Hallo meine Lieben,
dass ich in diesem Jahr dank unseres Pfirsichbaumes jede Menge neue Rezepte mit Pfirsichen ausprobiert habe, habt ihr ja vielleicht schon mitbekommen. Bisher waren es aber immer süße Sachen. Heute habe ich mal ein herzhaftes Hauptgericht für euch, das gerade durch die süße Note der Pfirsiche das gewisse Je-ne-sais-quoi erhält.
Ein Risotto ist für mich immer etwas ganz Besonderes. Es braucht ein wenig Geduld und viel Liebe, um ein gutes Risotto zu kochen. Die Thermomix-BesitzerInnen unter euch (muss da jetzt auch ein Gender-Sternchen rein???) werden jetzt müde lächeln... aber wisst ihr was? Ich finde es gehört einfach dazu, sich die Stunde Zeit zum Kochen zu nehmen. Jedenfalls beim Risotto und vor allem dann, wenn man sie Zeit auch hat. Für mich ist schon das Kochen ein Teil des Genießens.
Wer die Zeit nicht hat oder einfach nicht so wahnsinnig gerne kocht wie ich, kann aber natürlich gern jeden technischen Schnickschnack zur Hilfe nehmen, den es da so gibt.
Für 4 Portionen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
300 g Risottoreis
2 Schalotten
1 Liter Gemüsebrühe
200 g Pfifferlinge
4 EL Olivenöl
125 ml trockenen Weißwein
0,1 g Safranfäden (1 kleines Döschen)
2 feste Pfirsiche
70 g kalte Butter
1 Prise gemahlenen Koriander
3-4 Stiele Petersilie
1 Stil Thymian
50 g frisch geriebenen Parmesan
Salz
Pfeffer
So wird's gemacht:
1. Schalotten schälen und in feine Würfel schneiden. In einem kleinen Topf die Gemüsebrühe erhitzen und die ganze Zeit über leicht am köcheln halten. Pfifferlinge putzen (mit einem Pinsel oder einer feinen Bürste, nicht waschen). Pfirsiche waschen, halbieren, den Kern herauslösen und in Spalten schneiden.
2. In einem Topf 2 EL Olivenöl erhitzen und die Schalotten darin glasig dünsten, dann den Reis dazu geben und anschwitzen. Mit 2/3 des Weißweins ablöschen. So lange rühren bis der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat. Die Safranfäden im restlichen Wein einweichen.
3. Eine Schöpfkelle Brühe dazu geben und wieder köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren. Neue Brühe immer erst dann dazu gießen, wenn der Reis die ganze Flüssigkeit aufgenommen hat. Dieser ganze Vorgang dauert gute 35 bis 45 Minuten. Wenn eure Brühe nicht ausreicht müsst ihr nochmals welche aufsetzen oder ihr schmeckt das Risotto zwischendurch mal ab und gießt evtl. auch nur etwas (kochendes) Wasser dazu. Die zugegebene Flüssigkeit muss immer so heiß sein wie das Risotto selbst.
4. Ganz zum Schluss das Risotto von der Herdplatte nehmen, den Safranwein dazu geben, alles vermischen und kurz ruhen lassen.
5. In einer Pfanne 2 EL Olivenöl und 1 EL Butter erhitzen. Pfifferlinge hinein geben und kurz anbraten. Die Pfirsichspalten dazu geben und im heißen Fett schwenken und kurz mit anbraten. Mit gemahlenem Koriander, Salz und Pfeffer würzen.
6. Petersilie fein Hacken und die Thymianblättchen vom Stil abstreifen. Die restliche Butter und den Parmesan zum Risotto geben und unterrühren. Auf Teller verteilen und mit Pfifferlingen und Pfirsichspalten anrichten und die Kräuter darüber streuen.
Risotto hat dann die richtige Konsistenz, wenn es auf dem Teller noch etwas zerfließt, seid also nicht zu sparsam mit der Brühe, denn der Käse am Ende bindet das Ganze noch etwas ab.
Viel Freude beim Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
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Sonntag, 9. September 2018
Samstag, 18. Juni 2016
Low-Carb-Kräuter-Brot
Hallo meine Lieben,
wir leben in Deutschland ja angeblich in dem Land in dem es die meisten Brotsorten weltweit gibt. Da kommt es auf eine mehr oder weniger ja nun auch nicht mehr an :-) Daher also hier ein Rezept für ein tolles frisches Brot, das ohne jegliche Grundkenntnis und Erfahrung von jedem einfach nachgebacken werden kann.
Die Zutaten findet ihr in jedem gut sortierten Supermarkt oder spätestens in dem Regal mit den Biolebensmitteln bei dm oder Müller. Ich habe alles bei Kupsch bzw. Edeka gefunden.
Für ein Brot braucht ihr:
500 g Magerquark
250 g Haferkleie
50 g Dinkelkleie
5 Eier (Größe M)
1 Apfel
4 EL Leinsamen
4 EL Sonnenblumenkerne
1,5 Päckchen Backpulver
1 TL Salz
1 Strauß frische Kräuter
(z.b. Schnittlauch, Petersilie, Thymian, Rosmarin)
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Apfel fein reiben.
2. Quark, Eier, geriebenen Apfel und Salz mit dem Flachrührer der Küchenmaschine oder den Quirlen des Handrührgeräts gründlich vermischen.
3. Langsam weiter rühren und nach und nach Haferkleie und Dinkelkleie, Leinsamen und Sonnenblumenkerne und das Backpulver dazu geben.
4. Eine Kastenform mit Wasser befeuchten, den Teig hinein geben und glatt streichen. Auf der mittleren Schiene ungefähr 60 Minuten backen.
Das Brot schmeckt frisch mit Kräuterquark oder Käse einfach toll, auch getoastet ist es richtig lecker. Die Zutaten gibt es bei Edeka alle in Bioqualität. Ich finde es toll, dass ich bei diesem Brot immer weiß was drin ist und auch selbst entscheiden kann. Wenn ihr euer Brot lieber mit Nussnugatcreme esst solltet ihr die Kräuter weglassen :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
wir leben in Deutschland ja angeblich in dem Land in dem es die meisten Brotsorten weltweit gibt. Da kommt es auf eine mehr oder weniger ja nun auch nicht mehr an :-) Daher also hier ein Rezept für ein tolles frisches Brot, das ohne jegliche Grundkenntnis und Erfahrung von jedem einfach nachgebacken werden kann.
Die Zutaten findet ihr in jedem gut sortierten Supermarkt oder spätestens in dem Regal mit den Biolebensmitteln bei dm oder Müller. Ich habe alles bei Kupsch bzw. Edeka gefunden.
Für ein Brot braucht ihr:
500 g Magerquark
250 g Haferkleie
50 g Dinkelkleie
5 Eier (Größe M)
1 Apfel
4 EL Leinsamen
4 EL Sonnenblumenkerne
1,5 Päckchen Backpulver
1 TL Salz
1 Strauß frische Kräuter
(z.b. Schnittlauch, Petersilie, Thymian, Rosmarin)
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Apfel fein reiben.
2. Quark, Eier, geriebenen Apfel und Salz mit dem Flachrührer der Küchenmaschine oder den Quirlen des Handrührgeräts gründlich vermischen.
3. Langsam weiter rühren und nach und nach Haferkleie und Dinkelkleie, Leinsamen und Sonnenblumenkerne und das Backpulver dazu geben.
4. Eine Kastenform mit Wasser befeuchten, den Teig hinein geben und glatt streichen. Auf der mittleren Schiene ungefähr 60 Minuten backen.
Das Brot schmeckt frisch mit Kräuterquark oder Käse einfach toll, auch getoastet ist es richtig lecker. Die Zutaten gibt es bei Edeka alle in Bioqualität. Ich finde es toll, dass ich bei diesem Brot immer weiß was drin ist und auch selbst entscheiden kann. Wenn ihr euer Brot lieber mit Nussnugatcreme esst solltet ihr die Kräuter weglassen :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
Sonntag, 13. September 2015
Mediterranes Pfannnengemüse
Hallo ihr Lieben,
heute gibt's mal wieder was deftiges aus der Küche. Köstlich, vegetarisch, bunt und gesund - die mediterrane Gemüsepfanne. Allerdings darf man das "mediterrane" nicht zu ernst nehmen. Wenn euch ein anderes Gemüse besser gefällt dann nehmt einfach das.
Wichtig ist nur, dass es eine schöne bunte Mischung gibt, die Geschmacksrichtungen gut zusammen passen und dass ihr euer Gemüse nicht zu Matsch zerkocht :-)
Für 4 Portionen braucht ihr:
1 Fenchelknolle
4-6 Karotten
1 Paprika
1 Zucchini
10-12 Kirschtomaten
1 Dose gehackte Tomaten
Rosmarin
Thymian
Salbei
Salz
Pfeffer
Olivenöl
Und so wird's gemacht:
1. Gemüse waschen und putzen. Die Karotten diagonal in ca 0,5 cm dicke Scheiben schneiden, Fenchel der Länge nach vierteln und in Streifen schneiden, Zucchini in Scheiben schneiden, Paprika würfeln und Tomaten vierteln. Alle Gemüsesorten separat richten, da sie nacheinander in die Pfanne kommen.
2. In einer großen Pfanne oder einem Topf 2-3 EL Olivenöl erhitzen. Wenn das Öl heiß ist zuerst die Karotten in die Pfanne geben und ein paar Minuten anbraten. Das Gemüse kommt in der Reihenfolge der Garzeit dazu, je länger gegart werden muss umso früher muss es in die Pfanne. Wenn eure PFanne zu trocken wird gebt einfach noch etwas Öl dazu.
3. Die Karotten zur Seite schieben und den Fenchel auf der freien Stelle anbraten. Genau so macht ihr es dann auch mit Paprika und dem restlichen Gemüse. Das bereits angebratene Gemüse könnt ihr immer auf einer Seite zusammen schieben. Legt ein Salbeiblatt, 2 Stiele Rosmarin und etwas Thymian dazu.
4. Zuletzt kommen die gehackten Tomaten dazu. Vermischt das Gemüse mit den Tomaten und lasst alles noch einmal kurz aufkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, fertig.
Die Gemüsepfanne schmeckt toll zu Ciabatta, Pasta, Reis oder einfach pur. Die Zahl der Kombinationsmöglichkeiten ist schier unendlich und jeder tut einfach rein, was gerade da ist und schmeckt. Auberginen passen ganz toll dazu. Auch mit Süßkartoffeln könnt ihr der ganzen Sache eine spannende Note verpassen.
Viel Spaß beim Nachkochen und alles Liebe
Euer Steffen
heute gibt's mal wieder was deftiges aus der Küche. Köstlich, vegetarisch, bunt und gesund - die mediterrane Gemüsepfanne. Allerdings darf man das "mediterrane" nicht zu ernst nehmen. Wenn euch ein anderes Gemüse besser gefällt dann nehmt einfach das.
Wichtig ist nur, dass es eine schöne bunte Mischung gibt, die Geschmacksrichtungen gut zusammen passen und dass ihr euer Gemüse nicht zu Matsch zerkocht :-)
Für 4 Portionen braucht ihr:
1 Fenchelknolle
4-6 Karotten
1 Paprika
1 Zucchini
10-12 Kirschtomaten
1 Dose gehackte Tomaten
Rosmarin
Thymian
Salbei
Salz
Pfeffer
Olivenöl
Und so wird's gemacht:
1. Gemüse waschen und putzen. Die Karotten diagonal in ca 0,5 cm dicke Scheiben schneiden, Fenchel der Länge nach vierteln und in Streifen schneiden, Zucchini in Scheiben schneiden, Paprika würfeln und Tomaten vierteln. Alle Gemüsesorten separat richten, da sie nacheinander in die Pfanne kommen.
2. In einer großen Pfanne oder einem Topf 2-3 EL Olivenöl erhitzen. Wenn das Öl heiß ist zuerst die Karotten in die Pfanne geben und ein paar Minuten anbraten. Das Gemüse kommt in der Reihenfolge der Garzeit dazu, je länger gegart werden muss umso früher muss es in die Pfanne. Wenn eure PFanne zu trocken wird gebt einfach noch etwas Öl dazu.
3. Die Karotten zur Seite schieben und den Fenchel auf der freien Stelle anbraten. Genau so macht ihr es dann auch mit Paprika und dem restlichen Gemüse. Das bereits angebratene Gemüse könnt ihr immer auf einer Seite zusammen schieben. Legt ein Salbeiblatt, 2 Stiele Rosmarin und etwas Thymian dazu.
4. Zuletzt kommen die gehackten Tomaten dazu. Vermischt das Gemüse mit den Tomaten und lasst alles noch einmal kurz aufkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, fertig.
Die Gemüsepfanne schmeckt toll zu Ciabatta, Pasta, Reis oder einfach pur. Die Zahl der Kombinationsmöglichkeiten ist schier unendlich und jeder tut einfach rein, was gerade da ist und schmeckt. Auberginen passen ganz toll dazu. Auch mit Süßkartoffeln könnt ihr der ganzen Sache eine spannende Note verpassen.
Viel Spaß beim Nachkochen und alles Liebe
Euer Steffen
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