Hallo meine Lieben,
Champignonsuppe ist völlig zurecht ein richtiger Klassiker! Oft kopiert als Fertigprodukt aus der Tüte, doch das Original ist einfach unvergleichlich.
Das bisschen mehr Zeit zum selber kochen lohnt sich wirklich, ihr werdet schon sehn...
Für vier Portionen braucht ihr:
400 g Champignons
1-2 kleine Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
25 g Butter
1 EL Mehl
50 ml Weißwein
100 g Sahne
1 Liter Gemüsebrühe
(2 EL selbstgemachtes Gemüsebrühpulver und 1 Liter Wasser)
Salz
Pfeffer
etwas Milch
Und so wird'S gemacht:
1. Champignons mit einem Küchenpapier abreiben, putzen und in Stücke schneiden. Zwiebeln und Knoblauch mit viel Liebe fein hacken.
2. Butter in einem Topf erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten.
3. Champignons dazu geben und mit Mehl bestäuben. Dann mit Weißwein ablöschen und die Gemüsebrühe dazu gießen.
4. Mit geschlossenem Deckel 25 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
5. Topf vom Herd nehmen und die Sahne dazu geben. Im Blender oder mit einem Stabmixer so fein wie möglch pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
6. Zum dekorieren etwas Milch aufschäumen und auf jeden Teller einen Klecks Milchschaum geben. Mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen und servieren.
Ihr könnt anstelle von Mehl auch eine Kartoffel mitkochen, da auch die Kartoffelstärke die Suppe wie gewünscht bindet und cremig macht, damit ist das Gericht dann auch glutenfrei.
Ich bin sicher ihr werdet nie wieder eine Chamignonsuppe aus der Türe genießen können, wenn ihr dieses tolle Rezept einmal ausprobiert habt :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 27. Februar 2016
Mittwoch, 17. Februar 2016
Red Velvet Cupcakes mit Cream Cheese Frosting
Hallo meine Lieben,
zum Valentinstag habe ich meinen Liebsten mit verführerischen Red Velvet Cupcakes überrascht. Diejenigen von euch, die mir bei facebook folgen, konnten das Ergebnis ja bereits sehen.
Ich hatte mir schon lange vorgenommen, mich mal an diesen sprichwörtlich samtigen Leckereien zu versuchen und habe nun endlich ein Rezept gefunden, das ich euch nicht vorenthalten möchte.
Die Zubereitung ist ein kleines bisschen aufwändiger als gewohnt, aber der Aufwand lohnt sich wirklich! Ihr werdet begeistert sein.
Die Kunst bei Red Velvet Cupcakes ist es, einen weichen, samtigen, nicht zu feuchten und nicht zu trockenen, dunkelroten Cupcake zu backen. Dazu müssen die Zutaten möglichst exakt wie beschrieben abgewogen und verarbeitet werden. Ein Geheimnis ist die Mischung von Öl und Butter – so bekommt der Teig die richtige Konsistenz und Sanftheit.
Zum Verzieren habe ich ein Cream Cheese Frosting mit Vanille gemacht, aber da könnt ihr euch aus der Vielfalt der Frostings aussuchen was euch gefällt J
Für 15 Cupcakes braucht ihr:
2 Eier Größe L (oder 3 Eier Größe M)
160 g Mehl
35 g Maisstärke
1 gestrichener Teelöffel Backpulver
8 g Kakaopulver
1 Prise Salz
60 g weiche Butter
200 g Zucker
120 ml Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumenöl)
2 Teelöffel Vanilleextrakt
1 Teelöffel Weißweinessig
ca. 1 TL rote Lebensmittelfarbe (z.B. Paste von Wilton)
120 ml Buttermilch
Für das Frosting braucht ihr:
225 g Doppelrahmfrischkäse
60 g weiche Butter
200 g Puderzucker
1 Teelöffel Vanilleextrakt
Und so wird’s gemacht:
Zunächst müssen alle Zutaten Zimmertemperatur haben. Am besten legt ihr bereits abends alles bereit und lasst so die Temperatur über Nacht angleichen, damit ihr am nächsten Tag ein tolles Backergebnis bekommt. Ich habe den Teig mit der Küchenmaschine Artisan von KitchenAid zubereitet, ihr könnt aber auch ein Handrührgerät oder jede andere Küchenmaschine verwenden. Bei meiner Beschreibung benutze ich die Zubehörteile von KitchenAid. Bitte achtet darauf, vergleichbares Zubehör zu verwenden, da sonst das Ergebnis anders ausfallen könnte.
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Muffinbackblech mit Papierförmchen bestücken. Ohne Muffinblech stellt ihr immer zwei Förmchen ineinander oder verwendet Silikonbackformen.
2. Eier trennen. Benutzt den Schneebesen eurer Küchenmaschine um die Eiweiße zu steifem Schnee zu schlagen und stellt den Eischnee dann zunächst beiseite.
3. Mehl, Stärke, Salz, Backpulver und Kakao in eine Schüssel sieben und gut miteinander vermischen. Die Mehlmischung dann ebenfalls erst einmal beiseite stellen.
4. Jetzt nehmt ihr den Flachrührer der Küchenmaschine und rührt damit die Butter bis sie hell und luftig ist. Dann nach und nach den Zucker dazu geben und weiterrühren bis sich Butter und Zucker gut miteinander verbunden haben. Das sieht zuerst sehr krümelig aus, wird aber mit der Zeit wieder gleichmäßiger. Wenn sich Butter oder Zucker am Rand ablagern stellt die Küchenmaschine ab und schiebt alles mit dem Teigschaber unten in der Schüssel zusammen. Es ist wichtig, dass sich die Zutaten gleichmäßig vermischen.
Jetzt das Öl dazu gießen und weitere zwei Minuten rühren. Wenn die Butter nun ein bisschen „klumpig“ aussieht ist das nicht schlimm.
5. Eigelbe und Vanilleextrakt dazu geben und wieder rühren bis alles gut vermischt ist. Notfalls wieder mit dem Teigschaber den Rand der Schüssel säubern (vorher immer abschalten! J)
Essig und Lebensmittelfarbe unterrühren. Die Menge der Lebensmittelfarbe hängt von der verwendeten Farbe ab. Gebt sie am besten nach und nach zu bis ihr das gewünschte Ergebnis habt. Durch den Kakao in der Mehlmischung wird das Rot dann später dunkler.
6. Wenn alles gut vermischt und schön rot ist gebt ihr nacheinander abwechselnd die Mehlmischung und die Buttermilch dazu. Reihenfolge: Mehl-Buttermilch-Mehl-Buttermilch-Mehl.
Lasst die Küchenmaschine dabei mit langsamer Geschwindigkeit laufen und rührt immer nur so lange bis das Mehl untergemischt ist. Nicht zu viel rühren, sonst werden die Cupcakes zäh und gummiartig. Zuletzt hebt ihr den Eischnee vorsichtig unter.
7. Die fertige Masse füllt ihr jetzt jeweils bis zu etwa 2/3 der Füllhöhe in die Cupcakeförmchen ein. Das ganze wird für 19 bis 21 Minuten (Stäbchenprobe) auf der mittleren Schiene gebacken. Das Stäbchen muss sauber wieder aus dem Cupcake heraus kommen. Nicht zu lange backen, sonst werden sie trocken. Nach dem Backen 5 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann zum vollständigen Auskühlen auf ein Kuchengitter setzen.
8. Für das Frosting alle Zuaten gut miteinander vermischen und in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen. Kurz (ca. 30 Minuten) in den Kühlschrank legen und dann die Cupcakes verzieren. Nach Belieben mit Zuckerperlen dekorieren.
Die Cupcakes schmelzen förmlich im Mund und sehen richtig edel aus. Sie wirken noch besser, wenn ihr sie vor dem Servieren aus dem Papierförmchen löst oder richtig hübsche Förmchen verwendet. Da gibt’s ja die tollsten Farben und Muster J
Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
zum Valentinstag habe ich meinen Liebsten mit verführerischen Red Velvet Cupcakes überrascht. Diejenigen von euch, die mir bei facebook folgen, konnten das Ergebnis ja bereits sehen.
Ich hatte mir schon lange vorgenommen, mich mal an diesen sprichwörtlich samtigen Leckereien zu versuchen und habe nun endlich ein Rezept gefunden, das ich euch nicht vorenthalten möchte.
Die Zubereitung ist ein kleines bisschen aufwändiger als gewohnt, aber der Aufwand lohnt sich wirklich! Ihr werdet begeistert sein.
Die Kunst bei Red Velvet Cupcakes ist es, einen weichen, samtigen, nicht zu feuchten und nicht zu trockenen, dunkelroten Cupcake zu backen. Dazu müssen die Zutaten möglichst exakt wie beschrieben abgewogen und verarbeitet werden. Ein Geheimnis ist die Mischung von Öl und Butter – so bekommt der Teig die richtige Konsistenz und Sanftheit.
Zum Verzieren habe ich ein Cream Cheese Frosting mit Vanille gemacht, aber da könnt ihr euch aus der Vielfalt der Frostings aussuchen was euch gefällt J
Für 15 Cupcakes braucht ihr:
2 Eier Größe L (oder 3 Eier Größe M)
160 g Mehl
35 g Maisstärke
1 gestrichener Teelöffel Backpulver
8 g Kakaopulver
1 Prise Salz
60 g weiche Butter
200 g Zucker
120 ml Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumenöl)
2 Teelöffel Vanilleextrakt
1 Teelöffel Weißweinessig
ca. 1 TL rote Lebensmittelfarbe (z.B. Paste von Wilton)
120 ml Buttermilch
Für das Frosting braucht ihr:
225 g Doppelrahmfrischkäse
60 g weiche Butter
200 g Puderzucker
1 Teelöffel Vanilleextrakt
Und so wird’s gemacht:
Zunächst müssen alle Zutaten Zimmertemperatur haben. Am besten legt ihr bereits abends alles bereit und lasst so die Temperatur über Nacht angleichen, damit ihr am nächsten Tag ein tolles Backergebnis bekommt. Ich habe den Teig mit der Küchenmaschine Artisan von KitchenAid zubereitet, ihr könnt aber auch ein Handrührgerät oder jede andere Küchenmaschine verwenden. Bei meiner Beschreibung benutze ich die Zubehörteile von KitchenAid. Bitte achtet darauf, vergleichbares Zubehör zu verwenden, da sonst das Ergebnis anders ausfallen könnte.
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Muffinbackblech mit Papierförmchen bestücken. Ohne Muffinblech stellt ihr immer zwei Förmchen ineinander oder verwendet Silikonbackformen.
2. Eier trennen. Benutzt den Schneebesen eurer Küchenmaschine um die Eiweiße zu steifem Schnee zu schlagen und stellt den Eischnee dann zunächst beiseite.
3. Mehl, Stärke, Salz, Backpulver und Kakao in eine Schüssel sieben und gut miteinander vermischen. Die Mehlmischung dann ebenfalls erst einmal beiseite stellen.
4. Jetzt nehmt ihr den Flachrührer der Küchenmaschine und rührt damit die Butter bis sie hell und luftig ist. Dann nach und nach den Zucker dazu geben und weiterrühren bis sich Butter und Zucker gut miteinander verbunden haben. Das sieht zuerst sehr krümelig aus, wird aber mit der Zeit wieder gleichmäßiger. Wenn sich Butter oder Zucker am Rand ablagern stellt die Küchenmaschine ab und schiebt alles mit dem Teigschaber unten in der Schüssel zusammen. Es ist wichtig, dass sich die Zutaten gleichmäßig vermischen.
Jetzt das Öl dazu gießen und weitere zwei Minuten rühren. Wenn die Butter nun ein bisschen „klumpig“ aussieht ist das nicht schlimm.
5. Eigelbe und Vanilleextrakt dazu geben und wieder rühren bis alles gut vermischt ist. Notfalls wieder mit dem Teigschaber den Rand der Schüssel säubern (vorher immer abschalten! J)
Essig und Lebensmittelfarbe unterrühren. Die Menge der Lebensmittelfarbe hängt von der verwendeten Farbe ab. Gebt sie am besten nach und nach zu bis ihr das gewünschte Ergebnis habt. Durch den Kakao in der Mehlmischung wird das Rot dann später dunkler.
6. Wenn alles gut vermischt und schön rot ist gebt ihr nacheinander abwechselnd die Mehlmischung und die Buttermilch dazu. Reihenfolge: Mehl-Buttermilch-Mehl-Buttermilch-Mehl.
Lasst die Küchenmaschine dabei mit langsamer Geschwindigkeit laufen und rührt immer nur so lange bis das Mehl untergemischt ist. Nicht zu viel rühren, sonst werden die Cupcakes zäh und gummiartig. Zuletzt hebt ihr den Eischnee vorsichtig unter.
7. Die fertige Masse füllt ihr jetzt jeweils bis zu etwa 2/3 der Füllhöhe in die Cupcakeförmchen ein. Das ganze wird für 19 bis 21 Minuten (Stäbchenprobe) auf der mittleren Schiene gebacken. Das Stäbchen muss sauber wieder aus dem Cupcake heraus kommen. Nicht zu lange backen, sonst werden sie trocken. Nach dem Backen 5 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann zum vollständigen Auskühlen auf ein Kuchengitter setzen.
8. Für das Frosting alle Zuaten gut miteinander vermischen und in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen. Kurz (ca. 30 Minuten) in den Kühlschrank legen und dann die Cupcakes verzieren. Nach Belieben mit Zuckerperlen dekorieren.
Die Cupcakes schmelzen förmlich im Mund und sehen richtig edel aus. Sie wirken noch besser, wenn ihr sie vor dem Servieren aus dem Papierförmchen löst oder richtig hübsche Förmchen verwendet. Da gibt’s ja die tollsten Farben und Muster J
Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
Freitag, 12. Februar 2016
Zitronentorte
Hallo meine Lieben,
kennt ihr das auch - man hat so ein gewisses Repertoire an Gebäck und Torten, variiert hin und wieder ein wenig, aber landet doch immer wieder bei den bewährten Rezepten? Auch mir geht das oft so und dann fange ich an mich zu langweilen.
Ein neues Rezept muss her! Ich wälze also meine Bücher, surfe im Netz, blättere durch gigantische Stapel an Zeitschriften und suche mir das zusammen, was mir gefällt. Dabei werfe ich dann oft verschiedene Rezepte zusammen, weil mir bei dem einen diese Komponente gefällt, beim anderen jene...
Und hin und wieder kommt dann zur rechten Zeit auch eine Freundin mit dem zarten Hinweis "Du, probier doch mal das Rezept. Das ist toll!" daher. So war's auch dieses Mal und so kam ich zu dieser wundervollen Zitronentorte, die ich natürlich auch wieder ein bisschen angepasst habe. ;-)
Für eine "normal hohe" Torte braucht ihr:
Zwei oder drei Springformen mit 26 cm Durchmesser
Für den Teig:
350 g weiche Butter
350 g Zucker
350 g Mehl
6 Eier
1 EL Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver
100 ml Zitronensaft
abgeriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone
Für die Füllung:
100 g weiche Butter
120 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
10 g Puderzucker
120 g Lemoncurd (gekauft oder selbst gemacht)
abgeriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone
Mit diesen Mengenangaben wird die Torte (der Boden) ca. 6 cm hoch. Wenn ihr eine hohe, etwa 9 cm große Torte wollt nehmt die 1,5-fache Menge aller Zutaten.
Für die Creme:75 g Zucker
150 ml Wasser
Schale von 1 1/2 unbehandelten Zitronen
90 ml Zitronensaft
weitere 375 ml Wasser
90 g Zucker
45 g Stärke
180 g Butter
gelbe Lebensmittelfarbe (Paste)
Diese Menge reicht zum einstreichen der Torte, wenn ihr wie ich Rosen spritzen wollt nehmt lieber zur Sicherheit die 1,5-fache Menge, bei der hohen Torte die doppelte Menge.
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 175°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Eier, Vanillezucker und Zucker sehr schaumig rühren bis die Masse hell wird. Dann nach und nach die weiche Butter einarbeiten.
3. Mehl mit Backpulver und Zitronenabrieb mischen und abwechselnd mit dem Zitronensaft unter die Eiermischung rühren.
4. Die Springformen mit Backpapier auskleiden und die Masse darin verteilen. Entweder drei einzelne Böden backen oder eine Form mit 2/3 der Masse und die andere mit 1/3 füllen und nacheinander etwa 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Stäbchenprobe machen. Die größere Teigmenge braucht entsprechend länger.
5. Nach dem Auskühlen den größeren Boden einmal hälftig durchschneiden. Das geht am besten mit einer "Tortenharfe" oder einem langen Tortenmesser. Achtet darauf, dass beide Hälften etwa gleich dick sind.
6. FÜr die Füllung die weiche Butter nach und nach mit dem Frischkäse verrühren. Puderzucker, Lemoncurd und Zitronenabrieb dazu geben und gut vermischen.
7. Die Hälfte der Füllung auf dem ersten Boden verteilen, glatt streichen und einen Tortenring darum stellen. dann den zweiten Boden auflegen und die restliche Füllung gleichmäßig darauf verteilen. Anschließend den dritten Boden auflegen. Die Torte jetzt für mindestens 2 Stunden kalt stellen.
8. In der Zwischenzeit die Tortencreme vorbereiten: 75 g Zucker mit 150 ml Wasser aufkochen. Die Zitronenschale mit einem Sparschäler oder dünn mit einem Messer abschälen ohne dass zuviel weiße Schale dabei ist. Zitronenschale mit aufkochen, Herd abschalten und 10 Minuten ziehen lassen, dann die Schale herausnehmen.
9. Restlichen Zucker und das Wasser dazu geben, gut verrühren und aufkochen lassen. Zitronensaft mit Stärke glatt rühren. Wenn die Masse kocht den Topf vom Herd nehmen und die Stärkemischung schnell mit einem Schneebesen einrühren. Nochmals kurz aufkochen lassen bis ein dicker Pudding entsteht.
10. Die Puddingmasse in eine flache Schüssel umfüllen und mit einer firschhaltefolie abdecken. Die Folie direkt auf den Pudding legen, damit sich keine Haut bildet. Masse auf Raumtemperatur erkalten lassen.
11. Wenn der Pudding kalt ist wird die zimmerwarme Butter mit dem Schneebesen der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät cremig aufgeschlagen bis sie weiß und luftig ist. Dann löffelweise den Pudding dazu geben. Wenn ihr nicht sicher seid, ob euer Pudding Klümpchen hat streicht ihn vorher besser durch ein Haarsieb.
12. Die Masse teilt ihr nun ungefähr im Verhältnis 1:1:3 auf. Einen Teil färbt ihr kräftig gelb, den zweiten nun noch zart gelb und der dritte bleibt weiß.
13. Jetzt streicht ihr die Torte ein. Fangt dazu unten an und streicht eine etwa 2 cm hohe Schicht der gelben Creme einmal rundherum. Darüber kommt eine Runde der hellgelben Creme und oben herum kommt die weiße Creme. Mit der weißen Creme streicht ihr die Torte auch von oben glatt. Einen schönen Farbverlauf bekommt ihr, wenn ihr die Torte noch einmal rundherum mit einer Palette abzieht.
14. Stellt eure Torte noch einmal für mindestens 2 Stunden kalt, die Creme braucht Zeit um richtig anzuziehen und fest zu werden. Wenn ihr Rosen spritzt kann es besser sein, die Creme vor dem Dekorieren kurz zu kühlen, damit die Rosen nicht verlaufen. Ganz kinderleicht und bequem könnt ihr Torten übrigens auf einer dreh- und neigbaren Tortenplatte dekorieren. Seit ich diese Platte habe frage ich mich, warum ich mir früher immer so viel Arbeit und Mühe gemacht habe. Ich will nicht mehr ohne dieses tolle Hilfsmittel sein. Wenn ihr es künftig auch leichter haben wollt, könnt ihr die Platte hier bestellen, den Link dazu findet ihr in der rechten Spalte.
Vor dem Servieren sollte die Torte wieder mindestens eine halbe Stunde Zeit bekommen, sich an die Raumtemperatur zu gewöhnen. Sie schmeckt einfach besser, wenn sie nicht eiskalt ist und die Creme ist dann ja auch fest genug.
Lasst euch von dem langen Rezept nicht abschrecken. Auch ich dachte zuerst "Oh mein Gott! Drei Formen und so viel Arbeit!" Aber das liest sich nur so, das Rezept ist wirklich einfach nachzumachen und ich bin sicher, dass ihr das ganz toll hin bekommt! Wenn ihr es ausprobiert habt schickt mir mal ein Foto!
Alles Liebe
Euer Steffen
kennt ihr das auch - man hat so ein gewisses Repertoire an Gebäck und Torten, variiert hin und wieder ein wenig, aber landet doch immer wieder bei den bewährten Rezepten? Auch mir geht das oft so und dann fange ich an mich zu langweilen.
Ein neues Rezept muss her! Ich wälze also meine Bücher, surfe im Netz, blättere durch gigantische Stapel an Zeitschriften und suche mir das zusammen, was mir gefällt. Dabei werfe ich dann oft verschiedene Rezepte zusammen, weil mir bei dem einen diese Komponente gefällt, beim anderen jene...
Und hin und wieder kommt dann zur rechten Zeit auch eine Freundin mit dem zarten Hinweis "Du, probier doch mal das Rezept. Das ist toll!" daher. So war's auch dieses Mal und so kam ich zu dieser wundervollen Zitronentorte, die ich natürlich auch wieder ein bisschen angepasst habe. ;-)
Für eine "normal hohe" Torte braucht ihr:
Zwei oder drei Springformen mit 26 cm Durchmesser
Für den Teig:
350 g weiche Butter
350 g Zucker
350 g Mehl
6 Eier
1 EL Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver
100 ml Zitronensaft
abgeriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone
Für die Füllung:
100 g weiche Butter
120 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
10 g Puderzucker
120 g Lemoncurd (gekauft oder selbst gemacht)
abgeriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone
Mit diesen Mengenangaben wird die Torte (der Boden) ca. 6 cm hoch. Wenn ihr eine hohe, etwa 9 cm große Torte wollt nehmt die 1,5-fache Menge aller Zutaten.
Für die Creme:75 g Zucker
150 ml Wasser
Schale von 1 1/2 unbehandelten Zitronen
90 ml Zitronensaft
weitere 375 ml Wasser
90 g Zucker
45 g Stärke
180 g Butter
gelbe Lebensmittelfarbe (Paste)
Diese Menge reicht zum einstreichen der Torte, wenn ihr wie ich Rosen spritzen wollt nehmt lieber zur Sicherheit die 1,5-fache Menge, bei der hohen Torte die doppelte Menge.
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 175°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Eier, Vanillezucker und Zucker sehr schaumig rühren bis die Masse hell wird. Dann nach und nach die weiche Butter einarbeiten.
3. Mehl mit Backpulver und Zitronenabrieb mischen und abwechselnd mit dem Zitronensaft unter die Eiermischung rühren.
4. Die Springformen mit Backpapier auskleiden und die Masse darin verteilen. Entweder drei einzelne Böden backen oder eine Form mit 2/3 der Masse und die andere mit 1/3 füllen und nacheinander etwa 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Stäbchenprobe machen. Die größere Teigmenge braucht entsprechend länger.
5. Nach dem Auskühlen den größeren Boden einmal hälftig durchschneiden. Das geht am besten mit einer "Tortenharfe" oder einem langen Tortenmesser. Achtet darauf, dass beide Hälften etwa gleich dick sind.
6. FÜr die Füllung die weiche Butter nach und nach mit dem Frischkäse verrühren. Puderzucker, Lemoncurd und Zitronenabrieb dazu geben und gut vermischen.
7. Die Hälfte der Füllung auf dem ersten Boden verteilen, glatt streichen und einen Tortenring darum stellen. dann den zweiten Boden auflegen und die restliche Füllung gleichmäßig darauf verteilen. Anschließend den dritten Boden auflegen. Die Torte jetzt für mindestens 2 Stunden kalt stellen.
8. In der Zwischenzeit die Tortencreme vorbereiten: 75 g Zucker mit 150 ml Wasser aufkochen. Die Zitronenschale mit einem Sparschäler oder dünn mit einem Messer abschälen ohne dass zuviel weiße Schale dabei ist. Zitronenschale mit aufkochen, Herd abschalten und 10 Minuten ziehen lassen, dann die Schale herausnehmen.
9. Restlichen Zucker und das Wasser dazu geben, gut verrühren und aufkochen lassen. Zitronensaft mit Stärke glatt rühren. Wenn die Masse kocht den Topf vom Herd nehmen und die Stärkemischung schnell mit einem Schneebesen einrühren. Nochmals kurz aufkochen lassen bis ein dicker Pudding entsteht.
10. Die Puddingmasse in eine flache Schüssel umfüllen und mit einer firschhaltefolie abdecken. Die Folie direkt auf den Pudding legen, damit sich keine Haut bildet. Masse auf Raumtemperatur erkalten lassen.
11. Wenn der Pudding kalt ist wird die zimmerwarme Butter mit dem Schneebesen der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät cremig aufgeschlagen bis sie weiß und luftig ist. Dann löffelweise den Pudding dazu geben. Wenn ihr nicht sicher seid, ob euer Pudding Klümpchen hat streicht ihn vorher besser durch ein Haarsieb.
12. Die Masse teilt ihr nun ungefähr im Verhältnis 1:1:3 auf. Einen Teil färbt ihr kräftig gelb, den zweiten nun noch zart gelb und der dritte bleibt weiß.
13. Jetzt streicht ihr die Torte ein. Fangt dazu unten an und streicht eine etwa 2 cm hohe Schicht der gelben Creme einmal rundherum. Darüber kommt eine Runde der hellgelben Creme und oben herum kommt die weiße Creme. Mit der weißen Creme streicht ihr die Torte auch von oben glatt. Einen schönen Farbverlauf bekommt ihr, wenn ihr die Torte noch einmal rundherum mit einer Palette abzieht.
14. Stellt eure Torte noch einmal für mindestens 2 Stunden kalt, die Creme braucht Zeit um richtig anzuziehen und fest zu werden. Wenn ihr Rosen spritzt kann es besser sein, die Creme vor dem Dekorieren kurz zu kühlen, damit die Rosen nicht verlaufen. Ganz kinderleicht und bequem könnt ihr Torten übrigens auf einer dreh- und neigbaren Tortenplatte dekorieren. Seit ich diese Platte habe frage ich mich, warum ich mir früher immer so viel Arbeit und Mühe gemacht habe. Ich will nicht mehr ohne dieses tolle Hilfsmittel sein. Wenn ihr es künftig auch leichter haben wollt, könnt ihr die Platte hier bestellen, den Link dazu findet ihr in der rechten Spalte.
Vor dem Servieren sollte die Torte wieder mindestens eine halbe Stunde Zeit bekommen, sich an die Raumtemperatur zu gewöhnen. Sie schmeckt einfach besser, wenn sie nicht eiskalt ist und die Creme ist dann ja auch fest genug.
Lasst euch von dem langen Rezept nicht abschrecken. Auch ich dachte zuerst "Oh mein Gott! Drei Formen und so viel Arbeit!" Aber das liest sich nur so, das Rezept ist wirklich einfach nachzumachen und ich bin sicher, dass ihr das ganz toll hin bekommt! Wenn ihr es ausprobiert habt schickt mir mal ein Foto!
Alles Liebe
Euer Steffen
Sonntag, 7. Februar 2016
Eierlikörkuchen von Oma
Hallo ihr Lieben,
heute gibt's wieder mal einen Klassiker aus Omas Küche - Eierlikörkuchen. Und zwar einen, der diesen Namen auch verdient! :-)
Meine eine Oma verbinde ich in Sachen Kuchen mehr mit Torten und Blechkuchen, die andere eher mit Rührkuchen. Mag sein, dass es auch an der Zahl der Kinder und Enkel liegt, dass die Kuchen und Torten auf der einen Seite größer ausfielen als auf der anderen, aber geschmacklich nahmen sie sich nichts. Bei meiner Oma, die sich in meiner Erinnerung auf Rührkuchen spezialisiert hatte gab es oft "Gesundheitskuchen". Mir hat sich bis heute nicht erschlossen, woher genau der Name stammt, aber der Begriff hat sich bis heute in unserer Familie gehalten. Kennt ihr auch Gesundheitskuchen?
Nunja, kein Gesundheitskuchen, aber doch ein Rührkuchen ist eben auch dieser Eierlikörkuchen, der himmlisch duftet und unbeschreiblich locker und saftig wird.
Ich backe ihn immer in einer Springform mit Rohrboden oder einer Guglhupfform.
Ihr braucht dafür:
5 Eier
225 g Zucker
2 EL Vanillezucker
250 ml Speiseöl (z.B. Sonnenblume oder Raps)
250 ml Eierlikör
125 g Mehl
125 g Kartoffelmehl oder Stärke
1 Päckchen Backpulver
ggf. Puderzucker
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Eier schaumig schlagen und nach und nach Zucker und Vanillezucker hineinrieseln lassen.
2. Wenn die Masse hell und cremig ist langsam das Öl in dünnem Strahl hinein laufen lassen. Anschließend den Eierlikör ebenso langsam zugeben.
3. Mehl, Kartoffelmehl und Backpulver mischen, sieben und vorsichtig unterheben.
4. Die Backform einfetten und die Masse hinein gießen. Die Masse ist sehr flüssig und verteilt sich von selbst gleichmäßig in der Form.
5. Auf der mittleren Schiene ca. 1 Stunde backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen. Wenn euch der Kuchen zu dunkel wird bevor er innen durchgebacken ist deckt ihn mit einem Stück Alufolie ab.
Den Kuchen in der Form abkühlen lassen, auf eine Kuchenplatte stürzen und mit Puderzucker bestreuen oder eine Glasur aus Puderzucker und Eierlikör anrühren und darüber gießen.
Viel Spaß beim Backen und Genießen!
Alles Liebe
Euer Steffen
heute gibt's wieder mal einen Klassiker aus Omas Küche - Eierlikörkuchen. Und zwar einen, der diesen Namen auch verdient! :-)
Meine eine Oma verbinde ich in Sachen Kuchen mehr mit Torten und Blechkuchen, die andere eher mit Rührkuchen. Mag sein, dass es auch an der Zahl der Kinder und Enkel liegt, dass die Kuchen und Torten auf der einen Seite größer ausfielen als auf der anderen, aber geschmacklich nahmen sie sich nichts. Bei meiner Oma, die sich in meiner Erinnerung auf Rührkuchen spezialisiert hatte gab es oft "Gesundheitskuchen". Mir hat sich bis heute nicht erschlossen, woher genau der Name stammt, aber der Begriff hat sich bis heute in unserer Familie gehalten. Kennt ihr auch Gesundheitskuchen?
Nunja, kein Gesundheitskuchen, aber doch ein Rührkuchen ist eben auch dieser Eierlikörkuchen, der himmlisch duftet und unbeschreiblich locker und saftig wird.
Ich backe ihn immer in einer Springform mit Rohrboden oder einer Guglhupfform.
Ihr braucht dafür:
5 Eier
225 g Zucker
2 EL Vanillezucker
250 ml Speiseöl (z.B. Sonnenblume oder Raps)
250 ml Eierlikör
125 g Mehl
125 g Kartoffelmehl oder Stärke
1 Päckchen Backpulver
ggf. Puderzucker
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Eier schaumig schlagen und nach und nach Zucker und Vanillezucker hineinrieseln lassen.
2. Wenn die Masse hell und cremig ist langsam das Öl in dünnem Strahl hinein laufen lassen. Anschließend den Eierlikör ebenso langsam zugeben.
3. Mehl, Kartoffelmehl und Backpulver mischen, sieben und vorsichtig unterheben.
4. Die Backform einfetten und die Masse hinein gießen. Die Masse ist sehr flüssig und verteilt sich von selbst gleichmäßig in der Form.
5. Auf der mittleren Schiene ca. 1 Stunde backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen. Wenn euch der Kuchen zu dunkel wird bevor er innen durchgebacken ist deckt ihn mit einem Stück Alufolie ab.
Den Kuchen in der Form abkühlen lassen, auf eine Kuchenplatte stürzen und mit Puderzucker bestreuen oder eine Glasur aus Puderzucker und Eierlikör anrühren und darüber gießen.
Viel Spaß beim Backen und Genießen!
Alles Liebe
Euer Steffen
Freitag, 29. Januar 2016
Kaktusfeigenmarmelade
Hallo meine Lieben,
mein Urlaub in Sizilien ist ja nun schon wieder über zwei Monate her, aber ich habe noch ein paar Gläser Urlaub konserviert. Das war ganz einfach, denn ich habe mir aus Sizilien frische Kaktusfeigen mitgebracht. Habt ihr die schon mal probiert?
Zugegeben, diese Früchte sind ziemlich wehrhaft und geben ihr köstliches Inneres nicht so gerne preis, aber die Mühe lohnt sich. Ihr solltet unbedingt zugreifen, wenn ihr irgendwo mal frische Kaktusfeigen bekommt.
Zum Öffnen braucht ihr allerdings Handschuhe, denn die Früchte sind leider überall mit winzig kleinen Dornen besetzt, die euch tagelang plagen, wenn ihr sie in die Finger bekommt. Ein wenig einfacher wird es, wenn ihr die Kaktusfeigen einige Stunden in kaltem Wasser einweicht, dann werden auch die Dornen weich, aber mich pieksen sie dann trotzdem noch.
Wenn ihr aber erstmal durch die Schale gedrungen seid findet ihr das weiche, mit winzigen Kernen durchsetzte süß-säuerliche Fruchtfleisch, das je nach Sorte an eine Sorte Birne oder Melone oder eine Mischung aus beidem erinnert. Es gibt die Früchte in den Farben violett (purpurrot), Orange (gelb) und weiß (grün).
Ich hatte überwiegend die rötlichen Feigen und habe daraus eine sommerliche Marmelade gekocht. Den Geschmack des Urlaubs also in Gläsern konserviert. So kann ich noch den ganzen Winter über beim Frühstücken von der sizilanischen Sonne träumen.
Kaktusfeigen wachsen auf Sizilien quasi wie Unkraut überall. Es sind die Früchte der bis zu 4 Meter hoch wachsenden Opuntienkakteen (Opuntia ficus Indica), die auch als Grundstücksbegrenzung oder zur Abgrenzung von Viehweiden gepflanz werden. Die Kakteen vermehren sich dort jedoch "wie Unkraut" und abgebrochene Stücke wachsen am Boden einfach zu neuen Kakteen heran. Doch auch wenn die Kakteen überall wachsen sollte man sich nicht einfach an den Früchten bedienen. Man bekommt sie für kleines Geld und sehr frisch auf den örtlichen Märken, die ohnehin ein echtes Erlebnis sind, oder auch im Supermarkt.
Für 6 Gläser à 180 ml braucht ihr:
1 bis 1,5 kg Kaktusfeigen
500 g Gelierzucker (2:1)
1-2 TL Zitronensäure
Und so wird's gemacht:
1. Kaktusfeigen schälen und das Fruchtfleisch herauslösen. Wie das geht sehr ihr am besten hier in meinem Video.
2. Fruchtfleisch in einem Topf aufkochen und ein paar Minuten kochen lassen. Anschließen durch ein Haarsieb streichen um die Kerne heraus zu sieben. Die KErne stören mich beim Essen der frischen Früchte nicht, in der Marmelade sind sie aber doch ziemlich lästig.
3. Das feine Fruchtmark wieder zurück in den Tropf geben. Ihr solltet jetzt ungefähr 1 kg Fruchtmasse haben. Wenn es weniger ist passt ihr die Menge des Gelierzuckers bitte einfach an im Verhältnis wie angegeben (also z.b. 2 Teile Frucht : 1 Teil Zucker).
4. Gelierzucker und Zitronensäure dazu geben, gut vermischen und nach Packungsanleitung fertig kochen. Meist sind das etwa 4 Minuten sprundelnden Kochens. Macht dann eine Gelierprobe und dosiert ggf. noch etwas Gelierzucker oder Zitronensäure nach um die gewünschte Konsistenz zu erreichen.
5. Die Marmelade dann in ausgekochte Schraubgläser füllen, zuschrauben und auf den Deckel stellen, damit auch dieser durch den heißen Inhalt noch keimfrei gemacht wird.
Die Marmelade schmeckt zum Frühstücksbrötchen mit Butter oder Frischkäse genauso gut wie zu einem kräftig-würzigen Stück Ziegenkäse. Ich sehe in Gedanken immer die sizilianische Landschaft vor mir, den rauchenden Ätna und die vielen, vielen Kaktushecken überall den Straßen entlang.
Vielleicht schafft ihr es ja in einem eurer nächsten Urlaube auch mal nach Sizilien, ich würde es euch nur wünschen und kann es wärmstens als Reiseziel empfehlen. Zur Zubereitung habe ich auch ein Video für euch ins Netz gestellt.
Alles Liebe
Euer Steffen
mein Urlaub in Sizilien ist ja nun schon wieder über zwei Monate her, aber ich habe noch ein paar Gläser Urlaub konserviert. Das war ganz einfach, denn ich habe mir aus Sizilien frische Kaktusfeigen mitgebracht. Habt ihr die schon mal probiert?
Zugegeben, diese Früchte sind ziemlich wehrhaft und geben ihr köstliches Inneres nicht so gerne preis, aber die Mühe lohnt sich. Ihr solltet unbedingt zugreifen, wenn ihr irgendwo mal frische Kaktusfeigen bekommt.
Zum Öffnen braucht ihr allerdings Handschuhe, denn die Früchte sind leider überall mit winzig kleinen Dornen besetzt, die euch tagelang plagen, wenn ihr sie in die Finger bekommt. Ein wenig einfacher wird es, wenn ihr die Kaktusfeigen einige Stunden in kaltem Wasser einweicht, dann werden auch die Dornen weich, aber mich pieksen sie dann trotzdem noch.
Wenn ihr aber erstmal durch die Schale gedrungen seid findet ihr das weiche, mit winzigen Kernen durchsetzte süß-säuerliche Fruchtfleisch, das je nach Sorte an eine Sorte Birne oder Melone oder eine Mischung aus beidem erinnert. Es gibt die Früchte in den Farben violett (purpurrot), Orange (gelb) und weiß (grün).
Ich hatte überwiegend die rötlichen Feigen und habe daraus eine sommerliche Marmelade gekocht. Den Geschmack des Urlaubs also in Gläsern konserviert. So kann ich noch den ganzen Winter über beim Frühstücken von der sizilanischen Sonne träumen.
Kaktusfeigen wachsen auf Sizilien quasi wie Unkraut überall. Es sind die Früchte der bis zu 4 Meter hoch wachsenden Opuntienkakteen (Opuntia ficus Indica), die auch als Grundstücksbegrenzung oder zur Abgrenzung von Viehweiden gepflanz werden. Die Kakteen vermehren sich dort jedoch "wie Unkraut" und abgebrochene Stücke wachsen am Boden einfach zu neuen Kakteen heran. Doch auch wenn die Kakteen überall wachsen sollte man sich nicht einfach an den Früchten bedienen. Man bekommt sie für kleines Geld und sehr frisch auf den örtlichen Märken, die ohnehin ein echtes Erlebnis sind, oder auch im Supermarkt.
Für 6 Gläser à 180 ml braucht ihr:
1 bis 1,5 kg Kaktusfeigen
500 g Gelierzucker (2:1)
1-2 TL Zitronensäure
Und so wird's gemacht:
1. Kaktusfeigen schälen und das Fruchtfleisch herauslösen. Wie das geht sehr ihr am besten hier in meinem Video.
2. Fruchtfleisch in einem Topf aufkochen und ein paar Minuten kochen lassen. Anschließen durch ein Haarsieb streichen um die Kerne heraus zu sieben. Die KErne stören mich beim Essen der frischen Früchte nicht, in der Marmelade sind sie aber doch ziemlich lästig.
3. Das feine Fruchtmark wieder zurück in den Tropf geben. Ihr solltet jetzt ungefähr 1 kg Fruchtmasse haben. Wenn es weniger ist passt ihr die Menge des Gelierzuckers bitte einfach an im Verhältnis wie angegeben (also z.b. 2 Teile Frucht : 1 Teil Zucker).
4. Gelierzucker und Zitronensäure dazu geben, gut vermischen und nach Packungsanleitung fertig kochen. Meist sind das etwa 4 Minuten sprundelnden Kochens. Macht dann eine Gelierprobe und dosiert ggf. noch etwas Gelierzucker oder Zitronensäure nach um die gewünschte Konsistenz zu erreichen.
5. Die Marmelade dann in ausgekochte Schraubgläser füllen, zuschrauben und auf den Deckel stellen, damit auch dieser durch den heißen Inhalt noch keimfrei gemacht wird.
Die Marmelade schmeckt zum Frühstücksbrötchen mit Butter oder Frischkäse genauso gut wie zu einem kräftig-würzigen Stück Ziegenkäse. Ich sehe in Gedanken immer die sizilianische Landschaft vor mir, den rauchenden Ätna und die vielen, vielen Kaktushecken überall den Straßen entlang.
Vielleicht schafft ihr es ja in einem eurer nächsten Urlaube auch mal nach Sizilien, ich würde es euch nur wünschen und kann es wärmstens als Reiseziel empfehlen. Zur Zubereitung habe ich auch ein Video für euch ins Netz gestellt.
Alles Liebe
Euer Steffen
Freitag, 22. Januar 2016
vegane Mandelmilch selber machen
Hallo meine Lieben,
keine Sorge, ich bin kein Veganer! Nicht, dass das schlimm wäre - aber anstrengend. Ich denke mir, jeder soll so leben, wie er es mit seinem Gewissen vereinbaren kann und keiner von uns wird allein durch sein Verhalten die Welt retten. Wenn aber jeder ein bisschen Rücksicht auf Natur und Umwelt nimmt, ist schon ein großer Schritt für alle getan.
Warum ich jetzt aber vegane Milch trinke? Ganz einfach - sie schmeckt mir! Ich trinke auch nach wie vor Kuhmilch und ich bin der Meinung, dass wir gerade hier dringend darauf achten müssen, was wir kaufen und zu uns nehmen. Es kann einfach nicht sein, dass der Milchpreis ins bodenlose sinkt und wir uns darüber freuen. Ich jedenfalls würde keinen Liter Milch weniger trinken, wenn der Preis doppelt so hoch wäre. Und ganz ehrlich: Wer von euch ist weniger Auto gefahren als der Liter Superbenzin 1,70 EUR gekostet hat? Na also!
Jetzt aber zu meiner Mandelmilch. Es gibt vegane Milch ja nicht nur aus Mandeln, am bekanntesten ist wahrscheinlich Sojamilch. Leider ist das auch die, die mir am wenigsten gut schmeckt. Reine Sojamilch erinnert mich irgendwie an den Geruch von Pappmaché. Habt ihr nicht auch als Kinder eingeweichte Zeitungspapierschnipsel zu allen möglichen Formen verarbeitet? So wie diese Pampe riecht für mich die Sojamilch.... gruselig!
Mandelmilch riecht aber nach Mandeln, also lecker. Auch Hafer- und Reismilch sind wirklich gut. Inzwischen kann man diese Milchersatzgetränke in fast jedem Supermarkt kaufen, sie kosten aber zwischen 2 und 3 Euro je Liter und enthalten leider oft ziemlich viel Zucker.
Für einen Liter Mandelmilch braucht ihr:
120 g Mandeln
2-4 Datteln oder 1-2 EL Agavendicksaft
1 Liter Wasser
Und so wird's gemacht:
1. Die Mandeln über Nacht (etwa 12 Stunden) in kaltem Wasser einweichen. Wenn ihr statt Mandeln Cashewkerne verwendet könnt ihr diesen Schritt auslassen.
2. Das Einweichwasser wegschütten und die Mandeln mit Datteln und Wasser in den Krug eures Standmixers geben. Versucht es ruhig auch mal ohne Süßungsmittel, das schmeckt auch, ist aber vielleicht gewöhnungsbedürftig.
3. Bei hoher Drehzahl alles 1-2 Minuten mixen. Fertig. Je nach Leistung eures Mixers können eine längere Mixdauer nötig sein und größere Mandelstückchen übrig bleiben. Wenn ihr die Milch für Müsli nehmt stört das gar nicht. Zum trinken würde ich sie durch ein Käsetuch (Mulltuch) abseihen.
Die Abtropfreste solltet ihr trocknen und zum Backen verwenden, sie sind einfach zu schade und zu lecker um weggeworfen zu werden. Ich habe euch auch ein Video gedreht, da könnt ihr mal sehen wie ich die Milch mache.
Probiert es mal aus und schreibt mir, wie euch die vegane Mandelmilch geschmeckt hat.
Alles Liebe
Euer Steffen
keine Sorge, ich bin kein Veganer! Nicht, dass das schlimm wäre - aber anstrengend. Ich denke mir, jeder soll so leben, wie er es mit seinem Gewissen vereinbaren kann und keiner von uns wird allein durch sein Verhalten die Welt retten. Wenn aber jeder ein bisschen Rücksicht auf Natur und Umwelt nimmt, ist schon ein großer Schritt für alle getan.
Warum ich jetzt aber vegane Milch trinke? Ganz einfach - sie schmeckt mir! Ich trinke auch nach wie vor Kuhmilch und ich bin der Meinung, dass wir gerade hier dringend darauf achten müssen, was wir kaufen und zu uns nehmen. Es kann einfach nicht sein, dass der Milchpreis ins bodenlose sinkt und wir uns darüber freuen. Ich jedenfalls würde keinen Liter Milch weniger trinken, wenn der Preis doppelt so hoch wäre. Und ganz ehrlich: Wer von euch ist weniger Auto gefahren als der Liter Superbenzin 1,70 EUR gekostet hat? Na also!
Jetzt aber zu meiner Mandelmilch. Es gibt vegane Milch ja nicht nur aus Mandeln, am bekanntesten ist wahrscheinlich Sojamilch. Leider ist das auch die, die mir am wenigsten gut schmeckt. Reine Sojamilch erinnert mich irgendwie an den Geruch von Pappmaché. Habt ihr nicht auch als Kinder eingeweichte Zeitungspapierschnipsel zu allen möglichen Formen verarbeitet? So wie diese Pampe riecht für mich die Sojamilch.... gruselig!
Mandelmilch riecht aber nach Mandeln, also lecker. Auch Hafer- und Reismilch sind wirklich gut. Inzwischen kann man diese Milchersatzgetränke in fast jedem Supermarkt kaufen, sie kosten aber zwischen 2 und 3 Euro je Liter und enthalten leider oft ziemlich viel Zucker.
Für einen Liter Mandelmilch braucht ihr:
120 g Mandeln
2-4 Datteln oder 1-2 EL Agavendicksaft
1 Liter Wasser
Und so wird's gemacht:
1. Die Mandeln über Nacht (etwa 12 Stunden) in kaltem Wasser einweichen. Wenn ihr statt Mandeln Cashewkerne verwendet könnt ihr diesen Schritt auslassen.
2. Das Einweichwasser wegschütten und die Mandeln mit Datteln und Wasser in den Krug eures Standmixers geben. Versucht es ruhig auch mal ohne Süßungsmittel, das schmeckt auch, ist aber vielleicht gewöhnungsbedürftig.
3. Bei hoher Drehzahl alles 1-2 Minuten mixen. Fertig. Je nach Leistung eures Mixers können eine längere Mixdauer nötig sein und größere Mandelstückchen übrig bleiben. Wenn ihr die Milch für Müsli nehmt stört das gar nicht. Zum trinken würde ich sie durch ein Käsetuch (Mulltuch) abseihen.
Die Abtropfreste solltet ihr trocknen und zum Backen verwenden, sie sind einfach zu schade und zu lecker um weggeworfen zu werden. Ich habe euch auch ein Video gedreht, da könnt ihr mal sehen wie ich die Milch mache.
Probiert es mal aus und schreibt mir, wie euch die vegane Mandelmilch geschmeckt hat.
Alles Liebe
Euer Steffen
Sonntag, 17. Januar 2016
Grünkernkuchen
Hallo meine Lieben,
viele von euch haben ja inzwischen mein Rezept für Grünkernküchle gesehen und ausprobiert und ich habe bisher viele positive Rückmeldungen dazu bekommen. Grünkern ist aber auch einfach super! Ich kann mir gar nicht vorstellen, auf Grünkern zu verzichten.
Heute gibt's ein ganz altes Grünkernrezept. Eines, das schon in meiner Kindheit bei keinem Familienfest gefehlt hat: Omas Grünkernkuchen.
Das tolle am Grünkern ist ja, dass man ihn so vielseitig verwenden kann und eben nicht nur in der herzhaften Küche, sondern auch zum Backen einsetzen kann. Der Grünkernkuchen wird ohne Weizenmehl gebacken, wer aber auch bei anderem Getreide unverträglich reagiert sollte vorsichtshalber die Finger davon lassen und vorher abklären, ob er Grünkern (unreif getrockneter Dinkel) essen darf.
Für einen Kuchen mit 26 cm Durchmesser braucht ihr:
125 g Grünkernschrot
250 ml Milch
60 g Butter
250 g Zucker
6 Eier
1 Päckchen Backpulver
40 g Zitronat
40 g Orangeat
1 EL Schnaps
180 g gemahlene Haselnüsse
Zum Verzieren nach Belieben
Puderzucker
Kuvertüre
Ganache, etc.
Und so wird's gemacht:
1. Milch in einem Topf aufkochen und Grünkern dazu geben. So lange unter dauerndem Rühren kochen lassen, bis sich die Masse vom Topfboden löst. Dann die Grünkernmasse etwa 1-2 Stunden abkühlen lassen.
2. Eier trennen. Butter, Zucker und Eigelb schaumig rühren. Backpulver dazu geben. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
3. Zitronat und Orangeat sehr fein hacken und mit 1 EL Schnaps (z.B. Zwetschgenschnaps) dazu geben.
4. Jetzt die erkaltete Grünkernmasse untermischen und gut verrühren.
5. Zuletzt Eischnee aus 6 Eiweiß schlagen und abwechselnd mit den gemahlenen Haselnüssen unterheben.
6. Eine Springform fetten und die Masse einfüllen und glattstreichen. Auf der mittleren Schiene bei 180°C etwa 60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
Ich habe meinen Grünkernkuchen mit einer aufgeschlagenen Ganache eingestrichen und verziert. Diese macht ihr schon am Vortag, da sie erst vollständig kalt sein muss bevor ihr sie aufschlagt. Eine super Anleitung zum Thema Ganache habe ich bei Tortentante gefunden.
Alles Liebe und viel Freude am Backen mit Grünkern
Euer Steffen
viele von euch haben ja inzwischen mein Rezept für Grünkernküchle gesehen und ausprobiert und ich habe bisher viele positive Rückmeldungen dazu bekommen. Grünkern ist aber auch einfach super! Ich kann mir gar nicht vorstellen, auf Grünkern zu verzichten.
Heute gibt's ein ganz altes Grünkernrezept. Eines, das schon in meiner Kindheit bei keinem Familienfest gefehlt hat: Omas Grünkernkuchen.
Das tolle am Grünkern ist ja, dass man ihn so vielseitig verwenden kann und eben nicht nur in der herzhaften Küche, sondern auch zum Backen einsetzen kann. Der Grünkernkuchen wird ohne Weizenmehl gebacken, wer aber auch bei anderem Getreide unverträglich reagiert sollte vorsichtshalber die Finger davon lassen und vorher abklären, ob er Grünkern (unreif getrockneter Dinkel) essen darf.
Für einen Kuchen mit 26 cm Durchmesser braucht ihr:
125 g Grünkernschrot
250 ml Milch
60 g Butter
250 g Zucker
6 Eier
1 Päckchen Backpulver
40 g Zitronat
40 g Orangeat
1 EL Schnaps
180 g gemahlene Haselnüsse
Zum Verzieren nach Belieben
Puderzucker
Kuvertüre
Ganache, etc.
Und so wird's gemacht:
1. Milch in einem Topf aufkochen und Grünkern dazu geben. So lange unter dauerndem Rühren kochen lassen, bis sich die Masse vom Topfboden löst. Dann die Grünkernmasse etwa 1-2 Stunden abkühlen lassen.
2. Eier trennen. Butter, Zucker und Eigelb schaumig rühren. Backpulver dazu geben. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
3. Zitronat und Orangeat sehr fein hacken und mit 1 EL Schnaps (z.B. Zwetschgenschnaps) dazu geben.
4. Jetzt die erkaltete Grünkernmasse untermischen und gut verrühren.
5. Zuletzt Eischnee aus 6 Eiweiß schlagen und abwechselnd mit den gemahlenen Haselnüssen unterheben.
6. Eine Springform fetten und die Masse einfüllen und glattstreichen. Auf der mittleren Schiene bei 180°C etwa 60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
Ich habe meinen Grünkernkuchen mit einer aufgeschlagenen Ganache eingestrichen und verziert. Diese macht ihr schon am Vortag, da sie erst vollständig kalt sein muss bevor ihr sie aufschlagt. Eine super Anleitung zum Thema Ganache habe ich bei Tortentante gefunden.
Alles Liebe und viel Freude am Backen mit Grünkern
Euer Steffen
Freitag, 8. Januar 2016
Paprika-Tomaten-Suppe mit Kabeljau
Hallo ihr Lieben,
kürzlich bin ich über ein Rezept gestolpert, das mich stocken ließ. Eine Paprika-Tomaten-Suppe mit Fisch? Warum sollte man so etwas kombinieren? Wieso
sollte ich das ausprobieren, wo ich schon beim Gedanken an Fischsuppen eine Gänsehaut bekomme? Auch gehörte Paprika lange zu dem wenigen Gemüse, das ich nicht mochte, doch das hat sich inzwischen ja glücklicherweise geändert. Irgendwie ließ mir das Rezept aber keine Ruhe und ich habe es ausprobiert - und soll ich euch was verraten: es schmeckt fantastisch! Kein bisschen "fischig"... einfach nur gut!
Für 4 Portionen braucht ihr:
3-3 rote Paprikaschoten
250 g Tomaten
2 kleine Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
750 ml Gemüsebrühe
1 Prise Kreuzkümmel (gemahlen)
Salz
Pfeffer
350 g Kabeljaufilet oder andere Fisch nach eurem Geschmack
ggf. 1 EL Balsamico-Essig
Und so wird's gemacht:
1. Wenn ihr die Schale von Paprika und Tomate nicht vertragt könnt ihr beides abziehen. Dazu die Paprika bei 230°C im Ofen bräunen bis die Schale Blasen bekommt. Die Tomaten nur anritzen und mit kochendem Wasser kurz überbrühen, abschrecken und dann die Schale abziehen. Allerdings wird die Schale beim pürieren der Suppe so fein, dass ihr sie zumindest nicht mehr spürt, ich habe mir diesen Schritt also gespart.
2. Knoblauch und Zwiebeln fein hacken, Paprika in grobe Würfel schneiden, Tomaten stückeln.
3. Olivenöl in einem Top erhitzen und zunächst Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten. Dann die Tomaten und Paprikawürfel dazu geben und weitere 5 Minuten anschwitzen. Wenn ihr die Schale dran gelassen habt gebt dem Gemüse lieber 8-10 Minuten Zeit. Anschließend mit Gemüsebrühe ablöschen und mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel würzen. Deckel drauf und 20 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen.
4. Das Kabeljaufilet abspülen und in grobe (etwa 2 cm)´Würfel schneiden.
5. Wenn die Suppe durchgegart ist wird sie püriert. Nehmt dazu einen Pürierstab ober füllt die heiße Suppe vorsichtig in einen Mixer/Blender um. Achtung: Wenn ihr einen Blender verwendet müsst ihr den Stöpsel aus dem Deckel entfernen, wenn ihr heiße Zutaten mixt. Legt stattdessen ein Geschirrtuch auf die obere Öffnung. Niemals (!!!) dürft ihr das Loch mit eurer Hand zuhalten! Es könnte heiße Flüssigkeit herausspritzen und ihr könntet euch verletzen.
6. Die pürierte Suppe nochmals kurz aufkochen und dann wieder auf kleine Hitze schalten. Dann die Fischstücke dazu geben und untermischen. 8-10 Minuten gar ziehen lassen. Dabei soll die Suppe nicht mehr kochen. Die fertige Suppe jetzt noch mit Aceto Balsamico, Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.
Da der Fisch erst ganz zum Schluss hinein kommt ist er weder trocken noch zerfallen, noch konnte er viel Geschmack an die Suppe abgeben. Es ist also eine wirklich tolle Kombination aus einer fruchtig-kräftigen Suppe und zart gegartem Fischfilet. Probiert es mal aus und schreibt mir wie es euch geschmeckt hat.
Alles Liebe
Euer Steffen
kürzlich bin ich über ein Rezept gestolpert, das mich stocken ließ. Eine Paprika-Tomaten-Suppe mit Fisch? Warum sollte man so etwas kombinieren? Wieso
sollte ich das ausprobieren, wo ich schon beim Gedanken an Fischsuppen eine Gänsehaut bekomme? Auch gehörte Paprika lange zu dem wenigen Gemüse, das ich nicht mochte, doch das hat sich inzwischen ja glücklicherweise geändert. Irgendwie ließ mir das Rezept aber keine Ruhe und ich habe es ausprobiert - und soll ich euch was verraten: es schmeckt fantastisch! Kein bisschen "fischig"... einfach nur gut!
Für 4 Portionen braucht ihr:
3-3 rote Paprikaschoten
250 g Tomaten
2 kleine Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
750 ml Gemüsebrühe
1 Prise Kreuzkümmel (gemahlen)
Salz
Pfeffer
350 g Kabeljaufilet oder andere Fisch nach eurem Geschmack
ggf. 1 EL Balsamico-Essig
Und so wird's gemacht:
1. Wenn ihr die Schale von Paprika und Tomate nicht vertragt könnt ihr beides abziehen. Dazu die Paprika bei 230°C im Ofen bräunen bis die Schale Blasen bekommt. Die Tomaten nur anritzen und mit kochendem Wasser kurz überbrühen, abschrecken und dann die Schale abziehen. Allerdings wird die Schale beim pürieren der Suppe so fein, dass ihr sie zumindest nicht mehr spürt, ich habe mir diesen Schritt also gespart.
2. Knoblauch und Zwiebeln fein hacken, Paprika in grobe Würfel schneiden, Tomaten stückeln.
3. Olivenöl in einem Top erhitzen und zunächst Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten. Dann die Tomaten und Paprikawürfel dazu geben und weitere 5 Minuten anschwitzen. Wenn ihr die Schale dran gelassen habt gebt dem Gemüse lieber 8-10 Minuten Zeit. Anschließend mit Gemüsebrühe ablöschen und mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel würzen. Deckel drauf und 20 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen.
4. Das Kabeljaufilet abspülen und in grobe (etwa 2 cm)´Würfel schneiden.
5. Wenn die Suppe durchgegart ist wird sie püriert. Nehmt dazu einen Pürierstab ober füllt die heiße Suppe vorsichtig in einen Mixer/Blender um. Achtung: Wenn ihr einen Blender verwendet müsst ihr den Stöpsel aus dem Deckel entfernen, wenn ihr heiße Zutaten mixt. Legt stattdessen ein Geschirrtuch auf die obere Öffnung. Niemals (!!!) dürft ihr das Loch mit eurer Hand zuhalten! Es könnte heiße Flüssigkeit herausspritzen und ihr könntet euch verletzen.
6. Die pürierte Suppe nochmals kurz aufkochen und dann wieder auf kleine Hitze schalten. Dann die Fischstücke dazu geben und untermischen. 8-10 Minuten gar ziehen lassen. Dabei soll die Suppe nicht mehr kochen. Die fertige Suppe jetzt noch mit Aceto Balsamico, Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.
Da der Fisch erst ganz zum Schluss hinein kommt ist er weder trocken noch zerfallen, noch konnte er viel Geschmack an die Suppe abgeben. Es ist also eine wirklich tolle Kombination aus einer fruchtig-kräftigen Suppe und zart gegartem Fischfilet. Probiert es mal aus und schreibt mir wie es euch geschmeckt hat.
Alles Liebe
Euer Steffen
Dienstag, 22. Dezember 2015
Espresso-Bethmännchen mit Pistazien
Hallo ihr Lieben,
Bethmännchen gehören zu meinen liebsten Plätzchen, nicht nur weil sie zu gefühlten 300 % aus Marzipan bestehen! Warum also nicht mal eine neue Variante ausprobieren?!
Diese Espresso-Bethmännchen sind eher was für Erwachsene, es sei denn ihr wollt bei euren Kindern den Weihnachts-Turbo einschalten :-)
Für 35 Stück braucht ihr:
250 g Marzipanrohmasse
65 g Puderzucker
40 g Mehl
1 EL Kakao
1 Ei
3 Sticks (ca. 6 TL) lösliches Espressopulver
1 EL Milch
ca. 50 g Pistazienkerne
Und so wird's gemacht:
1. Marzipan grob raspeln. Das geht leichter, wenn ihr das Marzipan vorher gut kühlt oder sogar kurz in den Gefrierschrank legt. Backofen auf 150°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Puderzucker, Mehl, Kakao und Espressopulver mischen und über das Marzipan sieben.
3. Ei trennen und das Eiweiß zu den übrigen Zutaten geben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem Teig verarbeiten. Eigelb und Milch verquirlen und beseite stellen.
4. Aus der Masse Kugeln von ca 2 cm Durchmesser formen. Da der Teig sehr klebrig ist geht das am einfachsten, wenn ihr eure Hände mit etwas Kokosfett (z.B. Palmin) einreibt.
5. Die Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und mit der Eiermilch einstreichen.
6. Je Kugel 3 Pistazienkerne in gleichmäßigem Abstand an den Rand drücken.
7. Auf der mittleren Schiene 20-25 Minuten backen.
Ich habe für meine anderen Rezepte, bei denen ich Pistazien gebraucht habe, geröstete Pistazien mit Schale gekauft. Diese sind um einiges günstiger als die Pistazien, die als Backzutaten angeboten werden. Allerdings sind die teuren Pistazien geschält und sehen hübsch aus. Die gerösteten haben häufig noch die dünne, braune Schale um den Kern, ähnlich wie bei Mandeln. Außerdem sind die Pistazienkerne größer als die zum Backen. Deshalb habe ich meine Pistazien noch einmal halbiert bevor ich sie an die Kugeln gedrückt habe.
Alles Liebe und viel Freude beim Backen
Euer Steffen
Bethmännchen gehören zu meinen liebsten Plätzchen, nicht nur weil sie zu gefühlten 300 % aus Marzipan bestehen! Warum also nicht mal eine neue Variante ausprobieren?!
Diese Espresso-Bethmännchen sind eher was für Erwachsene, es sei denn ihr wollt bei euren Kindern den Weihnachts-Turbo einschalten :-)
Für 35 Stück braucht ihr:
250 g Marzipanrohmasse
65 g Puderzucker
40 g Mehl
1 EL Kakao
1 Ei
3 Sticks (ca. 6 TL) lösliches Espressopulver
1 EL Milch
ca. 50 g Pistazienkerne
Und so wird's gemacht:
1. Marzipan grob raspeln. Das geht leichter, wenn ihr das Marzipan vorher gut kühlt oder sogar kurz in den Gefrierschrank legt. Backofen auf 150°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Puderzucker, Mehl, Kakao und Espressopulver mischen und über das Marzipan sieben.
3. Ei trennen und das Eiweiß zu den übrigen Zutaten geben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem Teig verarbeiten. Eigelb und Milch verquirlen und beseite stellen.
4. Aus der Masse Kugeln von ca 2 cm Durchmesser formen. Da der Teig sehr klebrig ist geht das am einfachsten, wenn ihr eure Hände mit etwas Kokosfett (z.B. Palmin) einreibt.
5. Die Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und mit der Eiermilch einstreichen.
6. Je Kugel 3 Pistazienkerne in gleichmäßigem Abstand an den Rand drücken.
7. Auf der mittleren Schiene 20-25 Minuten backen.
Ich habe für meine anderen Rezepte, bei denen ich Pistazien gebraucht habe, geröstete Pistazien mit Schale gekauft. Diese sind um einiges günstiger als die Pistazien, die als Backzutaten angeboten werden. Allerdings sind die teuren Pistazien geschält und sehen hübsch aus. Die gerösteten haben häufig noch die dünne, braune Schale um den Kern, ähnlich wie bei Mandeln. Außerdem sind die Pistazienkerne größer als die zum Backen. Deshalb habe ich meine Pistazien noch einmal halbiert bevor ich sie an die Kugeln gedrückt habe.
Alles Liebe und viel Freude beim Backen
Euer Steffen
Montag, 21. Dezember 2015
Süße Teebeutel
Hallo meine Lieben,
kennt ihr das auch, euer Blick streift ganz nebenbei ein Bild, das euch dann aber - obwohl nur für den Bruchteil einer Sekunde wahrgenommmen - nicht mehr los lässt? So ging es mir auch mit den süßen Teebeuteln aus diesem Rezept.
Die sind einfach zuckersüß, und ganz einfach zu machen. Damit könnt ihr nicht nur eure Plätzchendose bestücken, die Teebeutel eignen sich ganz toll zum Verschenken oder sogar als Namensschilder für die weihnachtliche Festtafel.
Für ungefähr 40 Stück braucht ihr:
300 g Mehl
100 g Zucker
1 Prise Salz
1 Beutel (25 g) Chai-Latte-Pulver
1 Ei
200 g kalte Butter
Zuckerschrift (fester Zuckerguss aus Puderzucker und Zitronensaft)
bunte Streudekoration
ggf. Garn und Pappe
Und so wird's gemacht:
1. Mehl mit Zucker, Salz, Chai-Latte-Pulver, Ei und Butter in der Küchenmaschine mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig dann in Frischhaltefolie wickeln und eine Stunde in den Kühlschrank legen.
2. Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestreuen und den Teig zu einem dünnen Rechteck (2-3 mm dick) ausrollen. Dann in kleine Rechtecke von etwa 5 x 7 cm schneiden. Ich nehme dazu einen Pizzaschneider, das geht ganz einfach. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
3. An der schmalen Seite der kleinen Rechtecke die beiden Ecken wie Eselsohren nach innen klappen und dazwischen mit einer kleinen Lochtülle ein Loch ausstanzen.
5. Auf Backpapier legen und auf der mittleren Schiene ca. 12 Minuten backen.
Die abgekühlten Plätzchen könnt ihr dann nach Lust und Laune mit Zuckerglasur, Kuvertüre, und und und... verzieren. Ihr könnt auch durch das Loch ein Stück Garn fädeln, verknoten und ein kleines Pappschildchen ans andere Ende klammern, schon sieht es wirklich nach Teebeutel aus. Ich habe meine mit Zuckerschrift bemalt und das "Schildchen" mit bunten Zuckerperlen und Sternen verziert.
Viel Freude beim Nachmachen und alles Liebe
Euer Steffen
kennt ihr das auch, euer Blick streift ganz nebenbei ein Bild, das euch dann aber - obwohl nur für den Bruchteil einer Sekunde wahrgenommmen - nicht mehr los lässt? So ging es mir auch mit den süßen Teebeuteln aus diesem Rezept.
Die sind einfach zuckersüß, und ganz einfach zu machen. Damit könnt ihr nicht nur eure Plätzchendose bestücken, die Teebeutel eignen sich ganz toll zum Verschenken oder sogar als Namensschilder für die weihnachtliche Festtafel.
Für ungefähr 40 Stück braucht ihr:
300 g Mehl
100 g Zucker
1 Prise Salz
1 Beutel (25 g) Chai-Latte-Pulver
1 Ei
200 g kalte Butter
Zuckerschrift (fester Zuckerguss aus Puderzucker und Zitronensaft)
bunte Streudekoration
ggf. Garn und Pappe
Und so wird's gemacht:
1. Mehl mit Zucker, Salz, Chai-Latte-Pulver, Ei und Butter in der Küchenmaschine mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig dann in Frischhaltefolie wickeln und eine Stunde in den Kühlschrank legen.
2. Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestreuen und den Teig zu einem dünnen Rechteck (2-3 mm dick) ausrollen. Dann in kleine Rechtecke von etwa 5 x 7 cm schneiden. Ich nehme dazu einen Pizzaschneider, das geht ganz einfach. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
3. An der schmalen Seite der kleinen Rechtecke die beiden Ecken wie Eselsohren nach innen klappen und dazwischen mit einer kleinen Lochtülle ein Loch ausstanzen.
5. Auf Backpapier legen und auf der mittleren Schiene ca. 12 Minuten backen.
Die abgekühlten Plätzchen könnt ihr dann nach Lust und Laune mit Zuckerglasur, Kuvertüre, und und und... verzieren. Ihr könnt auch durch das Loch ein Stück Garn fädeln, verknoten und ein kleines Pappschildchen ans andere Ende klammern, schon sieht es wirklich nach Teebeutel aus. Ich habe meine mit Zuckerschrift bemalt und das "Schildchen" mit bunten Zuckerperlen und Sternen verziert.
Viel Freude beim Nachmachen und alles Liebe
Euer Steffen
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