Hallo meine Lieben,
ich versuche wirklich, so wenig wie möglich Lebensmittel zu verschwenden. Das ist wohl etwas, das ich schon in frühester Kindheit in Omas Küche verinnerlicht habe. Meine Großeltern haben eine Zeit kennengelernt, in der es buchstäblich Nichts zu essen gab. Diese Erfahrung musste Gott sei Dank seit über 70 Jahren niemand mehr in Europa machen. Trotzdem schadet es nicht, sich bewusst zu machen, dass Lebensmittel zum Essen da sind und nicht zum Wegwerfen. So liegt mir viel daran, auch aus Resten noch etwas zu machen. Was eigentlich immer geht ist eine Frittata.
Gestern gab es bei uns Kartoffelspalten aus dem Backofen und Pfannengemüse, davon ist noch etwa eine Portion übrig. Außerdem habe ich noch etwas Tomatenbutter vom letzten Grillabend im Kühlschrank und ein paar Frühlingszwiebeln. Eier und Frischkäse sind eigentlich immer im Haus. Mehr braucht es gar nicht für ein leckeres Resteessen.
Natürlich könnt ihr alles an Gemüse nehmen, was ihr übrig habt oder - falls mal keine Reste da sind - nehmt einfach frisches Gemüse. Eine Paprika, 2 Tomaten, vielleicht Zucchini, Kichererbsen oder Mais? Alles, wonach euch gerade ist.
Dazu braucht ihr dann:
1-2 Portionen Reste
150 g Frischkäse
6 Eier
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
1-2 EL Butter
So wird's gemacht:
1. Eier mit Frischkäse verquirlen und mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. In einer feuerfesten Form oder eine Pfanne (für den Backofen geeignet) die Butter zerlassen. Gemüsereste kurz nochmals andünsten, ggf. frisches Gemüse vorher dünsten und dann die Reste dazu geben.
3. Eiermasse darübergießen und mit geschlossenem Deckel 3-4 Minuten erhitzen. Dann im unteren Drittel in den Backofen schieben und dort stocken lassen. Je nachdem wie dick eure Frittata wird kann das 25 bis 45 Minuten dauern. Schaut einfach immer wieder mal nach ob die Masse schon fest ist.
Die Frittata wird in Stücke geschnitten serviert und schmeckt einfach immer großartig. Wie ist das bei euch mit Resten? Bleibt öfter mal was übrig und was macht ihr damit?
Alles Liebe
Euer Steffen
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Samstag, 9. September 2017
Samstag, 11. März 2017
Urkarotten-Suppe
Hallo ihr Lieben,
schon seit einigen Jahren erobern die Urkarotten die Märkte und Gemüseabteilungen. Sie sind dunkelviolett und haben ein orangenes Herz. Sie sehen aber nicht nur super aus, sie schmecken auch hervorragend - ein bisschen süßer und kräftiger als ihre orangen Verwandten - und sind sehr gesund. Die Urkarotten enthalten mehr Beta-Carotin und außerdem durch ihre dunkle Farbe noch Anthocyane, die anti-oxydativ und durchblutungsfördernd wirken. Wenn ihr also beim Einkaufen auf die violetten Urkarotten trefft, nehmt sie unbedingt mal mit und probiert sie!
Ich habe mich heute entschieden eine Suppe aus Urkarotten zu kochen. In erster Linie weil ich wissen wollte, wie viel von der Farbe dann tatsächlich übrig bleibt und wie sehr der Geschmack von der mir bekannten Karottensuppe abweicht. Da ich die Suppe auch mit Kartoffeln gemacht habe ist die dunkle Farbe leider ziemlich stark aufgehellt worden und ergibt mit dem gelb der Kartoffeln und dem orangen Inneren der Karotten ein nussiges braunviolett. Vielleicht nehme ich das nächste mal auch violette Kartoffeln, das sollte klappen :-)
Die Urkarotten färben beim schälen und schneiden stark ab, aber die Hände und Arbeitsgeräte kriegt ihr mit Wasser und etwas Zitronensaft wieder gut sauber. Das Rezept funktioniert übrigens mit herkömmlichen Karotten genauso gut.
Einzig ein kleines sprachliches Problem habe ich mit der Urkarotte. Für mich sind das ja "Gelberüben" - aber wie soll das gehen wenn die violett sind? Lilarüben? Schreibt mir eure Vorschläge!
Für 6 Portionen braucht ihr:
600 g Urkarotten
300 g Kartoffeln
2 Knoblauchzehen
800 ml kräftige Gemüsebrühe
200 ml Sahne
1 1/2 TL Currypulver
1/2 TL gemahlener Ingwer
Salz
Pfeffer
Rapsöl
So wird's gemacht:
1. Eine Karotte mit dem Sparschäler in dünne Streifen hobeln. Übrige Kartoffeln und Karotten schälen und in kleine Würfel schneiden. Knoblauch schälen und hacken. Etwa 2 EL Öl in einem Topf erhitzen und den Knoblauch darin anschwitzen. Dann die Kartoffeln und Karotten dazu geben und ein paar Minuten dünsten.
2. Curry und Ingwer dazu geben, noch kurz mit anschwitzen und dann mit Brühe und Sahne ablöschen. Bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten langsam köcheln lassen.
3. Rapsöl in einer Pfanne erhitzen. Gebt s viel Öl in die Pfanne, dass ihr die Karottenstreifen darin frisieren könnt. Wenn das Öl heiß genug ist - das testet ihr, indem ihr einen hölzernen Kochlöffel hinein haltet. Wenn sich Blasen bilden ist das Öl bereit - legt ihr die Karottenstreifen hinein und fritiert sie. Lasst sie dann auf Küchenkrepp abtropfen.
4. Wenn die Gemüsestückchen weich gekocht sind könnt ihr die Suppe mit einem Blender oder dem Pürierstab cremig pürieren. Wenn euch die Suppe zu dick ist gebt noch etwas Brühe oder Wasser dazu. Jetzt mit Salz und Pfeffer abschmecken.
5. Die frisierten Karottenstreifen mit ein paar tropfen Sahne oder geschäumter Milch zum garnieren verwenden und nach Belieben mit etwas Grünzeug (Petersilie, Schnittlauf, Korianderblätter, etc.) schmücken.
Man munkelt, die Urkarotten wirken dank ihrer anti-oxdativen Wirkung wir ein wahrer Jungbrunnen. Ich würde euch aber dennoch zum Verzehr der Suppe raten anstatt darin zu baden :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
schon seit einigen Jahren erobern die Urkarotten die Märkte und Gemüseabteilungen. Sie sind dunkelviolett und haben ein orangenes Herz. Sie sehen aber nicht nur super aus, sie schmecken auch hervorragend - ein bisschen süßer und kräftiger als ihre orangen Verwandten - und sind sehr gesund. Die Urkarotten enthalten mehr Beta-Carotin und außerdem durch ihre dunkle Farbe noch Anthocyane, die anti-oxydativ und durchblutungsfördernd wirken. Wenn ihr also beim Einkaufen auf die violetten Urkarotten trefft, nehmt sie unbedingt mal mit und probiert sie!
Ich habe mich heute entschieden eine Suppe aus Urkarotten zu kochen. In erster Linie weil ich wissen wollte, wie viel von der Farbe dann tatsächlich übrig bleibt und wie sehr der Geschmack von der mir bekannten Karottensuppe abweicht. Da ich die Suppe auch mit Kartoffeln gemacht habe ist die dunkle Farbe leider ziemlich stark aufgehellt worden und ergibt mit dem gelb der Kartoffeln und dem orangen Inneren der Karotten ein nussiges braunviolett. Vielleicht nehme ich das nächste mal auch violette Kartoffeln, das sollte klappen :-)
Die Urkarotten färben beim schälen und schneiden stark ab, aber die Hände und Arbeitsgeräte kriegt ihr mit Wasser und etwas Zitronensaft wieder gut sauber. Das Rezept funktioniert übrigens mit herkömmlichen Karotten genauso gut.
Einzig ein kleines sprachliches Problem habe ich mit der Urkarotte. Für mich sind das ja "Gelberüben" - aber wie soll das gehen wenn die violett sind? Lilarüben? Schreibt mir eure Vorschläge!
Für 6 Portionen braucht ihr:
600 g Urkarotten
300 g Kartoffeln
2 Knoblauchzehen
800 ml kräftige Gemüsebrühe
200 ml Sahne
1 1/2 TL Currypulver
1/2 TL gemahlener Ingwer
Salz
Pfeffer
Rapsöl
So wird's gemacht:
1. Eine Karotte mit dem Sparschäler in dünne Streifen hobeln. Übrige Kartoffeln und Karotten schälen und in kleine Würfel schneiden. Knoblauch schälen und hacken. Etwa 2 EL Öl in einem Topf erhitzen und den Knoblauch darin anschwitzen. Dann die Kartoffeln und Karotten dazu geben und ein paar Minuten dünsten.
2. Curry und Ingwer dazu geben, noch kurz mit anschwitzen und dann mit Brühe und Sahne ablöschen. Bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten langsam köcheln lassen.
3. Rapsöl in einer Pfanne erhitzen. Gebt s viel Öl in die Pfanne, dass ihr die Karottenstreifen darin frisieren könnt. Wenn das Öl heiß genug ist - das testet ihr, indem ihr einen hölzernen Kochlöffel hinein haltet. Wenn sich Blasen bilden ist das Öl bereit - legt ihr die Karottenstreifen hinein und fritiert sie. Lasst sie dann auf Küchenkrepp abtropfen.
4. Wenn die Gemüsestückchen weich gekocht sind könnt ihr die Suppe mit einem Blender oder dem Pürierstab cremig pürieren. Wenn euch die Suppe zu dick ist gebt noch etwas Brühe oder Wasser dazu. Jetzt mit Salz und Pfeffer abschmecken.
5. Die frisierten Karottenstreifen mit ein paar tropfen Sahne oder geschäumter Milch zum garnieren verwenden und nach Belieben mit etwas Grünzeug (Petersilie, Schnittlauf, Korianderblätter, etc.) schmücken.
Man munkelt, die Urkarotten wirken dank ihrer anti-oxdativen Wirkung wir ein wahrer Jungbrunnen. Ich würde euch aber dennoch zum Verzehr der Suppe raten anstatt darin zu baden :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
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