Hallo meine Lieben,
Heute war mal wieder so ein "Was haben wir noch im Kühlschrank und was kann man daraus machen"-Tag.
Übrig waren vor allem: 1 Becher Mascarpone und etwas Rhabarber der auf dem letzten Kuchen der Saison keinen Platz mehr gefunden hatte und deswegen eingefroren wurde.
Die Idee für einen Quarkauflauf mit Rhabarberkompott drängte sich da geradezu auf. Also fix alles zusammen gerührt und ruckzuck ist die süße Luft fertig.
Für 4 Portionen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
500 g Magerquark
250 g Mascarpone
4 Eier
1 Päckchen Puddingpulver Vanille
3 EL Grieß
60 g Zucker
1 Prise Salz
etwas Butter
So wird's gemacht:
1. Eier trennen. Quark, Mascarpone, Eigelb und Zucker glatt rühren. Puddingpulver und Grieß unterrühren.
Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Eiweiß mit Salz zu Schnee schlagen und unter die Creme heben.
3. Eine Auflaufform einfetten und die Masse einfüllen. Mit ein paar Butterflöckchen belegen. Ich habe eine runde Form mit 28 cm Durchmesser genommen. Eine kleinere Form geht auch, dann wird der Auflauf etwas höher und braucht vielleicht etwas länger.
4. Auf der mittleren Schiene ca. 45 Minuten backen bis der Auflauf goldbraun ist.
Ich habe den Quarkauflauf mit Rhabarberkompott serviert, aber es gehen auch alle möglichen anderen Früchte. Ihr könnte zum Beispiel auch direkt in den Auflauf abgetropfte Kirschen oder Himbeeren geben.
Lass euch die süße Luft schmecken! Alles Liebe,
Euer Steffen
Posts mit dem Label Auflauf werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Auflauf werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, 24. Februar 2023
Sonntag, 11. November 2018
Süßkartoffelauflauf mit Pekannuss-Kruste
Hallo meine Lieben,
in den letzten Wochen habe ich meinen Blog und damit auch euch, meine Lieben, ziemlich vernachlässigt.
Es war ziemlich viel los bei mir. Angefangen bei der Arbeit, die mich zur Zeit sehr in Beschlag nimmt, über die diversen privaten Projekte, die man ganz nebenbei auch noch so bewältigen muss hin zum ganz banalen Alltag, für den dann oft schon kaum noch Zeit bleibt.
Ihr alle kennt bestimmt solche Phasen im Leben, in denen man das Gefühl hat nur noch ein Zahnrädchen im großen Räderwerk zu sein. Wichtig bei diesem Gedanken sind für mich zwei Punkte:
1. Wenn ich ein Zahnrad in einem Getriebe bin, funktioniert das Getriebe ohne mich auch noch und nehme ich mich vielleicht zu wichtig?
2. Ist der richtige Gang eingelegt? Also wird die eingesetzte Energie effizient genutzt und an die richten Stellen übertragen?
Egal wie anstrengend und stressig das Leben gerade ist, ich darf nie vergessen mir diese beiden Fragen zu stellen. Ganz schnell erwische ich mich nämlich dann dabei, dass ich zuviel Energie auf zu unwichtige Dinge leite. Zum Beispiel indem ich mich über Dinge aufrege, die ich nicht ändern kann. Und dabei kommen dann andere Bereiche des Lebens zu kurz. Solange man das rechtzeitig merkt, oder einen der eigene Partner, die Familie der Freunde wieder auf Spur bringen ist alles gut. Ich bin dankbar, dass ich solche Menschen um mich habe.
Dankbarkeit. Das bringt mich jetzt über eine große gedankliche Schleife zu meinem heutigen Rezept. Es handelt sich dabei nämlich um ein Rezept für eine klassische Beilage zu einem amerikanischen Thanksgiving-Dinner. Süßkartoffelauflauf. Aber auch ohne Truthahn und ohne hemmungslose Völlerei ist das eine tolle Beilage oder in meinem Fall sogar ein ganz ausgezeichnetes Hauptgericht. Ich habe dieses Rezept auf www.cancerschmancer.org entdeckt und für euch ausprobiert und übersetzt.
Als Beilage reicht die Menge für etwa 12 Portionen, als Hauptgericht für 6.
🖨 Rezept als PDF
Ihr braucht dafür:
1,5 kg Süßkartoffeln
125 ml Milch
30 g Butter
1/2 TL Vanillepulver
1 TL Salz
Für die Kruste:
100 g Haferflocken kernig
75 g Pekannüsse
25 g Mandelmehl
15 ml Rapsöl
20 g Butter
1 Ei (Größe L)
1/2 TL Salz
3 EL Ahornsirup
So wird's gemacht:
1. Süßkartoffeln schälen und in Würfel schneiden. In einem großen Topf mit Wasser bedeckt zum Kochen bringen. Hitze reduzieren und so lange köcheln lassen bis die Süßkartoffeln weich sind. Abgießen und die Süßkartoffeln zurück in den Topf geben.
2. Backofen auf 190°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform (20x30 cm oder rund ø 28 cm) mit Butter einstreichen.
3. Milch, Vanille, 1 TL Salz und 30 g Butter zu den Süßkartoffeln geben und so lange mischen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Ihr könnt die Süßkartoffeln noch stückig lassen oder vollständig zu Brei zerdrücken. Ich mag eine Mischung aus beidem. Dann das Ei dazu geben und unterrühren.
4. Pekannüsse grob hacken und mit Haferflocken, Mandelmehl, Öl und Butter, Salz und 2 EL Ahornsirup vermischen. Die Süßkartoffelmasse in die Auflaufform geben und die Masse für die Kruste darauf verteilen. Etwas unterhalb der Mitte in den Ofen schieben und ca. 18 Minuten lang backen. Vorsicht, die Kruste darf nicht verbrennen. Deckt notfalls mit Alufolie ab.
5. Den Auflauf aus dem Ofen nehmen und mit dem restlichen Ahornsirup beträufeln.
Wir haben dazu einen panierten und gebackenen Camembert gegessen, aber natürlich könnt ihr auch den klassischen Truthahn, anderes Geflügel oder was auch immer ich schmeckt dazu nehmen.
Probiert das Rezept mal aus, es ist wirklich kinderleicht und das Ergebnis wird euch sicher begeistern!
Alles Liebe
Euer Steffen
in den letzten Wochen habe ich meinen Blog und damit auch euch, meine Lieben, ziemlich vernachlässigt.
Es war ziemlich viel los bei mir. Angefangen bei der Arbeit, die mich zur Zeit sehr in Beschlag nimmt, über die diversen privaten Projekte, die man ganz nebenbei auch noch so bewältigen muss hin zum ganz banalen Alltag, für den dann oft schon kaum noch Zeit bleibt.
Ihr alle kennt bestimmt solche Phasen im Leben, in denen man das Gefühl hat nur noch ein Zahnrädchen im großen Räderwerk zu sein. Wichtig bei diesem Gedanken sind für mich zwei Punkte:
1. Wenn ich ein Zahnrad in einem Getriebe bin, funktioniert das Getriebe ohne mich auch noch und nehme ich mich vielleicht zu wichtig?
2. Ist der richtige Gang eingelegt? Also wird die eingesetzte Energie effizient genutzt und an die richten Stellen übertragen?
Egal wie anstrengend und stressig das Leben gerade ist, ich darf nie vergessen mir diese beiden Fragen zu stellen. Ganz schnell erwische ich mich nämlich dann dabei, dass ich zuviel Energie auf zu unwichtige Dinge leite. Zum Beispiel indem ich mich über Dinge aufrege, die ich nicht ändern kann. Und dabei kommen dann andere Bereiche des Lebens zu kurz. Solange man das rechtzeitig merkt, oder einen der eigene Partner, die Familie der Freunde wieder auf Spur bringen ist alles gut. Ich bin dankbar, dass ich solche Menschen um mich habe.
Dankbarkeit. Das bringt mich jetzt über eine große gedankliche Schleife zu meinem heutigen Rezept. Es handelt sich dabei nämlich um ein Rezept für eine klassische Beilage zu einem amerikanischen Thanksgiving-Dinner. Süßkartoffelauflauf. Aber auch ohne Truthahn und ohne hemmungslose Völlerei ist das eine tolle Beilage oder in meinem Fall sogar ein ganz ausgezeichnetes Hauptgericht. Ich habe dieses Rezept auf www.cancerschmancer.org entdeckt und für euch ausprobiert und übersetzt.
Als Beilage reicht die Menge für etwa 12 Portionen, als Hauptgericht für 6.
🖨 Rezept als PDF
Ihr braucht dafür:
1,5 kg Süßkartoffeln
125 ml Milch
30 g Butter
1/2 TL Vanillepulver
1 TL Salz
Für die Kruste:
100 g Haferflocken kernig
75 g Pekannüsse
25 g Mandelmehl
15 ml Rapsöl
20 g Butter
1 Ei (Größe L)
1/2 TL Salz
3 EL Ahornsirup
So wird's gemacht:
1. Süßkartoffeln schälen und in Würfel schneiden. In einem großen Topf mit Wasser bedeckt zum Kochen bringen. Hitze reduzieren und so lange köcheln lassen bis die Süßkartoffeln weich sind. Abgießen und die Süßkartoffeln zurück in den Topf geben.
2. Backofen auf 190°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform (20x30 cm oder rund ø 28 cm) mit Butter einstreichen.
3. Milch, Vanille, 1 TL Salz und 30 g Butter zu den Süßkartoffeln geben und so lange mischen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Ihr könnt die Süßkartoffeln noch stückig lassen oder vollständig zu Brei zerdrücken. Ich mag eine Mischung aus beidem. Dann das Ei dazu geben und unterrühren.
4. Pekannüsse grob hacken und mit Haferflocken, Mandelmehl, Öl und Butter, Salz und 2 EL Ahornsirup vermischen. Die Süßkartoffelmasse in die Auflaufform geben und die Masse für die Kruste darauf verteilen. Etwas unterhalb der Mitte in den Ofen schieben und ca. 18 Minuten lang backen. Vorsicht, die Kruste darf nicht verbrennen. Deckt notfalls mit Alufolie ab.
5. Den Auflauf aus dem Ofen nehmen und mit dem restlichen Ahornsirup beträufeln.
Wir haben dazu einen panierten und gebackenen Camembert gegessen, aber natürlich könnt ihr auch den klassischen Truthahn, anderes Geflügel oder was auch immer ich schmeckt dazu nehmen.
Probiert das Rezept mal aus, es ist wirklich kinderleicht und das Ergebnis wird euch sicher begeistern!
Alles Liebe
Euer Steffen
Montag, 13. August 2018
Gefüllte Zucchini mit Fenchel-Reis
Hallo meine Lieben,
Wie geht es euch denn so diesen Sommer? Liebt ihr die Hitze oder hasst ihr sie? Ich mag es eigentlich nicht so heiß, aber komme dieses Jahr ganz gut damit zurecht. Ein wenig mehr Regen wäre halt sehr schön für die Natur und würde mich auch sehr beim Gießen der vielen Blumen auf dem Balkon und der Pflanzen im Garten entlasten. Zum Glück bekommt aber nicht jeder das Wetter, das er sich wünscht - stellt euch bloß mal dieses Chaos vor.
Durch das warme Wetter, die viele Sonne und das eifrig herbei geschleppte Wasser sind unsere Zucchini und Tomaten förmlich explodiert. Zeitweise kamen wir gar nicht mit der Ernte hinterher. Auch Mangold und Fenchel haben wir schon an unsere Nachbarn und Freunde vermacht, weil wir gar nicht alles so schnell essen konnten, wie es reif wurde.
Zwei Zucchini, die ein bisschen zu schnell groß geworden sind habe ich dann mit einem herrlich aromatischen Fenchel-Reis gefüllt. Das Rezept schreibe ich euch heute auf, damit ihr es auch selber mal ausprobieren könnt. Es ist kinderleicht und schmeckt wirklich toll!
Für 4 Portionen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
2 mittelgroße Zucchini oder
4 Zucchini (wie sie im Laden verkauft werden)
250 g Reis
1/2 Liter Gemüsebrühe
1 Zwiebel
1 Fenchelknolle
50 g getrockete Tomaten (in Öl)
75 g Mandeln
1 Handvoll Petersilie
1 Ei
1/4 Liter Sahne
1/4 Liter Milch
2 Tomaten
3 EL Frischkäse
Salz, Pfeffer
Olivenöl
So wird's gemacht:
1. Reis mit Gemüsebrühe in einen Topf geben und für etwa 10-15 Minuten kochen, er soll noch nicht ganz fertig gekocht sein. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform einfetten.
2. Fenchel und Zucchini waschen und putzen. Fenchel und Zwiebel in sehr feine Streifen schneiden. Die Zucchini in etwa 8 cm lange Stücke schneiden, diese aushöhlen. Wenn die Kerne schon recht groß sind würde ich die Zucchini komplett aushöhlen, wenn das Innere noch zart ist könnt ihr einen etwa 1 cm dicken Boden stehen lassen und das herausgelöste Fruchtfleisch klein schneiden.
3. Petersilie, Getrocknete Tomaten und Mandeln fein hacken. Olivenöl in der Pfanne erhitzen und Zwiebel und Fenchel darin anbraten. Dabei immer wieder durchschwenken oder umrühren. Jetzt Reis, Petersilie, Mandeln und getrocknete Tomaten und falls vorhanden, das kleine geschnittene Zucchinifleisch dazu geben und vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
4. Zucchini mit dem Fenchel-Reis füllen und dicht aneinander in die Auflaufform setzen. Falls Reis übrig ist wird dieser in die Zwischenräume gefüllt. Milch und Sahne mit etwas Salz und Pfeffer würzen und gleichmäßig über die Zucchini gießen.
5. Für etwa 30 Minuten in den Ofen geben. In der Zwischenzeit die frischen Tomaten würfeln und mit Frischkäse verrühren. Auf jede Zucchini einen Löffel der Tomatenmasse geben und nochmals 15 Minuten backen.
Ob die Zucchini schon gar sind könnt ihr mit einem Holzspieß feststellen. Einfach anpieksen und prüfen, ob die Zucchini schon weich genug sind.
Alles Liebe
Euer Steffen
Wie geht es euch denn so diesen Sommer? Liebt ihr die Hitze oder hasst ihr sie? Ich mag es eigentlich nicht so heiß, aber komme dieses Jahr ganz gut damit zurecht. Ein wenig mehr Regen wäre halt sehr schön für die Natur und würde mich auch sehr beim Gießen der vielen Blumen auf dem Balkon und der Pflanzen im Garten entlasten. Zum Glück bekommt aber nicht jeder das Wetter, das er sich wünscht - stellt euch bloß mal dieses Chaos vor.
Durch das warme Wetter, die viele Sonne und das eifrig herbei geschleppte Wasser sind unsere Zucchini und Tomaten förmlich explodiert. Zeitweise kamen wir gar nicht mit der Ernte hinterher. Auch Mangold und Fenchel haben wir schon an unsere Nachbarn und Freunde vermacht, weil wir gar nicht alles so schnell essen konnten, wie es reif wurde.
Zwei Zucchini, die ein bisschen zu schnell groß geworden sind habe ich dann mit einem herrlich aromatischen Fenchel-Reis gefüllt. Das Rezept schreibe ich euch heute auf, damit ihr es auch selber mal ausprobieren könnt. Es ist kinderleicht und schmeckt wirklich toll!
Für 4 Portionen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
2 mittelgroße Zucchini oder
4 Zucchini (wie sie im Laden verkauft werden)
250 g Reis
1/2 Liter Gemüsebrühe
1 Zwiebel
1 Fenchelknolle
50 g getrockete Tomaten (in Öl)
75 g Mandeln
1 Handvoll Petersilie
1 Ei
1/4 Liter Sahne
1/4 Liter Milch
2 Tomaten
3 EL Frischkäse
Salz, Pfeffer
Olivenöl
So wird's gemacht:
1. Reis mit Gemüsebrühe in einen Topf geben und für etwa 10-15 Minuten kochen, er soll noch nicht ganz fertig gekocht sein. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform einfetten.
2. Fenchel und Zucchini waschen und putzen. Fenchel und Zwiebel in sehr feine Streifen schneiden. Die Zucchini in etwa 8 cm lange Stücke schneiden, diese aushöhlen. Wenn die Kerne schon recht groß sind würde ich die Zucchini komplett aushöhlen, wenn das Innere noch zart ist könnt ihr einen etwa 1 cm dicken Boden stehen lassen und das herausgelöste Fruchtfleisch klein schneiden.
3. Petersilie, Getrocknete Tomaten und Mandeln fein hacken. Olivenöl in der Pfanne erhitzen und Zwiebel und Fenchel darin anbraten. Dabei immer wieder durchschwenken oder umrühren. Jetzt Reis, Petersilie, Mandeln und getrocknete Tomaten und falls vorhanden, das kleine geschnittene Zucchinifleisch dazu geben und vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
4. Zucchini mit dem Fenchel-Reis füllen und dicht aneinander in die Auflaufform setzen. Falls Reis übrig ist wird dieser in die Zwischenräume gefüllt. Milch und Sahne mit etwas Salz und Pfeffer würzen und gleichmäßig über die Zucchini gießen.
5. Für etwa 30 Minuten in den Ofen geben. In der Zwischenzeit die frischen Tomaten würfeln und mit Frischkäse verrühren. Auf jede Zucchini einen Löffel der Tomatenmasse geben und nochmals 15 Minuten backen.
Ob die Zucchini schon gar sind könnt ihr mit einem Holzspieß feststellen. Einfach anpieksen und prüfen, ob die Zucchini schon weich genug sind.
Alles Liebe
Euer Steffen
Labels:
Auflauf,
backen,
Fenchel,
Frischkäse,
glutenfrei,
kochen,
Low Carb,
Mandeln,
Petersilie,
Reis,
Tomaten,
Zucchini,
Zwiebel
Samstag, 6. Mai 2017
Scheiterhaufen
Hallo meine Süßen,
ich dachte ja wirklich, dass ich bei deutscher Küche - insbesondere im süddeutschen Raum - schon einigermaßen bescheid weiß. Und dann kommt da dieser Tag im Juni letzten Jahres als mir eine liebe Kollegin vorschwärmt von dem "Scheiterhaufen", den ihre Oma schon immer gemacht hat und der sooooo gut wäre.
Scheiterhaufen??? Ja ok, ich weiß schon, dass gerade hier in und um Würzburg auch eine Hochburg der Hexenverfolgung und -verbrennung war, aber dieses finstere Zeitalter ist ja zum Glück sehr lange her und die Oma ja wohl noch nicht so alt, dass sie das hätte miterleben können.
Was also hat es mit diesem Scheiterhaufen auf sich?
Wahrscheinlich wissen die meisten von euch sofort worum es sich handelt. Mir war das wirklich nicht klar. Ich habe mir das dann ausführlich erklären lassen und es klang verführerisch lecker. Wo ich doch so gern Süßspeisen mag und sich der Scheiterhaufen ja so ähnlich anhört wie ein Kirschenjockel - nur mit Äpfeln und so... Und jetzt ist fast ein Jahr um und ich komme endlich dazu das Rezept mal auszuprobieren. Kennt ihr das, wenn ihr wisst, dass es nur gut schmecken kann, aber es noch eine Stunde dauert bis es fertig ist? Hmmm.. Vorfreude ist so schön! :-)
Für 4 bis 6 Portionen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
4-5 alte Brötchen
1/2 Liter Milch
70 g Zucker
50 g gemahlene Haselnüsse
2-3 Äpfel (ca. 500 g)
2 Eier
1/8 Liter Milch
1 Prise Salz
2 EL Vanillezucker
etwas abgeriebene Zitronenschale
2 EL Weckmehl
1 EL Zucker
1/2 TL Zimt
Butterflöckchen
So wird's gemacht:
1. Die Brötchen in etwa 1 cm dicke Scheiben und diese dann in Streifen schneiden. Milch mit Zucker mischen und die Brötchen damit übergießen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in etwa 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Eine Auflaufform (etwa 20 x 30 cm) einfetten und abwechselnd die Brötchenstücke und die Apfelscheiben hinein schichten. Die gemahlenen Nüsse dazwischen streuen. Wenn ihr wollt könnt ihr hier noch eine Handvoll Rosinen dazu geben.
3. Eier mit Milch verrühren und Vanillezucker, Salz und Zitronenabrieb darunter mischen. Alles gleichmäßig über die Auflaufmasse gießen.
4. Weckmehl mit Zucker und Zimt mischen und über den Auflauf streuen und mit Butterflöckchen belegen.
Etwa 40 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Wenn es zu dunkel wird stellt die Form eine Schiene weiter nach unten oder deckt sie mit etwas Alufolie ab.
Der Duft des Scheiterhaufens ist fantastisch und ich bin froh, dass ich dieses tolle Rezept bekommen habe!
Danke, Michaela! :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
ich dachte ja wirklich, dass ich bei deutscher Küche - insbesondere im süddeutschen Raum - schon einigermaßen bescheid weiß. Und dann kommt da dieser Tag im Juni letzten Jahres als mir eine liebe Kollegin vorschwärmt von dem "Scheiterhaufen", den ihre Oma schon immer gemacht hat und der sooooo gut wäre.
Scheiterhaufen??? Ja ok, ich weiß schon, dass gerade hier in und um Würzburg auch eine Hochburg der Hexenverfolgung und -verbrennung war, aber dieses finstere Zeitalter ist ja zum Glück sehr lange her und die Oma ja wohl noch nicht so alt, dass sie das hätte miterleben können.
Was also hat es mit diesem Scheiterhaufen auf sich?
Wahrscheinlich wissen die meisten von euch sofort worum es sich handelt. Mir war das wirklich nicht klar. Ich habe mir das dann ausführlich erklären lassen und es klang verführerisch lecker. Wo ich doch so gern Süßspeisen mag und sich der Scheiterhaufen ja so ähnlich anhört wie ein Kirschenjockel - nur mit Äpfeln und so... Und jetzt ist fast ein Jahr um und ich komme endlich dazu das Rezept mal auszuprobieren. Kennt ihr das, wenn ihr wisst, dass es nur gut schmecken kann, aber es noch eine Stunde dauert bis es fertig ist? Hmmm.. Vorfreude ist so schön! :-)
Für 4 bis 6 Portionen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
4-5 alte Brötchen
1/2 Liter Milch
70 g Zucker
50 g gemahlene Haselnüsse
2-3 Äpfel (ca. 500 g)
2 Eier
1/8 Liter Milch
1 Prise Salz
2 EL Vanillezucker
etwas abgeriebene Zitronenschale
2 EL Weckmehl
1 EL Zucker
1/2 TL Zimt
Butterflöckchen
So wird's gemacht:
1. Die Brötchen in etwa 1 cm dicke Scheiben und diese dann in Streifen schneiden. Milch mit Zucker mischen und die Brötchen damit übergießen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in etwa 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Eine Auflaufform (etwa 20 x 30 cm) einfetten und abwechselnd die Brötchenstücke und die Apfelscheiben hinein schichten. Die gemahlenen Nüsse dazwischen streuen. Wenn ihr wollt könnt ihr hier noch eine Handvoll Rosinen dazu geben.
3. Eier mit Milch verrühren und Vanillezucker, Salz und Zitronenabrieb darunter mischen. Alles gleichmäßig über die Auflaufmasse gießen.
4. Weckmehl mit Zucker und Zimt mischen und über den Auflauf streuen und mit Butterflöckchen belegen.
Etwa 40 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Wenn es zu dunkel wird stellt die Form eine Schiene weiter nach unten oder deckt sie mit etwas Alufolie ab.
Der Duft des Scheiterhaufens ist fantastisch und ich bin froh, dass ich dieses tolle Rezept bekommen habe!
Danke, Michaela! :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
Freitag, 16. Oktober 2015
Kirschenjockel
Hallo ihr Lieben,
es ist mal wieder Zeit für ein Rezept aus meiner Kindheit. Eines, wie es nur die Oma gemacht hat und bei dem man sofort wieder 5 Jahre alt ist, wenn man den ersten Bissen im Mund hat. Eines, das es nur am Freitag gab, weil da niemals Fleisch auf den Tisch kam, dafür aber gerne mal Süß- und Mehlspeisen. Außerdem eines, bei dem man trockene Brötchen verbrauchen kann, weil ja nichts weggeworfen wurde.
Heute findet man in den wenigsten Küchen noch trockene Brötchen, und Fleisch kommt bei immer weniger Menschen auf den Tisch. Ich selbst lebe ja auch seit über drei Jahren ohne Fleisch. Ihr könnt natürlich auch frische Brötchen nehmen, aber richtig gut wird der Kirschenjockel erst mit trockenen Brötchen. Lasst sie also am besten 2 Tage an der Luft liegen, dann klappt es super!
Ihr braucht dafür:
6-8 trockene Brötchen
500 ml Milch
4 Eier
100 g Zucker
1 TL Zimt
1 Glas Kirchen oder Sauerkirschen
Butter
So wird's gemacht:
1. Brötchen in 1-2 cm dicke Scheiben schneiden und in eine Schüssel legen. Eier mit Zucker, Zimt und Milch verquirlen und über die Brötchenscheiben gießen. Achtet darauf, dass alle Brötchen gut durchweicht werden.
2. Auflaufform mit Butter einfetten. Kirschen in einem Sieb abtropfen lassen. Backofen auf 200°C vorheizen.
3. Nun eine Schicht aus eingeweichten Brötchen in die Auflaufform legen. Darüber eine Lage Kirschen geben und wieder mit Brötchen abdecken. Wenn ihr noch Kirschen übrig habt könnt ihr diese noch oben drauf geben.
4. Alles mit Butterflöckchen bestücken und auf der mittleren Schiene etwa 35 bis 40 Minuten backen. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird deckt sie mit einem Stück Alufolie ab.
Mir schmeckt der Kirschenjockel pur am besten, ihr könnt ihn aber auch mit einer Vanillesoße servieren, die passt super dazu. Auch eine Kugel Vanilleeis erfüllt da sicherlich ihren Zweck :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
es ist mal wieder Zeit für ein Rezept aus meiner Kindheit. Eines, wie es nur die Oma gemacht hat und bei dem man sofort wieder 5 Jahre alt ist, wenn man den ersten Bissen im Mund hat. Eines, das es nur am Freitag gab, weil da niemals Fleisch auf den Tisch kam, dafür aber gerne mal Süß- und Mehlspeisen. Außerdem eines, bei dem man trockene Brötchen verbrauchen kann, weil ja nichts weggeworfen wurde.
Heute findet man in den wenigsten Küchen noch trockene Brötchen, und Fleisch kommt bei immer weniger Menschen auf den Tisch. Ich selbst lebe ja auch seit über drei Jahren ohne Fleisch. Ihr könnt natürlich auch frische Brötchen nehmen, aber richtig gut wird der Kirschenjockel erst mit trockenen Brötchen. Lasst sie also am besten 2 Tage an der Luft liegen, dann klappt es super!
Ihr braucht dafür:
6-8 trockene Brötchen
500 ml Milch
4 Eier
100 g Zucker
1 TL Zimt
1 Glas Kirchen oder Sauerkirschen
Butter
So wird's gemacht:
1. Brötchen in 1-2 cm dicke Scheiben schneiden und in eine Schüssel legen. Eier mit Zucker, Zimt und Milch verquirlen und über die Brötchenscheiben gießen. Achtet darauf, dass alle Brötchen gut durchweicht werden.
2. Auflaufform mit Butter einfetten. Kirschen in einem Sieb abtropfen lassen. Backofen auf 200°C vorheizen.
3. Nun eine Schicht aus eingeweichten Brötchen in die Auflaufform legen. Darüber eine Lage Kirschen geben und wieder mit Brötchen abdecken. Wenn ihr noch Kirschen übrig habt könnt ihr diese noch oben drauf geben.
4. Alles mit Butterflöckchen bestücken und auf der mittleren Schiene etwa 35 bis 40 Minuten backen. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird deckt sie mit einem Stück Alufolie ab.
Mir schmeckt der Kirschenjockel pur am besten, ihr könnt ihn aber auch mit einer Vanillesoße servieren, die passt super dazu. Auch eine Kugel Vanilleeis erfüllt da sicherlich ihren Zweck :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 27. Juni 2015
Rhabarber Crumble mit Erdbeer-Joghurt-Eis
Hallo meine Süßen,
Zum Abschluss der Rhabarbersaison 2015 habe ich noch ein ganz einfaches und leckeres Rezept für euch: Einen Crumble.
Das könnt ihr euch in etwa vorstellen wie einen Rhabarberkuchen ohne Boden. Einfach himmlisch! Dazu habe ich ein Erdbeer-Joghurt-Eis gemacht und endlich mal wieder meine Eismaschine in Betrieb genommen. Wenn ihr keine Eismaschine habt könnt ihr euch ruhig auch mal mit den diversen Pülverchen helfen, die es zur Eisherstellung im Handel gibt. Aber mal ehrlich, so eine Eismaschine (ohne Kompressor), bei der ihr den Eisbehälter immer wieder einfrieren müsst, die kostet nicht viel und lohnt sich wirklich.
Für 4 Portionen braucht ihr:
600 g Rhabarber (geputzt)
2 EL braunen Zucker
50 g Mandelblättchen
Für die Streusel:
180 g Mehl
90 g braunen Zucker
4 EL kernige Haferflocken
130 g kalte Butter
Für das Erdbeereis:
250 g Erdbeeren
400 g Joghurt natur
1-2 EL Vanillezucker
Und so wird's gemacht:
1. Auflaufform mit Butter fetten und Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Rhabarber putzen und in 2-3 cm große Stücke schneiden. Mit 2 EL braunem Zucker und der Hälfte der Mandelblättchen vermischen und in die Auflaufform geben.
3. Für die Streusel die Butter in kleine Würfel schneiden und mit Mehl, Haferflocken und braunem Zucker zu einer krümeligen Masse verkneten. Die Streusel dann über den Rhabarber krümeln und mit den übrigen Mandelblättchen bestreuen.
4. Auf der mittleren Schiene ca. 35 Minuten backen bis die Streusel schön braun und knusprig gebacken sind.
5. Während der Crumble backt putzt ihr die Erdbeeren, schneidet sie in Stüccke und püriert sie mit dem Vanillezucker. Anschließend mit dem Joghurt vermischen und in den gut durchgefrorenen Behälter der Eismaschine geben.
6. Das Eis fährt in der Eismaschine ca. eine halbe Stunde lang Karussel und ist dann gleichzeitig mit dem Crumble fertig zum Genießen.
Kleiner Tipp unter Freunden: Gekauftes Eis ist auch erlaubt. Außer Erdbeere passt übrigens auch Pistazieneis ganz ausgezeichnet zum Crumdle, oder jede andere nussige Sorte natürlich.
Alles Liebe
Euer Steffen
Zum Abschluss der Rhabarbersaison 2015 habe ich noch ein ganz einfaches und leckeres Rezept für euch: Einen Crumble.
Das könnt ihr euch in etwa vorstellen wie einen Rhabarberkuchen ohne Boden. Einfach himmlisch! Dazu habe ich ein Erdbeer-Joghurt-Eis gemacht und endlich mal wieder meine Eismaschine in Betrieb genommen. Wenn ihr keine Eismaschine habt könnt ihr euch ruhig auch mal mit den diversen Pülverchen helfen, die es zur Eisherstellung im Handel gibt. Aber mal ehrlich, so eine Eismaschine (ohne Kompressor), bei der ihr den Eisbehälter immer wieder einfrieren müsst, die kostet nicht viel und lohnt sich wirklich.
Für 4 Portionen braucht ihr:
600 g Rhabarber (geputzt)
2 EL braunen Zucker
50 g Mandelblättchen
Für die Streusel:
180 g Mehl
90 g braunen Zucker
4 EL kernige Haferflocken
130 g kalte Butter
Für das Erdbeereis:
250 g Erdbeeren
400 g Joghurt natur
1-2 EL Vanillezucker
Und so wird's gemacht:
1. Auflaufform mit Butter fetten und Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Rhabarber putzen und in 2-3 cm große Stücke schneiden. Mit 2 EL braunem Zucker und der Hälfte der Mandelblättchen vermischen und in die Auflaufform geben.
3. Für die Streusel die Butter in kleine Würfel schneiden und mit Mehl, Haferflocken und braunem Zucker zu einer krümeligen Masse verkneten. Die Streusel dann über den Rhabarber krümeln und mit den übrigen Mandelblättchen bestreuen.
4. Auf der mittleren Schiene ca. 35 Minuten backen bis die Streusel schön braun und knusprig gebacken sind.
5. Während der Crumble backt putzt ihr die Erdbeeren, schneidet sie in Stüccke und püriert sie mit dem Vanillezucker. Anschließend mit dem Joghurt vermischen und in den gut durchgefrorenen Behälter der Eismaschine geben.
6. Das Eis fährt in der Eismaschine ca. eine halbe Stunde lang Karussel und ist dann gleichzeitig mit dem Crumble fertig zum Genießen.
Kleiner Tipp unter Freunden: Gekauftes Eis ist auch erlaubt. Außer Erdbeere passt übrigens auch Pistazieneis ganz ausgezeichnet zum Crumdle, oder jede andere nussige Sorte natürlich.
Alles Liebe
Euer Steffen
Dienstag, 18. November 2014
Pistazien-Grieß-Auflauf
Hallo meine Lieben,
als ich noch ein kleiner Junge war haben meine Familie, meine Großeltern, Tante und Uroma unter einem Dach gewohnt. Ich habe viel Zeit mit meiner Oma in der Küche verbracht und eine Tatsache, die mir damals unumstößlich erschien war, dass Freitags kein Fleisch auf den Tisch kam. Mir war das sehr recht, so kam ich doch häufig in den Genuss herrlicher Süß- und Mehlspeisen, die dann freitags gekocht wurden.
Ich habe die Freitags-kein-Fleisch-Tradition zugunsten einer Gar-kein-Fleisch-mehr-Tradition aufgegeben :-) meine Vorliebe für Süßes aber beibehalten. Gerade jetzt im Herbst sind warme, süße und würzige Mahlzeiten ein richtiger Seelenschmeichler. Ich fühle mich pudelwohl und geborgen, wenn es süß aus der Küche duftet.
Dabei probiere ich neben meinen Favoriten aus der Kindheit auch gern neue Rezepte aus und bin so auf diesen Auflauf gestoßen.
Es sind die viele verschiedene Aromen und Texturen in diesem Auflauf, die es mir so angetan haben. Die süßen Datteln werden von den herb-sauren Grapefruits untersützt, die knackigen Pistazien sind umgeben von luftiger und cremiger Grießmasse. Die Datteln könnt ihr natürlich durch jedes andere getrocknete Obst ergänzen oder ersetzen, da sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ich habe zu den beiden Grapefruits noch Filets einer Orange dazu gegeben, weil ich es farblich schön und geschmacklich spannend finde.
Für 4 Portionen braucht ihr:
150 g Quark
150 g Zucker
150 g Weichweizengrieß
75 g Datteln
50 g Pistazienkerne
2 Eier
1 Liter Milch
1 Orange
2 Grapefruits
Schale einer unbehandelten Zitrone
2-3 Stiele Minze
2 EL Honig
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 200°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen und eine Auflaufform mit etwa 1,5 Litern Fassungsvermögen einfetten.
2. Pistazien und Datteln grob hacken. Die Schale einer unbehandelten Zitrone dünn abschälen. Darauf achten, dass nicht zu viel von dem weißen Gewebe daran hängt.
3. Eier trennen und die beiden Eigelb mit 4 EL Milch glatt rühren. Das Eiweiss zu steifem Eischnee schlagen.
4. Die restliche Milch mit Zucker und Zitronenschale aufkochen.
5. Vom Herd nehmen, die Zitronenschale entfernen und unter rühren den Grieß einrieseln lassen.
6. Nochmals unter dauerndem Rühren aufkochen und 4-5 Minuten quellen lassen. Den Herd dabei abschalten aber unbedingt immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt.
7. Quark, Eigelbmasse, Datteln und 2/3 der Pistazien einrühren.
8. Zuletzt den Eischnee vorsichtig unterheben.
9. Die Masse in die Auflaufform geben und auf der mittleren Schiene ca. 30 Minuten backen.
10. In der Zwischenzeit die Orange und die Grapefruits filetieren. Dazu die Schale mit einem scharfen Messer so abschneiden, dass die äußere dünne Haut der Stücke entfernt wird. Dann entlang der Zwischenhäute einschneiden und die einzelnen Spalten herauslösen. Macht das über einer Schüssel, da viel Saft dabei herunter tropft. Aus den Resten könnt ihr den Saft herausdrücken und trinken oder anderweitig verwenden, für den Auflauf braucht ihr ihn nicht.
11. Die restlichen Pistazien und den Honig zu den Filets geben und vermischen.
12. Minze waschen, trocken schütteln und die Blätter fein hacken. Zu den Zitrusfrüchten geben.
13. Den Grießauflauf zusammen mit dem Orangen-Grapefruit-Salat servieren und genießen.
Ihr könnt die Zitrusspalten direkt auf den Auflauf geben, solange er noch in der Form ist. Das sieht hübsch aus aber ich würde euch das nur empfehlen, wenn ihr den Auflauf in der Schüssel serviert und er gleich aufgegessen wird, da sonst durch den Saft der Früchte alles aufweicht. Wenn ihr also nicht alles auf einmal esst, serviert lieber zu jeder Portion Auflauf ein paar Löffel des Fruchtsalats auf einem Teller.
Viel Freude beim Kochen und alles Liebe
Euer Steffen
als ich noch ein kleiner Junge war haben meine Familie, meine Großeltern, Tante und Uroma unter einem Dach gewohnt. Ich habe viel Zeit mit meiner Oma in der Küche verbracht und eine Tatsache, die mir damals unumstößlich erschien war, dass Freitags kein Fleisch auf den Tisch kam. Mir war das sehr recht, so kam ich doch häufig in den Genuss herrlicher Süß- und Mehlspeisen, die dann freitags gekocht wurden.
Ich habe die Freitags-kein-Fleisch-Tradition zugunsten einer Gar-kein-Fleisch-mehr-Tradition aufgegeben :-) meine Vorliebe für Süßes aber beibehalten. Gerade jetzt im Herbst sind warme, süße und würzige Mahlzeiten ein richtiger Seelenschmeichler. Ich fühle mich pudelwohl und geborgen, wenn es süß aus der Küche duftet.
Dabei probiere ich neben meinen Favoriten aus der Kindheit auch gern neue Rezepte aus und bin so auf diesen Auflauf gestoßen.
Es sind die viele verschiedene Aromen und Texturen in diesem Auflauf, die es mir so angetan haben. Die süßen Datteln werden von den herb-sauren Grapefruits untersützt, die knackigen Pistazien sind umgeben von luftiger und cremiger Grießmasse. Die Datteln könnt ihr natürlich durch jedes andere getrocknete Obst ergänzen oder ersetzen, da sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ich habe zu den beiden Grapefruits noch Filets einer Orange dazu gegeben, weil ich es farblich schön und geschmacklich spannend finde.
Für 4 Portionen braucht ihr:
150 g Quark
150 g Zucker
150 g Weichweizengrieß
75 g Datteln
50 g Pistazienkerne
2 Eier
1 Liter Milch
1 Orange
2 Grapefruits
Schale einer unbehandelten Zitrone
2-3 Stiele Minze
2 EL Honig
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 200°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen und eine Auflaufform mit etwa 1,5 Litern Fassungsvermögen einfetten.
2. Pistazien und Datteln grob hacken. Die Schale einer unbehandelten Zitrone dünn abschälen. Darauf achten, dass nicht zu viel von dem weißen Gewebe daran hängt.
3. Eier trennen und die beiden Eigelb mit 4 EL Milch glatt rühren. Das Eiweiss zu steifem Eischnee schlagen.
4. Die restliche Milch mit Zucker und Zitronenschale aufkochen.
5. Vom Herd nehmen, die Zitronenschale entfernen und unter rühren den Grieß einrieseln lassen.
6. Nochmals unter dauerndem Rühren aufkochen und 4-5 Minuten quellen lassen. Den Herd dabei abschalten aber unbedingt immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt.
7. Quark, Eigelbmasse, Datteln und 2/3 der Pistazien einrühren.
8. Zuletzt den Eischnee vorsichtig unterheben.
9. Die Masse in die Auflaufform geben und auf der mittleren Schiene ca. 30 Minuten backen.
10. In der Zwischenzeit die Orange und die Grapefruits filetieren. Dazu die Schale mit einem scharfen Messer so abschneiden, dass die äußere dünne Haut der Stücke entfernt wird. Dann entlang der Zwischenhäute einschneiden und die einzelnen Spalten herauslösen. Macht das über einer Schüssel, da viel Saft dabei herunter tropft. Aus den Resten könnt ihr den Saft herausdrücken und trinken oder anderweitig verwenden, für den Auflauf braucht ihr ihn nicht.
11. Die restlichen Pistazien und den Honig zu den Filets geben und vermischen.
12. Minze waschen, trocken schütteln und die Blätter fein hacken. Zu den Zitrusfrüchten geben.
13. Den Grießauflauf zusammen mit dem Orangen-Grapefruit-Salat servieren und genießen.
Ihr könnt die Zitrusspalten direkt auf den Auflauf geben, solange er noch in der Form ist. Das sieht hübsch aus aber ich würde euch das nur empfehlen, wenn ihr den Auflauf in der Schüssel serviert und er gleich aufgegessen wird, da sonst durch den Saft der Früchte alles aufweicht. Wenn ihr also nicht alles auf einmal esst, serviert lieber zu jeder Portion Auflauf ein paar Löffel des Fruchtsalats auf einem Teller.
Viel Freude beim Kochen und alles Liebe
Euer Steffen
Abonnieren
Posts (Atom)






























