Hallo meine Lieben,
wieder einmal wurde ich für einen Produkttest ausgewählt und durfte jetzt einige Wochen lang eine Heißluftfriteuse von Philips testen: Airfryer Turbostar.
Damit soll man fritieren, backen, garen und grillen können - und das alles mit deutlich weniger Fett als normal bei gleichem Geschmackserlebnis.
Eine Heißluftfriteuse mit der man auch backen kann? Das musste ich unbedingt testen. Das war sogar ehrlich gesagt der Hauptgrund, warum ich mich überhaupt beworben hatte.
Als ich das Paket beim Paketshop abgeholt habe hat mich schon fast der Schlag getroffen - So eine riesige Kiste hatte ich nicht erwartet. Zum Glück war viel Luft darin verpackt und das eigentliche Gerät ist nicht ganz so wuchtig wie befürchtet. Dennoch ist es mir deutlich zu groß um es dauerhaft in der Küche stehen zu haben. Und besonders hübsch ist es auch nicht. Schwarz, glänzend, übersichtliche Bedienelemente, aber eben ein Klotz.
Die nächste Enttäuschung kam schon direkt beim Auspacken: Es war nur ein einfaches Gitter dabei, das in den "Korb" eingeklickt wird. Das ist zum Fritieren da. Das ganze übrige Zubehör zum Grillen, Backen und Garen "darf" man extra kaufen. Grundsätzlich OK, aber wenn ich das Gerät testen soll, dann würde ich gern den gesamten Funktionsumfang testen. Wirklich schade!
Angeblich soll man im Airfryer zum Beispiel Pommes Frites für 4 Personen machen können. Dafür erscheint mir der Behälter deutlich zu klein. Wir haben zwei Portionen gemacht und der Korb war fast voll. Je voller der Korb, desto schlechter auch das Ergebnis, da die Luft dann nicht mehr so gut um die Pommes zirkulieren kann.
Es gibt zum Airfryer sogar eine App - richtig innovativ, auch mit Rezeptideen. Leider auch hier wieder eine Enttäuschung. Es sind lächerlich wenig Rezepte in der App. Ich habe es zuerst mal mit Kartoffelecken ausprobiert. Das ist ganz einfach und recht fix gemacht, wenn man mal davon absieht, dass die Kartoffeln eine halbe Stunde im Wasser vor sich hin planschen sollen.
Kurz und gut, ich habe alles exakt nach Anweisung gemacht und die Kartoffelecken waren nach der angegebenen Zeit noch kalt. Kein Problem, kommt ja immer ein bisschen auf die Größe der Kartoffeln und auf die Sorte an. Nach der doppelten Zeit waren sie dann fertig und sogar ganz gut, wenn auch nicht so knusprig wie ich es mir gewünscht hätte.
Ich habe dann noch ein paar Tiefkühlprodukte ausprobiert, die bei mir sonst nicht auf den Tisch kommen. Tintenfischringe und klassisches Pommes Frites. Ich will gar nicht lange drumherum reden: Es war eine Katastrophe. Egal mit welcher Einstellung, egal wie lange ich die Produkte "fritiert" habe, es kam nichts Leckeres dabei heraus.
Weder bekommen die Pommes eine schöne Farbe, noch werden sie richtig knusprig. Die labberigen Tintenfischringe waren fast nicht zu essen. Grauenhaft!
Ich kann also - da ja leider nicht mehr Zubehör geliefert wurde - nur die Fritierqualitäten des Airfryer Turbostar beurteilen und die sind in meinen Augen miserabel. Die Lebensmittel werden darin "heiß gefönt".
Wenn man irgendwas positives sucht, dann vielleicht der Luftfilter, sodass es in der Küche nicht ganz so furchtbar riecht wie beim richtigen Fritieren. Aber auch das ist absolut kein Argument für so ein Gerät um die 200 EUR auszugeben. Ich habe den Test vorzeitig beendet und das Gerät zurück geschickt.
Eine richtige Friseuse will ich nicht, aber ich bin mit meinem Backofen-Pommes und Bratkartoffeln viel glücklicher, als mit allem was der Airfryer zustande gebracht hat.
Irgendwie tut es mir leid, dass ich euch heute nichts tolles über das Gerät erzählen kann, aber ich habe nicht vor euch zu belügen. Ich halte es wirklich für überflüssig und mangelhaft! Nicht zuletzt habe ich auch große Bedenken wegen der Sicherheit des Geräts, denn das Heißluftgebläse bläst weiter wenn man bei laufendem Gerät den Korb heraus nimmt. Das darf meiner Meinung nach nicht passieren, da immerhin bis zu 200°C erreicht werden!
Falls ihr andere Erfahrungen mit dem Gerät gemacht habt würde mich das sehr interessieren. Bitte schreibt mir, was und warum ihr das gut findet.
Alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 22. Oktober 2016
Sonntag, 16. Oktober 2016
Pumpkin Chocolate Chip Bread - Kürbiskuchen mit Schokolade
Hallo meine Lieben,
vor ein paar Tagen lag ich noch mitten im Paradies am Strand bei 28°C und herrlich türkisfarbenem Meer und weißem Sand und jetzt sitze ich bei 8°C in Deutschland. Aber nein, das soll kein Klagelied auf den Herbst werden. Im Gegenteil! Ich freue mich über diese bunte und vielfältige Jahreszeit und besonders auf die traditionellen herbstlichen Gerichte und Gebäcke.
Für den Anfang habe ich mir ein traditionelles amerikanisches Rezept ausgesucht. Ein Pumpkin Bread - also einen Kürbiskuchen in der Kastenform. Ganz einfach und unglaublich gut!
Ich habe vor einigen Tagen meinen Flammkuchen mit Kürbis und Birne gemacht und hatte einen halben Hokkaido-Kürbis übrig. Den habe ich dann für dieses Rezept verwendet. Ihr könnt also gern auch beide Rezepte kombinieren und schon habt ihr ein Hauptgericht, etwas zum Kaffee danach und keine Reste :-)
Für eine Kastenform mit 24 cm braucht ihr:
230 g Mehl
1 TL Bankpulver
2 TL gemahlenen Zimt
1/4 TL gemahlene Muskatnuss
1/4 TL gemahlene Nelken
3/4 TL Salz
3 Eier Größe M (oder 2 Eier Größe L)
100 g Zucker
100 g Muscovado-Zucker (dunkler brauner Zucker)
350 g Kürbispüree (aus etwa 1/2 Hokkaido-Kürbis)
120 ml Pflanzenöl
60 ml Orangensaft
100 g gehackte Zartbitterschokolade oder Kuvertüre
So wird's gemacht:
1. Kürbispüree herstellen (gerne auch schon am Vortag). Dazu nehmt ihr etwa 400 g Kürbis (geschält ohne Kerne) und schneidet ihn in kleine Stücke. Mit etwas Wasser in einem kleinen Topf mit Deckel weich kochen und dann mit der Gabel zu einem Brei zerdrücken oder mit dem Stabmixer pürieren. Abkühlen lassen. Durch das verdunstete Wasser bleiben etwa 350 g Püree übrig.
2. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und das Gitter ins untere Drittel einsetzen. Die Kastenform einfetten.
3. In einer großen Rührschüssel Mehl, Salz, Backpulver, Zimt, Nelken und Muskat gut miteinander vermischen und beiseite stellen.
4. In einer kleineren Schüssel die Eier mit dem Zucker so lange verrühren bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Dann Kürbispüree, Öl und Orangensaft dazu geben und ebenfalls gründlich untermischen.
5. Nun die flüssigen Zutaten zu den trockenen gießen und mit einem Gummispatel oder Kochlöffel so lange vermischen bis sich die Zutaten gerade so miteinander verbunden haben. Nicht zu lange rühren. Zuletzt die Schokoladenstückchen unterheben.
6. Den Teig in die Kastenform einfüllen und im unteren Drittel des Backofens ungefähr 60 Minuten backen. Falls euch der Kuchen an der Oberseite zu dunkel wird deckt ihn bitte mit einem Stück Alufolie ab und macht unbedingt die Stäbchenprobe. Da sehr viel Flüssigkeit im Teig enthalten ist kann die Backzeit je nach Ofen um etwa 15 Minuten variieren. Schaut also nach 45 Minuten immer wieder mal nach dem Kuchen.
7. Den Kuchen auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen bevor ihr die Form stürzt.
Übrigens: Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag noch viel besser. Auch wenn die Geduld da auf eine harte Probe gestellt wird. :-)
Und noch ein Tipp: Die Maßeinheiten Teelöffel und Esslöffel sind zwar relativ präzise und wenn ihr für alle Zutaten die gleichen Löffel verwendet auch stimmig, aber dennoch sind die Löffelgrößen leider nicht immer einheitlich. Ich habe mir dafür die auf dem Foto gebildeten Messlöffel gekauft. Damit habe ich vom 1/4 TL bis zum EL alle Maße einheitlich. Ein solches Set habe ich auch noch einmal in der Maßeinheit Cups, so kann ich amerikanische Rezepte problemlos nachmachen und die Mengenangaben dann in Gramm umrechnen.
Ich wünsche euch viel Freude beim Backen und alles Liebe
Euer Steffen
vor ein paar Tagen lag ich noch mitten im Paradies am Strand bei 28°C und herrlich türkisfarbenem Meer und weißem Sand und jetzt sitze ich bei 8°C in Deutschland. Aber nein, das soll kein Klagelied auf den Herbst werden. Im Gegenteil! Ich freue mich über diese bunte und vielfältige Jahreszeit und besonders auf die traditionellen herbstlichen Gerichte und Gebäcke.
Für den Anfang habe ich mir ein traditionelles amerikanisches Rezept ausgesucht. Ein Pumpkin Bread - also einen Kürbiskuchen in der Kastenform. Ganz einfach und unglaublich gut!
Ich habe vor einigen Tagen meinen Flammkuchen mit Kürbis und Birne gemacht und hatte einen halben Hokkaido-Kürbis übrig. Den habe ich dann für dieses Rezept verwendet. Ihr könnt also gern auch beide Rezepte kombinieren und schon habt ihr ein Hauptgericht, etwas zum Kaffee danach und keine Reste :-)
Für eine Kastenform mit 24 cm braucht ihr:
230 g Mehl
1 TL Bankpulver
2 TL gemahlenen Zimt
1/4 TL gemahlene Muskatnuss
1/4 TL gemahlene Nelken
3/4 TL Salz
3 Eier Größe M (oder 2 Eier Größe L)
100 g Zucker
100 g Muscovado-Zucker (dunkler brauner Zucker)
350 g Kürbispüree (aus etwa 1/2 Hokkaido-Kürbis)
120 ml Pflanzenöl
60 ml Orangensaft
100 g gehackte Zartbitterschokolade oder Kuvertüre
So wird's gemacht:
1. Kürbispüree herstellen (gerne auch schon am Vortag). Dazu nehmt ihr etwa 400 g Kürbis (geschält ohne Kerne) und schneidet ihn in kleine Stücke. Mit etwas Wasser in einem kleinen Topf mit Deckel weich kochen und dann mit der Gabel zu einem Brei zerdrücken oder mit dem Stabmixer pürieren. Abkühlen lassen. Durch das verdunstete Wasser bleiben etwa 350 g Püree übrig.
2. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und das Gitter ins untere Drittel einsetzen. Die Kastenform einfetten.
3. In einer großen Rührschüssel Mehl, Salz, Backpulver, Zimt, Nelken und Muskat gut miteinander vermischen und beiseite stellen.
4. In einer kleineren Schüssel die Eier mit dem Zucker so lange verrühren bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Dann Kürbispüree, Öl und Orangensaft dazu geben und ebenfalls gründlich untermischen.
5. Nun die flüssigen Zutaten zu den trockenen gießen und mit einem Gummispatel oder Kochlöffel so lange vermischen bis sich die Zutaten gerade so miteinander verbunden haben. Nicht zu lange rühren. Zuletzt die Schokoladenstückchen unterheben.
6. Den Teig in die Kastenform einfüllen und im unteren Drittel des Backofens ungefähr 60 Minuten backen. Falls euch der Kuchen an der Oberseite zu dunkel wird deckt ihn bitte mit einem Stück Alufolie ab und macht unbedingt die Stäbchenprobe. Da sehr viel Flüssigkeit im Teig enthalten ist kann die Backzeit je nach Ofen um etwa 15 Minuten variieren. Schaut also nach 45 Minuten immer wieder mal nach dem Kuchen.
7. Den Kuchen auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen bevor ihr die Form stürzt.
Übrigens: Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag noch viel besser. Auch wenn die Geduld da auf eine harte Probe gestellt wird. :-)
Und noch ein Tipp: Die Maßeinheiten Teelöffel und Esslöffel sind zwar relativ präzise und wenn ihr für alle Zutaten die gleichen Löffel verwendet auch stimmig, aber dennoch sind die Löffelgrößen leider nicht immer einheitlich. Ich habe mir dafür die auf dem Foto gebildeten Messlöffel gekauft. Damit habe ich vom 1/4 TL bis zum EL alle Maße einheitlich. Ein solches Set habe ich auch noch einmal in der Maßeinheit Cups, so kann ich amerikanische Rezepte problemlos nachmachen und die Mengenangaben dann in Gramm umrechnen.
Ich wünsche euch viel Freude beim Backen und alles Liebe
Euer Steffen
Montag, 3. Oktober 2016
Melanzane al forno
Hallo meine Lieben,
dieses Rezept ist so genial wie einfach und nicht nur dank des so klangvollen Namens ein echter Genuss! Dahinter verbergen sich ganz simpel "Auberginen aus dem Ofen". Ein mediterraner Gaumenschmaus, serviert mit einer fruchtigen Tomaten-Vinaigrette und ein paar Scheiben Ciabatta. Ganz nebenbei ist das Rezept auch noch vegan. Nicht-Veganer können natürlich alles mit Käse überbacken :-)
Für 4 Portionen braucht ihr:
2 große Auberginen
4 Knoblauchzehen
2 Zweige Rosmarin
Salz
Pfeffer
4 EL Olivenöl
Für die Tomaten-Vinaigrette:
4 große Tomaten
4 EL Olivenöl
1 Zwiebel
4 EL Aceto Balsamico
1 Handvoll frisches Basilikum
1 EL Oregano
Salz
Pfeffer
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Auberginen der Länge nach halbieren und dann an der Schnittseite etwa 1 cm tief längs und diagonal einschneiden. Rosmarin hacken. Knoblauchzehen in feine Scheiben schneiden.
2. Die Auberginen kräftig salzen und pfeffern und mit Rosmarin bestreuen. Die Knoblauchscheiben in die Einschnitte stecken. Auberginen in eine große Auflaufform legen, Schnittseite nach oben, und mit Olivenöl beträufeln.
Auf der mittleren Schiene 30 Minuten garen. Wer es nicht vegan möchte kann die Auberginen noch mit ein paar Scheiben Mozzarella belegen.
3. Tomaten würfeln, Zwiebel fein würfeln, Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zuerst die Zwiebeln in dem heißen Öl schwenken, dann die Tomatenwürfel dazu geben und mit schwenken. Mit Aceto Balsamico ablöschen und vom Herd nehmen. Oregano dazu geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Zuletzt das Basilikum in feine Streifen schneiden und untermischen.
4. Die Tomaten-Vinaigrette über die gebackenen Auberginen geben, mit Ciabatta servieren und genießen.
dieses Rezept ist so genial wie einfach und nicht nur dank des so klangvollen Namens ein echter Genuss! Dahinter verbergen sich ganz simpel "Auberginen aus dem Ofen". Ein mediterraner Gaumenschmaus, serviert mit einer fruchtigen Tomaten-Vinaigrette und ein paar Scheiben Ciabatta. Ganz nebenbei ist das Rezept auch noch vegan. Nicht-Veganer können natürlich alles mit Käse überbacken :-)
Für 4 Portionen braucht ihr:
2 große Auberginen
4 Knoblauchzehen
2 Zweige Rosmarin
Salz
Pfeffer
4 EL Olivenöl
Für die Tomaten-Vinaigrette:
4 große Tomaten
4 EL Olivenöl
1 Zwiebel
4 EL Aceto Balsamico
1 Handvoll frisches Basilikum
1 EL Oregano
Salz
Pfeffer
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Auberginen der Länge nach halbieren und dann an der Schnittseite etwa 1 cm tief längs und diagonal einschneiden. Rosmarin hacken. Knoblauchzehen in feine Scheiben schneiden.
2. Die Auberginen kräftig salzen und pfeffern und mit Rosmarin bestreuen. Die Knoblauchscheiben in die Einschnitte stecken. Auberginen in eine große Auflaufform legen, Schnittseite nach oben, und mit Olivenöl beträufeln.
Auf der mittleren Schiene 30 Minuten garen. Wer es nicht vegan möchte kann die Auberginen noch mit ein paar Scheiben Mozzarella belegen.
3. Tomaten würfeln, Zwiebel fein würfeln, Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zuerst die Zwiebeln in dem heißen Öl schwenken, dann die Tomatenwürfel dazu geben und mit schwenken. Mit Aceto Balsamico ablöschen und vom Herd nehmen. Oregano dazu geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Zuletzt das Basilikum in feine Streifen schneiden und untermischen.
4. Die Tomaten-Vinaigrette über die gebackenen Auberginen geben, mit Ciabatta servieren und genießen.
Samstag, 24. September 2016
Aprikosenkuchen - Upside Down
Hallo meine Lieben,
die Tarte Tatin hat es als französische Spezialität zu weltweiter Berühmtheit gebracht. Wahrscheinlich, weil sie nicht nur grandios schmeckt sondern auch einfach zu machen ist. Der Trick dabei ist ja, dass die Tarte "falsch herum" gebacken wird. Dieses Prinzip kann man ganz wunderbar auch für andere tolle Kuchen anwenden. Ich habe heute einen "umgedrehten" Aprikosenkuchen für euch, der nicht nur schnell gemacht und unheimlich lecker ist, sondern auch noch glutenfrei und ohne Mais. Für alle, die also unter diversen Unverträglichkeiten leiden ein echter Geheimtipp!
Aber auch ohne Allergien und Unverträglichkeiten solltet ihr das Rezept unbedingt einmal ausprobieren und mir schreiben, wie euch der Kuchen geschmeckt hat.
Was ihr braucht:
Für die Obstschicht:
500 g Zuckeraprikosen (die kleinen süßen)
50 g Butter
50 g Muscovado-Zucker (oder brauner Zucker)
Für den Teig:
120 g gemahlene Mandeln
120 g Reisgrieß
75 g Kartoffelstärke
2 TL Natron
1 Prise Salz
100 g Zucker
150 ml Sonnenblumenöl oder Rapsöl
3 Eier
200 ml Mandelmilch (ungesüßt)
1 TL Vanilleextrakt oder Mark einer Vanilleschote
Saft einer Bio-Zitrone
etwas abgeriebene Zitronenschale
Wie es gemacht wird:
1. Butter schmelzen und mit dem Muscovado-Zucker vermischen. Eine auslaufsichere Springform verwenden oder die Springform zur Sicherheit mit Alufolie umwickeln. Die Butter-Zucker-Mischung auf dem Boden der Form verteilen.
2. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Aprikosen waschen, halbieren und die Kerne entfernen. Dann die Aprikosenhälften mit der Außenseite nach unten in die Butter-Zucker-Masse legen bis die Form ausgefüllt ist.
3. In einer Schüssel die trockenen Zutaten Mandeln, Grieß, Stärke, Natron, Salz und Zitronenschale vermischen. In einer zweiten Schüssel das Öl mit dem Zucker verrühren und nach und nach Eier, Zitronensaft, Mandelmilch und Vanilleextrakt dazu geben.
4. Die trockenen Zutaten dazu geben mit einem Kochlöffel oder Teigschaber unter mischen bis sich die Zutaten gerade so verbinden. Der Teig ist sehr flüssig, das ist aber normal.
5. Die Teigmasse über die Aprikosen gießen und den Kuchen auf der mittleren Schiene ca. 40 bis 45 Minuten backen. Unbedingt die Stäbchenprobe machen.
6. Den fertigen Kuchen ungefähr 5 Minuten abkühlen lassen, den Rand der Springform entfernen und dann beherzt auf eine Kuchenplatte stürzen. Den Boden der Form vorsichtig ablösen. Aus der Butter-Zucker-Masse ist jetzt eine schöne Karamellschicht geworden, die die Aprikosen umhüllt. Diese ist noch sehr flüssig, zieht dann aber noch in den Kuchen ein.
Anstelle von Aprikosen könnt ihr auch Heidelbeeren, Stachelbeeren oder fast jedes andere Obst nehmen, das sich gut backen lässt. Ich bin auf eure Ideen gespannt.
Übrigens: wundert euch nicht, wenn der Kuchen etwas krümelt oder beim Abheben des Bodens ein wenig dran kleben bleibt. Einen Schönheitspreis gewinnt der Kuchen wohl nicht, aber geschmacklich muss er sich wirklich nicht verstecken :-)
Viel Freude beim Backen und alles Liebe
Euer Steffen
die Tarte Tatin hat es als französische Spezialität zu weltweiter Berühmtheit gebracht. Wahrscheinlich, weil sie nicht nur grandios schmeckt sondern auch einfach zu machen ist. Der Trick dabei ist ja, dass die Tarte "falsch herum" gebacken wird. Dieses Prinzip kann man ganz wunderbar auch für andere tolle Kuchen anwenden. Ich habe heute einen "umgedrehten" Aprikosenkuchen für euch, der nicht nur schnell gemacht und unheimlich lecker ist, sondern auch noch glutenfrei und ohne Mais. Für alle, die also unter diversen Unverträglichkeiten leiden ein echter Geheimtipp!
Aber auch ohne Allergien und Unverträglichkeiten solltet ihr das Rezept unbedingt einmal ausprobieren und mir schreiben, wie euch der Kuchen geschmeckt hat.
Was ihr braucht:
Für die Obstschicht:
500 g Zuckeraprikosen (die kleinen süßen)
50 g Butter
50 g Muscovado-Zucker (oder brauner Zucker)
Für den Teig:
120 g gemahlene Mandeln
120 g Reisgrieß
75 g Kartoffelstärke
2 TL Natron
1 Prise Salz
100 g Zucker
150 ml Sonnenblumenöl oder Rapsöl
3 Eier
200 ml Mandelmilch (ungesüßt)
1 TL Vanilleextrakt oder Mark einer Vanilleschote
Saft einer Bio-Zitrone
etwas abgeriebene Zitronenschale
Wie es gemacht wird:
1. Butter schmelzen und mit dem Muscovado-Zucker vermischen. Eine auslaufsichere Springform verwenden oder die Springform zur Sicherheit mit Alufolie umwickeln. Die Butter-Zucker-Mischung auf dem Boden der Form verteilen.
2. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Aprikosen waschen, halbieren und die Kerne entfernen. Dann die Aprikosenhälften mit der Außenseite nach unten in die Butter-Zucker-Masse legen bis die Form ausgefüllt ist.
3. In einer Schüssel die trockenen Zutaten Mandeln, Grieß, Stärke, Natron, Salz und Zitronenschale vermischen. In einer zweiten Schüssel das Öl mit dem Zucker verrühren und nach und nach Eier, Zitronensaft, Mandelmilch und Vanilleextrakt dazu geben.
4. Die trockenen Zutaten dazu geben mit einem Kochlöffel oder Teigschaber unter mischen bis sich die Zutaten gerade so verbinden. Der Teig ist sehr flüssig, das ist aber normal.
5. Die Teigmasse über die Aprikosen gießen und den Kuchen auf der mittleren Schiene ca. 40 bis 45 Minuten backen. Unbedingt die Stäbchenprobe machen.
6. Den fertigen Kuchen ungefähr 5 Minuten abkühlen lassen, den Rand der Springform entfernen und dann beherzt auf eine Kuchenplatte stürzen. Den Boden der Form vorsichtig ablösen. Aus der Butter-Zucker-Masse ist jetzt eine schöne Karamellschicht geworden, die die Aprikosen umhüllt. Diese ist noch sehr flüssig, zieht dann aber noch in den Kuchen ein.
Anstelle von Aprikosen könnt ihr auch Heidelbeeren, Stachelbeeren oder fast jedes andere Obst nehmen, das sich gut backen lässt. Ich bin auf eure Ideen gespannt.
Übrigens: wundert euch nicht, wenn der Kuchen etwas krümelt oder beim Abheben des Bodens ein wenig dran kleben bleibt. Einen Schönheitspreis gewinnt der Kuchen wohl nicht, aber geschmacklich muss er sich wirklich nicht verstecken :-)
Viel Freude beim Backen und alles Liebe
Euer Steffen
Donnerstag, 15. September 2016
Coca de Verduras - Gemüsekuchen vom Blech
Hola mis amigos,
Freunde der mediterranen Küche, ich habe etwas für euch! Lecker, einfach, gesund! Und wenn ihr wollt sogar vegan.
Ich will gar nicht viele Worte verlieren, denn das Rezept wird euch auch ohne umfangreiche Einleitung überzeugen und begeistern! Ich habe es mit Paprika gemacht, aber ihr könnt den Belag nach eurem Geschmack variieren. Probiert es doch zum Beispiel mal mit Zwiebeln und Mangold oder Spinat.
Für 1 Backblech braucht ihr:
300 g Dinkelmehl
125 ml Olivenöl
80 ml Bier
1 TL Salz
1 Prise Pfeffer
500 g rote Paprika (ca. 3 Stück)
300 g gelbe Paprika (ca. 2 Stück)
150 g grüne Paprika (ca. 1 Stück)
1 Zwiebel
100 g Kirschtomaten
2 EL Olivenöl
2 TL Paprikapulver scharf
1 TL Paprikapulver edelsüß
Salz
Pfeffer
evtl. 150 g geriebenen Käse
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 200°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Für den Teig das Mehl mit Öl, Bier, 1 TL Salz und etwas Pfeffer vermischen und zu einem Teig verarbeiten. Den Teig abdecken und beiseite stellen bis der Belag fertig ist.
2. Paprika waschen und putzen, in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Kirschtomaten halbieren, Zwiebel in Ringe schneiden.
3. Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten, dann Paprika und Tomatenhälften dazu geben und alles zusammen noch etwa 4-5 Minuten weiter dünsten. Mit Paprikapulver und Salz und Pfeffer würzen.
4. Ein Backblech mit Olivenöl einstreichen und den Teig ausrollen und auf das Blech legen. Der Teig wird ziemlich dünn und lässt sich nicht so gut anheben, also vielleicht am besten direkt auf dem Blech in Form bringen.
5. Jetzt gebt ihr das gedünstete Gemüse darauf und verteilt es gleichmäßig. Veganer sind an dieser Stelle fertig. Wer mag kann noch geriebenen Käse darüber streuen. Ich habe je eine Hälfte des Bleches mit und eine ohne Käse gemacht - schmeckt beides fantastisch!
6. Den Kuchen auf der mittleren Schiene etwa 20-25 Minuten backen.
Der Gemüsekuchen lässt sich am besten mit einem Pizzaschneider direkt auf dem Blech zerteilen. Ich habe mir sagen lassen, dass er auch kalt noch super schmeckt, aber ich muss gestehen: Ich habe ihn schon mehrmals gebacken und es ist noch nie etwas übrig geblieben, was hätte kalt werden können :-)
Noch ein Tipp für ganz faule oder spontane Köche: Anstatt des selbst gemachten Teiges könnt ihr auch fertigen Flammkuchenteig aus der Kühltheke verwenden.
Viele Freude beim Kochen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
Freunde der mediterranen Küche, ich habe etwas für euch! Lecker, einfach, gesund! Und wenn ihr wollt sogar vegan.
Ich will gar nicht viele Worte verlieren, denn das Rezept wird euch auch ohne umfangreiche Einleitung überzeugen und begeistern! Ich habe es mit Paprika gemacht, aber ihr könnt den Belag nach eurem Geschmack variieren. Probiert es doch zum Beispiel mal mit Zwiebeln und Mangold oder Spinat.
Für 1 Backblech braucht ihr:
300 g Dinkelmehl
125 ml Olivenöl
80 ml Bier
1 TL Salz
1 Prise Pfeffer
500 g rote Paprika (ca. 3 Stück)
300 g gelbe Paprika (ca. 2 Stück)
150 g grüne Paprika (ca. 1 Stück)
1 Zwiebel
100 g Kirschtomaten
2 EL Olivenöl
2 TL Paprikapulver scharf
1 TL Paprikapulver edelsüß
Salz
Pfeffer
evtl. 150 g geriebenen Käse
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 200°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Für den Teig das Mehl mit Öl, Bier, 1 TL Salz und etwas Pfeffer vermischen und zu einem Teig verarbeiten. Den Teig abdecken und beiseite stellen bis der Belag fertig ist.
2. Paprika waschen und putzen, in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Kirschtomaten halbieren, Zwiebel in Ringe schneiden.
3. Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten, dann Paprika und Tomatenhälften dazu geben und alles zusammen noch etwa 4-5 Minuten weiter dünsten. Mit Paprikapulver und Salz und Pfeffer würzen.
4. Ein Backblech mit Olivenöl einstreichen und den Teig ausrollen und auf das Blech legen. Der Teig wird ziemlich dünn und lässt sich nicht so gut anheben, also vielleicht am besten direkt auf dem Blech in Form bringen.
5. Jetzt gebt ihr das gedünstete Gemüse darauf und verteilt es gleichmäßig. Veganer sind an dieser Stelle fertig. Wer mag kann noch geriebenen Käse darüber streuen. Ich habe je eine Hälfte des Bleches mit und eine ohne Käse gemacht - schmeckt beides fantastisch!
6. Den Kuchen auf der mittleren Schiene etwa 20-25 Minuten backen.
Der Gemüsekuchen lässt sich am besten mit einem Pizzaschneider direkt auf dem Blech zerteilen. Ich habe mir sagen lassen, dass er auch kalt noch super schmeckt, aber ich muss gestehen: Ich habe ihn schon mehrmals gebacken und es ist noch nie etwas übrig geblieben, was hätte kalt werden können :-)
Noch ein Tipp für ganz faule oder spontane Köche: Anstatt des selbst gemachten Teiges könnt ihr auch fertigen Flammkuchenteig aus der Kühltheke verwenden.
Viele Freude beim Kochen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 3. September 2016
Pfirsich-Buttermilch-Torte mit vegetarischem Geliermittel von Dr. Oetker
Hallo ihr Süßen,
ich habe heute das neue vegetarische Geliermittel von Dr. Oetker ausprobiert, das diese Woche als Testpaket bei mir eingetroffen ist. Mit Gelatine habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht, und ich war echt skeptisch, ob eine rein vegetarische Lösung ein ähnlich gutes Ergebnis liefert. Vor allem muss ein Geliermittel einfach in der Anwendung und leicht zu dosieren sein.
Das Geliermittel von Dr. Oetker ist in vier Päckchen zu je 4 Gramm verpackt. 1 Päckchen ersetzt laut Hersteller 1 bis 3 Blatt Gelatine. Ab 12 Blatt Gelatine lautet die Anweisung "5 Beutel Geliermittel auf 500 g Flüssigkeit". Irgendwie doch ganz einfach, oder?
Das Geliermittel setzt sich zusammen aus Johannisbrotkernmehl, Agar-Agar, Konjak und Maltodextrin.
Auf der Packung steht auch, dass man das Geliermittel in kalte Flüssigkeit einrühren soll, diese wird dann aufgekocht und in die übrige Masse eingerührt. Ein Angleichen der Temperatur sei laut Dr. Oetker nicht notwendig. Dem muss ich nach meinem heutigen Test aber entschieden widersprechen! Ohne Angleichen hat sich bei mir die heiße Masse beim Kontakt mit der kalten Masse sofort verklumpt. Also mein Rat an euch: Ein paar Esslöffel der kalten Masse zur heißen geben und gut verrühren und dann erst mit dem Rest vermischen.
Bis auf dieses kleine Problemchen ist mein Test mit der vegetarischen Alternative zu Gelatine aber gut gelungen! Seht euch unten das Ergebnis selbst an und probiert es auch gleich mal selbst aus.
Für einen Kuchen braucht ihr:
2 Eier
125 g Zucker
100 ml Rapsöl
100 ml Orangensaft
150 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
1 EL Kakao
2 Packungen vegetarisches Geliermittel (8 Beutel)
500 g Pfirsiche
1 Zitrone
200 ml Orangensaft
150 g Zucker
800 g Buttermilch
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 200°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Eier mit Zucker zu einer dicken, cremigen Masse aufschlagen. Öl und Orangensaft dazu geben.
2. Mehl mit Backpulver mischen und zügig unter die Eiermasse heben.
3. Eine Springform mit 26 cm Durchmesser einfetten und 2/3 des Teiges in die Form geben. Das übrige Drittel mit Kakao verrühren und in einen Spritzbeutel geben. Von der Mitte aus eine Spirale in den hellen Teig spritzen.
4. Den Kuchen im unteren Drittel des Backofens etwa 20 bis 25 Minuten backen. Nach dem Backen ganz abkühlen lassen und auf eine Tortenpappe setzen.
5. Während der Kuchenboden abkühlt die Pfirsiche waschen und das Fruchtfleisch vom Stein lösen. In einem kleinen Kochtopf mit 2 EL Zucker und dem Saft einer Zitrone aufkochen. Etwa 5 Minuten köcheln lassen, anschließend abgießen, die Flüssigkeit auffangen und die Pfirsichstücke pürieren und abkühlen lassen.
Ihr könnt auch eine Dose Pfirsiche nehmen (Abtropfgewicht 480 g), die abgetropften Pfirsiche dann ebenfalls pürieren.
6. Den abgetropften Saft vom Aufkochen mit 100 ml Orangensaft und einem Beutel Geliermittel verrühren. Dann in einem kleinen Topf aufkochen und mit 4 EL Pfirsichpüree vermischen. Damit den Kuchenboden einstreichen. Beiseite stellen und fest werden lassen.
7. Die Buttermilch mit dem übrigen Zucker verrühren. In einem kleinen Topf Pfirsichpüree, und restlichen Orangensaft mit 7 Beuteln Geliermittel verrühren. Dann wieder nach Packungsanleitung zum kochen bringen und vom Herd nehmen. Jetzt löffelweise Buttermilch darunter rühren bis sich die Menge ungefähr verdoppelt hat. Anschließend die Pfirsichmasse zur Buttermilch geben und gründlich verrühren. Die Masse auf den Kuchenboden gießen und den Kuchen im Kühlschrank fest werden lassen.
Ihr solltet dieses vegetarische Geliermittel wirklich einmal ausprobieren! Ich bin auf eure Meinung gespannt!
Ich glaube, für die Buttermilchmasse würden auch sechs Beutel Geliermittel reichen und ich würde beim nächsten Versuch 200 g Buttermilch durch einen Becher geschlagene Sahne ersetzen, damit es noch etwas cremiger wird.
Unter allen Leserinnen und Lesern, die mir hier und/oder bei Facebook einen Kommentar mit einem Rezeptvorschlag schreiben verlose ich 10 Päckchen vegetarisches Geliermittel! Bitte schreibt eure Rezepte als Kommentar bis spätestens 18. September 2016. Die Gewinner werden ab 19. September informiert. Euch allen Viel Glück bei der Verlosung und schon jetzt vielen Dank für eure Rezeptideen!
Alles Liebe
Euer Steffen
ich habe heute das neue vegetarische Geliermittel von Dr. Oetker ausprobiert, das diese Woche als Testpaket bei mir eingetroffen ist. Mit Gelatine habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht, und ich war echt skeptisch, ob eine rein vegetarische Lösung ein ähnlich gutes Ergebnis liefert. Vor allem muss ein Geliermittel einfach in der Anwendung und leicht zu dosieren sein.
Das Geliermittel von Dr. Oetker ist in vier Päckchen zu je 4 Gramm verpackt. 1 Päckchen ersetzt laut Hersteller 1 bis 3 Blatt Gelatine. Ab 12 Blatt Gelatine lautet die Anweisung "5 Beutel Geliermittel auf 500 g Flüssigkeit". Irgendwie doch ganz einfach, oder?
Das Geliermittel setzt sich zusammen aus Johannisbrotkernmehl, Agar-Agar, Konjak und Maltodextrin.
Auf der Packung steht auch, dass man das Geliermittel in kalte Flüssigkeit einrühren soll, diese wird dann aufgekocht und in die übrige Masse eingerührt. Ein Angleichen der Temperatur sei laut Dr. Oetker nicht notwendig. Dem muss ich nach meinem heutigen Test aber entschieden widersprechen! Ohne Angleichen hat sich bei mir die heiße Masse beim Kontakt mit der kalten Masse sofort verklumpt. Also mein Rat an euch: Ein paar Esslöffel der kalten Masse zur heißen geben und gut verrühren und dann erst mit dem Rest vermischen.
Bis auf dieses kleine Problemchen ist mein Test mit der vegetarischen Alternative zu Gelatine aber gut gelungen! Seht euch unten das Ergebnis selbst an und probiert es auch gleich mal selbst aus.
Für einen Kuchen braucht ihr:
2 Eier
125 g Zucker
100 ml Rapsöl
100 ml Orangensaft
150 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
1 EL Kakao
2 Packungen vegetarisches Geliermittel (8 Beutel)
500 g Pfirsiche
1 Zitrone
200 ml Orangensaft
150 g Zucker
800 g Buttermilch
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 200°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Eier mit Zucker zu einer dicken, cremigen Masse aufschlagen. Öl und Orangensaft dazu geben.
2. Mehl mit Backpulver mischen und zügig unter die Eiermasse heben.
3. Eine Springform mit 26 cm Durchmesser einfetten und 2/3 des Teiges in die Form geben. Das übrige Drittel mit Kakao verrühren und in einen Spritzbeutel geben. Von der Mitte aus eine Spirale in den hellen Teig spritzen.
4. Den Kuchen im unteren Drittel des Backofens etwa 20 bis 25 Minuten backen. Nach dem Backen ganz abkühlen lassen und auf eine Tortenpappe setzen.
5. Während der Kuchenboden abkühlt die Pfirsiche waschen und das Fruchtfleisch vom Stein lösen. In einem kleinen Kochtopf mit 2 EL Zucker und dem Saft einer Zitrone aufkochen. Etwa 5 Minuten köcheln lassen, anschließend abgießen, die Flüssigkeit auffangen und die Pfirsichstücke pürieren und abkühlen lassen.
Ihr könnt auch eine Dose Pfirsiche nehmen (Abtropfgewicht 480 g), die abgetropften Pfirsiche dann ebenfalls pürieren.
6. Den abgetropften Saft vom Aufkochen mit 100 ml Orangensaft und einem Beutel Geliermittel verrühren. Dann in einem kleinen Topf aufkochen und mit 4 EL Pfirsichpüree vermischen. Damit den Kuchenboden einstreichen. Beiseite stellen und fest werden lassen.
7. Die Buttermilch mit dem übrigen Zucker verrühren. In einem kleinen Topf Pfirsichpüree, und restlichen Orangensaft mit 7 Beuteln Geliermittel verrühren. Dann wieder nach Packungsanleitung zum kochen bringen und vom Herd nehmen. Jetzt löffelweise Buttermilch darunter rühren bis sich die Menge ungefähr verdoppelt hat. Anschließend die Pfirsichmasse zur Buttermilch geben und gründlich verrühren. Die Masse auf den Kuchenboden gießen und den Kuchen im Kühlschrank fest werden lassen.
Ihr solltet dieses vegetarische Geliermittel wirklich einmal ausprobieren! Ich bin auf eure Meinung gespannt!
Ich glaube, für die Buttermilchmasse würden auch sechs Beutel Geliermittel reichen und ich würde beim nächsten Versuch 200 g Buttermilch durch einen Becher geschlagene Sahne ersetzen, damit es noch etwas cremiger wird.
Unter allen Leserinnen und Lesern, die mir hier und/oder bei Facebook einen Kommentar mit einem Rezeptvorschlag schreiben verlose ich 10 Päckchen vegetarisches Geliermittel! Bitte schreibt eure Rezepte als Kommentar bis spätestens 18. September 2016. Die Gewinner werden ab 19. September informiert. Euch allen Viel Glück bei der Verlosung und schon jetzt vielen Dank für eure Rezeptideen!
Alles Liebe
Euer Steffen
Montag, 29. August 2016
Produkttest - Ariel 3-in-1-Pods
Hallo meine Lieben,
vor einigen Tagen hat mich wieder ein Paket mit einem Produkt erreicht, das ich ausgiebig testen darf. Über diesen Test möchte ich euch hier berichten.
Mein aktuelles Testprodukt sind 3-in-1-Pods von Ariel. Dabei handelt es sich um Waschmittel in vordosierter Menge. Das Prinzip kennen viele von euch vielleicht schon vom Maschinengeschirrpülmittel. Es sind eben kleine "Päckchen" aus wasserlöslicher Folie, in dem die verschiedenen Bestandteile des Waschmittels eingeschlossen sind.
Was mit als erstes auffiel:
1. Der Name! Was um himmels Willen sind "Pods"? Ich kenne den iPod, ich kenne einen Pott Kaffee aber ein Pod? In der Übersetzung aus dem Englischen kommt da Hülse, bzw. Schote heraus. Das beschreibt es zwar ziemlich gut, aber trotzdem will mir dieser Name nicht so recht von der Zunge.
2. Die Menge! Ich habe bisher mein Waschmittel je nach Füllmenge und Verschmutzungsgrad dosiert. Jetzt soll ich 1 Pod in die Waschmaschine legen und die Wäsche darauf. Ab 6 kg Wäsche oder starkem Schmutz soll ich zwei Pods verwenden. Wiegt ihr eure Wäsche?
3. Die Aufschrift auf der Packung! Okay, Hand aufs Herz, wer von euch liest wirklich immer das Kleingedruckte? Es ist Waschmittel, das heißt es macht schmutzige Wäsche sauber. Dass ein herkömmliches Waschmittel die eine oder andere Substanz enthält, die für unsere Umwelt nicht ganz so toll ist habe ich gewusst, aber meistens ignoriert. Ich bin einfach noch nicht soweit, dass ich Waschnüsse und Seifenkraut ausprobieren möchte. Aber was hier steht hat mich dann doch etwas erschreckt: "Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung." Auf meinem bisher hauptsächlich verwendeten Waschmittel steht das nicht.
Aber jetzt sind die Pods nunmal wir und ich will ja wissen ob diese halten was sie versprechen:
1. Tiefensauber
2. Flecklösend
3. Strahlend rein
Womit kann ich das besser testen als mit meinen weißen Hemden. Und als besondere Herausforderung habe ich ein Hemd mit einer verschmutzten Manschette, wobei ich leider nicht weiß, um welche Art Fleck es sich dabei handelt.
Ich habe die Hemden bei 30 Grad im Waschprogramm für Hemden gewaschen und 1 Pod in die Maschine gelegt. Dabei stieß ich auf die erste Herausforderung. Bisher habe ich immer die Wäsche in die Waschmaschine getan und danach entschieden, welches Waschmittel ich in die Einspülkammer gebe. Jetzt muss das Pod VOR der Wäsche auf den Boden der Waschtrommel gelegt werden. Klingt simpel, aber ist mir tatsächlich erst bei der vierten Wäsche gelungen :-)
Das Waschergebnis war wirklich gut. Die Hemden waren schön weiß, der Geruch war angenehm und ich konnte keinen Kritikpunkt finden. Selbst die verschmutzte Manschette war deutlich heller als vorher, wenngleich der Fleck nicht vollständig entfernt wurde. Daraus mache ich Ariel jetzt aber keinen Vorwurf, denn ich weiß wirklich nicht, was ich mir da hin geschmiert habe und ich befürchte, dazu hätte es eines Fleckenmittels bedurft.
Auch bei meinen anderen Waschversuchen war ich mit dem Ergebnis einverstanden. Nun muss ich dazu sagen, dass ich die Pods der Sorte "Vollwaschmittel" zum Testen erhalten habe und daher halte ich die von meiner Feinwäsche und den bunten Sachen fern.
Mein vorläufiges Fazit:
Die Pads sind vordosiert und für die normale Füllmenge meiner Waschmaschine und normale Verschmutzungen ausreichend. Die Gefahr, zu viel Waschmittel zu verwenden, ist damit gebannt. Möglicherweise spare ich somit Waschmittel entgegen meines sonstigen Waschverhaltens und damit eventuell sogar Geld. An der einschränkenden Formulierung merkt ihr, dass ich davon nicht überzeugt bin, denn die 3-in-1-Pods sind nicht wirklich günstig und ich kaufe sonst nicht unbedingt Markenwaschmittel.
Ich werde Ariel jetzt noch einmal anschreiben und nach der Gewässerbelastung fragen, da mich das wirklich stutzig macht und auch dazu geführt hat, dass ich meine anderen Waschmittel noch einmal überprüfe. Wahrscheinlich werde ich auch mal nach umweltverträglicheren Alternativen suchen und diese ausprobieren.
An dieser Stelle mal eine Bitte an euch: Schreibt mir doch mal, wenn ihr ein umweltschonendes Waschmittel kennt und damit zufrieden seid.
Wenn ihr noch Fragen zu meinem Test habt könnt ihr mir natürlich auch gern schreiben! Ich freu mich immer auf jede Nachricht von euch!
Alles Liebe und immer sauber bleiben! :-)
Euer Steffen
vor einigen Tagen hat mich wieder ein Paket mit einem Produkt erreicht, das ich ausgiebig testen darf. Über diesen Test möchte ich euch hier berichten.
Mein aktuelles Testprodukt sind 3-in-1-Pods von Ariel. Dabei handelt es sich um Waschmittel in vordosierter Menge. Das Prinzip kennen viele von euch vielleicht schon vom Maschinengeschirrpülmittel. Es sind eben kleine "Päckchen" aus wasserlöslicher Folie, in dem die verschiedenen Bestandteile des Waschmittels eingeschlossen sind.
Was mit als erstes auffiel:
1. Der Name! Was um himmels Willen sind "Pods"? Ich kenne den iPod, ich kenne einen Pott Kaffee aber ein Pod? In der Übersetzung aus dem Englischen kommt da Hülse, bzw. Schote heraus. Das beschreibt es zwar ziemlich gut, aber trotzdem will mir dieser Name nicht so recht von der Zunge.
2. Die Menge! Ich habe bisher mein Waschmittel je nach Füllmenge und Verschmutzungsgrad dosiert. Jetzt soll ich 1 Pod in die Waschmaschine legen und die Wäsche darauf. Ab 6 kg Wäsche oder starkem Schmutz soll ich zwei Pods verwenden. Wiegt ihr eure Wäsche?
3. Die Aufschrift auf der Packung! Okay, Hand aufs Herz, wer von euch liest wirklich immer das Kleingedruckte? Es ist Waschmittel, das heißt es macht schmutzige Wäsche sauber. Dass ein herkömmliches Waschmittel die eine oder andere Substanz enthält, die für unsere Umwelt nicht ganz so toll ist habe ich gewusst, aber meistens ignoriert. Ich bin einfach noch nicht soweit, dass ich Waschnüsse und Seifenkraut ausprobieren möchte. Aber was hier steht hat mich dann doch etwas erschreckt: "Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung." Auf meinem bisher hauptsächlich verwendeten Waschmittel steht das nicht.
Aber jetzt sind die Pods nunmal wir und ich will ja wissen ob diese halten was sie versprechen:
1. Tiefensauber
2. Flecklösend
3. Strahlend rein
Womit kann ich das besser testen als mit meinen weißen Hemden. Und als besondere Herausforderung habe ich ein Hemd mit einer verschmutzten Manschette, wobei ich leider nicht weiß, um welche Art Fleck es sich dabei handelt.
Ich habe die Hemden bei 30 Grad im Waschprogramm für Hemden gewaschen und 1 Pod in die Maschine gelegt. Dabei stieß ich auf die erste Herausforderung. Bisher habe ich immer die Wäsche in die Waschmaschine getan und danach entschieden, welches Waschmittel ich in die Einspülkammer gebe. Jetzt muss das Pod VOR der Wäsche auf den Boden der Waschtrommel gelegt werden. Klingt simpel, aber ist mir tatsächlich erst bei der vierten Wäsche gelungen :-)
Das Waschergebnis war wirklich gut. Die Hemden waren schön weiß, der Geruch war angenehm und ich konnte keinen Kritikpunkt finden. Selbst die verschmutzte Manschette war deutlich heller als vorher, wenngleich der Fleck nicht vollständig entfernt wurde. Daraus mache ich Ariel jetzt aber keinen Vorwurf, denn ich weiß wirklich nicht, was ich mir da hin geschmiert habe und ich befürchte, dazu hätte es eines Fleckenmittels bedurft.
Auch bei meinen anderen Waschversuchen war ich mit dem Ergebnis einverstanden. Nun muss ich dazu sagen, dass ich die Pods der Sorte "Vollwaschmittel" zum Testen erhalten habe und daher halte ich die von meiner Feinwäsche und den bunten Sachen fern.
Mein vorläufiges Fazit:
Die Pads sind vordosiert und für die normale Füllmenge meiner Waschmaschine und normale Verschmutzungen ausreichend. Die Gefahr, zu viel Waschmittel zu verwenden, ist damit gebannt. Möglicherweise spare ich somit Waschmittel entgegen meines sonstigen Waschverhaltens und damit eventuell sogar Geld. An der einschränkenden Formulierung merkt ihr, dass ich davon nicht überzeugt bin, denn die 3-in-1-Pods sind nicht wirklich günstig und ich kaufe sonst nicht unbedingt Markenwaschmittel.
Ich werde Ariel jetzt noch einmal anschreiben und nach der Gewässerbelastung fragen, da mich das wirklich stutzig macht und auch dazu geführt hat, dass ich meine anderen Waschmittel noch einmal überprüfe. Wahrscheinlich werde ich auch mal nach umweltverträglicheren Alternativen suchen und diese ausprobieren.
An dieser Stelle mal eine Bitte an euch: Schreibt mir doch mal, wenn ihr ein umweltschonendes Waschmittel kennt und damit zufrieden seid.
Wenn ihr noch Fragen zu meinem Test habt könnt ihr mir natürlich auch gern schreiben! Ich freu mich immer auf jede Nachricht von euch!
Alles Liebe und immer sauber bleiben! :-)
Euer Steffen
Donnerstag, 4. August 2016
Lauch Quiche
Hallo meine Lieben,
herzhaft, deftig, würzig, und das ganze Jahr verfügbar: Lauch. Warum sollte man ihn immer nur zum Ansetzen von Gemüsebrühe verwenden wenn man auch äußerst köstliche Quiches damit backen kann?
Die Quiche ist ja ursprünglich in der französisch-lothringischen Küche beheimatet und fast jeder kennt wohl den Klassiker "Quiche Lorraine". Bei modernen Rezepten wurde der Boden aus Brotteig durch Mürbeteig ersetzt.
Ich selbst habe noch keine Quiche mit Brotteig gegessen, aber ich werde das mal demnächst ausprobieren. Bin schon gespannt. Für heute bleibt es bei Mürbeteig. Geht schön schnell und lässt sich auch super vorbereiten und einfrieren :-)
Ich backe meine Quiche immer in einer Form mit Hebeboden aus Glas, denn drauf lässt sich die Quiche nach dem Backen auch direkt servieren und anschneiden und es gibt keine Probleme, die Quiche aus der Form zu lösen.
Für eine Quiche braucht ihr:
250 g Mehl
1 Prise Salz
1 Ei
125 g kalte Butter
1 Stange Lauch (ca. 500 g)
2 EL Öl oder Butterschmalz
2 Eier
200 g Sahne
1 EL Stärke
200 g geriebenen Käse (z.B. Emmentaler)
Salz
Pfeffer
So wird's gemacht:
1. Für den Mürbeteig Mehl, Butter, ein Ei und Salz schnell verkneten, damit der Teig nicht zu warm wird. Wenn er "brandig" wird krümelt er später und lässt sich nicht mehr gut verarbeiten. Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt etwa 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
2. Lauch der Länge nach aufschneiden und waschen, dann in feine "Ringe" schneiden. Öl oder Butterschmalz in der Pfanne erhitzen und den Lauch darin 5 Minuten dünsten. Backofen auf 200°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
3. Eier mit Sahne, Stärke und 150 g geriebenem Käse verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen.
4. Die Form mit etwas Öl oder Butter einfetten, den Mürbeteig ausrollen und in die Form drücken. Wenn ihr den Teig auf der Frischhaltefolie ausrollt könnt ihr ihn ganz leicht in die Form heben. Darauf den gedünsteten Lauch verteilen und die Eiersahne darüber verteilen. Mit dem übrigen Käse bestreuen.
5. Auf der mittleren Schiene ca. 40 Minuten backen.
Die Quiche schmeckt warm genau so gut wie kalt und kann als Hauptgericht oder Vorspeise serviert werden.
Probiert das Rezept doch selbst mal aus und schreibt mir, wie es euch geschmeckt hat.
Alles Liebe
Euer Steffen
herzhaft, deftig, würzig, und das ganze Jahr verfügbar: Lauch. Warum sollte man ihn immer nur zum Ansetzen von Gemüsebrühe verwenden wenn man auch äußerst köstliche Quiches damit backen kann?
Die Quiche ist ja ursprünglich in der französisch-lothringischen Küche beheimatet und fast jeder kennt wohl den Klassiker "Quiche Lorraine". Bei modernen Rezepten wurde der Boden aus Brotteig durch Mürbeteig ersetzt.
Ich selbst habe noch keine Quiche mit Brotteig gegessen, aber ich werde das mal demnächst ausprobieren. Bin schon gespannt. Für heute bleibt es bei Mürbeteig. Geht schön schnell und lässt sich auch super vorbereiten und einfrieren :-)
Ich backe meine Quiche immer in einer Form mit Hebeboden aus Glas, denn drauf lässt sich die Quiche nach dem Backen auch direkt servieren und anschneiden und es gibt keine Probleme, die Quiche aus der Form zu lösen.
Für eine Quiche braucht ihr:
250 g Mehl
1 Prise Salz
1 Ei
125 g kalte Butter
1 Stange Lauch (ca. 500 g)
2 EL Öl oder Butterschmalz
2 Eier
200 g Sahne
1 EL Stärke
200 g geriebenen Käse (z.B. Emmentaler)
Salz
Pfeffer
So wird's gemacht:
1. Für den Mürbeteig Mehl, Butter, ein Ei und Salz schnell verkneten, damit der Teig nicht zu warm wird. Wenn er "brandig" wird krümelt er später und lässt sich nicht mehr gut verarbeiten. Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt etwa 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
2. Lauch der Länge nach aufschneiden und waschen, dann in feine "Ringe" schneiden. Öl oder Butterschmalz in der Pfanne erhitzen und den Lauch darin 5 Minuten dünsten. Backofen auf 200°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
3. Eier mit Sahne, Stärke und 150 g geriebenem Käse verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen.
4. Die Form mit etwas Öl oder Butter einfetten, den Mürbeteig ausrollen und in die Form drücken. Wenn ihr den Teig auf der Frischhaltefolie ausrollt könnt ihr ihn ganz leicht in die Form heben. Darauf den gedünsteten Lauch verteilen und die Eiersahne darüber verteilen. Mit dem übrigen Käse bestreuen.
5. Auf der mittleren Schiene ca. 40 Minuten backen.
Die Quiche schmeckt warm genau so gut wie kalt und kann als Hauptgericht oder Vorspeise serviert werden.
Probiert das Rezept doch selbst mal aus und schreibt mir, wie es euch geschmeckt hat.
Alles Liebe
Euer Steffen
Freitag, 15. Juli 2016
Kartoffel-Zucchini-Rösti
Hallo meine Lieben,
herzhaft, ein wenig rustikal und einfach köstlich: Rösti aus Kartoffeln und Zucchini - mit einer frischen und fruchtigen Joghurtsoße wird es wieder etwas moderner :-)
Was soll ich viele Worte dazu verlieren, probiert selbst aus wie euch die Rösti schmecken.
Für 4 Portionen braucht ihr:
6-8 mittelgroße Kartoffeln
2 kleine Zucchini (ca. 400 g)
100 g geriebenen Käse
2 Eier
2 EL Mehl
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
Für die Joghurtsoße braucht ihr:
300 g Naturjoghurt
50 g Gurke
Thymian
Schnittlauch
Petersilie
Salbei
Minze
(Kräuter nach Belieben mischen)
Salz
Pfeffer
So wird's gemacht:
1. Zucchini waschen (ggf. schälen), trocken tupfen und grob raspeln. Kartoffeln schälen und ebenfalls grob raspeln.
2. Gemüseraspel in ein sauberes Küchentuch geben und fest ausdrücken bis kein Wasser mehr austritt.
3. In einer großen Schüssel die Gemüseraspel mit Käse, Eiern, Mehl, Salz, Pfeffer und frisch gemahlener Muskatnuss mischen.
4. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und jeweils einen gehäuften Esslöffel der Masse hinein geben und flach drücken. Von beiden Seiten bei mittlerer Hitze goldbraun backen.
5. Für dei Joghurtsoße die Kräuter waschen, trocken tupfen und sehr fein hacken. Gurke ebenfalls fein hacken und mit dem Joghurt vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ihr könnt auch alle Zutaten in einem Zerkleinerer miteinander mischen und zerkleinern.
Ihr könnt anstelle der Zucchini auch Kürbis verwenden oder sogar Zwiebeln. Ganz wie es euch gefällt. Die Rösti sind mit der Joghurtsoße ein leckeres vegetarisches Hauptgericht, sind aber auch eine prima Beilage.
Schreibt mir doch mal, wie ihr sie am liebsten mögt.
Achja, wenn ihr den Käse weg lasst und euch mit Salz und Pfeffer etwas zurück haltet könnt ihr sie auch mit Apfelmus oder Kompott zu einer Süßspeise machen.
Viel Freude beim Kochen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
herzhaft, ein wenig rustikal und einfach köstlich: Rösti aus Kartoffeln und Zucchini - mit einer frischen und fruchtigen Joghurtsoße wird es wieder etwas moderner :-)
Was soll ich viele Worte dazu verlieren, probiert selbst aus wie euch die Rösti schmecken.
Für 4 Portionen braucht ihr:
6-8 mittelgroße Kartoffeln
2 kleine Zucchini (ca. 400 g)
100 g geriebenen Käse
2 Eier
2 EL Mehl
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
Für die Joghurtsoße braucht ihr:
300 g Naturjoghurt
50 g Gurke
Thymian
Schnittlauch
Petersilie
Salbei
Minze
(Kräuter nach Belieben mischen)
Salz
Pfeffer
So wird's gemacht:
1. Zucchini waschen (ggf. schälen), trocken tupfen und grob raspeln. Kartoffeln schälen und ebenfalls grob raspeln.
2. Gemüseraspel in ein sauberes Küchentuch geben und fest ausdrücken bis kein Wasser mehr austritt.
3. In einer großen Schüssel die Gemüseraspel mit Käse, Eiern, Mehl, Salz, Pfeffer und frisch gemahlener Muskatnuss mischen.
4. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und jeweils einen gehäuften Esslöffel der Masse hinein geben und flach drücken. Von beiden Seiten bei mittlerer Hitze goldbraun backen.
5. Für dei Joghurtsoße die Kräuter waschen, trocken tupfen und sehr fein hacken. Gurke ebenfalls fein hacken und mit dem Joghurt vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ihr könnt auch alle Zutaten in einem Zerkleinerer miteinander mischen und zerkleinern.
Ihr könnt anstelle der Zucchini auch Kürbis verwenden oder sogar Zwiebeln. Ganz wie es euch gefällt. Die Rösti sind mit der Joghurtsoße ein leckeres vegetarisches Hauptgericht, sind aber auch eine prima Beilage.
Schreibt mir doch mal, wie ihr sie am liebsten mögt.
Achja, wenn ihr den Käse weg lasst und euch mit Salz und Pfeffer etwas zurück haltet könnt ihr sie auch mit Apfelmus oder Kompott zu einer Süßspeise machen.
Viel Freude beim Kochen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
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