Hallo meine Lieben,
dieser Sommer in Würzburg ist bisher unglaublich schön. Sonnenschein ohne Ende und nur ab und zu mal ein kleines Wolkenschäfchen am Himmel. Dabei aber auch nicht zu heiß - ein Traum!
Gut, ein bisschen mehr Regen an der einen oder anderen Stelle wäre schön, damit man nicht jeden Tropfen Wasser mit der Gießkanne schleppen muss, aber wer will bei dem herrlichen Wetter darüber lamentieren?
In meinen Blumenkästen am Küchenbalkon wachsen dieses Jahr allerlei Kräuter und auch Salate. Ich habe dieses JahrPflücksalat und eine Mischung "Asia-Salate" (Mizuna, Moutarde Rouge Metis, Red Giant und Salatrauke) ausgesät, weil ich ganz scharf auf Blattsenf war. Blattsenf habe ich durch Zufall in einem Mustergarten auf der Landesgartenschau entdeckt und bin total begeistert. Wenn man die zarten, rötlichen Blätter gründlich kaut entwickelt sich wirklich ein kräftiger, mittelscharfer Senfgeschmack im Mund. Der absolute Wahnsinn als kleine Überraschung in jedem Salat.
Und weil nicht nur der Blattsenf sondern auch alle anderen Salate so schnell wachsen, dass wir mit dem Essen kaum hinterher kommen, möchte ich auch eines meiner Lieblingsrezepte für einen bunten Sommersalat mit euch teilen.
Beim Salat lege ich nicht nur Wert auf gute Zutaten aus dem Garten aus dem Bio-Regal, sondern auch auf gute Qualität bei Essig und Öl. Eine große Auswahl findet ihr zum Beispiel hier.
Für 4 Portionen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
1 große Schüssel gemischter Salat
oder 1 Salatkopf eurer Wahl
2 Paprika (z.B. gelb und orange)
5-6 Tomaten
1 Zwiebel
1 Mozzarella
1 Handvoll Basilikum
Für das Dressing:
6 EL Rapsöl
1-2 EL Aceto Balsamico
3 Tropfen Sesamöl
1/2 TL Kurkuma
Salz
Pfeffer
Paprika scharf
Gemüsebrühe-Pulver
So wird's gemacht:
1. Salat putzen, waschen und trocken schleudern. Paprika in etwa 2 cm große Stücke schneiden, Tomaten achteln und die Zwiebel in feine Ringe schneiden. Mozzarella würfeln und dazu geben. Die Basilikumblätter von den Stielen zupfen und dazu geben. Alles miteinander vermischen.
2. Für das Dressing alle Zutaten gut miteinander verrühren oder im Shaker schütteln. Bei den Gewürzen fällt es mir schwer, Mengenangaben zu machen. Da halte ich es mit der Regel meiner Oma "nimm soviel, dass es nach was schmeckt". Tastet euch einfach an euren bevorzugten Geschmack heran und fangt lieber mit etwas weniger an. Dazu geben ist immer einfacher als etwas weg zu nehmen.
3. Das Dressing über den Salat geben und nochmals gut durchmischen.
Wenn ihr den Salat vorbereitet, gebt das Dressing erst unmittelbar vor dem Servieren dazu, da gerade der grüne Salat sonst zu schnell schlapp macht.
Wenn euch der Salat alleine nicht reicht, serviert ihn doch als Beilage zu einem Stück gegrillten Fisch oder Grillkäse. Wenn ihr es etwas exotischer mögt könnt ihr das Rezept wie oben um eine gewürfelte Mango oder Papaya ergänzen. Das gibt dem ganzen eine sehr fruchtige Note.
Alles Liebe
Euer Steffen
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Montag, 2. Juli 2018
Freitag, 11. März 2016
Orientalischer Karottensalat
Hallo meine Lieben,
heute habe ich mich wieder einmal aus der wöchentlichen Werbebeilage diverser Zeitungen inspirieren lassen. Bei Aldi habe ich ein Rezept für einen orientalischen Karottensalat gefunden. Irgendwie wundere ich mich schon über diese Idee, denn Karotten verbinde ich so überhaupt nicht mit orientalischer Küche, aber es schmeckt dann doch zu gut um lange akeptisch zu sein.
Das Rezept habe ich nach meinem Geschmack ein kleines bisschen verändert und zeige euch hier heute meine Version davon. Im Original war das Rezept noch mit Hackbällchen, aber da bei uns kein Fleisch auf den Tisch kommt habe ich die einfach weg gelassen. Was aber prima dazu schmeckt sind Falafel. Ich hatte schon einmal ein ähnliches Rezept veröffentlicht, aber probiert doch einfach beide mal aus :-) Es sind die Feinheiten, die den Unterschied machen. Probiert es mal aus!
Für 4 Portionen braucht ihr:
700 g Bio-Karotten
1-2 Schalotten
1 Knoblauchzehen
1 Bio-Zitrone
1 Stück Ingwer (ca. 1 cm)
3 EL Olivenöl
1 TL Curry grob
1 Prise Harissa
1 EL Honig
1-2 Zweige Minze
50 g Mandeln
100 g Datteln
Salz
Pfeffer
Und so wird's gemacht:
1. Karotten putzen und mit dem Sparschäler längs in dünne Streifen schneiden.
2. Schalotten schälen und in feine Ringe schneiden. Knoblauchzehe fein würfeln. Currymischung im Mörser zerstoßen.
3. Schale von der halben Zitrone abreiben und den Saft der Zitrone auspressen. Ein kleines Stückchen Ingwer fein reiben oder sehr fein hacken.
4. Öl in der Pfanne erhitzen und Schalotten, Knoblauch, Harissa und Curry darin anrösten.
5. Honig, Zitronenschale und -saft sowie Ingwer dazu geben und aufkochen lassen.
6. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und noch heiß über die Karottenstreifen gießen.
7. Mandeln und Datteln grob hacken, Minze waschen und Blättchen abzupfen, alles unter den Salat mischen.
Der Salat schmeckt lauwarm prima, aber kann auch sehr gut kalt gegessen werden.
Viel Freude beim Nachmachen und alles Liebe
Euer Steffen
heute habe ich mich wieder einmal aus der wöchentlichen Werbebeilage diverser Zeitungen inspirieren lassen. Bei Aldi habe ich ein Rezept für einen orientalischen Karottensalat gefunden. Irgendwie wundere ich mich schon über diese Idee, denn Karotten verbinde ich so überhaupt nicht mit orientalischer Küche, aber es schmeckt dann doch zu gut um lange akeptisch zu sein.
Das Rezept habe ich nach meinem Geschmack ein kleines bisschen verändert und zeige euch hier heute meine Version davon. Im Original war das Rezept noch mit Hackbällchen, aber da bei uns kein Fleisch auf den Tisch kommt habe ich die einfach weg gelassen. Was aber prima dazu schmeckt sind Falafel. Ich hatte schon einmal ein ähnliches Rezept veröffentlicht, aber probiert doch einfach beide mal aus :-) Es sind die Feinheiten, die den Unterschied machen. Probiert es mal aus!
Für 4 Portionen braucht ihr:
700 g Bio-Karotten
1-2 Schalotten
1 Knoblauchzehen
1 Bio-Zitrone
1 Stück Ingwer (ca. 1 cm)
3 EL Olivenöl
1 TL Curry grob
1 Prise Harissa
1 EL Honig
1-2 Zweige Minze
50 g Mandeln
100 g Datteln
Salz
Pfeffer
Und so wird's gemacht:
1. Karotten putzen und mit dem Sparschäler längs in dünne Streifen schneiden.
2. Schalotten schälen und in feine Ringe schneiden. Knoblauchzehe fein würfeln. Currymischung im Mörser zerstoßen.
3. Schale von der halben Zitrone abreiben und den Saft der Zitrone auspressen. Ein kleines Stückchen Ingwer fein reiben oder sehr fein hacken.
4. Öl in der Pfanne erhitzen und Schalotten, Knoblauch, Harissa und Curry darin anrösten.
5. Honig, Zitronenschale und -saft sowie Ingwer dazu geben und aufkochen lassen.
6. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und noch heiß über die Karottenstreifen gießen.
7. Mandeln und Datteln grob hacken, Minze waschen und Blättchen abzupfen, alles unter den Salat mischen.
Der Salat schmeckt lauwarm prima, aber kann auch sehr gut kalt gegessen werden.
Viel Freude beim Nachmachen und alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 7. November 2015
Kohlrabischnitzel mit lauwarmem Gurkensalat
Hallo meine Lieben,
wie sich ja bereits rumgesprochen haben dürfte kommt bei uns seit über 3 Jahren kein Fleisch mehr auf den Tisch. Es gibt ja wirklich genügend leckere Möglichkeiten zu einer ausgewogenen Ernährung, ohne Fleisch essen zu müssen.
Ich probiere dabei sehr gerne Neues aus und experimentiere herum, nehme auch dankbar jeden neuen Impuls auf und schaue dann, ob ich etwas damit anfangen kann.
Ganz oft wurde mir schon geraten "Mach doch mal Sellerieschnitzel", die seien "sooooooooo gut" und "wirklich einfach zu machen". Glaub ich alles, wirklich! Aber: Mein Schatz mag keinen Sellerie. Absolut nicht. Indiskutabel.
Und dann flatterte mir vor einigen Wochen ein Prospekt von ALDI vor die Nase und darin finde ich ein Rezept für Kohlrabischnitzel. Dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin...
Bei der Beilage - dem lauwarmen Gurkensalat - war ich ehrlich skeptisch. Aber probiert das Rezept einfach selbst aus, ich war letztlich hin und weg davon! Werde ich definitiv wieder machen!
Ich habe ein paar kleine Änderungen am Rezept vorgenommen, was die Mengenangaben betrifft.
Für 4 Portionen braucht ihr:
3 Kohlrabi à 300 g
70 g Mandeln
5 EL Paniermehl
2 Bio-Eier
4 EL Mehl
2 EL Sonnenblumenöl
2 EL Butter
2 Salatgurken
1 Zitrone
1 kleine Zwiebel
100 ml Gemüsebrühe
1/2 Bund frischer Dill
oder 1 TL getrocknete Dillspitzen
4 EL Schmand
1 TL mittelscharfer Senf
Salz
Pfeffer
Zucker
So wird's gemacht:
1. Kohlrabi schälen und in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, salz hinzu geben und die Kohlrabischreiben etwa 4 Minuten darin blanchieren. Herausheben, trocken tupfen, salzen und pfeffern.
2. Mandeln in einem Zerkleinerer fein hacken und mit dem Paniermehl mischen. In eine flache Schale oder einen Teller geben. In einen weiteren Teller das Mehl geben und in einen dritten Teller die Eier aufschlagen und verquirlen. Kohlrabischeiben nun zuerst in Mehl wenden und vorsichtig abklopfen, dann in die Eiermasse tauchen, bis sie ganz bedeckt sind und zuletzt in der Paniermehl-Mandel-Mischung wenden. Panade gut andrücken.
3. Öl und 1 EL Butter in einer Pfanne erhitzen und die Kohlrabischnitzel bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun braten.
4. Für den Salat die Gurken schälen und die Kerne entfernen, dann in etwa 5 mm dicke Stücke schneiden. Zitrone halbieren und eine Hälfte auspressen, die andere Hälfte in Spalten schneiden.
5 Zwiebel schälen, fein hacken und in der restlichen Butter glasig dünsten. Gurkenscheiben und 1 TL Zucker dazu geben und kurz durchschwenken. Mit Zitronensaft ablöschen und Brühe angießen, 2-3 Minuten köcheln lassen und vom Herd nehmen.
6. Dill waschen, trocken tupfen und die Spitzen abzupfen. Fein hacken. Schmand mit Senf glatt rühren und zusammen mit dem Dill unter die Gurken mischen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
Im Originalrezept werden als Beilagen noch Salzkartoffeln empfohlen, uns haben aber die Kohlrabischnitzel und der Salat ausgereicht. Probiert es einfach mal aus und schreibt mir, was ihr gern dazu esst und wie euch das Rezept gefällt.
Alles Liebe
Euer Steffen
wie sich ja bereits rumgesprochen haben dürfte kommt bei uns seit über 3 Jahren kein Fleisch mehr auf den Tisch. Es gibt ja wirklich genügend leckere Möglichkeiten zu einer ausgewogenen Ernährung, ohne Fleisch essen zu müssen.
Ich probiere dabei sehr gerne Neues aus und experimentiere herum, nehme auch dankbar jeden neuen Impuls auf und schaue dann, ob ich etwas damit anfangen kann.
Ganz oft wurde mir schon geraten "Mach doch mal Sellerieschnitzel", die seien "sooooooooo gut" und "wirklich einfach zu machen". Glaub ich alles, wirklich! Aber: Mein Schatz mag keinen Sellerie. Absolut nicht. Indiskutabel.
Und dann flatterte mir vor einigen Wochen ein Prospekt von ALDI vor die Nase und darin finde ich ein Rezept für Kohlrabischnitzel. Dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin...
Bei der Beilage - dem lauwarmen Gurkensalat - war ich ehrlich skeptisch. Aber probiert das Rezept einfach selbst aus, ich war letztlich hin und weg davon! Werde ich definitiv wieder machen!
Ich habe ein paar kleine Änderungen am Rezept vorgenommen, was die Mengenangaben betrifft.
Für 4 Portionen braucht ihr:
3 Kohlrabi à 300 g
70 g Mandeln
5 EL Paniermehl
2 Bio-Eier
4 EL Mehl
2 EL Sonnenblumenöl
2 EL Butter
2 Salatgurken
1 Zitrone
1 kleine Zwiebel
100 ml Gemüsebrühe
1/2 Bund frischer Dill
oder 1 TL getrocknete Dillspitzen
4 EL Schmand
1 TL mittelscharfer Senf
Salz
Pfeffer
Zucker
So wird's gemacht:
1. Kohlrabi schälen und in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, salz hinzu geben und die Kohlrabischreiben etwa 4 Minuten darin blanchieren. Herausheben, trocken tupfen, salzen und pfeffern.
2. Mandeln in einem Zerkleinerer fein hacken und mit dem Paniermehl mischen. In eine flache Schale oder einen Teller geben. In einen weiteren Teller das Mehl geben und in einen dritten Teller die Eier aufschlagen und verquirlen. Kohlrabischeiben nun zuerst in Mehl wenden und vorsichtig abklopfen, dann in die Eiermasse tauchen, bis sie ganz bedeckt sind und zuletzt in der Paniermehl-Mandel-Mischung wenden. Panade gut andrücken.
3. Öl und 1 EL Butter in einer Pfanne erhitzen und die Kohlrabischnitzel bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun braten.
4. Für den Salat die Gurken schälen und die Kerne entfernen, dann in etwa 5 mm dicke Stücke schneiden. Zitrone halbieren und eine Hälfte auspressen, die andere Hälfte in Spalten schneiden.
5 Zwiebel schälen, fein hacken und in der restlichen Butter glasig dünsten. Gurkenscheiben und 1 TL Zucker dazu geben und kurz durchschwenken. Mit Zitronensaft ablöschen und Brühe angießen, 2-3 Minuten köcheln lassen und vom Herd nehmen.
6. Dill waschen, trocken tupfen und die Spitzen abzupfen. Fein hacken. Schmand mit Senf glatt rühren und zusammen mit dem Dill unter die Gurken mischen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
Im Originalrezept werden als Beilagen noch Salzkartoffeln empfohlen, uns haben aber die Kohlrabischnitzel und der Salat ausgereicht. Probiert es einfach mal aus und schreibt mir, was ihr gern dazu esst und wie euch das Rezept gefällt.
Alles Liebe
Euer Steffen
Freitag, 8. Mai 2015
Couscous-Salat mit Möhren und Minze
Hallo ihr Lieben,
bei aller Liebe zu der heimischen Vielfalt, die uns derzeit geboten ist steht mir doch manchmal der Sinn nach exotischer Küche. Warum nicht die heimische mit der fremden Küche verbinden? Mit meinem heutigen Rezept habe ich eine Verbindung von heimischen Karotten mit Couscous-Salat geschaffen, die ich euch nur wärmstens ans Herz legen kann.
Für 4 Portionen braucht ihr:
150 g Couscous (Instant, z.B. von Müllers Mühle)
200 ml Wasser
7 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
1 Orange
1 Zitrone
2 EL Weißweinessig
6 Stiele Minze
600 g Möhren
30 g Haselnüsse (ganz)
2 EL Honig
1/2 TL Zimt
1 TL Parika (rosenscharf)
Salz
Pfeffer
Und so wird's gemacht:
1. Knoblauch schälen und andrücken. Wasser mit 2 EL Olivenöl und der Knoblauchzehe aufkochen, Couscous einrühren und vom Herd nehmen. 10 Minuten ziehen lassen und dann die Knoblauchzehe herausnehmen. Couscous mit Essig, Salz und Pfeffer würzen.
2. Von drei Stielen Minze die Blätter abzupfen und fein hacken und unter den Couscous mischen.
3. Die Möhren putzen und fein reiben.
4. Orange und Zitrone auspressen und jeweils etwa 50 ml Saft zusammen mit Honig und dem restlichen Olivenöl, Zimt, Paprika, Salz und Pfeffer verrühren. Die Mischung über die Möhrenraspel gießen, gut vermischen und 20 Minuten durchziehen lassen.
5. Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten und grob hacken.
6. Couscous und Möhren auf einer großen Platte anrichten und mit den gehackten Nüssen und der restlichen Minze bestreuen.
Zu diesem Rezept passen auch eine handvoll gehackter Datteln ganz ausgezeichnet. Einfach unter den Couscous mischen und die fruchtige Süße im Zweikampf mit dem säuerlich-scharfen Salat genießen.
Alles Liebe
Euer Steffen
bei aller Liebe zu der heimischen Vielfalt, die uns derzeit geboten ist steht mir doch manchmal der Sinn nach exotischer Küche. Warum nicht die heimische mit der fremden Küche verbinden? Mit meinem heutigen Rezept habe ich eine Verbindung von heimischen Karotten mit Couscous-Salat geschaffen, die ich euch nur wärmstens ans Herz legen kann.
Für 4 Portionen braucht ihr:
150 g Couscous (Instant, z.B. von Müllers Mühle)
200 ml Wasser
7 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
1 Orange
1 Zitrone
2 EL Weißweinessig
6 Stiele Minze
600 g Möhren
30 g Haselnüsse (ganz)
2 EL Honig
1/2 TL Zimt
1 TL Parika (rosenscharf)
Salz
Pfeffer
Und so wird's gemacht:
1. Knoblauch schälen und andrücken. Wasser mit 2 EL Olivenöl und der Knoblauchzehe aufkochen, Couscous einrühren und vom Herd nehmen. 10 Minuten ziehen lassen und dann die Knoblauchzehe herausnehmen. Couscous mit Essig, Salz und Pfeffer würzen.
2. Von drei Stielen Minze die Blätter abzupfen und fein hacken und unter den Couscous mischen.
3. Die Möhren putzen und fein reiben.
4. Orange und Zitrone auspressen und jeweils etwa 50 ml Saft zusammen mit Honig und dem restlichen Olivenöl, Zimt, Paprika, Salz und Pfeffer verrühren. Die Mischung über die Möhrenraspel gießen, gut vermischen und 20 Minuten durchziehen lassen.
5. Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten und grob hacken.
6. Couscous und Möhren auf einer großen Platte anrichten und mit den gehackten Nüssen und der restlichen Minze bestreuen.
Zu diesem Rezept passen auch eine handvoll gehackter Datteln ganz ausgezeichnet. Einfach unter den Couscous mischen und die fruchtige Süße im Zweikampf mit dem säuerlich-scharfen Salat genießen.
Alles Liebe
Euer Steffen
Sonntag, 26. April 2015
Salat mit grünem Spargel und Erdbeeren
Hallo ihr Lieben,
Frühling ist Spargelzeit und ich bin jedes Jahr wieder froh, wenn es dieses herrliche Gemüse wieder frisch aus der Region gibt. Besonders praktisch ist hier, dass es auf dem Weg zu meiner Arbeit einen Verkaufsstand gibt :-)
Kaum zu glauben, dass ich Spargel als Kind verabscheut habe. Ich konnte gar nichts anfangen mit diesem faserigen weißen Zeug. Kennt das auch jemand von euch?
Inzwischen bin ich wirklich vernarrt in Spargel, egal ob mit brauner Butter, Sauce Hollandaise, als Salat, als Suppe oder oder oder...
Da ich sehr auf das Spiel mit Aromen und Farben stehe habe ich heute mal ganz wild grün und rot kombiniert und einen Salat aus grünem Spargel mit Erdbeeren auf Ruccola gemacht.
Für 4 Portionen braucht ihr:
500 g grünen Spargel
500 g Erdbeeren
1 Schälchen Ruccola (ca. 125 g )
Pinienkerne
Parmesan
Rapsöl
Zitronensaft oder Weißwein (ca. 50-100 ml)
Honig
Salz
Pfeffer
Essig
Und so wird's gemacht:
1. Spargelenden abschneiden und wenn nötig das untere Drittel schälen. Dann in mundgerechte Stücke schneiden. Bitte deckt Spargel bis zur Zubereitung immer mit einem feuchten Tuch ab damit die Stangen nicht austrocknen oder braun werden.
2. Erdbeeren putzen und in Stücke schneiden. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten und beiseite stellen.
3. Ruccola waschen, trocken schleudern und auf einer großen Platte ausbreiten.
4. Rapsöl erhitzen, dann die Spargelstücke darin anbraten und nach etwa 5 Minuten mit dem Zitronensaft oder Weißwein ablöschen. 1-2 EL Honig dazu geben und mit geschlossenem Deckel dünsten bis die Spargel bissfest gegart sind. Dann zum abkühlen auf eine Platte geben.
5. Mit dem Bratensatz des Spargels, Essig, Öl, Honig und Gewürzen eine Vinaigrette anrühren.
6. Spargel mit Erdbeeren mischen und mit Pfeffer und ein wenig Salz abschmecken. Auf dem Ruccola verteilen, Parmesan darüber hobeln und mit Pinienkernen bestreuen.
7. Alles mit der Vinaigrette beträufeln und servieren.
Das frische Grün des Spargels und das kräftige Rot der Erdbeeren sind eine Augenweide und die Kombination der süßen und pikanten Aromen lösen ein kleines Feuerwerk an den Geschmacksknospen aus. Ihr solltet das unbedingt mal ausprobieren.
Alles Liebe
Euer Steffen
Frühling ist Spargelzeit und ich bin jedes Jahr wieder froh, wenn es dieses herrliche Gemüse wieder frisch aus der Region gibt. Besonders praktisch ist hier, dass es auf dem Weg zu meiner Arbeit einen Verkaufsstand gibt :-)
Kaum zu glauben, dass ich Spargel als Kind verabscheut habe. Ich konnte gar nichts anfangen mit diesem faserigen weißen Zeug. Kennt das auch jemand von euch?
Inzwischen bin ich wirklich vernarrt in Spargel, egal ob mit brauner Butter, Sauce Hollandaise, als Salat, als Suppe oder oder oder...
Da ich sehr auf das Spiel mit Aromen und Farben stehe habe ich heute mal ganz wild grün und rot kombiniert und einen Salat aus grünem Spargel mit Erdbeeren auf Ruccola gemacht.
Für 4 Portionen braucht ihr:
500 g grünen Spargel
500 g Erdbeeren
1 Schälchen Ruccola (ca. 125 g )
Pinienkerne
Parmesan
Rapsöl
Zitronensaft oder Weißwein (ca. 50-100 ml)
Honig
Salz
Pfeffer
Essig
Und so wird's gemacht:
1. Spargelenden abschneiden und wenn nötig das untere Drittel schälen. Dann in mundgerechte Stücke schneiden. Bitte deckt Spargel bis zur Zubereitung immer mit einem feuchten Tuch ab damit die Stangen nicht austrocknen oder braun werden.
2. Erdbeeren putzen und in Stücke schneiden. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten und beiseite stellen.
3. Ruccola waschen, trocken schleudern und auf einer großen Platte ausbreiten.
4. Rapsöl erhitzen, dann die Spargelstücke darin anbraten und nach etwa 5 Minuten mit dem Zitronensaft oder Weißwein ablöschen. 1-2 EL Honig dazu geben und mit geschlossenem Deckel dünsten bis die Spargel bissfest gegart sind. Dann zum abkühlen auf eine Platte geben.
5. Mit dem Bratensatz des Spargels, Essig, Öl, Honig und Gewürzen eine Vinaigrette anrühren.
6. Spargel mit Erdbeeren mischen und mit Pfeffer und ein wenig Salz abschmecken. Auf dem Ruccola verteilen, Parmesan darüber hobeln und mit Pinienkernen bestreuen.
7. Alles mit der Vinaigrette beträufeln und servieren.
Das frische Grün des Spargels und das kräftige Rot der Erdbeeren sind eine Augenweide und die Kombination der süßen und pikanten Aromen lösen ein kleines Feuerwerk an den Geschmacksknospen aus. Ihr solltet das unbedingt mal ausprobieren.
Alles Liebe
Euer Steffen
Dienstag, 7. April 2015
Zickiger Spinatsalat
Hallo meine Lieben,
wieder einmal dreht mein Kopfkino völlig durch, wenn ich an die heutige Hauptzutat denke: Spinat. Was fällt mir dazu spontan ein? Natürlich Popeye, er nach einer Dose Spinat unschlagbar stark wird, Verona Pooth, die damals noch als Frau Feldbusch dem "Blubb" gelauscht hat, gruseliges Essen aus Kindertagen weil ich wie jedes anständige Kind Spinat widerlich fand und nicht zuletzt ein sehr grauenhaftes Erlebnis beim Schüleraustausch. In unserer französischen Partnerschule wurde uns mittags eine riesige Schüssel vorgesetzt, deren Inhalt dunkelbraun war und auch sonst optisch und olfaktorisch stark an einen Haufen garen Kompost erinnerte - man versicherte uns glaubhaft, dass es sich dabei um Spinat handelte. Zum Glück verwächst sich so eine Abneignug meist im Laufe des Lebens, wobei ich die zur unkenntlichkeit pürierte Variante bis heute nicht sehr schätze und die dunkelbraune zum Glück ein einmaliger Ausrutscher geblieben ist.
Irgendwie ist mir die Einführung zum Thema jetzt doch sehr negativ geraten. Ich möchte hier noch einmal betonen, dass ich Spinat inzwischen richtig gut finde!
Richtig klasse finde ich den jungen "Babyspinat", denn die kleinen Blättchen sind schön knackig und können roh als Salat verzehrt werden.
Für 2 Portionen (Hauptgericht) oder 4-6 Portionen (Beilagensalat) braucht ihr:
150 g Babyspinat
1 Rolle Ziegenfrischkäse
3-4 EL getrocknete Tomaten (1-2 EL je Portion)
3-4 große Champignons
3-4 EL Walnusskerne
Für das Dressing:
Essig, Öl, Salz, Pfeffer, mittelscharfer Senf, Honig
Und so wird's gemacht:
1. Spinat waschen, trocken schleudern und ab in die Schüssel.
2. Champignons mit Küchenkrepp abreiben und in Stücke schneiden, die Tomaten ebenfalls in Stücke schneiden. Ich verwende immer in Öl eingelegte getrocknete Tomaten. Diese lasse ich abtropfen und nehme das Öl später für das Dressing. Wenn ihr keine eingelegten Tomaten habt ist das auch ok, dann schneidet sie etwas kleiner damit sie sich leichter kauen lassen.
3. Walnusskerne mit Tomaten und Pilzen zum Spinat geben und mischen.
4. Aus den Zutaten für das Dressing eine Vinaigrette herstellen und über den Salat geben.
5. Ziegenfrischkäse in Scheiben schneiden und auf oder neben dem Salat anrichten.
Wenn ihr den Salat als Hauptgericht oder Vorspeise serviert bratet die Ziegenkäsescheiben kurz in einer Pfanne an bis sie leicht anschmelzen. Der lauwarme Käse entfaltet sein Aroma viel besser als kalter Käse und euer Salat bekommt eine richtig schön "zickige" Note. Wenn ihr keine Ziegenkäse-Fans seid, nehmt einfach Camembert oder einen anderen Weichkäse.
Gutes Gelingen und viel Freude beim Genießen.
Alles Liebe
Euer Steffen
wieder einmal dreht mein Kopfkino völlig durch, wenn ich an die heutige Hauptzutat denke: Spinat. Was fällt mir dazu spontan ein? Natürlich Popeye, er nach einer Dose Spinat unschlagbar stark wird, Verona Pooth, die damals noch als Frau Feldbusch dem "Blubb" gelauscht hat, gruseliges Essen aus Kindertagen weil ich wie jedes anständige Kind Spinat widerlich fand und nicht zuletzt ein sehr grauenhaftes Erlebnis beim Schüleraustausch. In unserer französischen Partnerschule wurde uns mittags eine riesige Schüssel vorgesetzt, deren Inhalt dunkelbraun war und auch sonst optisch und olfaktorisch stark an einen Haufen garen Kompost erinnerte - man versicherte uns glaubhaft, dass es sich dabei um Spinat handelte. Zum Glück verwächst sich so eine Abneignug meist im Laufe des Lebens, wobei ich die zur unkenntlichkeit pürierte Variante bis heute nicht sehr schätze und die dunkelbraune zum Glück ein einmaliger Ausrutscher geblieben ist.
Irgendwie ist mir die Einführung zum Thema jetzt doch sehr negativ geraten. Ich möchte hier noch einmal betonen, dass ich Spinat inzwischen richtig gut finde!
Richtig klasse finde ich den jungen "Babyspinat", denn die kleinen Blättchen sind schön knackig und können roh als Salat verzehrt werden.
Für 2 Portionen (Hauptgericht) oder 4-6 Portionen (Beilagensalat) braucht ihr:
150 g Babyspinat
1 Rolle Ziegenfrischkäse
3-4 EL getrocknete Tomaten (1-2 EL je Portion)
3-4 große Champignons
3-4 EL Walnusskerne
Für das Dressing:
Essig, Öl, Salz, Pfeffer, mittelscharfer Senf, Honig
Und so wird's gemacht:
1. Spinat waschen, trocken schleudern und ab in die Schüssel.
2. Champignons mit Küchenkrepp abreiben und in Stücke schneiden, die Tomaten ebenfalls in Stücke schneiden. Ich verwende immer in Öl eingelegte getrocknete Tomaten. Diese lasse ich abtropfen und nehme das Öl später für das Dressing. Wenn ihr keine eingelegten Tomaten habt ist das auch ok, dann schneidet sie etwas kleiner damit sie sich leichter kauen lassen.
3. Walnusskerne mit Tomaten und Pilzen zum Spinat geben und mischen.
4. Aus den Zutaten für das Dressing eine Vinaigrette herstellen und über den Salat geben.
5. Ziegenfrischkäse in Scheiben schneiden und auf oder neben dem Salat anrichten.
Wenn ihr den Salat als Hauptgericht oder Vorspeise serviert bratet die Ziegenkäsescheiben kurz in einer Pfanne an bis sie leicht anschmelzen. Der lauwarme Käse entfaltet sein Aroma viel besser als kalter Käse und euer Salat bekommt eine richtig schön "zickige" Note. Wenn ihr keine Ziegenkäse-Fans seid, nehmt einfach Camembert oder einen anderen Weichkäse.
Gutes Gelingen und viel Freude beim Genießen.
Alles Liebe
Euer Steffen
Labels:
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Käse,
Pilze,
Salat,
Spinat,
Tomaten,
Walnuss,
Ziegenkäse
Mittwoch, 11. März 2015
Fenchelsalat mit Karotten
Hallo meine Lieben,
wie geht es euch, wenn ihr an Fenchel denkt? Ich habe da immer sofort den Geruch von Fencheltee im Kopf und das erinnert mich irgendwie an Krankenhaus oder kleine Kinder. Keine sehr schöne Verknüpfung zu einem eigentlich doch sehr tollen und vielseitigen Gemüse.
Zum Glück lasse ich mich von so etwas nicht abschrecken und gebe dem Fenchel eine Chance. Ich liebe ihn zum Beispiel gebacken als Beilagengemüse, aber auch roh als Salat. Und genau so habe ich ihn hier zubereitet.
Für 2 Portionen braucht ihr:
1 Fenchelknolle (ca. 300-400 g)
2 Karotten
1 rote Zwiebel
(ich hatte nur eine weiße)
1 Becher Naturjoghurt
1 EL mittelscharfer Senf
2 EL Zitronensaft
Salz
Zucker
Pfeffer
Und so wird's gemacht:
1. Das zarte Grün vom Fenchel abzupfen und beiseite legen, das braucht ihr nachher noch.
2. Fenchel und Karotten mit einem Gemüsehobel oder Sparschäler in sehr dünne Scheiben schneiden.
3. Die Zwiebel sehr fein würfeln, eventuell ein paar Ringe zum garnieren übrig lassen.
4. Alles zusammen in eine Schüssel geben und gut vermischen.
5. Für das Dressing den Joghurt mit Zitronensaft und Senf verrühren und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.
6. Dressing unter den Salat heben und das Fenchelgrün und die Zwiebelringe darüber streuen.
Wenn ihr mögt könnt ihr auch etwas frisches Koriandergrün zum Salat geben. Soll angeblich gut dazu passen, aber ich kann den seifigen Geschmack von Koriander leider gar nicht leiden, drum hat dieses Kraut bei mir Hausverbot. Als Koriandersamen kann ich es beim Brotbacken gut brauchen, aber in grün eben nicht.
Ich hoffe, ihr traut euch mal an diesen Salat heran, denn er schmeckt wirklich super, auch wenn das Rezept sich erstmal komisch liest.
Super gesund ist das Ganze auch noch, denn Fenchel hat ungefähr so viel Vitamin C wie Orangen.
Alles Liebe
Euer Steffen
wie geht es euch, wenn ihr an Fenchel denkt? Ich habe da immer sofort den Geruch von Fencheltee im Kopf und das erinnert mich irgendwie an Krankenhaus oder kleine Kinder. Keine sehr schöne Verknüpfung zu einem eigentlich doch sehr tollen und vielseitigen Gemüse.
Zum Glück lasse ich mich von so etwas nicht abschrecken und gebe dem Fenchel eine Chance. Ich liebe ihn zum Beispiel gebacken als Beilagengemüse, aber auch roh als Salat. Und genau so habe ich ihn hier zubereitet.
Für 2 Portionen braucht ihr:
1 Fenchelknolle (ca. 300-400 g)
2 Karotten
1 rote Zwiebel
(ich hatte nur eine weiße)
1 Becher Naturjoghurt
1 EL mittelscharfer Senf
2 EL Zitronensaft
Salz
Zucker
Pfeffer
Und so wird's gemacht:
1. Das zarte Grün vom Fenchel abzupfen und beiseite legen, das braucht ihr nachher noch.
2. Fenchel und Karotten mit einem Gemüsehobel oder Sparschäler in sehr dünne Scheiben schneiden.
3. Die Zwiebel sehr fein würfeln, eventuell ein paar Ringe zum garnieren übrig lassen.
4. Alles zusammen in eine Schüssel geben und gut vermischen.
5. Für das Dressing den Joghurt mit Zitronensaft und Senf verrühren und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.
6. Dressing unter den Salat heben und das Fenchelgrün und die Zwiebelringe darüber streuen.
Wenn ihr mögt könnt ihr auch etwas frisches Koriandergrün zum Salat geben. Soll angeblich gut dazu passen, aber ich kann den seifigen Geschmack von Koriander leider gar nicht leiden, drum hat dieses Kraut bei mir Hausverbot. Als Koriandersamen kann ich es beim Brotbacken gut brauchen, aber in grün eben nicht.
Ich hoffe, ihr traut euch mal an diesen Salat heran, denn er schmeckt wirklich super, auch wenn das Rezept sich erstmal komisch liest.
Super gesund ist das Ganze auch noch, denn Fenchel hat ungefähr so viel Vitamin C wie Orangen.
Alles Liebe
Euer Steffen
Dienstag, 24. Februar 2015
Kartoffelsalat
Hallo ihr Lieben,
es gibt wohl ungefähr so viele Varianten von Kartoffelsalat, wie es Kartoffelsorten gibt - wobei das eine mit dem anderen vermutlich nichts zu tun hat.
Und wahrscheinlich gibt es auch in euren Familien eine Person, die den "weltbesten Kartoffelsalat" macht. Diese Auszeichnung nehme ich für mich nicht in Anspruch, da ich bisher mein Lieblingsrezept noch immer nicht gefunden habe. Wie so oft messe ich mein Ergebnis hier an meinen Erinnerungen an Omas Kartoffelsalat, der wirklich unübertroffen ist und vermutlich bleiben wird.
Wichtig für mich ist, dass der Kartoffelsalat nicht mit Mayonaise oder Sahne angemacht ist, sondern mit Brühe - badisch halt. Dabei können Gurken rein, müssen aber nicht. Speckwürfel passen zwar super, kommen bei uns aber nicht rein. Das heutige Rezept kommt meiner Vorstellung von einem "richtig guten Kartoffelsalat" sehr nahe, aber ich werde weiter experimentieren und bin auch für Vorschläge von euch sehr dankbar.
Ihr braucht dafür:
750 g festkochende Kartoffeln
1 Zwiebel
150 ml Brühe
1 EL Senf
Muskat
Salz
Pfeffer
Zucker
Weißweinessig
Öl
Und so wird's gemacht:
1. Kartoffeln in reichlich Salzwasser mit Schale kochen, abgießen und noch warm schälen, dann abkühlen lassen.
2. Die ausgekühlten Kartoffeln in Scheiben schneiden. Zwiebel fein hacken und unter die Kartoffelscheiben mischen.
3. Brühe erhitzen, sie darf ruhig gut heiß sein. Zu den Kartoffeln geben, reichlich, aber nicht ertränken. Gründlich durchmischen.
4. Öl, Senf und Essig vermischen und abschmecken. Zum Salat geben und untermischen. Dann mit Muskat, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen und abschmecken.
Der Kartoffelsalat kann lauwarm gegessen werden, mir schmeckt er aber besser, wenn er über Nacht stehen bleibt und richtig schön durchziehen kann. So verteilen sich die Aromen besser. Wer mag kann noch 1-2 Essigkurken fein würfeln und unter den Salat mischen oder eben ein paar in der Pfanne ausgelassene Speckwürfel.
Frischer Schnittlauch fein gehackt gibt dem ganzen noch ein frisches Aussehen, ich hatte leider keinen da.
Schreibt mir doch mal, wie ihr euren Kartoffelsalat macht, ich bin gespannt.
Alles Liebe
Euer Steffen
es gibt wohl ungefähr so viele Varianten von Kartoffelsalat, wie es Kartoffelsorten gibt - wobei das eine mit dem anderen vermutlich nichts zu tun hat.
Und wahrscheinlich gibt es auch in euren Familien eine Person, die den "weltbesten Kartoffelsalat" macht. Diese Auszeichnung nehme ich für mich nicht in Anspruch, da ich bisher mein Lieblingsrezept noch immer nicht gefunden habe. Wie so oft messe ich mein Ergebnis hier an meinen Erinnerungen an Omas Kartoffelsalat, der wirklich unübertroffen ist und vermutlich bleiben wird.
Wichtig für mich ist, dass der Kartoffelsalat nicht mit Mayonaise oder Sahne angemacht ist, sondern mit Brühe - badisch halt. Dabei können Gurken rein, müssen aber nicht. Speckwürfel passen zwar super, kommen bei uns aber nicht rein. Das heutige Rezept kommt meiner Vorstellung von einem "richtig guten Kartoffelsalat" sehr nahe, aber ich werde weiter experimentieren und bin auch für Vorschläge von euch sehr dankbar.
Ihr braucht dafür:
750 g festkochende Kartoffeln
1 Zwiebel
150 ml Brühe
1 EL Senf
Muskat
Salz
Pfeffer
Zucker
Weißweinessig
Öl
Und so wird's gemacht:
1. Kartoffeln in reichlich Salzwasser mit Schale kochen, abgießen und noch warm schälen, dann abkühlen lassen.
2. Die ausgekühlten Kartoffeln in Scheiben schneiden. Zwiebel fein hacken und unter die Kartoffelscheiben mischen.
3. Brühe erhitzen, sie darf ruhig gut heiß sein. Zu den Kartoffeln geben, reichlich, aber nicht ertränken. Gründlich durchmischen.
4. Öl, Senf und Essig vermischen und abschmecken. Zum Salat geben und untermischen. Dann mit Muskat, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen und abschmecken.
Der Kartoffelsalat kann lauwarm gegessen werden, mir schmeckt er aber besser, wenn er über Nacht stehen bleibt und richtig schön durchziehen kann. So verteilen sich die Aromen besser. Wer mag kann noch 1-2 Essigkurken fein würfeln und unter den Salat mischen oder eben ein paar in der Pfanne ausgelassene Speckwürfel.
Frischer Schnittlauch fein gehackt gibt dem ganzen noch ein frisches Aussehen, ich hatte leider keinen da.
Schreibt mir doch mal, wie ihr euren Kartoffelsalat macht, ich bin gespannt.
Alles Liebe
Euer Steffen
Dienstag, 13. Januar 2015
Couscous-Salat
Hallo meine Lieben,
nach den vielen süßen Leckereien zur Weihnachtszeit oder im Winter generell ist es jetzt doch endlich mal wieder an der Zeit für Frisches und Pikantes.
Ich habe beim letzten Einkauf auf dem Markt große Lust auf frisches Gemüse und Salat verspürt und mich nach einem kurzen geistigen Ausflug in die Speisekammer für einen Couscous-Salat entschieden.
Hier kann so ziemlich alles rein, was euch schmeckt. Ich habe als Basis eigentlich immer Gurke und Tomate drin und variiere mit den übrigen Zutaten je nach Laune, Saison und Angebot. Wenn ihr den Salat als Hauptgericht esst, reicht meine Angabe für 2 reichliche Portionen. Als Beilage ergibt das Rezept 4-6 Portionen.
Ihr braucht dafür:
100 g Couscous (Instant)
200 ml Gemüsebrühe
1/2 Salatgurke
3 Tomaten
3-4 Frühlinszwiebeln
1/2 Paprika
2-3 Zweige Minze
1 Bund Petersilie
Zitronensaft
Salz
Pfeffer
Olivenöl
Zucker
Ras el-Hanout (nach Belieben)
Und so wird's gemacht:
1. Gemüsebrühe aufkochen und vom Herd nehmen. Couscous dazu geben, umrühren und 5-10 Minuten quellen lassen.
2. Gurke schälen und fein würfeln. Wenn ihr wollt, könnt ihr die Kerne entfernen, mich stören sie nicht.
3. Tomaten würfeln, auch hier könnt ihr das Innere entfernen. Aber es ist doch einfach zu schade zum wegwerfen, also nehmt es dazu oder kocht eine Tomatensoße :-) Paprika ebenfalls fein würfeln. Hier kommt das Innenleben selbstverständlich nicht in den Salat.
4. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Ich habe sehr kleine Frühlingszwiebeln bekommen, darum habe ich einen ganzen Bund verwendet.
5. Zitrone auspressen und ca. 3 EL Zitronensaft mit 5 EL Olivenöl vermischen. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn ihr es habt und mögt gebt eine Messerspitze Ras el-Hanout dazu. Das ist eine Gewürzmischung, die dem Couscous einen sehr spannenden und orientalischen Geschmack verleiht, der sehr schwer zu beschreiben ist, da bis zu 25 Gewürze in der Mischung vorkommen.
6. Petersilie und Minze fein hacken und zum Gemüse geben.
7. Gemüsemischung mit dem Couscous mischen und das Dressing dazu geben. Gut durchmischen und 15 Minuten ziehen lassen.
Bei den Mengenangaben könnt ihr natürlich auch varrieren. Wenn ihr mehr Gemüse im Salat wollt, nehmt einfach mehr oder anderes. Und schließlich kommt es ja doch auf die Größe an (egal, was man euch bisher erzählt hat *g*). Wenn es also große Fleischtomaten sind, reicht vielleicht eine, bei kleinen Romatomaten können es auch mal 4 oder 5 sein.
Wenn ihr kein Ras el-Hnout habt probiert doch mal das: Gebt eine kleine Prise Zimt zum Couscous und einen Hauch Piment. Gerade so viel, dass man sich fragt "Irgendwas schmecke ich da noch im Hintergrund, aber was?". Solch feinen Geschmachsnoten verwirren den Gaumen und geben jedem Essen das Gewisse "Je ne sais quoi" :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
nach den vielen süßen Leckereien zur Weihnachtszeit oder im Winter generell ist es jetzt doch endlich mal wieder an der Zeit für Frisches und Pikantes.
Ich habe beim letzten Einkauf auf dem Markt große Lust auf frisches Gemüse und Salat verspürt und mich nach einem kurzen geistigen Ausflug in die Speisekammer für einen Couscous-Salat entschieden.
Hier kann so ziemlich alles rein, was euch schmeckt. Ich habe als Basis eigentlich immer Gurke und Tomate drin und variiere mit den übrigen Zutaten je nach Laune, Saison und Angebot. Wenn ihr den Salat als Hauptgericht esst, reicht meine Angabe für 2 reichliche Portionen. Als Beilage ergibt das Rezept 4-6 Portionen.
Ihr braucht dafür:
100 g Couscous (Instant)
200 ml Gemüsebrühe
1/2 Salatgurke
3 Tomaten
3-4 Frühlinszwiebeln
1/2 Paprika
2-3 Zweige Minze
1 Bund Petersilie
Zitronensaft
Salz
Pfeffer
Olivenöl
Zucker
Ras el-Hanout (nach Belieben)
Und so wird's gemacht:
1. Gemüsebrühe aufkochen und vom Herd nehmen. Couscous dazu geben, umrühren und 5-10 Minuten quellen lassen.
2. Gurke schälen und fein würfeln. Wenn ihr wollt, könnt ihr die Kerne entfernen, mich stören sie nicht.
3. Tomaten würfeln, auch hier könnt ihr das Innere entfernen. Aber es ist doch einfach zu schade zum wegwerfen, also nehmt es dazu oder kocht eine Tomatensoße :-) Paprika ebenfalls fein würfeln. Hier kommt das Innenleben selbstverständlich nicht in den Salat.
4. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Ich habe sehr kleine Frühlingszwiebeln bekommen, darum habe ich einen ganzen Bund verwendet.
5. Zitrone auspressen und ca. 3 EL Zitronensaft mit 5 EL Olivenöl vermischen. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn ihr es habt und mögt gebt eine Messerspitze Ras el-Hanout dazu. Das ist eine Gewürzmischung, die dem Couscous einen sehr spannenden und orientalischen Geschmack verleiht, der sehr schwer zu beschreiben ist, da bis zu 25 Gewürze in der Mischung vorkommen.
6. Petersilie und Minze fein hacken und zum Gemüse geben.
7. Gemüsemischung mit dem Couscous mischen und das Dressing dazu geben. Gut durchmischen und 15 Minuten ziehen lassen.
Bei den Mengenangaben könnt ihr natürlich auch varrieren. Wenn ihr mehr Gemüse im Salat wollt, nehmt einfach mehr oder anderes. Und schließlich kommt es ja doch auf die Größe an (egal, was man euch bisher erzählt hat *g*). Wenn es also große Fleischtomaten sind, reicht vielleicht eine, bei kleinen Romatomaten können es auch mal 4 oder 5 sein.
Wenn ihr kein Ras el-Hnout habt probiert doch mal das: Gebt eine kleine Prise Zimt zum Couscous und einen Hauch Piment. Gerade so viel, dass man sich fragt "Irgendwas schmecke ich da noch im Hintergrund, aber was?". Solch feinen Geschmachsnoten verwirren den Gaumen und geben jedem Essen das Gewisse "Je ne sais quoi" :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
Donnerstag, 27. November 2014
Chicoreesalat mit Granatapfel
Hallo ihr Lieben,
auf unserer Zunge haben wir eine Vielzahl an Geschmacksrezeptoren, die alle "Spezialisten" auf einem bestimmten Gebiet sind. Sie erkennen, je nach Zuständigkeiten, die Geschmackrichtungen süß, sauer, salzig, bitter und umami.
"Umami" steht für würzig, wohlschmeckend, die anderen vier Geschmacksrichtungen habe ich in der Schule gelernt, die fünfte kam erst vor einiger Zeit hinzu.
Welcher Geschmack euer Favorit ist hängt auch stark mit der Prägung in eurer Kindheit zusammen. Gummibärchen oder Chips? Schokolade oder Salzstangen? Entscheidet selbst.
Kurios finde ich die Geschmacksnote "bitter", denn in der Natur deutet ein bitterer Geschmack meistens auf etwas Ungenießbares, wenn nicht gar Giftiges und Gefährliches hin. Vielleicht steckt das so tief in unseren Genen, dass viele von uns auch heute noch einen Bogen um bittere Lebensmittel machen.
Besonders Kinder lehnen bittere Nahrung ab, im Laufe des Lebens kann man sich aber an den Geschmack gewöhnen.
Ich erinnere mich, dass meine Oma früher oft Endiviensalat oder Chicoreesalat gemacht hat und es dazu oft Spätzle gab. Ich erinnere mich auch, dass ich dann regelmäßig Spätzle mit Apfelbrei bevorzugt habe. Aber Spätzle nur "nackig", also gegart, aber keinesfalls in der Pfanne angebraten. Heute kann ich darüber lachen, denn mir ist dadurch schon viel Gutes entgangen :-)
Weiterhin mag unsere Zunge es nicht, unterfordert zu werden. Es macht also durchaus Sinn, möglichst mehrere Geschmacksrezeptoren gleichzeitig anzusprechen. Nicht umsonst gehört an Süßes immer auch eine Prise Salz und umgekehrt. Prima spielen lässt sich aber auch mit bitter und süß. Sogar in die Musik hat diese Mischung Einzug gehalten, denn mir fällt dabei die "Bitter Sweet Symphony" von The Verve ein.
In meinem Rezept für einen Chicoreesalat mit Granatapfelkernen habe ich auch beide Komponenten berücksichtigt.
Für 4 Portionen braucht ihr:
2 Chicoree
1/2 Granatapfel
100 ml Sahne
1-2 Prise(n) Salz
1 Zitrone
2 EL Zucker
Und so wird's gemacht:
1. Chicoree waschen, vierteln und den Strunk entfernen.
2. In feine Streifen schneiden.
3. Granatapfelkerne herauslösen. Dazu den Granatapfel halbieren und mit dem Kochlöffel drauf schlagen. Die Kerne fallen dann ganz leicht heraus und ihr müsst nur die weißen Trennhäute noch entfernen, wenn die mit raus fallen.
4. Für die Soße die Zitrone auspressen und mit Sahne, Zucker und Salz verrühren.
5. Chicoreesalat mit Dressing anrichten und Granatapfelkerne darüber streuen.
Ich wünsche euch viel Spaß mit dieser bitter-süßen Symphonie.
Alles Liebe
Euer Steffen
auf unserer Zunge haben wir eine Vielzahl an Geschmacksrezeptoren, die alle "Spezialisten" auf einem bestimmten Gebiet sind. Sie erkennen, je nach Zuständigkeiten, die Geschmackrichtungen süß, sauer, salzig, bitter und umami.
"Umami" steht für würzig, wohlschmeckend, die anderen vier Geschmacksrichtungen habe ich in der Schule gelernt, die fünfte kam erst vor einiger Zeit hinzu.
Welcher Geschmack euer Favorit ist hängt auch stark mit der Prägung in eurer Kindheit zusammen. Gummibärchen oder Chips? Schokolade oder Salzstangen? Entscheidet selbst.
Kurios finde ich die Geschmacksnote "bitter", denn in der Natur deutet ein bitterer Geschmack meistens auf etwas Ungenießbares, wenn nicht gar Giftiges und Gefährliches hin. Vielleicht steckt das so tief in unseren Genen, dass viele von uns auch heute noch einen Bogen um bittere Lebensmittel machen.
Besonders Kinder lehnen bittere Nahrung ab, im Laufe des Lebens kann man sich aber an den Geschmack gewöhnen.
Ich erinnere mich, dass meine Oma früher oft Endiviensalat oder Chicoreesalat gemacht hat und es dazu oft Spätzle gab. Ich erinnere mich auch, dass ich dann regelmäßig Spätzle mit Apfelbrei bevorzugt habe. Aber Spätzle nur "nackig", also gegart, aber keinesfalls in der Pfanne angebraten. Heute kann ich darüber lachen, denn mir ist dadurch schon viel Gutes entgangen :-)
Weiterhin mag unsere Zunge es nicht, unterfordert zu werden. Es macht also durchaus Sinn, möglichst mehrere Geschmacksrezeptoren gleichzeitig anzusprechen. Nicht umsonst gehört an Süßes immer auch eine Prise Salz und umgekehrt. Prima spielen lässt sich aber auch mit bitter und süß. Sogar in die Musik hat diese Mischung Einzug gehalten, denn mir fällt dabei die "Bitter Sweet Symphony" von The Verve ein.
In meinem Rezept für einen Chicoreesalat mit Granatapfelkernen habe ich auch beide Komponenten berücksichtigt.
Für 4 Portionen braucht ihr:
2 Chicoree
1/2 Granatapfel
100 ml Sahne
1-2 Prise(n) Salz
1 Zitrone
2 EL Zucker
Und so wird's gemacht:
1. Chicoree waschen, vierteln und den Strunk entfernen.
2. In feine Streifen schneiden.
3. Granatapfelkerne herauslösen. Dazu den Granatapfel halbieren und mit dem Kochlöffel drauf schlagen. Die Kerne fallen dann ganz leicht heraus und ihr müsst nur die weißen Trennhäute noch entfernen, wenn die mit raus fallen.
4. Für die Soße die Zitrone auspressen und mit Sahne, Zucker und Salz verrühren.
5. Chicoreesalat mit Dressing anrichten und Granatapfelkerne darüber streuen.
Ich wünsche euch viel Spaß mit dieser bitter-süßen Symphonie.
Alles Liebe
Euer Steffen
Dienstag, 28. Oktober 2014
Feldsalat mit Champignons und Walnüssen an Honig-Senf-Dressing
Hallo ihr Lieben,
so wie die Karotten überall andere Namen haben, so fallen mir auch für den Feldsalat zahlreiche Bezeichnungen ein. Die wohlklingendste ist Rapunzel, was ihm sogar zu einer Rolle in einem Märchen der Gebrüder Grimm verholfen hat. Aber so sagt zumindest hier kein Mensch dazu. Von Zuhause kenne ich unter anderem die Namen Ackersalat und "Schofmäuli". Letzteres bedeutet soviel wie Schafmaul. Mir ist leider nicht klar, ob das aufgrund einer Vorlieber der wolligen Tiere oder der Form der Blätter so ist. Vielleicht könnt ihr mich ja aufklären :)
Unabhängig vom Namen ist aber der Geschmack von Feldsalat einzigartig. Sein nussiges Aroma und seine sattgrüne Farbe haben es mir einfach angetan.
Da der Salat nicht sofort zusammenfällt kann man ihn auch hervorragend mit lauwarmen Zutaten kombinieren. Bei uns war der Salat eine Mahlzeit. Wenn ihr ihn nur als Vorspeise serviert reicht die angegebene Menge für 4 bis 5 Portionen.
Für 2 Portionen braucht ihr:
150 g Feldsalat
60 g Walnüsse
200 g Champignons
1 kleine Zwiebel
1 EL Honig
1 EL Butter
Für das Dressing:
4 EL Öl
2 EL Essig
1 EL Senf
1 EL Honig
Salz
Pfeffer
Und so wird's gemacht:
1. Feldsalat putzen und gründlich waschen. Zwiebel fein schneiden.
2. Cmapignons putzen und mit einem Küchenkrepp abreiben. In 1-2 cm große Stücke schneiden.
2. Butter und Honig in einer Pfanne erhitzen.
3. Zwiebel in die Pfanne geben und kurz andünsten. Walnusskerne dazu geben und durchschwenken.
4. Zuletzt die Cmapignons in die Pfanne geben und kurz mit anbraten. Die Pilze müssen nicht durchgebraten werden.
5. Pfanne vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
6. Das Dressing aus Öl, Essig, Honig, Senf, Salt und Pfeffer anrühren und nach Belieben abschmecken. Denkt daran, dass schon Honig an den Nüssen und Pilzen ist und macht das Dressing nicht zu süß.
7. Die Nuss-Pilz-Mischung über den Salat geben und mit dem Dressing übergießen. Alles gut miteinander vermischen und anrichten.
Wenn ihr mögt könnt ihr noch etwas Parmesan darüber hobeln. Der kräftige, salzige Geschmack ist ein toller Kontrast zur süßen Honignote. Anstelle von Parmesan passt auch Ziegenkäse oder schnittfester Ziegenfrischkäse ausgezeichnet dazu.
Viel Freude mit diesem Rezept und alles Liebe
Euer Steffen
so wie die Karotten überall andere Namen haben, so fallen mir auch für den Feldsalat zahlreiche Bezeichnungen ein. Die wohlklingendste ist Rapunzel, was ihm sogar zu einer Rolle in einem Märchen der Gebrüder Grimm verholfen hat. Aber so sagt zumindest hier kein Mensch dazu. Von Zuhause kenne ich unter anderem die Namen Ackersalat und "Schofmäuli". Letzteres bedeutet soviel wie Schafmaul. Mir ist leider nicht klar, ob das aufgrund einer Vorlieber der wolligen Tiere oder der Form der Blätter so ist. Vielleicht könnt ihr mich ja aufklären :)
Unabhängig vom Namen ist aber der Geschmack von Feldsalat einzigartig. Sein nussiges Aroma und seine sattgrüne Farbe haben es mir einfach angetan.
Da der Salat nicht sofort zusammenfällt kann man ihn auch hervorragend mit lauwarmen Zutaten kombinieren. Bei uns war der Salat eine Mahlzeit. Wenn ihr ihn nur als Vorspeise serviert reicht die angegebene Menge für 4 bis 5 Portionen.
Für 2 Portionen braucht ihr:
150 g Feldsalat
60 g Walnüsse
200 g Champignons
1 kleine Zwiebel
1 EL Honig
1 EL Butter
Für das Dressing:
4 EL Öl
2 EL Essig
1 EL Senf
1 EL Honig
Salz
Pfeffer
Und so wird's gemacht:
1. Feldsalat putzen und gründlich waschen. Zwiebel fein schneiden.
2. Cmapignons putzen und mit einem Küchenkrepp abreiben. In 1-2 cm große Stücke schneiden.
2. Butter und Honig in einer Pfanne erhitzen.
3. Zwiebel in die Pfanne geben und kurz andünsten. Walnusskerne dazu geben und durchschwenken.
4. Zuletzt die Cmapignons in die Pfanne geben und kurz mit anbraten. Die Pilze müssen nicht durchgebraten werden.
5. Pfanne vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
6. Das Dressing aus Öl, Essig, Honig, Senf, Salt und Pfeffer anrühren und nach Belieben abschmecken. Denkt daran, dass schon Honig an den Nüssen und Pilzen ist und macht das Dressing nicht zu süß.
7. Die Nuss-Pilz-Mischung über den Salat geben und mit dem Dressing übergießen. Alles gut miteinander vermischen und anrichten.
Wenn ihr mögt könnt ihr noch etwas Parmesan darüber hobeln. Der kräftige, salzige Geschmack ist ein toller Kontrast zur süßen Honignote. Anstelle von Parmesan passt auch Ziegenkäse oder schnittfester Ziegenfrischkäse ausgezeichnet dazu.
Viel Freude mit diesem Rezept und alles Liebe
Euer Steffen
Montag, 13. Oktober 2014
Orientalischer Karottensalat mit Datteln und Mandeln
Hallo meine Lieben,
Wenn einer eine Reise tut,
dann kann er was erzählen.
Drum nähme ich den Stock und Hut und tät das Reisen wählen.
Matthias Claudius (1740 - 1815)
Vorige Woche war es endlich so weit. Der lange ersehnte Urlaub konnte beginnen. Aufgrund diverser Unwägbarkeiten konnten wir in diesem Jahr nur eine Woche gemeinsamen Urlaub herausschlagen und auch nur sehr kurzfristig buchen. Dass wir in dieser Woche einen unvergesslich schönen und erholsamen Urlaub hatten ist unter anderem einer Empfehlung des ReisebüroS "Discount Travel Würzburg" zu verdanken. Ich bin da am Donnerstag den 2.10.2014 hinein gestolpert und ging 15 Minuten später wieder mit drei Angeboten. Kurze Rücksprache mit meinem Liebsten und schon war klar: Es geht nach Ägypten in die Makadi Bay und zwar übermorgen.
Puh... Soweit so gut. Aber da war es schon 14 Uhr und am 3.10. ist ja bekanntlich Feiertag. Also ging die Rennerei los, oh Gott, an was man da alles denken muss: Reiseapotheke, Schnorchelbrillen, Flossen, wohin mit den Hunden (haben die Schwiegereltern auch Zeit sich zu kümmern???),...
Wunderbar!!! Alles klappt! Also Koffer packen (für uns und die Hunde), dann die beiden Vierbeiner im Urlaubsquartier abgeben und schleunigst verschwinden, weil der Abschied mir immer das Herz zerreißt und die beiden immer soooo traurig gucken, wenn wir gehen und sie bleiben müssen.
Und dann noch eine bislang völlig unbekannte Herausforderung: "WAS? Ihr fliegt nach Ägypten? Habt ihr da keine Angst? Also MIR wäre das zu gefährlich..."
Kommentare dieser Art haben wir genug gehört. Und es hat zugegebenermaßen nicht zu meiner Beruhigung beigetragen. Allerdings haben wir beschlossen, einen reinen Bade-, Lese- und Herumliegeurlaub zu machen und daher bestand auch relativ wenig Gefahr auf irgendwelchen Ausflügen in Schwierigkeiten zu geraten.
Wir haben dann eine wundervolle Woche im Hotel Makadi Palace verbracht, haben täglich unzählige Stunden beim Schnorcheln am Riff direkt vor der Hotelanlage verbracht und ich habe es geschafft fünf Bücher zu lesen und das sechste habe ich zur Hälfte durch. Das Essen in den Restaurants im Hotel war fantastisch und wir haben es nicht geschafft, in jedem Pool zu schwimmen. Es sind einfach zu viele.
Was ich bisher nicht kannte, waren frische Datteln. Die bekommt man bei uns hier ja nur in der getrockneten Variante. Ganz frisch sind die rot, sehr knackig und man hat das Gefühl auf süßen Kristallen herum zu kauen. Allerdings mag ich sie voll ausgereift am liebsten, wenn sie noch leicht Biss haben aber schon so schön klebrig-süß sind. Keine Ahnung, wie ich es hier jetzt ohne diese Köstlichkeit aushalten soll :-)
Und kaum sind wir wieder zu Hause und haben zwei vor Freude quietschende und herumspringende Fellbündel wieder zu uns geholt, entdecke ich im ALDI-Prospekt ein orientalisches Rezept - mit Datteln! Das habe ich natürlich sofort ausprobieren müssen und ich schreibe es euch hier auf, da es uns wirklich hervorragend geschmeckt hat.
Für 4 Portionen braucht ihr:
1 Bio-Zitrone
1 EL Honig (flüssig)
1 TL Currypulver
5 EL Olivenöl
600 g Karotten
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
70 g Mandeln (ganz)
10 Datteln
frische Petersilie
frische Minze
Salz
Pfeffer
Und so wird's gemacht:
1. Etwa 200 ml Wasser abkochen und die Mandelkerne hinein geben. Etwa 10 Minuten liegen lassen und anschließend abgießen. Die braune Schale kann jetzt ganz leicht entfernt werden.
2. Zitrone auspressen und mit Honig und 4 EL Olivenöl und Currypulver zu einem Dressing verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
3. Mandeln grob hacken und in einer Pfanne ohne Öl goldbraun rösten und abkühlen lassen.
4. Die Karotten waschen und mit einem Sparschäler in dünne Streifen schneiden. Die Reste nicht wegwerfen. Die könnt ihr einfach so knabbern oder ihr kocht eine Kürbis- oder Kartoffelsuppe und verkocht sie damit. Ihr könnt auch einen Gelberübenkuchen backen. Das Rezept zeige ich euch bald.
5. Schalotten und Knoblauch schälen. Die Schalotten in dünne Ringe schneiden, den Knoblauch fein würfeln.
6. Das restliche Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Knoblauch und Schalotten darin andünsten.
7. Karottenstreifen und Dressing dazu geben und alles kurz in der Pfanne schwenken. Anschließend in eine flache Schale geben und abkühlen lassen.
8. Datteln klein schneiden.
9. Die Kräuter waschen, trocken schütteln, Blätter abzupfen und klein hacken.
10. Abgekühlte Karotten noch einmal mit Curry, Salz und Pfeffer abschmecken.
11. Kräuter, Mandeln und Datteln untermischen, anrichten und genießen.
Ich habe dazu Gewürzfladen gebacken, da die ausgezeichnet dazu passen, ihr könnt aber auch einfach etwas Baguette oder Fladenbrot (aus dem türkischen Supermarkt) dazu essen.
Guten Appetit und alles Liebe
Euer Steffen
Wenn einer eine Reise tut,
dann kann er was erzählen.
Drum nähme ich den Stock und Hut und tät das Reisen wählen.
Matthias Claudius (1740 - 1815)
Vorige Woche war es endlich so weit. Der lange ersehnte Urlaub konnte beginnen. Aufgrund diverser Unwägbarkeiten konnten wir in diesem Jahr nur eine Woche gemeinsamen Urlaub herausschlagen und auch nur sehr kurzfristig buchen. Dass wir in dieser Woche einen unvergesslich schönen und erholsamen Urlaub hatten ist unter anderem einer Empfehlung des ReisebüroS "Discount Travel Würzburg" zu verdanken. Ich bin da am Donnerstag den 2.10.2014 hinein gestolpert und ging 15 Minuten später wieder mit drei Angeboten. Kurze Rücksprache mit meinem Liebsten und schon war klar: Es geht nach Ägypten in die Makadi Bay und zwar übermorgen.
Puh... Soweit so gut. Aber da war es schon 14 Uhr und am 3.10. ist ja bekanntlich Feiertag. Also ging die Rennerei los, oh Gott, an was man da alles denken muss: Reiseapotheke, Schnorchelbrillen, Flossen, wohin mit den Hunden (haben die Schwiegereltern auch Zeit sich zu kümmern???),...
Wunderbar!!! Alles klappt! Also Koffer packen (für uns und die Hunde), dann die beiden Vierbeiner im Urlaubsquartier abgeben und schleunigst verschwinden, weil der Abschied mir immer das Herz zerreißt und die beiden immer soooo traurig gucken, wenn wir gehen und sie bleiben müssen.
Und dann noch eine bislang völlig unbekannte Herausforderung: "WAS? Ihr fliegt nach Ägypten? Habt ihr da keine Angst? Also MIR wäre das zu gefährlich..."
Kommentare dieser Art haben wir genug gehört. Und es hat zugegebenermaßen nicht zu meiner Beruhigung beigetragen. Allerdings haben wir beschlossen, einen reinen Bade-, Lese- und Herumliegeurlaub zu machen und daher bestand auch relativ wenig Gefahr auf irgendwelchen Ausflügen in Schwierigkeiten zu geraten.
Wir haben dann eine wundervolle Woche im Hotel Makadi Palace verbracht, haben täglich unzählige Stunden beim Schnorcheln am Riff direkt vor der Hotelanlage verbracht und ich habe es geschafft fünf Bücher zu lesen und das sechste habe ich zur Hälfte durch. Das Essen in den Restaurants im Hotel war fantastisch und wir haben es nicht geschafft, in jedem Pool zu schwimmen. Es sind einfach zu viele.
Was ich bisher nicht kannte, waren frische Datteln. Die bekommt man bei uns hier ja nur in der getrockneten Variante. Ganz frisch sind die rot, sehr knackig und man hat das Gefühl auf süßen Kristallen herum zu kauen. Allerdings mag ich sie voll ausgereift am liebsten, wenn sie noch leicht Biss haben aber schon so schön klebrig-süß sind. Keine Ahnung, wie ich es hier jetzt ohne diese Köstlichkeit aushalten soll :-)
Und kaum sind wir wieder zu Hause und haben zwei vor Freude quietschende und herumspringende Fellbündel wieder zu uns geholt, entdecke ich im ALDI-Prospekt ein orientalisches Rezept - mit Datteln! Das habe ich natürlich sofort ausprobieren müssen und ich schreibe es euch hier auf, da es uns wirklich hervorragend geschmeckt hat.
Für 4 Portionen braucht ihr:
1 Bio-Zitrone
1 EL Honig (flüssig)
1 TL Currypulver
5 EL Olivenöl
600 g Karotten
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
70 g Mandeln (ganz)
10 Datteln
frische Petersilie
frische Minze
Salz
Pfeffer
Und so wird's gemacht:
1. Etwa 200 ml Wasser abkochen und die Mandelkerne hinein geben. Etwa 10 Minuten liegen lassen und anschließend abgießen. Die braune Schale kann jetzt ganz leicht entfernt werden.
2. Zitrone auspressen und mit Honig und 4 EL Olivenöl und Currypulver zu einem Dressing verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
3. Mandeln grob hacken und in einer Pfanne ohne Öl goldbraun rösten und abkühlen lassen.
4. Die Karotten waschen und mit einem Sparschäler in dünne Streifen schneiden. Die Reste nicht wegwerfen. Die könnt ihr einfach so knabbern oder ihr kocht eine Kürbis- oder Kartoffelsuppe und verkocht sie damit. Ihr könnt auch einen Gelberübenkuchen backen. Das Rezept zeige ich euch bald.
5. Schalotten und Knoblauch schälen. Die Schalotten in dünne Ringe schneiden, den Knoblauch fein würfeln.
6. Das restliche Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Knoblauch und Schalotten darin andünsten.
7. Karottenstreifen und Dressing dazu geben und alles kurz in der Pfanne schwenken. Anschließend in eine flache Schale geben und abkühlen lassen.
8. Datteln klein schneiden.
9. Die Kräuter waschen, trocken schütteln, Blätter abzupfen und klein hacken.
10. Abgekühlte Karotten noch einmal mit Curry, Salz und Pfeffer abschmecken.
11. Kräuter, Mandeln und Datteln untermischen, anrichten und genießen.
Ich habe dazu Gewürzfladen gebacken, da die ausgezeichnet dazu passen, ihr könnt aber auch einfach etwas Baguette oder Fladenbrot (aus dem türkischen Supermarkt) dazu essen.
Guten Appetit und alles Liebe
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