Geschmack der Brownies. Ich nehme gern richtig dunkle Schokolade oder Kuvertüre mit hohem Kakaoanteil.
3. Macadamianüsse in ein Sieb geben und kurz unter Wasser abspülen. Nicht das ganze Salz abwaschen. Mit Küchenkrepp trocken tupfen und in grobe Stücke hacken. Etwa 6 Nüsse feiner hacken und alles beiseite stellen.
4. In einer Rührschüssel die geschmolzene Schokolade mit dem Öl gut verrühren. Kakaopulver, Zucker, Vanillezucker, Salz und Milch dazu geben und alles gut miteinander vermischen.
5. Nach und nach die Eier unterrühren. Zuletzt das Mehl dazu geben und gerade so lange vermischen bis sich die Zutaten verbunden haben. Dann die grob gehackten Nüsse unterheben.
6. Die Masse in den Backrahmen gießen und glatt streichen. Mit den fein gehackten Nüssen bestreuen. Auf der mittleren Schiene etwa 25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
Nach dem Abkühlen in gleichmäßige Stücke schneiden. Für gerade Linien nehme ich eine Palette oder ein Lineal zur Hilfe. Ihr könnt die Brownies noch mit Puderzucker bestäuben, aber ich finde sie süß genug und sie sehen auch mit den gehackten Nüssen darauf echt zum Anbeißen aus. :-) Das Zusammenspiel von schokoladig-süßem Teig mit leicht gesalzenen Macadamianüssen ist fantastisch! Unbedingt nachmachen!
Viel Freude beim Backen und alles Liebe
Euer Steffen
gehts euch eigentlich auch so? An manchen Tagen kann es gar nicht schokoladig genug sein? Ich habe das Gefühl, der Bedarf an Schokolade hängt mit dem Wetter und der Jahreszeit zusammen. Kurz gesagt: je trüber und nasser der Herbst, desto Schokolade! :-)
Da ist es dann auch erst einmal Nebensache, ob es um heiße Schokolade geht, oder eine ganze Tafel Vollnuss-Zartbitter, oder ob es einen dunklen, duftenden, warmen Schokoladenkuchen gibt. Heute gab es bei mir Brownies mit Macadamianüssen.
Die Nüsse gibts geröstet und gesalzen zu kaufen und das ergibt eine tolle Herausforderung für eure Geschmacksknospen.
Für einen Backrahmen von 20 x 30 cm braucht ihr:
220 g dunkle Schokolade
150 ml Rapsöl
3 EL Kakaopulver
175 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
2 EL Milch
4 Eier Größe L (oder 5 Eier Größe M)
150 g Mehl
125 g Macadamianüsse (gesalzen)
Wenn ihr ein ganzes Blech voll Brownies backen wollt nehmt einfach die doppelte Menge.
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen, Bachblech mit Backpapier auslegen und den Backrahmen auf die richtige Größe einstellen. Backt die Brownies nicht mit Heißluft, da trocknen sie zu sehr aus.
2. Die Schokolade in Stücke hacken und im Wasserbad bei geringer Wärme schmelzen. Es darf kein Wasser in die Schokolade gelangen, als gut aufpassen. Übrigens ist die Qualität der Schokolade wichtig für den Geschmack der Brownies. Ich nehme gern richtig dunkle Schokolade oder Kuvertüre mit hohem Kakaoanteil.
3. Macadamianüsse in ein Sieb geben und kurz unter Wasser abspülen. Nicht das ganze Salz abwaschen. Mit Küchenkrepp trocken tupfen und in grobe Stücke hacken. Etwa 6 Nüsse feiner hacken und alles beiseite stellen.
4. In einer Rührschüssel die geschmolzene Schokolade mit dem Öl gut verrühren. Kakaopulver, Zucker, Vanillezucker, Salz und Milch dazu geben und alles gut miteinander vermischen.
5. Nach und nach die Eier unterrühren. Zuletzt das Mehl dazu geben und gerade so lange vermischen bis sich die Zutaten verbunden haben. Dann die grob gehackten Nüsse unterheben.
6. Die Masse in den Backrahmen gießen und glatt streichen. Mit den fein gehackten Nüssen bestreuen. Auf der mittleren Schiene etwa 25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
Nach dem Abkühlen in gleichmäßige Stücke schneiden. Für gerade Linien nehme ich eine Palette oder ein Lineal zur Hilfe. Ihr könnt die Brownies noch mit Puderzucker bestäuben, aber ich finde sie süß genug und sie sehen auch mit den gehackten Nüssen darauf echt zum Anbeißen aus. :-) Das Zusammenspiel von schokoladig-süßem Teig mit leicht gesalzenen Macadamianüssen ist fantastisch! Unbedingt nachmachen!
Viel Freude beim Backen und alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 5. November 2016
Tiramisu
Hallo meine Süßen,
habt ihr eine Lieblingsnachspeise? Ich gebe zu, ich wüsste auf diese Frage wahrscheinlich keine spontane Antwort. Jedenfalls nicht NUR EINE. Da gibt es ja sooooo viel. Aber je länger ich darüber nachdenke, desto eher drehen sich meine Gedanken um Tiramisu. Tiramisu geht einfach immer! Wörtlich übersetzt heißt das ja so viel wie "zieh mich hoch" und genau das klappt ja immer prima. Tiramisu ist also sowas wie ein leckeres Antidepressivum :-) Diese Wirkung hat sonst nur Nutella, wenn man es mit dem Löffel isst :-D
Tiramisu gibt es in verschiedenen Variationen, aber ich zeige euch heute nur meine Lieblingsversion. Die Menge reicht als Dessert gut für 8 bis 10 Portionen, aber genau kann ich das nicht sagen, denn es ist noch nie etwas übrig geblieben. Ich mache das Tiramisu meistens in einer großen Glasschüssel oder Auflaufform. Ihr könnt es auch in einem Backrahmen machen, dann lässt es sich später schöner aufschneiden, aber dafür schlechter transportieren.
Ihr braucht dafür:
etwa 300 g Löffelbiskuits
200 ml Espresso
40 ml Amaretto
4 frische Bio-Eier
500 g Mascarpone
100 g Zucker
1 Vanilleschote
1 Schuss Eierlikör (ca. 20 ml)
abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Orange
Kakaopulver
So wird's gemacht:
1. Espresso abkühlen lassen und mit Amaretto mischen. Die Hälfte der Löffelbiskuits in einer Lage möglichst dicht aneinander auf den Boden der Form legen. Mit dem Espressogemisch beträufeln. Ihr könnt die Löffelbiskuits auch kurz in den Espresso eintauchen und dann in die Form legen. Dabei müsst ihr aber aufpassen, dass die Kekse sich nicht zu voll saugen, da sie sonst schon auf dem Weg die Form zu Matsch werden. Außerdem wird euer Tiramisu dann leicht zu "nass".
2. Eier trennen. Eiweiß mit Zucker zu sehr steifem Eischnee schlagen und kurz beiseite stellen.
3. Vanilleschote halbieren und auskratzen. Mascarpone mit Eigelb, Eierlikör, Vanillemark und Orangenschale gleichmäßig verrühren. Eischnee nach und nach unter die Masse heben.
4. Die Löffelbiskuits mit der Hälfte der Creme bedecken und glatt streichen. Eine weitere Lage Kekse darüber legen und wieder mit der Espresso-Amaretto-Mischung beträufeln.
5. Die übrige Creme darüber geben. Ich nehme dazu einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle und spritze eine Lange kleiner Tuffs.
6. Vor dem Servieren mit einer 1 bis 2 mm starken Schicht Kakaopulver bestreuen. Wenn ihr das Tiramisu erst später servieren wollt, wartet mit dem Kakao wirklich bis ihr es aus dem Kühlschrank holt, sonst weicht der Kakao durch und sieht nicht mehr so schön samtig aus.
Probiert das Rezept mal bei euerer nächsten Einladung oder Feier aus und schreibt mir wie es euch und den Gästen geschmeckt hat. Ich glaube übrigens fest daran, dass das Fett in der Mascarpone die ganzen Kalorien abtötet...
Alles Liebe und Süße :-)
Euer Steffen
habt ihr eine Lieblingsnachspeise? Ich gebe zu, ich wüsste auf diese Frage wahrscheinlich keine spontane Antwort. Jedenfalls nicht NUR EINE. Da gibt es ja sooooo viel. Aber je länger ich darüber nachdenke, desto eher drehen sich meine Gedanken um Tiramisu. Tiramisu geht einfach immer! Wörtlich übersetzt heißt das ja so viel wie "zieh mich hoch" und genau das klappt ja immer prima. Tiramisu ist also sowas wie ein leckeres Antidepressivum :-) Diese Wirkung hat sonst nur Nutella, wenn man es mit dem Löffel isst :-D
Tiramisu gibt es in verschiedenen Variationen, aber ich zeige euch heute nur meine Lieblingsversion. Die Menge reicht als Dessert gut für 8 bis 10 Portionen, aber genau kann ich das nicht sagen, denn es ist noch nie etwas übrig geblieben. Ich mache das Tiramisu meistens in einer großen Glasschüssel oder Auflaufform. Ihr könnt es auch in einem Backrahmen machen, dann lässt es sich später schöner aufschneiden, aber dafür schlechter transportieren.
Ihr braucht dafür:
etwa 300 g Löffelbiskuits
200 ml Espresso
40 ml Amaretto
4 frische Bio-Eier
500 g Mascarpone
100 g Zucker
1 Vanilleschote
1 Schuss Eierlikör (ca. 20 ml)
abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Orange
Kakaopulver
So wird's gemacht:
1. Espresso abkühlen lassen und mit Amaretto mischen. Die Hälfte der Löffelbiskuits in einer Lage möglichst dicht aneinander auf den Boden der Form legen. Mit dem Espressogemisch beträufeln. Ihr könnt die Löffelbiskuits auch kurz in den Espresso eintauchen und dann in die Form legen. Dabei müsst ihr aber aufpassen, dass die Kekse sich nicht zu voll saugen, da sie sonst schon auf dem Weg die Form zu Matsch werden. Außerdem wird euer Tiramisu dann leicht zu "nass".
2. Eier trennen. Eiweiß mit Zucker zu sehr steifem Eischnee schlagen und kurz beiseite stellen.
3. Vanilleschote halbieren und auskratzen. Mascarpone mit Eigelb, Eierlikör, Vanillemark und Orangenschale gleichmäßig verrühren. Eischnee nach und nach unter die Masse heben.
4. Die Löffelbiskuits mit der Hälfte der Creme bedecken und glatt streichen. Eine weitere Lage Kekse darüber legen und wieder mit der Espresso-Amaretto-Mischung beträufeln.
5. Die übrige Creme darüber geben. Ich nehme dazu einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle und spritze eine Lange kleiner Tuffs.
6. Vor dem Servieren mit einer 1 bis 2 mm starken Schicht Kakaopulver bestreuen. Wenn ihr das Tiramisu erst später servieren wollt, wartet mit dem Kakao wirklich bis ihr es aus dem Kühlschrank holt, sonst weicht der Kakao durch und sieht nicht mehr so schön samtig aus.
Probiert das Rezept mal bei euerer nächsten Einladung oder Feier aus und schreibt mir wie es euch und den Gästen geschmeckt hat. Ich glaube übrigens fest daran, dass das Fett in der Mascarpone die ganzen Kalorien abtötet...
Alles Liebe und Süße :-)
Euer Steffen
Samstag, 3. September 2016
Pfirsich-Buttermilch-Torte mit vegetarischem Geliermittel von Dr. Oetker
Hallo ihr Süßen,
ich habe heute das neue vegetarische Geliermittel von Dr. Oetker ausprobiert, das diese Woche als Testpaket bei mir eingetroffen ist. Mit Gelatine habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht, und ich war echt skeptisch, ob eine rein vegetarische Lösung ein ähnlich gutes Ergebnis liefert. Vor allem muss ein Geliermittel einfach in der Anwendung und leicht zu dosieren sein.
Das Geliermittel von Dr. Oetker ist in vier Päckchen zu je 4 Gramm verpackt. 1 Päckchen ersetzt laut Hersteller 1 bis 3 Blatt Gelatine. Ab 12 Blatt Gelatine lautet die Anweisung "5 Beutel Geliermittel auf 500 g Flüssigkeit". Irgendwie doch ganz einfach, oder?
Das Geliermittel setzt sich zusammen aus Johannisbrotkernmehl, Agar-Agar, Konjak und Maltodextrin.
Auf der Packung steht auch, dass man das Geliermittel in kalte Flüssigkeit einrühren soll, diese wird dann aufgekocht und in die übrige Masse eingerührt. Ein Angleichen der Temperatur sei laut Dr. Oetker nicht notwendig. Dem muss ich nach meinem heutigen Test aber entschieden widersprechen! Ohne Angleichen hat sich bei mir die heiße Masse beim Kontakt mit der kalten Masse sofort verklumpt. Also mein Rat an euch: Ein paar Esslöffel der kalten Masse zur heißen geben und gut verrühren und dann erst mit dem Rest vermischen.
Bis auf dieses kleine Problemchen ist mein Test mit der vegetarischen Alternative zu Gelatine aber gut gelungen! Seht euch unten das Ergebnis selbst an und probiert es auch gleich mal selbst aus.
Für einen Kuchen braucht ihr:
2 Eier
125 g Zucker
100 ml Rapsöl
100 ml Orangensaft
150 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
1 EL Kakao
2 Packungen vegetarisches Geliermittel (8 Beutel)
500 g Pfirsiche
1 Zitrone
200 ml Orangensaft
150 g Zucker
800 g Buttermilch
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 200°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Eier mit Zucker zu einer dicken, cremigen Masse aufschlagen. Öl und Orangensaft dazu geben.
2. Mehl mit Backpulver mischen und zügig unter die Eiermasse heben.
3. Eine Springform mit 26 cm Durchmesser einfetten und 2/3 des Teiges in die Form geben. Das übrige Drittel mit Kakao verrühren und in einen Spritzbeutel geben. Von der Mitte aus eine Spirale in den hellen Teig spritzen.
4. Den Kuchen im unteren Drittel des Backofens etwa 20 bis 25 Minuten backen. Nach dem Backen ganz abkühlen lassen und auf eine Tortenpappe setzen.
5. Während der Kuchenboden abkühlt die Pfirsiche waschen und das Fruchtfleisch vom Stein lösen. In einem kleinen Kochtopf mit 2 EL Zucker und dem Saft einer Zitrone aufkochen. Etwa 5 Minuten köcheln lassen, anschließend abgießen, die Flüssigkeit auffangen und die Pfirsichstücke pürieren und abkühlen lassen.
Ihr könnt auch eine Dose Pfirsiche nehmen (Abtropfgewicht 480 g), die abgetropften Pfirsiche dann ebenfalls pürieren.
6. Den abgetropften Saft vom Aufkochen mit 100 ml Orangensaft und einem Beutel Geliermittel verrühren. Dann in einem kleinen Topf aufkochen und mit 4 EL Pfirsichpüree vermischen. Damit den Kuchenboden einstreichen. Beiseite stellen und fest werden lassen.
7. Die Buttermilch mit dem übrigen Zucker verrühren. In einem kleinen Topf Pfirsichpüree, und restlichen Orangensaft mit 7 Beuteln Geliermittel verrühren. Dann wieder nach Packungsanleitung zum kochen bringen und vom Herd nehmen. Jetzt löffelweise Buttermilch darunter rühren bis sich die Menge ungefähr verdoppelt hat. Anschließend die Pfirsichmasse zur Buttermilch geben und gründlich verrühren. Die Masse auf den Kuchenboden gießen und den Kuchen im Kühlschrank fest werden lassen.
Ihr solltet dieses vegetarische Geliermittel wirklich einmal ausprobieren! Ich bin auf eure Meinung gespannt!
Ich glaube, für die Buttermilchmasse würden auch sechs Beutel Geliermittel reichen und ich würde beim nächsten Versuch 200 g Buttermilch durch einen Becher geschlagene Sahne ersetzen, damit es noch etwas cremiger wird.
Unter allen Leserinnen und Lesern, die mir hier und/oder bei Facebook einen Kommentar mit einem Rezeptvorschlag schreiben verlose ich 10 Päckchen vegetarisches Geliermittel! Bitte schreibt eure Rezepte als Kommentar bis spätestens 18. September 2016. Die Gewinner werden ab 19. September informiert. Euch allen Viel Glück bei der Verlosung und schon jetzt vielen Dank für eure Rezeptideen!
Alles Liebe
Euer Steffen
ich habe heute das neue vegetarische Geliermittel von Dr. Oetker ausprobiert, das diese Woche als Testpaket bei mir eingetroffen ist. Mit Gelatine habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht, und ich war echt skeptisch, ob eine rein vegetarische Lösung ein ähnlich gutes Ergebnis liefert. Vor allem muss ein Geliermittel einfach in der Anwendung und leicht zu dosieren sein.
Das Geliermittel von Dr. Oetker ist in vier Päckchen zu je 4 Gramm verpackt. 1 Päckchen ersetzt laut Hersteller 1 bis 3 Blatt Gelatine. Ab 12 Blatt Gelatine lautet die Anweisung "5 Beutel Geliermittel auf 500 g Flüssigkeit". Irgendwie doch ganz einfach, oder?
Das Geliermittel setzt sich zusammen aus Johannisbrotkernmehl, Agar-Agar, Konjak und Maltodextrin.
Auf der Packung steht auch, dass man das Geliermittel in kalte Flüssigkeit einrühren soll, diese wird dann aufgekocht und in die übrige Masse eingerührt. Ein Angleichen der Temperatur sei laut Dr. Oetker nicht notwendig. Dem muss ich nach meinem heutigen Test aber entschieden widersprechen! Ohne Angleichen hat sich bei mir die heiße Masse beim Kontakt mit der kalten Masse sofort verklumpt. Also mein Rat an euch: Ein paar Esslöffel der kalten Masse zur heißen geben und gut verrühren und dann erst mit dem Rest vermischen.
Bis auf dieses kleine Problemchen ist mein Test mit der vegetarischen Alternative zu Gelatine aber gut gelungen! Seht euch unten das Ergebnis selbst an und probiert es auch gleich mal selbst aus.
Für einen Kuchen braucht ihr:
2 Eier
125 g Zucker
100 ml Rapsöl
100 ml Orangensaft
150 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
1 EL Kakao
2 Packungen vegetarisches Geliermittel (8 Beutel)
500 g Pfirsiche
1 Zitrone
200 ml Orangensaft
150 g Zucker
800 g Buttermilch
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 200°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Eier mit Zucker zu einer dicken, cremigen Masse aufschlagen. Öl und Orangensaft dazu geben.
2. Mehl mit Backpulver mischen und zügig unter die Eiermasse heben.
3. Eine Springform mit 26 cm Durchmesser einfetten und 2/3 des Teiges in die Form geben. Das übrige Drittel mit Kakao verrühren und in einen Spritzbeutel geben. Von der Mitte aus eine Spirale in den hellen Teig spritzen.
4. Den Kuchen im unteren Drittel des Backofens etwa 20 bis 25 Minuten backen. Nach dem Backen ganz abkühlen lassen und auf eine Tortenpappe setzen.
5. Während der Kuchenboden abkühlt die Pfirsiche waschen und das Fruchtfleisch vom Stein lösen. In einem kleinen Kochtopf mit 2 EL Zucker und dem Saft einer Zitrone aufkochen. Etwa 5 Minuten köcheln lassen, anschließend abgießen, die Flüssigkeit auffangen und die Pfirsichstücke pürieren und abkühlen lassen.
Ihr könnt auch eine Dose Pfirsiche nehmen (Abtropfgewicht 480 g), die abgetropften Pfirsiche dann ebenfalls pürieren.
6. Den abgetropften Saft vom Aufkochen mit 100 ml Orangensaft und einem Beutel Geliermittel verrühren. Dann in einem kleinen Topf aufkochen und mit 4 EL Pfirsichpüree vermischen. Damit den Kuchenboden einstreichen. Beiseite stellen und fest werden lassen.
7. Die Buttermilch mit dem übrigen Zucker verrühren. In einem kleinen Topf Pfirsichpüree, und restlichen Orangensaft mit 7 Beuteln Geliermittel verrühren. Dann wieder nach Packungsanleitung zum kochen bringen und vom Herd nehmen. Jetzt löffelweise Buttermilch darunter rühren bis sich die Menge ungefähr verdoppelt hat. Anschließend die Pfirsichmasse zur Buttermilch geben und gründlich verrühren. Die Masse auf den Kuchenboden gießen und den Kuchen im Kühlschrank fest werden lassen.
Ihr solltet dieses vegetarische Geliermittel wirklich einmal ausprobieren! Ich bin auf eure Meinung gespannt!
Ich glaube, für die Buttermilchmasse würden auch sechs Beutel Geliermittel reichen und ich würde beim nächsten Versuch 200 g Buttermilch durch einen Becher geschlagene Sahne ersetzen, damit es noch etwas cremiger wird.
Unter allen Leserinnen und Lesern, die mir hier und/oder bei Facebook einen Kommentar mit einem Rezeptvorschlag schreiben verlose ich 10 Päckchen vegetarisches Geliermittel! Bitte schreibt eure Rezepte als Kommentar bis spätestens 18. September 2016. Die Gewinner werden ab 19. September informiert. Euch allen Viel Glück bei der Verlosung und schon jetzt vielen Dank für eure Rezeptideen!
Alles Liebe
Euer Steffen
Abonnieren
Posts (Atom)





























