Hallo meine Lieben,
die gebackenen Osterlämmchen kenne ich schon seit ich denken kann und ich liebe sie sehr. Am besten einfach mit Puderzucker in ein weißes "Wollkleid" gesteckt und möglichst frisch aufgetischt. Einfach himmlisch!
Allerdings finde ich meine Lämmchenform nicht. Ehrlich gesagt bin ich nicht einmal sicher ob ich eine habe, oder ob ich immer Mamas Formen benutzt habe.
Zum Glück ist mir rechtzeitig eingefallen, dass ich schon einmal süße, bunte, gebackene Schäfchen gesehen habe, also gibt es dieses Jahr zu Ostern eben bunte Cupcake Lämmchen. Sind auch unglaublich lecker, leicht nachzumachen und ein toller Farbklecks auf jeder Kaffeetafel. Nicht nur zu Ostern.
Die Lämmchen müssen natürlich nicht bunt werden, denn die "Wolle" gibt es auch in weiß - mir gefallen sie aber gerade weil sie so schön pastellfarben daher kommen.
Die Lämmchen sind zwar nicht schwierig zu machen, aber die verschiedenen Schritte brauchen Zeit und ihr müsst auch einiges an Wartezeit einplanen. Ich habe z.B. die Köpfe schon einen Tag vorher gemacht und auch den Pudding könnt ihr gut vorbereiten und dann erst am Backtag die Creme anrühren.
Für 12 Cupcake Schafe braucht ihr:
275 g Mehl3 TL Backpulver
2 Eier
140 g Zucker
1 Prise Salz
2 EL Vanillezucker
125 g weiche Butter
220 ml Buttermilch
Papierförmchen
Außerdem:
100g Marzipanrohmasse
2-3 EL Puderzucker
1 Tüte Haribo Chamallows
100 g Butter
250 ml Milch
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
40 g Zucker
weiße Sanspareilles (kleine Zuckerperlen)
Lebensmittelfarben
Lebensmittelfarbstift (schwarz)
Zahnstocher
So wirds gemacht:
1. Mehl und Backpulver mit einem Schneebesen gut vermischen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Muffinblech mit Papierförmchen bestücken.
2. Eier in der Küchenmaschine oder mit den Quirlen eures Handrührgeräts schaumig schlagen. Zucker, Salz und Vanillezucker dazu geben und die Masse cremig aufschlagen. Nach und nach Butter dazu geben, zum Schluss die Buttermilch.
3. Zuletzt die Mehlmischung mit einem Rührlöffel vorsichtig einrühren bis ein geschmeidiger Teig entsteht. In die Förmchen füllen und auf der mittleren Schiene ca. 20-25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Die kleinen Küchlein müssen auf Raumtemperatur abkühlen bevor ihr sie dekorieren könnt.
4. Für die Creme müsst ihr einen Pudding kochen. Dazu 200 ml Milch in einem kleinen Topf aufkochen. Die restlichen 50 ml Milch mit dem Puddingpulver und Zucker glatt rühren und in die kochende Milch geben. Kurz aufkochen lassen und dann in eine flache Schüssel umfüllen. Wenn ihr eine Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legt bildet sich keine Haut. Den Pudding ebenfalls auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
5. In der Zwischenzeit könnt ihr euch der Fleißaufgabe bei diesem Projekt widmen: Die Chamallows (Mini-Marshmallows) müssen nach Farben sortiert werden. Das ist ein bißchen wir bei Aschenputtel, nur ohne Tauben :-)
6. Während der Pudding abkühlt (oder schon vorher) könnt ihr aus dem Marzipan die Köpfe für die Lämmchen formen. Dazu verknetet ihr die Rohmasse erst mit dem Puderzucker und teilt die Masse dann in 12 gleich große Stücke, von jedem der Stücke nehmt ihr dann noch zwei kleine Kugeln mit ca. 5 mm Durchmesser weg, das werden die Ohren. Den Rest formt ihr erst zu einer Kugel und rollt dann eine Seite etwas dünner. Für die Ohren rollt ihr die kleinen Stücken lang und drückt sie flach. Dann an der schmalen Seite des "Kopfteils" andrücken. Die Augen könnt ihr entweder aus weißen Zuckerperlen machen, auf die ihr mit dem schwarzen Lebensmittelstift Pupillen malt, oder ihr nehmt dafür eingefärbtes Marzipan und drückt dort hinein eine der ganz kleinen weißen Zuckerperlen. Mit einem Zahnstocher könnt ihr dann noch kleine Rillen für Nase und Maul der Lämmchen einritzen.
7. Wenn der Pudding und die Cupcakes abgekühlt sind könnt ihr euch an die Creme machen. Dazu die Butter mit Küchenmaschine oder Handrührgerät aufschlagen bis sie ganz hell und luftig ist. Dann den Pudding löffelweise dazu geben und unterrühren. Anschließend in so viele Portionen aufteilen wie ihr Farben verwenden wollt und mit wenig Lebensmittelfarbe auf den Farbton eurer Mini Marshmallows einfärben.
8. Jeden Cupcake mit einem gehäuften Teelöffel der Creme einstreichen und mit den Chamallows dekorieren. Die Marshmallows dürfen ruhig ganz chaotisch angeordnet sein. Den Marzipankopf auf einen Zahnstocher stecken und in den Cupcake stecken.
Anstelle von Marzipan könnt ihr auch Fondant nehmen, das könnt ihr dann auch einfärben wenn ihr wollt. Das Einfärben der Creme ist auch nicht unbedingt nötig, aber es unterstreicht die Pastellfarben der Marshmallows und sieht einfach toll aus.
Schreibt mir doch mal wie euch die Lämmchen gefallen und backt sie mal nach.
Alles Liebe und Frohe Ostern
Euer Steffen
4.
Samstag, 26. März 2016
Sonntag, 20. März 2016
Lime Cheesecake
Hallo ihr Süßen,
Lust auf Kuchen, aber keine Lust auf Backen? Zum Glück gibt's jede Menge toller Rezepte für Kuchen, die man gar nicht backen muss. Eines davon ist dieser herrlich frische, fruchtige und einfache Lime Cheesecake. Er besteht aus einem Kekskrümelboden und einer Quarkmasse, die mit Gelatine fest wird. Ein Träumchen!
Ich habe ja schon viele Kuchen mit Krümelboden gemacht, aber irgendwie habe ich mich immer ein wenig dusslig angestellt wenn es darum ging die Krümelmasse gleichmäßig anzudrücken. Am besten hat das noch mit einem kleinen Teigroller geklappt. Bis ich jetzt auf eine ganz tolle Idee gekommen bin (gut, da bin ich bestimmt nicht der Erste, aber für mich ist die Idee eben neu): Stempeln! Und zwar mit einem Kochtopf. Einfach die Krümelmasse in der Form verteilen und mit einem großen Kochtopf fest anrücken. Immer schön rundherum und der Boden wird ganz fest und gleichmäßig. Hurra! Kinderleicht!
Und auch vor Gelatine brauchts niemanden zu grausen. Zwar kann man mit Sofortgelatine, die man nur einrühren muss, wirklich nix falsch machen, aber die ist im Vergleich zur Blattgelatine ziemlich teuer. Wenn ihr Blattgelatine verwendet gibt es ein paar einfache Regeln, die ihr nur befolgen müsst. Dann geht garantiert nichts schief.
1. Gelatine etwa 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen.
2. Die Gelatine mit der Hand gut ausdrücken und mit der Flüssigkeit in der sie aufgelöst werden soll in einen Topf geben.
3. Bei sehr niedriger Temperatur nur so lange erwärmen bis sich die Gelatine auflöst, dann den Herd abstellen. Gelatine darf auf keinen Fall kochen, sonst geliert sie nicht mehr.
4. Sobald die Gelatine aufgelöst ist kommen 1-2 EL der zu gelierenden Masse dazu und alles wird gut miteinander verrührt. Das nennt man "angleichen der Massen" und ihr verhindert damit, dass sich beim zusammenrühren Klumpen bilden.
5. Die angeglichene Gelatinemasse zur restlichen Masse geben, verrühren und kalt stellen.
Das ist alles keine Zauberei, mit der richtigen Menge und der richtigen Temperatur klappt sicher!
Für den Lime Cheesecake braucht ihr:
100 g Butterkekse
100 g Löffelbiskuit
140 g Butter
2 TL Vanilleextrakt
6 Blatt Gelatine
500 g Magerquark
250 g Mascarpone
400 g Schlagsahne
3 Bio-Limetten
1 Bio-Zitrone
100 g Puderzucker
Und so wird's gemacht:
1. Kekse im Blender fein zerkleinern oder in einen Gefrierbeutel geben, gut verschließen und mit dem Nudelholz so lange bearbeiten bis die Kekse fein zerbröselt sind. Butter in einem kleinen Topf zerlassen und zu den Krümeln geben. Vanilleextrakt dazugeben und gut vermischen.
2. Einen Bogen Backpapier in eine Springform einspannen, dass der Boden bedeckt ist. Die Krümelmasse darauf verteilen und festdrücken. Den Boden könnt ihr jetzt schon einmal in den Kühlschrank stellen.
3. Gelatine einweichen. Quark, Mascarpone und Puderzucker gut miteinander verrühren.
4. Limetten heiß abwaschen und die Schale fein abreiben. Schale einer Limette beiseite stellen, die übrige Schale zur Quarkmasse geben und untermischen.
5. Die Limetten kräftig zwischen den Händen rollen und anschließend auspressen. Mit der Zitrone genauso verfahren.
6. Den Saft von Zitrone und Limetten in einen kleinen Topf geben, die Gelatine gut ausdrücken und dazu geben. Bei sehr niedriger Hitze unter dauerndem Rühren die Gelatine im Saft auflösen und vom Herd nehmen.
7. Nach und nach 1-2 Esslöffel der Quarkmasse zur Gelatinemasse geben und gut verühren. Dann die Gelatinemasse zur Quarkcreme geben und gut verrühren.
8. Sahne steif schlagen und unter die Quarkmasse heben. Anschließend die Creme auf dem Keksboden verteilen und für mindestens 2-3 Stunden kalt stellen. Wenn die Masse fest geworden ist mit dem restlichen Limettenabrieb bestreuen.
Der Kuchen schmeckt nicht nur im Sommer herrlich fruchtig und frisch. Ihr könnt den Boden natürlich auch aus anderen Keksen machen. Nur mit Löffelbiskuit ist er mir etwas zu süß, daher mische ich die Kekse gerne. Ganz toll schmecken auch zerbröselte Eierplätzchen. Für andere Quarkmassen nehme ich auch gerne Cantuccini oder Amarettini dazu, aber das passt nicht soooo gut zu Limette. Probiert doch einfach mal aus, was euch so in den Sinn kommt und berichtet mir davon.
Alles Liebe
Euer Steffen
Lust auf Kuchen, aber keine Lust auf Backen? Zum Glück gibt's jede Menge toller Rezepte für Kuchen, die man gar nicht backen muss. Eines davon ist dieser herrlich frische, fruchtige und einfache Lime Cheesecake. Er besteht aus einem Kekskrümelboden und einer Quarkmasse, die mit Gelatine fest wird. Ein Träumchen!
Ich habe ja schon viele Kuchen mit Krümelboden gemacht, aber irgendwie habe ich mich immer ein wenig dusslig angestellt wenn es darum ging die Krümelmasse gleichmäßig anzudrücken. Am besten hat das noch mit einem kleinen Teigroller geklappt. Bis ich jetzt auf eine ganz tolle Idee gekommen bin (gut, da bin ich bestimmt nicht der Erste, aber für mich ist die Idee eben neu): Stempeln! Und zwar mit einem Kochtopf. Einfach die Krümelmasse in der Form verteilen und mit einem großen Kochtopf fest anrücken. Immer schön rundherum und der Boden wird ganz fest und gleichmäßig. Hurra! Kinderleicht!
Und auch vor Gelatine brauchts niemanden zu grausen. Zwar kann man mit Sofortgelatine, die man nur einrühren muss, wirklich nix falsch machen, aber die ist im Vergleich zur Blattgelatine ziemlich teuer. Wenn ihr Blattgelatine verwendet gibt es ein paar einfache Regeln, die ihr nur befolgen müsst. Dann geht garantiert nichts schief.
1. Gelatine etwa 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen.
2. Die Gelatine mit der Hand gut ausdrücken und mit der Flüssigkeit in der sie aufgelöst werden soll in einen Topf geben.
3. Bei sehr niedriger Temperatur nur so lange erwärmen bis sich die Gelatine auflöst, dann den Herd abstellen. Gelatine darf auf keinen Fall kochen, sonst geliert sie nicht mehr.
4. Sobald die Gelatine aufgelöst ist kommen 1-2 EL der zu gelierenden Masse dazu und alles wird gut miteinander verrührt. Das nennt man "angleichen der Massen" und ihr verhindert damit, dass sich beim zusammenrühren Klumpen bilden.
5. Die angeglichene Gelatinemasse zur restlichen Masse geben, verrühren und kalt stellen.
Das ist alles keine Zauberei, mit der richtigen Menge und der richtigen Temperatur klappt sicher!
Für den Lime Cheesecake braucht ihr:
100 g Butterkekse
100 g Löffelbiskuit
140 g Butter
2 TL Vanilleextrakt
6 Blatt Gelatine
500 g Magerquark
250 g Mascarpone
400 g Schlagsahne
3 Bio-Limetten
1 Bio-Zitrone
100 g Puderzucker
Und so wird's gemacht:
1. Kekse im Blender fein zerkleinern oder in einen Gefrierbeutel geben, gut verschließen und mit dem Nudelholz so lange bearbeiten bis die Kekse fein zerbröselt sind. Butter in einem kleinen Topf zerlassen und zu den Krümeln geben. Vanilleextrakt dazugeben und gut vermischen.
2. Einen Bogen Backpapier in eine Springform einspannen, dass der Boden bedeckt ist. Die Krümelmasse darauf verteilen und festdrücken. Den Boden könnt ihr jetzt schon einmal in den Kühlschrank stellen.
3. Gelatine einweichen. Quark, Mascarpone und Puderzucker gut miteinander verrühren.
4. Limetten heiß abwaschen und die Schale fein abreiben. Schale einer Limette beiseite stellen, die übrige Schale zur Quarkmasse geben und untermischen.
5. Die Limetten kräftig zwischen den Händen rollen und anschließend auspressen. Mit der Zitrone genauso verfahren.
6. Den Saft von Zitrone und Limetten in einen kleinen Topf geben, die Gelatine gut ausdrücken und dazu geben. Bei sehr niedriger Hitze unter dauerndem Rühren die Gelatine im Saft auflösen und vom Herd nehmen.
7. Nach und nach 1-2 Esslöffel der Quarkmasse zur Gelatinemasse geben und gut verühren. Dann die Gelatinemasse zur Quarkcreme geben und gut verrühren.
8. Sahne steif schlagen und unter die Quarkmasse heben. Anschließend die Creme auf dem Keksboden verteilen und für mindestens 2-3 Stunden kalt stellen. Wenn die Masse fest geworden ist mit dem restlichen Limettenabrieb bestreuen.
Der Kuchen schmeckt nicht nur im Sommer herrlich fruchtig und frisch. Ihr könnt den Boden natürlich auch aus anderen Keksen machen. Nur mit Löffelbiskuit ist er mir etwas zu süß, daher mische ich die Kekse gerne. Ganz toll schmecken auch zerbröselte Eierplätzchen. Für andere Quarkmassen nehme ich auch gerne Cantuccini oder Amarettini dazu, aber das passt nicht soooo gut zu Limette. Probiert doch einfach mal aus, was euch so in den Sinn kommt und berichtet mir davon.
Alles Liebe
Euer Steffen
Freitag, 11. März 2016
Orientalischer Karottensalat
Hallo meine Lieben,
heute habe ich mich wieder einmal aus der wöchentlichen Werbebeilage diverser Zeitungen inspirieren lassen. Bei Aldi habe ich ein Rezept für einen orientalischen Karottensalat gefunden. Irgendwie wundere ich mich schon über diese Idee, denn Karotten verbinde ich so überhaupt nicht mit orientalischer Küche, aber es schmeckt dann doch zu gut um lange akeptisch zu sein.
Das Rezept habe ich nach meinem Geschmack ein kleines bisschen verändert und zeige euch hier heute meine Version davon. Im Original war das Rezept noch mit Hackbällchen, aber da bei uns kein Fleisch auf den Tisch kommt habe ich die einfach weg gelassen. Was aber prima dazu schmeckt sind Falafel. Ich hatte schon einmal ein ähnliches Rezept veröffentlicht, aber probiert doch einfach beide mal aus :-) Es sind die Feinheiten, die den Unterschied machen. Probiert es mal aus!
Für 4 Portionen braucht ihr:
700 g Bio-Karotten
1-2 Schalotten
1 Knoblauchzehen
1 Bio-Zitrone
1 Stück Ingwer (ca. 1 cm)
3 EL Olivenöl
1 TL Curry grob
1 Prise Harissa
1 EL Honig
1-2 Zweige Minze
50 g Mandeln
100 g Datteln
Salz
Pfeffer
Und so wird's gemacht:
1. Karotten putzen und mit dem Sparschäler längs in dünne Streifen schneiden.
2. Schalotten schälen und in feine Ringe schneiden. Knoblauchzehe fein würfeln. Currymischung im Mörser zerstoßen.
3. Schale von der halben Zitrone abreiben und den Saft der Zitrone auspressen. Ein kleines Stückchen Ingwer fein reiben oder sehr fein hacken.
4. Öl in der Pfanne erhitzen und Schalotten, Knoblauch, Harissa und Curry darin anrösten.
5. Honig, Zitronenschale und -saft sowie Ingwer dazu geben und aufkochen lassen.
6. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und noch heiß über die Karottenstreifen gießen.
7. Mandeln und Datteln grob hacken, Minze waschen und Blättchen abzupfen, alles unter den Salat mischen.
Der Salat schmeckt lauwarm prima, aber kann auch sehr gut kalt gegessen werden.
Viel Freude beim Nachmachen und alles Liebe
Euer Steffen
heute habe ich mich wieder einmal aus der wöchentlichen Werbebeilage diverser Zeitungen inspirieren lassen. Bei Aldi habe ich ein Rezept für einen orientalischen Karottensalat gefunden. Irgendwie wundere ich mich schon über diese Idee, denn Karotten verbinde ich so überhaupt nicht mit orientalischer Küche, aber es schmeckt dann doch zu gut um lange akeptisch zu sein.
Das Rezept habe ich nach meinem Geschmack ein kleines bisschen verändert und zeige euch hier heute meine Version davon. Im Original war das Rezept noch mit Hackbällchen, aber da bei uns kein Fleisch auf den Tisch kommt habe ich die einfach weg gelassen. Was aber prima dazu schmeckt sind Falafel. Ich hatte schon einmal ein ähnliches Rezept veröffentlicht, aber probiert doch einfach beide mal aus :-) Es sind die Feinheiten, die den Unterschied machen. Probiert es mal aus!
Für 4 Portionen braucht ihr:
700 g Bio-Karotten
1-2 Schalotten
1 Knoblauchzehen
1 Bio-Zitrone
1 Stück Ingwer (ca. 1 cm)
3 EL Olivenöl
1 TL Curry grob
1 Prise Harissa
1 EL Honig
1-2 Zweige Minze
50 g Mandeln
100 g Datteln
Salz
Pfeffer
Und so wird's gemacht:
1. Karotten putzen und mit dem Sparschäler längs in dünne Streifen schneiden.
2. Schalotten schälen und in feine Ringe schneiden. Knoblauchzehe fein würfeln. Currymischung im Mörser zerstoßen.
3. Schale von der halben Zitrone abreiben und den Saft der Zitrone auspressen. Ein kleines Stückchen Ingwer fein reiben oder sehr fein hacken.
4. Öl in der Pfanne erhitzen und Schalotten, Knoblauch, Harissa und Curry darin anrösten.
5. Honig, Zitronenschale und -saft sowie Ingwer dazu geben und aufkochen lassen.
6. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und noch heiß über die Karottenstreifen gießen.
7. Mandeln und Datteln grob hacken, Minze waschen und Blättchen abzupfen, alles unter den Salat mischen.
Der Salat schmeckt lauwarm prima, aber kann auch sehr gut kalt gegessen werden.
Viel Freude beim Nachmachen und alles Liebe
Euer Steffen
Montag, 7. März 2016
Grüne Crêpes mit Füllung
Hallo ihr Lieben,
heute ist wieder mal ein "was hab ich noch alles im Kühlschrank und was kann ich daraus machen"-Rezept dran. Die Idee kam mir, als ich spät abends ziemlich hungrig und unzufrieden durch die Wohnung schlich und schon den dritten unbefriedigenden Blick in den Kühlschrank hinter mir hatte. Nix drin. Also nix, außer den "üblichen Verdächtigen": Eier, Butter, Milch. In der Speis ein ähnliches Bild: Mehl in allen Varianten, Kuchendekoration usw...
Zwei einsame Kräutertöpfchen auf der Fensterbank, näher am Tod als am Leben.
Und dann schau ich mich um, sehr meinen Kitchenaid Mier förmlich winken und rufen "Hey, ich bin auch noch da, lass mich dir helfen!"
"Guuuuuuuuut, Steffen", dachte ich bei mir, "Wenn du schon deine Haushaltsgerät winken siehst solltest du wirklich dringend was essen. Unterzucker ist ungesund". :-)
Also alles zusammen gesucht und los!
Für 4 Crêpes braucht ihr:
2 Eier
140 ml Milch
80 g Mehl
30 g Butter
Salz
1 Prise Chilliflocken
1/2 Bund Petersilie
1/2 Bund Basilikum
Für die Füllung:
Kräuterfrischkäse
2 hart gekochte Eier
Räucherlachs
Und so wird's gemacht:
1. Eier, Milch, Salz, Chilliflocken und Kräuter in den Blender geben und auf mittlerer Stufe etwa 2 Minuten mixen (bei Kitchenaid mit dem Programm für Milchshakes), oder in einem Hohen Gefäß mit einem Pürierstab so fein mixen bis die Masse grün wird und die Kräuter sehr fein zerkleinert sind.
2. Auf mittlerer Geschwindigkeit weiter mixen und das Mehl löffelweise dazu geben. Zuletzt die Butter untermixen bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist.
3. Den Teig jetzt 15 bis 30 Minuten quellen lassen.
4. Eine Pfanne erhitzen und etwas Butter oder Öl hinein geben. Dann etwa 1/4 des Teigs hinein gießen und die Pfanne langsam schwenken, dass der ganze Boden bedeckt ist. Crêpes gleichmäßig von beiden Seiten backen.
5. Für die Füllung die Crêpes mit Frischkäse bestreichen und ein in Scheiben geschnittenes gekochtes Ei darauf verteilen, nach Belieben mit Räucherlachs belegen, zusammenrollen und genießen.
Bei der Füllung sind eurer Fantasie wie so oft keine Grenzen gesetzt. Bei mir war leider kein Lachs da, aber er schmeckt super dazu. Auch eine Füllung aus Garnelen und Frischkäse oder Mayonaise ist sehr lecker.
Schreibt mir doch mal wie euch das Rezept gefällt und womit ihr eure (herzhaften) Cr1epes am liebsten füllt.
Alles Liebe
Euer Steffen
heute ist wieder mal ein "was hab ich noch alles im Kühlschrank und was kann ich daraus machen"-Rezept dran. Die Idee kam mir, als ich spät abends ziemlich hungrig und unzufrieden durch die Wohnung schlich und schon den dritten unbefriedigenden Blick in den Kühlschrank hinter mir hatte. Nix drin. Also nix, außer den "üblichen Verdächtigen": Eier, Butter, Milch. In der Speis ein ähnliches Bild: Mehl in allen Varianten, Kuchendekoration usw...
Zwei einsame Kräutertöpfchen auf der Fensterbank, näher am Tod als am Leben.
Und dann schau ich mich um, sehr meinen Kitchenaid Mier förmlich winken und rufen "Hey, ich bin auch noch da, lass mich dir helfen!"
"Guuuuuuuuut, Steffen", dachte ich bei mir, "Wenn du schon deine Haushaltsgerät winken siehst solltest du wirklich dringend was essen. Unterzucker ist ungesund". :-)
Also alles zusammen gesucht und los!
Für 4 Crêpes braucht ihr:
2 Eier
140 ml Milch
80 g Mehl
30 g Butter
Salz
1 Prise Chilliflocken
1/2 Bund Petersilie
1/2 Bund Basilikum
Für die Füllung:
Kräuterfrischkäse
2 hart gekochte Eier
Räucherlachs
Und so wird's gemacht:
1. Eier, Milch, Salz, Chilliflocken und Kräuter in den Blender geben und auf mittlerer Stufe etwa 2 Minuten mixen (bei Kitchenaid mit dem Programm für Milchshakes), oder in einem Hohen Gefäß mit einem Pürierstab so fein mixen bis die Masse grün wird und die Kräuter sehr fein zerkleinert sind.
2. Auf mittlerer Geschwindigkeit weiter mixen und das Mehl löffelweise dazu geben. Zuletzt die Butter untermixen bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist.
3. Den Teig jetzt 15 bis 30 Minuten quellen lassen.
4. Eine Pfanne erhitzen und etwas Butter oder Öl hinein geben. Dann etwa 1/4 des Teigs hinein gießen und die Pfanne langsam schwenken, dass der ganze Boden bedeckt ist. Crêpes gleichmäßig von beiden Seiten backen.
5. Für die Füllung die Crêpes mit Frischkäse bestreichen und ein in Scheiben geschnittenes gekochtes Ei darauf verteilen, nach Belieben mit Räucherlachs belegen, zusammenrollen und genießen.
Bei der Füllung sind eurer Fantasie wie so oft keine Grenzen gesetzt. Bei mir war leider kein Lachs da, aber er schmeckt super dazu. Auch eine Füllung aus Garnelen und Frischkäse oder Mayonaise ist sehr lecker.
Schreibt mir doch mal wie euch das Rezept gefällt und womit ihr eure (herzhaften) Cr1epes am liebsten füllt.
Alles Liebe
Euer Steffen
Sonntag, 6. März 2016
Apfel-Rührkuchen
Hallo meine Lieben,
Heute war es wieder mal so weit: Sonntag Nachmittag, Kaffeezeit und kein Kuchen da (weil ich gestern einfach viel zu faul war um noch zu backen). Aber so ganz ohne Kuchen? Nein, das geht nicht. Also muss ein schnelles Rezept her. Wieso also nicht zwei Dinge verbinden, die ich mag? Einen einfachen Rührkuchen und Äpfel.
Für einen Kuchen brauche ihr:
250 g Butter
250 g Mehl
200 g Zucker
1 Päckchen Backpulver
4 Eier
2-3 Äpfel
50 g dunkle Schokolade
50 g gemahlene Mandeln oder Nüsse
2 TL Zimt
Und so einfach wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen, Äpfel waschen, entkernen und grob reiben. Schokolade grob hacken.s
2. Butter und Zucker gut verrühren, Eier dazu geben. Dann Zimt, Nüsse, Äpfel und Schokolade unterrühren.
3. Zuletzt das Mehl kurz untermengen und die Masse in eine gefettete Springform (26cm) geben.
4. Auf der mittleren Schiene etwa 45 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
Der Apfelkuchen schmeckt lauwarm ausgezeichnet und die ganze Herstellung dauert nur etwa eine Stunde inklusive Backzeit. Bis der Kuchen fertig ist habt ihr schon die Kaffeetafel gedeckt und Freunde und Nachbarn eingeladen.
Gutes Gelingen und alles Liebe
Euer Steffen
Heute war es wieder mal so weit: Sonntag Nachmittag, Kaffeezeit und kein Kuchen da (weil ich gestern einfach viel zu faul war um noch zu backen). Aber so ganz ohne Kuchen? Nein, das geht nicht. Also muss ein schnelles Rezept her. Wieso also nicht zwei Dinge verbinden, die ich mag? Einen einfachen Rührkuchen und Äpfel.
Für einen Kuchen brauche ihr:
250 g Butter
250 g Mehl
200 g Zucker
1 Päckchen Backpulver
4 Eier
2-3 Äpfel
50 g dunkle Schokolade
50 g gemahlene Mandeln oder Nüsse
2 TL Zimt
Und so einfach wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen, Äpfel waschen, entkernen und grob reiben. Schokolade grob hacken.s
2. Butter und Zucker gut verrühren, Eier dazu geben. Dann Zimt, Nüsse, Äpfel und Schokolade unterrühren.
3. Zuletzt das Mehl kurz untermengen und die Masse in eine gefettete Springform (26cm) geben.
4. Auf der mittleren Schiene etwa 45 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
Der Apfelkuchen schmeckt lauwarm ausgezeichnet und die ganze Herstellung dauert nur etwa eine Stunde inklusive Backzeit. Bis der Kuchen fertig ist habt ihr schon die Kaffeetafel gedeckt und Freunde und Nachbarn eingeladen.
Gutes Gelingen und alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 27. Februar 2016
Cremige Champignonsuppe
Hallo meine Lieben,
Champignonsuppe ist völlig zurecht ein richtiger Klassiker! Oft kopiert als Fertigprodukt aus der Tüte, doch das Original ist einfach unvergleichlich.
Das bisschen mehr Zeit zum selber kochen lohnt sich wirklich, ihr werdet schon sehn...
Für vier Portionen braucht ihr:
400 g Champignons
1-2 kleine Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
25 g Butter
1 EL Mehl
50 ml Weißwein
100 g Sahne
1 Liter Gemüsebrühe
(2 EL selbstgemachtes Gemüsebrühpulver und 1 Liter Wasser)
Salz
Pfeffer
etwas Milch
Und so wird'S gemacht:
1. Champignons mit einem Küchenpapier abreiben, putzen und in Stücke schneiden. Zwiebeln und Knoblauch mit viel Liebe fein hacken.
2. Butter in einem Topf erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten.
3. Champignons dazu geben und mit Mehl bestäuben. Dann mit Weißwein ablöschen und die Gemüsebrühe dazu gießen.
4. Mit geschlossenem Deckel 25 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
5. Topf vom Herd nehmen und die Sahne dazu geben. Im Blender oder mit einem Stabmixer so fein wie möglch pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
6. Zum dekorieren etwas Milch aufschäumen und auf jeden Teller einen Klecks Milchschaum geben. Mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen und servieren.
Ihr könnt anstelle von Mehl auch eine Kartoffel mitkochen, da auch die Kartoffelstärke die Suppe wie gewünscht bindet und cremig macht, damit ist das Gericht dann auch glutenfrei.
Ich bin sicher ihr werdet nie wieder eine Chamignonsuppe aus der Türe genießen können, wenn ihr dieses tolle Rezept einmal ausprobiert habt :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
Champignonsuppe ist völlig zurecht ein richtiger Klassiker! Oft kopiert als Fertigprodukt aus der Tüte, doch das Original ist einfach unvergleichlich.
Das bisschen mehr Zeit zum selber kochen lohnt sich wirklich, ihr werdet schon sehn...
Für vier Portionen braucht ihr:
400 g Champignons
1-2 kleine Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
25 g Butter
1 EL Mehl
50 ml Weißwein
100 g Sahne
1 Liter Gemüsebrühe
(2 EL selbstgemachtes Gemüsebrühpulver und 1 Liter Wasser)
Salz
Pfeffer
etwas Milch
Und so wird'S gemacht:
1. Champignons mit einem Küchenpapier abreiben, putzen und in Stücke schneiden. Zwiebeln und Knoblauch mit viel Liebe fein hacken.
2. Butter in einem Topf erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten.
3. Champignons dazu geben und mit Mehl bestäuben. Dann mit Weißwein ablöschen und die Gemüsebrühe dazu gießen.
4. Mit geschlossenem Deckel 25 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
5. Topf vom Herd nehmen und die Sahne dazu geben. Im Blender oder mit einem Stabmixer so fein wie möglch pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
6. Zum dekorieren etwas Milch aufschäumen und auf jeden Teller einen Klecks Milchschaum geben. Mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen und servieren.
Ihr könnt anstelle von Mehl auch eine Kartoffel mitkochen, da auch die Kartoffelstärke die Suppe wie gewünscht bindet und cremig macht, damit ist das Gericht dann auch glutenfrei.
Ich bin sicher ihr werdet nie wieder eine Chamignonsuppe aus der Türe genießen können, wenn ihr dieses tolle Rezept einmal ausprobiert habt :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
Mittwoch, 17. Februar 2016
Red Velvet Cupcakes mit Cream Cheese Frosting
Hallo meine Lieben,
zum Valentinstag habe ich meinen Liebsten mit verführerischen Red Velvet Cupcakes überrascht. Diejenigen von euch, die mir bei facebook folgen, konnten das Ergebnis ja bereits sehen.
Ich hatte mir schon lange vorgenommen, mich mal an diesen sprichwörtlich samtigen Leckereien zu versuchen und habe nun endlich ein Rezept gefunden, das ich euch nicht vorenthalten möchte.
Die Zubereitung ist ein kleines bisschen aufwändiger als gewohnt, aber der Aufwand lohnt sich wirklich! Ihr werdet begeistert sein.
Die Kunst bei Red Velvet Cupcakes ist es, einen weichen, samtigen, nicht zu feuchten und nicht zu trockenen, dunkelroten Cupcake zu backen. Dazu müssen die Zutaten möglichst exakt wie beschrieben abgewogen und verarbeitet werden. Ein Geheimnis ist die Mischung von Öl und Butter – so bekommt der Teig die richtige Konsistenz und Sanftheit.
Zum Verzieren habe ich ein Cream Cheese Frosting mit Vanille gemacht, aber da könnt ihr euch aus der Vielfalt der Frostings aussuchen was euch gefällt J
Für 15 Cupcakes braucht ihr:
2 Eier Größe L (oder 3 Eier Größe M)
160 g Mehl
35 g Maisstärke
1 gestrichener Teelöffel Backpulver
8 g Kakaopulver
1 Prise Salz
60 g weiche Butter
200 g Zucker
120 ml Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumenöl)
2 Teelöffel Vanilleextrakt
1 Teelöffel Weißweinessig
ca. 1 TL rote Lebensmittelfarbe (z.B. Paste von Wilton)
120 ml Buttermilch
Für das Frosting braucht ihr:
225 g Doppelrahmfrischkäse
60 g weiche Butter
200 g Puderzucker
1 Teelöffel Vanilleextrakt
Und so wird’s gemacht:
Zunächst müssen alle Zutaten Zimmertemperatur haben. Am besten legt ihr bereits abends alles bereit und lasst so die Temperatur über Nacht angleichen, damit ihr am nächsten Tag ein tolles Backergebnis bekommt. Ich habe den Teig mit der Küchenmaschine Artisan von KitchenAid zubereitet, ihr könnt aber auch ein Handrührgerät oder jede andere Küchenmaschine verwenden. Bei meiner Beschreibung benutze ich die Zubehörteile von KitchenAid. Bitte achtet darauf, vergleichbares Zubehör zu verwenden, da sonst das Ergebnis anders ausfallen könnte.
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Muffinbackblech mit Papierförmchen bestücken. Ohne Muffinblech stellt ihr immer zwei Förmchen ineinander oder verwendet Silikonbackformen.
2. Eier trennen. Benutzt den Schneebesen eurer Küchenmaschine um die Eiweiße zu steifem Schnee zu schlagen und stellt den Eischnee dann zunächst beiseite.
3. Mehl, Stärke, Salz, Backpulver und Kakao in eine Schüssel sieben und gut miteinander vermischen. Die Mehlmischung dann ebenfalls erst einmal beiseite stellen.
4. Jetzt nehmt ihr den Flachrührer der Küchenmaschine und rührt damit die Butter bis sie hell und luftig ist. Dann nach und nach den Zucker dazu geben und weiterrühren bis sich Butter und Zucker gut miteinander verbunden haben. Das sieht zuerst sehr krümelig aus, wird aber mit der Zeit wieder gleichmäßiger. Wenn sich Butter oder Zucker am Rand ablagern stellt die Küchenmaschine ab und schiebt alles mit dem Teigschaber unten in der Schüssel zusammen. Es ist wichtig, dass sich die Zutaten gleichmäßig vermischen.
Jetzt das Öl dazu gießen und weitere zwei Minuten rühren. Wenn die Butter nun ein bisschen „klumpig“ aussieht ist das nicht schlimm.
5. Eigelbe und Vanilleextrakt dazu geben und wieder rühren bis alles gut vermischt ist. Notfalls wieder mit dem Teigschaber den Rand der Schüssel säubern (vorher immer abschalten! J)
Essig und Lebensmittelfarbe unterrühren. Die Menge der Lebensmittelfarbe hängt von der verwendeten Farbe ab. Gebt sie am besten nach und nach zu bis ihr das gewünschte Ergebnis habt. Durch den Kakao in der Mehlmischung wird das Rot dann später dunkler.
6. Wenn alles gut vermischt und schön rot ist gebt ihr nacheinander abwechselnd die Mehlmischung und die Buttermilch dazu. Reihenfolge: Mehl-Buttermilch-Mehl-Buttermilch-Mehl.
Lasst die Küchenmaschine dabei mit langsamer Geschwindigkeit laufen und rührt immer nur so lange bis das Mehl untergemischt ist. Nicht zu viel rühren, sonst werden die Cupcakes zäh und gummiartig. Zuletzt hebt ihr den Eischnee vorsichtig unter.
7. Die fertige Masse füllt ihr jetzt jeweils bis zu etwa 2/3 der Füllhöhe in die Cupcakeförmchen ein. Das ganze wird für 19 bis 21 Minuten (Stäbchenprobe) auf der mittleren Schiene gebacken. Das Stäbchen muss sauber wieder aus dem Cupcake heraus kommen. Nicht zu lange backen, sonst werden sie trocken. Nach dem Backen 5 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann zum vollständigen Auskühlen auf ein Kuchengitter setzen.
8. Für das Frosting alle Zuaten gut miteinander vermischen und in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen. Kurz (ca. 30 Minuten) in den Kühlschrank legen und dann die Cupcakes verzieren. Nach Belieben mit Zuckerperlen dekorieren.
Die Cupcakes schmelzen förmlich im Mund und sehen richtig edel aus. Sie wirken noch besser, wenn ihr sie vor dem Servieren aus dem Papierförmchen löst oder richtig hübsche Förmchen verwendet. Da gibt’s ja die tollsten Farben und Muster J
Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
zum Valentinstag habe ich meinen Liebsten mit verführerischen Red Velvet Cupcakes überrascht. Diejenigen von euch, die mir bei facebook folgen, konnten das Ergebnis ja bereits sehen.
Ich hatte mir schon lange vorgenommen, mich mal an diesen sprichwörtlich samtigen Leckereien zu versuchen und habe nun endlich ein Rezept gefunden, das ich euch nicht vorenthalten möchte.
Die Zubereitung ist ein kleines bisschen aufwändiger als gewohnt, aber der Aufwand lohnt sich wirklich! Ihr werdet begeistert sein.
Die Kunst bei Red Velvet Cupcakes ist es, einen weichen, samtigen, nicht zu feuchten und nicht zu trockenen, dunkelroten Cupcake zu backen. Dazu müssen die Zutaten möglichst exakt wie beschrieben abgewogen und verarbeitet werden. Ein Geheimnis ist die Mischung von Öl und Butter – so bekommt der Teig die richtige Konsistenz und Sanftheit.
Zum Verzieren habe ich ein Cream Cheese Frosting mit Vanille gemacht, aber da könnt ihr euch aus der Vielfalt der Frostings aussuchen was euch gefällt J
Für 15 Cupcakes braucht ihr:
2 Eier Größe L (oder 3 Eier Größe M)
160 g Mehl
35 g Maisstärke
1 gestrichener Teelöffel Backpulver
8 g Kakaopulver
1 Prise Salz
60 g weiche Butter
200 g Zucker
120 ml Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumenöl)
2 Teelöffel Vanilleextrakt
1 Teelöffel Weißweinessig
ca. 1 TL rote Lebensmittelfarbe (z.B. Paste von Wilton)
120 ml Buttermilch
Für das Frosting braucht ihr:
225 g Doppelrahmfrischkäse
60 g weiche Butter
200 g Puderzucker
1 Teelöffel Vanilleextrakt
Und so wird’s gemacht:
Zunächst müssen alle Zutaten Zimmertemperatur haben. Am besten legt ihr bereits abends alles bereit und lasst so die Temperatur über Nacht angleichen, damit ihr am nächsten Tag ein tolles Backergebnis bekommt. Ich habe den Teig mit der Küchenmaschine Artisan von KitchenAid zubereitet, ihr könnt aber auch ein Handrührgerät oder jede andere Küchenmaschine verwenden. Bei meiner Beschreibung benutze ich die Zubehörteile von KitchenAid. Bitte achtet darauf, vergleichbares Zubehör zu verwenden, da sonst das Ergebnis anders ausfallen könnte.
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Muffinbackblech mit Papierförmchen bestücken. Ohne Muffinblech stellt ihr immer zwei Förmchen ineinander oder verwendet Silikonbackformen.
2. Eier trennen. Benutzt den Schneebesen eurer Küchenmaschine um die Eiweiße zu steifem Schnee zu schlagen und stellt den Eischnee dann zunächst beiseite.
3. Mehl, Stärke, Salz, Backpulver und Kakao in eine Schüssel sieben und gut miteinander vermischen. Die Mehlmischung dann ebenfalls erst einmal beiseite stellen.
4. Jetzt nehmt ihr den Flachrührer der Küchenmaschine und rührt damit die Butter bis sie hell und luftig ist. Dann nach und nach den Zucker dazu geben und weiterrühren bis sich Butter und Zucker gut miteinander verbunden haben. Das sieht zuerst sehr krümelig aus, wird aber mit der Zeit wieder gleichmäßiger. Wenn sich Butter oder Zucker am Rand ablagern stellt die Küchenmaschine ab und schiebt alles mit dem Teigschaber unten in der Schüssel zusammen. Es ist wichtig, dass sich die Zutaten gleichmäßig vermischen.
Jetzt das Öl dazu gießen und weitere zwei Minuten rühren. Wenn die Butter nun ein bisschen „klumpig“ aussieht ist das nicht schlimm.
5. Eigelbe und Vanilleextrakt dazu geben und wieder rühren bis alles gut vermischt ist. Notfalls wieder mit dem Teigschaber den Rand der Schüssel säubern (vorher immer abschalten! J)
Essig und Lebensmittelfarbe unterrühren. Die Menge der Lebensmittelfarbe hängt von der verwendeten Farbe ab. Gebt sie am besten nach und nach zu bis ihr das gewünschte Ergebnis habt. Durch den Kakao in der Mehlmischung wird das Rot dann später dunkler.
6. Wenn alles gut vermischt und schön rot ist gebt ihr nacheinander abwechselnd die Mehlmischung und die Buttermilch dazu. Reihenfolge: Mehl-Buttermilch-Mehl-Buttermilch-Mehl.
Lasst die Küchenmaschine dabei mit langsamer Geschwindigkeit laufen und rührt immer nur so lange bis das Mehl untergemischt ist. Nicht zu viel rühren, sonst werden die Cupcakes zäh und gummiartig. Zuletzt hebt ihr den Eischnee vorsichtig unter.
7. Die fertige Masse füllt ihr jetzt jeweils bis zu etwa 2/3 der Füllhöhe in die Cupcakeförmchen ein. Das ganze wird für 19 bis 21 Minuten (Stäbchenprobe) auf der mittleren Schiene gebacken. Das Stäbchen muss sauber wieder aus dem Cupcake heraus kommen. Nicht zu lange backen, sonst werden sie trocken. Nach dem Backen 5 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann zum vollständigen Auskühlen auf ein Kuchengitter setzen.
8. Für das Frosting alle Zuaten gut miteinander vermischen und in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen. Kurz (ca. 30 Minuten) in den Kühlschrank legen und dann die Cupcakes verzieren. Nach Belieben mit Zuckerperlen dekorieren.
Die Cupcakes schmelzen förmlich im Mund und sehen richtig edel aus. Sie wirken noch besser, wenn ihr sie vor dem Servieren aus dem Papierförmchen löst oder richtig hübsche Förmchen verwendet. Da gibt’s ja die tollsten Farben und Muster J
Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
Freitag, 12. Februar 2016
Zitronentorte
Hallo meine Lieben,
kennt ihr das auch - man hat so ein gewisses Repertoire an Gebäck und Torten, variiert hin und wieder ein wenig, aber landet doch immer wieder bei den bewährten Rezepten? Auch mir geht das oft so und dann fange ich an mich zu langweilen.
Ein neues Rezept muss her! Ich wälze also meine Bücher, surfe im Netz, blättere durch gigantische Stapel an Zeitschriften und suche mir das zusammen, was mir gefällt. Dabei werfe ich dann oft verschiedene Rezepte zusammen, weil mir bei dem einen diese Komponente gefällt, beim anderen jene...
Und hin und wieder kommt dann zur rechten Zeit auch eine Freundin mit dem zarten Hinweis "Du, probier doch mal das Rezept. Das ist toll!" daher. So war's auch dieses Mal und so kam ich zu dieser wundervollen Zitronentorte, die ich natürlich auch wieder ein bisschen angepasst habe. ;-)
Für eine "normal hohe" Torte braucht ihr:
Zwei oder drei Springformen mit 26 cm Durchmesser
Für den Teig:
350 g weiche Butter
350 g Zucker
350 g Mehl
6 Eier
1 EL Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver
100 ml Zitronensaft
abgeriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone
Für die Füllung:
100 g weiche Butter
120 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
10 g Puderzucker
120 g Lemoncurd (gekauft oder selbst gemacht)
abgeriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone
Mit diesen Mengenangaben wird die Torte (der Boden) ca. 6 cm hoch. Wenn ihr eine hohe, etwa 9 cm große Torte wollt nehmt die 1,5-fache Menge aller Zutaten.
Für die Creme:75 g Zucker
150 ml Wasser
Schale von 1 1/2 unbehandelten Zitronen
90 ml Zitronensaft
weitere 375 ml Wasser
90 g Zucker
45 g Stärke
180 g Butter
gelbe Lebensmittelfarbe (Paste)
Diese Menge reicht zum einstreichen der Torte, wenn ihr wie ich Rosen spritzen wollt nehmt lieber zur Sicherheit die 1,5-fache Menge, bei der hohen Torte die doppelte Menge.
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 175°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Eier, Vanillezucker und Zucker sehr schaumig rühren bis die Masse hell wird. Dann nach und nach die weiche Butter einarbeiten.
3. Mehl mit Backpulver und Zitronenabrieb mischen und abwechselnd mit dem Zitronensaft unter die Eiermischung rühren.
4. Die Springformen mit Backpapier auskleiden und die Masse darin verteilen. Entweder drei einzelne Böden backen oder eine Form mit 2/3 der Masse und die andere mit 1/3 füllen und nacheinander etwa 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Stäbchenprobe machen. Die größere Teigmenge braucht entsprechend länger.
5. Nach dem Auskühlen den größeren Boden einmal hälftig durchschneiden. Das geht am besten mit einer "Tortenharfe" oder einem langen Tortenmesser. Achtet darauf, dass beide Hälften etwa gleich dick sind.
6. FÜr die Füllung die weiche Butter nach und nach mit dem Frischkäse verrühren. Puderzucker, Lemoncurd und Zitronenabrieb dazu geben und gut vermischen.
7. Die Hälfte der Füllung auf dem ersten Boden verteilen, glatt streichen und einen Tortenring darum stellen. dann den zweiten Boden auflegen und die restliche Füllung gleichmäßig darauf verteilen. Anschließend den dritten Boden auflegen. Die Torte jetzt für mindestens 2 Stunden kalt stellen.
8. In der Zwischenzeit die Tortencreme vorbereiten: 75 g Zucker mit 150 ml Wasser aufkochen. Die Zitronenschale mit einem Sparschäler oder dünn mit einem Messer abschälen ohne dass zuviel weiße Schale dabei ist. Zitronenschale mit aufkochen, Herd abschalten und 10 Minuten ziehen lassen, dann die Schale herausnehmen.
9. Restlichen Zucker und das Wasser dazu geben, gut verrühren und aufkochen lassen. Zitronensaft mit Stärke glatt rühren. Wenn die Masse kocht den Topf vom Herd nehmen und die Stärkemischung schnell mit einem Schneebesen einrühren. Nochmals kurz aufkochen lassen bis ein dicker Pudding entsteht.
10. Die Puddingmasse in eine flache Schüssel umfüllen und mit einer firschhaltefolie abdecken. Die Folie direkt auf den Pudding legen, damit sich keine Haut bildet. Masse auf Raumtemperatur erkalten lassen.
11. Wenn der Pudding kalt ist wird die zimmerwarme Butter mit dem Schneebesen der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät cremig aufgeschlagen bis sie weiß und luftig ist. Dann löffelweise den Pudding dazu geben. Wenn ihr nicht sicher seid, ob euer Pudding Klümpchen hat streicht ihn vorher besser durch ein Haarsieb.
12. Die Masse teilt ihr nun ungefähr im Verhältnis 1:1:3 auf. Einen Teil färbt ihr kräftig gelb, den zweiten nun noch zart gelb und der dritte bleibt weiß.
13. Jetzt streicht ihr die Torte ein. Fangt dazu unten an und streicht eine etwa 2 cm hohe Schicht der gelben Creme einmal rundherum. Darüber kommt eine Runde der hellgelben Creme und oben herum kommt die weiße Creme. Mit der weißen Creme streicht ihr die Torte auch von oben glatt. Einen schönen Farbverlauf bekommt ihr, wenn ihr die Torte noch einmal rundherum mit einer Palette abzieht.
14. Stellt eure Torte noch einmal für mindestens 2 Stunden kalt, die Creme braucht Zeit um richtig anzuziehen und fest zu werden. Wenn ihr Rosen spritzt kann es besser sein, die Creme vor dem Dekorieren kurz zu kühlen, damit die Rosen nicht verlaufen. Ganz kinderleicht und bequem könnt ihr Torten übrigens auf einer dreh- und neigbaren Tortenplatte dekorieren. Seit ich diese Platte habe frage ich mich, warum ich mir früher immer so viel Arbeit und Mühe gemacht habe. Ich will nicht mehr ohne dieses tolle Hilfsmittel sein. Wenn ihr es künftig auch leichter haben wollt, könnt ihr die Platte hier bestellen, den Link dazu findet ihr in der rechten Spalte.
Vor dem Servieren sollte die Torte wieder mindestens eine halbe Stunde Zeit bekommen, sich an die Raumtemperatur zu gewöhnen. Sie schmeckt einfach besser, wenn sie nicht eiskalt ist und die Creme ist dann ja auch fest genug.
Lasst euch von dem langen Rezept nicht abschrecken. Auch ich dachte zuerst "Oh mein Gott! Drei Formen und so viel Arbeit!" Aber das liest sich nur so, das Rezept ist wirklich einfach nachzumachen und ich bin sicher, dass ihr das ganz toll hin bekommt! Wenn ihr es ausprobiert habt schickt mir mal ein Foto!
Alles Liebe
Euer Steffen
kennt ihr das auch - man hat so ein gewisses Repertoire an Gebäck und Torten, variiert hin und wieder ein wenig, aber landet doch immer wieder bei den bewährten Rezepten? Auch mir geht das oft so und dann fange ich an mich zu langweilen.
Ein neues Rezept muss her! Ich wälze also meine Bücher, surfe im Netz, blättere durch gigantische Stapel an Zeitschriften und suche mir das zusammen, was mir gefällt. Dabei werfe ich dann oft verschiedene Rezepte zusammen, weil mir bei dem einen diese Komponente gefällt, beim anderen jene...
Und hin und wieder kommt dann zur rechten Zeit auch eine Freundin mit dem zarten Hinweis "Du, probier doch mal das Rezept. Das ist toll!" daher. So war's auch dieses Mal und so kam ich zu dieser wundervollen Zitronentorte, die ich natürlich auch wieder ein bisschen angepasst habe. ;-)
Für eine "normal hohe" Torte braucht ihr:
Zwei oder drei Springformen mit 26 cm Durchmesser
Für den Teig:
350 g weiche Butter
350 g Zucker
350 g Mehl
6 Eier
1 EL Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver
100 ml Zitronensaft
abgeriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone
Für die Füllung:
100 g weiche Butter
120 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
10 g Puderzucker
120 g Lemoncurd (gekauft oder selbst gemacht)
abgeriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone
Mit diesen Mengenangaben wird die Torte (der Boden) ca. 6 cm hoch. Wenn ihr eine hohe, etwa 9 cm große Torte wollt nehmt die 1,5-fache Menge aller Zutaten.
Für die Creme:75 g Zucker
150 ml Wasser
Schale von 1 1/2 unbehandelten Zitronen
90 ml Zitronensaft
weitere 375 ml Wasser
90 g Zucker
45 g Stärke
180 g Butter
gelbe Lebensmittelfarbe (Paste)
Diese Menge reicht zum einstreichen der Torte, wenn ihr wie ich Rosen spritzen wollt nehmt lieber zur Sicherheit die 1,5-fache Menge, bei der hohen Torte die doppelte Menge.
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 175°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Eier, Vanillezucker und Zucker sehr schaumig rühren bis die Masse hell wird. Dann nach und nach die weiche Butter einarbeiten.
3. Mehl mit Backpulver und Zitronenabrieb mischen und abwechselnd mit dem Zitronensaft unter die Eiermischung rühren.
4. Die Springformen mit Backpapier auskleiden und die Masse darin verteilen. Entweder drei einzelne Böden backen oder eine Form mit 2/3 der Masse und die andere mit 1/3 füllen und nacheinander etwa 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Stäbchenprobe machen. Die größere Teigmenge braucht entsprechend länger.
5. Nach dem Auskühlen den größeren Boden einmal hälftig durchschneiden. Das geht am besten mit einer "Tortenharfe" oder einem langen Tortenmesser. Achtet darauf, dass beide Hälften etwa gleich dick sind.
6. FÜr die Füllung die weiche Butter nach und nach mit dem Frischkäse verrühren. Puderzucker, Lemoncurd und Zitronenabrieb dazu geben und gut vermischen.
7. Die Hälfte der Füllung auf dem ersten Boden verteilen, glatt streichen und einen Tortenring darum stellen. dann den zweiten Boden auflegen und die restliche Füllung gleichmäßig darauf verteilen. Anschließend den dritten Boden auflegen. Die Torte jetzt für mindestens 2 Stunden kalt stellen.
8. In der Zwischenzeit die Tortencreme vorbereiten: 75 g Zucker mit 150 ml Wasser aufkochen. Die Zitronenschale mit einem Sparschäler oder dünn mit einem Messer abschälen ohne dass zuviel weiße Schale dabei ist. Zitronenschale mit aufkochen, Herd abschalten und 10 Minuten ziehen lassen, dann die Schale herausnehmen.
9. Restlichen Zucker und das Wasser dazu geben, gut verrühren und aufkochen lassen. Zitronensaft mit Stärke glatt rühren. Wenn die Masse kocht den Topf vom Herd nehmen und die Stärkemischung schnell mit einem Schneebesen einrühren. Nochmals kurz aufkochen lassen bis ein dicker Pudding entsteht.
10. Die Puddingmasse in eine flache Schüssel umfüllen und mit einer firschhaltefolie abdecken. Die Folie direkt auf den Pudding legen, damit sich keine Haut bildet. Masse auf Raumtemperatur erkalten lassen.
11. Wenn der Pudding kalt ist wird die zimmerwarme Butter mit dem Schneebesen der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät cremig aufgeschlagen bis sie weiß und luftig ist. Dann löffelweise den Pudding dazu geben. Wenn ihr nicht sicher seid, ob euer Pudding Klümpchen hat streicht ihn vorher besser durch ein Haarsieb.
12. Die Masse teilt ihr nun ungefähr im Verhältnis 1:1:3 auf. Einen Teil färbt ihr kräftig gelb, den zweiten nun noch zart gelb und der dritte bleibt weiß.
13. Jetzt streicht ihr die Torte ein. Fangt dazu unten an und streicht eine etwa 2 cm hohe Schicht der gelben Creme einmal rundherum. Darüber kommt eine Runde der hellgelben Creme und oben herum kommt die weiße Creme. Mit der weißen Creme streicht ihr die Torte auch von oben glatt. Einen schönen Farbverlauf bekommt ihr, wenn ihr die Torte noch einmal rundherum mit einer Palette abzieht.
14. Stellt eure Torte noch einmal für mindestens 2 Stunden kalt, die Creme braucht Zeit um richtig anzuziehen und fest zu werden. Wenn ihr Rosen spritzt kann es besser sein, die Creme vor dem Dekorieren kurz zu kühlen, damit die Rosen nicht verlaufen. Ganz kinderleicht und bequem könnt ihr Torten übrigens auf einer dreh- und neigbaren Tortenplatte dekorieren. Seit ich diese Platte habe frage ich mich, warum ich mir früher immer so viel Arbeit und Mühe gemacht habe. Ich will nicht mehr ohne dieses tolle Hilfsmittel sein. Wenn ihr es künftig auch leichter haben wollt, könnt ihr die Platte hier bestellen, den Link dazu findet ihr in der rechten Spalte.
Vor dem Servieren sollte die Torte wieder mindestens eine halbe Stunde Zeit bekommen, sich an die Raumtemperatur zu gewöhnen. Sie schmeckt einfach besser, wenn sie nicht eiskalt ist und die Creme ist dann ja auch fest genug.
Lasst euch von dem langen Rezept nicht abschrecken. Auch ich dachte zuerst "Oh mein Gott! Drei Formen und so viel Arbeit!" Aber das liest sich nur so, das Rezept ist wirklich einfach nachzumachen und ich bin sicher, dass ihr das ganz toll hin bekommt! Wenn ihr es ausprobiert habt schickt mir mal ein Foto!
Alles Liebe
Euer Steffen
Sonntag, 7. Februar 2016
Eierlikörkuchen von Oma
Hallo ihr Lieben,
heute gibt's wieder mal einen Klassiker aus Omas Küche - Eierlikörkuchen. Und zwar einen, der diesen Namen auch verdient! :-)
Meine eine Oma verbinde ich in Sachen Kuchen mehr mit Torten und Blechkuchen, die andere eher mit Rührkuchen. Mag sein, dass es auch an der Zahl der Kinder und Enkel liegt, dass die Kuchen und Torten auf der einen Seite größer ausfielen als auf der anderen, aber geschmacklich nahmen sie sich nichts. Bei meiner Oma, die sich in meiner Erinnerung auf Rührkuchen spezialisiert hatte gab es oft "Gesundheitskuchen". Mir hat sich bis heute nicht erschlossen, woher genau der Name stammt, aber der Begriff hat sich bis heute in unserer Familie gehalten. Kennt ihr auch Gesundheitskuchen?
Nunja, kein Gesundheitskuchen, aber doch ein Rührkuchen ist eben auch dieser Eierlikörkuchen, der himmlisch duftet und unbeschreiblich locker und saftig wird.
Ich backe ihn immer in einer Springform mit Rohrboden oder einer Guglhupfform.
Ihr braucht dafür:
5 Eier
225 g Zucker
2 EL Vanillezucker
250 ml Speiseöl (z.B. Sonnenblume oder Raps)
250 ml Eierlikör
125 g Mehl
125 g Kartoffelmehl oder Stärke
1 Päckchen Backpulver
ggf. Puderzucker
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Eier schaumig schlagen und nach und nach Zucker und Vanillezucker hineinrieseln lassen.
2. Wenn die Masse hell und cremig ist langsam das Öl in dünnem Strahl hinein laufen lassen. Anschließend den Eierlikör ebenso langsam zugeben.
3. Mehl, Kartoffelmehl und Backpulver mischen, sieben und vorsichtig unterheben.
4. Die Backform einfetten und die Masse hinein gießen. Die Masse ist sehr flüssig und verteilt sich von selbst gleichmäßig in der Form.
5. Auf der mittleren Schiene ca. 1 Stunde backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen. Wenn euch der Kuchen zu dunkel wird bevor er innen durchgebacken ist deckt ihn mit einem Stück Alufolie ab.
Den Kuchen in der Form abkühlen lassen, auf eine Kuchenplatte stürzen und mit Puderzucker bestreuen oder eine Glasur aus Puderzucker und Eierlikör anrühren und darüber gießen.
Viel Spaß beim Backen und Genießen!
Alles Liebe
Euer Steffen
heute gibt's wieder mal einen Klassiker aus Omas Küche - Eierlikörkuchen. Und zwar einen, der diesen Namen auch verdient! :-)
Meine eine Oma verbinde ich in Sachen Kuchen mehr mit Torten und Blechkuchen, die andere eher mit Rührkuchen. Mag sein, dass es auch an der Zahl der Kinder und Enkel liegt, dass die Kuchen und Torten auf der einen Seite größer ausfielen als auf der anderen, aber geschmacklich nahmen sie sich nichts. Bei meiner Oma, die sich in meiner Erinnerung auf Rührkuchen spezialisiert hatte gab es oft "Gesundheitskuchen". Mir hat sich bis heute nicht erschlossen, woher genau der Name stammt, aber der Begriff hat sich bis heute in unserer Familie gehalten. Kennt ihr auch Gesundheitskuchen?
Nunja, kein Gesundheitskuchen, aber doch ein Rührkuchen ist eben auch dieser Eierlikörkuchen, der himmlisch duftet und unbeschreiblich locker und saftig wird.
Ich backe ihn immer in einer Springform mit Rohrboden oder einer Guglhupfform.
Ihr braucht dafür:
5 Eier
225 g Zucker
2 EL Vanillezucker
250 ml Speiseöl (z.B. Sonnenblume oder Raps)
250 ml Eierlikör
125 g Mehl
125 g Kartoffelmehl oder Stärke
1 Päckchen Backpulver
ggf. Puderzucker
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Eier schaumig schlagen und nach und nach Zucker und Vanillezucker hineinrieseln lassen.
2. Wenn die Masse hell und cremig ist langsam das Öl in dünnem Strahl hinein laufen lassen. Anschließend den Eierlikör ebenso langsam zugeben.
3. Mehl, Kartoffelmehl und Backpulver mischen, sieben und vorsichtig unterheben.
4. Die Backform einfetten und die Masse hinein gießen. Die Masse ist sehr flüssig und verteilt sich von selbst gleichmäßig in der Form.
5. Auf der mittleren Schiene ca. 1 Stunde backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen. Wenn euch der Kuchen zu dunkel wird bevor er innen durchgebacken ist deckt ihn mit einem Stück Alufolie ab.
Den Kuchen in der Form abkühlen lassen, auf eine Kuchenplatte stürzen und mit Puderzucker bestreuen oder eine Glasur aus Puderzucker und Eierlikör anrühren und darüber gießen.
Viel Spaß beim Backen und Genießen!
Alles Liebe
Euer Steffen
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