Hallo meine Lieben,
unser Urlaub in Thailand ist erst ein paar Wochen her und noch immer lassen sich die schönen Erlebnisse und Erinnerungen ganz spontan wach rufen und so der Urlaub in Gedanken noch ein bisschen verlängern. Ganz besonders einfach geht das mit Gerüchen. Geht es euch auch so, dass ihr bestimmte Gerüche mit ganz besonderen Momenten verbindet und euch dann ganz spontan erinnert, wenn ihr den Geruch wahrnehmt? Ich habe eine ganze Geruchsbibliothek in meinem Kopf. Ganz viel davon hängt natürlich mit der Küche zusammen aber auch wunderbare Blütendüfte oder der Geruch von Meerwasser lösen schöne Erinnerungen aus.
Ebenfalls vor ein paar Wochen ist unsere neue Mitbewohnerin Alexa bei uns eingezogen (die kleine von Amazon 😉) und die spielt mir gerade das Rauschen von Ozeanwellen vor. Schon verrückt irgendwie. Aber wenn ich so in der strahlenden Herbstsonne an meinem Küchentisch sitze, einen grünen Tee mit Jasmin trinke und den Ozean rauschen höre, dann muss ich eigentlich nur noch die Augen schließen und schon bin ich wieder im Urlaub.
Und jetzt - wo ich ja fast schon wieder im Urlaub bin - kann ich auch gleich noch etwas thailändisches kochen. Ein Grünes Curry mit vielen tollen Aromen, allen voran Kokos und Zitronengras. Ich liebe es!
Für 4 Portionen brauch ihr:
🖨 Rezept als PDF
1 EL grüne Currypaste
1 EL Öl
400 ml Kokosmilch
1 Stängel Zitronengras (frisch oder aus dem Glas)
150 g grüne Bohnen (frisch oder TK)
1 kleine Aubergine
1 Limette (Saft)
1/2 Orange (Saft)
1 EL Fischsauce
400 g große Garnelen (geputzt und geschält)
2 Zweige Thai-Basilikum
2 Frühlingszwiebeln
wer mag:
2 Zweige frisches Koriandergrün
1 grüne Chilischote
Dazu serviert ihr am besten Jasminreis (ca. 250 g) für 4 Portionen.
So wird's gemacht:
1. Reis kochen. Ich mache das mit der Quell-Methode. Dabei gebe ich den Reis mit der doppelten Menge Wasser und 1/2 TL Salz in einen Topf und koche alles bei geschlossenem Deckel ca. 8 bis 10 Minuten. Dann nehme ich den Topf vom Herd und lasse den Reis bei geschlossenem Deckel solange quellen bis er alles Wasser aufgenommen hat. Der Reis darf gerne etwas klebrig sein. Wenn ihr lockeren Reis wollt kocht ihn nach Packungsanleitung :-)
2. Garnelen auftauen. Ich nehme dafür gerne die großen Garnelen, nicht die kleinen Shrimps. Allerdings bekommt ihr die meistens mit Schale. Nach dem Auftauen lassen sich die Garnelen aber ganz leicht aus der Schale pulen.
3. Frühlingszwiebeln in kleine Ringe schneiden. Das Zitronengras kräftig quetschen, aber den Stängel ganz lassen, dann könnt ihr ihn leichter wieder entfernen. Limette und Orange auspressen. Kokosmilch gut durchrühren, damit sich feste und flüssige Teile in der Dose gut vermischen. Chilischote, Thai-Basilikum und Koriander (oder Petersilie) grob hacken.
4. Aubergine in 1 cm dicke Scheiben schneiden und diese mit Salz bestreuen. Nach ein paar Minuten die ausgetretene Flüssigkeit mit Küchenkrepp abtupfen und die Auberginen würfeln.
Bohnen putzen und in etwa 3 cm große Stücke schneiden. TK-Bohnen entweder auftauen oder einfach in der Mitte durchschneiden oder brechen.
Wenn alles vorbereitet ist geht es mit der Zubereitung endlich los. Das geht ganz fix, daher müsst ihr wirklich alles vorher gerichtet haben.
5. Currypaste mit Öl in einer tiefen Pfanne anbraten bis es zu rauchen beginnt. Dann mit der Hälfte der Kokosmilch ablöschen und alles kurz aufkochen lassen. Dann auf mittlere Hitze schalten und Zitronengras, Auberginenwürfel und Bohnen dazu geben. Etwa 5 Minuten leicht köcheln lassen.
6. Die Hälfte von Limettensaft und Orangensaft dazu geben sowie die restliche Kokosmilch und die Fischsauce, alles miteinander verrühren. Gebt ggf. etwas Wasser dazu wenn es zu dickflüssig wird. Die Garnelen könnt ihr jetzt dazu geben und ein paar Minuten gar ziehen lassen oder ihr bratet sie in einer zweiten Pfanne kurz an und gebt sie später beim servieren dazu.
7. Ganz zum Schluss die Hälfte der Kräuter und der Frühlingszwiebeln dazu geben und das Curry abschmecken bis die richtige Mischung aus süß, salzig, sauer und scharf erreicht ist. Seid mit der Schärfe vorsichtig und gebt lieber nach und nach Chili dazu.
Keine Angst wenn euch das Gericht etwas Scharf oder salzig vorkommt. Der Reis gleicht das ganz gut wieder aus.
Traditionell werden Reis und Curry getrennt serviert, sodass sich jeder seine gewünschte Menge selbst auf dem Teller mischen kann. Ich habe aber - weil es hübscher aussieht - eine Tasse Reis in die Mitte der Teller gestürzt und das Curry außen herum angerichtet. Die restlichen Kräuter darüber streuen und servieren.
Ich habe festgestellt, dass es ganz unterschiedlich scharfe Currypasten gibt. Es kann also sein, dass euer Curry mit der Angabe 1 EL Currypaste ziemlich lahm schmeckt oder dass es eher nach Höllenfeuer anmutet. Seid daher wirklich beim ersten Versuch etwas vorsichtig mit der Zugabe von weiteren Chilishoten. Nachwürzen ist immer einfacher als das Gericht nachträglich zu entschärfen.😉
Wenn euch mein Rezept gefällt oder ihr andere tolle thailändische Gerichte kennt, die ich einmal ausprobieren kann, schreibt mir bitte eine Nachricht oder einen Kommentar.
Alles Liebe
Euer Steffen
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Samstag, 4. November 2017
Montag, 3. Oktober 2016
Melanzane al forno
Hallo meine Lieben,
dieses Rezept ist so genial wie einfach und nicht nur dank des so klangvollen Namens ein echter Genuss! Dahinter verbergen sich ganz simpel "Auberginen aus dem Ofen". Ein mediterraner Gaumenschmaus, serviert mit einer fruchtigen Tomaten-Vinaigrette und ein paar Scheiben Ciabatta. Ganz nebenbei ist das Rezept auch noch vegan. Nicht-Veganer können natürlich alles mit Käse überbacken :-)
Für 4 Portionen braucht ihr:
2 große Auberginen
4 Knoblauchzehen
2 Zweige Rosmarin
Salz
Pfeffer
4 EL Olivenöl
Für die Tomaten-Vinaigrette:
4 große Tomaten
4 EL Olivenöl
1 Zwiebel
4 EL Aceto Balsamico
1 Handvoll frisches Basilikum
1 EL Oregano
Salz
Pfeffer
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Auberginen der Länge nach halbieren und dann an der Schnittseite etwa 1 cm tief längs und diagonal einschneiden. Rosmarin hacken. Knoblauchzehen in feine Scheiben schneiden.
2. Die Auberginen kräftig salzen und pfeffern und mit Rosmarin bestreuen. Die Knoblauchscheiben in die Einschnitte stecken. Auberginen in eine große Auflaufform legen, Schnittseite nach oben, und mit Olivenöl beträufeln.
Auf der mittleren Schiene 30 Minuten garen. Wer es nicht vegan möchte kann die Auberginen noch mit ein paar Scheiben Mozzarella belegen.
3. Tomaten würfeln, Zwiebel fein würfeln, Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zuerst die Zwiebeln in dem heißen Öl schwenken, dann die Tomatenwürfel dazu geben und mit schwenken. Mit Aceto Balsamico ablöschen und vom Herd nehmen. Oregano dazu geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Zuletzt das Basilikum in feine Streifen schneiden und untermischen.
4. Die Tomaten-Vinaigrette über die gebackenen Auberginen geben, mit Ciabatta servieren und genießen.
dieses Rezept ist so genial wie einfach und nicht nur dank des so klangvollen Namens ein echter Genuss! Dahinter verbergen sich ganz simpel "Auberginen aus dem Ofen". Ein mediterraner Gaumenschmaus, serviert mit einer fruchtigen Tomaten-Vinaigrette und ein paar Scheiben Ciabatta. Ganz nebenbei ist das Rezept auch noch vegan. Nicht-Veganer können natürlich alles mit Käse überbacken :-)
Für 4 Portionen braucht ihr:
2 große Auberginen
4 Knoblauchzehen
2 Zweige Rosmarin
Salz
Pfeffer
4 EL Olivenöl
Für die Tomaten-Vinaigrette:
4 große Tomaten
4 EL Olivenöl
1 Zwiebel
4 EL Aceto Balsamico
1 Handvoll frisches Basilikum
1 EL Oregano
Salz
Pfeffer
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Auberginen der Länge nach halbieren und dann an der Schnittseite etwa 1 cm tief längs und diagonal einschneiden. Rosmarin hacken. Knoblauchzehen in feine Scheiben schneiden.
2. Die Auberginen kräftig salzen und pfeffern und mit Rosmarin bestreuen. Die Knoblauchscheiben in die Einschnitte stecken. Auberginen in eine große Auflaufform legen, Schnittseite nach oben, und mit Olivenöl beträufeln.
Auf der mittleren Schiene 30 Minuten garen. Wer es nicht vegan möchte kann die Auberginen noch mit ein paar Scheiben Mozzarella belegen.
3. Tomaten würfeln, Zwiebel fein würfeln, Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zuerst die Zwiebeln in dem heißen Öl schwenken, dann die Tomatenwürfel dazu geben und mit schwenken. Mit Aceto Balsamico ablöschen und vom Herd nehmen. Oregano dazu geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Zuletzt das Basilikum in feine Streifen schneiden und untermischen.
4. Die Tomaten-Vinaigrette über die gebackenen Auberginen geben, mit Ciabatta servieren und genießen.
Sonntag, 15. Mai 2016
Süßkartoffel-Pommes mit Gemüse und Auberginen-Dip
Hallo meine Lieben,
manche Rezeptideen entwickeln sich bei mir erst beim Einkaufen. Wenn ich dann vor dem Gemüsestand stehe und mir überlege, welche der bunten und gesunden Waren sich denn wohl interessant kombinieren lassen. So ist es auch mit diesem Gericht geschehen. Ich habe einfach mal eingekauft, worauf ich Lust hatte und habe dann überlegt, wie das zusammen passen könnte.
Das tolle an solchen Rezepten ist ja, dass jeder das verwenden kann was er mag und weglassen kann, was nicht so beliebt ist. Und wenn mal eine Zutat gerade nicht erhältlich ist, nehmt ihr einfach eine andere und schon wird's lecker - aber anders :-)
Die Mengenangaben in meinem Rezept schwanken ein wenig, je nachdem wie groß euer Gemüse ausfällt.
Für 4 Portionen braucht ihr:
3-4 Süßkartoffeln
2 Zucchini
3-4 Tomaten
4-5 Karotten
2-3 Schalotten
2-3 Knoblauchzehen
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Paprikapulver scharf
Kümmel gemahlen
Für den Dip:
2 Auberginen
2 Knoblauchzehen
1/2 Bio-Zitrone
250 g Naturjoghurt
(oder veganen Soja-/Mandel-Joghurt)
Salz
Pfeffer
Oregano
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 200°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Süßkartoffeln schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben dann der Länge nach in jeweils 1 cm breite Stifte schneiden.
2. Auberginen in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden, salzen und auf der oberen Schiene in den Ofen schieben. Nach etwa 15-20 Minuten sind sie leicht gebräunt und ganz weich, dann könnt ihr sie heraus nehmen und beiseite stellen.
3. Süßkartoffelstifte auf ein Backblech geben, mit Olivenöl beträufeln und mit Salz, Pfeffer, Paprika und einer Prise Kümmel würzen. Auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen. Die "Pommes" werden nicht knusprig, eher weich, das liegt an der Konsistenz der Süßkartoffeln. Wenn ihr eine Friteuse habt könnt ihr die Süßkartoffeln darin fritieren, das wird dann knuspriger, aber auch fettiger.
4. Schalotten und Knoblauch fein schneiden. Zucchini schälen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Karotten putzen und mit dem Sparschäler in dünne Streifen "hobeln", Tomaten würfeln.
5. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebeln mit Knoblauch darin glasig dünsten. Dann Zucchiniwürfel dazu geben und anbraten. Nach und nach die Karottenstreifen und Tomatenwürfel dazu geben. So lange dünsten bis die Karotten bissfest gegart sind.
6. Für den Dip die weichen Auberginen zusammen mit Knoblauch, Joghurt, Saft und Abrieb einer halben Bio-Zitrone, Salz und Pfeffer in den Mixer geben oder mit einem Pürierstab zu einer gleichmäßigen Masse mixen. Je nach gewünschter Konstistenz noch Zitronensaft oder etwas Weißwein dazu geben. Mit Oregano würzen und abschmecken.
Die leichte, zitronige Frische des Dips passt super zu den Süßkartoffel-Pommes und das bissfeste Gemüse gibt dem ganzen den Feinschliff. Wenn ihr es "nasser" mögt könnt ihr das Gemüse natürlich auch mit einer Dose passierter Tomaten garen. Der Auberginen-Dip passt übrigens auch prima zu Nachos und schmeckt auch als Brotaufstrich ganz toll. Luftdicht verschlossen könnt ihr ihn 3-4 Tage im Kühlschrank aufbewahren.
Viel Spaß beim Nachkochen und alles Liebe
Euer Steffen
manche Rezeptideen entwickeln sich bei mir erst beim Einkaufen. Wenn ich dann vor dem Gemüsestand stehe und mir überlege, welche der bunten und gesunden Waren sich denn wohl interessant kombinieren lassen. So ist es auch mit diesem Gericht geschehen. Ich habe einfach mal eingekauft, worauf ich Lust hatte und habe dann überlegt, wie das zusammen passen könnte.
Das tolle an solchen Rezepten ist ja, dass jeder das verwenden kann was er mag und weglassen kann, was nicht so beliebt ist. Und wenn mal eine Zutat gerade nicht erhältlich ist, nehmt ihr einfach eine andere und schon wird's lecker - aber anders :-)
Die Mengenangaben in meinem Rezept schwanken ein wenig, je nachdem wie groß euer Gemüse ausfällt.
Für 4 Portionen braucht ihr:
3-4 Süßkartoffeln
2 Zucchini
3-4 Tomaten
4-5 Karotten
2-3 Schalotten
2-3 Knoblauchzehen
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Paprikapulver scharf
Kümmel gemahlen
Für den Dip:
2 Auberginen
2 Knoblauchzehen
1/2 Bio-Zitrone
250 g Naturjoghurt
(oder veganen Soja-/Mandel-Joghurt)
Salz
Pfeffer
Oregano
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 200°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Süßkartoffeln schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben dann der Länge nach in jeweils 1 cm breite Stifte schneiden.
2. Auberginen in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden, salzen und auf der oberen Schiene in den Ofen schieben. Nach etwa 15-20 Minuten sind sie leicht gebräunt und ganz weich, dann könnt ihr sie heraus nehmen und beiseite stellen.
3. Süßkartoffelstifte auf ein Backblech geben, mit Olivenöl beträufeln und mit Salz, Pfeffer, Paprika und einer Prise Kümmel würzen. Auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen. Die "Pommes" werden nicht knusprig, eher weich, das liegt an der Konsistenz der Süßkartoffeln. Wenn ihr eine Friteuse habt könnt ihr die Süßkartoffeln darin fritieren, das wird dann knuspriger, aber auch fettiger.
4. Schalotten und Knoblauch fein schneiden. Zucchini schälen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Karotten putzen und mit dem Sparschäler in dünne Streifen "hobeln", Tomaten würfeln.
5. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebeln mit Knoblauch darin glasig dünsten. Dann Zucchiniwürfel dazu geben und anbraten. Nach und nach die Karottenstreifen und Tomatenwürfel dazu geben. So lange dünsten bis die Karotten bissfest gegart sind.
6. Für den Dip die weichen Auberginen zusammen mit Knoblauch, Joghurt, Saft und Abrieb einer halben Bio-Zitrone, Salz und Pfeffer in den Mixer geben oder mit einem Pürierstab zu einer gleichmäßigen Masse mixen. Je nach gewünschter Konstistenz noch Zitronensaft oder etwas Weißwein dazu geben. Mit Oregano würzen und abschmecken.
Die leichte, zitronige Frische des Dips passt super zu den Süßkartoffel-Pommes und das bissfeste Gemüse gibt dem ganzen den Feinschliff. Wenn ihr es "nasser" mögt könnt ihr das Gemüse natürlich auch mit einer Dose passierter Tomaten garen. Der Auberginen-Dip passt übrigens auch prima zu Nachos und schmeckt auch als Brotaufstrich ganz toll. Luftdicht verschlossen könnt ihr ihn 3-4 Tage im Kühlschrank aufbewahren.
Viel Spaß beim Nachkochen und alles Liebe
Euer Steffen
Freitag, 7. November 2014
Auberginen mit Safran-Zitronen-Sauce und Granatapfel
Hallo meine Lieben,
"Ich mag aber doch gar keine Auberginen"... So oder so ähnlich klangen einige Stimmen in meinem Freundeskreis, als ich von meinem neuen Rezept erzählt habe.
Vielleicht habt ihr euch genau das auch gerade gedacht. Falls ja, kann ich euch nur empfehlen, diesem Gemüse einfach nochmal eine CHance zu geben, denn auch ich habe nach einem wirklich widerlichen Auberginengericht für viele Jahre nichts mehr davon wissen wollen. Inzwischen sind diese violetten Früchte aus meiner Küche nicht mehr wegzudenken. Wer sich jetzt immer noch sträubt und partout keine Auberginen probieren möchte kann das Rezept auch ganz prima mit Zucchini machen.
Für 2 Personen braucht ihr:
2 Auberginen
1 Granatapfel
1 Knoblauchzehe
200g Naturjoghurt
(wenn ihr es vegan mögt, nehmt eine Soja-Alternative)
3 EL Zitronensaft
8 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
1 Messerspitze Safran
2 EL Pinienkerne
3-4 Zweige Basilikum
Und so wird's gemacht:
1. Safran mit 3 EL Wasser in einem kleinen Topf aufkochen und 3-4 Minuten köcheln lassen. Anschließend vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
2. Knoblauchzehe schälen und fein hacken.
3. Den Joghurt in den Safranfond geben und Knoblauch, Zitronensaft, 1 Prise Salz und 3 EL Olivenöl unterrühren. Die Sauce im Kühlschrank zugedeckt kalt stellen.
4. Backofen auf 220°C bei Ober- und Unterhitze oder 200°C bei Heißluft vorheizen.
5. Auberginen waschen und den Stielansatz entfernen. Längs in Achtel schneiden und diese noch einmal halbieren.
6. Die Auberginen an den Schnittseiten mit dem restlichen Olivenöl einpinseln und nebeneinander auf ein Backblech legen.
7. Etwas Salz und frisch gemahlenen Pfeffer darüber streuen und auf der mittleren Schiene etwa 20-25 Minuten rösten. Ab und zu nachschauen, da die Auberginen nicht zu dunkel werden sollten.
8. Pinienkerne in einer Pfanne goldbraun rösten. Ihr könnt auch Cashewkerne verwenden, die schmecken auch prima dazu.
9. Die Kerne aus dem Granatapfel herauslösen. Dazu halbiert ihr den Granatapfel waagerecht mit einem scharfen Messer. Die Hälfte mit der Schnittseite nach unten über eine Schüssel halten und mit einem Kochlöffel auf die Schale klopfen. So lösen sich die Kerne ganz leicht und fallen heraus. Entfernt möglichst die weiße Haut zwischen den Kernen, weil die sehr bitter schmeckt. Der Granatapfel kann sehr stark färben. Wenn ihr also keine roten Hände haben wollt zieht besser Einweghandschuhe an oder reibt euch die Hände sofort nachdem ihr die Kerne ausgelöst habt mit Zitronensaft ab, das bleicht den Farbstoff wieder.
10. Basilikum waschen, trocken tupfen und die Blätter vom Stiel zupfen.
11. Die Auberginen aus dem Ofen nehmen wenn sie Farbe angenommen haben und kurz etwas abkühlen lassen.
12. Auberginen auf eine große Platte geben oder auf Tellern anrichten, die Sauce darüber geben und mit Basilikum, Pinienkernen und Granatapfelkernen bestreuen.
Ich habe Joghurt mit einem Fettgehalt von 1,5 % verwendet. Wenn ihr es cremiger mögt dann sollte der Fettgehalt höher sein. Die vegane Alternative habe ich noch nicht ausprobiert, aber mit einem Sojajoghurt sollte das überhaupt kein Problem sein.
Viel Freude beim Kochen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
"Ich mag aber doch gar keine Auberginen"... So oder so ähnlich klangen einige Stimmen in meinem Freundeskreis, als ich von meinem neuen Rezept erzählt habe.
Vielleicht habt ihr euch genau das auch gerade gedacht. Falls ja, kann ich euch nur empfehlen, diesem Gemüse einfach nochmal eine CHance zu geben, denn auch ich habe nach einem wirklich widerlichen Auberginengericht für viele Jahre nichts mehr davon wissen wollen. Inzwischen sind diese violetten Früchte aus meiner Küche nicht mehr wegzudenken. Wer sich jetzt immer noch sträubt und partout keine Auberginen probieren möchte kann das Rezept auch ganz prima mit Zucchini machen.
Für 2 Personen braucht ihr:
2 Auberginen
1 Granatapfel
1 Knoblauchzehe
200g Naturjoghurt
(wenn ihr es vegan mögt, nehmt eine Soja-Alternative)
3 EL Zitronensaft
8 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
1 Messerspitze Safran
2 EL Pinienkerne
3-4 Zweige Basilikum
Und so wird's gemacht:
1. Safran mit 3 EL Wasser in einem kleinen Topf aufkochen und 3-4 Minuten köcheln lassen. Anschließend vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
2. Knoblauchzehe schälen und fein hacken.
3. Den Joghurt in den Safranfond geben und Knoblauch, Zitronensaft, 1 Prise Salz und 3 EL Olivenöl unterrühren. Die Sauce im Kühlschrank zugedeckt kalt stellen.
4. Backofen auf 220°C bei Ober- und Unterhitze oder 200°C bei Heißluft vorheizen.
5. Auberginen waschen und den Stielansatz entfernen. Längs in Achtel schneiden und diese noch einmal halbieren.
6. Die Auberginen an den Schnittseiten mit dem restlichen Olivenöl einpinseln und nebeneinander auf ein Backblech legen.
7. Etwas Salz und frisch gemahlenen Pfeffer darüber streuen und auf der mittleren Schiene etwa 20-25 Minuten rösten. Ab und zu nachschauen, da die Auberginen nicht zu dunkel werden sollten.
8. Pinienkerne in einer Pfanne goldbraun rösten. Ihr könnt auch Cashewkerne verwenden, die schmecken auch prima dazu.
9. Die Kerne aus dem Granatapfel herauslösen. Dazu halbiert ihr den Granatapfel waagerecht mit einem scharfen Messer. Die Hälfte mit der Schnittseite nach unten über eine Schüssel halten und mit einem Kochlöffel auf die Schale klopfen. So lösen sich die Kerne ganz leicht und fallen heraus. Entfernt möglichst die weiße Haut zwischen den Kernen, weil die sehr bitter schmeckt. Der Granatapfel kann sehr stark färben. Wenn ihr also keine roten Hände haben wollt zieht besser Einweghandschuhe an oder reibt euch die Hände sofort nachdem ihr die Kerne ausgelöst habt mit Zitronensaft ab, das bleicht den Farbstoff wieder.
10. Basilikum waschen, trocken tupfen und die Blätter vom Stiel zupfen.
11. Die Auberginen aus dem Ofen nehmen wenn sie Farbe angenommen haben und kurz etwas abkühlen lassen.
12. Auberginen auf eine große Platte geben oder auf Tellern anrichten, die Sauce darüber geben und mit Basilikum, Pinienkernen und Granatapfelkernen bestreuen.
Ich habe Joghurt mit einem Fettgehalt von 1,5 % verwendet. Wenn ihr es cremiger mögt dann sollte der Fettgehalt höher sein. Die vegane Alternative habe ich noch nicht ausprobiert, aber mit einem Sojajoghurt sollte das überhaupt kein Problem sein.
Viel Freude beim Kochen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
Freitag, 24. Oktober 2014
Honig-Ingwer-Karotten mit Bulgur
Hallo meine Lieben,
ich habe euch ja schon erzählt, dass ich vor kurzem in Ägypten im Urlaub war. Die Küche dort hat mich ermutigt, wieder etwas mehr mit Gewürzen und Aromen zu experimentieren und so ist das heutige Rezept entstanden. Einiges davon kennt ihr schon aus meinem Blog, manches habe ich neu erfunden oder neu kombiniert.
Insgesamt war ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Schaut euch einzelnen Komponenten an und entscheidet selbst, ob sie euch gefallen.
Für 4 Portionen braucht ihr:
Honig-Ingwer-Karotten:
600 g Karotten (ich habe violette Ur-Karotten verwendet, weil mir die Farbe so gefällt)
1 EL Honig
1 Stück Ingwer (etwa 2 cm)
30 g Butter
100 ml trockenen Weißwein
Und so wird's gemacht:
Die Karotten putzen und in Stifte oder Scheiben schneiden. Ingwer schälen, fein reiben oder klein hacken und mit Butter und Honig in der Pfanne erhitzen und die Karotten dazu geben. Etwa 5 Minuten in der Honigbutter braten. Dann mit Weißwein ablöschen und die Karotten darin dünsten bis der Wein verkocht ist. Dann weiterbraten bis die Karotten die gewünschte Bissfestigkeit haben.
Wenn ihr eine Sauce dazu wollt gießt den Bratensatz von den Karotten nochmal mit etwa 100 ml Weißwein auf und kocht diesen auf. Dann die Pfanne vom Herd nehmen und 1 EL eiskalte Butter hineinrühren zur Bindung.
Bulgur:
2 Tassen Bulgur
4 Tassen Wasser
1/2 TL Zimt
1/2 TL Koriander (gemahlen)
1/2 TL Kardamom
Salz
Und so wird's gemacht:
Bulgur und Wasser in einem Topf aufkochen. Wenn das Wasser kocht bei nidriger Hitze etwa 7 Minuten weiterkochen bis der Bulgur das Wasser aufgenommen hat.
Die Gewürze dazu geben, gut umrühren und abschmescken.
Orientalisches Fingerfood:
Für 12 Röllchen braucht ihr:
3 Blätter Filoteig (gibt's im gut sortierten Supermarkt oder im türkischen Supermarkt)
200 g abgetropfte Kichererbsen
1/2 Tasse Bulgur
1 Tasse Wasser
Salz
Paprikapulver
Kardamom
Zimt
Koriander
Zitronensaft
2 EL Butter
2 EL Olivenöl
Und so wird's gemacht:
Bulgur und Wasser in einem Topf aufkochen und bei geringer Hitze etwa 7 Minuten kochen bis das Wasser vom Bulgur aufgenommen wurde. Kircherbsen pürieren.
Ich habe eine große Dose Kircherebsen genommen und davon 250 g für das Hummus verwendet, den Rest habe ich dann in diesem Rezept hier verarbeitet. Die Kichererbsenpaste und den Bulgur vermischen und mit den Gewürzen und Zitronensaft so abschmecken wie es euch gefällt. Ich habe etwa 1/2 TL je Gewürz und etwa mehr Paprikapulver verwendet.
Dann teilt ihr die Filoteigblätter in je vier gleich große Teile, setzt einen Esslöffel der Bulgurmasse darauf.
Den Teig einmal darüber klappen und von rechts und links einschlagen.
Dann den Teig aufrollen.
Butter und Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Röllchen darin ausbraten. Umdrehen nicht vergessen :)
Auberginencreme:
Dieses Rezept habe ich bereits hier auf meinem Blog veröffentlicht.
Hummus:
250 g abgetropfte Kichererbsen (das Abtropfwasser nicht wegschütten)
1 Knoblauchzehe
4 TL Tahin (Sesampaste)
3 EL Olivenöl
2 EL Zitronensaft
1 TL Salz
1 TL Kreuzkümmel gemahlen
1 TL Paprikapulver scharf
1 TL Paprikapulver edelsüß
Und so wird's gemacht:
Alle Zutaten zusammen im Universalzerkleinerer zu einer feinen Paste zerkleinern. Wenn die Masse zu trocken ist könnt ihr nach und nach von dem Abtropfwasser dazu geben. Die Masse dickt noch weiter ein je länger sie steht, also kann sie zu Anfang ruhig etwas flüssiger sein.
Mit etwas Paprikapulver bestreuen und servieren.
Zitronen-Minz-Joghurt-Dip:
200 g Joghurt mit hohem Fettgehalt (ca. 10 %)
2 Zweige Minze
Saft einer halben Zitrone
1 Prise Zucker
1/2 TL Salz
Pfeffer
Tabascosauce oder Chilipulver
Und so wird's gemacht:
Minzblätter abzupfen und sehr fein hacken. Zitrone auspressen. Alles mit dem Joghurt vermischen und würzen. Mit Tabasco oder Chili die gewünschte Schärfe einstellen.
Ihr könnt das Fingerfood mit den Dips auch super als Vorspeise servieren und die Karotten mit Bulgur als Hauptgericht. Dann würde ich aber noch eine weitere Komponente, z.B. Auberginen oder Zucchini hinzufügen.
Nachdem NICHTS übrig geblieben ist gehe ich davon aus, dass alles gut geschmeckt hat und ihr die Rezepte beruhigt nachkochen könnt. :)
Alles Liebe
Euer Steffen
ich habe euch ja schon erzählt, dass ich vor kurzem in Ägypten im Urlaub war. Die Küche dort hat mich ermutigt, wieder etwas mehr mit Gewürzen und Aromen zu experimentieren und so ist das heutige Rezept entstanden. Einiges davon kennt ihr schon aus meinem Blog, manches habe ich neu erfunden oder neu kombiniert.
Insgesamt war ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Schaut euch einzelnen Komponenten an und entscheidet selbst, ob sie euch gefallen.
Für 4 Portionen braucht ihr:
Honig-Ingwer-Karotten:
600 g Karotten (ich habe violette Ur-Karotten verwendet, weil mir die Farbe so gefällt)
1 EL Honig
1 Stück Ingwer (etwa 2 cm)
30 g Butter
100 ml trockenen Weißwein
Und so wird's gemacht:
Die Karotten putzen und in Stifte oder Scheiben schneiden. Ingwer schälen, fein reiben oder klein hacken und mit Butter und Honig in der Pfanne erhitzen und die Karotten dazu geben. Etwa 5 Minuten in der Honigbutter braten. Dann mit Weißwein ablöschen und die Karotten darin dünsten bis der Wein verkocht ist. Dann weiterbraten bis die Karotten die gewünschte Bissfestigkeit haben.
Wenn ihr eine Sauce dazu wollt gießt den Bratensatz von den Karotten nochmal mit etwa 100 ml Weißwein auf und kocht diesen auf. Dann die Pfanne vom Herd nehmen und 1 EL eiskalte Butter hineinrühren zur Bindung.
Bulgur:
2 Tassen Bulgur
4 Tassen Wasser
1/2 TL Zimt
1/2 TL Koriander (gemahlen)
1/2 TL Kardamom
Salz
Und so wird's gemacht:
Bulgur und Wasser in einem Topf aufkochen. Wenn das Wasser kocht bei nidriger Hitze etwa 7 Minuten weiterkochen bis der Bulgur das Wasser aufgenommen hat.
Die Gewürze dazu geben, gut umrühren und abschmescken.
Orientalisches Fingerfood:
Für 12 Röllchen braucht ihr:
3 Blätter Filoteig (gibt's im gut sortierten Supermarkt oder im türkischen Supermarkt)
200 g abgetropfte Kichererbsen
1/2 Tasse Bulgur
1 Tasse Wasser
Salz
Paprikapulver
Kardamom
Zimt
Koriander
Zitronensaft
2 EL Butter
2 EL Olivenöl
Und so wird's gemacht:
Bulgur und Wasser in einem Topf aufkochen und bei geringer Hitze etwa 7 Minuten kochen bis das Wasser vom Bulgur aufgenommen wurde. Kircherbsen pürieren.
Ich habe eine große Dose Kircherebsen genommen und davon 250 g für das Hummus verwendet, den Rest habe ich dann in diesem Rezept hier verarbeitet. Die Kichererbsenpaste und den Bulgur vermischen und mit den Gewürzen und Zitronensaft so abschmecken wie es euch gefällt. Ich habe etwa 1/2 TL je Gewürz und etwa mehr Paprikapulver verwendet.
Dann teilt ihr die Filoteigblätter in je vier gleich große Teile, setzt einen Esslöffel der Bulgurmasse darauf.
Den Teig einmal darüber klappen und von rechts und links einschlagen.
Dann den Teig aufrollen.
Butter und Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Röllchen darin ausbraten. Umdrehen nicht vergessen :)
Auberginencreme:
Dieses Rezept habe ich bereits hier auf meinem Blog veröffentlicht.
Hummus:
250 g abgetropfte Kichererbsen (das Abtropfwasser nicht wegschütten)
1 Knoblauchzehe
4 TL Tahin (Sesampaste)
3 EL Olivenöl
2 EL Zitronensaft
1 TL Salz
1 TL Kreuzkümmel gemahlen
1 TL Paprikapulver scharf
1 TL Paprikapulver edelsüß
Und so wird's gemacht:
Alle Zutaten zusammen im Universalzerkleinerer zu einer feinen Paste zerkleinern. Wenn die Masse zu trocken ist könnt ihr nach und nach von dem Abtropfwasser dazu geben. Die Masse dickt noch weiter ein je länger sie steht, also kann sie zu Anfang ruhig etwas flüssiger sein.
Mit etwas Paprikapulver bestreuen und servieren.
Zitronen-Minz-Joghurt-Dip:
200 g Joghurt mit hohem Fettgehalt (ca. 10 %)
2 Zweige Minze
Saft einer halben Zitrone
1 Prise Zucker
1/2 TL Salz
Pfeffer
Tabascosauce oder Chilipulver
Und so wird's gemacht:
Minzblätter abzupfen und sehr fein hacken. Zitrone auspressen. Alles mit dem Joghurt vermischen und würzen. Mit Tabasco oder Chili die gewünschte Schärfe einstellen.
Ihr könnt das Fingerfood mit den Dips auch super als Vorspeise servieren und die Karotten mit Bulgur als Hauptgericht. Dann würde ich aber noch eine weitere Komponente, z.B. Auberginen oder Zucchini hinzufügen.
Nachdem NICHTS übrig geblieben ist gehe ich davon aus, dass alles gut geschmeckt hat und ihr die Rezepte beruhigt nachkochen könnt. :)
Alles Liebe
Euer Steffen
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