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Samstag, 13. Januar 2018

Karotten-Mandel-Muffins

Hallo meine Lieben,

heute ist mir aufgefallen, dass ich schon richtig lange keine Muffins mehr gebacken habe. Dabei weiß ich gar nicht warum. Ich liebe Muffins. Sie sind schnell gemacht, einfach nur die Zutaten zusammen mischen, ab in die Förmchen und - schwups - fertig! Ich verstehe wirklich nicht, warum es dafür Backmischungen gibt. Das ist ja fast so als würde man ein Fertigprodukt für heißes Wasser anbieten. Nur noch heißes Wasser in die Tüte geben, umrühren, fertig! Tadaaaaaa..... 😂

Für meine Karotten-Mandel-Muffins habe ich violette Urkarotten benutzt weil ich die gerade zu Hause hatte. Natürlich könnt ihr ganz normale Karotten nehmen. Was ich euch allerdings echt ans Herz legen möchte ist Muscovado-Zucker. Das ist ein dunkler, brauner Zucker mit einem relativ hohen Anteil Melasse. Daher ist er auch etwas feucht und klebrig. Er hat aber ein wahnsinnig intensives Aroma und gibt den Muffins erst den richtigen Kick. In den meisten großen und gut sortierten Supermärkten (z.B. Edeka und Rewe) bekommt ihr inzwischen Muscovado-Zucker. Es gibt ihn in hell und in dunkel, aber ich würde fast immer zum dunklen Zucker raten.

Letztes Jahr haben wir im Urlaub auf Mauritius ein Zuckermuseum besucht. Das ist eine alte, zum Museum umgebaute, Zuckermühle. Dort konnte man die verschiedenen Endprodukte auch verkosten. Es gab schier unzählige Zuckersorten. Je nachdem wie stark melassehaltig der Zucker noch ist. Geschmacklich sind sie alle fantastisch und man verliert die Lust auf unseren weißen, raffinierten Zucker. So schade, dass Zucker hierzulande nach nichts mehr schmeckt.

Für 12 Muffins braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF 📺 Link zum Video

250 g Karotten
200 g Mehl
150 g gemahlene Mandeln
1/2 Päckchen Backpulver
1 Ei
100 ml Rapsöl
120 g Muscovado-Zucker
200 g Saure Sahne
1 TL Salz

für die Dekoration ca. 50 g Marzipan
Lebensmittelfarbe in rot, gelb und grün
Puderzucker
1 TL Zitronensaft


So wird's gemacht:

1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Muffinblech mit Papierförmchen bestücken. Karotten putzen und fein raspeln.

2. In einer Schüssel Mehl, Salz, Backpulver und Mandeln mischen. Ich habe in meinem ersten Versuch auch den Zucker hier dazu gegeben, aber da er recht feucht ist würde ich ihn künftig zu den flüssigen Zutaten geben. Wenn ihr das nussige Aroma der Mandeln noch etwas hervorheben wollt könnt ihr die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett anrösten.

3. Saure Sahne, das Ei, Öl und Zucker vermischen und zu den trockenen Zutaten geben. Alles vermengen bis die Masse gleichmäßig feucht ist. Dann die geraspelten Karotten darunter mischen und die Masse in die Papierförmchen füllen.

4. Auf der mittleren Schiene 30 bis 35 Minuten backen (Stäbchenprobe machen) und dann auf einem Gitter abkühlen lassen.

5. Währenddessen das Marzipan färben. Ich braucht ca. 45 g in orange und 5 g in grün. Dann Karotten und das grüne Kraut formen und beiseite stellen.

6. 3 EL Puderzucker und 1 TL Zitronensaft vermischen und die Muffins mit dem Zuckerguss bestreichen. Je eine Marzipankarotte darauf legen und warten bis die Glasur fest geworden ist.


Ohne Dekoration schmecken die Muffins natürlich auch, sehen aber nur halb so hübsch aus. Die Deko ist inklusive Einfärben in weniger als 10 Minuten fertig. Das könnt ihr ganz leicht machen während die Muffins im Ofen sind. Da bleibt sogar noch etwas Zeit um die Küche wieder sauber zu machen ;-)

Alles Liebe
Euer Steffen


Freitag, 24. Juni 2016

Cheesecake Muffins mit Erdbeeren

Hallo ihr Süßen,

meinen New York Cheesecakes habe ich euch ja schon vorgestellt. Heute gibt es die kleine Version davon mit frischen süßen Früchtchen.

Ein tolles Mitbringsel zur Party oder als Dessert zur Gartenparty.

Wenn ihr die Muffins transportieren wollt solltet ihr stabile Papierförmchen nehmen, die "normalen" Förmchen für Muffins sind nicht geeignet, die kleben einfach zu fest an der Cheesecakemasse fest. Bei dm gibts feste Förmchen, mit denen das ganz prima klappt.

Für 12 Muffins braucht ihr:

Für den Keksboden:
175 g Vollkornkekse
50 g Butter
20 g Zucker
1 Prise Salz

Für die Käsemasse:
400g Frischkäse
60 g Zucker
3 Eigelb
200 g Saure Sahne
2 EL Mehl
1 Prise Salz
1 TL abgeriebene Zitronenschale
200 g Schlagsahne
12 Erdbeeren



So wird's gemacht:

1. Die Kekse mit dem Blender oder in einem Gefrierbeutel mit dem Nudelholz zu sehr feinen Krümeln zerkleinern, Butter zerlassen und mit den Krümeln, Salz und Zucker gründlich vermischen.

2. Die Keksmasse in die Förmchen verteilen und gut festdrücken. Ich nehmen dafür ein Glas, das ich dann in die Papierformen drücke. Backofen auf 170°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und die Keksböden für 10 Minuten backen.


3. Backofen auf 130°C herunter regeln.

4. Für die Käsemasse den Frischkäse mit saurer Sahne, Zucker, Eigelb, Mehl und Salz vermischen. Zitronenschale darunter mischen und wenn ihr mögt noch etwas Vanilleextrakt. Alles sehr gut verrühren und auf den Keksböden in den Förmchen verteilen.

5. Bei 130°C für 45 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

6. Sahne schlagen, kleine Tuffs auf die Käseküchlein spritzen und eine Erdbeere darauf setzen.


Ihr könnt auch die Sahne weglassen und die Erdbeeren mit etwas Zucker pürieren und dieses Püree dann auf Cheesecakes geben.

Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen

Samstag, 26. März 2016

Bunte Osterlämmer - Cupcake Schafe

Hallo meine Lieben,

die gebackenen Osterlämmchen kenne ich schon seit ich denken kann und ich liebe sie sehr. Am besten einfach mit Puderzucker in ein weißes "Wollkleid" gesteckt und möglichst frisch aufgetischt. Einfach himmlisch!

Allerdings finde ich meine Lämmchenform nicht. Ehrlich gesagt bin ich nicht einmal sicher ob ich eine habe, oder ob ich immer Mamas Formen benutzt habe.
Zum Glück ist mir rechtzeitig eingefallen, dass ich schon einmal süße, bunte, gebackene Schäfchen gesehen habe, also gibt es dieses Jahr zu Ostern eben bunte Cupcake Lämmchen. Sind auch unglaublich lecker, leicht nachzumachen und ein toller Farbklecks auf jeder Kaffeetafel. Nicht nur zu Ostern.

Die Lämmchen müssen natürlich nicht bunt werden, denn die "Wolle" gibt es auch in weiß - mir gefallen sie aber gerade weil sie so schön pastellfarben daher kommen.

Die Lämmchen sind zwar nicht schwierig zu machen, aber die verschiedenen Schritte brauchen Zeit und ihr müsst auch einiges an Wartezeit einplanen. Ich habe z.B. die Köpfe schon einen Tag vorher gemacht und auch den Pudding könnt ihr gut vorbereiten und dann erst am Backtag die Creme anrühren.

Für 12 Cupcake Schafe braucht ihr:

275 g Mehl
3 TL Backpulver
2 Eier
140 g Zucker
1 Prise Salz
2 EL Vanillezucker
125 g weiche Butter
220 ml Buttermilch
Papierförmchen

Außerdem:
100g Marzipanrohmasse
2-3 EL Puderzucker
1 Tüte Haribo Chamallows
100 g Butter
250 ml Milch
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
40 g Zucker
weiße Sanspareilles (kleine Zuckerperlen)
Lebensmittelfarben
Lebensmittelfarbstift (schwarz)
Zahnstocher


So wirds gemacht:

1. Mehl und Backpulver mit einem Schneebesen gut vermischen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Muffinblech mit Papierförmchen bestücken.

2. Eier in der Küchenmaschine oder mit den Quirlen eures Handrührgeräts schaumig schlagen. Zucker, Salz und Vanillezucker dazu geben und die Masse cremig aufschlagen. Nach und nach Butter dazu geben, zum Schluss die Buttermilch.

3. Zuletzt die Mehlmischung mit einem Rührlöffel vorsichtig einrühren bis ein geschmeidiger Teig entsteht. In die Förmchen füllen und auf der mittleren Schiene ca. 20-25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Die kleinen Küchlein müssen auf Raumtemperatur abkühlen bevor ihr sie dekorieren könnt.

4. Für die Creme müsst ihr einen Pudding kochen. Dazu 200 ml Milch in einem kleinen Topf aufkochen. Die restlichen 50 ml Milch mit dem Puddingpulver und Zucker glatt rühren und in die kochende Milch geben. Kurz aufkochen lassen und dann in eine flache Schüssel umfüllen. Wenn ihr eine Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legt bildet sich keine Haut. Den Pudding ebenfalls auf Raumtemperatur abkühlen lassen.

5. In der Zwischenzeit könnt ihr euch der Fleißaufgabe bei diesem Projekt widmen: Die Chamallows (Mini-Marshmallows) müssen nach Farben sortiert werden. Das ist ein bißchen wir bei Aschenputtel, nur ohne Tauben :-)

6. Während der Pudding abkühlt (oder schon vorher) könnt ihr aus dem Marzipan die Köpfe für die Lämmchen formen. Dazu verknetet ihr die Rohmasse erst mit dem Puderzucker und teilt die Masse dann in 12 gleich große Stücke, von jedem der Stücke nehmt ihr dann noch zwei kleine Kugeln mit ca. 5 mm Durchmesser weg, das werden die Ohren. Den Rest formt ihr erst zu einer Kugel und rollt dann eine Seite etwas dünner. Für die Ohren rollt ihr die kleinen Stücken lang und drückt sie flach. Dann an der schmalen Seite des "Kopfteils" andrücken. Die Augen könnt ihr entweder aus weißen Zuckerperlen machen, auf die ihr mit dem schwarzen Lebensmittelstift Pupillen malt, oder ihr nehmt dafür eingefärbtes Marzipan und drückt dort hinein eine der ganz kleinen weißen Zuckerperlen. Mit einem Zahnstocher könnt ihr dann noch kleine Rillen für Nase und Maul der Lämmchen einritzen.

7. Wenn der Pudding und die Cupcakes abgekühlt sind könnt ihr euch an die Creme machen. Dazu die Butter mit Küchenmaschine oder Handrührgerät aufschlagen bis sie ganz hell und luftig ist. Dann den Pudding löffelweise dazu geben und unterrühren. Anschließend in so viele Portionen aufteilen wie ihr Farben verwenden wollt und mit wenig Lebensmittelfarbe auf den Farbton eurer Mini Marshmallows einfärben.

8. Jeden Cupcake mit einem gehäuften Teelöffel der Creme einstreichen und mit den Chamallows dekorieren. Die Marshmallows dürfen ruhig ganz chaotisch angeordnet sein. Den Marzipankopf auf einen Zahnstocher stecken und in den Cupcake stecken.


Anstelle von Marzipan könnt ihr auch Fondant nehmen, das könnt ihr dann auch einfärben wenn ihr wollt. Das Einfärben der Creme ist auch nicht unbedingt nötig, aber es unterstreicht die Pastellfarben der Marshmallows und sieht einfach toll aus.

Schreibt mir doch mal wie euch die Lämmchen gefallen und backt sie mal nach.

Alles Liebe und Frohe Ostern
Euer Steffen

4.

Mittwoch, 17. Februar 2016

Red Velvet Cupcakes mit Cream Cheese Frosting

Hallo meine Lieben,

zum Valentinstag habe ich meinen Liebsten mit verführerischen Red Velvet Cupcakes überrascht. Diejenigen von euch, die mir bei facebook folgen, konnten das Ergebnis ja bereits sehen.
Ich hatte mir schon lange vorgenommen, mich mal an diesen sprichwörtlich samtigen Leckereien zu versuchen und habe nun endlich ein Rezept gefunden, das ich euch nicht vorenthalten möchte.
Die Zubereitung ist ein kleines bisschen aufwändiger als gewohnt, aber der Aufwand lohnt sich wirklich! Ihr werdet begeistert sein.

Die Kunst bei Red Velvet Cupcakes ist es, einen weichen, samtigen, nicht zu feuchten und nicht zu trockenen, dunkelroten Cupcake zu backen. Dazu müssen die Zutaten möglichst exakt wie beschrieben abgewogen und verarbeitet werden. Ein Geheimnis ist die Mischung von Öl und Butter – so bekommt der Teig die richtige Konsistenz und Sanftheit.

Zum Verzieren habe ich ein Cream Cheese Frosting mit Vanille gemacht, aber da könnt ihr euch aus der Vielfalt der Frostings aussuchen was euch gefällt J


Für 15 Cupcakes braucht ihr:

2 Eier Größe L (oder 3 Eier Größe M)
160 g Mehl
35 g Maisstärke
1 gestrichener Teelöffel Backpulver
8 g Kakaopulver
1 Prise Salz
60 g weiche Butter
200 g Zucker
120 ml Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumenöl)
2 Teelöffel Vanilleextrakt
1 Teelöffel Weißweinessig
ca. 1 TL rote Lebensmittelfarbe (z.B. Paste von Wilton)
120 ml Buttermilch


Für das Frosting braucht ihr:

225 g Doppelrahmfrischkäse
60 g weiche Butter
200 g Puderzucker
1 Teelöffel Vanilleextrakt


Und so wird’s gemacht:

Zunächst müssen alle Zutaten Zimmertemperatur haben. Am besten legt ihr bereits abends alles bereit und lasst so die Temperatur über Nacht angleichen, damit ihr am nächsten Tag ein tolles Backergebnis bekommt. Ich habe den Teig mit der Küchenmaschine Artisan von KitchenAid zubereitet, ihr könnt aber auch ein Handrührgerät oder jede andere Küchenmaschine verwenden. Bei meiner Beschreibung benutze ich die Zubehörteile von KitchenAid. Bitte achtet darauf, vergleichbares Zubehör zu verwenden, da sonst das Ergebnis anders ausfallen könnte.

1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Muffinbackblech mit Papierförmchen bestücken. Ohne Muffinblech stellt ihr immer zwei Förmchen ineinander oder verwendet Silikonbackformen.

2. Eier trennen. Benutzt den Schneebesen eurer Küchenmaschine um die Eiweiße zu steifem Schnee zu schlagen und stellt den Eischnee dann zunächst beiseite.

3. Mehl, Stärke, Salz, Backpulver und Kakao in eine Schüssel sieben und gut miteinander vermischen. Die Mehlmischung dann ebenfalls erst einmal beiseite stellen.

4. Jetzt nehmt ihr den Flachrührer der Küchenmaschine und rührt damit die Butter bis sie hell und luftig ist. Dann nach und nach den Zucker dazu geben und weiterrühren bis sich Butter und Zucker gut miteinander verbunden haben. Das sieht zuerst sehr krümelig aus, wird aber mit der Zeit wieder gleichmäßiger. Wenn sich Butter oder Zucker am Rand ablagern stellt die Küchenmaschine ab und schiebt alles mit dem Teigschaber unten in der Schüssel zusammen. Es ist wichtig, dass sich die Zutaten gleichmäßig vermischen.
Jetzt das Öl dazu gießen und weitere zwei Minuten rühren. Wenn die Butter nun ein bisschen „klumpig“ aussieht ist das nicht schlimm.

5. Eigelbe und Vanilleextrakt dazu geben und wieder rühren bis alles gut vermischt ist. Notfalls wieder mit dem Teigschaber den Rand der Schüssel säubern (vorher immer abschalten! J)
Essig und Lebensmittelfarbe unterrühren. Die Menge der Lebensmittelfarbe hängt von der verwendeten Farbe ab. Gebt sie am besten nach und nach zu bis ihr das gewünschte Ergebnis habt. Durch den Kakao in der Mehlmischung wird das Rot dann später dunkler.

6. Wenn alles gut vermischt und schön rot ist gebt ihr nacheinander abwechselnd die Mehlmischung und die Buttermilch dazu. Reihenfolge: Mehl-Buttermilch-Mehl-Buttermilch-Mehl.
Lasst die Küchenmaschine dabei mit langsamer Geschwindigkeit laufen und rührt immer nur so lange bis das Mehl untergemischt ist. Nicht zu viel rühren, sonst werden die Cupcakes zäh und gummiartig. Zuletzt hebt ihr den Eischnee vorsichtig unter.

7. Die fertige Masse füllt ihr jetzt jeweils bis zu etwa 2/3 der Füllhöhe in die Cupcakeförmchen ein. Das ganze wird für 19 bis 21 Minuten (Stäbchenprobe) auf der mittleren Schiene gebacken. Das Stäbchen muss sauber wieder aus dem Cupcake heraus kommen. Nicht zu lange backen, sonst werden sie trocken. Nach dem Backen 5 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann zum vollständigen Auskühlen auf ein Kuchengitter setzen.

8. Für das Frosting alle Zuaten gut miteinander vermischen und in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen. Kurz (ca. 30 Minuten) in den Kühlschrank legen und dann die Cupcakes verzieren. Nach Belieben mit Zuckerperlen dekorieren.


Die Cupcakes schmelzen förmlich im Mund und sehen richtig edel aus. Sie wirken noch besser, wenn ihr sie vor dem Servieren aus dem Papierförmchen löst oder richtig hübsche Förmchen verwendet. Da gibt’s ja die tollsten Farben und Muster J

Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen

Sonntag, 16. August 2015

Aprikosenmuffins

Hallo ihr Lieben,

Aprikosen haben den großen Vorteil, dass sie sich gut einkochen lassen und auch das ganze Jahr über in der Dose zu kaufen sind. Allerdings sind die dann für meinen Geschmack oft zu süß und der typische, feine Geschmack geht dabei etwas verloren. Also backt meine Aprikosenmuffins lieber gleich nach, bevor die Aprikosenzeit wieder vorbei ist.

Für 12 Muffins braucht ihr:

300 g Mehl
1 EL Backpulver
1 Prise Salz
115 g weiche Butter
180 g Zucker
1 Ei
230 ml Milch
1 TL Vanilleextrakt
1 Bio-Zitrone (Schale abreiben)
ca. 500 g Aprikosen (10-12 Stück)


Und so wird's gemacht:

1. Aprikosen waschen, halbieren und Kern heraus lösen. 12 schöne Aprikosenhälften beiseite legen, den Rest in kleine Würfel schneiden. Backofen auf 200°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.

2. Mehl mit Backpulver und Salz mischen. In einer zweiten Schüssel die weiche Butter mit dem Zucker verrühren, nach und nach Ei, Milch, Vanilleextrakt und abgeriebene Zitronenschale dazu geben und rühren bis alles gut vermischt ist.

3. Die Mehlmischung löffelweise dazu geben und so lange rühren bis alle Zuaten miteinander verbunden sind. Zuletzt die Aprikosenwürfel unter den Teig heben.

4. Muffinbackblech mit Papierförmchen bestücken und den Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen. Je eine Aprikosenhälfte auflegen und leicht eindrücken.

5. Auf der mittleren Schiene etwa 20 Minuten goldgelb backen. Nach dem backen etwa 15 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stellen und weiter abkühlen lassen.


Die Muffins sind sehr luftig und weich und können schon lauwarm verspeist werden. Sie fallen aber nicht so schnell auseinander, wenn sie richtig abgekühlt sind.

Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen

Samstag, 6. Juni 2015

Rhabarbermuffins mit Marzipan

Hallo ihr Süßen,

kürzlich habe ich ein neues Rezept an meinen Arbeitskollegen "getestet". Die Gute Nachricht: Alle haben überlebt :-)
Und nachdem nichts übrig geblieben ist unterstelle ich einfach mal, dass es ihnen auch geschmeckt hat. Ihr könnt euch also getrost an dem Rezept versuchen und auch eure Lieben damit beglücken.

Für 12 Muffins braucht ihr:

400 g Rhabarber
100 g Marzipanrohmasse
125 g Butter
125 g Zucker
1 Prise Salz
100 g Joghurt
80 g Grieß
3 Eier
150 g Mehl
1 TL Backpulver

Und so wird's gemacht:

1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Rhabarber putzen und in 1-2 cm große Stücke schneiden. Muffinbackblech mit Papierförmchen bestücken (ich empfehle die hohen Tulpenförmchen).

2. Marzipan grob raspeln und mit der Butter glatt rühren. Dann Zucker, Salz, Joghurt, Grieß und Eier dazu geben und alles gut miteinander verrühren.

3. Mehl mit Backpulver mischen, zur Masse sieben und unterziehen.

4. Zuletzt die Rhabarberstücke unter die Masse mischen und alles gleichmäßig in die Muffinförmchen verteilen.

5. Auf der mittleren Schiene ca. 35 Minuten backen.


Ihr könnt auch die Hälfte des Rhabarbers durch frische Erdbeeren ersetzen, die Aromen passen perfekt zusammen. Ich mag allerdings frische Erdbeeren lieber frisch, gebacken finde ich sie nicht lecker.

Viel Freude beim Backen und alles Liebe
Euer Steffen

Mittwoch, 27. Mai 2015

Apfel-Karotten-Muffins mit Kokos

Hallo meine Lieben,

heute gab es bei mir mal wieder etwas aus der Kategorie "Das muss weg aber ich habe keine Lust die Küche danach zu putzen". In diese Sparte fallen alle Rezepte, für die ich wenig Werkzeug, am besten keine Küchenmaschine und nicht viele Zutaten brauche. Außerdem ist entscheidend, dass wenigstens eine der Zutaten schon lange darauf wartet, verspeist zu werden. In diesem Fall waren das die Karotten, die schon seit Tagen im Kühlschrank warten.

Für 9-12 Muffins braucht ihr:

180 g Mehl
2 TL Backpulver
80 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
1 TL Ingwerpulver
60 g Butter
2 Eier
50 ml Milch
1 Apfel
150 g Karotten
4 EL Kokosflocken


Und so wird's gemacht:

1. Backofen auf 200°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Muffinbackblech mit Förmchen bestücken. Wenn ihr "Normale" nehmt ergibt es ca. 12 Muffins, bei den hohen Förmchen eher 9.

2. Butter in einer Schüssel in der Mikrowelle oder in einem kleinen Topf auf dem Herd schmelzen, kurz abkühlen lassen, dann mit Milch und Eiern verquirlen.

3. In einer zweiten Schüssel alle trockenen Zutaten vermischen, dann die Eiermasse dazu geben und vermengen bis sich die Zuatetn gerade so verbinden.

4. Apfel schälen, Karotten putzen und beides grob reiben und die Raspeln unter den Teig heben.

5. Gleichmäßig in die Förmchen verteilen und auf der mittleren Schiene ca. 25 Minuten backen.


Bis die Muffins fertig gebacken sind, ist das bisschen Geschirr abgespült und ihr habt eine saubere Küche und etwas zum Naschen. Wie praktisch :-)

Alles Liebe
Euer Steffen

Samstag, 16. Mai 2015

Rhabarber-Käsekuchen-Muffins

Hallo ihr Lieben,

ich liebe Käsekuchen, ich liebe Rhabarber - was liegt also näher als beides miteinander zu kombinieren?! Und was soll ich sagen: Diese kleinen cremig-fruchtigen Törtchen sind eine Wucht!

Ich nehmen zum Backen hohe Muffinförmchen aus Papier (gibt's z.B. bei dm Drogeriemarkt), da der Teig aus den normalen Förmchen zu leicht ausläuft. Wenn ihr keine hohen Förmchen habt könnt ihr natürlich die normale Größe nehmen, aber dann solltet ihr mehr als 12 Muffins backen um das Chaos im Ofen zu verhindern. :-)

Für 12 (große) Muffins braucht ihr:

3 Eier
3 EL warmes Wasser
120 g Zucker
100 g Mehl
35 g Speisestärke
40 g Grieß
1 Vanilleschote
500 g Schichtkäse (oder Quark)
2 TL Backpulver
400 g Rhabarber


Und so wird's gemacht:

1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Schichtkäse zum Abtropfen in ein Sieb geben.

2. Eier trennen und Vanilleschote auskratzen. Eigelbe mit Wasser, Zucker und Vanillemark mit dem Schneebesen der Küchenmaschine oder des Handrührgeräts schlagen bis die Masse hell und cremig ist. Die Vanilleschote nicht wegwerfen. Damit könnt ihr Vanilleextrakt oder Vanillezucker machen.

3. Rhabarber putzen und in 1-2 cm große Stücke schneiden.

4. Mehl, Stärke und Grieß mischen und abwechselnd mit dem Schichtkäse unter die Masse rühren.

5. Die drei Eiweiße zu Schnee schlagen. Rhabarber unter die Masse mischen und den Eischnee unterziehen.

6. Ein Muffindbackblech mit hohen Papierförmchen bestücken und den Teig vorsichtig einfüllen um die Förmchen am Rand möglichst sauber zu halten.

7. Auf der mittleren Schiene ca. 30 bis 40 Minuten backen. Die Muffins gehen beim Backen sehr stark auf, fallen beim Abkühlen aber wieder etwas ein. Das ist normal und kein Grund, enttäuscht zu sein.


Die fertigen Muffins schmecken lauwarm am allerbesten, sind aber auch kalt ein himmlisch luftiger Genuss. Probiert das Rezept am besten gleich einmal aus und schreibt mir, wie euch die kleinen Törtchen schmecken.

Alles Liebe
Euer Steffen

Samstag, 18. April 2015

Schoko-Cupcakes mit Heidelbeer-Mascarpone-Topping

Hallo ihr Süßen,

„Solange Kakao an Bäumen wächst ist Schokolade Obst“ – so oder so ähnlich kann man sich ja auch die kalorienreichste Sünde schön reden.
Und wenn man dann noch ein paar frische Heidelbeeren gut sichtbar auf der Sünde platziert ist das schlechte Gewissen ruck zuck still und mit Genießen beschäftigt. In meinen Schokoladencupcakes mit Heidelbeer-Mascarpone-Topping ist nach dieser Definition jede Menge Obst drin und sie schrammen damit nur um Haaresbreite an der Deklaration als „Obstkuchen“ vorbei ;-)

Dieses Rezept gelingt wirklich jedem und ihr braucht dazu keine Küchenmaschine. Alle Zutaten lassen sich gut von Hand vermengen.

Für 12 Cupcakes braucht ihr:

160 g Mehl
200 g Zucker
125 g weiche Butter
1 EL Vanillezucker
(oder 1 TL Vanilleextrakt)
1 Prise Salz
150 g Zartbitterschokolade
4 Eier
1 TL Backpulver






Für das Topping braucht ihr:

150 g Mascarpone
200 g Frischkäse
100 g Schlagsahne
2-3 EL Puderzucker
200 g frische Heidelbeeren

Und so wird’s gemacht:

1. Die Butter in einem Topf schmelzen und vom Herd nehmen. Schokolade grob hacken und zur Butter geben. Rühren, bis sich die Schokolade ganz aufgelöst hat. Die Masse in eine Rührschüssel geben. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.

Ich habe je zur Hälfte dunkle und weiße Schokolade genommen, die dunkle geschmolzen und die weiße in Stückchen zum Teig gegeben, geht auch, bringt aber keinen so großen Gewinn.

2. Zucker, Vanillezucker oder –extrakt, Salz und Eier dazu geben und gut verrühren.

3. Mehl mit Backpulver mischen und dazu geben. Alles zu einem glatten Teig verrühren.

4. Ein Muffinbackblech mit Papierförmchen bestücken und den Teig gleichmäßig verteilen.

5. Auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen. Macht eine Stäbchenprobe um zu prüfen ob der Teig durchgebacken ist.

6. Muffins auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Während des Abkühlens könnt ihr das Topping vorbereiten.

7. Heidelbeeren waschen und trocken tupfen.

8. Mascarpone mit Frischkäse und Puderzucker glatt rühren. Nehmt nur so viel Zucker bis die gewünschte Süße erreicht ist.

9. Sahne steif schlagen (OK, hier schadet ein Handrührgerät nichts, aber auch das geht von Hand, wenn ihr etwas Geduld habt) und unter die Mascarponecreme heben.

10. Zuletzt die Heidelbeeren dazu geben und großzügig auf den Cupcakes verteilen. Ich behalte je Cupcake drei Heidelbeeren zurück, die ich dann als kleine Farbtupfer noch auf die Creme setze.


Wenn ihr noch etwas mehr „Obst“ im Sinne von Schokolade vertragt, könnt ihr noch in jedes Törtchen ein oder zwei Schokoladen-Keks-Stäbchen (z.B. Mikado) oder Waffelröllchen stecken. Auch Schokoplättchen, und beinahe jede Art Keks macht sich gut und bringt noch eine zusätzliche Geschmacksnote und ein weiteres Geschmackserlebnis mit. Je mehr unterschiedliche Texturen ihr in euren gebackenen Kunstwerken unterbringt, umso interessanter und spannender ist der genuss. Ich versuche immer bei Cupcakes und Torten mindestens drei verschiedene Texturen einzubauen, also z.B. den weichen Teig, die Creme und das knackige frische Obst, oder Teig mit knackigen Nuss- oder Schokostückchen, Creme und Krokant… Hier gibt’s ja fast unzählige Möglichkeiten.

Was sind eure Lieblingskombinationen? Schreibt mir doch mal einen Kommentar oder eine Nachricht.

Alles Liebe
Euer Steffen