Hallo meine Lieben,
unser Urlaub in Thailand ist erst ein paar Wochen her und noch immer lassen sich die schönen Erlebnisse und Erinnerungen ganz spontan wach rufen und so der Urlaub in Gedanken noch ein bisschen verlängern. Ganz besonders einfach geht das mit Gerüchen. Geht es euch auch so, dass ihr bestimmte Gerüche mit ganz besonderen Momenten verbindet und euch dann ganz spontan erinnert, wenn ihr den Geruch wahrnehmt? Ich habe eine ganze Geruchsbibliothek in meinem Kopf. Ganz viel davon hängt natürlich mit der Küche zusammen aber auch wunderbare Blütendüfte oder der Geruch von Meerwasser lösen schöne Erinnerungen aus.
Ebenfalls vor ein paar Wochen ist unsere neue Mitbewohnerin Alexa bei uns eingezogen (die kleine von Amazon 😉) und die spielt mir gerade das Rauschen von Ozeanwellen vor. Schon verrückt irgendwie. Aber wenn ich so in der strahlenden Herbstsonne an meinem Küchentisch sitze, einen grünen Tee mit Jasmin trinke und den Ozean rauschen höre, dann muss ich eigentlich nur noch die Augen schließen und schon bin ich wieder im Urlaub.
Und jetzt - wo ich ja fast schon wieder im Urlaub bin - kann ich auch gleich noch etwas thailändisches kochen. Ein Grünes Curry mit vielen tollen Aromen, allen voran Kokos und Zitronengras. Ich liebe es!
Für 4 Portionen brauch ihr:
🖨 Rezept als PDF
1 EL grüne Currypaste
1 EL Öl
400 ml Kokosmilch
1 Stängel Zitronengras (frisch oder aus dem Glas)
150 g grüne Bohnen (frisch oder TK)
1 kleine Aubergine
1 Limette (Saft)
1/2 Orange (Saft)
1 EL Fischsauce
400 g große Garnelen (geputzt und geschält)
2 Zweige Thai-Basilikum
2 Frühlingszwiebeln
wer mag:
2 Zweige frisches Koriandergrün
1 grüne Chilischote
Dazu serviert ihr am besten Jasminreis (ca. 250 g) für 4 Portionen.
So wird's gemacht:
1. Reis kochen. Ich mache das mit der Quell-Methode. Dabei gebe ich den Reis mit der doppelten Menge Wasser und 1/2 TL Salz in einen Topf und koche alles bei geschlossenem Deckel ca. 8 bis 10 Minuten. Dann nehme ich den Topf vom Herd und lasse den Reis bei geschlossenem Deckel solange quellen bis er alles Wasser aufgenommen hat. Der Reis darf gerne etwas klebrig sein. Wenn ihr lockeren Reis wollt kocht ihn nach Packungsanleitung :-)
2. Garnelen auftauen. Ich nehme dafür gerne die großen Garnelen, nicht die kleinen Shrimps. Allerdings bekommt ihr die meistens mit Schale. Nach dem Auftauen lassen sich die Garnelen aber ganz leicht aus der Schale pulen.
3. Frühlingszwiebeln in kleine Ringe schneiden. Das Zitronengras kräftig quetschen, aber den Stängel ganz lassen, dann könnt ihr ihn leichter wieder entfernen. Limette und Orange auspressen. Kokosmilch gut durchrühren, damit sich feste und flüssige Teile in der Dose gut vermischen. Chilischote, Thai-Basilikum und Koriander (oder Petersilie) grob hacken.
4. Aubergine in 1 cm dicke Scheiben schneiden und diese mit Salz bestreuen. Nach ein paar Minuten die ausgetretene Flüssigkeit mit Küchenkrepp abtupfen und die Auberginen würfeln.
Bohnen putzen und in etwa 3 cm große Stücke schneiden. TK-Bohnen entweder auftauen oder einfach in der Mitte durchschneiden oder brechen.
Wenn alles vorbereitet ist geht es mit der Zubereitung endlich los. Das geht ganz fix, daher müsst ihr wirklich alles vorher gerichtet haben.
5. Currypaste mit Öl in einer tiefen Pfanne anbraten bis es zu rauchen beginnt. Dann mit der Hälfte der Kokosmilch ablöschen und alles kurz aufkochen lassen. Dann auf mittlere Hitze schalten und Zitronengras, Auberginenwürfel und Bohnen dazu geben. Etwa 5 Minuten leicht köcheln lassen.
6. Die Hälfte von Limettensaft und Orangensaft dazu geben sowie die restliche Kokosmilch und die Fischsauce, alles miteinander verrühren. Gebt ggf. etwas Wasser dazu wenn es zu dickflüssig wird. Die Garnelen könnt ihr jetzt dazu geben und ein paar Minuten gar ziehen lassen oder ihr bratet sie in einer zweiten Pfanne kurz an und gebt sie später beim servieren dazu.
7. Ganz zum Schluss die Hälfte der Kräuter und der Frühlingszwiebeln dazu geben und das Curry abschmecken bis die richtige Mischung aus süß, salzig, sauer und scharf erreicht ist. Seid mit der Schärfe vorsichtig und gebt lieber nach und nach Chili dazu.
Keine Angst wenn euch das Gericht etwas Scharf oder salzig vorkommt. Der Reis gleicht das ganz gut wieder aus.
Traditionell werden Reis und Curry getrennt serviert, sodass sich jeder seine gewünschte Menge selbst auf dem Teller mischen kann. Ich habe aber - weil es hübscher aussieht - eine Tasse Reis in die Mitte der Teller gestürzt und das Curry außen herum angerichtet. Die restlichen Kräuter darüber streuen und servieren.
Ich habe festgestellt, dass es ganz unterschiedlich scharfe Currypasten gibt. Es kann also sein, dass euer Curry mit der Angabe 1 EL Currypaste ziemlich lahm schmeckt oder dass es eher nach Höllenfeuer anmutet. Seid daher wirklich beim ersten Versuch etwas vorsichtig mit der Zugabe von weiteren Chilishoten. Nachwürzen ist immer einfacher als das Gericht nachträglich zu entschärfen.😉
Wenn euch mein Rezept gefällt oder ihr andere tolle thailändische Gerichte kennt, die ich einmal ausprobieren kann, schreibt mir bitte eine Nachricht oder einen Kommentar.
Alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 4. November 2017
Freitag, 27. Oktober 2017
Test - Philips SceneSwitch LED Lampen
Hallo meine Lieben,
vor einer Woche kam ein neues Testpaket bei mir an. Dieses Mal darf ich LED Lampen testen, die ohne Dimmer verschiedene Lichtstimmungen erzeugen können. Es handelt sich um die SceneSwitch Modelle von Philips, die ich in gleich drei Versionen ausprobieren darf:
- Kerzenform mit E14-Fassung und 470 lm (klar) - 5,5 W
- Standardform mit E27-Fassung und 806 lm (matt) - 8 W
- Standardform mit E27-Fassung und 806 lm (klar mit Filament-Struktur) - 7,5 W
Bestimmt geht es euch auch noch manchmal so, dass ihr mit der Angabe 806 lm (Lumen) nicht viel anfangen könnt und eher nach der alten Watt-Angabe sucht, stimmt? Die beiden großen Lampen entsprechen der Lichtstärke einer 60 Watt Glühbirne, die kleine entspricht 40 Watt.
Das tolle an den LED Lampen aus der Philips SceneSwitch-Serie ist jetzt, dass ihr nur durch mehrfaches Ein- und Ausschalten der Lampen die Lichtstimmung verändern könnt. Klingt komisch, ist aber so! :-)
Einmal eingeschaltet leuchten die Lampen mit 100% ihrer Leuchtkraft. Das Licht ist echt prima zum Arbeiten, über dem Esstisch oder zum Lesen. Ich habe die großen Lampen in meiner Leuchte über dem Esstisch und in eine Leselampe an der Couch eingesetzt. Dort waren zuletzt zwei 9 Watt Energiesparleuchten drin, die aber weder dimmbar sind noch eine besonders schöne Lichtfarbe haben. Die beiden ziehen dann in die Leuchten im Flur um, wenn dort mal wieder eine Lampe den Geist aufgibt. Die kleine Lampe habe ich in meine Nachttischlampe eingesetzt.
Einmal kurz aus- und wieder einschalten und schon leuchten die Lampen nur noch mit 40% Lichtstärke und in einem wärmeren Farbton. Das gefällt mir gut, ist ausreichend hell um sich noch gut im Zimmer umgucken zu können oder nach dem Essen bei einem Glas Wein noch etwas sitzen zu bleiben und den Abend zu genießen. Lesen und Arbeiten ist bei diesem Licht aber nicht sinnvoll. Dafür ist es ja auch nicht gemacht. :-)
Und nochmal aus und ein und schon sind es nur noch 10% Lichtstärke. Das ist eine sehr angenehme, warmweiße Akzentbeleuchtung für eine schöne und gemütliche Lichtstimmung am Abend. Auch am Nachttisch ist diese Lichtstärke super, wenn ich nachts mal Licht brauche, aber das Zimmer nicht in Flutlicht tauchen will.
Als hätte mich das alles noch nicht genug überzeugt merken sich die Lampen auch noch in welcher Einstellung ich sie ausschalte. Nach längerem ausgeschalteten gehen sie nämlich in genau der Stufe wieder an, in der ich sie ausgeschaltet habe. Wirklich sehr praktisch - besonders im Schlafzimmer. Ich glaube, das wäre auch was für ein Kinderzimmer.
Es gibt die Lampe noch in zwei weiteren Bauformen, die waren aber nicht in meinem Paket und ich kann daher nichts dazu sagen. Die Lampe im Filament-Modell gefällt mir besonders gut, da man bei ihr einzelne Leuchtstäbe erkennen kann wenn die Lichtstärke niedrig eingestellt ist. Sieht natürlich nicht ganz so toll aus wie die angesagten Edison-Lampen mit ihren Glühfäden, ist dafür aber wesentlich energieeffizienter und flexibler, da ich diese LED Lampe ja auch heller schalten kann.
Ich habe auch zwei Videos auf YouTube gestellt. Im einen seht ihr einfach die drei Helligkeitsstufen der kleinen Kerzenlampe und im anderen die Filament-Lampe in meiner Esszimmer-Leuchte in en verschiedenen Lichtstimmungen und ein paar Infos zu den Leuchtmitteln.
Welche Leuchtmittel kommen denn bei euch zum Einsatz? Arbeitet ihr mit Dimmern und welche Lichtstimmungen bevorzugt ihr wo in eurem Zuhause?
Alles Lieber
Euer Steffen
vor einer Woche kam ein neues Testpaket bei mir an. Dieses Mal darf ich LED Lampen testen, die ohne Dimmer verschiedene Lichtstimmungen erzeugen können. Es handelt sich um die SceneSwitch Modelle von Philips, die ich in gleich drei Versionen ausprobieren darf:
- Kerzenform mit E14-Fassung und 470 lm (klar) - 5,5 W
- Standardform mit E27-Fassung und 806 lm (matt) - 8 W
- Standardform mit E27-Fassung und 806 lm (klar mit Filament-Struktur) - 7,5 W
Bestimmt geht es euch auch noch manchmal so, dass ihr mit der Angabe 806 lm (Lumen) nicht viel anfangen könnt und eher nach der alten Watt-Angabe sucht, stimmt? Die beiden großen Lampen entsprechen der Lichtstärke einer 60 Watt Glühbirne, die kleine entspricht 40 Watt.
Das tolle an den LED Lampen aus der Philips SceneSwitch-Serie ist jetzt, dass ihr nur durch mehrfaches Ein- und Ausschalten der Lampen die Lichtstimmung verändern könnt. Klingt komisch, ist aber so! :-)
Einmal eingeschaltet leuchten die Lampen mit 100% ihrer Leuchtkraft. Das Licht ist echt prima zum Arbeiten, über dem Esstisch oder zum Lesen. Ich habe die großen Lampen in meiner Leuchte über dem Esstisch und in eine Leselampe an der Couch eingesetzt. Dort waren zuletzt zwei 9 Watt Energiesparleuchten drin, die aber weder dimmbar sind noch eine besonders schöne Lichtfarbe haben. Die beiden ziehen dann in die Leuchten im Flur um, wenn dort mal wieder eine Lampe den Geist aufgibt. Die kleine Lampe habe ich in meine Nachttischlampe eingesetzt.
Einmal kurz aus- und wieder einschalten und schon leuchten die Lampen nur noch mit 40% Lichtstärke und in einem wärmeren Farbton. Das gefällt mir gut, ist ausreichend hell um sich noch gut im Zimmer umgucken zu können oder nach dem Essen bei einem Glas Wein noch etwas sitzen zu bleiben und den Abend zu genießen. Lesen und Arbeiten ist bei diesem Licht aber nicht sinnvoll. Dafür ist es ja auch nicht gemacht. :-)
Und nochmal aus und ein und schon sind es nur noch 10% Lichtstärke. Das ist eine sehr angenehme, warmweiße Akzentbeleuchtung für eine schöne und gemütliche Lichtstimmung am Abend. Auch am Nachttisch ist diese Lichtstärke super, wenn ich nachts mal Licht brauche, aber das Zimmer nicht in Flutlicht tauchen will.
Als hätte mich das alles noch nicht genug überzeugt merken sich die Lampen auch noch in welcher Einstellung ich sie ausschalte. Nach längerem ausgeschalteten gehen sie nämlich in genau der Stufe wieder an, in der ich sie ausgeschaltet habe. Wirklich sehr praktisch - besonders im Schlafzimmer. Ich glaube, das wäre auch was für ein Kinderzimmer.
Es gibt die Lampe noch in zwei weiteren Bauformen, die waren aber nicht in meinem Paket und ich kann daher nichts dazu sagen. Die Lampe im Filament-Modell gefällt mir besonders gut, da man bei ihr einzelne Leuchtstäbe erkennen kann wenn die Lichtstärke niedrig eingestellt ist. Sieht natürlich nicht ganz so toll aus wie die angesagten Edison-Lampen mit ihren Glühfäden, ist dafür aber wesentlich energieeffizienter und flexibler, da ich diese LED Lampe ja auch heller schalten kann.
Ich habe auch zwei Videos auf YouTube gestellt. Im einen seht ihr einfach die drei Helligkeitsstufen der kleinen Kerzenlampe und im anderen die Filament-Lampe in meiner Esszimmer-Leuchte in en verschiedenen Lichtstimmungen und ein paar Infos zu den Leuchtmitteln.
Welche Leuchtmittel kommen denn bei euch zum Einsatz? Arbeitet ihr mit Dimmern und welche Lichtstimmungen bevorzugt ihr wo in eurem Zuhause?
Alles Lieber
Euer Steffen
Samstag, 21. Oktober 2017
Nussecken
Hallo meine Lieben,
wenn ich an Nussecken denke, dann denke ich immer ganz automatisch an meine Schulzeit. Dort in der Schule gab es ein kleines Fenster, durch das in der Pause ein Bäcker seine Backwaren verkauft hat. Und dort gab es die leckersten Nussecken, die ich bisher gegessen habe. Dazu gab es die freundliche Verkäuferin, die mir mit ihrem charmant-rustikalen Lächeln ein "Nussecke Markzwanzig" entgegen schmetterte. 1,20 DM für eine sündhaft leckere Nussecke. Das waren noch Zeiten. Himmel, ich werde alt. :-)
Meine Nussecken finde ich auch super, aber sie kommen einfach nicht an die ran, die ich damals von der Bäckerei, deren Namen mir leider entfallen ist, kannte. Vielleicht können mir meine ehemaligen MitschülerInnen an dieser Stelle helfen?
Falls es die Bäckerei nicht mehr gibt oder ihr gerade nicht in Walldürn und Umgebung seid backt euch doch einfach selber welche. Das ist einfacher als ihr denkt.
Für ein Blech voll köstlicher Nussecken braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
Für den Teig:
130 g Butter
130 g Zucker
2 Eier
300 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
Für den Belag:
4 EL Aprikosenmarmelade
200 g Butter
200 g Zucker
1 Vanilleschote
200 g gemahlene Haselnüsse
200 g gehackte Haselnüsse
4 EL Wasser
Kuvertüre
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Backblech einfetten.
2. Aus den Zutaten für den Teig miteinander verkneten und den Teig auf dem Backblech ausrollen. Mit Aprikosenmarmelade bestreichen.
3. Für den Belag Butter und Zucker erhitzen und umrühren bis der Zucker sich aufgelöst hat. Vanilleschote auskratzen und das Mark dazu geben. Nüsse und Wasser untermischen und die Masse noch warm auf dem Teig verteilen und glatt streichen.
4. Auf der mittleren Schiene etwa 25 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und noch warm zuerst in Quadrate und dann in Dreiecke schneiden. Diese auf dem Blech abkühlen lassen.
5. Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Nussecken an zwei Ecken eintauchen oder bestreichen oder die Kuvertüre mit einer kleinen Tülle über die Nussecken verteilen.
Die Nussecken kann man schon lauwarm vom Blech naschen, aber am besten schmecken Sie wenn ihr sie noch einen Tag durchziehen lasst.
Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
wenn ich an Nussecken denke, dann denke ich immer ganz automatisch an meine Schulzeit. Dort in der Schule gab es ein kleines Fenster, durch das in der Pause ein Bäcker seine Backwaren verkauft hat. Und dort gab es die leckersten Nussecken, die ich bisher gegessen habe. Dazu gab es die freundliche Verkäuferin, die mir mit ihrem charmant-rustikalen Lächeln ein "Nussecke Markzwanzig" entgegen schmetterte. 1,20 DM für eine sündhaft leckere Nussecke. Das waren noch Zeiten. Himmel, ich werde alt. :-)
Meine Nussecken finde ich auch super, aber sie kommen einfach nicht an die ran, die ich damals von der Bäckerei, deren Namen mir leider entfallen ist, kannte. Vielleicht können mir meine ehemaligen MitschülerInnen an dieser Stelle helfen?
Falls es die Bäckerei nicht mehr gibt oder ihr gerade nicht in Walldürn und Umgebung seid backt euch doch einfach selber welche. Das ist einfacher als ihr denkt.
Für ein Blech voll köstlicher Nussecken braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
Für den Teig:
130 g Butter
130 g Zucker
2 Eier
300 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
Für den Belag:
4 EL Aprikosenmarmelade
200 g Butter
200 g Zucker
1 Vanilleschote
200 g gemahlene Haselnüsse
200 g gehackte Haselnüsse
4 EL Wasser
Kuvertüre
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Backblech einfetten.
2. Aus den Zutaten für den Teig miteinander verkneten und den Teig auf dem Backblech ausrollen. Mit Aprikosenmarmelade bestreichen.
3. Für den Belag Butter und Zucker erhitzen und umrühren bis der Zucker sich aufgelöst hat. Vanilleschote auskratzen und das Mark dazu geben. Nüsse und Wasser untermischen und die Masse noch warm auf dem Teig verteilen und glatt streichen.
4. Auf der mittleren Schiene etwa 25 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und noch warm zuerst in Quadrate und dann in Dreiecke schneiden. Diese auf dem Blech abkühlen lassen.
5. Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Nussecken an zwei Ecken eintauchen oder bestreichen oder die Kuvertüre mit einer kleinen Tülle über die Nussecken verteilen.
Die Nussecken kann man schon lauwarm vom Blech naschen, aber am besten schmecken Sie wenn ihr sie noch einen Tag durchziehen lasst.
Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
Freitag, 29. September 2017
Glutenfreier Mürbeteig
Hallo meine Lieben,
bei meinem Rezept für glutenfreien Käsekuchen habe ich euch das erste mal meinen selbst erfundenen glutunfreien Mürbeteig vorgestellt. Da ich ausnahmslos positive Rückmeldungen dazu bekommen habe und der Teig den Geschmackstest bei allen Probanden bestanden hat möchte ich euch das Rezept für den Teig noch einmal separat hier einstellen. Ihr könnt ja damit noch viel mehr als nur leckeren Käsekuchen backen. Ich habe nur den Zucker noch ein wenig reduziert, aber das ist Geschmacksache. :-)
Für eine Springform mit 26 cm braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
50 g Reismehl
50 g Kokosmehl
30 g Buchweizenmehl
20 g Pfeilwurzelstärke
100 g gemahlene Mandeln
150 g Zucker
2 Eier
125 g kalte Butter
ggf. 1-2 EL eiskaltes Wasser
So wird's gemacht:
1. Alle Mehlsorten gut miteinander vermischen.
2. Butter in kleinen Stückchen, Eier, Zucker und Mandeln dazu geben und schnell verkneten.
3. In Folie gewickelt mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen.
4. Den gekühlten Teig in eine gefettete Form geben und darin verteilen.
Der glutenfreie Teig lässt sich nicht besonders gut ausrollen. Entweder rollt ihr ihn zwischen zwei Lagen Folie aus, nehmt dann die obere Folie ab und stürzt den Teig mit der anderen Folie in die Form oder ihr verteilt den Teig gleich in der Form und drückt ihn mit den Händen an. Gebacken wird der Teig wie normaler Mürbeteig, wegen der Mandeln aber nicht bei mehr als 180° C.
Alles Liebe
Euer Steffen
bei meinem Rezept für glutenfreien Käsekuchen habe ich euch das erste mal meinen selbst erfundenen glutunfreien Mürbeteig vorgestellt. Da ich ausnahmslos positive Rückmeldungen dazu bekommen habe und der Teig den Geschmackstest bei allen Probanden bestanden hat möchte ich euch das Rezept für den Teig noch einmal separat hier einstellen. Ihr könnt ja damit noch viel mehr als nur leckeren Käsekuchen backen. Ich habe nur den Zucker noch ein wenig reduziert, aber das ist Geschmacksache. :-)
Für eine Springform mit 26 cm braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
50 g Reismehl
50 g Kokosmehl
30 g Buchweizenmehl
20 g Pfeilwurzelstärke
100 g gemahlene Mandeln
150 g Zucker
2 Eier
125 g kalte Butter
ggf. 1-2 EL eiskaltes Wasser
So wird's gemacht:
1. Alle Mehlsorten gut miteinander vermischen.
2. Butter in kleinen Stückchen, Eier, Zucker und Mandeln dazu geben und schnell verkneten.
3. In Folie gewickelt mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen.
4. Den gekühlten Teig in eine gefettete Form geben und darin verteilen.
Der glutenfreie Teig lässt sich nicht besonders gut ausrollen. Entweder rollt ihr ihn zwischen zwei Lagen Folie aus, nehmt dann die obere Folie ab und stürzt den Teig mit der anderen Folie in die Form oder ihr verteilt den Teig gleich in der Form und drückt ihn mit den Händen an. Gebacken wird der Teig wie normaler Mürbeteig, wegen der Mandeln aber nicht bei mehr als 180° C.
Alles Liebe
Euer Steffen
Freitag, 22. September 2017
Basilikum-Tarte
Hallo meine Lieben,
in diesem Jahr habe ich von meinem Spatzl auf unserem Küchenbalkon mehr Platz für meine Kräuter bekommen. Voller Freude habe ich dann im Frühjahr zwei Sorten Thymian, Petersilie, Dill, Schnittlauch, Basilikum, Oregano und noch manches mehr gepflanzt und gesät. Irgendwie ist aber nur das Basilikum so richtig üppig gewachsen, alle anderen Kräuter haben mehr oder weniger aufgegeben :-(
Da ich aber nicht nur Pesto machen möchte habe ich nach anderen Rezepten gesucht und habe schließlich eine herrliche Tarte mit Basilikum gemacht. Falls ihr nicht über so einen dichten Basilikumwald verfügt könnt ihr auch zwei oder drei Töpfe mit Basilikum abernten. Wenn ihr die Stängel über dem unteren Blattpaar abzwickt wächst das Basilikum auch weiter.
Für eine Form mit 26 cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
Für den Teig:
200 g Weizen-Vollkornmehl
75 g Butter
1 Ei
2 EL Saure Sahne
1 Prise Salz
Für den Belag:
ca. 100 g Basilikumblätter
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 unbehandelte Zitrone
400 g Ricotta
80 g Parmesan
4 Eier
Salz
Pfeffer
So wird's gemacht:
1. Aus Mehl, Butter, Ei, Saurer Sahne und Salz einen Mürbeteig herstellen und in Folie gewickelt mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
2. Backofen auf 220°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Tarteform mit etwas Olivenöl einfetten.
3. Das Basilikum waschen, trocken schütteln, die Blätter abzupfen und fein hacken. Zwiebel und Knoblauch in feine Würfel schneiden.
4. Zitrone heiß abwaschen und die Schale abreiben, anschließend den Saft auspressen. Parmesan fein reiben.
5. Ricotta mit Zitronenabrieb und -saft, geriebenem Parmesan und Eiern vermischen.
6. Basilikum, Zwiebel und Knoblauch dazu geben und verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
7. Mürbeteig ausrollen und in die Form legen, einen etwa 2 cm hohen Rand formen. Die Basilikum-Ricotta-Masse hinein gießen und im unteren Drittel des Backofens ca. 40 bis 45 Minuten goldbraun backen.
Die Tarte schmeckt warm und kalt und duftet einfach herrlich. Wenn ihr noch ein paar getrocknete Tomaten fein hackt und untermischt bekommt die Tarte noch eine fruchtige Note. Mhmmmmm...... :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
in diesem Jahr habe ich von meinem Spatzl auf unserem Küchenbalkon mehr Platz für meine Kräuter bekommen. Voller Freude habe ich dann im Frühjahr zwei Sorten Thymian, Petersilie, Dill, Schnittlauch, Basilikum, Oregano und noch manches mehr gepflanzt und gesät. Irgendwie ist aber nur das Basilikum so richtig üppig gewachsen, alle anderen Kräuter haben mehr oder weniger aufgegeben :-(
Da ich aber nicht nur Pesto machen möchte habe ich nach anderen Rezepten gesucht und habe schließlich eine herrliche Tarte mit Basilikum gemacht. Falls ihr nicht über so einen dichten Basilikumwald verfügt könnt ihr auch zwei oder drei Töpfe mit Basilikum abernten. Wenn ihr die Stängel über dem unteren Blattpaar abzwickt wächst das Basilikum auch weiter.
Für eine Form mit 26 cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
Für den Teig:
200 g Weizen-Vollkornmehl
75 g Butter
1 Ei
2 EL Saure Sahne
1 Prise Salz
Für den Belag:
ca. 100 g Basilikumblätter
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 unbehandelte Zitrone
400 g Ricotta
80 g Parmesan
4 Eier
Salz
Pfeffer
So wird's gemacht:
1. Aus Mehl, Butter, Ei, Saurer Sahne und Salz einen Mürbeteig herstellen und in Folie gewickelt mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
2. Backofen auf 220°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Tarteform mit etwas Olivenöl einfetten.
3. Das Basilikum waschen, trocken schütteln, die Blätter abzupfen und fein hacken. Zwiebel und Knoblauch in feine Würfel schneiden.
4. Zitrone heiß abwaschen und die Schale abreiben, anschließend den Saft auspressen. Parmesan fein reiben.
5. Ricotta mit Zitronenabrieb und -saft, geriebenem Parmesan und Eiern vermischen.
6. Basilikum, Zwiebel und Knoblauch dazu geben und verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
7. Mürbeteig ausrollen und in die Form legen, einen etwa 2 cm hohen Rand formen. Die Basilikum-Ricotta-Masse hinein gießen und im unteren Drittel des Backofens ca. 40 bis 45 Minuten goldbraun backen.
Die Tarte schmeckt warm und kalt und duftet einfach herrlich. Wenn ihr noch ein paar getrocknete Tomaten fein hackt und untermischt bekommt die Tarte noch eine fruchtige Note. Mhmmmmm...... :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 9. September 2017
Frittata aus Resten
Hallo meine Lieben,
ich versuche wirklich, so wenig wie möglich Lebensmittel zu verschwenden. Das ist wohl etwas, das ich schon in frühester Kindheit in Omas Küche verinnerlicht habe. Meine Großeltern haben eine Zeit kennengelernt, in der es buchstäblich Nichts zu essen gab. Diese Erfahrung musste Gott sei Dank seit über 70 Jahren niemand mehr in Europa machen. Trotzdem schadet es nicht, sich bewusst zu machen, dass Lebensmittel zum Essen da sind und nicht zum Wegwerfen. So liegt mir viel daran, auch aus Resten noch etwas zu machen. Was eigentlich immer geht ist eine Frittata.
Gestern gab es bei uns Kartoffelspalten aus dem Backofen und Pfannengemüse, davon ist noch etwa eine Portion übrig. Außerdem habe ich noch etwas Tomatenbutter vom letzten Grillabend im Kühlschrank und ein paar Frühlingszwiebeln. Eier und Frischkäse sind eigentlich immer im Haus. Mehr braucht es gar nicht für ein leckeres Resteessen.
Natürlich könnt ihr alles an Gemüse nehmen, was ihr übrig habt oder - falls mal keine Reste da sind - nehmt einfach frisches Gemüse. Eine Paprika, 2 Tomaten, vielleicht Zucchini, Kichererbsen oder Mais? Alles, wonach euch gerade ist.
Dazu braucht ihr dann:
1-2 Portionen Reste
150 g Frischkäse
6 Eier
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
1-2 EL Butter
So wird's gemacht:
1. Eier mit Frischkäse verquirlen und mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. In einer feuerfesten Form oder eine Pfanne (für den Backofen geeignet) die Butter zerlassen. Gemüsereste kurz nochmals andünsten, ggf. frisches Gemüse vorher dünsten und dann die Reste dazu geben.
3. Eiermasse darübergießen und mit geschlossenem Deckel 3-4 Minuten erhitzen. Dann im unteren Drittel in den Backofen schieben und dort stocken lassen. Je nachdem wie dick eure Frittata wird kann das 25 bis 45 Minuten dauern. Schaut einfach immer wieder mal nach ob die Masse schon fest ist.
Die Frittata wird in Stücke geschnitten serviert und schmeckt einfach immer großartig. Wie ist das bei euch mit Resten? Bleibt öfter mal was übrig und was macht ihr damit?
Alles Liebe
Euer Steffen
ich versuche wirklich, so wenig wie möglich Lebensmittel zu verschwenden. Das ist wohl etwas, das ich schon in frühester Kindheit in Omas Küche verinnerlicht habe. Meine Großeltern haben eine Zeit kennengelernt, in der es buchstäblich Nichts zu essen gab. Diese Erfahrung musste Gott sei Dank seit über 70 Jahren niemand mehr in Europa machen. Trotzdem schadet es nicht, sich bewusst zu machen, dass Lebensmittel zum Essen da sind und nicht zum Wegwerfen. So liegt mir viel daran, auch aus Resten noch etwas zu machen. Was eigentlich immer geht ist eine Frittata.
Gestern gab es bei uns Kartoffelspalten aus dem Backofen und Pfannengemüse, davon ist noch etwa eine Portion übrig. Außerdem habe ich noch etwas Tomatenbutter vom letzten Grillabend im Kühlschrank und ein paar Frühlingszwiebeln. Eier und Frischkäse sind eigentlich immer im Haus. Mehr braucht es gar nicht für ein leckeres Resteessen.
Natürlich könnt ihr alles an Gemüse nehmen, was ihr übrig habt oder - falls mal keine Reste da sind - nehmt einfach frisches Gemüse. Eine Paprika, 2 Tomaten, vielleicht Zucchini, Kichererbsen oder Mais? Alles, wonach euch gerade ist.
Dazu braucht ihr dann:
1-2 Portionen Reste
150 g Frischkäse
6 Eier
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
1-2 EL Butter
So wird's gemacht:
1. Eier mit Frischkäse verquirlen und mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. In einer feuerfesten Form oder eine Pfanne (für den Backofen geeignet) die Butter zerlassen. Gemüsereste kurz nochmals andünsten, ggf. frisches Gemüse vorher dünsten und dann die Reste dazu geben.
3. Eiermasse darübergießen und mit geschlossenem Deckel 3-4 Minuten erhitzen. Dann im unteren Drittel in den Backofen schieben und dort stocken lassen. Je nachdem wie dick eure Frittata wird kann das 25 bis 45 Minuten dauern. Schaut einfach immer wieder mal nach ob die Masse schon fest ist.
Die Frittata wird in Stücke geschnitten serviert und schmeckt einfach immer großartig. Wie ist das bei euch mit Resten? Bleibt öfter mal was übrig und was macht ihr damit?
Alles Liebe
Euer Steffen
Mittwoch, 6. September 2017
Glutenfreier Käsekuchen
Hallo meine Lieben,
ich habe jetzt einige Zeit experimentiert damit ich einen vernünftigen glutenfreien Mürbeteig zustande bringe. Leider habe ich dazu absolut keine brauchbaren Rezepte im Netz gefunden, da die entweder so glorreiche Tipps haben wie "glutenfreies Mehl verwenden" oder aber man braucht ungefähr 10 verschiedene Mehlalternativen, die aber kein normaler Laden führt und die zudem richtig ins Geld gehen.
Warum eine glutenfreie Mehlmischung nichts für mich ist? Nun ja, ich selbst habe kein Problem mit Gluten und bin auch kein Fan von der gerade gehypeten glutenfreien Ernährung. Aber ich habe unter meinen Freunden und Kollegen Menschen, die leider auch kein Maismehl vertragen. Maismehl ist aber in ziemlich jeder glutenfreien Mehlmischung enthalten - daher sind die alle aus dem Rennen.
Für meinen glutenfreien Käsekuchen habe ich das Rezept von meinem Lieblingskäsekuchen genommen und abgewandelt. Alle Mehlsorten habe ich im Supermarkt bekommen. Wenn ihr keine Pfeilwurzelstärke bekommt könnt ihr auch Kartoffelstärke verwenden.
Für eine 24cm Springform braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
Für den Teig:
50 g Reismehl
50 g Kokosmehl
30 g Buchweizenmehl
20 g Pfeilwurzelstärke
100 g gemahlene Mandeln
160 g Zucker
2 Eier
125 g kalte Butter
ggf. 1-2 EL eiskaltes Wasser
Für die Käsecreme:
750 g Quark
150 g Zucker
1 Ei
1 Eigelb
40 g Pfeilwurzelstärke
1 Vanilleschote
1/2 Zitrone
400 ml Milch
150 ml Tasse Speiseöl
Und so wird's gemacht:
1. Zuerst die verschiedenen Mehle und die Mandeln gleichmäßig vermischen. Dann alle Zutaten für den Teig mit den Händen oder dem Flachrührer der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten. In Frischhaltefolie einwickeln und 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
2. Backofen auf 170°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
3. Die Zitrone auspressen.
4. Vanilleschote mit einem scharfen Messer längs halbieren und das Mark auskratzen.
5. Alle Zutaten für die Creme in eine Rührschüssel geben und mit niedriger Geschwindigkeit mit dem einem Schneebesen zu einer gleichmäßigen Masse verrühren.
6. Eine Springform einfetten und den Teig mit den Händen oder einer Teigrolle hineindrücken. Einen etwa 2-3 cm hohen Rand formen.
7. Die Käsecreme auf den Teigboden gießen.
8. Etwa 60-70 Minuten backen, je nachdem wie dunkel ihr den Kuchen mögt. Ich mag es, wenn der Kuchen nur am Rand leicht goldbraun wird und in der Mitte noch schön hell ist.
Wenn ihr den Kuchen nicht nur glutenfrei sondern auch mit weniger Kohlenhydraten (und Kalorien) backen wollt könnt ihr den Zucker ganz oder teilweise durch Birkenzucker (Xylit) ersetzen. Ich habe bei meinem Rezept jeweils nur die Hälfte des Zuckers ersetzt, da Xylit leider nicht so schön karamellisiert und dem Kuchen daher die Bräune und das Aroma ein bisschen verloren gehen. Aber gehen tuts :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
ich habe jetzt einige Zeit experimentiert damit ich einen vernünftigen glutenfreien Mürbeteig zustande bringe. Leider habe ich dazu absolut keine brauchbaren Rezepte im Netz gefunden, da die entweder so glorreiche Tipps haben wie "glutenfreies Mehl verwenden" oder aber man braucht ungefähr 10 verschiedene Mehlalternativen, die aber kein normaler Laden führt und die zudem richtig ins Geld gehen.
Warum eine glutenfreie Mehlmischung nichts für mich ist? Nun ja, ich selbst habe kein Problem mit Gluten und bin auch kein Fan von der gerade gehypeten glutenfreien Ernährung. Aber ich habe unter meinen Freunden und Kollegen Menschen, die leider auch kein Maismehl vertragen. Maismehl ist aber in ziemlich jeder glutenfreien Mehlmischung enthalten - daher sind die alle aus dem Rennen.
Für meinen glutenfreien Käsekuchen habe ich das Rezept von meinem Lieblingskäsekuchen genommen und abgewandelt. Alle Mehlsorten habe ich im Supermarkt bekommen. Wenn ihr keine Pfeilwurzelstärke bekommt könnt ihr auch Kartoffelstärke verwenden.
Für eine 24cm Springform braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
Für den Teig:
50 g Reismehl
50 g Kokosmehl
30 g Buchweizenmehl
20 g Pfeilwurzelstärke
100 g gemahlene Mandeln
160 g Zucker
2 Eier
125 g kalte Butter
ggf. 1-2 EL eiskaltes Wasser
Für die Käsecreme:
750 g Quark
150 g Zucker
1 Ei
1 Eigelb
40 g Pfeilwurzelstärke
1 Vanilleschote
1/2 Zitrone
400 ml Milch
150 ml Tasse Speiseöl
Und so wird's gemacht:
1. Zuerst die verschiedenen Mehle und die Mandeln gleichmäßig vermischen. Dann alle Zutaten für den Teig mit den Händen oder dem Flachrührer der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten. In Frischhaltefolie einwickeln und 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
2. Backofen auf 170°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
3. Die Zitrone auspressen.
4. Vanilleschote mit einem scharfen Messer längs halbieren und das Mark auskratzen.
5. Alle Zutaten für die Creme in eine Rührschüssel geben und mit niedriger Geschwindigkeit mit dem einem Schneebesen zu einer gleichmäßigen Masse verrühren.
6. Eine Springform einfetten und den Teig mit den Händen oder einer Teigrolle hineindrücken. Einen etwa 2-3 cm hohen Rand formen.
7. Die Käsecreme auf den Teigboden gießen.
8. Etwa 60-70 Minuten backen, je nachdem wie dunkel ihr den Kuchen mögt. Ich mag es, wenn der Kuchen nur am Rand leicht goldbraun wird und in der Mitte noch schön hell ist.
Wenn ihr den Kuchen nicht nur glutenfrei sondern auch mit weniger Kohlenhydraten (und Kalorien) backen wollt könnt ihr den Zucker ganz oder teilweise durch Birkenzucker (Xylit) ersetzen. Ich habe bei meinem Rezept jeweils nur die Hälfte des Zuckers ersetzt, da Xylit leider nicht so schön karamellisiert und dem Kuchen daher die Bräune und das Aroma ein bisschen verloren gehen. Aber gehen tuts :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
Sonntag, 27. August 2017
Cashew-Nuggets - vegan und richtig gut
Hallo meine Lieben,
vegan und lecker - ein Widerspruch? Im Gegenteil! Ich probiere einfach gern neue Rezepte aus und wandele Rezepte mit Fleisch in fleischlose Varianten um. Wenn ein Rezept dann auch noch vegan wird ist das ja auch nicht schlimm :-)
Wahrscheinlich kennt ihr alle die Hühnchen-Nuggets einer berühmten amerikanischen Fastfood-Kette. Zugegeben, so ein bis zwei Mal im Jahr packt mich da schon die Sehnsucht. Aber ich glaube, dass diese Sehnsucht nun mit diesem Rezept ein Ende hat, denn die Cashew-Nuggets sind echt unglaublich gut! Paniert, in Öl gebraten und mit einem würzigen, zarten Innenleben ersetzen sie leicht alle fleischigen Varianten.
Die Zubereitung braucht etwas Zeit - nein, vielmehr braucht ihr etwas Geduld bei der Zubereitung, denn viel Arbeit steckt nicht drin. Probiert es einfach mal aus und schreibt mir, wie euch die veganen Nuggets geschmeckt haben.
Noch ein Tipp zu den Zutaten: Flohsamenschalenpulver und Hefeflocken gibt es zum Beispiel bei dm - drogeriemarkt.
Für 4 Portionen braucht ihr:
200 g Cashewkerne
400 ml Wasser
2 gehäufte EL Flohsamenschalenpulver
4 gehäufte EL Hefeflocken
Saft einer Bio-Zitrone
1 TL Salz
100 ml Sojasahne
150 g Paniermehl
Rapsöl zum Anbraten
So wird's gemacht:
1. Einen halben Liter Wasser aufkochen und 150 g Cashewkerne damit übergießen. Für eine halbe Stunde beiseite stellen.
2. Die übrigen Cashewkerne fein hacken und mit den Semmelbröseln vermischen.
3. Wenn die Cashewkerne eingeweicht sind das Wasser abgießen. 400 ml Wasser mit Flohsamenschalenpulver anrühren und kurz quellen lassen.
4. Gelee und Cashewkerne mit den übrigen Zutaten in einem Blender oder mit dem Stabmixer gründlich mixen. Dabei entsteht eine zähe, kompakte Masse.
5. Eine flache Schale mit Frischhaltefolie auslegen, die Masse darauf geben und glatt streichen. Die Schicht soll maximal 1 cm dick sein. Mit Frischhaltefolie abdecken und für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Nach zwei Stunden für ungefähr eine halbe Stunde in den Gefrierschrank oder das Gefrierfach stellen.
6. Die gekühlte Cashewmasse auspacken und in mundgerechte Stücke schneiden.
7. In einen Teller die Sojasahne, in einen zweiten Teller die Paniermehl-Cashew-Mischung geben. Dann die Stücke zuerst in Sahne wenden, dann in den Semmelbröseln wälzen und gut andrücken.
8. Reichlich Öl in einer Pfanne erhitzen und die Nuggets von beiden Seiten goldbraun anbraten.
Die Nuggets schmecken toll mit Ketchup oder Barbequeuesauce, auch ein Dip aus Sojajoghurt, Zitronensaft und Basilikum schmeckt super lecker und würzig-frisch dazu.
Insgesamt dauert die Zubereitung ungefähr 3 Stunden, aber ihr habt dabei nur 30 Minuten zu tun, den Rest der Zeit könnt ihr nutzen um eines meiner anderen Rezepte auszuprobieren. :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
vegan und lecker - ein Widerspruch? Im Gegenteil! Ich probiere einfach gern neue Rezepte aus und wandele Rezepte mit Fleisch in fleischlose Varianten um. Wenn ein Rezept dann auch noch vegan wird ist das ja auch nicht schlimm :-)
Wahrscheinlich kennt ihr alle die Hühnchen-Nuggets einer berühmten amerikanischen Fastfood-Kette. Zugegeben, so ein bis zwei Mal im Jahr packt mich da schon die Sehnsucht. Aber ich glaube, dass diese Sehnsucht nun mit diesem Rezept ein Ende hat, denn die Cashew-Nuggets sind echt unglaublich gut! Paniert, in Öl gebraten und mit einem würzigen, zarten Innenleben ersetzen sie leicht alle fleischigen Varianten.
Die Zubereitung braucht etwas Zeit - nein, vielmehr braucht ihr etwas Geduld bei der Zubereitung, denn viel Arbeit steckt nicht drin. Probiert es einfach mal aus und schreibt mir, wie euch die veganen Nuggets geschmeckt haben.
Noch ein Tipp zu den Zutaten: Flohsamenschalenpulver und Hefeflocken gibt es zum Beispiel bei dm - drogeriemarkt.
Für 4 Portionen braucht ihr:
200 g Cashewkerne
400 ml Wasser
2 gehäufte EL Flohsamenschalenpulver
4 gehäufte EL Hefeflocken
Saft einer Bio-Zitrone
1 TL Salz
100 ml Sojasahne
150 g Paniermehl
Rapsöl zum Anbraten
So wird's gemacht:
1. Einen halben Liter Wasser aufkochen und 150 g Cashewkerne damit übergießen. Für eine halbe Stunde beiseite stellen.
2. Die übrigen Cashewkerne fein hacken und mit den Semmelbröseln vermischen.
3. Wenn die Cashewkerne eingeweicht sind das Wasser abgießen. 400 ml Wasser mit Flohsamenschalenpulver anrühren und kurz quellen lassen.
4. Gelee und Cashewkerne mit den übrigen Zutaten in einem Blender oder mit dem Stabmixer gründlich mixen. Dabei entsteht eine zähe, kompakte Masse.
5. Eine flache Schale mit Frischhaltefolie auslegen, die Masse darauf geben und glatt streichen. Die Schicht soll maximal 1 cm dick sein. Mit Frischhaltefolie abdecken und für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Nach zwei Stunden für ungefähr eine halbe Stunde in den Gefrierschrank oder das Gefrierfach stellen.
6. Die gekühlte Cashewmasse auspacken und in mundgerechte Stücke schneiden.
7. In einen Teller die Sojasahne, in einen zweiten Teller die Paniermehl-Cashew-Mischung geben. Dann die Stücke zuerst in Sahne wenden, dann in den Semmelbröseln wälzen und gut andrücken.
8. Reichlich Öl in einer Pfanne erhitzen und die Nuggets von beiden Seiten goldbraun anbraten.
Die Nuggets schmecken toll mit Ketchup oder Barbequeuesauce, auch ein Dip aus Sojajoghurt, Zitronensaft und Basilikum schmeckt super lecker und würzig-frisch dazu.
Insgesamt dauert die Zubereitung ungefähr 3 Stunden, aber ihr habt dabei nur 30 Minuten zu tun, den Rest der Zeit könnt ihr nutzen um eines meiner anderen Rezepte auszuprobieren. :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
Mittwoch, 9. August 2017
Die Gedanken sind frei...
Meine Lieben,
in einem alten deutschen Volkslied heißt es in der ersten Strophe
Die Gedanken sind frei,
wer kann sie erraten,
sie fliehen vorbei
wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann Sie wissen,
kein Jäger erschießen,
es bleibet dabei,
die Gedanken sind frei.
Soweit, so tröstlich. Ist es doch in einer Zeit, in der vielerorts auf der Welt von machthungrigen Individuen vorgegeben wird was gedacht werden darf, eine Wohltat zu wissen: Ich darf alles denken was ich nur will!
In der zweiten Strophe des Liedes heißt es dann:
Ich denke was ich will,
und was mich beglücket,
doch alles in der Still,
und wie es sich schicket.
Dieser Teil des Liedes sollten sich viel mehr Zeitgenossen zu Herzen nehmen! Ich bin wirklich glücklich und froh, dass Gedanken frei sind. Aber nur weil ich alles denken darf muss ich es nicht auch alles laut in die Welt hinaus posaunen.
Genau genommen dürfte ich mir auch alles was ich hier aufschreibe denken - still und leise und ganz allein für mich. Ich darf es sogar aufschreiben und veröffentlichen. Was für eine großartige Errungenschaft unserer freien Gesellschaft! Müsst ihr es lesen? Nein - auch wenn ich mich über jeden Leser und jede Rückmeldung freue - ihr dürft mich gerne auch ignorieren. Ebenso wie ich nicht alles Lesen, sehen und hören will was andere denken, sagen und schreiben. Facebook und Twitter sind voll von Informationen, die jemand in einem Moment für so wichtig hält, dass sie in die Welt hinaus getragen werden müssen.
Ein Facebook Post, den ich ignoriere, lässt mich für gewöhnlich in Ruhe. Manchmal kommt er durch die Hintertür wieder in meine Timeline, wenn jemand unter meinen Freunden den Post liked oder kommentiert. Dann ignoriere ich ihn meist nochmal und damit hat es sich auch. Entweder interessiert mich nicht was da geschrieben steht oder ich möchte einfach nicht darüber diskutieren oder beim Thema mitreden oder, oder, oder...
Was aber macht man, wenn man eine Information unaufgefordert per Email bekommt? Eine ausführliche Email über eine knappe DIN A4 Seite voller "Gründe" warum etwas nicht funktioniert. Ja, man kann mit viel viel Augenzudrücken und Amthemavorbeidenken auf die Idee kommen, ich sei der richtige Adressat für ein "konstruktives Feedback".
Von konstruktiv waren die Emails jedoch Lichtjahre entfernt. Auch nach mehrmaligem Durchlesen finde ich nur Ausreden, fadenscheinige Behauptungen und jede Menge Unwillen, die eigene Leistung zu hinterfragen und an sich selbst den Fehler zu suchen bzw. wenn schon nicht den Fehler, dann doch zumindest die Möglichkeit zur Optimierung.
Keine Spur!
Jetzt würde ich ja sogar noch weiter darüber nachdenken, wenn ich das, was da geschrieben steht auch nur im Ansatz nachvollziehen könnte oder und er Praxis schon ähnliches erlebt hätte. Aber weit gefehlt. In meinem Umfeld finden diese beschriebenen Probleme nicht statt. Ein paar Telefonate zum Erweitern meines Horizonts ergaben: Auch bei allen Befragten ist die Lage ähnlich wie bei mir. KEINE PROBLEME!
Glaubt man den Verfassern der Mails ist die Lage dort aber eine ganz andere. In meiner Fantasie sehen sich diese einem wütenden Mob aus Fackel- und Mistgabelträgern ausgesetzt und kämpfen ums schiere Überleben.
Da ich mich jedoch weder für die persönlichen Befindlichkeiten der Verfasser verantwortlich fühle noch Potential erkennen kann, welches mich eventuell noch hätte ermuntern können hier mehr Zeit und Energie zu investieren, habe ich beschlossen die Emails zu ignorieren. Klappt bei Facebook und Twitter ja auch.
Leider musste ich heute erkennen, dass die Verfasser es damit nicht gut sein lassen wollen. Zwar wurde in den ersten Mails mit keinem Wort eine Rückmeldung von mir verlangt, doch wurde ich jetzt sehr deutlich darauf aufmerksam gemacht, dass man doch mit einer Antwort gerechnet habe und die ja bisher ausgeblieben sei.
Nun bin ich wirklich ratlos. Was soll ich antworten, wenn meine ersten Reaktionen alle knapp an den Grundregeln des höflichen Umgangstons vorbei zielen?
Ein "Anstatt mich mit eurem Gejammert zu nerven solltet ihr einfach mal bei euch selbst prüfen woran es liegen könnt!" ist noch das weichgespülteste Satzkonstrukt, was mir einfallen will.
"Hört endlich auf andere für eure Unfähigkeit verantwortlich zu machen" kommt meinem Gefühl schon deutlich näher.
Da ich fließen zynisch spreche könnte es auch ein "Hiermit verleihe ich dir/euch den goldenen Vollpfosten" werden.
Um auf das Volkslied zurück zu kommen: Ich hätte mir an dieser Stelle gewünscht es wäre bei Gedanken geblieben. Keiner hätte Sie zu Papier gebracht oder wenn doch, dann niedergeschrieben und weggeworfen. Die "Kläranlage des Geistes" kann sehr hilfreich sein ohne andere damit zu belasten.
Was mich an der Sache so nervt und warum ich darüber schreibe:
Ich mag es nicht, wenn man die Fehler immer bei anderen sucht.
Ich wünsche mir mehr Eigeninitiative und weniger Warten darauf, dass andere es schon richten werden.
Wer Hilfe erwartet sollte bereit sein sich helfen zu lassen.
Wenn etwas nicht gelingt, versuche es anders! Es bringt dich nicht weiter wenn du immer dieselben Fehler machst. Mach andere und lerne daraus!
Höre deinen Mitmenschen zu!
Wenn jemand nicht versteht, was du erklärst, dann erkläre es in anderen Worten. Sind deine Worte nicht die richtigen, benutze andere Worte!
Willst du Erfolg haben, sei erfolgreich! Denke positiv! Stelle dir vor wie es sich anfühlt, wenn du ein Ziel erreichst, dann erreichst du es auch!
Formuliere positiv! Das beeinflusst deine Gedanken und dein Handeln. Wenn etwas misslingt sage dir "nächstes mal gelingt es mir" und nicht "es ist schon wieder nichts geworden"!
Akzeptiere es, wenn ich nicht auf Jammern und Nörgeln reagiere. Ich will mich nicht von deinen negativen Gedanken herunterziehen lassen. Ich lasse dich damit nicht im Stich. Willst du konstruktiv an einer Lösung arbeiten bin ich für dich da. Willst du jammern ohne etwas zu verändern, dann such dir jemand anderen!
Versuche nicht deine Probleme zu meinen zu machen.
Mich haben diese Emails jetzt viel Zeit und Energie gekostet ohne dass sie irgendwem genutzt hätten. Die Verfasser sind noch immer unzufrieden und zusätzlich bin auch ich unzufrieden. Ein Zustand, den ich mir nicht ausgesucht habe und für dessen Beseitigung ich wieder Energie aufwenden muss.
Wer jetzt immer noch da ist und bis hierher gelesen hat: Wie denkst du darüber? Was sind deine Ratschläge für mich oder solche Minusmenschen wie ich sie beschrieben habe? Wie geht ihr damit um, wenn andere ihre Probleme zu euren machen wollen?
Heute ist leider kein Rezept für den Backofen dabei - aber vielleicht kommt mit eurer Hilfe ein Rezept für das Leben zustande. Bis dahin lautet die Antwort: 42
Alles Liebe
Euer Steffen
in einem alten deutschen Volkslied heißt es in der ersten Strophe
Die Gedanken sind frei,
wer kann sie erraten,
sie fliehen vorbei
wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann Sie wissen,
kein Jäger erschießen,
es bleibet dabei,
die Gedanken sind frei.
Soweit, so tröstlich. Ist es doch in einer Zeit, in der vielerorts auf der Welt von machthungrigen Individuen vorgegeben wird was gedacht werden darf, eine Wohltat zu wissen: Ich darf alles denken was ich nur will!
In der zweiten Strophe des Liedes heißt es dann:
Ich denke was ich will,
und was mich beglücket,
doch alles in der Still,
und wie es sich schicket.
Dieser Teil des Liedes sollten sich viel mehr Zeitgenossen zu Herzen nehmen! Ich bin wirklich glücklich und froh, dass Gedanken frei sind. Aber nur weil ich alles denken darf muss ich es nicht auch alles laut in die Welt hinaus posaunen.
Genau genommen dürfte ich mir auch alles was ich hier aufschreibe denken - still und leise und ganz allein für mich. Ich darf es sogar aufschreiben und veröffentlichen. Was für eine großartige Errungenschaft unserer freien Gesellschaft! Müsst ihr es lesen? Nein - auch wenn ich mich über jeden Leser und jede Rückmeldung freue - ihr dürft mich gerne auch ignorieren. Ebenso wie ich nicht alles Lesen, sehen und hören will was andere denken, sagen und schreiben. Facebook und Twitter sind voll von Informationen, die jemand in einem Moment für so wichtig hält, dass sie in die Welt hinaus getragen werden müssen.
Ein Facebook Post, den ich ignoriere, lässt mich für gewöhnlich in Ruhe. Manchmal kommt er durch die Hintertür wieder in meine Timeline, wenn jemand unter meinen Freunden den Post liked oder kommentiert. Dann ignoriere ich ihn meist nochmal und damit hat es sich auch. Entweder interessiert mich nicht was da geschrieben steht oder ich möchte einfach nicht darüber diskutieren oder beim Thema mitreden oder, oder, oder...
Was aber macht man, wenn man eine Information unaufgefordert per Email bekommt? Eine ausführliche Email über eine knappe DIN A4 Seite voller "Gründe" warum etwas nicht funktioniert. Ja, man kann mit viel viel Augenzudrücken und Amthemavorbeidenken auf die Idee kommen, ich sei der richtige Adressat für ein "konstruktives Feedback".
Von konstruktiv waren die Emails jedoch Lichtjahre entfernt. Auch nach mehrmaligem Durchlesen finde ich nur Ausreden, fadenscheinige Behauptungen und jede Menge Unwillen, die eigene Leistung zu hinterfragen und an sich selbst den Fehler zu suchen bzw. wenn schon nicht den Fehler, dann doch zumindest die Möglichkeit zur Optimierung.
Keine Spur!
Jetzt würde ich ja sogar noch weiter darüber nachdenken, wenn ich das, was da geschrieben steht auch nur im Ansatz nachvollziehen könnte oder und er Praxis schon ähnliches erlebt hätte. Aber weit gefehlt. In meinem Umfeld finden diese beschriebenen Probleme nicht statt. Ein paar Telefonate zum Erweitern meines Horizonts ergaben: Auch bei allen Befragten ist die Lage ähnlich wie bei mir. KEINE PROBLEME!
Glaubt man den Verfassern der Mails ist die Lage dort aber eine ganz andere. In meiner Fantasie sehen sich diese einem wütenden Mob aus Fackel- und Mistgabelträgern ausgesetzt und kämpfen ums schiere Überleben.
Da ich mich jedoch weder für die persönlichen Befindlichkeiten der Verfasser verantwortlich fühle noch Potential erkennen kann, welches mich eventuell noch hätte ermuntern können hier mehr Zeit und Energie zu investieren, habe ich beschlossen die Emails zu ignorieren. Klappt bei Facebook und Twitter ja auch.
Leider musste ich heute erkennen, dass die Verfasser es damit nicht gut sein lassen wollen. Zwar wurde in den ersten Mails mit keinem Wort eine Rückmeldung von mir verlangt, doch wurde ich jetzt sehr deutlich darauf aufmerksam gemacht, dass man doch mit einer Antwort gerechnet habe und die ja bisher ausgeblieben sei.
Nun bin ich wirklich ratlos. Was soll ich antworten, wenn meine ersten Reaktionen alle knapp an den Grundregeln des höflichen Umgangstons vorbei zielen?
Ein "Anstatt mich mit eurem Gejammert zu nerven solltet ihr einfach mal bei euch selbst prüfen woran es liegen könnt!" ist noch das weichgespülteste Satzkonstrukt, was mir einfallen will.
"Hört endlich auf andere für eure Unfähigkeit verantwortlich zu machen" kommt meinem Gefühl schon deutlich näher.
Da ich fließen zynisch spreche könnte es auch ein "Hiermit verleihe ich dir/euch den goldenen Vollpfosten" werden.
Um auf das Volkslied zurück zu kommen: Ich hätte mir an dieser Stelle gewünscht es wäre bei Gedanken geblieben. Keiner hätte Sie zu Papier gebracht oder wenn doch, dann niedergeschrieben und weggeworfen. Die "Kläranlage des Geistes" kann sehr hilfreich sein ohne andere damit zu belasten.
Was mich an der Sache so nervt und warum ich darüber schreibe:
Ich mag es nicht, wenn man die Fehler immer bei anderen sucht.
Ich wünsche mir mehr Eigeninitiative und weniger Warten darauf, dass andere es schon richten werden.
Wer Hilfe erwartet sollte bereit sein sich helfen zu lassen.
Wenn etwas nicht gelingt, versuche es anders! Es bringt dich nicht weiter wenn du immer dieselben Fehler machst. Mach andere und lerne daraus!
Höre deinen Mitmenschen zu!
Wenn jemand nicht versteht, was du erklärst, dann erkläre es in anderen Worten. Sind deine Worte nicht die richtigen, benutze andere Worte!
Willst du Erfolg haben, sei erfolgreich! Denke positiv! Stelle dir vor wie es sich anfühlt, wenn du ein Ziel erreichst, dann erreichst du es auch!
Formuliere positiv! Das beeinflusst deine Gedanken und dein Handeln. Wenn etwas misslingt sage dir "nächstes mal gelingt es mir" und nicht "es ist schon wieder nichts geworden"!
Akzeptiere es, wenn ich nicht auf Jammern und Nörgeln reagiere. Ich will mich nicht von deinen negativen Gedanken herunterziehen lassen. Ich lasse dich damit nicht im Stich. Willst du konstruktiv an einer Lösung arbeiten bin ich für dich da. Willst du jammern ohne etwas zu verändern, dann such dir jemand anderen!
Versuche nicht deine Probleme zu meinen zu machen.
Mich haben diese Emails jetzt viel Zeit und Energie gekostet ohne dass sie irgendwem genutzt hätten. Die Verfasser sind noch immer unzufrieden und zusätzlich bin auch ich unzufrieden. Ein Zustand, den ich mir nicht ausgesucht habe und für dessen Beseitigung ich wieder Energie aufwenden muss.
Wer jetzt immer noch da ist und bis hierher gelesen hat: Wie denkst du darüber? Was sind deine Ratschläge für mich oder solche Minusmenschen wie ich sie beschrieben habe? Wie geht ihr damit um, wenn andere ihre Probleme zu euren machen wollen?
Heute ist leider kein Rezept für den Backofen dabei - aber vielleicht kommt mit eurer Hilfe ein Rezept für das Leben zustande. Bis dahin lautet die Antwort: 42
Alles Liebe
Euer Steffen
Donnerstag, 3. August 2017
Sommerliche Mangotarte
Hallo meine Lieben,
wenn man es genau bedenkt leben wir im Paradies. Das ganze Jahr über gibt es verschiedene Früchte und Gemüse, die hierzulande wachsen. In vielen Regionen unseres Landes gibt es Spezialitäten wie Obstanbau, Weinbau und andere tolle Sachen. Und doch finden wir auf Märkten und im Supermarkt Früchte aus fernen Ländern, die teils sogar mit dem Flugzeug anreisen.
Ich möchte hier jetzt aber gar nicht über den ökologischen Fußabdruck einer Flugananas im Vergleich zu einem Lagerapfel reden. Darüber ließe sich hervorragend streiten. Mir gehts aber hier in erster Linie um Genuss und ich finde, der ist auch erlaubt und nötig. Mein Wunsch ist nur, dass jeder beim Einkaufen nachdenkt und so bewusst kauft wie es eben möglich ist. Ein kleiner Beitrag von allen ist besser als die Aufopferung einiger Weniger.
Bei mir sind es Mangos, auf die ich einfach nicht verzichten mag. Sie schmecken so nach Sommer, Sonne und Urlaub... schon beim Schreiben dieses Textes gerate ich ins Schwärmen. Warum also nicht auch beim Backen Mangos verwenden? Ich habe euch schon einmal eine Mangotarte mit Kokos und Limetten vorgestellt und heute habe ich für euch eine Mangotarte, bei der diese herrliche Frucht die Bühne ganz für sich alleine bekommt. Nur Mango. Nur köstlich! Probiert es doch gleich mal aus...
Für eine Tarteform mit 26 cm braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
Für den Teig:
1 Ei
75 g Zucker
75 g Butter
200 g Mehl
1 TL Backpulver
Für die Creme:
200 g Quark
30 g Zucker
250 ml Mangopüree
2 Eier
Saft einer halben Limette
35 g Speisestärke
So wird's gemacht:
1. Einen Mürbeteig herstellen und in Folie gewickelt mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Mango vom Kern lösen und die Schale entfernen. Das Fruchtfleisch mit dem Limettensaft pürieren. Eine kleine Mango ergibt ungefähr die benötigte Menge.
3. Den Mürbeteig entweder auf der bemehlten Arbeitsfläche oder auf Backpapier ausrollen oder direkt in die Form drücken.
4. Den Quark mit Püree, Stärke, Zucker, einem Ei und einem Eigelb verrühren. Das übrige Eiweiß zu Schnee schlagen und den Eischnee unter die Masse heben.
5. Mangomasse auf den Mürbeteig gießen und die Tarte auf der zweiten Schiene von unten etwa 35 bis 40 Minuten backen bis der Rand leicht Farbe bekommt und die Masse fest wird. In der Form auskühlen lassen.
Die Tarte schmeckt gut gekühlt sehr gut, aber auch bei Zimmertemperatur ist die ein Genuss. Ein Klecks Sahne und eine frische Erdbeere dazu erfreuen zusätzlich noch das Auge :-)
Viel Freude beim Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
wenn man es genau bedenkt leben wir im Paradies. Das ganze Jahr über gibt es verschiedene Früchte und Gemüse, die hierzulande wachsen. In vielen Regionen unseres Landes gibt es Spezialitäten wie Obstanbau, Weinbau und andere tolle Sachen. Und doch finden wir auf Märkten und im Supermarkt Früchte aus fernen Ländern, die teils sogar mit dem Flugzeug anreisen.
Ich möchte hier jetzt aber gar nicht über den ökologischen Fußabdruck einer Flugananas im Vergleich zu einem Lagerapfel reden. Darüber ließe sich hervorragend streiten. Mir gehts aber hier in erster Linie um Genuss und ich finde, der ist auch erlaubt und nötig. Mein Wunsch ist nur, dass jeder beim Einkaufen nachdenkt und so bewusst kauft wie es eben möglich ist. Ein kleiner Beitrag von allen ist besser als die Aufopferung einiger Weniger.
Bei mir sind es Mangos, auf die ich einfach nicht verzichten mag. Sie schmecken so nach Sommer, Sonne und Urlaub... schon beim Schreiben dieses Textes gerate ich ins Schwärmen. Warum also nicht auch beim Backen Mangos verwenden? Ich habe euch schon einmal eine Mangotarte mit Kokos und Limetten vorgestellt und heute habe ich für euch eine Mangotarte, bei der diese herrliche Frucht die Bühne ganz für sich alleine bekommt. Nur Mango. Nur köstlich! Probiert es doch gleich mal aus...
Für eine Tarteform mit 26 cm braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
Für den Teig:
1 Ei
75 g Zucker
75 g Butter
200 g Mehl
1 TL Backpulver
Für die Creme:
200 g Quark
30 g Zucker
250 ml Mangopüree
2 Eier
Saft einer halben Limette
35 g Speisestärke
So wird's gemacht:
1. Einen Mürbeteig herstellen und in Folie gewickelt mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Mango vom Kern lösen und die Schale entfernen. Das Fruchtfleisch mit dem Limettensaft pürieren. Eine kleine Mango ergibt ungefähr die benötigte Menge.
3. Den Mürbeteig entweder auf der bemehlten Arbeitsfläche oder auf Backpapier ausrollen oder direkt in die Form drücken.
4. Den Quark mit Püree, Stärke, Zucker, einem Ei und einem Eigelb verrühren. Das übrige Eiweiß zu Schnee schlagen und den Eischnee unter die Masse heben.
5. Mangomasse auf den Mürbeteig gießen und die Tarte auf der zweiten Schiene von unten etwa 35 bis 40 Minuten backen bis der Rand leicht Farbe bekommt und die Masse fest wird. In der Form auskühlen lassen.
Die Tarte schmeckt gut gekühlt sehr gut, aber auch bei Zimmertemperatur ist die ein Genuss. Ein Klecks Sahne und eine frische Erdbeere dazu erfreuen zusätzlich noch das Auge :-)
Viel Freude beim Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
Abonnieren
Posts (Atom)







