Hallo meine Lieben,
ja, die heißen wirklich so. Nonnenfürzle sind eben Nonnenfürzle, oder in der Aussprache meiner Heimat in Nordbaden eben auch Nonneförzle. Dabei handelt es sich um kleine Leckereien aus in Fett heuausgebackenem Hefeteig. Je nach Gusto mit oder ohne Rosinen.
Was mir bisher nicht klar war: Nonnenfürzle sind wohl ein klassisches Fastnachtsgebäck. Okay, man hätte drauf kommen können sind sie doch den Krapfen schon ziemlich ähnlich. Aber ich verbinde Nonnenfürzle eher mit Weihnachten, da auf dem Hardheimer Weihnachtsmarkt traditionell Nonnenfürzle vom Kirchenchor verkauft werden. :-) So kam eben die Assoziation zu Weihnachten...
Ich habe mich lange nicht dran getraut die selber zu machen, aber es ist wirklich ganz einfach. Ihr werdet sehen. Und wenn ihr die Küchentür zu und das Fenster auf macht ist auch der Geruch in der Wohnung kein Problem :-)
Für etwa 25 Stück braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
250 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
30 g Zucker
125 ml Milch
30 g Butter
1 Prise Salz
2 Eier
50 g Rosinen
abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone
etwa 500 ml Fritieröl
(oder 1/2 Rapsöl und 1/2 Kokosfett)
ggf. Zucker zum darin wälzen
So wird's gemacht:
1. Mehl in eine Schüssel sieben und eine Mulde in die Mitte drücken. Die Hefe in die Mulde bröseln und mit der Hälfte der Milch und einem Esslöffel Zucker zu einem dünnen Brei verrühren. Zudecken und 30 Minuten gehen lassen.
2. Wenn der Vorteil aufgegangen ist die restliche Milch und den Zucker dazu geben. Dann noch Salz, Butter, Eier und Zitronenschale dazu geben und zu einem geschmeidigen Teig kneten, zuletzt die Rosinen darunter mischen. Nochmals für 30 Minuten zugedeckt gehen lassen.
3. Öl und Fett in einem Topf (ich habe eine Kasserolle genommen) erhitzen. Die richtige Temperatur prüft ihr am besten mit einem Holzlöffel. Wenn ihr den ins Fett taucht und kleine Bläschen aufsteigen ist die richtige Temperatur erreicht. Jetzt zwei Teelöffel ins Fett tauchen und dann vom Hefeteig kleine Nocken abstechen und ins Fett geben. das Ausbacken dauert etwa 1 Minute, nach der Hälfte der Zeit die Nonnenfürzle umdrehen. Es ist normal und gewollt, dass die Nonnenfürzle alle unterschiedlich aussehen.
4. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Noch warm in Zucker wälzen oder mit Puderzucker bestreuen.
Die Nonnenfürzle schmecken warm am besten, aber auch kalt sind sie richtig lecker. Probiert es mal aus, ich bin sicher ihr werdet begeistert sein. Vielleicht ist das ja was für euren Sonntagskaffee oder für nach dem Besuch eines Fastnachtsumzugs?
Helau, Hujauf, Ahoi und Alaaf und alles Liebe
Euer Steffen
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Sonntag, 19. Februar 2017
Dienstag, 17. Februar 2015
Krapfen aus dem Backofen
Helau, Hujauf, Alaaf und Ahoi,
heute, am letzten Tag der Fastnachtszeit wird es allerhöchste Eisenbahn für ein klassisches Fastnachtsgebäck: den Krapfen. Mancherorts auch Berliner oder Kreppel genannt, wahrscheinlich gibt es noch viel mehr Bezeichnungen für dieses Hegegebäck, das normalerweise in Fett schwimmend ausgebacken wird.
Da ich keine Fritteuse besitze und auch nicht besonders scharf auf den Geruch von Fettgebackenem in der Wohnung bin, habe ich mich für eine Variante aus dem Backofen entschieden. Die Idee dazu habe ich in Slavas Blog gefunden.
Ich habe heute mal wieder probiert, die einzelnen Schritte als Video für euch festzuhalten. Das komplette Video besteht aus drei Teilen, die ich zusammengefügt habe. Ihr könnt das Video hier ansehen.
Für 10 bis 12 Krapfen braucht ihr:
350 g Mehl (Type 550)
1/2 Würfel frische Hefe
150 ml laufwarme Milch
4 EL Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
2 EL zerlassene Butter
außerdem:
ca. 170 g Konfitüre für die Füllung
1 TL zerlassene Butter
Puderzucker oder Zucker
Und so wird's gemacht:
1. Hefe in die Milch bröckeln und 1 EL Zucker dazu geben. Umrühren und Hefe in der Milch auflösen, ca. 10 Minuten stehen lassen.
2. Mehl, Salz und restlichen Zucker in einer Rührschüssel mischen. Dann die Hefemilch dazu geben und verkneten, das Ei während des Knetens dazu geben und zuletzt die zerlassene Butter. So lange kneten, bis die Butter gut in den Teig eingearbeitet ist. Bei meiner KitchenAid dauert das etwa 3 Minuten, wenn ihr eine andere Küchenmaschine benutzt oder von Hand knetet solltet ihr etwa 8 bis 10 Minuten kneten.
3. Den Teig zu einer Kugel formen und mit etwas Mehl bestäuben. Dann zugedeckt 10 Minuten stehen lassen.
4. Anschließend den Teig gründlich kneten und einen dicken Strang formen. Diesen Strang dann in 10 bis 12 gleich große Stücke teilen und die Teigstücke rundwirken. Dazu zwischen den Händen zu gleichmäßigen Kugeln rollen und diese dann auf ein Backblech mit Backpapier oder Dauerbackfolie setzen. Wenn alle Kugeln fertig sind werden sie mit Frischhaltefolie abgedeckt und an einem warmen Ort für 30 bis 40 Minuten gehen lassen.
5. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen und auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten backen bis die Krapfen goldbraun sind.
6. Nun die Konfitüre in eine Spritze oder einen Spritzbeutel mit langer Lochtülle füllen. Klassisch werden die Krapfen hier mit Hiffenmark, also Hagebuttenkonfitüre gefüllt. Mir schmeckt auch Himbeerkonfitüre oder Puddingcreme sehr gut. Zum Füllen die Spritze etwa bis zur Mitte der Krapfen einstechen und eine Portion Füllung einspritzen (etwa 1 TL).
7. Die Krapfen bekommen jetzt einen Anstrich mit zerlasener Butter und werden dann in Zucker eingetaucht.
Dieses Rezept hat mich wirklich überzeugt und ich werde es bestimmt noch öfter nachbacken. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Slava, für die Inspiration.
Alles Liebe
Euer Steffen
heute, am letzten Tag der Fastnachtszeit wird es allerhöchste Eisenbahn für ein klassisches Fastnachtsgebäck: den Krapfen. Mancherorts auch Berliner oder Kreppel genannt, wahrscheinlich gibt es noch viel mehr Bezeichnungen für dieses Hegegebäck, das normalerweise in Fett schwimmend ausgebacken wird.
Da ich keine Fritteuse besitze und auch nicht besonders scharf auf den Geruch von Fettgebackenem in der Wohnung bin, habe ich mich für eine Variante aus dem Backofen entschieden. Die Idee dazu habe ich in Slavas Blog gefunden.
Ich habe heute mal wieder probiert, die einzelnen Schritte als Video für euch festzuhalten. Das komplette Video besteht aus drei Teilen, die ich zusammengefügt habe. Ihr könnt das Video hier ansehen.
Für 10 bis 12 Krapfen braucht ihr:
350 g Mehl (Type 550)
1/2 Würfel frische Hefe
150 ml laufwarme Milch
4 EL Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
2 EL zerlassene Butter
außerdem:
ca. 170 g Konfitüre für die Füllung
1 TL zerlassene Butter
Puderzucker oder Zucker
Und so wird's gemacht:
1. Hefe in die Milch bröckeln und 1 EL Zucker dazu geben. Umrühren und Hefe in der Milch auflösen, ca. 10 Minuten stehen lassen.
2. Mehl, Salz und restlichen Zucker in einer Rührschüssel mischen. Dann die Hefemilch dazu geben und verkneten, das Ei während des Knetens dazu geben und zuletzt die zerlassene Butter. So lange kneten, bis die Butter gut in den Teig eingearbeitet ist. Bei meiner KitchenAid dauert das etwa 3 Minuten, wenn ihr eine andere Küchenmaschine benutzt oder von Hand knetet solltet ihr etwa 8 bis 10 Minuten kneten.
3. Den Teig zu einer Kugel formen und mit etwas Mehl bestäuben. Dann zugedeckt 10 Minuten stehen lassen.
4. Anschließend den Teig gründlich kneten und einen dicken Strang formen. Diesen Strang dann in 10 bis 12 gleich große Stücke teilen und die Teigstücke rundwirken. Dazu zwischen den Händen zu gleichmäßigen Kugeln rollen und diese dann auf ein Backblech mit Backpapier oder Dauerbackfolie setzen. Wenn alle Kugeln fertig sind werden sie mit Frischhaltefolie abgedeckt und an einem warmen Ort für 30 bis 40 Minuten gehen lassen.
5. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen und auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten backen bis die Krapfen goldbraun sind.
6. Nun die Konfitüre in eine Spritze oder einen Spritzbeutel mit langer Lochtülle füllen. Klassisch werden die Krapfen hier mit Hiffenmark, also Hagebuttenkonfitüre gefüllt. Mir schmeckt auch Himbeerkonfitüre oder Puddingcreme sehr gut. Zum Füllen die Spritze etwa bis zur Mitte der Krapfen einstechen und eine Portion Füllung einspritzen (etwa 1 TL).
7. Die Krapfen bekommen jetzt einen Anstrich mit zerlasener Butter und werden dann in Zucker eingetaucht.
Dieses Rezept hat mich wirklich überzeugt und ich werde es bestimmt noch öfter nachbacken. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Slava, für die Inspiration.
Alles Liebe
Euer Steffen
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