Hallo meine Süßen,
heute gibt's wieder mal ein orientalisch angehauchtes Dessert - für mich einfach unwiderstehlich!
Neben dem tollen Geschmack ist die einfache und schnelle Zubereitung ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Dieses Dessert zaubert ihr wirklich blitzschnell aus dem Hut und könnnt damit wirklich Eindruck schinden.
Für 4 Portionen braucht ihr:
150 g Couscous (Instant)
150 ml Wasser
1 EL Butter
3 Aprikosen
10 Datteln (entsteint)
1 TL Zimt
1/2 TL Kardamom
So wird's gemacht:
1. Wasser in einem kleinen Topf zum Kochen bringen und den Couscous einrühren. Vom Herd nehmen und die Butter hinein rühren. Dann 10 Minuten quellen lassen.
2. Aprikosen waschen und die Kerne entfernen. Dann in kleine Würfelchen schneiden. Die Datteln ebenfalls in kleine Stückchen schneiden.
3. Jetzt mischt ihr die Gewürze und Früchte unter den Couscous und fertig ist das Dessert. Wenn ihr mögt könnt ihr noch ein paar geröstete Mandelkerne dazu geben.
Dieses Rezept habt ihr wirklich in 15 Minuten fertig, das passt in ziemlich jede Lücke anderer Rezepte und ihr habt nun leider keine Ausrede mehr, warum es ausgerechnet heute mal keinen Nachtisch geben sollte :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
Freitag, 31. Juli 2015
Sonntag, 19. Juli 2015
Aprikosentarte
Hallo meine Süßen,
vor vielen, vielen Jahren war ich mit meinen Eltern in Ungarn am Balaton. Das war wirklich ein wunerschöner Urlaub und ich habe viele schöne Erinnerungen daran. Eine dieser Erinnerungen ist der Geschmack von reifen Aprikosen, direkt vom Baum gepflückt, von der Sonne gewärmt, golden und zuckersüß.
Leider kommen die Aprikosen, die man hier kaufen kann, in den seltensten Fällen an diesen Geschmack heran. Davon lasse ich mich aber nicht abhalten und versuche einfach, die leckersten Aprikosen zu finden und daraus etwas noch viel besseres zu zaubern.
Vor ein paar Tagen habe ich in einem ganz zauberhaften kleinen Delikatessenladen in Würzburg - er heißt "Gaumenfreund" - ein Stück Aprikosentarte gegessen. Das war wirklich ein himmlischer Genuss.
Kaum zu Hause habe ich auch eine Aprikosentarte gebacken. Ganz anders als die im Gaumenfreund, aber mindestens ebenso köstlich. Das Rezept möchte ich euch nicht vorenthalten.
Für eine Tarte braucht ihr:
ca. 10 Aprikosen (etwa 500 g)
160 g Mehl
1/2 TL Salz
3 Eier
75 g kalte Butter
1/2 TL Vanilla-Powder
oder 2 TL Vanilleextrakt
100 g Zucker
50 g gemahlene Mandeln (blanchiert)
1 EL Aprikosenkonfitüre
So wird's gemacht:
1. Aprikosen waschen und gut abtropfen lassen.
2. Einen Mürbeteig herstellen aus Mehl, 1 Ei, 75 g Zucker, 1 TL Vanilleextrakt (oder der Hälfte des Vanilla-Powder) und Butter. Ich gebe dazu alle Zutaten zusammen in die Rührschüssel der Küchenmaschine und lasse den Flachrührer oder Knethaken kurz seine Arbeit tun. Ihr könnt den Teig aber auch mit den Händen kneten. Den fertigen Mürbeteig in Frischhaltefolie einwickeln und etwa 45 Minuten in den Kühlschrank legen. Wenn ihr den Teig zu einer flachen Platte drückt kühlt er schneller durch.
3. Eine Tarteform mit etwas geschmolzener Butter einpinseln. Ich verwende am liebsten eine Form mit herausnehmbarem Glasboden. Backofen auf 200°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
4. Mit den Quirlen des Handrührgeräts oder dem Schneebesen der Küchenmaschine die beiden Eier mit 25 g Zucker cremig aufschlagen, die restliche Vanille dazugeben und zuletzt die gemahlenen Mandeln unter die Eiercreme heben.
5. Den Mürbeteig ausrollen. Klassisch macht man das auf der bemehlten Arbeitsfläche, aber da reißt der Teig ziemlich leicht und er lässt sich nicht so einfach in die Form bringen. Ich nehme daher zwei Bogen Backpapier oder Frischhaltefolie und rolle den Teig dazwischen aus. So wird er schön gleichmäßig dünn und ihr könnt ihn ganz einfach in die Tarteform legen in dem ihr eine Folie abzieht und ihn mit der anderen Folie in die Form stürzt. Dann könnt ihr auch die zweite Folie abziehen und den Teig vorsichtig andrücken.
6. Die Eiermasse auf den Teig geben und gleichäßig verteilen. Die Aprikosenkonfitüre in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle erwärmen.
7. Aprikosen halbieren, Kerne entfernen und die Aprikosenhälften auf den Außenseiten mit der Konfitüre bestreichen, damit sie schön glänzen. Dann die halben Aprikosen in die Eiermasse legen.
8. Die Tarteform auf ein Backblech stellen und auf der unteren Schiene im Backofen etwa 45 Minuten backen. Wenn euch der Kuchen zu dunkel wird könnt ihr ihn mit einem Stück Alufolie abdecken.
Den Fertigen Kuchen in der Form etwas abkühlen lassen, bevor ihr den Boden heraushebt. Die Tarte kann noch lauwarm genossen werden, schmeckt aber auch kalt einfach toll.
Das Vanilla-Powder hat mir eine Freundin aus Mauritius mitgebracht und mich damit restlos begeistert. Wenn ihr die Chance habt, an so etwas ran zu kommen solltet ihr unbedingt zuschlagen. Mein selbstgemachtes Vanilleextrakt tut's aber auch. :-)
Alles Liebe und viel Spaß beim Genießen
Euer Steffen
vor vielen, vielen Jahren war ich mit meinen Eltern in Ungarn am Balaton. Das war wirklich ein wunerschöner Urlaub und ich habe viele schöne Erinnerungen daran. Eine dieser Erinnerungen ist der Geschmack von reifen Aprikosen, direkt vom Baum gepflückt, von der Sonne gewärmt, golden und zuckersüß.
Leider kommen die Aprikosen, die man hier kaufen kann, in den seltensten Fällen an diesen Geschmack heran. Davon lasse ich mich aber nicht abhalten und versuche einfach, die leckersten Aprikosen zu finden und daraus etwas noch viel besseres zu zaubern.
Vor ein paar Tagen habe ich in einem ganz zauberhaften kleinen Delikatessenladen in Würzburg - er heißt "Gaumenfreund" - ein Stück Aprikosentarte gegessen. Das war wirklich ein himmlischer Genuss.
Kaum zu Hause habe ich auch eine Aprikosentarte gebacken. Ganz anders als die im Gaumenfreund, aber mindestens ebenso köstlich. Das Rezept möchte ich euch nicht vorenthalten.
Für eine Tarte braucht ihr:
ca. 10 Aprikosen (etwa 500 g)
160 g Mehl
1/2 TL Salz
3 Eier
75 g kalte Butter
1/2 TL Vanilla-Powder
oder 2 TL Vanilleextrakt
100 g Zucker
50 g gemahlene Mandeln (blanchiert)
1 EL Aprikosenkonfitüre
So wird's gemacht:
1. Aprikosen waschen und gut abtropfen lassen.
2. Einen Mürbeteig herstellen aus Mehl, 1 Ei, 75 g Zucker, 1 TL Vanilleextrakt (oder der Hälfte des Vanilla-Powder) und Butter. Ich gebe dazu alle Zutaten zusammen in die Rührschüssel der Küchenmaschine und lasse den Flachrührer oder Knethaken kurz seine Arbeit tun. Ihr könnt den Teig aber auch mit den Händen kneten. Den fertigen Mürbeteig in Frischhaltefolie einwickeln und etwa 45 Minuten in den Kühlschrank legen. Wenn ihr den Teig zu einer flachen Platte drückt kühlt er schneller durch.
3. Eine Tarteform mit etwas geschmolzener Butter einpinseln. Ich verwende am liebsten eine Form mit herausnehmbarem Glasboden. Backofen auf 200°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
4. Mit den Quirlen des Handrührgeräts oder dem Schneebesen der Küchenmaschine die beiden Eier mit 25 g Zucker cremig aufschlagen, die restliche Vanille dazugeben und zuletzt die gemahlenen Mandeln unter die Eiercreme heben.
5. Den Mürbeteig ausrollen. Klassisch macht man das auf der bemehlten Arbeitsfläche, aber da reißt der Teig ziemlich leicht und er lässt sich nicht so einfach in die Form bringen. Ich nehme daher zwei Bogen Backpapier oder Frischhaltefolie und rolle den Teig dazwischen aus. So wird er schön gleichmäßig dünn und ihr könnt ihn ganz einfach in die Tarteform legen in dem ihr eine Folie abzieht und ihn mit der anderen Folie in die Form stürzt. Dann könnt ihr auch die zweite Folie abziehen und den Teig vorsichtig andrücken.
6. Die Eiermasse auf den Teig geben und gleichäßig verteilen. Die Aprikosenkonfitüre in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle erwärmen.
7. Aprikosen halbieren, Kerne entfernen und die Aprikosenhälften auf den Außenseiten mit der Konfitüre bestreichen, damit sie schön glänzen. Dann die halben Aprikosen in die Eiermasse legen.
8. Die Tarteform auf ein Backblech stellen und auf der unteren Schiene im Backofen etwa 45 Minuten backen. Wenn euch der Kuchen zu dunkel wird könnt ihr ihn mit einem Stück Alufolie abdecken.
Den Fertigen Kuchen in der Form etwas abkühlen lassen, bevor ihr den Boden heraushebt. Die Tarte kann noch lauwarm genossen werden, schmeckt aber auch kalt einfach toll.
Das Vanilla-Powder hat mir eine Freundin aus Mauritius mitgebracht und mich damit restlos begeistert. Wenn ihr die Chance habt, an so etwas ran zu kommen solltet ihr unbedingt zuschlagen. Mein selbstgemachtes Vanilleextrakt tut's aber auch. :-)
Alles Liebe und viel Spaß beim Genießen
Euer Steffen
Montag, 13. Juli 2015
Falafel mit Minzjoghurt
Hallo meine Lieben,
es widerstrebt mir wirklich, Fertigprodukte zu verwenden. Wenn es aber ein Päckchen gibt, das ich für Notfälle immer daheim habe und bei dem ich auch wirklich kein schlechtes Gewissen habe, dann ist es die Falafel-Mischung von Alnatura.
Die sind schnell gemacht und schmecken unheimlich gut, egal ob pur, mit Dip - heute zum Beispiel Minzjoghurt - oder mit einem Salat.
So wird's gemacht:
1. Einfach den Inhalt der Packung in 260 ml kochendes Wasser einrühren bis alles gut vermischt ist und dann 15 Minuten quellen lassen.
2. Anschließend mit feuchten Händen kleine Taler formen. Ich mache sie etwa 1 cm dick und ungefähr 4-6 cm im Durchmesser, dann stimmt auch die Packungsangabe mit 15-17 Stück in etwa.
3. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Falafeln darin von beiden seiten golden anbraten.
Für den Minzjoghurt braucht ihr:
150 g griechischen Joghurt (hoher Fettgehalt, min. 10%)
6 EL Sahne
2-4 Stängel Minze (ca. 8 g Blätter)
So wird's gemacht:
1. Joghurt und Sahne vermischen.
2. Minze waschen, trocken tupfen und die Blätter dann sehr fein hacken.
3. Minze unter die Joghurt-Sahne-Mischung geben und verrühren.
Wenn ihr den Minzjohurt würzen wollt könnt ihr ein paar Kreuzkümmelsamen im Mörser zerstoßen und darunter mischen, das gibt dem Ganzen noch eine orientalische Note. Ein paar Tropfen Honig oder ein Spritzer Zitrone können den Geschmack auch variieren, je nachdem wozu ihr den Dip servieren wollt.
Probiert einfach mal aus, was euch am besten schmeckt.
Alles Liebe
Euer Steffen
es widerstrebt mir wirklich, Fertigprodukte zu verwenden. Wenn es aber ein Päckchen gibt, das ich für Notfälle immer daheim habe und bei dem ich auch wirklich kein schlechtes Gewissen habe, dann ist es die Falafel-Mischung von Alnatura.
Die sind schnell gemacht und schmecken unheimlich gut, egal ob pur, mit Dip - heute zum Beispiel Minzjoghurt - oder mit einem Salat.
So wird's gemacht:
1. Einfach den Inhalt der Packung in 260 ml kochendes Wasser einrühren bis alles gut vermischt ist und dann 15 Minuten quellen lassen.
2. Anschließend mit feuchten Händen kleine Taler formen. Ich mache sie etwa 1 cm dick und ungefähr 4-6 cm im Durchmesser, dann stimmt auch die Packungsangabe mit 15-17 Stück in etwa.
3. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Falafeln darin von beiden seiten golden anbraten.
Für den Minzjoghurt braucht ihr:
150 g griechischen Joghurt (hoher Fettgehalt, min. 10%)
6 EL Sahne
2-4 Stängel Minze (ca. 8 g Blätter)
So wird's gemacht:
1. Joghurt und Sahne vermischen.
2. Minze waschen, trocken tupfen und die Blätter dann sehr fein hacken.
3. Minze unter die Joghurt-Sahne-Mischung geben und verrühren.
Wenn ihr den Minzjohurt würzen wollt könnt ihr ein paar Kreuzkümmelsamen im Mörser zerstoßen und darunter mischen, das gibt dem Ganzen noch eine orientalische Note. Ein paar Tropfen Honig oder ein Spritzer Zitrone können den Geschmack auch variieren, je nachdem wozu ihr den Dip servieren wollt.
Probiert einfach mal aus, was euch am besten schmeckt.
Alles Liebe
Euer Steffen
Donnerstag, 2. Juli 2015
Kirschkuchen oder Sauerkirschkuchen
Hallo ihr Früchtchen,
es ist wieder Kirschenzeit! Jetzt heißt es schnell sein und ernsten, bevor die Vögel und die garstigen Maden alles von den Bäumen stibitzen. Falls ihr keine Kirschen im Garten (oder in den Gärten eurer Nachbarn) habt könnt ihr natürlich auch eingekochte Kirschen kaufen. In diesem Falle würde ich hier Sauerkirschen, also Schattenmorellen, nehmen. Süßkirschen schmecken auch, aber die herb-fruchtige Note der Sauerkirsche passt noch einen Tick besser in dieses Rezept.
Ich habe für dieses Rezept auch eingekochte Kirschen verwendet, da ich das Rezept schon vor Monaten aufgeschrieben habe und da gab es leider noch keine frischen Kirschen. Zu meiner Ehrenrettung sei gesagt, dass die Kirschen von mir im letzten Sommer gepflückt und selbst eingekocht wurden. ;-)
Für eine 24cm Springform braucht ihr:
200 g Butter
150 g Zucker
4 Bio-Eier
1 Tl Zimt
150 g Mehl
100 g Zartbitterschokolade
oder Blockschokolade bzw. Kuvertüre
125 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
2 EL Rum
2 TL Backpulver
1 Glas entsteinte Kirschen
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Kirschen in ein Sieb geben und abtropfen lassen.
2. Butter und Zucker schaumig rühren und die Eier nach und nach dazu geben.
3. Die Schokolade rob raspeln oder sehr fein hacken (Faulpelze können auch Schokostreusel nehmen) und mit allen übrigen Zutaten außer den Kirschen zum Teig geben und gut verrühren.
4. Eine Springform einfetten und die Hälfte des Teiges hinein geben. Den Teig gleichmäßig in der Form verteilen.
5. Die abgetropften Kirschen auf dem Teig verteilen.
6. Mit dem restlichen Teig die Kirschen abdecken. Wenn nicht alle Kirschen unter dem Teig verschwinden ist das nicht schlimm, sie sinken beim Backen noch ein wenig ein.
7. Auf der mittleren Schiene ca. 45 Minuten backen.
8. Den ausgekühlten Kuchen aus der Form lösen und falls gewünscht mit Puderzucker oder Kuvertüre verzieren.
Meistens mache ich kein großes Aufhebens um die Verzierung der Kuchen, die ich so für unseren Alltag und die Wochenenden backe. Manchmal bedauere ich das auch, denn die Augen essen ja mit und es ist wirklich einfach, einen Kuchen aufzuhübschen.
Ganz einfach geht das mit Kuchenglasur, die ihr schon in so kleinen Tütchen kaufen könnt. Diese Tüten müssen nur einige Minuten in heißes Wasser gestellt werden und sind dann fertig zur Verarbeitung.
Nehmt hier zwei verschiedene Glasueren, z.B. Zartbitter und Haselnuss (ist ja beides schon im Kuchen drin), lasst die Glasur schmelzen und schneidet dann eine kleine Ecke der Tüte auf, dass ein etwa 1-2 mm großes Loch entsteht.
Jetzt zieht ihr ein unregelmäiges Zickzackmuster mit der einen Glasur über den Kuchen, dreht den Kuchen ein Stück und zieht mit der anderen Farbe ein überkreuzendes Zickzackmuster. Die restliche Glasur könnt ihr wieder fest werden lassen und später verwenden. Dazu einfach die Beutel mit Klemmen verschließen.
Oder schneidet ein paar verschieden breite Streifen aus Backpapier (0,5 bis 2 cm) aus und legt diese unregelmäßig auf euren Kuchen. Jetzt bestäubt ihr den Kuchen mit Puderzucker und entfernt dann die Streifen wieder.
Wenn ich mal Bilder davon habe, poste ich euch diese hier oder bei facebook. Ihr könnt mir gerne auch Bilder von euren einfachen Verzier-Ideen schicken. Ich freu mich drauf.
Alles Liebe
Euer Steffen
es ist wieder Kirschenzeit! Jetzt heißt es schnell sein und ernsten, bevor die Vögel und die garstigen Maden alles von den Bäumen stibitzen. Falls ihr keine Kirschen im Garten (oder in den Gärten eurer Nachbarn) habt könnt ihr natürlich auch eingekochte Kirschen kaufen. In diesem Falle würde ich hier Sauerkirschen, also Schattenmorellen, nehmen. Süßkirschen schmecken auch, aber die herb-fruchtige Note der Sauerkirsche passt noch einen Tick besser in dieses Rezept.
Ich habe für dieses Rezept auch eingekochte Kirschen verwendet, da ich das Rezept schon vor Monaten aufgeschrieben habe und da gab es leider noch keine frischen Kirschen. Zu meiner Ehrenrettung sei gesagt, dass die Kirschen von mir im letzten Sommer gepflückt und selbst eingekocht wurden. ;-)
Für eine 24cm Springform braucht ihr:
200 g Butter
150 g Zucker
4 Bio-Eier
1 Tl Zimt
150 g Mehl
100 g Zartbitterschokolade
oder Blockschokolade bzw. Kuvertüre
125 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
2 EL Rum
2 TL Backpulver
1 Glas entsteinte Kirschen
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Kirschen in ein Sieb geben und abtropfen lassen.
2. Butter und Zucker schaumig rühren und die Eier nach und nach dazu geben.
3. Die Schokolade rob raspeln oder sehr fein hacken (Faulpelze können auch Schokostreusel nehmen) und mit allen übrigen Zutaten außer den Kirschen zum Teig geben und gut verrühren.
4. Eine Springform einfetten und die Hälfte des Teiges hinein geben. Den Teig gleichmäßig in der Form verteilen.
5. Die abgetropften Kirschen auf dem Teig verteilen.
6. Mit dem restlichen Teig die Kirschen abdecken. Wenn nicht alle Kirschen unter dem Teig verschwinden ist das nicht schlimm, sie sinken beim Backen noch ein wenig ein.
7. Auf der mittleren Schiene ca. 45 Minuten backen.
8. Den ausgekühlten Kuchen aus der Form lösen und falls gewünscht mit Puderzucker oder Kuvertüre verzieren.
Meistens mache ich kein großes Aufhebens um die Verzierung der Kuchen, die ich so für unseren Alltag und die Wochenenden backe. Manchmal bedauere ich das auch, denn die Augen essen ja mit und es ist wirklich einfach, einen Kuchen aufzuhübschen.
Ganz einfach geht das mit Kuchenglasur, die ihr schon in so kleinen Tütchen kaufen könnt. Diese Tüten müssen nur einige Minuten in heißes Wasser gestellt werden und sind dann fertig zur Verarbeitung.
Nehmt hier zwei verschiedene Glasueren, z.B. Zartbitter und Haselnuss (ist ja beides schon im Kuchen drin), lasst die Glasur schmelzen und schneidet dann eine kleine Ecke der Tüte auf, dass ein etwa 1-2 mm großes Loch entsteht.
Jetzt zieht ihr ein unregelmäiges Zickzackmuster mit der einen Glasur über den Kuchen, dreht den Kuchen ein Stück und zieht mit der anderen Farbe ein überkreuzendes Zickzackmuster. Die restliche Glasur könnt ihr wieder fest werden lassen und später verwenden. Dazu einfach die Beutel mit Klemmen verschließen.
Oder schneidet ein paar verschieden breite Streifen aus Backpapier (0,5 bis 2 cm) aus und legt diese unregelmäßig auf euren Kuchen. Jetzt bestäubt ihr den Kuchen mit Puderzucker und entfernt dann die Streifen wieder.
Wenn ich mal Bilder davon habe, poste ich euch diese hier oder bei facebook. Ihr könnt mir gerne auch Bilder von euren einfachen Verzier-Ideen schicken. Ich freu mich drauf.
Alles Liebe
Euer Steffen
Mittwoch, 1. Juli 2015
Produkttest - Smartphone Honor 4X
Hallo meine Lieben,
heute wieder einmal ein Testbericht - allerdings gabs nix zu futtern und auch dieses mal kein Putzwerkzeug oder andere Haushaltshelfer.
Bei diesem Test habe ich das Vergnügen, mich mit einem nagelneuen Smartphone zu befassen: Dem Honor 4X.
Angepriesen wird das Gerät ziemlich vollmundig: Das Honor 4X verbindet leistungsstarke Ausstattung mit elegantem Design und einem günstigen Preis.
Im Detail heißt das:
- 5,5 Zoll HD-Display mit 1280 x 720 Pixel
- 64-bit, 1,2 GHz Octa-Core-Prozessor
- 4G-Kompatibilität
- Akkulaufzeit 48 Stunden (bis zu 7 Tage mit Ultra-Stromsparmodus)
- 13 MP Hauptkamera und 5 MP Frontkamera
- 2 GB RAM
- 8 GB interner Speicher (mit micro-SD-Slot für zusätzlichen Speicher bis 32 GB)
- EMUI 3.0 Interface basierend auf Android 4.4 (Upgrade auf Android 5.0 möglich)
- Erhältlich in schwarz und weiß
Und als besonderes Schmankerl:
- 2 micro-SIM-Steckplätze, z.B. für gleichzeitige private und geschäftliche Nutzung
- Unverbindliche Preisempfehlung 199,99 EUR
Die Außenmaße sind 77,2 mm x 152,9 mm x 8,65 mm, das Gewicht beträgt laut Beschreibung 170 g. Mit diesen Maßen hat es in etwa Größe und Gewicht eines iPhone 6Plus, welches allerdings etwas dünner ist und deutlich teurer ist. :-)
Soviel zu den technischen und sonstigen Daten - jetzt zu meinen Erfahrungen:
Beim Öffnen meines Pakets fand ich ein ziemlich hübsch aussehendes azurblaues Päckchen, das schonmal ziemlich hochwertig aussieht.
Dann kam das Smartphone zum Vorschein und das ist erstmal eines: GROSS!
5,5 Zoll sind im Vergleich zu meinem iPhone 4S echt riesig und ein bisschen erschreckend. Die Abdeckung der Rückseite ist weiß und mit einem
glänzenden Logo auf dem mit einem dezenten 3D-Muster versehenen Cover. Ich finde die Optik OK, aber leider auch irgendwie billig. Beim Preis von unter 200,00 EUR muss das aber wohl so sein und störend ist es auch nicht.
Den Akku kann man nicht entnehmen - womit eines der stärksten Anti-iPhone-Argumente schonmal gestrichen sein dürfte.
Was dann sofort ins Auge fällt sind die beiden micro-SIM-Steckplätze und der Steckplatz für die micro-SD-Karte. Die Speicherkarte einzusetzen ist kinderleicht und funktioniert promlemlos. Bei dem SIM-Karten wird es kniffliger. Die kriegt man wunderbar rein und dann erstmal nicht wieder raus, weil die kaum noch zu sehen - geschweige denn zu fassen - sind. Mit ein wenig geschickt klappt aber auch das Entnehmen der Karten wieder. Beim Starten des Geräts öffnet sich die SIM-Karten-Verwaltung und man sollte hier die PINs beider Karten eingeben. Leider wurde nur eine Karte korrekt erkannt, die andere Karte meldet immer "Kein Dienst", obwohl Sie im ursprünglichen Gerät einwandfrei erkannt wird und funktioniert. Trotz des Fehlers können aber Gespräche über die zweite Karte geführt werden.
Komplett schleierhaft ist mir, ob ich nur für Telefongespräche zwischen beiden Karten hin und her schalten kann oder ob das auch für die Nutzung des Datenvolumens möglich ist. Leider habe ich nirgendwo Informationen dazu gefunden. Ein Handbuch sucht man im Lieferumfang vergeblich. Es gibt einen Quick-Start-Guide auf Englisch und ein Ladekabel mit Netzgerät.
Die Bernutzeroberfläche ist ähnlich wie bei allen anderen Android-Geräten, die ich bisher gesehen habe. Die drei Knöpfe am Gerät sehen allerdings anders aus als z.B. bei Samsung, haben aber identische Funktionen. Als Apfelbenutzer bin ich mit den drei Buttons leicht überfordert und verstehe deren Sinn einfach nicht :-)
Auch ansonsten frustriert mich die Bedienung des Geräts. Die Einstellungen sind irgendwie "Mehrschichtig" und man kommt von verschiedenen Punkten aus an unterschiedliche Punkte im Menu. Weiterhin finde ich die Anordnung der Apps seltsam: Wozu gibt es das "Menu" mit weiteren Apps, die nicht auf den links und rechts vom Startbildschirm angeordneten Seiten zu finden sind?
Die Kamera ist echt ok - für ein Smartphone. Man kann ein paar nette Effekte benutzen (z.B. Farbveränderungen wie S/W, Sepia, Retrolook, etc.) und Bilder und Videos aufnehmen. Und eine "Verschönern"-Option gibt es noch. Das wars dann aber auch. Zeitraffer, Zeitlupe, Panorama oder verschiedene Bildformate stehen nicht zur Verfügung.
Weitere Apps können wie üblich im Google Play Store geladen werden.
Der Lautpsrecher - ohje. Also bis ich das erste Lied abgespielt habe war ich ja noch der Meinung, dass das Gerät bei dem Preis-Leistungs-Verhältnis echt OK sei. Und dann der Lautsprecher. Muss ich mehr dazu sagen? Ich glaube nicht.... quäk quäääääk..... schepper....
Viel weiter bin ich mit meinem Test noch nicht. Aber als Zwischenfazit kann ich glaube ich sagen: Für unter 200 EUR kriegt man vermutlich kein besseres Gerät und die Aussattung ist dafür wirklich in Ordnung! Insbesondere die Akkulaufzeit und das Gimmick mit den beiden SIM-Karten-Steckplätzen ist wohl kaum in dieser Preisklasse zu finden.
Mich überzeugt es aber nicht vollständig und ich bin auf die weiteren Erfahrungen gespannt.
Es mag ja sein, dass es Leute gibt, die es toll finden, ganz tief in den Einstellungen Ihres Smartphones herumzuschrauben oder wer weiß was alles machen zu KÖNNEN. ICH allerdings bin froh, wenn mein Smartphone FUNKTIONIERT. Und das tut mein Apfel seit fast 4 Jahren wie am ersten Tag.
Wenn ihr Fragen habt meldet euch jederzeit, ich probiere gern alles aus, was euch interessiert.
Alles Liebe
EUer Steffen
heute wieder einmal ein Testbericht - allerdings gabs nix zu futtern und auch dieses mal kein Putzwerkzeug oder andere Haushaltshelfer.
Bei diesem Test habe ich das Vergnügen, mich mit einem nagelneuen Smartphone zu befassen: Dem Honor 4X.
Angepriesen wird das Gerät ziemlich vollmundig: Das Honor 4X verbindet leistungsstarke Ausstattung mit elegantem Design und einem günstigen Preis.
Im Detail heißt das:
- 5,5 Zoll HD-Display mit 1280 x 720 Pixel
- 64-bit, 1,2 GHz Octa-Core-Prozessor
- 4G-Kompatibilität
- Akkulaufzeit 48 Stunden (bis zu 7 Tage mit Ultra-Stromsparmodus)
- 13 MP Hauptkamera und 5 MP Frontkamera
- 2 GB RAM
- 8 GB interner Speicher (mit micro-SD-Slot für zusätzlichen Speicher bis 32 GB)
- EMUI 3.0 Interface basierend auf Android 4.4 (Upgrade auf Android 5.0 möglich)
- Erhältlich in schwarz und weiß
Und als besonderes Schmankerl:
- 2 micro-SIM-Steckplätze, z.B. für gleichzeitige private und geschäftliche Nutzung
- Unverbindliche Preisempfehlung 199,99 EUR
Die Außenmaße sind 77,2 mm x 152,9 mm x 8,65 mm, das Gewicht beträgt laut Beschreibung 170 g. Mit diesen Maßen hat es in etwa Größe und Gewicht eines iPhone 6Plus, welches allerdings etwas dünner ist und deutlich teurer ist. :-)
Soviel zu den technischen und sonstigen Daten - jetzt zu meinen Erfahrungen:
Beim Öffnen meines Pakets fand ich ein ziemlich hübsch aussehendes azurblaues Päckchen, das schonmal ziemlich hochwertig aussieht.
Dann kam das Smartphone zum Vorschein und das ist erstmal eines: GROSS!
5,5 Zoll sind im Vergleich zu meinem iPhone 4S echt riesig und ein bisschen erschreckend. Die Abdeckung der Rückseite ist weiß und mit einem
glänzenden Logo auf dem mit einem dezenten 3D-Muster versehenen Cover. Ich finde die Optik OK, aber leider auch irgendwie billig. Beim Preis von unter 200,00 EUR muss das aber wohl so sein und störend ist es auch nicht.
Den Akku kann man nicht entnehmen - womit eines der stärksten Anti-iPhone-Argumente schonmal gestrichen sein dürfte.
Was dann sofort ins Auge fällt sind die beiden micro-SIM-Steckplätze und der Steckplatz für die micro-SD-Karte. Die Speicherkarte einzusetzen ist kinderleicht und funktioniert promlemlos. Bei dem SIM-Karten wird es kniffliger. Die kriegt man wunderbar rein und dann erstmal nicht wieder raus, weil die kaum noch zu sehen - geschweige denn zu fassen - sind. Mit ein wenig geschickt klappt aber auch das Entnehmen der Karten wieder. Beim Starten des Geräts öffnet sich die SIM-Karten-Verwaltung und man sollte hier die PINs beider Karten eingeben. Leider wurde nur eine Karte korrekt erkannt, die andere Karte meldet immer "Kein Dienst", obwohl Sie im ursprünglichen Gerät einwandfrei erkannt wird und funktioniert. Trotz des Fehlers können aber Gespräche über die zweite Karte geführt werden.
Komplett schleierhaft ist mir, ob ich nur für Telefongespräche zwischen beiden Karten hin und her schalten kann oder ob das auch für die Nutzung des Datenvolumens möglich ist. Leider habe ich nirgendwo Informationen dazu gefunden. Ein Handbuch sucht man im Lieferumfang vergeblich. Es gibt einen Quick-Start-Guide auf Englisch und ein Ladekabel mit Netzgerät.
Die Bernutzeroberfläche ist ähnlich wie bei allen anderen Android-Geräten, die ich bisher gesehen habe. Die drei Knöpfe am Gerät sehen allerdings anders aus als z.B. bei Samsung, haben aber identische Funktionen. Als Apfelbenutzer bin ich mit den drei Buttons leicht überfordert und verstehe deren Sinn einfach nicht :-)
Auch ansonsten frustriert mich die Bedienung des Geräts. Die Einstellungen sind irgendwie "Mehrschichtig" und man kommt von verschiedenen Punkten aus an unterschiedliche Punkte im Menu. Weiterhin finde ich die Anordnung der Apps seltsam: Wozu gibt es das "Menu" mit weiteren Apps, die nicht auf den links und rechts vom Startbildschirm angeordneten Seiten zu finden sind?
Die Kamera ist echt ok - für ein Smartphone. Man kann ein paar nette Effekte benutzen (z.B. Farbveränderungen wie S/W, Sepia, Retrolook, etc.) und Bilder und Videos aufnehmen. Und eine "Verschönern"-Option gibt es noch. Das wars dann aber auch. Zeitraffer, Zeitlupe, Panorama oder verschiedene Bildformate stehen nicht zur Verfügung.
Weitere Apps können wie üblich im Google Play Store geladen werden.
Der Lautpsrecher - ohje. Also bis ich das erste Lied abgespielt habe war ich ja noch der Meinung, dass das Gerät bei dem Preis-Leistungs-Verhältnis echt OK sei. Und dann der Lautsprecher. Muss ich mehr dazu sagen? Ich glaube nicht.... quäk quäääääk..... schepper....
Viel weiter bin ich mit meinem Test noch nicht. Aber als Zwischenfazit kann ich glaube ich sagen: Für unter 200 EUR kriegt man vermutlich kein besseres Gerät und die Aussattung ist dafür wirklich in Ordnung! Insbesondere die Akkulaufzeit und das Gimmick mit den beiden SIM-Karten-Steckplätzen ist wohl kaum in dieser Preisklasse zu finden.
Mich überzeugt es aber nicht vollständig und ich bin auf die weiteren Erfahrungen gespannt.
Es mag ja sein, dass es Leute gibt, die es toll finden, ganz tief in den Einstellungen Ihres Smartphones herumzuschrauben oder wer weiß was alles machen zu KÖNNEN. ICH allerdings bin froh, wenn mein Smartphone FUNKTIONIERT. Und das tut mein Apfel seit fast 4 Jahren wie am ersten Tag.
Wenn ihr Fragen habt meldet euch jederzeit, ich probiere gern alles aus, was euch interessiert.
Alles Liebe
EUer Steffen
Samstag, 27. Juni 2015
Rhabarber Crumble mit Erdbeer-Joghurt-Eis
Hallo meine Süßen,
Zum Abschluss der Rhabarbersaison 2015 habe ich noch ein ganz einfaches und leckeres Rezept für euch: Einen Crumble.
Das könnt ihr euch in etwa vorstellen wie einen Rhabarberkuchen ohne Boden. Einfach himmlisch! Dazu habe ich ein Erdbeer-Joghurt-Eis gemacht und endlich mal wieder meine Eismaschine in Betrieb genommen. Wenn ihr keine Eismaschine habt könnt ihr euch ruhig auch mal mit den diversen Pülverchen helfen, die es zur Eisherstellung im Handel gibt. Aber mal ehrlich, so eine Eismaschine (ohne Kompressor), bei der ihr den Eisbehälter immer wieder einfrieren müsst, die kostet nicht viel und lohnt sich wirklich.
Für 4 Portionen braucht ihr:
600 g Rhabarber (geputzt)
2 EL braunen Zucker
50 g Mandelblättchen
Für die Streusel:
180 g Mehl
90 g braunen Zucker
4 EL kernige Haferflocken
130 g kalte Butter
Für das Erdbeereis:
250 g Erdbeeren
400 g Joghurt natur
1-2 EL Vanillezucker
Und so wird's gemacht:
1. Auflaufform mit Butter fetten und Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Rhabarber putzen und in 2-3 cm große Stücke schneiden. Mit 2 EL braunem Zucker und der Hälfte der Mandelblättchen vermischen und in die Auflaufform geben.
3. Für die Streusel die Butter in kleine Würfel schneiden und mit Mehl, Haferflocken und braunem Zucker zu einer krümeligen Masse verkneten. Die Streusel dann über den Rhabarber krümeln und mit den übrigen Mandelblättchen bestreuen.
4. Auf der mittleren Schiene ca. 35 Minuten backen bis die Streusel schön braun und knusprig gebacken sind.
5. Während der Crumble backt putzt ihr die Erdbeeren, schneidet sie in Stüccke und püriert sie mit dem Vanillezucker. Anschließend mit dem Joghurt vermischen und in den gut durchgefrorenen Behälter der Eismaschine geben.
6. Das Eis fährt in der Eismaschine ca. eine halbe Stunde lang Karussel und ist dann gleichzeitig mit dem Crumble fertig zum Genießen.
Kleiner Tipp unter Freunden: Gekauftes Eis ist auch erlaubt. Außer Erdbeere passt übrigens auch Pistazieneis ganz ausgezeichnet zum Crumdle, oder jede andere nussige Sorte natürlich.
Alles Liebe
Euer Steffen
Zum Abschluss der Rhabarbersaison 2015 habe ich noch ein ganz einfaches und leckeres Rezept für euch: Einen Crumble.
Das könnt ihr euch in etwa vorstellen wie einen Rhabarberkuchen ohne Boden. Einfach himmlisch! Dazu habe ich ein Erdbeer-Joghurt-Eis gemacht und endlich mal wieder meine Eismaschine in Betrieb genommen. Wenn ihr keine Eismaschine habt könnt ihr euch ruhig auch mal mit den diversen Pülverchen helfen, die es zur Eisherstellung im Handel gibt. Aber mal ehrlich, so eine Eismaschine (ohne Kompressor), bei der ihr den Eisbehälter immer wieder einfrieren müsst, die kostet nicht viel und lohnt sich wirklich.
Für 4 Portionen braucht ihr:
600 g Rhabarber (geputzt)
2 EL braunen Zucker
50 g Mandelblättchen
Für die Streusel:
180 g Mehl
90 g braunen Zucker
4 EL kernige Haferflocken
130 g kalte Butter
Für das Erdbeereis:
250 g Erdbeeren
400 g Joghurt natur
1-2 EL Vanillezucker
Und so wird's gemacht:
1. Auflaufform mit Butter fetten und Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Rhabarber putzen und in 2-3 cm große Stücke schneiden. Mit 2 EL braunem Zucker und der Hälfte der Mandelblättchen vermischen und in die Auflaufform geben.
3. Für die Streusel die Butter in kleine Würfel schneiden und mit Mehl, Haferflocken und braunem Zucker zu einer krümeligen Masse verkneten. Die Streusel dann über den Rhabarber krümeln und mit den übrigen Mandelblättchen bestreuen.
4. Auf der mittleren Schiene ca. 35 Minuten backen bis die Streusel schön braun und knusprig gebacken sind.
5. Während der Crumble backt putzt ihr die Erdbeeren, schneidet sie in Stüccke und püriert sie mit dem Vanillezucker. Anschließend mit dem Joghurt vermischen und in den gut durchgefrorenen Behälter der Eismaschine geben.
6. Das Eis fährt in der Eismaschine ca. eine halbe Stunde lang Karussel und ist dann gleichzeitig mit dem Crumble fertig zum Genießen.
Kleiner Tipp unter Freunden: Gekauftes Eis ist auch erlaubt. Außer Erdbeere passt übrigens auch Pistazieneis ganz ausgezeichnet zum Crumdle, oder jede andere nussige Sorte natürlich.
Alles Liebe
Euer Steffen
Dienstag, 23. Juni 2015
Frische Sommerlimonade
Hallo ihr Lieben,
das schöne Wetter der letzten Tage und der frische Holunderblütensirup haben mich inspiriert zu diesem Rezept. Ich gehöre ja eher zu den Wassertrinkern und kann mit Softdrinks nichts anfangen (zu süß), mit den meisten Säften bin ich auch nicht so glücklich, da ich das Obst lieber ganz esse, aber hin und wieder darf ein Getränk auch gerne nach etwas schmecken.
Ihr könnt ganz nach Belieben alles das verwenden, was euch schmeckt oder weglassen, was euch nicht schmeckt. Lasst eurer Fantasie freien Lauf.
Für die Limonade braucht ihr:
1 Liter Mineralwasser
1 EL Holunderblütensirup
1 Zitrone, Limette oder Orange
1-2 Stängel frische Minze
ggf. Eiswürfel
Und so wird's gemacht:
1. Schneidet eine Hälfte der Zitrone (oder Limette bzw. Orange) in Scheiben und presst die andere Hälfte aus.
2. Gebt den Saft zusammen mit dem Holunderblütensirup, den Fruchtscheiben und der Minze in einen Krug und gießt alles mit Mineralwasser auf.
3. Stellt den Krug mit der Limonade im Kühlschrank kalt oder gebt ein paar Eiswürfel dazu. Fertig.
Ganz raffiniert wird der Geschmack, wenn ihr noch ein paar Nadeln Rosmarin dazu gebt. Die Geschmacksnote soll sich aber dezent im Hintergrund halten und höchstens ein "Hm, da ist noch ein Geschmack drin... was ist das bloß?" auslösen :-)
Mit der Menge des Sirups steuert ihr, wie süß eure Limonade wird, nehmt zu Beginn lieber etwas weniger und süßt bei Bedarf nach.
Ich wünsche euch möglichst viele warme Sommertage und viel Genuss mit der leckeren Limonade.
Alles Liebe
Euer Steffen
das schöne Wetter der letzten Tage und der frische Holunderblütensirup haben mich inspiriert zu diesem Rezept. Ich gehöre ja eher zu den Wassertrinkern und kann mit Softdrinks nichts anfangen (zu süß), mit den meisten Säften bin ich auch nicht so glücklich, da ich das Obst lieber ganz esse, aber hin und wieder darf ein Getränk auch gerne nach etwas schmecken.
Ihr könnt ganz nach Belieben alles das verwenden, was euch schmeckt oder weglassen, was euch nicht schmeckt. Lasst eurer Fantasie freien Lauf.
Für die Limonade braucht ihr:
1 Liter Mineralwasser
1 EL Holunderblütensirup
1 Zitrone, Limette oder Orange
1-2 Stängel frische Minze
ggf. Eiswürfel
Und so wird's gemacht:
1. Schneidet eine Hälfte der Zitrone (oder Limette bzw. Orange) in Scheiben und presst die andere Hälfte aus.
2. Gebt den Saft zusammen mit dem Holunderblütensirup, den Fruchtscheiben und der Minze in einen Krug und gießt alles mit Mineralwasser auf.
3. Stellt den Krug mit der Limonade im Kühlschrank kalt oder gebt ein paar Eiswürfel dazu. Fertig.
Ganz raffiniert wird der Geschmack, wenn ihr noch ein paar Nadeln Rosmarin dazu gebt. Die Geschmacksnote soll sich aber dezent im Hintergrund halten und höchstens ein "Hm, da ist noch ein Geschmack drin... was ist das bloß?" auslösen :-)
Mit der Menge des Sirups steuert ihr, wie süß eure Limonade wird, nehmt zu Beginn lieber etwas weniger und süßt bei Bedarf nach.
Ich wünsche euch möglichst viele warme Sommertage und viel Genuss mit der leckeren Limonade.
Alles Liebe
Euer Steffen
Freitag, 19. Juni 2015
Rhabarberkuchen mit Pudding und Streuseln
Hallo meine Süßen,
und schon wieder ein neues Rhabarberkuchenrezept. Die Zeit läuft und die meiste Zeit im Jahr müssen wir ja ohne Rhabarber auskommen, daher nutze ich wirklich jede Gelegenheit. Heute habe ich ein Rezept mit einem Rührteig und Pudding ausgesucht. Die Streusel machen den Kuchen herrlich knusprig, aber ihr könnt sie auch weglassen - schmeckt auch.
Für ein Blech (ca. 30 x 40 cm) braucht ihr:
Für den Rührteig:
250 g Butter
200 g Zucker
1 EL Vanillezucker
4 Eier
75 g Speisestärke
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
3 EL Milch
Für den Belag:
1 Päckchen Puddingpulver Vanille
(oder 35 g Speisestärke und 2 TL Vanilleextrakt)
500 ml Milch
30 g Zucker
1 kg Rhabarber
Für die Streusel:
200 g Mehl
130 g Zucker
130 g Butter
Und so wird's gemacht:
1. Für den Pudding die Milch bis auf 6 EL davon erhitzen. Die übrige Milch mit dem Puddingpulver und dem Zucker glatt rühren. Wenn die Milch kocht den Topf vom Herd nehmen und das angerührte Pulver einrühren. Nochmals kurz aufkochen und dann zum abkühlen beseite stellen.
2. Backofen auf 180° C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
3. Butter und Zucker schaumig rühren und die Eier einzeln nacheinander unterrühren.
4. Mehl mit Stärke und Backpulver mischen und abwechseln mit der Milch dazu geben.
5. Ein Backblech einfetten oder mit Backpapier / Dauerbackfolie belegen. Ich stelle noch einen Backrahmen auf das Blech, damit der Kuchen später überall gleichmäßig hoch wird und nichts an den Seiten herunter tropft.
6. Den Teig nun auf das Blech geben und verteilen. Den Kuchen im Ofen ca. 20 Minuten vorbacken. Wenn euer Teig höher als etwa 2 cm ist lasst ihn lieber 5 Minuten länger im Ofen.
7. In der Zwischenzeit den Rhabarber putzen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Für die Streusel das Mehl, den Zucker und die Butter mit den Händen krümelig reiben.
8. Den Kuchen nach dem Vorbacken mit dem Pudding bestreichen und den Rhabarber darauf verteilen. Zuletzt alles mit Streuseln bedecken.
9. Weitere 40-50 Minuten auf der mittleren Schiene backen bis die Streusel goldbraun sind.
Wenn euer Kuchen nicht lange genug vorgebacken wurde kann es passieren, dass euch der Pudding "wegsackt". Das macht gar nichts, denn der Kuchen schmeckt trotzdem prima. Der Pudding läuft dann in den noch nicht festen Teig und backt einfach eine Etage tiefer als geplant mit. Kein Grund zur Panik.
Viel Freude mit dem Rezept und alles Liebe
Euer Steffen
und schon wieder ein neues Rhabarberkuchenrezept. Die Zeit läuft und die meiste Zeit im Jahr müssen wir ja ohne Rhabarber auskommen, daher nutze ich wirklich jede Gelegenheit. Heute habe ich ein Rezept mit einem Rührteig und Pudding ausgesucht. Die Streusel machen den Kuchen herrlich knusprig, aber ihr könnt sie auch weglassen - schmeckt auch.
Für ein Blech (ca. 30 x 40 cm) braucht ihr:
Für den Rührteig:
250 g Butter
200 g Zucker
1 EL Vanillezucker
4 Eier
75 g Speisestärke
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
3 EL Milch
Für den Belag:
1 Päckchen Puddingpulver Vanille
(oder 35 g Speisestärke und 2 TL Vanilleextrakt)
500 ml Milch
30 g Zucker
1 kg Rhabarber
Für die Streusel:
200 g Mehl
130 g Zucker
130 g Butter
Und so wird's gemacht:
1. Für den Pudding die Milch bis auf 6 EL davon erhitzen. Die übrige Milch mit dem Puddingpulver und dem Zucker glatt rühren. Wenn die Milch kocht den Topf vom Herd nehmen und das angerührte Pulver einrühren. Nochmals kurz aufkochen und dann zum abkühlen beseite stellen.
2. Backofen auf 180° C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
3. Butter und Zucker schaumig rühren und die Eier einzeln nacheinander unterrühren.
4. Mehl mit Stärke und Backpulver mischen und abwechseln mit der Milch dazu geben.
5. Ein Backblech einfetten oder mit Backpapier / Dauerbackfolie belegen. Ich stelle noch einen Backrahmen auf das Blech, damit der Kuchen später überall gleichmäßig hoch wird und nichts an den Seiten herunter tropft.
6. Den Teig nun auf das Blech geben und verteilen. Den Kuchen im Ofen ca. 20 Minuten vorbacken. Wenn euer Teig höher als etwa 2 cm ist lasst ihn lieber 5 Minuten länger im Ofen.
7. In der Zwischenzeit den Rhabarber putzen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Für die Streusel das Mehl, den Zucker und die Butter mit den Händen krümelig reiben.
8. Den Kuchen nach dem Vorbacken mit dem Pudding bestreichen und den Rhabarber darauf verteilen. Zuletzt alles mit Streuseln bedecken.
9. Weitere 40-50 Minuten auf der mittleren Schiene backen bis die Streusel goldbraun sind.
Wenn euer Kuchen nicht lange genug vorgebacken wurde kann es passieren, dass euch der Pudding "wegsackt". Das macht gar nichts, denn der Kuchen schmeckt trotzdem prima. Der Pudding läuft dann in den noch nicht festen Teig und backt einfach eine Etage tiefer als geplant mit. Kein Grund zur Panik.
Viel Freude mit dem Rezept und alles Liebe
Euer Steffen
Dienstag, 16. Juni 2015
Holunderblütensirup
Hallo meine Lieben,
seit Wochen habe ich mir vorgenommen, die Blüte des Holunders auszunutzen um endlich wieder Nachschub an Holunderblütensirup zu produzieren. Letztes Jahr habe ich Unmengen davon hergestellt, aber auf wundersame Weise ist fast alles aufgebraucht oder verschenkt worden.
Und dann - alle guten Vorsätze waren gefasst, der Einkaufszettel geschrieben - brach die Hektik los. Viel Arbeit, viele Termine, und in der wenigen Zeit, die ich zu Hause verbracht habe keine Lust auf Küche. Ja, auch sowas gibt's mal. Nach ein paar wirklich stressigen Tagen dann der erste Lichtblick, doch da war die Holunderblüte vorbei! DRAMA!
Das hat man nun davon wenn man in einer Weinbauregion wohnt, da geht eben alles etwas schneller als anderswo.
Zum Glück habe ich gestern einen Ausflug gemacht und auf der Heimfahrt sprangen mich die blühenden Holundersträucher förmlich an. Die ganze Landschaft schien plötzlich voller Holunder zu sein. Ich habe mir natürlich ausgerechnet den Strauch ausgesucht, der inmitten von Brennnesseln wuchs. So hält sich die Erinnerung daran noch ein paar Tage länger :-)
Soweit so gut, ich habe eine kleine aber feine Ausbeute an Holunderblütendolden gesammelt, geschwind die restlichen Zutaten eingekauft und losgelegt. Jetzt brauche ich nur noch etwas Geduld.
Wenn ihr euren Holunderblütensirup selber machen wollt braucht ihr:
1 Liter Wasser2 kg Zucker
10 g Zitronensäure
1 Zitrone
1 Limette
1 Orange
Achtet darauf, dass ihr unbehandelte Früchte bekommt oder brüht sie zumindest mit kochendem Wasser ab und wascht sie gründlich.
Und so wird's gemacht:
1. Wasser in einem großen (!!!) Topf aufkochen und den Zucker dazu geben. So lange rühren bis die Flüssigkeit wieder klar wird. Dann en Topf vom Herd nehmen.
2. Zitrusfrüchte waschen und in Scheiben schneiden, Holunderblüten auszupfen und von Kleintieren befreien :-)
3. Zitronensäure ins Zuckerwasser geben und einrühren.
4. Blüten und Früchte in den Topf geben, durchrühren und zugedeckt stehen lassen bis alles abgekühlt ist.
5. Den abgekühlten Topf zugedeckt 2-3 Tage im Kühlschrank stehen lassen damit alles gut durchziehen kann. Anschließend den Sirup durch ein feines Haarsieb abseihen oder durch ein Tuch passieren.
Mir genügt das Sieb, der Sirup sieht dann aber nicht ganz "sauber" aus, da kleine Teilchen darin herumschwimmen. Das ist größtenteils Blütenstaub und stört überhaupt nicht. Wenn ihr trotzdem einen klaren Sirup wollt müsst ihr ein Leinentuch oder Baumwolltuch nehmen (vorher auskochen, keinen Weichspüler oder sowas verwenden) und viiieeeel Geduld haben, da der dickflüsige Sirup nur sehr langsam durch das Tuch tropft.
Mit dem fertigen Sirup könnt ihr nun nach Belieben weiter verfahren. Er eignet sich für Hugo, Limonade, Desserts, Torten, und vieles mehr. Wenn ihr tolle Holunderblütensiruprezepte (mein persönlicher Kandidat für das Rezepteunwort des Jahres *g*) habt, her damit :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
seit Wochen habe ich mir vorgenommen, die Blüte des Holunders auszunutzen um endlich wieder Nachschub an Holunderblütensirup zu produzieren. Letztes Jahr habe ich Unmengen davon hergestellt, aber auf wundersame Weise ist fast alles aufgebraucht oder verschenkt worden.
Und dann - alle guten Vorsätze waren gefasst, der Einkaufszettel geschrieben - brach die Hektik los. Viel Arbeit, viele Termine, und in der wenigen Zeit, die ich zu Hause verbracht habe keine Lust auf Küche. Ja, auch sowas gibt's mal. Nach ein paar wirklich stressigen Tagen dann der erste Lichtblick, doch da war die Holunderblüte vorbei! DRAMA!
Das hat man nun davon wenn man in einer Weinbauregion wohnt, da geht eben alles etwas schneller als anderswo.
Zum Glück habe ich gestern einen Ausflug gemacht und auf der Heimfahrt sprangen mich die blühenden Holundersträucher förmlich an. Die ganze Landschaft schien plötzlich voller Holunder zu sein. Ich habe mir natürlich ausgerechnet den Strauch ausgesucht, der inmitten von Brennnesseln wuchs. So hält sich die Erinnerung daran noch ein paar Tage länger :-)
Soweit so gut, ich habe eine kleine aber feine Ausbeute an Holunderblütendolden gesammelt, geschwind die restlichen Zutaten eingekauft und losgelegt. Jetzt brauche ich nur noch etwas Geduld.
Wenn ihr euren Holunderblütensirup selber machen wollt braucht ihr:
1 Liter Wasser2 kg Zucker
10 g Zitronensäure
1 Zitrone
1 Limette
1 Orange
Achtet darauf, dass ihr unbehandelte Früchte bekommt oder brüht sie zumindest mit kochendem Wasser ab und wascht sie gründlich.
Und so wird's gemacht:
1. Wasser in einem großen (!!!) Topf aufkochen und den Zucker dazu geben. So lange rühren bis die Flüssigkeit wieder klar wird. Dann en Topf vom Herd nehmen.
2. Zitrusfrüchte waschen und in Scheiben schneiden, Holunderblüten auszupfen und von Kleintieren befreien :-)
3. Zitronensäure ins Zuckerwasser geben und einrühren.
4. Blüten und Früchte in den Topf geben, durchrühren und zugedeckt stehen lassen bis alles abgekühlt ist.
5. Den abgekühlten Topf zugedeckt 2-3 Tage im Kühlschrank stehen lassen damit alles gut durchziehen kann. Anschließend den Sirup durch ein feines Haarsieb abseihen oder durch ein Tuch passieren.
Mir genügt das Sieb, der Sirup sieht dann aber nicht ganz "sauber" aus, da kleine Teilchen darin herumschwimmen. Das ist größtenteils Blütenstaub und stört überhaupt nicht. Wenn ihr trotzdem einen klaren Sirup wollt müsst ihr ein Leinentuch oder Baumwolltuch nehmen (vorher auskochen, keinen Weichspüler oder sowas verwenden) und viiieeeel Geduld haben, da der dickflüsige Sirup nur sehr langsam durch das Tuch tropft.
Mit dem fertigen Sirup könnt ihr nun nach Belieben weiter verfahren. Er eignet sich für Hugo, Limonade, Desserts, Torten, und vieles mehr. Wenn ihr tolle Holunderblütensiruprezepte (mein persönlicher Kandidat für das Rezepteunwort des Jahres *g*) habt, her damit :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 13. Juni 2015
Quiche mit grünem und weißem Spargel
Hallo ihr Lieben,
auch bei Spargel passiert es mir manchmal, dass ich zuviel davon einkaufe. Da stehe ich dann vor dem Stand mit den vollen Kisten, alles sieht so lecker und frisch aus, ich habe Hunger und schwups - viel zu viel Spargel für uns zwei.
Aber genau genommen gibt es von guten Sachen ja nie "zu viel" und ich habe zum Glück fast immer eine Idee, was ich noch so alles daraus machen könnte. Heute zum Beispiel eine herzhafte Quiche mit Spargel und Frühlingszwiebeln. Alles dezent in weiß und grün gehalten :-)
Für eine Quiche (reicht für 4 Personen) braucht ihr:
250 g Dinkelmehl (Type 630)
1 TL Salz
125 g Butter
1 Eigelb
3 EL kaltes Wasser
600 g Spargel (weiß und/oder grün)
1 Bund Frühlingszwiebeln
30 g Butter
200 g Sahne
3 Eier
1 Eiweiß
50 g Parmesan
Salz
Pfeffer
Und so wird's gemacht:
1. Aus Mehl, Salz, Butter, Wasser und Eigelb einen Mürbeteig herstellen und in Frischhaltefolieeingewickelt für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
2. Weißen Spargel schälen, grünen Spargel nur im unteren Drittel schälen und die Stangen in mundgerechte Stücke schneiden. Ich sortiere die Spargelstücke grob nach der Stärke, damit später alle etwa gleich gut durch gegart sind.
3. In einer Pfanne 30 g Butter erhitzen und Spargelstücke darin anbraten. Gebt zuerst die dicken Stücke in die Pfanne und nach ein paar Minuten die dünneren dazu. Zuletzt die Spargelspitzen.
4. Währenddessen die Frühlingszwiebeln hacken und zum Spargel in die Pfanne geben, kurz mitbraten. Alles mit Salz und Pfeffer würzen.
5. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Springform oder Tarte-Form einfetten. Teig Ausrollen, am Besten auf der Folie in der er eingepackt war, denn so könnt ihr ihn leichter in die Form legen. In der Form einen etwa 3 cm hohen Rand formen, Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen und im unteren Drittel des Backofens 10 Minuten vorbacken.
6. Parmesan reiben, Eier und Eiweiß mit Sahne und Parmesan verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
7. Spargelstücke auf gleichmäßig in der Form verteilen und den Eierguss darüber verteilen.
8. Die Quiche wieder in den Ofen schieben und etwa 35 - 40 Minuten fertig backen bis sie goldbraun wird.
Die Quiche noch heiß servieren und genießen. Sie schmeckt auch kalt, aber wozu warten :-)
Ich wünsche euch viel Freude beim Nachmachen und guten Appetit.
Alles Liebe
Euer Steffen
auch bei Spargel passiert es mir manchmal, dass ich zuviel davon einkaufe. Da stehe ich dann vor dem Stand mit den vollen Kisten, alles sieht so lecker und frisch aus, ich habe Hunger und schwups - viel zu viel Spargel für uns zwei.
Aber genau genommen gibt es von guten Sachen ja nie "zu viel" und ich habe zum Glück fast immer eine Idee, was ich noch so alles daraus machen könnte. Heute zum Beispiel eine herzhafte Quiche mit Spargel und Frühlingszwiebeln. Alles dezent in weiß und grün gehalten :-)
Für eine Quiche (reicht für 4 Personen) braucht ihr:
250 g Dinkelmehl (Type 630)
1 TL Salz
125 g Butter
1 Eigelb
3 EL kaltes Wasser
600 g Spargel (weiß und/oder grün)
1 Bund Frühlingszwiebeln
30 g Butter
200 g Sahne
3 Eier
1 Eiweiß
50 g Parmesan
Salz
Pfeffer
Und so wird's gemacht:
1. Aus Mehl, Salz, Butter, Wasser und Eigelb einen Mürbeteig herstellen und in Frischhaltefolieeingewickelt für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
2. Weißen Spargel schälen, grünen Spargel nur im unteren Drittel schälen und die Stangen in mundgerechte Stücke schneiden. Ich sortiere die Spargelstücke grob nach der Stärke, damit später alle etwa gleich gut durch gegart sind.
3. In einer Pfanne 30 g Butter erhitzen und Spargelstücke darin anbraten. Gebt zuerst die dicken Stücke in die Pfanne und nach ein paar Minuten die dünneren dazu. Zuletzt die Spargelspitzen.
4. Währenddessen die Frühlingszwiebeln hacken und zum Spargel in die Pfanne geben, kurz mitbraten. Alles mit Salz und Pfeffer würzen.
5. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Springform oder Tarte-Form einfetten. Teig Ausrollen, am Besten auf der Folie in der er eingepackt war, denn so könnt ihr ihn leichter in die Form legen. In der Form einen etwa 3 cm hohen Rand formen, Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen und im unteren Drittel des Backofens 10 Minuten vorbacken.
6. Parmesan reiben, Eier und Eiweiß mit Sahne und Parmesan verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
7. Spargelstücke auf gleichmäßig in der Form verteilen und den Eierguss darüber verteilen.
8. Die Quiche wieder in den Ofen schieben und etwa 35 - 40 Minuten fertig backen bis sie goldbraun wird.
Die Quiche noch heiß servieren und genießen. Sie schmeckt auch kalt, aber wozu warten :-)
Ich wünsche euch viel Freude beim Nachmachen und guten Appetit.
Alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 6. Juni 2015
Rhabarbermuffins mit Marzipan
Hallo ihr Süßen,
kürzlich habe ich ein neues Rezept an meinen Arbeitskollegen "getestet". Die Gute Nachricht: Alle haben überlebt :-)
Und nachdem nichts übrig geblieben ist unterstelle ich einfach mal, dass es ihnen auch geschmeckt hat. Ihr könnt euch also getrost an dem Rezept versuchen und auch eure Lieben damit beglücken.
Für 12 Muffins braucht ihr:
400 g Rhabarber
100 g Marzipanrohmasse
125 g Butter
125 g Zucker
1 Prise Salz
100 g Joghurt
80 g Grieß
3 Eier
150 g Mehl
1 TL Backpulver
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Rhabarber putzen und in 1-2 cm große Stücke schneiden. Muffinbackblech mit Papierförmchen bestücken (ich empfehle die hohen Tulpenförmchen).
2. Marzipan grob raspeln und mit der Butter glatt rühren. Dann Zucker, Salz, Joghurt, Grieß und Eier dazu geben und alles gut miteinander verrühren.
3. Mehl mit Backpulver mischen, zur Masse sieben und unterziehen.
4. Zuletzt die Rhabarberstücke unter die Masse mischen und alles gleichmäßig in die Muffinförmchen verteilen.
5. Auf der mittleren Schiene ca. 35 Minuten backen.
Ihr könnt auch die Hälfte des Rhabarbers durch frische Erdbeeren ersetzen, die Aromen passen perfekt zusammen. Ich mag allerdings frische Erdbeeren lieber frisch, gebacken finde ich sie nicht lecker.
Viel Freude beim Backen und alles Liebe
Euer Steffen
kürzlich habe ich ein neues Rezept an meinen Arbeitskollegen "getestet". Die Gute Nachricht: Alle haben überlebt :-)
Und nachdem nichts übrig geblieben ist unterstelle ich einfach mal, dass es ihnen auch geschmeckt hat. Ihr könnt euch also getrost an dem Rezept versuchen und auch eure Lieben damit beglücken.
Für 12 Muffins braucht ihr:
400 g Rhabarber
100 g Marzipanrohmasse
125 g Butter
125 g Zucker
1 Prise Salz
100 g Joghurt
80 g Grieß
3 Eier
150 g Mehl
1 TL Backpulver
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Rhabarber putzen und in 1-2 cm große Stücke schneiden. Muffinbackblech mit Papierförmchen bestücken (ich empfehle die hohen Tulpenförmchen).
2. Marzipan grob raspeln und mit der Butter glatt rühren. Dann Zucker, Salz, Joghurt, Grieß und Eier dazu geben und alles gut miteinander verrühren.
3. Mehl mit Backpulver mischen, zur Masse sieben und unterziehen.
4. Zuletzt die Rhabarberstücke unter die Masse mischen und alles gleichmäßig in die Muffinförmchen verteilen.
5. Auf der mittleren Schiene ca. 35 Minuten backen.
Ihr könnt auch die Hälfte des Rhabarbers durch frische Erdbeeren ersetzen, die Aromen passen perfekt zusammen. Ich mag allerdings frische Erdbeeren lieber frisch, gebacken finde ich sie nicht lecker.
Viel Freude beim Backen und alles Liebe
Euer Steffen
Mittwoch, 3. Juni 2015
Farfalle mit grünem Spargel und Tomaten
Hallo meine Lieben,
heute geht es wieder einmal um Spargel und darum was man so alles damit anstellen kann. Mir gehts es oft so, dass ich beim Einkaufen etwas leckeres sehe und das dann impulsiv kaufe. Glaubt man Peter Zwegat und seinen Kollegen ist das der sichere Weg in den Ruin - wer ohne Einkaufszettel einkauft abonniert auch Sky und hat sieben Handyverträge und mindestens einen negativen Schufaeintrag. Zum Glück trifft davon nichts auf mich zu und ich betrachte das Einkaufen ohne Einkaufszettel zwar auch als oft teuren Spaß, aber eben auch als Abenteuer. Ich weiß schließlich im Moment des Einkaufs oft noch nicht, was ich aus den Zutaten dann machen werde und das finde ich spannend.
Beim Spargel ging es mir jetzt auch so. Hatte ich doch 2 Bund grünen Spargel gekauft und nur einen verplant. Was also aus zweiten machen? Wie immer zuerst ein Blick in Speisekammer und Kühlschrank. Ergbenis: Von allem zu viel da, außer Erdbeeren. Davon kann man nie zu viel da haben :-)
Nudeln standen schon länger nicht mehr auf dem Speiseplan, da ich bei der ganzen Kuchenbackerei bei den übrigen Mahlzeiten gerne auch mal mit weniger Kohlenhydraten auszukommen versuche. Mit mäßigem Erfolg...
Getrocknete Tomaten sind auch immer da. Dank der Eltern von meinem Spatzl direkt aus Sizilien mitgebracht und zehnmal so lecker die gekaufte (ok, hier schmeckt man die Emotionen einfach mit).
Es gibt also Farfalle (oder jede anders geformte Pasta) mit grünem Spargel und getrockneten (und frischen) Tomaten. Das geht schnell, sieht toll aus, duftet köstlich und schmeckt fantastisch.
Für zwei hungrige Personen braucht ihr:
250 g Farfalle
500 g grünen Spargel
80 g getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
2 frische Tomaten
3 Knoblauchzehen
1 Zweig Rosmarin
50 ml Weißwein
2 EL Öl (von den abgetropften Tomaten)
Salz
Pfeffer
Parmesan
Und so wird's gemacht:
1. Knoblauch schälen, fein hacken. Getrocknete Tomaten abtropfen lassen, das Öl braucht ihr später. Die frischen Tomaten waschen und das wässrige Innere mit einem Löffel heraus lösen. Fruchtfleisch würfeln. Rosmarin vom Stiel zupfen und hacken.
2. Das untere Drittel der Spargelstangen schälen und den Spargel diagonal in etwa 2-3 cm lange Stücke schneiden. Die Spargelspitzen ganz lassen.
3. Die abgetropften getrockneten Tomaten in feine Streifen schneiden.
4. In reichlich Salzwasser die Pasta nach Anleitung bissfest kochen.
5. Währenddessen das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und zunächst den Knoblauch anschwitzen. Anschließend die Spargelstücke dazu geben. Ich gebe zuerst die dickeren Stücke in die Pfanne und nach 1-2 Minuten die dünnen Stücke und Spargelspitzen. So wird alles möglichst gleichzeitig gar.
6. Zuletzt die Tomatenwürfel und den Rosmarin dazu geben. Nach ungefähr 6 Minuten (der Spargel soll noch nicht ganz durchgebraten sein) mit Weißwein und 2 EL Nudelwasser ablöschen und noch 1-2 Minuten damit weiter dünsten.
7. Getrocknete Tomaten dazu geben, Pasta abgießen und ebenfalls in die Pfanne geben. Alles gut durchmischen, würzen und auf einer großen Platte oder Pastatellern servieren. Dazu noch mit gehobeltem Parmesankäse bestreuen.
Anstelle von Parmesan passt auch Feta gut dazu, seid aber mit dem Salz vorsichtig. Sowohl die getrockneten Tomaten als auch der Käse sind sehr salzig. Nachsalzen ist auf jeden Fall die bessere Wahl bevor ihr das gute Essen versalzt - egal wie verliebt ihr auch gerade sein mögt. :-)
Nehmt bitte immer "richtigen" Parmesankäse. Damit meine ich Käse am Stück, dann könnt ihr die Rinde sehen und nur der echte Parmesan trägt auch die Aufschrift "Parmigiano Reggiano". Das fertig geriebene Zeug aus dem Kühlregal mag sein was es will, es erinnert mich immer an Sägemehl und gehört einfach nicht auf den Teller.
Ich wünsche euch noch viele tolle Spargelgenussmomente und alles Liebe
Euer Steffen
heute geht es wieder einmal um Spargel und darum was man so alles damit anstellen kann. Mir gehts es oft so, dass ich beim Einkaufen etwas leckeres sehe und das dann impulsiv kaufe. Glaubt man Peter Zwegat und seinen Kollegen ist das der sichere Weg in den Ruin - wer ohne Einkaufszettel einkauft abonniert auch Sky und hat sieben Handyverträge und mindestens einen negativen Schufaeintrag. Zum Glück trifft davon nichts auf mich zu und ich betrachte das Einkaufen ohne Einkaufszettel zwar auch als oft teuren Spaß, aber eben auch als Abenteuer. Ich weiß schließlich im Moment des Einkaufs oft noch nicht, was ich aus den Zutaten dann machen werde und das finde ich spannend.
Beim Spargel ging es mir jetzt auch so. Hatte ich doch 2 Bund grünen Spargel gekauft und nur einen verplant. Was also aus zweiten machen? Wie immer zuerst ein Blick in Speisekammer und Kühlschrank. Ergbenis: Von allem zu viel da, außer Erdbeeren. Davon kann man nie zu viel da haben :-)
Nudeln standen schon länger nicht mehr auf dem Speiseplan, da ich bei der ganzen Kuchenbackerei bei den übrigen Mahlzeiten gerne auch mal mit weniger Kohlenhydraten auszukommen versuche. Mit mäßigem Erfolg...
Getrocknete Tomaten sind auch immer da. Dank der Eltern von meinem Spatzl direkt aus Sizilien mitgebracht und zehnmal so lecker die gekaufte (ok, hier schmeckt man die Emotionen einfach mit).
Es gibt also Farfalle (oder jede anders geformte Pasta) mit grünem Spargel und getrockneten (und frischen) Tomaten. Das geht schnell, sieht toll aus, duftet köstlich und schmeckt fantastisch.
Für zwei hungrige Personen braucht ihr:
250 g Farfalle
500 g grünen Spargel
80 g getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
2 frische Tomaten
3 Knoblauchzehen
1 Zweig Rosmarin
50 ml Weißwein
2 EL Öl (von den abgetropften Tomaten)
Salz
Pfeffer
Parmesan
Und so wird's gemacht:
1. Knoblauch schälen, fein hacken. Getrocknete Tomaten abtropfen lassen, das Öl braucht ihr später. Die frischen Tomaten waschen und das wässrige Innere mit einem Löffel heraus lösen. Fruchtfleisch würfeln. Rosmarin vom Stiel zupfen und hacken.
2. Das untere Drittel der Spargelstangen schälen und den Spargel diagonal in etwa 2-3 cm lange Stücke schneiden. Die Spargelspitzen ganz lassen.
3. Die abgetropften getrockneten Tomaten in feine Streifen schneiden.
4. In reichlich Salzwasser die Pasta nach Anleitung bissfest kochen.
5. Währenddessen das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und zunächst den Knoblauch anschwitzen. Anschließend die Spargelstücke dazu geben. Ich gebe zuerst die dickeren Stücke in die Pfanne und nach 1-2 Minuten die dünnen Stücke und Spargelspitzen. So wird alles möglichst gleichzeitig gar.
6. Zuletzt die Tomatenwürfel und den Rosmarin dazu geben. Nach ungefähr 6 Minuten (der Spargel soll noch nicht ganz durchgebraten sein) mit Weißwein und 2 EL Nudelwasser ablöschen und noch 1-2 Minuten damit weiter dünsten.
7. Getrocknete Tomaten dazu geben, Pasta abgießen und ebenfalls in die Pfanne geben. Alles gut durchmischen, würzen und auf einer großen Platte oder Pastatellern servieren. Dazu noch mit gehobeltem Parmesankäse bestreuen.
Anstelle von Parmesan passt auch Feta gut dazu, seid aber mit dem Salz vorsichtig. Sowohl die getrockneten Tomaten als auch der Käse sind sehr salzig. Nachsalzen ist auf jeden Fall die bessere Wahl bevor ihr das gute Essen versalzt - egal wie verliebt ihr auch gerade sein mögt. :-)
Nehmt bitte immer "richtigen" Parmesankäse. Damit meine ich Käse am Stück, dann könnt ihr die Rinde sehen und nur der echte Parmesan trägt auch die Aufschrift "Parmigiano Reggiano". Das fertig geriebene Zeug aus dem Kühlregal mag sein was es will, es erinnert mich immer an Sägemehl und gehört einfach nicht auf den Teller.
Ich wünsche euch noch viele tolle Spargelgenussmomente und alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 30. Mai 2015
Faltenbrot
Hallo meine Lieben,
heute habe ich wieder mal auf Sallys Blog gestöbert und dabei ein Faltenbrot entdeckt, das sich wirklich perfekt als Beilage zu Gegrilltem eignet. Ich habe nur bei der Füllung variiert und anstelle der Kräuterbutter ein halbes Glas Pesto verwendet. Ich kann mir auch meine Tomatenbutter prima dazu vorstellen. Werde ich sicher demnächst noch einmal ausprobieren.
Ich habe das Brot in einer 26er Springform gebacken, aber ihr könnt auch eine Auflaufform oder ähnliches verwenden. Wenn ihr das Brot mit Pesto füllt solltet ihr wissen, dass sehr viel flüssiges Öl auslaufen wird, stellt eure Form zum Backen also unbedingt auf ein Blech, sonst habt ihr nachher viel zu putzen.
Für eine Portion braucht ihr:
600 g Mehl
300 ml Wasser
1 Würfel Hefe
oder 2 Päckchen Trockenhefe
1/2 TL Zucker
2 TL Salz
50 g Öl
ca. 1/2 Glas Pesto
Und so wird's gemacht:
1. Aus Mehl, Wasser, Zucker, Hefe, Salz und Öl einen Hefeteig herstellen und diesen dann zugedeckt für ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
2. Nach der Gehzeit den Teig zu einem Rechteck ausrollen und mit dem Pesto bestreichen. Dann in etwa 5 cm breite Streifen schneiden. Die Streifen dann wie eine Ziehharmonika falten und die Teigpäckchen in eine gefettete Form setzen.
3. Gebt dem Ganzen nochmals ca. 20 Minuten Zeit um aufzugehen und heizt unterdessen den Backofen auf 200°C bei Ober- und Unterhitze vor.
4. Backt das Brot jetzt auf der mittleren Schiene für ca. 35 Minuten und denkt daran, ein Blech unterzustellen, wenn ihr eine Springform verwendet.
Das Brot kann dann zum Essen ganz einfach mit den Händen in Stücke gebrochen werden. Es passt toll zu allem Gegrillten, schmeckt mir aber auch einfach so zwischendurch sehr gut!
Den Link zu Sallys Rezept habe ich euch oben eingefügt, dort findet ihr auch ein Video, falls ihr mal genau sehen wollt, wie das geht.
Alles Liebe
Euer Steffen
heute habe ich wieder mal auf Sallys Blog gestöbert und dabei ein Faltenbrot entdeckt, das sich wirklich perfekt als Beilage zu Gegrilltem eignet. Ich habe nur bei der Füllung variiert und anstelle der Kräuterbutter ein halbes Glas Pesto verwendet. Ich kann mir auch meine Tomatenbutter prima dazu vorstellen. Werde ich sicher demnächst noch einmal ausprobieren.
Ich habe das Brot in einer 26er Springform gebacken, aber ihr könnt auch eine Auflaufform oder ähnliches verwenden. Wenn ihr das Brot mit Pesto füllt solltet ihr wissen, dass sehr viel flüssiges Öl auslaufen wird, stellt eure Form zum Backen also unbedingt auf ein Blech, sonst habt ihr nachher viel zu putzen.
Für eine Portion braucht ihr:
600 g Mehl
300 ml Wasser
1 Würfel Hefe
oder 2 Päckchen Trockenhefe
1/2 TL Zucker
2 TL Salz
50 g Öl
ca. 1/2 Glas Pesto
Und so wird's gemacht:
1. Aus Mehl, Wasser, Zucker, Hefe, Salz und Öl einen Hefeteig herstellen und diesen dann zugedeckt für ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
2. Nach der Gehzeit den Teig zu einem Rechteck ausrollen und mit dem Pesto bestreichen. Dann in etwa 5 cm breite Streifen schneiden. Die Streifen dann wie eine Ziehharmonika falten und die Teigpäckchen in eine gefettete Form setzen.
3. Gebt dem Ganzen nochmals ca. 20 Minuten Zeit um aufzugehen und heizt unterdessen den Backofen auf 200°C bei Ober- und Unterhitze vor.
4. Backt das Brot jetzt auf der mittleren Schiene für ca. 35 Minuten und denkt daran, ein Blech unterzustellen, wenn ihr eine Springform verwendet.
Das Brot kann dann zum Essen ganz einfach mit den Händen in Stücke gebrochen werden. Es passt toll zu allem Gegrillten, schmeckt mir aber auch einfach so zwischendurch sehr gut!
Den Link zu Sallys Rezept habe ich euch oben eingefügt, dort findet ihr auch ein Video, falls ihr mal genau sehen wollt, wie das geht.
Alles Liebe
Euer Steffen
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