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Sonntag, 17. April 2016

Kalte Gurkensuppe

Hallo ihr Lieben,

für mich ist das ganze Jahr über Suppenzeit, aber wo steht geschrieben, dass Suppen immer warm sein müssen? Gerade als Vorspeise zu einem deftigen Gericht ist eine kalte, frische Suppe ein guter Auftakt.

Diese Suppe könnt ihr ganz schnell und einfach selbst herstellen. Ich braucht dazu keinen Hochleistungsmixer, ein einfacher Pürierstab tut es hier auch.
Mit Vorbereitung braucht ihr maximal 10 Minuten bis ihr die Suppe servieren könnt, ein echtes Blitzrezept! Probiert es gleich mal aus!

Für 4 Portionen braucht ihr:

1 Salatgurke (möglichst Bio)
300 ml Gemüsebrühe
200 g grichischen Joghurt (10% Fett)
1,5 TL Dillspitzen getrocknet
oder 10 g frischen Dill
1 Prise Salz
Pfeffer
ggf. frischen Dill zum Servieren.


Und so wird's gemacht:

1. Gemüsebrühe könnt ihr ganz einfach selbst anrühren mit 1-2 TL meines Gemüsebrühpulvers oder ihr nehmt fertige Brühe.

2. Gurke waschen, die Enden abschneiden und den Rest in grobe Stücke zerteilen. Mit den übrigen Zutaten in einen hohen Mixbehälter oder den Krug eures Standmixers geben. Bei meinem Blender verwende ich jetzt das Programm für Suppen und Soßen. Ihr könnt einfach erstmal nach Gefühl mixen, zunächst langsamer, bis alles zerkleinert ist und dann 1-2 Minuten auf höchster Stufe um die Suppe möglichst fein zu pürieren.

3. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit einem frischen Dillzweig oder einem Klecks Milchschaum anrichten und genießen.


Wie ich die Suppe gemacht habe könnt ihr auch hier in diesem Video sehen. Ich bin gespannt wie euch dieses Rezept gefällt. Schreibt mir mal eine Nachricht oder einen Kommentar dazu.

Alles Liebe
Euer Steffen

Samstag, 7. November 2015

Kohlrabischnitzel mit lauwarmem Gurkensalat

Hallo meine Lieben,

wie sich ja bereits rumgesprochen haben dürfte kommt bei uns seit über 3 Jahren kein Fleisch mehr auf den Tisch. Es gibt ja wirklich genügend leckere Möglichkeiten zu einer ausgewogenen Ernährung, ohne Fleisch essen zu müssen.
Ich probiere dabei sehr gerne Neues aus und experimentiere herum, nehme auch dankbar jeden neuen Impuls auf und schaue dann, ob ich etwas damit anfangen kann.
Ganz oft wurde mir schon geraten "Mach doch mal Sellerieschnitzel", die seien "sooooooooo gut" und "wirklich einfach zu machen". Glaub ich alles, wirklich! Aber: Mein Schatz mag keinen Sellerie. Absolut nicht. Indiskutabel.

Und dann flatterte mir vor einigen Wochen ein Prospekt von ALDI vor die Nase und darin finde ich ein Rezept für Kohlrabischnitzel. Dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin...
Bei der Beilage - dem lauwarmen Gurkensalat - war ich ehrlich skeptisch. Aber probiert das Rezept einfach selbst aus, ich war letztlich hin und weg davon! Werde ich definitiv wieder machen!

Ich habe ein paar kleine Änderungen am Rezept vorgenommen, was die Mengenangaben betrifft.


Für 4 Portionen braucht ihr:

3 Kohlrabi à 300 g
70 g Mandeln
5 EL Paniermehl
2 Bio-Eier
4 EL Mehl
2 EL Sonnenblumenöl
2 EL Butter
2 Salatgurken
1 Zitrone
1 kleine Zwiebel
100 ml Gemüsebrühe
1/2 Bund frischer Dill
oder 1 TL getrocknete Dillspitzen
4 EL Schmand
1 TL mittelscharfer Senf
Salz
Pfeffer
Zucker


So wird's gemacht:

1. Kohlrabi schälen und in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, salz hinzu geben und die Kohlrabischreiben etwa 4 Minuten darin blanchieren. Herausheben, trocken tupfen, salzen und pfeffern.

2. Mandeln in einem Zerkleinerer fein hacken und mit dem Paniermehl mischen. In eine flache Schale oder einen Teller geben. In einen weiteren Teller das Mehl geben und in einen dritten Teller die Eier aufschlagen und verquirlen. Kohlrabischeiben nun zuerst in Mehl wenden und vorsichtig abklopfen, dann in die Eiermasse tauchen, bis sie ganz bedeckt sind und zuletzt in der Paniermehl-Mandel-Mischung wenden. Panade gut andrücken.

3. Öl und 1 EL Butter in einer Pfanne erhitzen und die Kohlrabischnitzel bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun braten.

4. Für den Salat die Gurken schälen und die Kerne entfernen, dann in etwa 5 mm dicke Stücke schneiden. Zitrone halbieren und eine Hälfte auspressen, die andere Hälfte in Spalten schneiden.

5 Zwiebel schälen, fein hacken und in der restlichen Butter glasig dünsten. Gurkenscheiben und 1 TL Zucker dazu geben und kurz durchschwenken. Mit Zitronensaft ablöschen und Brühe angießen, 2-3 Minuten köcheln lassen und vom Herd nehmen.

6. Dill waschen, trocken tupfen und die Spitzen abzupfen. Fein hacken. Schmand mit Senf glatt rühren und zusammen mit dem Dill unter die Gurken mischen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.


Im Originalrezept werden als Beilagen noch Salzkartoffeln empfohlen, uns haben aber die Kohlrabischnitzel und der Salat ausgereicht. Probiert es einfach mal aus und schreibt mir, was ihr gern dazu esst und wie euch das Rezept gefällt.

Alles Liebe
Euer Steffen

Dienstag, 13. Januar 2015

Couscous-Salat

Hallo meine Lieben,

nach den vielen süßen Leckereien zur Weihnachtszeit oder im Winter generell ist es jetzt doch endlich mal wieder an der Zeit für Frisches und Pikantes.
Ich habe beim letzten Einkauf auf dem Markt große Lust auf frisches Gemüse und Salat verspürt und mich nach einem kurzen geistigen Ausflug in die Speisekammer für einen Couscous-Salat entschieden.

Hier kann so ziemlich alles rein, was euch schmeckt. Ich habe als Basis eigentlich immer Gurke und Tomate drin und variiere mit den übrigen Zutaten je nach Laune, Saison und Angebot. Wenn ihr den Salat als Hauptgericht esst, reicht meine Angabe für 2 reichliche Portionen. Als Beilage ergibt das Rezept 4-6 Portionen.

Ihr braucht dafür:

100 g Couscous (Instant)
200 ml Gemüsebrühe
1/2 Salatgurke
3 Tomaten
3-4 Frühlinszwiebeln
1/2 Paprika
2-3 Zweige Minze
1 Bund Petersilie
Zitronensaft
Salz
Pfeffer
Olivenöl
Zucker
Ras el-Hanout (nach Belieben)


Und so wird's gemacht:

1. Gemüsebrühe aufkochen und vom Herd nehmen. Couscous dazu geben, umrühren und 5-10 Minuten quellen lassen.

2. Gurke schälen und fein würfeln. Wenn ihr wollt, könnt ihr die Kerne entfernen, mich stören sie nicht.

3. Tomaten würfeln, auch hier könnt ihr das Innere entfernen. Aber es ist doch einfach zu schade zum wegwerfen, also nehmt es dazu oder kocht eine Tomatensoße :-) Paprika ebenfalls fein würfeln. Hier kommt das Innenleben selbstverständlich nicht in den Salat.

4. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Ich habe sehr kleine Frühlingszwiebeln bekommen, darum habe ich einen ganzen Bund verwendet.

5. Zitrone auspressen und ca. 3 EL Zitronensaft mit 5 EL Olivenöl vermischen. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn ihr es habt und mögt gebt eine Messerspitze Ras el-Hanout dazu. Das ist eine Gewürzmischung, die dem Couscous einen sehr spannenden und orientalischen Geschmack verleiht, der sehr schwer zu beschreiben ist, da bis zu 25 Gewürze in der Mischung vorkommen.

6. Petersilie und Minze fein hacken und zum Gemüse geben.

7. Gemüsemischung mit dem Couscous mischen und das Dressing dazu geben. Gut durchmischen und 15 Minuten ziehen lassen.


Bei den Mengenangaben könnt ihr natürlich auch varrieren. Wenn ihr mehr Gemüse im Salat wollt, nehmt einfach mehr oder anderes. Und schließlich kommt es ja doch auf die Größe an (egal, was man euch bisher erzählt hat *g*). Wenn es also große Fleischtomaten sind, reicht vielleicht eine, bei kleinen Romatomaten können es auch mal 4 oder 5 sein.

Wenn ihr kein Ras el-Hnout habt probiert doch mal das: Gebt eine kleine Prise Zimt zum Couscous und einen Hauch Piment. Gerade so viel, dass man sich fragt "Irgendwas schmecke ich da noch im Hintergrund, aber was?". Solch feinen Geschmachsnoten verwirren den Gaumen und geben jedem Essen das Gewisse "Je ne sais quoi" :-)

Alles Liebe
Euer Steffen