Hallo meine Lieben,
das Rezept, das ich heute für euch habe, ist ein echter Geheimtipp für alle Anfänger am Herd und für alle, die gern gut und einfach kochen und essen!
Eine Frittata ist eigentlich so etwas wie ein "italienisches Omelette" und wird üblicherweise in der Pfanne bei mittlerer Hitze langsam gestockt. Aber meine Frittata ist im Backofen gemacht, das hat den großen Vorteil, dass ihr viel größere Portionen gleichzeitig fertig habt und dass ihr nicht die ganze Zeit dabei stehen bleiben müsst.
Viel Zeit also um den Tisch schön zu decken und sich auf das gute Essen zu freuen.
Ich habe meine Frittata mit Lachs gemacht, aber das geht auch prima ohne Fisch. Nehmt Einfach noch ein oder zwei Sorten buntes Gemüse dazu. Paprika, Kirschtomaten, Kürbis oder Karotten - passt alles prima dazu. Oder nehmt ein Stück guten würzigen Käse und gebt den gewürfelt dazu.
Die Frittata schmeckt warm und kalt und kann als Vorspeise, Hauptgericht, zum Brunch oder als Partysnack begeistern.
Für 4 bis 6 Portionen (eher 6) braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
500 g Lachsfilet (ohne Haut, z.b. tiefgekühlt)
600 g festkochende Kartoffeln
3 EL Olivenöl
300 g Erbsen (tiefgekühlt)
150 g Ziegenfrischkäse
200 g saure Sahne
12 Eier
1 Handvoll Dill
1 Handvoll Petersilie
Salz
Pfeffer
Paprikapulver scharf
Muskatnuss
So wird's gemacht:
1. Lachs auftauen lassen, waschen und trocken tupfen. Dann in etwa 2 cm große Würfel schneiden.
2. Backofen auf 200°C vorheizen. Kartoffeln schälen und in 1 cm große Würfel schneiden. Mit Olivenöl vermengen und in eine ausreichend große Auflaufform geben (ca. 35 x 25 cm). Die Kartoffelwürfel auf der mittleren Schiene im Ofen 20 Minuten garen. Während die Kartoffeln im Ofen sind geht es mit den nächsten Schritten weiter.
3. TK-Erbsen in einem Sieb mit heißem Wasser abspülen und beiseite stellen.
4. In einer Rührschüssel die Eier mit dem Ziegenfrischkäse und der sauren Sahne vermischen. Die Kräuter waschen, fein hacken und zur Eiermasse geben. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und gemahlener Muskatnuss würzen.
5. Den Backofen auf 120°C herunter schalten. Kartoffeln aus dem Ofen nehmen und in der Auflaufform mit Erbsen und Lachs mischen. Alles gleichmäßig verteilen, noch einmal salzen und pfeffern und mit der Eiermasse übergießen.
6. Auf der mittleren Schiene 45 bis 60 Minuten bei 120°C stocken lassen. Falls die Frittata zu dunkel wird deckt ihr sie mit einem Stück Backpapier oder Alufolie ab.
Wenn ihr die Frittata warm genießen wollt, lasst sie trotzdem etwa 5 Minuten stehen bevor ihr sie zerteilt und aus der Form nehmt, damit sie sich noch ein wenig setzt und fester wird.
Ihr könnt einen leckeren Dipp aus saurer Sahne und Kräutern dazu servieren, aber mir schmeckt die Frittata auch ganz pur.
Viel Freude beim Kochen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
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Montag, 2. Januar 2017
Dienstag, 7. April 2015
Zickiger Spinatsalat
Hallo meine Lieben,
wieder einmal dreht mein Kopfkino völlig durch, wenn ich an die heutige Hauptzutat denke: Spinat. Was fällt mir dazu spontan ein? Natürlich Popeye, er nach einer Dose Spinat unschlagbar stark wird, Verona Pooth, die damals noch als Frau Feldbusch dem "Blubb" gelauscht hat, gruseliges Essen aus Kindertagen weil ich wie jedes anständige Kind Spinat widerlich fand und nicht zuletzt ein sehr grauenhaftes Erlebnis beim Schüleraustausch. In unserer französischen Partnerschule wurde uns mittags eine riesige Schüssel vorgesetzt, deren Inhalt dunkelbraun war und auch sonst optisch und olfaktorisch stark an einen Haufen garen Kompost erinnerte - man versicherte uns glaubhaft, dass es sich dabei um Spinat handelte. Zum Glück verwächst sich so eine Abneignug meist im Laufe des Lebens, wobei ich die zur unkenntlichkeit pürierte Variante bis heute nicht sehr schätze und die dunkelbraune zum Glück ein einmaliger Ausrutscher geblieben ist.
Irgendwie ist mir die Einführung zum Thema jetzt doch sehr negativ geraten. Ich möchte hier noch einmal betonen, dass ich Spinat inzwischen richtig gut finde!
Richtig klasse finde ich den jungen "Babyspinat", denn die kleinen Blättchen sind schön knackig und können roh als Salat verzehrt werden.
Für 2 Portionen (Hauptgericht) oder 4-6 Portionen (Beilagensalat) braucht ihr:
150 g Babyspinat
1 Rolle Ziegenfrischkäse
3-4 EL getrocknete Tomaten (1-2 EL je Portion)
3-4 große Champignons
3-4 EL Walnusskerne
Für das Dressing:
Essig, Öl, Salz, Pfeffer, mittelscharfer Senf, Honig
Und so wird's gemacht:
1. Spinat waschen, trocken schleudern und ab in die Schüssel.
2. Champignons mit Küchenkrepp abreiben und in Stücke schneiden, die Tomaten ebenfalls in Stücke schneiden. Ich verwende immer in Öl eingelegte getrocknete Tomaten. Diese lasse ich abtropfen und nehme das Öl später für das Dressing. Wenn ihr keine eingelegten Tomaten habt ist das auch ok, dann schneidet sie etwas kleiner damit sie sich leichter kauen lassen.
3. Walnusskerne mit Tomaten und Pilzen zum Spinat geben und mischen.
4. Aus den Zutaten für das Dressing eine Vinaigrette herstellen und über den Salat geben.
5. Ziegenfrischkäse in Scheiben schneiden und auf oder neben dem Salat anrichten.
Wenn ihr den Salat als Hauptgericht oder Vorspeise serviert bratet die Ziegenkäsescheiben kurz in einer Pfanne an bis sie leicht anschmelzen. Der lauwarme Käse entfaltet sein Aroma viel besser als kalter Käse und euer Salat bekommt eine richtig schön "zickige" Note. Wenn ihr keine Ziegenkäse-Fans seid, nehmt einfach Camembert oder einen anderen Weichkäse.
Gutes Gelingen und viel Freude beim Genießen.
Alles Liebe
Euer Steffen
wieder einmal dreht mein Kopfkino völlig durch, wenn ich an die heutige Hauptzutat denke: Spinat. Was fällt mir dazu spontan ein? Natürlich Popeye, er nach einer Dose Spinat unschlagbar stark wird, Verona Pooth, die damals noch als Frau Feldbusch dem "Blubb" gelauscht hat, gruseliges Essen aus Kindertagen weil ich wie jedes anständige Kind Spinat widerlich fand und nicht zuletzt ein sehr grauenhaftes Erlebnis beim Schüleraustausch. In unserer französischen Partnerschule wurde uns mittags eine riesige Schüssel vorgesetzt, deren Inhalt dunkelbraun war und auch sonst optisch und olfaktorisch stark an einen Haufen garen Kompost erinnerte - man versicherte uns glaubhaft, dass es sich dabei um Spinat handelte. Zum Glück verwächst sich so eine Abneignug meist im Laufe des Lebens, wobei ich die zur unkenntlichkeit pürierte Variante bis heute nicht sehr schätze und die dunkelbraune zum Glück ein einmaliger Ausrutscher geblieben ist.
Irgendwie ist mir die Einführung zum Thema jetzt doch sehr negativ geraten. Ich möchte hier noch einmal betonen, dass ich Spinat inzwischen richtig gut finde!
Richtig klasse finde ich den jungen "Babyspinat", denn die kleinen Blättchen sind schön knackig und können roh als Salat verzehrt werden.
Für 2 Portionen (Hauptgericht) oder 4-6 Portionen (Beilagensalat) braucht ihr:
150 g Babyspinat
1 Rolle Ziegenfrischkäse
3-4 EL getrocknete Tomaten (1-2 EL je Portion)
3-4 große Champignons
3-4 EL Walnusskerne
Für das Dressing:
Essig, Öl, Salz, Pfeffer, mittelscharfer Senf, Honig
Und so wird's gemacht:
1. Spinat waschen, trocken schleudern und ab in die Schüssel.
2. Champignons mit Küchenkrepp abreiben und in Stücke schneiden, die Tomaten ebenfalls in Stücke schneiden. Ich verwende immer in Öl eingelegte getrocknete Tomaten. Diese lasse ich abtropfen und nehme das Öl später für das Dressing. Wenn ihr keine eingelegten Tomaten habt ist das auch ok, dann schneidet sie etwas kleiner damit sie sich leichter kauen lassen.
3. Walnusskerne mit Tomaten und Pilzen zum Spinat geben und mischen.
4. Aus den Zutaten für das Dressing eine Vinaigrette herstellen und über den Salat geben.
5. Ziegenfrischkäse in Scheiben schneiden und auf oder neben dem Salat anrichten.
Wenn ihr den Salat als Hauptgericht oder Vorspeise serviert bratet die Ziegenkäsescheiben kurz in einer Pfanne an bis sie leicht anschmelzen. Der lauwarme Käse entfaltet sein Aroma viel besser als kalter Käse und euer Salat bekommt eine richtig schön "zickige" Note. Wenn ihr keine Ziegenkäse-Fans seid, nehmt einfach Camembert oder einen anderen Weichkäse.
Gutes Gelingen und viel Freude beim Genießen.
Alles Liebe
Euer Steffen
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Walnuss,
Ziegenkäse
Freitag, 27. März 2015
Blätterteig-Teilchen mit Ziegenkäse und Bärlauchpesto
Hallo meine Lieben,
keine Lust lange in der Küche zu stehen aber Gäste zum Essen da? Spontaner Besuch und noch nicht zum Großeinkauf gekommen?
Mit ein paar Notfall-Basics im Kühlschrank alles kein Problem. Was ihr immer da haben solltet ist Blätterteig. Den KANN man zwar selber machen, aber das ist wirklich richtig Arbeit, also greift hier ruhig zu fertigem Blätterteig aus dem Kühlregal.
Dann braucht ihr noch eine Portion Fantasie und ihr könnt im Handumdrehen leckere und knusprige Blätterteigteilchen backen. Ich habe meine mit Ziegenkäse, Walnüssen und Bärlauchpesto gemacht. Das habe ich natürlich nicht immer alles zuhause, aber ihr könnt auch normalen Frischkäse oder Schmand nehmen, andere Nüsse nach Belieben, und auch das Pesto könnt ihr entweder aus dem Glas nehmen oder ihr gebt einfach nach dem Backen ein paar Blätter Basilikum auf das Gebäck, oder rührt etwas gehacktes Rosmarin in den Frischkäse, ihr könnt auch das Pesto weglassen und etwas Honig über die Nüsse träufeln... hier gibt es nichts was es nicht gibt.
Für meine Version braucht ihr:
1 Rolle Blätterteig
100 g Ziegenfrischkäse
30 g Walnusskerne
Salz
Pfeffer
Für das Pesto:
100 g Bärlauch
50 g Cashewkerne
30 g Parmesan
ca. 50 ml Olivenöl (evtl. mehr)
Salz
Pfeffer
Und so wird's gemacht:
1. Backofen vorheizen nach Anleitung (bei mir waren es 200°C bei Ober- und Unterhitze). Blätterteigrolle flach ausbreiten und mit einem scharfen Messer der Länge nach halbieren, dann über die kurze Seite in 8 gleich große Stücke teilen.
2. 1-2 cm vom Rand der Stücke weg mit einem scharfen Messer den Teig leicht einritzen, so dass ein Rechteck markiert ist. Das ist wichtig, damit der Rand eurer Teilchen später schön hoch backt und luftig wird.
3. Im Inneren des Rechtecks 1-2 TL Ziegenfrischkäse verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Vorsicht, der Käse ist meist schon sehr salzig.
4. Ein paar Nüsse auf jedem Stück verteilen. Auf der mittleren Schiene ca. 25 Minuten backen bis der Rand knusprig braun geworden ist.
5. Für das Pesto den Bärlauch waschen, klein schneiden, Parmesan fein reiben, Nüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten und abkühlen lassen.
6. Alle Zutaten zusammen in einen Mixer geben oder in einem hohen Gefäß mit dem Pürierstab fein und cremig pürieren. So viel Olivenöl dazu geben bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Wenn es zu flüssig wird gebt noch etwas Käse dazu.
Das Pesto kommt nach dem Backen auf die Blätterteigstücke. Ich finde es sehr intensiv und bin daher lieber etwas sparsam damit bzw. überlasse ich es meinen Gästen und stelle das Pesto einfach dazu, so kann sich jeder die gewünschte Menge selbst nehmen.
Neben dieser Sorte habe ich noch eine andere Version gebacken, die ich wirklich richtig toll finde, auch wenn sie erst etwas seltsam anmutet: Pflaume-Mozzarella-Tomate
Dafür braucht ihr:
3 EL Pflaumenkonfitüre (z.B. Quetschelatwerche)
1 Kugel Mozzarella
2-3 Tomaten
Salz
Pfeffer
Mit dem Pflaumenmus bestreicht ihr euren Blätterteig, legt eine Scheibe Mozzarella darauf und zuletzt kommen oben 1-2 Scheiben Tomate drauf. Würzen und wie oben backen. Die herbe süße der Konfitüre gibt dem Ganzen einen super Kick. Probiert es aus!
Alles Liebe
Euer Steffen
keine Lust lange in der Küche zu stehen aber Gäste zum Essen da? Spontaner Besuch und noch nicht zum Großeinkauf gekommen?
Mit ein paar Notfall-Basics im Kühlschrank alles kein Problem. Was ihr immer da haben solltet ist Blätterteig. Den KANN man zwar selber machen, aber das ist wirklich richtig Arbeit, also greift hier ruhig zu fertigem Blätterteig aus dem Kühlregal.
Dann braucht ihr noch eine Portion Fantasie und ihr könnt im Handumdrehen leckere und knusprige Blätterteigteilchen backen. Ich habe meine mit Ziegenkäse, Walnüssen und Bärlauchpesto gemacht. Das habe ich natürlich nicht immer alles zuhause, aber ihr könnt auch normalen Frischkäse oder Schmand nehmen, andere Nüsse nach Belieben, und auch das Pesto könnt ihr entweder aus dem Glas nehmen oder ihr gebt einfach nach dem Backen ein paar Blätter Basilikum auf das Gebäck, oder rührt etwas gehacktes Rosmarin in den Frischkäse, ihr könnt auch das Pesto weglassen und etwas Honig über die Nüsse träufeln... hier gibt es nichts was es nicht gibt.
Für meine Version braucht ihr:
1 Rolle Blätterteig
100 g Ziegenfrischkäse
30 g Walnusskerne
Salz
Pfeffer
Für das Pesto:
100 g Bärlauch
50 g Cashewkerne
30 g Parmesan
ca. 50 ml Olivenöl (evtl. mehr)
Salz
Pfeffer
Und so wird's gemacht:
1. Backofen vorheizen nach Anleitung (bei mir waren es 200°C bei Ober- und Unterhitze). Blätterteigrolle flach ausbreiten und mit einem scharfen Messer der Länge nach halbieren, dann über die kurze Seite in 8 gleich große Stücke teilen.
2. 1-2 cm vom Rand der Stücke weg mit einem scharfen Messer den Teig leicht einritzen, so dass ein Rechteck markiert ist. Das ist wichtig, damit der Rand eurer Teilchen später schön hoch backt und luftig wird.
3. Im Inneren des Rechtecks 1-2 TL Ziegenfrischkäse verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Vorsicht, der Käse ist meist schon sehr salzig.
4. Ein paar Nüsse auf jedem Stück verteilen. Auf der mittleren Schiene ca. 25 Minuten backen bis der Rand knusprig braun geworden ist.
5. Für das Pesto den Bärlauch waschen, klein schneiden, Parmesan fein reiben, Nüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten und abkühlen lassen.
6. Alle Zutaten zusammen in einen Mixer geben oder in einem hohen Gefäß mit dem Pürierstab fein und cremig pürieren. So viel Olivenöl dazu geben bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Wenn es zu flüssig wird gebt noch etwas Käse dazu.
Das Pesto kommt nach dem Backen auf die Blätterteigstücke. Ich finde es sehr intensiv und bin daher lieber etwas sparsam damit bzw. überlasse ich es meinen Gästen und stelle das Pesto einfach dazu, so kann sich jeder die gewünschte Menge selbst nehmen.
Neben dieser Sorte habe ich noch eine andere Version gebacken, die ich wirklich richtig toll finde, auch wenn sie erst etwas seltsam anmutet: Pflaume-Mozzarella-Tomate
Dafür braucht ihr:
3 EL Pflaumenkonfitüre (z.B. Quetschelatwerche)
1 Kugel Mozzarella
2-3 Tomaten
Salz
Pfeffer
Mit dem Pflaumenmus bestreicht ihr euren Blätterteig, legt eine Scheibe Mozzarella darauf und zuletzt kommen oben 1-2 Scheiben Tomate drauf. Würzen und wie oben backen. Die herbe süße der Konfitüre gibt dem Ganzen einen super Kick. Probiert es aus!
Alles Liebe
Euer Steffen
Freitag, 30. Januar 2015
Paprikacremesuppe mit Ziegenfrischkäse
Hallo meine Lieben,
die letzte Suppe hat zwar wunderbar geschmeckt und auch gut gewärmt, aber leider ist der Frühling noch immer nicht zu erspähen. Und auch die hartnäckig mit Hyazinthen und anderen Zwiebelblühern vollgestellte Wohnung erzeugt nur einen Hauch von Frühlings-Simulation. Also was bleibt mir da anderes übrig als fleißig weiter Suppe zu kochen? Außerdem könnt ihr mit den Zutaten lustige bunte Gesichter malen... nur mal so nebenbei erwähnt :-D
Vielleicht war die Pastinakensuppe aber auch einfach aufgrund ihrer doch eher herbstlichen Färbung nicht so motivierend für den Frühling? Heute versuche ich es mal mit etwas mehr Farbe. Ein frisches, leuchtendes Rot sieht auf jeden Fall schon mal nicht mehr so nach Winter aus :-)
Für 4 Portionen braucht ihr:
3-4 große rote Paprika (ca. 500 g)
150 g mehlig kochende Kartoffeln
1-2 rote Pepperoni oder Chillischoten
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 EL Paprikamark
800 ml Gemüsebrühe
2 EL Olivenöl
150 g Ziegenfrischkäse
Paprikapulver
Salz
Pfeffer
Zucker
Und so wird's gemacht:
1. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Chillischote halbieren und die Kerne heraus lösen, dann in feine Streifen schneiden.
2. Kartoffel schälen und fein würfeln.
3. Paprika waschen, Kerne entfernen und in feine Streifen schneiden. Je feiner ihr das Gemüse schneidet, umso schneller is die Suppe fertig.
4. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln, Knoblauch und Chilli darin anschwitzen.
5. Kartoffeln und Paprika dazu geben und ca. 3 Minuten weiter dünsten. Umrühren, damit nichts anbrennt.
6. Paprikamark dazu geben und dann mit Gemüsebrühe aufgießen.
7. Bei mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel 15 bis 20 Minuten kochen lassen. Ab und zu umrühren.
8. Den Topf vom Herd nehmen und die Suppe mit dem Pürierstab mixen. Wenn euch die kleinen Reste der Paprikaschalen stören könnt ihr die Suppe durch ein Sieb passieren. Alternativ könnt ihr die Paprika auch schälen, aber den Aufwand finde ich für eine schnelle Suppe einfach zu groß.
9. 100 g Ziegenfrischkäse zur Suppe geben und untermixen. Die Suppe anschließend mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken. Wenn ihr vor dem Ziegenkäse würzt solltet nochmals probieren. Milchprodukte nehmen viel Geschmack aus den Gerichten heraus und ihr müsst wahrscheinlich nachwürzen. Wenn euer Ziegenfrischkäse gesalzen war könntet ihr eure Suppe versalzen, wenn ihr vorher würzt.
10. Die Suppe in tiefen Tellern oder Suppentassen anrichten und mit einem Klecks Ziegenfrischkäse garnieren.
In nicht mal 30 Minuten schafft ihr mit diesem Rezept eine feurig-fruchtige Suppe, die euch von Innen wärmt und die kalten Tage leichter ertragen lässt.
Übrigens: Falls ihr kein Paprikamark habt, nehmt einfach Tomatenmark und gebt dafür mehr Paprikapulver dazu. Paprikamark gibt es in vielen Supermärkten in ähnlichen Tuben wie Tomatenmark. Ich kaufe meines im türkischen Supermarkt, weil ich es da auf jeden Fall immer bekomme und nicht suchen muss.
Viel Freude beim Kochen und alles Liebe
Euer Steffen
die letzte Suppe hat zwar wunderbar geschmeckt und auch gut gewärmt, aber leider ist der Frühling noch immer nicht zu erspähen. Und auch die hartnäckig mit Hyazinthen und anderen Zwiebelblühern vollgestellte Wohnung erzeugt nur einen Hauch von Frühlings-Simulation. Also was bleibt mir da anderes übrig als fleißig weiter Suppe zu kochen? Außerdem könnt ihr mit den Zutaten lustige bunte Gesichter malen... nur mal so nebenbei erwähnt :-D
Vielleicht war die Pastinakensuppe aber auch einfach aufgrund ihrer doch eher herbstlichen Färbung nicht so motivierend für den Frühling? Heute versuche ich es mal mit etwas mehr Farbe. Ein frisches, leuchtendes Rot sieht auf jeden Fall schon mal nicht mehr so nach Winter aus :-)
Für 4 Portionen braucht ihr:
3-4 große rote Paprika (ca. 500 g)
150 g mehlig kochende Kartoffeln
1-2 rote Pepperoni oder Chillischoten
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 EL Paprikamark
800 ml Gemüsebrühe
2 EL Olivenöl
150 g Ziegenfrischkäse
Paprikapulver
Salz
Pfeffer
Zucker
Und so wird's gemacht:
1. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Chillischote halbieren und die Kerne heraus lösen, dann in feine Streifen schneiden.
2. Kartoffel schälen und fein würfeln.
3. Paprika waschen, Kerne entfernen und in feine Streifen schneiden. Je feiner ihr das Gemüse schneidet, umso schneller is die Suppe fertig.
4. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln, Knoblauch und Chilli darin anschwitzen.
5. Kartoffeln und Paprika dazu geben und ca. 3 Minuten weiter dünsten. Umrühren, damit nichts anbrennt.
6. Paprikamark dazu geben und dann mit Gemüsebrühe aufgießen.
7. Bei mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel 15 bis 20 Minuten kochen lassen. Ab und zu umrühren.
8. Den Topf vom Herd nehmen und die Suppe mit dem Pürierstab mixen. Wenn euch die kleinen Reste der Paprikaschalen stören könnt ihr die Suppe durch ein Sieb passieren. Alternativ könnt ihr die Paprika auch schälen, aber den Aufwand finde ich für eine schnelle Suppe einfach zu groß.
9. 100 g Ziegenfrischkäse zur Suppe geben und untermixen. Die Suppe anschließend mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken. Wenn ihr vor dem Ziegenkäse würzt solltet nochmals probieren. Milchprodukte nehmen viel Geschmack aus den Gerichten heraus und ihr müsst wahrscheinlich nachwürzen. Wenn euer Ziegenfrischkäse gesalzen war könntet ihr eure Suppe versalzen, wenn ihr vorher würzt.
10. Die Suppe in tiefen Tellern oder Suppentassen anrichten und mit einem Klecks Ziegenfrischkäse garnieren.
In nicht mal 30 Minuten schafft ihr mit diesem Rezept eine feurig-fruchtige Suppe, die euch von Innen wärmt und die kalten Tage leichter ertragen lässt.
Übrigens: Falls ihr kein Paprikamark habt, nehmt einfach Tomatenmark und gebt dafür mehr Paprikapulver dazu. Paprikamark gibt es in vielen Supermärkten in ähnlichen Tuben wie Tomatenmark. Ich kaufe meines im türkischen Supermarkt, weil ich es da auf jeden Fall immer bekomme und nicht suchen muss.
Viel Freude beim Kochen und alles Liebe
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