Hallo meine Süßen,
in einem Garten mit Lavendel ist immer etwas los. Bienen, Hummeln und Schmetterlinge umtanzen die Blüten, überall summt und brummt es. Der Duft von Lavendel steigt in die Nase, ganz besonders wenn man gedankenverloren im Vorbeigehen mit der Hand darüber streicht. Wenn ich an Lavendel denke sehe ich in Gedanken die bis an den Horizont reichenden, violetten Felder in der Provence. Lavendel ist Sommer, Sonne, Urlaub,...
Wie schön wäre es, wenn man diesen Duft, dieses wohlige Gefühl, einfangen und festhalten könnte. Nicht als Weichspüler, sondern als Genusserlebnis. Ich habe für euch heute ein Rezept für Lavendelblüten-Sirup, mit dem ihr den Duft und Geschmack des Sommers konservieren und genießen könnt.
Der Sirup schmeckt ausgezeichnet in einem Gläschen Sekt, Weißwein oder Mineralwasser mit einer Scheibe Limette oder Zitrone. Damit könnt ihr Hugo und Aperol-Spritz erstmal vergessen. Lavendel-Limo ist mein absolut liebstes Sommergetränk. Mit einem Tropfen Rosenblütensirup wird es sogar noch feiner.
Damit ich den Bienen und Hummeln nichts wegnehme verwende ich die Blüten erst, wenn sie gerade verblüht sind. Das Aroma ist dann noch da, und die Insekten können sich vorher daran satt essen. :-)
Für 2 Liter Sirup braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
80 g Lavendelblüten
2 Liter warmes Wasser
1 Bio-Zitrone
25 g Zitronensäure
1 kg Zucker
So wird's gemacht:
1. Die Lavendelblüten von Stielen und Blättern befreien.
2. Wasser und Zitronensäure in einen großen Topf geben. Mit einem Sparschäler die Schale der Bio-Zitrone abschälen und dazu geben. Zuletzt die Blüten in den Topf geben, gut umrühren, abdecken und 24 Stunden lang stehen lassen. Dabei immer wieder umrühren.
3. Am nächsten Tag durch ein Sieb gießen und die Blüten gut ausdrücken. Die Flüssigkeit dann mit dem Zucker aufkochen und noch heiß in ausgekochte, sterile Glasflaschen abfüllen und sofort verschließen.
Wenn ihr den Sirup kühl und dunkel lagert hält er einige Monate und ihr könnt euch den herrlichen Sommerduft so lange zurück holen bis es wieder neue Lavendelblüten im Garten gibt.
Alles Liebe
Euer Steffen
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Samstag, 7. Juli 2018
Samstag, 31. Januar 2015
Lavendel-Rosen
Hallo ihr Süßen,
Rosen sind rot, Veilchen sind blau, wie es weitergeht weiß ich nicht, denn ich bin nicht so schlau :-) So ziemlich jede Blume wurde wohl schon besungen, nur zum Lavendel will mir gerade kein Gedicht einfallen. Aber ich hatte auch gar nicht vor, den Lavendel in ein Gedicht zu packen, sondern viel lieber in einen lockeren Hefeteig, um dann einen blumig-duftenden Rosenkuchen daraus zu backen. Vielleicht überrascht ihr damit eure/n Liebste/n zum Valentinstag?
Auf den ersten Blick kommt euch das vielleicht komisch vor - Lavendel im Kuchen - aber wo steht, dass das nicht geht?
Zugegeben, auch der erste Bissen war etwas seltsam, denn mein Hirn musste erst für sich sortieren, dass das wirklich Kuchen zum Essen und nicht etwa Weichspüler oder Duschgel ist. Aber spätestens beim zweiten Happen war ich dieser Leckerei vollends verfallen. Also probiert es einfach mal aus.
Für eine 24er Springform braucht ihr:
500 g Mehl
1 TL Salz
1 Päckchen Trockenhefe
oder 1/2 Würfel frische Hefe
300 ml lauwarme Milch
4 EL Honig (z.B. Lavendelhonig)
50 g zerlassene Butter
1 EL getrocknete Lavendelblüten
1 EL brauner Zucker
Und so wird's gemacht:
1. Mehl und Salz in eine große Schüssel sieben. Trockenhefe dazu geben und untermischen. Wenn ihr frische Hefe verwendet, drückt zunächst eine Mulde ins Mehl, bröckelt die Hefe hinein und gebt dann Milch, 2 EL Butter und 2 EL Honig dazu. Das Ganze verrührt ihr zu einem dicken Brei bevor ihr es mit dem übrigen Mehl verknetet.
2. Den Teig so lange kneten, bis er glatt und geschmeidig ist, dann zugedeckt 15 Minuten gehen lassen.
3. Jetzt knetet ihr den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche nochmals gründlich durch.
4. Teig zu einem Rechteck von ca 30 x 40 cm ausrollen.
5. Die restliche Butter mit 1 EL Honig mischen und den Teig damit gleichmäßig einstreichen. Die Lavendelblüten und den braunen Zucker darauf verteilen.
6. Von einer Längsseite her aufrollen und mit einem scharfen Messer in ca. 10-12 gleichmäßige Teile schneiden.
7. Springform einfetten und die einzelnen Teigschnecken mit etwas Abstand gleichmäßig in der Form verteilen.
8. Mit einem feuchten Tuch abdecken und mindestens 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen bis sich das Volumen des Teigs in etwa verdoppelt hat. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
9. Den Rosenkuchen auf der mittleren Schiene 30-35 Minuten backen bis er goldbraun ist.
10. Noch heiß mit dem restlichen Honig einstreichen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Zum Servieren könnt ihr die einzelnen Rosen aus dem Kuchen heraus brechen oder ihr schneidet ihn einfach wie einen normalen Kuchen an, beides sieht sehr hübsch aus. Der Kuchen duftet wunderbar blumig und schmeckt ganz zart nach Lavendel. Nehmt bitte nicht mehr als einen Esslöffel der Blüten, da der Geschmack sonst alles andere überlagert.
Ich bin gespannt, wie euch dieses Rezept gefällt. Schreibt mir doch eine Nachricht oder einen Kommentar.
Alles Liebe
Euer Steffen
Rosen sind rot, Veilchen sind blau, wie es weitergeht weiß ich nicht, denn ich bin nicht so schlau :-) So ziemlich jede Blume wurde wohl schon besungen, nur zum Lavendel will mir gerade kein Gedicht einfallen. Aber ich hatte auch gar nicht vor, den Lavendel in ein Gedicht zu packen, sondern viel lieber in einen lockeren Hefeteig, um dann einen blumig-duftenden Rosenkuchen daraus zu backen. Vielleicht überrascht ihr damit eure/n Liebste/n zum Valentinstag?
Auf den ersten Blick kommt euch das vielleicht komisch vor - Lavendel im Kuchen - aber wo steht, dass das nicht geht?
Zugegeben, auch der erste Bissen war etwas seltsam, denn mein Hirn musste erst für sich sortieren, dass das wirklich Kuchen zum Essen und nicht etwa Weichspüler oder Duschgel ist. Aber spätestens beim zweiten Happen war ich dieser Leckerei vollends verfallen. Also probiert es einfach mal aus.
Für eine 24er Springform braucht ihr:
500 g Mehl
1 TL Salz
1 Päckchen Trockenhefe
oder 1/2 Würfel frische Hefe
300 ml lauwarme Milch
4 EL Honig (z.B. Lavendelhonig)
50 g zerlassene Butter
1 EL getrocknete Lavendelblüten
1 EL brauner Zucker
Und so wird's gemacht:
1. Mehl und Salz in eine große Schüssel sieben. Trockenhefe dazu geben und untermischen. Wenn ihr frische Hefe verwendet, drückt zunächst eine Mulde ins Mehl, bröckelt die Hefe hinein und gebt dann Milch, 2 EL Butter und 2 EL Honig dazu. Das Ganze verrührt ihr zu einem dicken Brei bevor ihr es mit dem übrigen Mehl verknetet.
2. Den Teig so lange kneten, bis er glatt und geschmeidig ist, dann zugedeckt 15 Minuten gehen lassen.
3. Jetzt knetet ihr den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche nochmals gründlich durch.
4. Teig zu einem Rechteck von ca 30 x 40 cm ausrollen.
5. Die restliche Butter mit 1 EL Honig mischen und den Teig damit gleichmäßig einstreichen. Die Lavendelblüten und den braunen Zucker darauf verteilen.
6. Von einer Längsseite her aufrollen und mit einem scharfen Messer in ca. 10-12 gleichmäßige Teile schneiden.
7. Springform einfetten und die einzelnen Teigschnecken mit etwas Abstand gleichmäßig in der Form verteilen.
8. Mit einem feuchten Tuch abdecken und mindestens 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen bis sich das Volumen des Teigs in etwa verdoppelt hat. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
9. Den Rosenkuchen auf der mittleren Schiene 30-35 Minuten backen bis er goldbraun ist.
10. Noch heiß mit dem restlichen Honig einstreichen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Zum Servieren könnt ihr die einzelnen Rosen aus dem Kuchen heraus brechen oder ihr schneidet ihn einfach wie einen normalen Kuchen an, beides sieht sehr hübsch aus. Der Kuchen duftet wunderbar blumig und schmeckt ganz zart nach Lavendel. Nehmt bitte nicht mehr als einen Esslöffel der Blüten, da der Geschmack sonst alles andere überlagert.
Ich bin gespannt, wie euch dieses Rezept gefällt. Schreibt mir doch eine Nachricht oder einen Kommentar.
Alles Liebe
Euer Steffen
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